Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.346 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat
Der wärmste Monat ist Juli mit einem mittleren Luftwert von 23,5 °C und maximalen Tageswerten bis 28 °C.
Kältester Monat
Der kälteste Monat ist Januar mit einem mittleren Luftwert von 2,5 °C, begleitet von 12 Tagen/Monat mit Niederschlag.
Sonnigster Monat
Die höchste mittlere Sonnenscheindauer tritt im Juli mit 10 Std./Tag auf.
Trockenster Monat
Der trockenste Monat ist Juli mit nur 5 Tage/Monat mit Niederschlag, was lange Perioden ohne Regen ermöglicht.
Regenreichster Monat
Der regenreichste Monat ist Januar mit 12 Tage/Monat mit Niederschlag, gekoppelt an reduzierte Sonnenscheindauer.
Beste Reisezeit
Am angenehmsten reist du zwischen Mitte Juni und September. Dann liegen die Temperaturen bei etwa 16-28°C, es gibt 9,5 bis 10 Sonnenstunden und nur 5 bis 7...
Überblick
Nessebar an der bulgarischen Schwarzmeerküste zeigt ein deutlich maritim geprägtes Klima mit klaren saisonalen Abläufen. Die Lage am Meer mildert extreme Temperaturschwankungen und verlängert die Übergangszeiten zwischen den Jahreszeiten. Die Vegetationsperiode ist aufgrund früherer Erwärmung im Frühjahr und anhaltender Wärme bis in den Herbst vergleichsweise lang. Sonnenscheindauer und Niederschlagsverteilung bestimmen die Eignung für touristische Nutzung und landwirtschaftliche Aktivitäten parallel. Insbesondere Sommermonate bieten hohe Einstrahlung und reduzierte Niederschlagsfrequenz, während die Wintermonate kühler und feuchter sind, jedoch selten extrem kalt. Die Wassertemperatur folgt einer verwandten Jahreszeitstruktur und beeinflusst Badezeiten sowie marine Ökosysteme. Für Planungen von Aktivitäten im Freien sind die ausgeprägten Phasen mit warmen, sonnigen Monaten sowie kühl-feuchteren Monaten zu berücksichtigen, da beide Konstellationen unterschiedliche Anforderungen an Ausstattung und Zeitplanung stellen.
Klimacharakteristik
Das Klima von Nessebar ist durch maritime Einflüsse und eine deutliche saisonale Gliederung geprägt. Im Jahresverlauf wechseln ruhigere, niederschlagsärmere und sonnenreichere Monate mit kühleren und feuchteren Abschnitten. Der thermische Verlauf zeigt einen stetigen Anstieg der mittleren Lufttemperatur vom späten Frühjahr in den Sommer hinein und eine vergleichsweise langsame Abkühlung im Herbst. Sonnenscheindauer erreicht in den Sommermonaten ihren Höhepunkt und trägt zu hoher Strahlungsbilanz und trockeneren Bedingungen bei. Die Verteilung der Regentage zeigt Konzentrationen in der kühleren Jahreshälfte sowie ausgeprägte Minima in der Hochsaison. Die Wassertemperatur folgt der Luftentwicklung mit zeitlicher Verzögerung und ermöglicht Badebedingungen, sobald die saisonalen Erwärmungen einsetzen. Insgesamt ergibt sich ein Klima, das für sommerliche Erholung optimiert ist, während Frühling und Herbst Übergangsperioden mit wechselndem Potenzial für Aktivitäten darstellen.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Die Jahresstruktur der Lufttemperatur weist ausgeprägte Unterschiede zwischen der kalten Jahreszeit und dem Sommer auf. Das tiefste Monatsmittel tritt im Januar auf, gefolgt von einer moderaten Zunahme im Frühjahr. Der Anstieg bis in die Hochsommermonate ist markant und erreicht sein Maximum in der Hauptsaison. Nach dem Sommer setzt eine schrittweise Abkühlung ein, die sich im Herbst fortsetzt. Tageshöchstwerte in den wärmsten Monaten sind deutlich erhöht gegenüber den Wintermonaten, was die thermische Bandbreite des Standorts kennzeichnet. Diese saisonale Dynamik beeinflusst den Energiebedarf, das touristische Besucherverhalten und die Vegetationszyklen. Für zeitliche Planung von Aktivitäten im Freien sind die Phasen mit maximaler Wärme und jene mit kühlerem, feuchterem Wetter zu unterscheiden, da beide verschiedene betriebliche Anforderungen bedingen.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die Sonnenscheindauer zeigt eine klare jahreszeitliche Schwankung mit einem ausgeprägten Maximum in den Sommermonaten. Die Zunahme der täglichen Einstrahlung beginnt im Frühling, erreicht in der Hauptsaison ihr Maximum und fällt im Herbst wieder ab. Diese Verteilung bedingt längere Tageslichtphasen und höhere Strahlungsenergie während der touristisch relevanten Monate, wodurch Aktivitätsfenster im Freien deutlich erweitert werden. In den kühleren Monaten ist die Sonnenscheindauer reduziert, was zusammen mit häufigeren Niederschlägen die Zahl der guten Außentage verringert. Die saisonale Struktur der Einstrahlung beeinflusst thermische Komfortbedingungen, Freizeitnutzung und Ertragspotenziale in sonnensensitiven Bereichen.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Verteilung der Regentage zeigt Konzentrationen in der kälteren Jahreshälfte und ausgeprägte Minima im Hochsommer. Die Anzahl der Regentage nimmt vom späten Herbst über den Winter nur leicht zu, während die Sommermonate durch eine reduzierte Häufigkeit von Niederschlagstagen gekennzeichnet sind. Diese Verteilung führt zu günstigeren Bedingungen für tourismusorientierte Nutzung und Außenaktivitäten in der Saison mit weniger Niederschlagstagen. Gleichzeitig bedingen die feuchteren Monate im Winter und Übergangsjahreszeiten eine höhere Wahrscheinlichkeit für Unterbrechungen im Freien. Die Kenntnis der monatlichen Häufigkeit von Regentagen ist relevant für Infrastrukturplanung und Risikobewertung bei wetterabhängigen Vorhaben.
Wassertemperatur im Jahresverlauf
Die Wassertemperatur des Schwarzen Meeres bei Nessebar folgt einer ausgeprägten saisonalen Entwicklung mit langsamerem Anstieg im späten Frühjahr und einem Maximum in der Hochsaison. Die Temperatur des Meerwassers bleibt im Winter moderat und steigt im Frühjahr deutlich an, was die Badezeit nach hinten verschiebt. Im Sommer erreichen die oberflächennahen Wassertemperaturen Werte, die längere Aufenthalte im Wasser erleichtern und die maritime Nährstoffdynamik beeinflussen. Im Herbst erfolgt eine graduelle Abkühlung, wobei das Meer Wärme länger speichert als die Luft, wodurch milde Bedingungen über den Sommer hinaus erhalten bleiben können. Diese Struktur ist relevant für Freizeitnutzung, Fischerei und ökologische Prozesse im Küstenbereich.
Klimaphasen des Jahres
Kühle feuchte Phase
Die kühle feuchte Phase umfasst die Monate Dezember, Januar und Februar und zeichnet sich durch die niedrigsten mittleren Lufttemperaturen des Jahres sowie eine erhöhte Häufigkeit von Regentagen aus. Die Sonnenscheindauer ist in diesen Monaten begrenzt, was kürzere Tageslichtfenster und geringere Strahlungswerte zur Folge hat. Die Wassertemperatur bleibt verhältnismäßig moderat und kühlt gegenüber dem Herbst weiter ab. Diese Phase ist für Infrastruktur und Aktivitäten von Bedeutung, da längere Perioden mit weniger günstigen Wetterbedingungen auftreten können. Gleichzeitig sind extreme Kälteereignisse selten, was auf den maritimen Einfluss zurückzuführen ist. Die Kombination aus moderaten Wassertemperaturen und reduzierter Sonneneinstrahlung beeinflusst biologische Prozesse in der Küstenzone.
- Mittleres Monatsmittel der Lufttemperatur beträgt 2,5 °C im Januar.
- Maximale Monatswerte der Lufttemperatur erreichen 7,5 °C im Dezember.
- Wassertemperatur beträgt 7,5 °C im Januar.
- Sonnenscheindauer liegt bei 2,8 Std./Tag im Januar.
- Regentage betragen 12 Tage/Monat im Januar.
Frühe Erwärmung und Übergang
Die Übergangsphase im Frühjahr ist durch eine deutliche Erwärmung der Lufttemperatur und einen Anstieg der Sonnenscheindauer gekennzeichnet. Die Zunahme thermischer Werte trägt zu einer Verlängerung der aktiven Vegetationsperiode und zu günstigeren Bedingungen für Aktivitäten im Freien bei. Gleichzeitig bleibt die Häufigkeit von Regentagen moderat, sodass wechselhaftes Wetter möglich ist. Die Wassertemperatur beginnt spürbar zu steigen, bleibt aber kühler als im Hochsommer, was Badebedingungen verzögert. Diese Phase ist entscheidend für die Erholung der natürlichen Systeme nach der kühlen Jahreszeit und für den Beginn saisonaler wirtschaftlicher Aktivitäten, die auf zunehmend stabilere, trockenere und sonnigere Tage angewiesen sind.
- Mittleres Monatsmittel der Lufttemperatur beträgt 6,0 °C im März.
- Mittleres Monatsmittel der Lufttemperatur beträgt 11,0 °C im April.
- Sonnenscheindauer liegt bei 4,5 Std./Tag im März.
- Wassertemperatur beträgt 11 °C im April.
- Regentage betragen 12 Tage/Monat im März.
Warme sonnenreiche Phase
Die sommerliche Phase zeichnet sich durch die höchsten mittleren Lufttemperaturen und die längste Sonnenscheindauer des Jahres aus. Niederschlagstage sind in dieser Periode deutlich reduziert, was zu ausgedehnten trockenen Perioden führt. Die Wassertemperatur erreicht in dieser Phase ihre höchsten Werte, wodurch Badebedingungen und maritime Freizeitaktivitäten begünstigt werden. Die Kombination aus Hitze und hoher Einstrahlung erzeugt starke thermische Belastungen bei umfangreicher Nutzung der Küstenbereiche. Diese Phase ist für Tourismus und Außenwirtschaft zentral, gleichzeitig erfordert sie Anpassungen im Bereich Wasserhaushalt und Energieversorgung aufgrund höherer Kühlungsbedarfe.
- Mittleres Monatsmittel der Lufttemperatur beträgt 20,5 °C im Juni.
- Mittleres Monatsmittel der Lufttemperatur beträgt 23,5 °C im Juli.
- Maximale Monatswerte der Lufttemperatur erreichen 28 °C im Juli.
- Wassertemperatur beträgt 24,5 °C im Juli.
- Sonnenscheindauer liegt bei 10 Std./Tag im Juli.
- Regentage betragen 5 Tage/Monat im Juli.
Graduelle Abkühlung und Feuchtphase
Der Herbst ist durch eine allmähliche Abkühlung der Lufttemperatur und eine Zunahme der Niederschlagstage gegenüber dem Sommer gekennzeichnet. Die Sonnenscheindauer nimmt ab, bleibt in den frühen Herbstmonaten jedoch ausreichend für viele Außenaktivitäten. Die Wassertemperatur kühlt langsamer als die Luft, sodass milde Bedingungen im Küstenbereich länger bestehen können. Diese Phase markiert den Übergang in die kühlere Jahreszeit und ist geprägt von variabler Witterung, die sowohl warme Tage als auch feuchtere Abschnitte umfasst. Für Planungen ist die Herbstperiode relevant, da sie sowohl noch sommerliche Bedingungen als auch den Beginn feuchterer Verhältnisse enthalten kann.
- Mittleres Monatsmittel der Lufttemperatur beträgt 19,5 °C im September.
- Mittleres Monatsmittel der Lufttemperatur beträgt 14,0 °C im Oktober.
- Wassertemperatur beträgt 23 °C im September.
- Sonnenscheindauer liegt bei 7,5 Std./Tag im September.
- Regentage betragen 8 Tage/Monat im September.
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Nessebar im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 6 °C | 3 °C | 0 °C | 8 °C | 3 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Januar zeigt an der bulgarischen Schwarzmeerküste eine küstenmilde Winterphase mit moderaten Temperaturschwankungen. Die Tageshöchstwerte um 6 °C und Tiefstwerte bei 0 °C führen zu einem Monatsmittel von etwa 2,5 °C. Die Wassertemperatur liegt bei rund 7,5 °C, sodass das Meer deutlich kühler als die Luft bleibt. Die Sonnenscheindauer von etwa 2,8 Std./Tag ist gering und begrenzt direkte Erwärmung durch Einstrahlung. Mit circa 12 Tage/Monat sind Niederschläge regelmäßig vertreten, aber nicht überwältigend häufig, sodass feuchte Phasen und trockene Intervalle sich abwechseln. Insgesamt entspricht das Klima einer gemäßigten Küstenwinterlage mit ausgeprägter Cloud-Bedeckung, moderater Luftfeuchte und gelegentlichen Niederschlagsereignissen. Für klimatologische Einordnungen steht der Monat für die kälteste Jahreszeit mit klar erkennbarem Kontrast zu Frühjahrswerten und einem Meer, das langsamer auf die Lufttemperatur reagiert.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima kühl und gedämpft. Tagsüber ist spürbar mehr Helligkeit vorhanden als in klaren Winterextremen, doch die Sonne reicht nicht, um anhaltende Wärme zu erzeugen. In Schattenbereichen bleibt die Luft frisch, auf sonnenexponierten Flächen entsteht eine moderate Behaglichkeit. Abends und nachts setzt deutliche Auskühlung ein, so dass Bekleidung mit mehreren Schichten erforderlich ist. Feuchte Phasen verstärken das Kälteempfinden, trockene Abschnitte wirken dagegen weniger streng. Insgesamt entsteht ein zurückhaltend kühler Eindruck, der weniger frostig als kontinentalere Lagen, aber dennoch deutlich winterlich ist.
Praktische Einordnung
Reiseaktivitäten sind auf ruhigeres Programm ausgerichtet. Kulturelle Besichtigungen und Stadterkundungen lassen sich gut umsetzen, da das Wetter meist stabil genug für Außenaufenthalte ist, jedoch sind längere Strandaufenthalte nur eingeschränkt empfehlenswert. Für Outdoor-Aktivitäten empfiehlt sich wetterangepasste Kleidung und die Planung flexibler Alternativen bei Niederschlag. Gastronomie und Museen bieten wetterunabhängige Optionen. Badeorientierte Reisen erscheinen in dieser Phase wenig geeignet, während Erholungs- und Kulturreisen mit kürzeren täglichen Außengängen und Pausen im Innenbereich vorteilhaft sind.
Klima Nessebar im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 7 °C | 3 °C | 1 °C | 7 °C | 4 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Februar markiert einen leichten Übergang hin zu milderen Verhältnissen bei vergleichsweise geringen Änderungen im Niederschlagsmuster. Die Tageshöchstwerte erreichen etwa 6,5 °C, während Nächte auf rund 0,5 °C absinken, was ein Monatsmittel nahe 3 °C ergibt. Die Wassertemperatur bleibt bei ungefähr 7 °C und reagiert träge auf atmosphärische Erwärmung. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer von rund 3,5 Std./Tag nimmt zu und bietet häufiger direkte Einstrahlung. Die Anzahl der Niederschlagstage liegt bei etwa 11 Tage/Monat, was eine ähnliche Feuchtebilanz wie im Vormonat zeigt. Insgesamt präsentiert sich Februar als Übergangsmonat mit spürbarer, aber moderater Erwärmung und weiterhin maritim geprägten Bedingungen.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt tagsüber etwas freundlicher als im tiefsten Winter. Häufigere Sonnenscheinphasen steigern das subjektive Wärmeempfinden auf exponierten Flächen, während windgeschützte Bereiche angenehmer erscheinen. Abends bleibt die Luft merklich kühler und erfordert zusätzliche Kleidungsschichten. Feuchte Intervalle können das Gefühl von Kälte verstärken, während trockene und sonnige Momente eine vergleichsweise angenehme Außenwahrnehmung erzeugen. Die Balance zwischen frischen Nächten und milden Tagesabschnitten prägt den täglichen Eindruck.
Praktische Einordnung
Für Reisende eignet sich der Monat für kulturelle und naturnahe Programme mit sorgfältiger Zeitplanung. Stadtbesichtigungen und Museumsbesuche sind komfortabel planbar, und Spaziergänge entlang der Küste sind in sonnigen Abschnitten möglich. Wasserbezogene Aktivitäten bleiben weiterhin limitiert. Flexibilität bei der Tagesgestaltung ist empfehlenswert, um wetterabhängige Angebote zu nutzen. Unterkunfts- und Gastronomieangebot sind verfügbar, unterwegs sind kürzere Aufenthalte im Freien praxisgerecht.
Klima Nessebar im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 10 °C | 6 °C | 2 °C | 8 °C | 5 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im März setzt eine deutliche Erwärmung ein, die den Übergang zum Frühjahr kennzeichnet. Die Tageshöchstwerte erreichen etwa 10 °C und die Tiefstwerte liegen bei circa 2 °C, woraus sich ein Monatsmittel von rund 6 °C ergibt. Die Wassertemperatur liegt bei etwa 8 °C und bleibt gegenüber Lufttemperatur kühler. Die Sonnenscheindauer erhöht sich auf etwa 4,5 Std./Tag, wodurch solare Energie häufiger zur Aufwärmung beiträgt. Die Anzahl der Niederschlagstage bleibt bei rund 12 Tage/Monat, sodass Niederschläge weiterhin regelmäßig auftreten, jedoch häufiger mit längeren klaren Abschnitten wechseln. Klimatisch charakterisiert sich der Monat durch zunehmende Tageswärme, verstärkte Sonneneinstrahlung und weiterhin variable Feuchtebedingungen.
Subjektive Wahrnehmung
Die Wahrnehmung ist geprägt von spürbarem Frühlingserwachen. Tagsüber entsteht auf sonnenexponierten Flächen ein angenehmes Temperaturniveau, das zu längeren Aufenthalten im Freien einlädt. In Schatten und in den Morgenstunden bleibt die Luft frisch. Abends kühlt es merklich ab, so dass Übergangsbekleidung erforderlich ist. Wechselhaftes Wetter mit sonnigen Intervallen und gelegentlichen Niederschlägen prägt den Alltag. Insgesamt vermittelt der Monat ein Gefühl von zunehmender Leichtigkeit gegenüber dem Winter, bleibt aber noch nicht vollständig sommerlich.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich gut für Kultur- und Naturreisen mit aktiven Tagesprogrammen. Wanderungen und Ortsbesichtigungen profitieren von milderen Tagestemperaturen und zunehmender Helligkeit, während wasserbezogene Angebote weiterhin eingeschränkt sind. Reisepläne sollten Puffer für wechselhaftes Wetter enthalten. Städtetourismus und kulinarische Angebote bleiben uneingeschränkt nutzbar. Für Reisende sind flexible Tagesabläufe und wetterfeste Garderobe empfehlenswert, um sowohl sonnige als auch nasse Phasen komfortabel zu nutzen.
Klima Nessebar im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 15 °C | 11 °C | 7 °C | 11 °C | 6 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der April markiert eine klare Verschiebung zu wärmeren und sonnigeren Bedingungen. Tageshöchstwerte erreichen etwa 15 °C und die Nächte bleiben bei circa 7 °C, was ein Monatsmittel von rund 11 °C ergibt. Die Wassertemperatur liegt bei etwa 11 °C und nähert sich langsam der Lufttemperatur an. Die Sonnenscheindauer steigt auf etwa 6 Std./Tag, wodurch solare Effekte die Tageserwärmung deutlich unterstützen. Mit etwa 10 Tage/Monat treten Niederschläge moderat auf, was zu häufigeren trockenen Intervallen führt. Insgesamt steht der Monat für einen stabileren Frühlingscharakter mit ausgeprägterer Sonneneinstrahlung, zunehmender Tageswärme und reduzierter Niederschlagsfrequenz.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt tagsüber insgesamt deutlich freundlicher. Sonnenexponierte Bereiche fühlen sich spürbar warm an, während Schatten noch kühlere Mikroklimata bieten. Abends bleibt die Temperatur moderat, sodass leichte Jacken ausreichend sind. Die Zunahme an Sonnenstunden vermittelt ein insgesamt offeneres und lebendigeres Wettergefühl. Niederschlagsperioden sind weniger dominant und kürzer, sodass Aktivitäten im Freien häufiger ungestört möglich sind. Die Gesamteindruck ist geprägt von einer deutlichen Frühjahrswärme mit angenehmer Balance zwischen Sonne und frischer Luft.
Praktische Einordnung
Dieser Monat ist gut geeignet für aktive Reisen und verlängerte Tagesausflüge. Kulturreisen, Wanderungen und Sightseeing profitieren von längeren Tageslichtphasen und milderen Bedingungen. Strandnutzung ist für Aufenthalte an der Küste möglich, jedoch sind Wassertemperaturen noch kühl, sodass Badeaktivitäten für die Mehrheit eingeschränkt bleiben. Reisepläne können sowohl Outdoor- als auch Indoorangebote kombinieren. Empfehlenswert ist leicht anpassbare Kleidung und die Berücksichtigung gelegentlicher Schauer in der Tagesplanung.
Klima Nessebar im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 21 °C | 16 °C | 11 °C | 17 °C | 9 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Mai steht für markante Frühlingswärme mit klaren Übergängen in sommerlichere Verhältnisse. Die Tageshöchstwerte erreichen etwa 21 °C, die Nächte liegen um 11 °C, was ein Monatsmittel von circa 16 °C ergibt. Die Wassertemperatur steigt auf etwa 16,5 °C, wodurch kühlere Badebedingungen langsam aufgelöst werden. Die Sonnenscheindauer mit etwa 8,5 Std./Tag führt zu deutlich längeren Wärmephasen. Die Anzahl der Niederschlagstage liegt bei etwa 10 Tage/Monat, sodass Niederschläge seltener und oft kürzer auftreten. Insgesamt charakterisiert sich der Monat durch stabile, zunehmend warme Tage, eine deutlich erhöhte Sonneneinstrahlung und eine Wassertemperatur, die sich spürbar dem angenehmen Bereich annähert.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt tagsüber angenehm warm und trockener als in den Frühjahrsmonaten. Sonnenbeschienene Flächen erzeugen ein deutliches Wärmeempfinden, während windgeschützte Orte besonders behaglich erscheinen. Abends bleibt die Luft mild, sodass leichte Kleidung ausreicht. Die Balance aus Sonnentagen und gelegentlichen kurzen Schauern sorgt für ein insgesamt lebendiges und einladendes Wettergefühl. Aufenthalte im Freien sind komfortabel und fördern ausgedehnte Aktivitäten im Tagesverlauf.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für ein breites Reisespektrum. Stadtbesichtigungen, Naturausflüge und längere Küstenaufenthalte lassen sich gut kombinieren. Badeaktivitäten werden zunehmend attraktiv, auch wenn das Meer noch für kühle Empfindungen sorgen kann. Outdoor-Aktivitäten profitieren von längeren Tageslichtzeiten und stabileren Bedingungen, während kulturelle Angebote uneingeschränkt nutzbar bleiben. Reisepläne können entspannte Strandtage mit aktiven Exkursionen verknüpfen, flexible Optionen für kurze Niederschlagsphasen sind weiterhin sinnvoll.
Klima Nessebar im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 25 °C | 21 °C | 16 °C | 22 °C | 10 Std./Tag | 7 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Juni weist deutlich sommerliche Kennzeichen auf, mit Tageshöchstwerten um 25 °C und Nächten bei etwa 16 °C, was ein Monatsmittel von rund 20,5 °C ergibt. Die Wassertemperatur liegt bei circa 21,5 °C und nähert sich komfortablen Badebedingungen an. Die Sonnenscheindauer ist mit etwa 9,5 Std./Tag hoch und sorgt für dominante solare Erwärmung. Die Anzahl der Niederschlagstage reduziert sich auf etwa 7 Tage/Monat, wodurch längere trockene Abschnitte vorherrschen. Insgesamt zeigt der Monat eine klare Verschiebung in Richtung sommerlicher Stabilität mit warmer Luft, deutlich erhöhten Sonnenscheinstunden und einer Meeresoberfläche, die zunehmende Badetauglichkeit signalisiert.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt tagsüber deutlich warm und oft sonnendominant. Sonnenexponierte Flächen erreichen ein ausgeprägtes Wärmeempfinden, während Schattenbereiche merklich Erleichterung bieten. Abends bleiben Temperaturen angenehm mild, und längere Aufenthalte im Freien sind komfortabel. Die geringe Niederschlagsneigung vermittelt ein überwiegend sonnenreiches Gefühl, das Aktivitäten im Freien fördert. Insgesamt entsteht ein klar sommerlicher Eindruck mit hoher Tagesaktivität und angenehmen Abenden.
Praktische Einordnung
Dieser Monat eignet sich besonders für sonnen- und wasserorientierte Reisen. Strand- und Badeaufenthalte sind gut realisierbar, und Küstenaktivitäten profitieren von stabilen, warmen Bedingungen. Outdoor-Sportarten und ausgedehnte Exkursionen sind komfortabel umsetzbar, wobei Sonnenschutz und Hydrationsmaßnahmen zu berücksichtigen sind. Kultur- und Städtetourismus lassen sich problemlos integrieren. Einschränkungen bestehen vor allem in der erhöhten Sonneneinstrahlung, die entsprechende organisatorische und gesundheitliche Vorkehrungen erfordert.
Klima Nessebar im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 28 °C | 24 °C | 19 °C | 25 °C | 10 Std./Tag | 5 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Juli dominieren hohe Sommertemperaturen mit Tageshöchstwerten um 28 °C und nächtlichen Tiefstwerten um 19 °C, bei einem Monatsmittel von 23,5 °C. Die Einstrahlung ist mit durchschnittlich 10 Std./Tag sehr hoch, während Niederschläge selten sind und im Mittel 5 Tage/Monat auftreten. Die Wassertemperatur liegt bei 24,5 °C und unterstützt lang anhaltende Badeperioden. Die thermische Amplitude zwischen Tag und Nacht bleibt moderat, was auf die Nähe zum Meer und die damit verbundenen ausgleichenden Effekte zurückzuführen ist. Insgesamt zeichnet sich die Klimasituation durch ausgeprägte Strahlungsgewinne, begrenzte Niederschlagsaktivität und eine warme Kühlrückkopplung durch das Meer aus. Für klimatische Bewertungen sind Dauer und Intensität der Sonneneinstrahlung sowie die hohe Wassertemperatur zentrale Parameter, da sie sowohl Komfortbedingungen als auch Belastungsfaktoren für Außenaktivitäten bestimmen.
Subjektive Wahrnehmung
Die Tageswärme wirkt intensiv und lang anhaltend, während Abendstunden spürbar aber angenehm temperiert bleiben. Sonne ist überwiegend präsent und erzeugt starke Strahlungswärme an exponierten Orten. Im Schatten und in Küstennähe sorgt eine leichte Brise für spürbare Erleichterung. Die Luft wirkt warm und stabil, sodass Aktivitäten im Freien unkompliziert sind, abends jedoch meist keine starke Abkühlung eintritt.
Praktische Einordnung
Monatstypisch ist das Reiseziel für Strandurlaub, Schwimmen und Wasseraktivitäten geeignet. Tagesprogramme sollten auf die heiße Phase ausgerichtet sein und intensive Außenexkursionen in die kühleren Tageszeiten verlagern. Für Kultur- und Stadtbesichtigungen empfiehlt sich ein gestaffelter Tagesablauf mit Pausen im Schatten. Einschränkungen ergeben sich durch verstärkte Besucherfrequenz und die Notwendigkeit von Sonnenschutz sowie hydrierter Planung.
Klima Nessebar im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 28 °C | 24 °C | 19 °C | 25 °C | 10 Std./Tag | 6 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der August präsentiert ähnliche Kennwerte wie der Vormonat mit Spitzenwerten von 28 °C und nächtlichen Tiefstwerten um 19 °C sowie einem Monatsmittel von 23,5 °C. Die mittlere Sonneneinstrahlung liegt bei 9,5 Std./Tag und die Anzahl der Niederschlagstage beträgt im Mittel 6 Tage/Monat. Die Wassertemperatur erreicht 25 °C, womit das Meer weiterhin eine hohe Wärmequelle darstellt. Die Kombination aus anhaltender Sonnenscheindauer und warmem Meer fördert eine geringe atmosphärische Variabilität, das feuchtwarme Empfinden kann in windarmen Lagen zunehmen. Aus klimatischer Sicht ist August durch maximale sommerliche Wärme und ausgeprägte maritim bedingte Wärmespeicherung gekennzeichnet, während Niederschläge selten und meist lokal begrenzt auftreten.
Subjektive Wahrnehmung
Tageszeiten wirken durchgehend warm bis heiß, abendliche Bedingungen bleiben warm und beruhigend. Sonne dominiert das Erlebnis und erzeugt in offenen Bereichen starke Wärmeempfindungen. Schattenbereiche und Meeresnähe bieten merkliche Erfrischung. Die Kombination von Wärme und zeitweiser Feuchte kann das subjektive Komfortniveau in geschlossenen oder windstillen Bereichen verringern.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich primär für Badeurlaub, Wassersport und lange Strandaufenthalte. Aktivitäten sollten auf Morgen- und Spätnachmittagsphasen gelegt werden, um die intensive Mittagssonne zu vermeiden. Ausrüstung für Sonnenschutz und Symptome durch Wärmebelastung ist empfehlenswert. Wegen hoher Nachfrage sind frühe Vorabbuchungen sinnvoll. Für aktive Landexkursionen sind flexible Zeitfenster und ausreichende Erholungspausen zu empfehlen.
Klima Nessebar im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 24 °C | 20 °C | 15 °C | 23 °C | 8 Std./Tag | 8 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im September zeigen die Klimawerte eine Übergangscharakteristik mit Tageshöchstwerten um 24 °C und nächtlichen Tiefstwerten um 15 °C bei einem Monatsmittel von 19,5 °C. Die mittlere Sonnenscheindauer beträgt 7,5 Std./Tag und es gibt im Mittel 8 Tage/Monat mit Niederschlag. Die Wassertemperatur liegt bei 23 °C und bleibt damit für viele Aufenthalte noch angenehm. Die Daten weisen auf eine deutliche Abkühlung gegenüber den Hochsommerwerten hin, begleitet von reduzierter, aber weiterhin signifikanter Sonneneinstrahlung und einer Zunahme wetterbedingter Unterbrechungen. Charakteristisch sind größere Tag-Nacht-Temperaturschwankungen und eine erhöhte Wahrscheinlichkeit kurzer Schauer, was die atmosphärische Variabilität erhöht und zu vielseitigeren klimatischen Bedingungen führt.
Subjektive Wahrnehmung
Die Tageswärme wirkt milder und angenehmer, abendliche Bedingungen werden spürbar kühler. Sonne ist häufiger präsent als in späteren Monaten, aber Perioden mit wechselnder Bewölkung treten öfter auf. Im Schatten und bei Wind ist das Temperaturempfinden deutlich gemäßigter, während Sonnenplätze noch wohlige Wärme bieten. Die Wasseroberfläche vermittelt eine anhaltende, aber weniger intensive Wärme als im Hochsommer.
Praktische Einordnung
Dieser Zeitraum eignet sich für eine Mischung aus Badeaufenthalten und kulturellen Aktivitäten. Weniger Besucherdruck ermöglicht entspannteres Sightseeing und längere Ausflüge, während Schwimmen weiterhin möglich bleibt. Gleichzeitig ist die zunehmende Unberechenbarkeit des Wetters zu berücksichtigen, wodurch flexible Planungen und variierbare Tagesprogramme empfohlen sind. Ausrüstung für leichte Wechselbekleidung ist nützlich.
Klima Nessebar im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 18 °C | 14 °C | 10 °C | 19 °C | 6 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Oktober fällt die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur auf rund 18 °C und die nächtlichen Tiefstwerte liegen bei etwa 10 °C, das Monatsmittel beträgt 14 °C. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf durchschnittlich 6 Std./Tag und die Niederschlagstage steigen auf circa 10 Tage/Monat. Die Wassertemperatur liegt bei 19 °C und signalisiert einen deutlichen Abkühlungstrend für die Küstengewässer. Diese Kombination steht für eine klare saisonale Abkühlung und vermehrte atmosphärische Instabilität, was zu häufiger wechselhaftem Wetter führt. Für klimatische Einschätzungen sind die reduzierte Strahlungsbilanz und die höhere Niederschlagsfrequenz maßgeblich, beide wirken sich auf die Eignung von Außenaktivitäten und Badebetrieb aus.
Subjektive Wahrnehmung
Tageszeiten vermitteln ein eher mildes bis kühl empfundenes Klima, abendliche Verhältnisse sind deutlich frisch. Sonne bringt kurzfristig angenehme Wärme, wechselnde Bewölkung und Schauerphasen unterbrechen jedoch regelmäßig den Eindruck von Stabilität. In Küstennähe ist die Luft spürbar frischer, und längere Aufenthalte im Freien erfordern wärmende Bekleidung.
Praktische Einordnung
Der Monat ist geeignet für kulturelle Erkundungen, Stadtspaziergänge und Wanderungen mit reduziertem Besucheraufkommen. Badeaktivitäten sind weniger verlässlich und erfordern Rücksichtnahme auf kürzere sonnige Phasen und kühlere Meerestemperaturen. Für Reiseplanungen sind flexible Tagesabläufe sowie Ausrüstung für kühle und nasse Bedingungen ratsam. Unterkunfts- und Ausflugsangebote können saisonal angepasst sein.
Klima Nessebar im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 12 °C | 9 °C | 6 °C | 14 °C | 4 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im November liegen die Tageshöchstwerte typischerweise bei 12 °C und die nächtlichen Tiefstwerte bei etwa 6 °C, mit einem Monatsmittel von 9 °C. Die Sonnenscheindauer reduziert sich weiter auf durchschnittlich 4 Std./Tag und Niederschlag tritt an rund 11 Tage/Monat auf. Die Meeresoberfläche kühlt auf etwa 14 °C ab, was die thermische Wirkung des Meeres auf das Küstenklima verringert. Diese Werte kennzeichnen den Übergang in die kühlere Jahreszeit mit reduzierter Strahlungsenergie, höherer Feuchte und ausgeprägterer Bewölkung. Klimatisch steht der Monat für verkürzte Tageslängen, erhöhte Windexpositionen und eine Zunahme persistenter, feuchter Luftmassen.
Subjektive Wahrnehmung
Das Tagesklima wirkt insgesamt kühl und oft trüb, abendliche Verhältnisse sind frisch bis kalt. Sonne ist nur zeitweise vorhanden und hat nur begrenzte aufheizende Wirkung. Die Luft wirkt durch Feuchte und Wind merklich kühler, sodass Aufenthalte im Freien schnelle Wärmedämmung erfordern. Innenräume werden als deutlich angenehmer wahrgenommen.
Praktische Einordnung
Dieser Zeitraum eignet sich vor allem für ruhige Kulturreisen, Museen und gastronomische Angebote mit niedrigerer Frequentierung. Strandbezogene Aktivitäten verlieren an Attraktivität, und wetterabhängige Ausflüge können eingeschränkt werden. Reisende sollten warme, wasserabweisende Kleidung einplanen und Erwartungen an Außentemperaturen sowie Betriebszeiten von touristischen Einrichtungen anpassen.
Klima Nessebar im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 8 °C | 4 °C | 1 °C | 10 °C | 3 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Dezember ist durch niedrige Lufttemperaturen geprägt mit Tageshöchstwerten um 7,5 °C und nächtlichen Tiefstwerten nahe 1 °C, bei einem Monatsmittel von 4 °C. Die Sonnenscheindauer liegt bei etwa 2,8 Std./Tag und die Niederschlagsdauer erreicht im Mittel 12 Tage/Monat. Die Meeresoberfläche kühlt auf circa 10 °C ab, wodurch die maritime Wärmespeicherung deutlich vermindert ist. Klimatisch zeigt sich ein dominanter Wintercharakter mit kurzer Tageslänge, hoher Luftfeuchte und häufig wechselhaften Niederschlagslagen. Diese Bedingungen führen zu einer geringeren thermischen Beweglichkeit des Freiraums und einer erhöhten Bedeutung von Schutz vor Kälte und Feuchte in Außenbereichen.
Subjektive Wahrnehmung
Tageszeiten erscheinen kühl bis kalt und die Helligkeit ist reduziert. Abendliche Bedingungen sind spürbar kalt und feucht, wodurch Aufenthalte im Freien rasch unangenehm werden. Sonne tritt nur selten hervor und ihre Wirkung auf das Temperaturempfinden ist begrenzt. Innenräume bieten deutlich mehr Komfort und Schutz vor der feuchten Kälte.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für winterliche Städtereisen und ruhige Besichtigungen mit reduziertem Publikumsaufkommen. Strandnutzung und Wassersport sind klimatisch untypisch und weniger attraktiv. Für Aktivitäten im Freien sind wärmende, wasserfeste Bekleidung und flexible Pläne wichtig. Besuchszeiten von Sehenswürdigkeiten und das reduzierte Angebot saisonaler Dienstleistungen sind bei der Reiseplanung zu berücksichtigen.