Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.345 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat
Die wärmste Monatsperiode fällt in den Hochsommer, charakterisiert durch ein Maximum der monatsmittleren Lufttemperatur von 23 °C und die höchste Sonnenscheindauer.
Kältester Monat
Die kälteste Phase liegt im Winter mit einem Monatsmittel von 4,5 °C; maritime Einflüsse mildern nächtliche Tiefstwerte.
Sonnigster Monat
Der sonnenreichste Monat ist im Hochsommer mit einem Tagesmittel von 10,5 Std./Tag, was die längste anhaltende solare Einstrahlung des Jahres darstellt.
Trockenster Monat
Der trockenste Monatsmittelwert zeigt sich im späten Winter mit 7 Tage/Monat und kennzeichnet die Phase der geringsten Häufigkeit von Niederschlagstagen.
Regenreichster Monat
Die höchste Häufigkeit an Regentagen tritt im Herbst auf; der Spitzenwert liegt bei 10 Tage/Monat und macht die herbstliche Periode zur feuchtesten Jahreszeit.
Beste Reisezeit
Am angenehmsten erlebst du Venedig von Mitte April bis Juni sowie von September bis Mitte Oktober. Dann liegen die Temperaturen meist bei etwa 7-15°C in de...
Überblick
Venedig weist ein gemäßigtes Küstenklima auf, das von der Nähe zur Adria geprägt ist. Saisonale Übergänge verlaufen relativ gleichmäßig, wodurch sich milde Winter und warme Sommer ergeben. Die klimatische Lage begünstigt eine Kombination aus feuchteren Perioden im Herbst und stabilerer Sonnenscheinbilanz im Hochsommer. Lokale Effekte durch Lagunen und flache Gewässer beeinflussen die Temperaturamplituden und führen zu vergleichsweise ausgeglichenen Nächten in der warmen Jahreszeit. Atmosphärische Einflüsse aus dem Binnenland und aus dem Meer bestimmen Niederschlagsverteilung und Sonnenscheindauer. Diese Charakteristika sind für Reiseplanung, Infrastruktur und ökologische Betrachtungen relevant, da sie Hinweise auf saisonale Belastungen durch Feuchtigkeit und auf Perioden mit vermehrtem Tourismusaufkommen geben. Die folgenden Abschnitte ordnen die beobachteten Monatsmittel in klare klimatische Aussagen ein und bieten eine Grundlage für Vergleich und Interpretation.
Klimacharakteristik
Venedigs Klima zeigt Merkmale eines maritimen Übergangsklimas mit deutlicher saisonaler Struktur. Die wärmste Phase konzentriert sich auf die Sommermonate, begleitet von der höchsten Sonnenscheindauer. Die kälteste Phase ist durch milde Nächte und moderat niedrige Tageswerte gekennzeichnet, was auf den ausgleichenden Einfluss der Lagune zurückzuführen ist. Niederschlagstage verteilen sich relativ gleichmäßig, wobei ein leichter Anstieg im Herbst zu beobachten ist. Die Wassertemperaturen folgen einer ähnlichen Saisonbewegung, bleiben jedoch hinter den Luftwerten zurück, was das saisonale Temperaturgefühl an der Küste mildert. Für Planung und Analyse sind drei Eigenschaften hervorzuheben: eine klare Sommerhoche, ein moderat feuchter Herbst sowie milde Winterphasen. Diese Eigenschaften beeinflussen sowohl städtische Herausforderungen wie Feuchtigkeit in historischen Bauten als auch naturräumliche Aspekte wie die biologischen Reaktionszeiten an der Lagune. Die Klimabeschreibung basiert auf monatsmittleren Werten und betont Saisonalität und maritime Modulation.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Die jährliche Temperaturentwicklung in Venedig zeigt einen Anstieg von relativ niedrigen Werten im Winter hin zu stabil hohen Werten im Sommer. Das Jahresminimum der monatsmittleren Temperatur tritt im Winter auf und liegt bei 4,5 °C, während das Jahresmaximum im Hochsommer mit 23 °C erreicht wird. Übergangsmonate weisen eine beschleunigte Erwärmung im Frühjahr und eine vergleichsweise zügige Abkühlung im Herbst auf. Die Amplitude zwischen Winter- und Sommermitteln bleibt moderat, was auf den dämpfenden Effekt des umliegenden Meeres zurückzuführen ist. Nächte in den Sommermonaten sind weniger stark abgekühlt als im Binnenland, wodurch hitzeempfundene Tage länger anhalten. Für mittelfristige Klimabewertungen ist die Stabilität der sommerlichen Höchstwerte sowie die Milde der Wintermonate relevant, da beide Einfluss auf Energiebedarf, Vegetationsperioden und städtische Komfortbedingungen haben.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die Verteilung der Sonnenscheindauer in Venedig weist ausgeprägte saisonale Schwankungen auf. Die minimalen Werte treten im Spätwinter und frühen Winter auf, mit einem Tiefpunkt von 2,8 Std./Tag. Im Gegensatz dazu erreichen die Sommermonate deutlich höhere Tagesmittel, mit einem Maximum von 10,5 Std./Tag. Diese Schichtung erzeugt eine ausgeprägte Phase mit hoher Strahlung, die für Tourismus und Vegetationswachstum günstig ist. Übergangsjahreszeiten liefern mittlere Sonnenscheindauern und eine variablere Wolkenbedeckung, die kurzfristige Schwankungen in den monatlichen Mittelwerten verursacht. Für Planungen im Bereich Energie und Freizeitnutzung sind die Sommermonate als sonnenreich zu klassifizieren, während die Monate mit niedrigen Werten eine reduzierte solare Einstrahlung bedeuten.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Verteilung der Regen- bzw. Niederschlagstage in Venedig zeigt keine extrem ausgeprägte Trocken- oder Monsunperiode, stattdessen eine moderate Schwankung über das Jahr. Der geringste Mittelwert der Regentage liegt bei 7 Tage/Monat und fällt in den späten Wintermonat. Im verlauf des Jahres steigt die Häufigkeit leicht an und erreicht in einigen Herbstmonaten einen Spitzenwert von 10 Tage/Monat. Diese Herbstmaxima tragen zur erhöhten Feuchtebelastung bei und können die Gefahr für historische Substanz und Verkehrsinfrastruktur erhöhen. Die Regelmäßigkeit der Regentage bedeutet, dass Niederschläge eher verteilt auftreten als konzentriert. Für wasserwirtschaftliche Planung und Hochwasserrisiken ist die Herbstperiode aufgrund der höheren Anzahl an Regentagen besonders relevant.
Wassertemperatur im Jahresverlauf
Die jahreszeitliche Entwicklung der Wassertemperatur in der Lagune von Venedig verläuft verzögert gegenüber der Luft, mit vergleichsweise kühleren Werten im Winter und warmen Werten im Spätsommer. Das Minimum der mittleren Wassertemperatur liegt bei 8 °C im späten Wintermonat, während das Maximum mit 25 °C im Hochsommer erreicht wird. Die allmähliche Erwärmung im Frühjahr führt zu einer verlängerten Übergangsphase, in der das Wasser noch kühler ist als die Luft, was Temperaturgradienten an der Meeresoberfläche schafft. Diese Verläufe sind relevant für biologische Prozesse in der Lagune, die Bade- und Freizeitbedingungen sowie für ökonomische Aktivitäten, die von Wassertemperaturen abhängig sind.
Klimaphasen des Jahres
Winterliche Ruhestufe
Die winterliche Phase ist geprägt von milden Tageswerten und vergleichsweise kurzen Tagen hinsichtlich solarem Angebot. In dieser Phase dominieren maritime Einflüsse, die die nächtliche Abkühlung begrenzen und Frostereignisse seltener machen als im Binnenland. Die Niederschlagsfrequenz bleibt moderat, allerdings führen häufige, kurzzeitige Ereignisse zusammen mit erhöhtem Wasserstand in der Lagune zu relevanten Feuchtebelastungen für die gebaute Substanz. Die Wassertemperatur bleibt in dieser Phase am niedrigsten und beeinflusst das thermische Verhalten der Stadt. Für Infrastrukturplanung und konservatorische Maßnahmen sind die winterlichen Feuchteeinflüsse und die reduzierte Sonneneinstrahlung besonders relevant.
- Monatsmittlere Lufttemperatur im Tiefpunkt: 4,5 °C
- Mittlere Wassertemperatur im Tiefpunkt: 8 °C
- Mindeste Sonnenscheindauer: 2,8 Std./Tag
Frühlingsaufbau
Die Phase des Frühlings ist durch eine klare Erwärmung und zunehmende Sonnenscheindauer gekennzeichnet. Übergangsprozesse zwischen kühlerem Meerwasser und sich erwärmender Luft führen zu einer beschleunigten Entwicklung der Vegetation und zu steigender thermischer Aktivität in der Lagune. Niederschlagsmengen bleiben moderat und verteilen sich auf einzelne Tage, während das Wetter zunehmend stabiler wird. Diese Phase baut den thermischen Vorsprung für den Sommer auf und beeinflusst die zeitliche Verschiebung biologischer Zyklen in Wasser und Land. Planerische Entscheidungen im Bereich Tourismus und Flutschutz sollten die schnelle Temperaturzunahme und die damit verbundene Veränderung der Wasserbedingungen berücksichtigen.
- Monatsmittlere Lufttemperatur im März: 8,5 °C
- Monatsmittlere Lufttemperatur im Mai: 16,5 °C
- Sonnenscheindauer im April: 6,3 Std./Tag
Sommerliche Hochphase
Die Sommerphase weist die höchsten Tageswerte und die längste solare Einstrahlung des Jahres auf. Die Kombination aus hoher Sonnenscheindauer und warmen Luftmassen schafft eine Phase mit ausgeprägter thermischer Belastung für Stadt und Besucher. Die nächtliche Abkühlung ist moderat, wodurch warme Perioden verlängert werden. Die Wassertemperatur erreicht in dieser Phase ihr Maximum und trägt zur angenehmeren Wahrnehmung des Klimas bei, jedoch können hohe Luftfeuchten die Wärmeempfindung steigern. Für Energiebedarf und städtische Belastbarkeit sind die Sommermonate die kritischste Periode, insbesondere im Hinblick auf Komfort und Infrastrukturbelastung.
- Maximale monatsmittlere Lufttemperatur: 23 °C
- Maximale Sonnenscheindauer: 10,5 Std./Tag
- Maximale Wassertemperatur: 25 °C
Herbstliche Feuchtephase
Der Herbst zeichnet sich durch eine zunehmende Häufigkeit von Niederschlagstagen und eine Abnahme der Sonnenscheindauer aus. Diese Phase ist entscheidend für das Feuchtigkeitsregime der Stadt und führt zu einer erhöhten Belastung historischer Bausubstanz sowie zu einer erhöhten Variabilität bei Wasserständen in der Lagune. Die Lufttemperaturen fallen schrittweise, während das Meer noch relativ warm bleibt, wodurch zeitweilige Thermik und wechselhafte Wetterlagen entstehen. Für Maßnahmen zum Erhalt des Kulturerbes und für die Verkehrsinfrastruktur sind besonders die Monate mit den höchsten Regentagen von Bedeutung.
- Höchstwert der Regentage: 10 Tage/Monat
- Monatsmittlere Lufttemperatur im Oktober: 14,5 °C
- Monatsmittlere Wassertemperatur im Oktober: 20 °C
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Venedig im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 8 °C | 5 °C | 1 °C | 9 °C | 3 Std./Tag | 8 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Januar in Venedig zeigt ein deutlich maritimes Winterklima mit moderaten Tageshöchstwerten von 8 °C und nächtlichen Tiefstwerten um 1 °C bei einem mittleren Monatswert von 4,5 °C. Die Sonnenscheindauer bleibt reduziert und liegt bei etwa 3 Std./Tag, während Niederschlag an etwa 8 Tage/Monat auftritt. Die Wassertemperatur bewegt sich nahe 9 °C, wodurch das Wasser kühler als die Luft wirkt und den thermischen Kontrast zur Stadt verstärkt. Die Kombination aus geringer Sonneneinstrahlung und häufiger Bewölkung fördert anhaltende Feuchte und eine dichte Luftmasse, die für gedämpfte Tagesgänge sorgt. Insgesamt nimmt die saisonale Energiemenge stark ab, es bleibt aber eine moderate Temperaturschwankung zwischen Tag und Nacht. Die Werte deuten auf ein ruhiges, kühles Winterbild mit stabilen, aber feuchten Verhältnissen hin.
Subjektive Wahrnehmung
Alltag im späten Winter wirkt gedämpft und ruhig. Tagsüber ist die Luft frisch bis kühl, Sonnenabschnitte bieten spürbare Aufhellung und steigern das Wohlbefinden. Abends und nachts entsteht ein stärkeres Kälteempfinden, die Feuchtigkeit bleibt spürbar und erhöht das Temperaturgefühl. Schattige Gassen erscheinen kühler als offene Plätze am Wasser. Insgesamt wirkt die Stimmung zurückhaltend, jedoch nicht streng winterlich, eher feucht und gemäßigt kühl.
Praktische Einordnung
Der Zeitraum eignet sich für kulturelle Besichtigungen und museale Aktivitäten, wenn ruhige Verhältnisse und geringere Besucherzahlen gewünscht sind. Die kühle und feuchte Atmosphäre schränkt Aktivitäten am Wasser sowie leichte Spaziergänge bei längerer Dauer ein. Veranstaltungen in Innenräumen sind vorteilhaft. Reisepläne sollten auf wechselhafte Bewölkung eingestellt sein und angemessene Bekleidung für kühle Abende berücksichtigen.
Klima Venedig im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 9 °C | 6 °C | 2 °C | 8 °C | 4 Std./Tag | 7 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Februar zeigt in Venedig eine leichte Erwärmung gegenüber dem Monatsanfang des Jahres mit Tageshöchstwerten um 9 °C und Tiefstwerten bei 2 °C, der mittlere Monatswert liegt bei 5,5 °C. Die Sonnenscheindauer erhöht sich leicht auf etwa 4 Std./Tag und die Zahl der Regentage reduziert sich geringfügig auf circa 7 Tage/Monat. Die Wassertemperatur fällt auf rund 8 °C, was die maritime Wirkung fortsetzt, jedoch noch keine nennenswerte thermische Unterstützung für Außenaktivitäten bietet. Insgesamt ist der Monat von einer allmählichen Zunahme der Energiezufuhr geprägt, die häufige Bewölkungsphasen und einzelne sonnigere Tage ablöst. Die klimatischen Kennzahlen deuten auf einen Übergang hin zu milderen Verhältnissen ohne vollständige Auflösung der winterlichen Feuchte.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt allmählich freundlicher, ohne dass eine warme Phase eintritt. Tagsüber sind helle Abschnitte wahrscheinlicher und steigern die Wahrnehmung von Wärme, insbesondere an offenen Uferbereichen. Abends bleibt die Luft kühl und feucht, wodurch Kleidung mit wärmender Schicht sinnvoll ist. Schattenseiten von Gebäuden und engen Gassen wirken merklich kühler als sonnenbeschienene Plätze. Insgesamt bleibt das Empfinden eher frisch, jedoch weniger streng als zuvor.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für Städtereisen mit Fokus auf Kultur und Architektur, da häufigere Aufhellungen Außentermine erleichtern. Aktivitäten, die lange Aufenthalte im Freien erfordern, sind weiterhin eingeschränkt. Bootsfahrten und Promenaden können stattfinden, sind jedoch vom Wetter abhängig. Reisevorbereitungen sollten auf wechselhafte Witterung und kühle Abende ausgelegt sein.
Klima Venedig im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 13 °C | 9 °C | 4 °C | 10 °C | 5 Std./Tag | 9 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
März markiert in Venedig einen deutlichen Übergang zum Frühling mit Tageshöchstwerten von etwa 13 °C und nächtlichen Tiefstwerten um 4 °C, der mittlere Monatswert beträgt 8,5 °C. Die Sonnenscheindauer steigt auf circa 5,3 Std./Tag, während die Anzahl der Regentage bei ungefähr 9 Tage/Monat bleibt. Die Wassertemperatur liegt bei rund 10 °C und trägt nur begrenzt zum Wärmeempfinden bei. Diese Konstellation führt zu zunehmender thermischer Variabilität und häufigerem Auftreten milder, sonniger Tage, die jedoch von kühleren Nächten und einzelnen Niederschlagsperioden unterbrochen werden. Damit charakterisiert der Monat einen stabilen Übergang mit wachsender Sonnenenergie und noch nicht vollständig etablierten warmen Bedingungen an Land und Wasser.
Subjektive Wahrnehmung
Der Eindruck ist spürbar frühlingshaft und lebendiger. Tagsüber vermittelt Sonnenschein eine spürbare Wärme, die das Stadtbild freundlich erscheinen lässt. Abends kehrt jedoch Kühle zurück, die das Tragen zusätzlicher Kleidungsschichten erforderlich macht. Schattenbereiche bleiben merklich kühler als sonnige Plätze, wodurch Aufenthalte an der Sonne deutlich angenehmer erscheinen. Insgesamt entsteht ein wechselhaftes, aber zunehmend angenehmeres Klima.
Praktische Einordnung
Der Monat ist günstig für kombinierte Kultur- und Erkundungsreisen, bei denen flexible Tagesprogramme von Vorteil sind. Spaziergänge und Fototouren profitieren von der zunehmenden Sonnenscheindauer, größere Wassersportaktivitäten bleiben jedoch eingeschränkt. Reiserouten sollten kurze Pausen in Innenräumen vorsehen und auf variable Wetterabschnitte ausgelegt sein.
Klima Venedig im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 17 °C | 12 °C | 7 °C | 12 °C | 6 Std./Tag | 8 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
April zeigt eine verstärkte Frühjahrserwärmung mit Tageshöchstwerten um 17 °C und Tiefstwerten bei 7 °C, der mittlere Monatswert liegt bei 12 °C. Die Sonnenscheindauer nimmt weiter zu auf etwa 6,3 Std./Tag, während die Regenhäufigkeit bei circa 8 Tage/Monat verbleibt. Die Wassertemperatur beträgt etwa 12 °C und beginnt, durch die gestiegene Luftenergie, langsam ausgeglichener zu wirken. Die Daten sprechen für eine Phase mit ausgeprägter diurner Erwärmung, deutlich mehr Sonnenenergie und weiterhin gelegentlichen Niederschlägen. Solche Verhältnisse fördern vegetative Aktivität und erhöhen die Wahrscheinlichkeit sonniger, angenehmer Tage, ohne die Möglichkeit kühler oder feuchter Episoden auszuschließen.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wird als ausgewogen und angenehm empfunden. Tagsüber sind Aufenthalte im Freien oft komfortabel, Sonnenplätze bieten spürbare Wärme. Abends kann eine leichte Frische einsetzen, die durch eine zusätzliche Kleidungsschicht ausgeglichen werden sollte. Schattenzonen bleiben frisch, während offene Plätze offen und freundlich wirken. Insgesamt ergibt sich ein frühlingshaftes Wohlgefühl mit gelegentlichen, kurzzeitigen Störungen durch Regen.
Praktische Einordnung
Der Zeitraum eignet sich gut für Stadtspaziergänge, kulturelle Programme im Freien und längere Ausflüge in die Region, da die häufigeren Sonnenstunden das Angebot erweitern. Aktivitäten auf dem Wasser sind möglich, aber noch durch kühlere Wassertemperaturen begrenzt. Reisende sollten flexible Tagespläne einplanen und leichte Schutzkleidung gegen kurze Regenschauer mitführen.
Klima Venedig im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 22 °C | 17 °C | 11 °C | 17 °C | 8 Std./Tag | 9 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Mai präsentiert einen klaren Vorfrühling bis Frühsommer mit Tageshöchstwerten von rund 22 °C und nächtlichen Tiefstwerten bei 11 °C, der mittlere Monatswert liegt bei 16,5 °C. Die Sonnenscheindauer erhöht sich auf ungefähr 8,2 Std./Tag, während die Zahl der Regentage bei circa 9 Tage/Monat liegt. Die Wassertemperatur steigt merklich auf etwa 17 °C, was das thermische Umfeld entlang der Küste milder erscheinen lässt. Diese Kombination aus höherer Sonnenenergie, deutlich wärmerer Luft und erwärmtem Wasser begünstigt längere Aufenthalte im Freien und erhöht die Zugangsmöglichkeiten zu Wasseraktivitäten. Dennoch bleiben gelegentliche Niederschlagsphasen und eine moderate Luftfeuchte charakteristisch für den Monat.
Subjektive Wahrnehmung
Die Stimmung ist geprägt von zunehmender Wärme und hellerem Tageslicht. Tagsüber wirken offene Plätze und Uferzonen einladend und angenehm warm. Abends bleibt die Temperatur mild, sodass Aktivitäten im Freien länger möglich sind. Schattenplätze bieten weiterhin spürbare Erleichterung an sehr sonnigen Abschnitten. Insgesamt entsteht ein behagliches Klima mit angenehmer Balance zwischen Sonne und angenehmer Abkühlung.
Praktische Einordnung
Dieser Zeitraum ist günstig für ein breites Spektrum an Reisen inklusive kulturellen Besuchen, ausgedehnten Stadtspaziergängen und Aktivitäten am Wasser. Die gestiegene Wassertemperatur erweitert die Optionen für nautische Angebote. Einschränkungen ergeben sich hauptsächlich aus seltenen, aber möglichen Schauern und einer höheren Frequentierung beliebter Orte. Planung sollte Sonnenschutz und leichte Abendbekleidung berücksichtigen.
Klima Venedig im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 26 °C | 21 °C | 15 °C | 21 °C | 10 Std./Tag | 9 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Juni bildet den Übergang in den Sommer mit Tageshöchstwerten bei etwa 26 °C und nächtlichen Tiefstwerten um 15 °C, ein mittlerer Monatswert liegt bei 20,5 °C. Die Sonnenscheindauer erreicht hohe Werte von rund 9,6 Std./Tag, während die Zahl der Regentage ungefähr 9 Tage/Monat beträgt. Die Wassertemperatur liegt bei circa 21 °C und bietet spürbar wärmere Bedingungen am Wasser. Diese Parameter kennzeichnen eine Phase mit hoher Strahlungsenergie, verstärkter Tageserwärmung und noch moderater Niederschlagsneigung. Die thermische Belastung steigt tagsüber deutlich an, wobei kühle Nächte für Erholung sorgen. Insgesamt sind die klimatischen Bedingungen für sommerliche Außenaktivitäten zunehmend günstig, mit gelegentlichen feuchten Eintrübungen.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt warm bis angenehm heiß, insbesondere in der Sonne. Tagsüber vermitteln offene Promenaden und Uferbereiche ein ausgeprägtes Wärmegefühl, das in Schattenbereichen merklich abnimmt. Abends bleibt es mild, wodurch abendliche Aktivitäten im Freien komfortabler werden. Insgesamt entsteht ein lebendiges Sommergefühl mit klarer Trennung zwischen sonnigen Wärmephasen und erholsamer Abkühlung in der Nacht.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich gut für sommerorientierte Reisen, inklusive Strand- und Wasseraktivitäten, längerer Außenprogramme und abendlicher Gastronomie im Freien. Einschränkungen bestehen in erhöhter Nutzungsdichte an touristischen Orten und verstärkter Sonneneinstrahlung, die Schutzmaßnahmen erfordert. Planungen sollten Möglichkeiten zur Mittagspause im Schatten vorsehen und flexible Alternativen bei kurzfristigen Niederschlagsereignissen berücksichtigen.
Klima Venedig im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 29 °C | 23 °C | 17 °C | 24 °C | 11 Std./Tag | 8 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Juli in Venedig zeigt ausgeprägte sommerliche Bedingungen mit Höchstwerten um 29 °C und Tiefstwerten nahe 17 °C. Das mittlere Temperaturniveau liegt bei 23 °C, was für eine klare thermische Sommerphase spricht. Die Wassertemperatur von 24 °C macht die Lagune ausgesprochen warm und temperaturmäßig für Wassernutzung geeignet. Die sehr hohe Sonnenscheindauer von 10,5 Std./Tag signalisiert intensive Einstrahlung und lange, helle Tagesperioden. Die mittlere Anzahl an Regentagen beträgt 8 Tage/Monat, sodass Niederschlag vorhanden ist, aber nicht dominierend wirkt. Zusammengenommen ergibt sich ein klimaökonomisches Profil von stabiler, warmer Großstadtsommerhitze mit warmen Nächten und hoher solaren Verfügbarkeit. Für meteorologische Einordnungen entspricht dies dem Peak der warmen Jahreszeit mit hoher Strahlungsbilanz, moderater Niederschlagsfrequenz und einer für städtische Küstenlagen typischen Wärmebelastung.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima als voll ausgeprägter Sommer. Tagsüber dominiert starke Sonne und spürbare Wärme, Schattenplätze bieten deutlich mehr Erleichterung. Abends kühlt die Luft zwar ab, bleibt aber ausreichend mild, um Aktivitäten im Freien zu ermöglichen. Die Lagune vermittelt durch die warme Wasseroberfläche ein anhaltendes Sommergefühl. In schattenarmen urbanen Bereichen entsteht ein intensives Wärmeerleben, während begrünte oder wassernahe Orte deutlich angenehmer erscheinen. Die Sonneneinstrahlung sorgt für ein brillantes Licht, das Farben und Oberflächen hervorhebt. Insgesamt ist die Wahrnehmung von Hitze und Helligkeit prägend, mit spürbarer Differenz zwischen offener Sonne und kühlerem Schatten.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich besonders für Aktivitäten, die Wasserzugang oder spätere Tageszeiten nutzen. Stadterkundungen sind am frühen Morgen oder am Abend angenehmer, weil die intensive Sonneneinstrahlung mittags das Gehen in der Stadt einschränken kann. Boots‑ und Lagunenangebote profitieren von warmen Wassertemperaturen und langem Tageslicht. Für Kulturtourismus sind Abendführungen und Innenbesichtigungen zu empfehlen, wenn direkte Sonneneinstrahlung reduziert ist. Einschränkungen ergeben sich für ausgedehnte Fußmärsche während der hellsten Tagesstunden. Reiseplanung sollte auf flexible Tagesabschnitte setzen, um Hitzeperioden zu meiden und zugleich die hohe Sonnenscheindauer für Außenaktivitäten zu nutzen.
Klima Venedig im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 29 °C | 23 °C | 17 °C | 25 °C | 10 Std./Tag | 9 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der August zeigt weiterhin ausgeprägte sommerliche Verhältnisse mit Höchstwerten von 29 °C und Tiefstwerten von 17 °C. Die mittlere Temperatur liegt bei 23 °C, was eine Fortsetzung des warmen Klimabildes des Hochsommers anzeigt. Die Wassertemperatur beträgt 25 °C und ist damit sehr warm, wodurch die Lagune ein kräftiges thermisches Reservoir darstellt. Die Sonnenscheindauer von 9,6 Std./Tag bleibt hoch, die Strahlungsbilanz ist weiterhin günstig für solare Gewinne. Die durchschnittliche Anzahl an Regentagen liegt bei 9 Tage/Monat, was gegenüber dem Vormonat eine leicht erhöhte Niederschlagswahrscheinlichkeit bedeutet, ohne die sommerliche Dominanz zu durchbrechen. Insgesamt präsentiert sich der August als stabil warm mit hoher solaren Verfügbarkeit und gelegentlichen Niederschlagsimpulsen, typisch für mediterran beeinflusste Sommerverläufe in küstennahen Städten.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima erscheint weiterhin sommerlich intensiv. Die Tageswärme fühlt sich belastend an, insbesondere an Orten ohne Luftzirkulation. Schattenflächen und Wasserflächen bieten spürbare Erholung. Abende bleiben lang und mild, wodurch Außenaufenthalte üblich und komfortabel sind. Die Luft kann zeitweise drückender wirken, jedoch bringen windstille Abschnitte und küstennahe Brisen Entlastung. Sonnenreiche Phasen prägen das Licht und die Stimmung, bei gleichzeitigem Potenzial für kurze, erfrischende Regengüsse. Insgesamt ergibt sich ein Gefühl von beständigem Sommer mit klarer Trennung zwischen intensiver Tageswärme und moderater Abendkühlung.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich gut für wasserorientierte Angebote und kürzere Stadterkundungen außerhalb der heißesten Stunden. Aktivitäten auf der Lagune und in küstennahen Bereichen sind aufgrund der warmen Wassertemperatur attraktiv. Für Stadtbesichtigungen empfiehlt sich eine zeitliche Anpassung an kühle Tagesabschnitte und das Nutzen überdachter oder klimatisierter Einrichtungen während der intensivsten Strahlungsphasen. Einschränkungen betreffen ausgedehnte Fußwege bei hoher Sonneneinstrahlung und mögliche, kurzfristige Niederschlagsintervalle. Reiseprogramme profitieren von flexiblen Zeitfenstern, um sowohl die lange Tageshelligkeit als auch die angenehmen Abende zu nutzen.
Klima Venedig im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 25 °C | 20 °C | 14 °C | 23 °C | 8 Std./Tag | 9 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der September markiert einen Übergang mit abnehmender Wärme. Die Höchstwerte liegen bei 25 °C und die Tiefstwerte bei 14 °C, das mittlere Temperaturniveau beträgt 19,5 °C. Die Wassertemperatur von 23 °C bleibt vergleichsweise warm und verlängert die für Wassernutzung nutzbare Periode. Die Sonnenscheindauer fällt auf 7,6 Std./Tag, was auf kürzere, aber immer noch raisonnable Tageshelligkeit hinweist. Die Anzahl der Regentage beträgt 9 Tage/Monat und signalisiert eine konstante Niederschlagsneigung in der Übergangszeit. Zusammengenommen ergibt sich ein moderater Abklingprozess des Sommers mit spürbar geringerer Tageserwärmung, weiterhin angenehmer Wassertemperatur und häufiger werdenden Niederschlagsereignissen, die die Häufigkeit von trockenen, sonnigen Tagen reduzieren.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt ausgewogen und weniger drückend als in den Sommermonaten. Tagsüber ist Wärme vorhanden, aber deutlich gemildert, sodass längere Aufenthalte im Freien angenehmer sind. Abends treten frische Tendenzen auf, die zu Jacken oder zusätzlichen Lagen motivieren. Sonnenphasen sind wohltuend, Schattenbereiche erzeugen nun deutlich kühlere Kontraste. Die Lagune vermittelt weiterhin eine angenehme Wärme, aber mit klarer Tendenz zur Entspanntheit gegenüber den intensiven Sommerbedingungen. Kurzfristige Regenschauer können das Empfinden kurzfristig verändern, insgesamt herrscht jedoch eine deutliche Übergangsstimmung.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich gut für kombinierte Stadt‑ und Naturaufenthalte, da die Tagestemperaturen moderater sind und die Wassertemperatur noch Nutzung erlaubt. Ausgedehnte Spaziergänge und kulturelle Erkundungen sind komfortabler als in der Hitzephase. Mögliche Regentage erfordern flexible Programmgestaltung und wetteradaptive Alternativen wie Innenbesichtigungen. Für Aktivitäten mit Wasserbezug bleibt die Lagune attraktiv, für ausdauernde Fußmärsche sind Tageszeiten mit milderer Strahlung vorzuziehen. Insgesamt bietet der Zeitraum eine gute Balance zwischen Outdoor‑Angeboten und moderierter Witterung, die vielfältige Reiseformen zulässt.
Klima Venedig im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 19 °C | 15 °C | 10 °C | 20 °C | 5 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Oktober steht für einen weiteren Abkühlungsschritt mit Höchstwerten von 19 °C und Tiefstwerten von 10 °C. Die mittlere Temperatur von 14,5 °C indiziert milde Herbstbedingungen, während die Wassertemperatur mit 20 °C noch eine gewisse Wärme im maritimen Bereich anzeigt. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf 5,2 Std./Tag, wodurch die Tage deutlich kürzer und die solaren Gewinne geringer sind. Mit durchschnittlich 10 Tagen Niederschlag pro Monat steigt die Niederschlagsfrequenz, was die Wahrscheinlichkeit für feuchtere Perioden erhöht. Zusammen ergibt sich ein klimaökonomisches Bild von beginnendem Herbst mit moderater Abkühlung, noch vorhandener maritimer Wärme und vermehrten Niederschlagsereignissen, die das saisonale Milieu deutlich prägen.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt herbstlich und ruhiger als in den Vormonaten. Tagsüber sind milde Verhältnisse spürbar, die zu angenehmen Außentätigkeiten einladen, jedoch tritt eine merkliche Kürzung der Tageshelligkeit ein. Abende fühlen sich kühler an und erfordern wärmende Kleidung. Sonnige Momente werden stärker wahrgenommen, da sie im Kontrast zu frischeren, bewölkten Abschnitten stehen. Feuchte Phasen können die Wahrnehmung dämpfen und das Stadtbild merklich verändern. Insgesamt wirkt das Klima weniger intensiv, dafür variantenreicher mit deutlichen Tag‑Nacht‑Unterschieden.
Praktische Einordnung
Der Monat empfiehlt sich für kulturorientierte Reisen und ruhige Stadterkundungen, da die Temperaturen moderat bleiben und die Besucherzahlen tendenziell geringer sind. Die erhöhte Niederschlagswahrscheinlichkeit macht wetterflexible Planung sinnvoll und fördert das Einplanen von Innenprogrammen wie Museen und Kirchen. Wasserbezogene Freizeitangebote sind noch möglich, allerdings bei reduzierter Ausprägung. Für Tagesaktivitäten sind die helleren Stunden vorzuziehen, während Abende für gastronomische oder kulturelle Angebote gut geeignet sind. Einschränkungen ergeben sich vor allem durch häufigere Regenabschnitte und die kürzere Tageshelligkeit.
Klima Venedig im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 13 °C | 10 °C | 6 °C | 16 °C | 3 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der November präsentiert deutliche herbstliche Bedingungen mit Höchstwerten von 13 °C und Tiefstwerten von 6 °C. Die mittlere Temperatur von 9,5 °C signalisiert eine kühle Jahreszeit, die in Richtung Winter überleitet. Die Wassertemperatur liegt bei 16 °C und ist damit deutlich kühler, wodurch maritime Wärme nur noch begrenzt vorhanden ist. Die Sonnenscheindauer fällt auf 3,2 Std./Tag, was eine markante Reduktion der Tageshelligkeit bedeutet. Die Anzahl der Regentage beträgt 10 Tage/Monat, sodass feuchtere und wechselhafte Verhältnisse dominieren. Insgesamt ergibt sich ein klimaökonomisches Profil von stabil kühler, feuchter Übergangszeit mit reduzierter solaren Einstrahlung und abnehmender maritimer Wärme, typisch für die spätherbstliche Phase in küstennahen Regionen.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt deutlich kühler und feuchter. Tagsüber sind Aktivitäten im Freien weniger lang anhaltend komfortabel, da eine kühle Grundstimmung dominiert. Abende erscheinen deutlich frisch und erfordern schützende Bekleidung. Sonnige Abschnitte sind kurz und erzeugen intensivere Wärmekontraste, während bewölkte Perioden das Licht und die Stimmung dämpfen. Die Luft wirkt gedämpfter und die Stadt erscheint ruhiger. Insgesamt entsteht ein Eindruck von Feuchtigkeit und Kühle, der den Aufenthalt stärker von wetteradaptierter Kleidung und Innenaktivitäten abhängig macht.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich vorrangig für kulturhistorische und stadtnah orientierte Programme, bei denen Innenräume eine zentrale Rolle spielen. Außenaktivitäten sind möglich, erfordern jedoch wetterangepasste Planung und kürzere Zeitfenster im Freien. Die reduzierte Tageshelligkeit und die höhere Niederschlagsneigung schränken ausgedehnte Spaziergänge ein. Für Fotografie und atmosphärische Stadtbeobachtungen können die kühleren, feuchten Bedingungen besondere Stimmungen liefern. Einschränkungen bestehen bezüglich Wasserfreizeit und ausgedehnter Aufenthalte am offenen Wasser, weshalb Reisepläne vermehrt überdachte Alternativen berücksichtigen sollten.
Klima Venedig im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 9 °C | 6 °C | 2 °C | 12 °C | 3 Std./Tag | 8 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Dezember zeigt winterliche bis milde Winterbedingungen mit Höchstwerten um 9 °C und Tiefstwerten bei 2 °C. Die mittlere Temperatur von 5,5 °C weist auf eine kalte Jahreszeit hin, wobei die Wassertemperatur mit 12 °C kühl bleibt und damit kaum für Wasseraktivitäten geeignet ist. Die Sonnenscheindauer reduziert sich weiter auf 2,8 Std./Tag, was sehr kurze helle Phasen bedeutet. Die mittlere Anzahl an Regentagen liegt bei 8 Tage/Monat, wodurch feuchte, aber nicht extrem nasse Perioden zu erwarten sind. Insgesamt ergibt sich ein klimaökonomisches Bild von ruhiger Winterwitterung mit geringer Strahlungszufuhr, kühlen Nächten und mäßiger Niederschlagsfrequenz, charakteristisch für die winterliche Lage einer Küstenstadt mit maritimem Einfluss.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt klar winterlich und zurückhaltend. Tageslicht ist begrenzt und die Außenwirkung eher gedämpft. Tagsüber sind Aufenthalte im Freien kürzer angenehm, da die Kühle dominiert. Abends wird Kälte stärker spürbar, was zu verstärkter Nutzung von geschützten Räumen führt. Sonnige Momente sind selten, entfalten dann aber eine vergleichsweise spürbare Wirkung. Die Atmosphäre ist ruhig und entfaltet eine zurückhaltende, kontemplative Qualität. Insgesamt bestimmt Kühle und verkürzte Helligkeit die Wahrnehmung des Alltags.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für historische und kulturelle Besuche, insbesondere für Reisende, die Innenprogramme bevorzugen. Außenaktivitäten sind möglich, sollten jedoch kurz und wetteradaptiv geplant werden. Die kühlere Wassertemperatur schränkt maritime Aktivitäten ein. Fotografie und atmosphärische Stadtbegehungen bieten eine ruhige Alternative zu hochsaisonalen Besuchszeiten. Einschränkungen ergeben sich durch reduzierte Tageshelligkeit und kältere Bedingungen, weshalb Reiseplanung verstärkt überdachte oder wetterfeste Optionen beinhalten sollte.