Intro Bild zum Zielort:  Edinburgh
Inhaltsverzeichnis

    Fakten zum Klima im Überblick

    Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.355 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.

    Wärmster Monat

    Juli

    Der wärmste Monat ist Juli mit einem mittleren Monatswert von 15,5 °C; gleichzeitig weist dieser Monat die höchste Tagesmittelsonne mit 7,6 Std./Tag auf, wodurch er die stabilsten sommerlichen Bedingungen des Jahres bietet.

    Kältester Monat

    Januar

    Der kälteste Monat ist Januar mit einem mittleren Monatswert von 3,6 °C und einer typischen Anzahl von 18 Tage/Monat mit Niederschlag, was kühle und feuchte Winterbedingungen kennzeichnet.

    Sonnigster Monat

    Juli

    Der sonnenreichste Monat ist Juli mit durchschnittlich 7,6 Std./Tag an Sonnenscheindauer, wodurch dieser Monat die beste Tageslichtbilanz für Außenaktivitäten aufweist.

    Trockenster Monat

    Juni

    Der trockenste Monat ist Juni mit 11 Tage/Monat mit Niederschlag, was vergleichsweise mehr nutzbare Tage für Außenaktivitäten ermöglicht als in anderen Jahreszeiten.

    Regenreichster Monat

    Januar

    Der regenreichste Monat ist Januar mit 18 Tage/Monat mit Niederschlag, was auf eine im Jahresverlauf hohe Niederschlagsfrequenz in der kalten Jahreszeit hinweist.

    Beste Reisezeit

    Am angenehmsten reist du von Mai bis September. Dann liegen die Temperaturen meist zwischen 6,1°C und 19,4°C, die Sonne zeigt sich mit 5,1–7,6 Stunden pro ...

    Überblick

    Edinburgh zeigt das typische Profil eines atlantisch geprägten Küstenklimas mit wechselhaftem, oft feuchtem Wetter und verhältnismäßig moderaten Jahrestemperaturen. Die Stadt verbindet mildere Winter mit vergleichsweise kühlen Sommern, wobei das Meer und die offene Lage am Firth of Forth den thermischen Kontrast abschwächen. Häufige Wolkenfelder und kurze Aufheiterungen prägen den Alltag, starke Temperatursprünge innerhalb eines Tages sind seltener als langsame saisonale Übergänge. Die Witterung bleibt insgesamt unaufgeregt, aber beständig wechselhaft, sodass Bewölkung, Niesel und sonnenreiche Abschnitte sich innerhalb kurzer Zeiträume abwechseln können. Lokale Topographie führt zu Mikroklimata zwischen urbanen Tälern und exponierten Lagen, was für Planungen im Tourismus, in der Veranstaltungsorganisation und bei Außenaktivitäten berücksichtigt werden sollte. Langfristige Besuchererwartungen orientieren sich an moderater Temperaturstabilität, hoher Bewölkung und regelmäßig verteilten Niederschlägen.

    Klimacharakteristik

    Das Klima von Edinburgh ist stark vom Nordatlantik beeinflusst und weist eine enge Jahrestemperaturspanne mit deutlich meteorologischer Moderation auf. Die Sonnenscheindauer steigt von den winterlichen Werten auf ein Maximum von 7,6 Std./Tag im Juli und sorgt in den langen Tagen des Sommers für vergleichsweise helle Verhältnisse. Die Niederschlagsperiode ist gleichmäßig verteilt; Spitzensummen von 18 Tage/Monat treten im Januar und Dezember auf, so dass Regenfälle ganzjährig relevant bleiben. Die Wassertemperatur bleibt trotz jahreszeitlicher Schwankungen moderat mit Minimalwerten um 7 °C und einem Maximum von 15,5 °C, was maritime Einflüsse und langsame saisonale Aufheizung widerspiegelt. Windexposition und Lage am Meer führen zu raschen Wetterwechseln und relativ geringer Sommerhitze. Insgesamt ergibt sich ein Klima, das für Aktivitäten im Freien planbar bleibt, aber wetteradaptive Ausstattung und kurzfristige Flexibilität erfordert.

    Temperaturverlauf im Jahresvergleich

    Die jährliche Temperaturentwicklung zeigt einen klaren saisonalen Rhythmus mit milden Wintern und kühlen Sommern. Das niedrigste mittlere Monatsniveau liegt bei 3,6 °C im Januar, während das höchste mittlere Monatsniveau 15,5 °C im Juli erreicht. Tageshöchstwerte können im Sommer bis zu 19,4 °C ausbilden, während Monatsmittel der Tiefstwerte in den kältesten Monaten bei etwa 0,4 °C liegen. Der Temperaturanstieg vom Frühling zum Frühsommer erfolgt vergleichsweise gleichmäßig: April liegt bei 7,1 °C und Mai bei 10,2 °C, was eine deutliche, aber moderate Erwärmung zur Sommersaison darstellt. Der Rückgang im Herbst verläuft ebenfalls graduell und führt zu kühleren, feuchteren Bedingungen. Insgesamt prägt die maritime Lage eine begrenzte Amplitude und reduziert Extremwerte gegenüber kontinentaleren Regionen.

    Jahresverlauf der gemittelten Temperatur je Monat. Edinburgh.
    Durchschnittliche Temperatur (°C): Jahresverlauf der gemittelten Temperatur je Monat.

    Sonnenscheindauer im Jahresverlauf

    Die Verteilung der Sonnenscheindauer ist saisonal ausgeprägt mit geringen Werten im Winter und einem Maximum im Hochsommer. In den tiefsten Monaten sind die Tagesmittel niedrig und steigen bis auf 7,6 Std./Tag im Juli. Der Übergang von März mit 3,8 Std./Tag zu April mit 5,5 Std./Tag und weiter zu Mai mit 7,0 Std./Tag markiert den stärksten Anstieg der täglichen Sonnenscheindauer im Jahreslauf. Trotz des sommerlichen Maximums bleiben lange Phasen mit wechselnder Bewölkung typisch, sodass sonnige Tage im Sommer zwar häufiger, aber nicht durchgehend vorherrschend sind. Für Planungen im Freien sind die Sommermonate besonders ergiebig hinsichtlich Tageslicht, während die Wintermonate kurze Tageslichtintervalle und häufige Bewölkung aufweisen.

    Monatliche Durchschnittswerte der täglichen Sonnenstunden im Jahresverlauf. Edinburgh.
    Durchschnittliche Sonnenstunden (Std.): Monatliche Durchschnittswerte der täglichen Sonnenstunden im Jahresverlauf.

    Regentage und Niederschlagsmuster

    Die Niederschlagstage verteilen sich über das ganze Jahr, wobei es keine ausgeprägte Trockenzeit gibt. Höchste Häufigkeiten werden mit 18 Tage/Monat im Januar und im Dezember erreicht, während der günstigste Monatswert bei 11 Tage/Monat im Juni liegt. Die allmähliche Reduktion der Regentage vom späten Frühjahr in den Frühsommer schafft relativ trockenere Perioden für Außenaktivitäten, doch bleiben kurze Niederschläge auch im Sommer wahrscheinlich. Die gleichmäßige Verteilung der Regentage bedingt, dass wetteradaptive Planung und wasserdichte Ausrüstung ganzjährig sinnvoll sind. Für längerfristige Aktivitäten empfiehlt sich eine Beachtung der Monatscharakteristik statt einer Fokussierung auf einzelne trockenere Tage.

    Monatliche Durchschnittswerte der Regentage im Jahresverlauf. Edinburgh.
    Durchschnittliche Regentage (Tage): Monatliche Durchschnittswerte der Regentage im Jahresverlauf.

    Wassertemperatur im Jahresverlauf

    Die Wassertemperaturen am Küstenbereich um Edinburgh folgen einem langsamen jahreszeitlichen Verlauf mit tiefen Werten im Winter und mäßigen Maxima im Spätsommer. Minimalwerte um 7 °C treten im Januar und Februar auf, gefolgt von einem graduellen Anstieg auf etwa 10,5 °C im Mai und weiteren Zuwächsen bis zu 15,5 °C im August. Diese mäßigen Sommerwerte reflektieren die kühle Nordsee und begrenzen die Möglichkeiten für ausgedehntes Badewetter; gleichzeitig sorgen die relativ milden Winterwerte für eine geringe Frostneigung in küstennahen Bereichen. Die träge Erwärmung des Wassers beeinflusst maritime Aktivitäten, Ökosystemdynamik und die saisonale Wahrnehmung von Temperatur durch Besucher.

    Monatliche Durchschnittstemperaturen des Wassers über das Jahr. Edinburgh.
    Durchschnittliche Wassertemperatur (°C): Monatliche Durchschnittstemperaturen des Wassers über das Jahr.

    Klimaphasen des Jahres

    Winter

    Der Winter ist geprägt von kühlen, feuchten und relativ wolkenreichen Verhältnissen mit begrenzten hellen Intervallen. Monatsmittel der Lufttemperatur liegen nahe am unteren Jahrestief, wodurch Frostperioden selten, aber möglich sind. Regentage erreichen im Winter ihren Höhepunkt und tragen zu einer konstant feuchten Bodenfeuchte bei. Die Sonnenscheindauer ist in dieser Phase am geringsten, woraus kurze Tageshelligkeitsintervalle resultieren. Das angrenzende Meer dämpft extreme Kälte, hält aber die Lufttemperatur auf einem moderaten Niveau, sodass ausgeprägte Tiefstwerte im Monatsmittel ausbleiben. Windexponierte Lagen erleben höhere Böen und eine stärkere gefühlte Kälte, während geschützte Bereiche vergleichsweise milder bleiben.

    • Monatliches Mittel der Lufttemperatur liegt bei 4,0 °C im Dezember.
    • Im Januar treten 18 Tage/Monat mit Niederschlag auf.
    • Tagesmittel der Sonnenscheindauer betragen 1,6 Std./Tag im Januar.
    • Die mittlere Wassertemperatur beträgt 8 °C im Dezember.
    • Im Februar liegt das mittlere Monatsminimum der Lufttemperatur bei 0,4 °C.

    Frühling

    Der Frühling zeigt einen klaren Aufwärtstrend bei Temperatur und Sonnenscheindauer, begleitet von einer abnehmenden Häufigkeit von Niederschlagstagen. Die saisonale Erwärmung erfolgt graduell, wodurch Vegetationsphasen und längere Tageshelligkeit zügig zunehmen. März markiert den Beginn spürbarer Helligkeitszunahmen, während April und Mai weiter an Temperaturniveau gewinnen. Niederschlagsmengen bleiben moderat, sodass Phasen mit längeren trockenen Abschnitten wahrscheinlicher werden. Die küstennahe Lage führt weiterhin zu mäßig kühlen Nächten, doch Tageswerte erlauben zunehmend Aktivitäten im Freien. Die Entwicklung in dieser Phase bereitet die Bedingungen für den Sommer vor, ohne scharfe Übergänge zu erzeugen.

    • Das monatliche Mittel der Lufttemperatur beträgt 5,1 °C im März.
    • Die Sonnenscheindauer steigt auf 3,8 Std./Tag im März und 5,5 Std./Tag im April.
    • Im Mai liegt das mittlere Monatsniveau der Lufttemperatur bei 10,2 °C.
    • Die mittlere Wassertemperatur beträgt 7,5 °C im März und 10,5 °C im Mai.
    • Im April sind etwa 12 Tage/Monat mit Niederschlag zu erwarten.

    Sommer

    Der Sommer ist durch milde bis kühle Tageshöchstwerte, die längsten Tage und die größte Sonnenscheindauer gekennzeichnet. Wärmeextreme bleiben selten, während stabile Perioden mit deutlich mehr Sonnenstunden auftreten. Die Zahl der Regentage nimmt gegenüber dem Frühling leicht ab und erreicht in der Regel ihren Jahrestiefpunkt, wodurch längere trockene Phasen möglich sind. Die Wassertemperatur erreicht ihr Maximum, bleibt jedoch moderat, sodass das Meer als Temperaturpuffer wirkt. Die Kombination aus hellen Tagen und moderaten Luftwerten schafft günstige Bedingungen für Außenaktivitäten, erfordert aber aufgrund gelegentlicher Niederschläge weiterhin wetterangepasste Planung.

    • Das monatliche Mittel der Lufttemperatur erreicht 15,5 °C im Juli.
    • Tageshöchstwerte liegen bis zu 19,4 °C im Juli.
    • Die Sonnenscheindauer erreicht 7,6 Std./Tag im Juli.
    • Der niedrigste Wert der monatlichen Niederschlagstage beträgt 11 Tage/Monat im Juni.
    • Die mittlere Wassertemperatur steigt bis auf 15,5 °C im August.

    Herbst

    Der Herbst ist durch eine allmähliche Abkühlung, zunehmende Bewölkung und steigende Niederschlagswahrscheinlichkeit gekennzeichnet. Nach dem Sommer nimmt die Sonnenscheindauer merklich ab und die Nächte werden länger. Die Temperaturwerte fallen moderat, wobei Übergangstage mit milderen Bedingungen und regenreichere Abschnitte wechseln. Die Anzahl der Niederschlagstage nimmt wieder zu, was zu feuchteren Böden und einer höheren Frequenz von Nieselperioden führt. Maritime Einflüsse sorgen dafür, dass extreme Kälteeinbrüche in der Regel ausbleiben, gleichzeitig fördern sie jedoch eine verlängerte Phase mit unsicherer Witterung.

    • Im September liegt das monatliche Mittel der Lufttemperatur bei 13,3 °C.
    • Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf 5,1 Std./Tag im September.
    • Im Oktober beträgt das mittlere Monatsniveau der Lufttemperatur 10,3 °C.
    • Die Zahl der Niederschlagstage steigt im November auf 16 Tage/Monat.
    • Die mittlere Wassertemperatur liegt noch bei 14,0 °C im September.

    Klima von Januar bis Dezember im Detail

    Klima Edinburgh im Januar

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    7 °C4 °C1 °C7 °C2 Std./Tag18 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Die klimatischen Monatsmittel für Januar zeigen eine kühl-feuchte Westküstencharakteristik. Tageshöchstwerte erreichen 6,8 °C, nachts fallen die Temperaturen auf etwa 0,5 °C, bei einer mittleren Lufttemperatur von 3,6 °C. Die Wassertemperatur liegt bei 7 °C, was auf vergleichsweise kalte Küstenbedingungen hinweist. Die Sonnenscheindauer ist mit 1,6 Std./Tag begrenzt, gleichzeitig treten Niederschläge an circa 18 Tage/Monat auf. Diese Kombination aus niedriger Sonnenscheindauer und hoher Häufigkeit von Niederschlag verstärkt das empfundene Kältegefühl und führt zu vielen grauen, wolkenreichen Tagen. Windadvektion und maritime Einflüsse sind wahrscheinlich verantwortlich für die moderaten Tagestemperaturen trotz kühler Nächte. Insgesamt zeigt der Monat eine winterliche, aber nicht extreme Kälte mit hoher Feuchte, mäßiger Meeresnähe und eingeschränkter Sonnenverfügbarkeit, was charakteristisch für maritime Winter in dieser Region ist.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wirkt das Klima frisch und feucht. Tageszeiten sind oft von kühlen, klaren Momenten mit schwacher Sonnenausstrahlung geprägt, während Abende und Nächte deutlich kühler und feuchter erscheinen. Sonne bringt nur kurzzeitige Aufhellungen, Schattenseiten bleiben länger kühl. Kleidung mit wind- und regendichter Schicht ist alltagsentscheidend. Das Wärmeempfinden bleibt eher gedämpft; Aktivität im Freien benötigt angepasste Bekleidung, um Wind und Feuchte komfortabel zu begegnen.

    Praktische Einordnung

    Der Monat eignet sich für kulturorientierte Städtereisen und Indoor-Aktivitäten wie Museen oder Galerien, da das Wetter häufig wechselhaft und feucht ist. Spaziergänge an der Küste sind möglich, erfordern jedoch wetterfeste Kleidung. Outdoor-Programme sollten flexibel geplant werden, da Niederschlagsphasen zu erwarten sind. Für Reisende, die kurze Tagesetappen bevorzugen und wetterunabhängige Angebote nutzen, sind die Bedingungen angemessen. Baden oder intensive Strandaufenthalte sind aufgrund der kühlen Bedingungen weniger geeignet.

    Klima Edinburgh im Februar

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    7 °C4 °C0 °C7 °C2 Std./Tag15 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im Februar zeigen die Monatsmittel ein geringfügiges Aufschwimmen der Temperaturen gegenüber dem Vormonat. Die Tagesmaxima erreichen 7 °C und die Nächte liegen bei etwa 0,4 °C, die mittlere Lufttemperatur beträgt 3,7 °C. Die Meeresoberfläche bleibt mit 7 °C vergleichsweise kalt. Mit durchschnittlich 2,4 Std./Tag nimmt die Sonnenscheindauer zu, gleichzeitig bleiben Niederschläge an etwa 15 Tage/Monat präsent. Die Kombination aus moderatem Anstieg der Sonnenscheindauer und weiterhin häufiger Niederschlagsneigung deutet auf wechselhafte Transitionsbedingungen zum Vorfrühling hin. Die maritime Dämpfung sorgt dafür, dass Temperaturschwankungen moderat bleiben und Frostphasen selten extrem ausfallen. Insgesamt ist der Monat gekennzeichnet durch ein leicht milderes, aber weiterhin sprödes Klima mit häufigen, kurzen Niederschlagsereignissen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wird als leicht milder empfunden, mit gelegentlichen helleren Stunden am Tag, die jedoch nicht dauerhaft Wärme spenden. Abende bleiben kühl und frisch, wodurch Aufenthalte im Freien früher gedämpft werden. Sonne wirkt deutlich wohltuend, bringt aber keine anhaltende Erwärmung. Schattenzonen und windige Abschnitte verstärken das Kälteempfinden. Kleidung mit mehreren Schichten und eine wasserabweisende Außenschicht sind empfehlenswert, um Komfort über den Tag zu erhalten.

    Praktische Einordnung

    Der Monat eignet sich für Kultur- und Stadterkundungen mit Fokus auf wetterunabhängige Attraktionen. Spaziergänge und kurze Ausflüge ins Umland sind möglich, sollten jedoch wetterflexibel geplant werden. Aktivitäten, die längere Aufenthalte im Freien erfordern, sind nur bei günstiger Witterung komfortabel. Serviceleistungen und Unterkunft mit guten Innenangeboten erhöhen die Attraktivität. Für Strand- oder Badereisen bleiben die Bedingungen ungeeignet.

    Klima Edinburgh im März

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    9 °C5 °C1 °C8 °C4 Std./Tag15 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    März markiert den sichtbaren Übergang zum Frühling mit einem deutlicheren Temperaturanstieg. Die Tageshöchstwerte liegen bei 9 °C und die Nächte bei rund 1,2 °C, die mittlere Lufttemperatur beträgt 5,1 °C. Die Küstenwassertemperatur liegt bei 7,5 °C. Mit 3,8 Std./Tag nimmt die Sonnenscheindauer spürbar zu, während Niederschläge an ungefähr 15 Tage/Monat bestehen bleiben. Diese Konstellation führt zu einer höheren Häufigkeit milder, heller Tage, flankiert von weiterhin häufigen feuchten Phasen. Der Temperaturanstieg zusammen mit der zunehmenden Sonnenintensität begünstigt beginnende Vegetationsaktivität, dennoch bleiben kühle Nächte und maritime Einflüsse bestimmend. Insgesamt zeigt der Monat eine Übergangscharakteristik mit wachsender Sonnennutzung, aber noch ausgeprägter Niederschlagsneigung.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima fühlt sich wechselhaft, jedoch zunehmend freundlicher an. Tage können milder und klarer erscheinen, während Nächte und Morgen noch spürbar frisch ausfallen. Sonnenstunden verleihen ein spürbares Wohlgefühl, doch an bewölkten Abschnitten bleibt es weiterhin gedämpft. Wind trägt dazu bei, dass Wärme nicht länger gehalten wird. Kleidung sollte variabel sein, um auf kurze milde Phasen ebenso wie auf kühle Abschnitte reagieren zu können.

    Praktische Einordnung

    Der Monat ist gut geeignet für Stadtbesichtigungen und Naturbeobachtungen mit dem Fokus auf Frühjahrsbeginn. Tagesausflüge in Parks und auf Küstenwegen bieten Attraktivität, erfordern jedoch wetterangepasste Planung. Aktivitäten mit ganztägiger Außenverweildauer profitieren von flexibler Organisation und Wetterschutz. Boots- und Badetouren bleiben eingeschränkt attraktiv, während kulturhistorische Angebote aufgrund geringerer Touristendichte vorteilhaft sind.

    Klima Edinburgh im April

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    11 °C7 °C3 °C9 °C6 Std./Tag12 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    April zeigt eine klare Verschiebung zu milderen Verhältnissen. Tageshöchstwerte erreichen 11,2 °C, die Nächte liegen bei etwa 3 °C, und die mittlere Lufttemperatur beträgt 7,1 °C. Die Meeresoberfläche erwärmt sich auf 8,5 °C. Die Sonnenscheindauer steigt auf 5,5 Std./Tag, während die Anzahl der Niederschlagstage auf circa 12 Tage/Monat zurückgeht. Diese Parameter deuten auf eine verstärkte Saisonalität mit zunehmender Strahlungsenergie und abnehmender Feuchtehäufigkeit hin. Frühjahrswärme tritt häufiger auf, gleichzeitig können noch kühle Abschnitte auftreten, insbesondere nachts. Die Kombination aus mehr Sonnenstunden und moderater Niederschlagsreduktion erhöht die Nettowärme und erleichtert Aktivitäten im Freien. Insgesamt entspricht der Monat einem klassischen Frühjahrsmonat mit deutlich spürbarer Aufhellung und milderer Grundstimmung.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt frischer und freundlicher, mit deutlich häufigerem Sonnenschein und angenehmeren Tagesbedingungen. Abende bleiben noch kühl, jedoch nicht mehr streng. Sonne vermittelt schnell eine wärmere, angenehmere Atmosphäre, während schattige oder windige Bereiche weiterhin konservativ kühl erscheinen. Die Luft fühlt sich insgesamt leichter an, was Aktivitäten im Freien zugutekommt.

    Praktische Einordnung

    April eignet sich für kombinierte Kultur- und Naturreisen. Spaziergänge in Parks und auf Promenaden sind ausgesprochen attraktiv, da Lichtverhältnisse und Temperatur milder sind. Wander- und Fahrradaktivitäten sind möglich, sollten jedoch mit wind- und regendichter Ausrüstung geplant werden. Für Tagestrips ins Umland bieten sich gute Chancen auf angenehme Bedingungen, während längerfristige Strandaufenthalte weiterhin nur begrenzt reizvoll sind.

    Klima Edinburgh im Mai

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    14 °C10 °C6 °C11 °C7 Std./Tag12 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im Mai setzen sich mildere Verhältnisse deutlicher durch. Tageshöchstwerte liegen bei 14,3 °C, die Nächte bei rund 6,1 °C, und die mittlere Lufttemperatur beträgt 10,2 °C. Die Küstenwassertemperatur steigt auf 10,5 °C. Die Sonnenscheindauer erreicht etwa 7 Std./Tag, bei einer weiteren Reduktion der Niederschlagstage auf circa 12 Tage/Monat. Diese Konstellation schafft eine günstigere Energiebilanz mit deutlich höheren nutzbaren Sonnenstunden und geringerer Häufigkeit von Regen unter Fortbestand maritimer Einflüsse. Vegetationsverlauf und Außenaktivitäten profitieren von stabilerer, milder werdender Witterung. Dennoch bleibt die Nähe zum Meer ein regulierender Faktor, der extreme Hitze verhindert und kühle Nächte begünstigt. Insgesamt präsentiert sich der Monat als ausgeprägter Frühlingsmonat mit angenehmer Tageswärme und guten Sonnendurchschnitten.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wird als deutlich angenehmer empfunden, mit warmen Tagen und kühleren Nächten. Sonnige Phasen bieten spürbare Behaglichkeit, Schattenbereiche bleiben moderat kühl. Abendliche Abkühlung ist vorhanden, ohne starkes Auskühlen. Aktivitäten im Freien werden insgesamt komfortabler wahrgenommen, wobei Wind weiterhin als kühlender Faktor auftreten kann.

    Praktische Einordnung

    Der Monat eignet sich gut für eine breite Palette von Reisen: Stadtbesichtigungen, Tagesausflüge in die Umgebung, Wanderungen und längere Outdoor-Aktivitäten. Freizeitangebote im Freien sind in der Regel gut nutzbar, Badeaufenthalte bleiben von der kühlen Meereslage abhängig. Planung sollte dennoch Flexibilität für gelegentliche Schauer vorsehen. Insgesamt ist der Monat attraktiv für Besucher, die milde Tage und reichlich Sonne schätzen, jedoch keine hochsommerliche Hitze erwarten.

    Klima Edinburgh im Juni

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    18 °C14 °C9 °C13 °C7 Std./Tag11 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Juni stellt den Höhepunkt der spürbaren sommerlichen Entwicklung dar. Die Tageshöchstwerte erreichen 17,8 °C, die Nächte liegen bei etwa 9,2 °C, und die mittlere Lufttemperatur beträgt 13,5 °C. Die Meeresoberfläche erwärmt sich auf 13 °C. Mit einer Sonnenscheindauer von 7,4 Std./Tag und einer weiteren Reduzierung der Niederschlagstage auf rund 11 Tage/Monat entsteht die höchste Sonnenausbeute der betrachteten Periode. Diese Parameter kennzeichnen einen milden, durchgehend freundlicheren Sommerbeginn mit ausreichender Strahlungsenergie für komfortable Tagesbedingungen, ohne heiße Extremwerte. Die maritime Lage sorgt weiterhin für moderierende Effekte und vergleichsweise kühle Nächte. Insgesamt ist der Monat durch stabilere, sonnigere Verhältnisse und eine deutliche Verlagerung zu sommerlicheren Verhältnissen geprägt.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt ausgewogen sommerlich, mit angenehmer Tageswärme und spürbar milderen Abenden. Sonnenstunden erzeugen ein deutliches Wohlgefühl, während Wind und Küstennähe für wohltuende Abkühlung sorgen. Schatten bietet weiterhin merkliche Erholung von der Sonne. Die Wärme wird insgesamt als moderat und gut erträglich empfunden.

    Praktische Einordnung

    Der Monat ist gut geeignet für eine Vielzahl von Reisearten: kulturelle Stadterkundungen, längere Spaziergänge, Küstenausflüge und moderate Outdoor-Aktivitäten. Wetterabhängige Programme profitieren von häufigeren sonnigen Phasen, dennoch empfiehlt sich Ausrüstung für kühlere Abende und möglichen Wind. Für Badeaktivitäten an der Küste sind die Bedingungen akzeptabel für kurze Aufenthalte, während intensive Sonnentage ohne größere Hitzeextreme eine komfortable Reisezeit bieten.

    Klima Edinburgh im Juli

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    19 °C16 °C12 °C15 °C8 Std./Tag12 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Juli weist ein gemäßigtes sommerliches Profil mit vergleichsweise hohen Sonnenscheindauern und moderaten Niederschlagsfrequenzen auf. Tageshöchstwerte erreichen typischerweise 19,4 °C, während die nächtlichen Tiefstwerte um 11,6 °C liegen, was auf eine relativ enge tägliche Spanne hindeutet. Die mittlere Temperatur liegt bei 15,5 °C. Die mittlere Wassertemperatur von 14,5 °C unterstützt kurzzeitige Aktivitäten am Wasser, bleibt jedoch kühl für dauerhaftes Baden. Die Sonnenscheindauer von 7,6 Std./Tag begünstigt ausgedehnte Außenaktivitäten, gleichzeitig treten an durchschnittlich 12 Tage/Monat Niederschlag auf, sodass Schauer regelmäßig zu erwarten sind. Zusammen ergibt sich ein maritim gemildertes Sommerklima mit geringer Hitzeakkumulation, ausreichend Tageshelligkeit und einer Häufigkeit von Regenereignissen, die den Bedarf an wetterflexibler Planung und windgeschützter Aufenthaltswahl erhöht.

    Subjektive Wahrnehmung

    Der Juli wirkt im Alltag angenehm warm, ohne drückende Hitze. Am Tag vermittelt die Sonne eine spürbare Wärme, im Schatten aber bleibt es merklich frischer. Abends und nachts kühlt die Luft deutlich ab, wodurch zusätzliche Kleidung sinnvoll erscheint. Sonnige Perioden wirken lang und freundlich, kurze Schauer sind jedoch nicht ungewöhnlich und verändern das Empfinden rasch. Am Wasser fühlt sich die Luft wärmer an als das Wasser selbst, das eher erfrischend wirkt.

    Praktische Einordnung

    Für Städtereisen mit ausgedehnten Besichtigungen ist dieser Zeitraum besonders geeignet, da viele Außenattraktionen bei guter Helligkeit zugänglich sind. Aktivitäten wie Wandern oder Fahrradfahren profitieren von der längeren Tageshelligkeit, erfordern jedoch eine Vorbereitung auf wechselhaftes Wetter. Festivals und kulturelle Veranstaltungen sind gut machbar, wobei Regenpausen einkalkuliert werden sollten. Badeaufenthalte sind möglich, aber die Wassertemperaturen sind eher erfrischend und eignen sich für kurzzeitigere Anwendungen.

    Klima Edinburgh im August

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    19 °C15 °C12 °C16 °C7 Std./Tag13 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der August zeigt ein ähnliches sommerliches Muster wie Juli, mit geringfügig reduzierter Sonnenscheindauer und etwas häufigerem Niederschlag. Die Tageshöchstwerte liegen bei etwa 19,1 °C, während die nächtlichen Werte um 11,5 °C verbleiben, die mittlere Temperatur beträgt 15,3 °C. Die mittlere Wassertemperatur steigt auf 15,5 °C, was Wasseraktivitäten angenehmer macht als in den Vormonaten. Die Sonnenscheindauer von 6,8 Std./Tag bleibt hoch, jedoch treten an rund 13 Tage/Monat Niederschläge auf, was auf eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Schauer hinweist. Insgesamt bleibt das Klima mild und maritim beeinflusst, mit stabilen, aber nicht heißen Bedingungen, ausgeprägter Tageshelligkeit und einer signifikanten Anzahl wetterbedingter Unterbrechungen aufgrund von Regenereignissen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag vermittelt der August eine warme, aber gemäßigte Atmosphäre. Sonnige Abschnitte bieten angenehme Wärme, Schattenbereiche bleiben kühl und erfrischend. Abends sinkt die Temperatur merklich, sodass Aktivitäten im Freien oft durch kühlere Luft begleitet werden. Gelegentliche Regenschauer wechseln die Stimmung schnell von freundlich zu gedämpft. Das Wasser wirkt leichter einladend, bleibt jedoch nur für kurze Bäder als frisch wahrnehmbar.

    Praktische Einordnung

    Der Monat eignet sich gut für kulturelle Stadtaufenthalte und naturnahe Ausflüge, da die Tagesbedingungen zumeist freundlich sind. Für Outdoor-Sport und Wanderungen ist die Zeit vorteilhaft, vorausgesetzt, wetterfeste Kleidung und Plan B bei Schauern sind vorhanden. Veranstaltungen im Freien sind möglich, sollten jedoch auf wetterbedingte Unterbrechungen vorbereitet sein. Längeres Schwimmen ist angenehmer als im Frühsommer, dennoch ist die Wasserlage eher für aktivere Nutzer als für längeres Sonnenbaden optimal.

    Klima Edinburgh im September

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    18 °C13 °C9 °C14 °C5 Std./Tag13 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der September markiert den Übergang in kühlere Verhältnisse mit deutlich reduzierter Sonnenscheindauer und unveränderter Niederschlagsfrequenz. Die Tageshöchstwerte fallen auf rund 17,5 °C und die nächtlichen Tiefstwerte auf etwa 9,1 °C; die mittlere Temperatur liegt bei 13,3 °C. Die mittlere Wassertemperatur beträgt 14 °C, wobei die Abkühlung des Oberflächenwassers bereits einsetzt. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf 5,1 Std./Tag, während Regen an etwa 13 Tage/Monat auftritt. Diese Kombination erzeugt milde, oft wechselhafte Tage mit raschen Temperatur- und Lichtschwankungen. Die Jahreszeitenverschiebung führt zu geringerer thermischer Stabilität und erhöhtem Einfluss atlantischer Störungsfronten.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wirken die Tage kühler und kürzer, zeitweise sonnige Abschnitte wechseln mit gedämpften, feuchteren Phasen. Sonnige Stunden werden subjektiv als angenehm, aber nicht warm empfunden, Schatten und längere Aufenthalte im Freien erzeugen schnell ein kühles Gefühl. Abends wird die Abkühlung deutlicher spürbar. Wasser erscheint zunehmend kühl und weniger einladend für längere Aufenthalte.

    Praktische Einordnung

    September eignet sich für kulturorientierte Reisen und kürzere Wanderungen, da die Temperaturen moderat sind und die Besucherzahlen tendenziell niedriger sind. Tagesausflüge ins Umland sind möglich, erfordern jedoch eine flexible Planung wegen wechselhafter Schauer. Aktivitäten, die auf stabilere Wärme setzen, werden weniger zuverlässig möglich sein. Die Saison für ausgedehnte Badeaufenthalte nähert sich dem Ende, während Stadtbesichtigungen und Indoor-Angebote an Attraktivität gewinnen.

    Klima Edinburgh im Oktober

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    14 °C10 °C7 °C12 °C4 Std./Tag14 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der Oktober stellt einen klaren Herbstmonat dar, geprägt von merklicher Abkühlung, reduzierter Sonnenscheindauer und zunehmender Niederschlagsdichte. Tageshöchstwerte erreichen etwa 13,8 °C, nächtliche Tiefstwerte liegen bei circa 6,8 °C, die mittlere Temperatur liegt bei 10,3 °C. Die mittlere Wassertemperatur beträgt 12 °C. Die Sonnenscheindauer sinkt auf 3,6 Std./Tag, während Niederschlag an rund 14 Tage/Monat zu erwarten ist. Dieses Muster kennzeichnet eine Übergangsphase mit häufiger wetterbedingter Variabilität, erhöhter Bewölkung und einer stärkeren Präsenz atlantischer Fronten. Die reduzierte Taghelligkeit und kühleres Wasser setzen klare Grenzen für außenorientierte Freizeitnutzung.

    Subjektive Wahrnehmung

    Tagesabläufe sind von kühlerer, oft windbetonter Witterung geprägt. Sonnige Momente bringen kurzzeitig Helligkeit, bleiben jedoch selten langanhaltend. Im Schatten und am Abend herrscht spürbare Kühle, die wärmende Kleidung erfordert. Feuchte Phasen lassen die Umgebung oft gedämpft erscheinen und verstärken das Kälteempfinden. Wasser wirkt kühl und eher abschreckend für längere Aufenthalte.

    Praktische Einordnung

    Der Monat ist günstig für kulturelle Programme, Museen und stadtnahe Aktivitäten mit wetterunabhängigem Charakter. Landschaftswanderungen sind möglich, jedoch sollte mit nassen Wegen und wechselhaftem Wetter gerechnet werden. Für Strand- und Badesaisonen ist der Zeitraum weniger geeignet. Geschäftsreisen und Kurzaufenthalte in urbaner Umgebung profitieren von geringeren Besucherzahlen, wobei Outdoor-Events wetterflexibel geplant werden müssen.

    Klima Edinburgh im November

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    10 °C7 °C4 °C10 °C2 Std./Tag16 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der November charakterisiert sich durch deutliche Herbstkühlung, sehr eingeschränkte Sonnenscheindauer und zunehmende Niederschlagsaktivität. Die Tageshöchstwerte bewegen sich um 9,5 °C, nächtliche Werte bei etwa 3,5 °C, die mittlere Temperatur liegt bei 6,5 °C. Die mittlere Wassertemperatur beträgt 10 °C. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf 1,8 Std./Tag, während Niederschlag an circa 16 Tage/Monat vorkommt. Diese Kombination weist auf eine feuchte, lichtarme Periode hin, in der maritime Einflüsse für milde, aber nasse Verhältnisse sorgen. Die reduzierte Strahlungsenergie und häufige Wolkenfelder begrenzen thermische Erholungsphasen und erhöhen die Wahrscheinlichkeit für anhaltend feuchte Tage.

    Subjektive Wahrnehmung

    Der Alltag wirkt gedämpft und feucht-kühl. Sonnige Momente sind selten und bringen nur kurzzeitige Aufhellung. Schattenbereiche und längere Aufenthalte im Freien erzeugen schnell ein kühles, oft feuchtes Empfinden. Abende erscheinen deutlich kälter, weshalb wetterdichte und wärmende Kleidung üblich ist. Wasser wirkt nicht einladend und verstärkt das Gefühl von Kühle und Nässe.

    Praktische Einordnung

    Der Monat eignet sich vor allem für indoor-orientierte Reisen wie Museumsbesuche und kulturelle Veranstaltungen. Outdoor-Aktivitäten sind möglich, erfordern aber eine sorgfältige Planung hinsichtlich Schutz vor Nässe und Kälte. Landschafts- und Küstenausflüge sollten kurz und flexibel gestaltet werden. Für Strand- und Wassersport ist der Zeitraum ungeeignet, während Städtereisen von geringerem Besucherandrang profitieren können.

    Klima Edinburgh im Dezember

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    7 °C4 °C1 °C8 °C1 Std./Tag18 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der Dezember zeigt winterliche Züge mit weiter reduzierten Temperaturen, sehr kurzer Sonnenscheindauer und hoher Niederschlagsfrequenz. Tageshöchstwerte liegen um 7,2 °C, nächtliche Tiefstwerte bei etwa 0,8 °C, die mittlere Temperatur beträgt 4 °C. Die mittlere Wassertemperatur beträgt 8 °C. Die Sonnenscheindauer ist mit 1,3 Std./Tag stark eingeschränkt, parallel treten an etwa 18 Tage/Monat Niederschläge auf. Dieses Profil entspricht einem kühlen, feuchten Winterklima mit hoher Bewölkung und häufigen Niederschlagsereignissen, wobei die begrenzte Strahlungsdauer und die kühlen Wassertemperaturen den Charakter der Jahreszeit prägen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag ist die Atmosphäre kühl und oft feucht, mit kurzen hellen Phasen. Tageslicht wirkt knapp und bietet nur wenig wärmende Wirkung. Im Schatten und besonders nachts ist die Kälte deutlich präsent, sodass schützende und isolierende Kleidung erforderlich ist. Wasser wird als kalt empfunden und ist nicht einladend für Freizeitaktivitäten am Meer.

    Praktische Einordnung

    Dieser Zeitraum ist vor allem für kultur- und stadtorientierte Reisen geeignet, bei denen Indoor-Angebote im Vordergrund stehen. Outdoor-Aktivitäten sind möglich, aber durch kurze Tageslichtzeiten und häufige Nässe limitiert. Winterliche Fotografie und Atmosphäre können attraktiv sein, notwendig sind jedoch wetterfeste Kleidung und realistische Erwartungen hinsichtlich eingeschränkter Außenzeiten. Strand- und Wassersportaktivitäten sind nicht empfehlenswert.