Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.346 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat
Der wärmste Monat ist August mit dem höchsten Monatsmittel der Lufttemperatur von 21 °C, begleitet von ausgeprägter Sonnenscheindauer und vergleichsweise wenigen Regentagen, was ihn zur klimatisch günstigsten Periode für freiluftorientierte Aktivitäten macht.
Kältester Monat
Der kälteste Monat ist Januar mit dem tiefsten Monatsmittel der Lufttemperatur von 9,5 °C; diese Phase ist durch geringere Sonnenscheindauer und häufigere Niederschläge gekennzeichnet, jedoch ohne starke Frostgefahren.
Sonnigster Monat
Der sonnigste Monat ist Juli mit durchschnittlich 8,5 Std./Tag Sonnenscheindauer, wodurch die verfügbaren Tageslichtstunden für Aktivitäten im Freien und für solarbasierte Anwendungen am größten sind.
Trockenster Monat
Der trockenste Monat ist ebenfalls Juli mit im Mittel 7 Tage/Monat Regen, was eine relative Trockenperiode im Jahresverlauf kennzeichnet und günstige Bedingungen für Outdoor-Nutzung schafft.
Regenreichster Monat
Der regenreichste Monat ist November mit durchschnittlich 16 Tage/Monat Niederschlag, was die Herbstphase zur feuchtesten Zeit des Jahres macht und besondere Anforderungen an Entwässerung und Infrastruktur stellt.
Beste Reisezeit
Am angenehmsten reist du im Mai, Juni und September. Die Temperaturen liegen von 10,6°C bis 24,0°C bei Ø 6,0 bis 6,5 Sonnenstunden und vergleichsweise weni...
Überblick
Santiago de Compostela weist ein gemäßigtes, maritim beeinflusstes Klima auf, das durch ausgeprägte saisonale Verläufe ohne extreme Temperaturschwankungen gekennzeichnet ist. Die Lage begünstigt milde Winter und vergleichsweise kühle Sommerphasen im Vergleich zu innerlandigen Gebieten. Niederschlag ist über das Jahr verteilt, mit einer Zunahme in der Herbst- und Winterperiode und einer relativen Abschwächung während der Sommermonate. Die Sonnenscheindauer zeigt einen klaren saisonalen Rhythmus mit höheren Werten im Sommerhalbjahr und reduzierter Strahlung in den Übergangsmonaten. Diese Verteilung prägt landwirtschaftliche Zeitfenster, Vegetationsperioden und touristische Zugänge und fordert angepasste Planung für Aktivitäten im Freien sowie eine Berücksichtigung der häufigeren Niederschlagstage in der Nebensaison. Die Klimastruktur unterstützt eine ganzjährig grüne Vegetation, während Wetterextreme selten, aber wetterbedingte Variabilität insbesondere in Form von häufigeren Niederschlagstagen im Herbst auftreten können.
Klimacharakteristik
Das Klima in Santiago de Compostela ist durch eine ausgeprägte maritime Prägung charakterisiert, die Temperaturschwankungen dämpft und eine hohe Feuchte sowie regelmäßige Niederschläge fördert. Wintermonate bleiben vergleichsweise mild, Frühling und Herbst zeigen graduelle Übergänge mit zunehmender Häufigkeit nasser Tage in der kühleren Jahreshälfte. Die Sommermonate bieten die meisten Sonnenstunden und die geringste Häufigkeit an Regentagen, zeigen jedoch keine extreme Hitze. Dadurch ergeben sich günstige Bedingungen für eine kontinuierliche Vegetationsentwicklung und für Outdoor-Aktivitäten außerhalb kurzer Niederschlagsphasen. Lokale Topographie und Atlantiknähe begünstigen Wolkenbildung und Niederschlag insbesondere im Herbst. Diese Charakteristika implizieren verlässliche, aber feuchte Bedingungen für landwirtschaftliche Kulturen, erhöhte Anforderungen an Infrastruktur zur Wasserableitung und eine saisonal differenzierte Planung von Reiseangeboten, die sowohl milde Temperaturen als auch periodenweise hohe Niederschlagswahrscheinlichkeiten berücksichtigen.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Die jährliche Temperaturverteilung zeigt einen gemäßigten Anstieg von der kühlen Jahreszeit hin zum Sommer und ein vergleichsweise sanftes Sinken im Herbst. Das tiefste Monatsmittel tritt im Januar mit 9,5 °C auf, das höchste Monatsmittel wird im August mit 21 °C erreicht. Die Wintermonate sind demnach nicht streng kalt, während der Sommer warm, aber ohne extreme Hitze verläuft. Übergangsphasen im Frühling und Herbst sind durch mäßige Zuwächse beziehungsweise Rückgänge der Monatsmittel geprägt, was zu gut abgrenzbaren Vegetations- und Aktivitätsperioden führt. Die tägliche Temperaturamplitude bleibt aufgrund der maritimen Einflüsse eingeschränkt, somit sind Nächte weniger kalt und Tage im Sommer nicht übermäßig heiß. Diese Temperaturlage unterstützt ein gemäßigtes Jahresprofil mit klaren, vorhersehbaren Phasen für Landwirtschaft und Tourismus ohne starke jahreszeitliche Ausreißer.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die Verteilung der Sonnenscheindauer folgt einem typischen saisonalen Muster mit den höchsten täglichen Werten im Sommer und den niedrigsten Werten in der Winterzeit. Die größte durchschnittliche Sonnenscheindauer wird im Juli mit 8,5 Std./Tag gemessen, während die geringste durchschnittliche Sonnenscheindauer im Januar und Dezember mit jeweils 3 Std./Tag liegt. Das bedeutet eine deutliche saisonale Spreizung der nutzbaren Tageshelligkeit, was sich direkt auf die verfügbare photoperiodische Energie, auf Freizeitaktivitäten im Freien und auf photovoltaische Erträge auswirkt. Übergangsmonate zeigen moderate Werte und ermöglichen graduelle Verlängerung beziehungsweise Verkürzung der Tageslichtnutzung. Insgesamt sind die Sommermonate für Sonnenscheinaktivitäten am besten geeignet, während die Wintermonate mit eingeschränkter Tageshelligkeit eine vermehrte Planungsintensität erfordern.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Häufigkeit von Regentagen ist ein prägendes Merkmal des Klimas und variiert saisonal mit der höchsten Dichte im späten Herbst und der geringsten Häufigkeit im Hochsommer. Der trockenste Monat ist der Juli mit 7 Tage/Monat, der regenreichste Monat ist der November mit 16 Tage/Monat. Diese Struktur führt zu einer klaren saisonalen Differenz zwischen feuchter Nebensaison und vergleichsweise trockener Sommersaison. Die Verteilung der Regentage beeinflusst Bodenfeuchte, Reservoirmanagement und die Planung von Outdoor-Aktivitäten. Für Infrastruktur und Landnutzung ist die erhöhte Wahrscheinlichkeit an Regentagen in Herbst und Winter zu berücksichtigen, während die Sommerhalbjahre insgesamt günstigere Bedingungen für Aktivitäten im Freien bieten. Die relativ häufigen Regentage im Jahresmittel erfordern eine wetteradaptive Strategie für kurzfristige Planung.
Klimaphasen des Jahres
Winter
Die Winterphase in Santiago de Compostela ist durch milde Monatsmittel und eine erhöhte Häufigkeit von Niederschlägen geprägt. Die Temperatursituation bleibt moderat, sodass extreme Frostereignisse selten sind. Gleichzeitig führt die Verbindung aus feuchter Meeresluft und regionaler Topographie zu einer beständigen Neigung zu Wolkenbildung und zu mehreren Regentagen pro Monat, was die Sonnenscheindauer reduziert. Diese Bedingungen begünstigen anhaltende Bodenfeuchteniveaus und erfordern Anpassungen in der Landbewirtschaftung sowie eine wettergerechte Ausstattung des urbanen Raums. Die Winterphase ist klimatisch die nasseste und am wenigsten sonnige Zeit des Jahres, mit relevanten Konsequenzen für Verkehr, Bauwesen und Wassermanagement.
- Tiefstes Monatsmittel der Lufttemperatur im Januar: 9,5 °C.
- Tiefste Monatsminima im Januar: 5,5 °C.
- Sonnenscheindauer in Januar und Dezember: 3 Std./Tag.
- Regentage im Dezember: 15 Tage/Monat.
Frühling
Die Frühjahrsphase zeigt einen gleichmäßigen temperierten Anstieg der Monatsmittelwerte und eine allmähliche Zunahme der Sonnenscheindauer. Niederschläge treten weiterhin regelmäßig auf, die Häufigkeit lässt jedoch im Vergleich zum Winter insgesamt nach. Diese Übergangszeit ist wichtig für das vegetative Wachstum, da steigende Temperaturen und zunehmende Strahlungsdosen die Wachstumsphase initiieren, während gelegentliche Regenereignisse die Bodenfeuchte sichern. Für Planungen in Landwirtschaft und Ökotourismus bedeutet dies eine günstige, aber variabel feuchte Periode mit gestaffelten, vorhersehbaren Fenstern für Feldarbeiten und Freiluftaktivitäten.
- Monatsmitteltemperatur im Mai: 15,4 °C.
- Sonnenscheindauer im Mai: 6 Std./Tag.
- Regentage im März: 15 Tage/Monat.
- Monatsmitteltemperatur im März: 11,2 °C.
Sommer
Die Sommerphase ist durch die höchste Sonnenscheindauer und die geringste Häufigkeit von Regentagen gekennzeichnet. Temperaturen erreichen ihre jährlichen Maxima, bleiben jedoch durch die Meeresnähe moderat, was zu warmen, aber nicht extrem heißen Bedingungen führt. Die reduzierte Regenwahrscheinlichkeit und die längeren Tage schaffen günstige Bedingungen für touristische Aktivitäten und für die Freiluftwirtschaft. Gleichzeitig ist die Sommerperiode eine wichtige Planungszeit für wasserwirtschaftliche Maßnahmen und für die Abstimmung von Energie- und Freizeitressourcen auf erhöhte Sonnenscheininanspruchnahme.
- Höchstes Monatsmittel der Lufttemperatur im August: 21 °C.
- Maximale Tageshöchstwerte im August: 26 °C.
- Sonnenscheindauer im Juli: 8,5 Std./Tag.
- Geringste Regentage im Juli: 7 Tage/Monat.
Herbst
Der Herbst markiert den Übergang von den warmen Sommerbedingungen zu deutlich feuchteren und kühleren Verhältnissen. Die Sonnenscheindauer nimmt spürbar ab, während die Häufigkeit von Regentagen deutlich ansteigt und in den späten Herbstwochen ihren Höhepunkt erreicht. Diese Phase ist für die Zunahme von Bodenfeuchte und für eine gesteigerte Wolkenbedeckung verantwortlich, was sich auf Erntezyklen, den Straßenverkehr und auf Maßnahmen zur Entwässerung auswirken kann. Der Herbst zeichnet sich durch variable, oft feuchte Witterungssequenzen aus, die eine flexible logistische Planung erfordern.
- Regenreichster Monat November: 16 Tage/Monat.
- Monatsmitteltemperatur im Oktober: 15,5 °C.
- Sonnenscheindauer im November: 3,5 Std./Tag.
- Monatsmitteltemperatur im September: 18,9 °C.
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Santiago de Compostela im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|
| 14 °C | 10 °C | 6 °C | 3 Std./Tag | 15 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Januar in Santiago de Compostela zeigt ein mildes, feuchtes Winterklima mit moderater Tageswärme und kühlen Nächten. Die maximale Tagestemperatur erreicht typischerweise 13,5 °C, die minimale nächtliche Temperatur liegt bei etwa 5,5 °C, was eine moderate tägliche Temperaturschwankung widerspiegelt. Das Monatsmittel der Lufttemperatur beträgt 9,5 °C. Die Sonnenscheindauer ist vergleichsweise gering mit 3 Std./Tag, während Niederschlagshäufigkeit mit 15 Tage/Monat auf ausgeprägte Feuchtigkeit hinweist. Die Kombination aus mäßigen Temperaturen und häufigen Regentagen deutet auf wechselhaftes Wetter, oft mit längeren feuchten Phasen. Angaben zur Wassertemperatur sind nicht verfügbar. Insgesamt charakterisiert sich der Monat durch niedrigere Sonnenscheindauer und eine signifikante Niederschlagswahrscheinlichkeit, sodass Bewölkung und nasse Bedingungen den Alltag prägen und die thermische Beanspruchung im Freien eher gering ausfällt.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima kühl und gedämpft. Tagsüber entstehen freundliche, aber nicht warme Momente, die Sonne dringt nur vereinzelt durch die Wolken. In schattigen Bereichen bleibt die Luft spürbar frisch, während sonnige Abschnitte ein angenehmes, aber zurückhaltendes Behaglichkeitsgefühl bieten. Abends und nachts fühlt sich die Luft deutlich kühler an, sodass sich Kleidungsschichten bewähren. Feuchte Straßen und gelegentliche Nässe verstärken das Kälteempfinden und lassen Innenräume behaglicher erscheinen. Insgesamt bleibt das Empfinden eher gemäßigt und feucht statt trocken und warm.
Praktische Einordnung
Reiseaktivitäten konzentrieren sich auf kulturelle Besichtigungen, Museen und Stadterkundungen, bei denen das milde Tagesklima von Vorteil ist. Outdoor-Aktivitäten sind möglich, jedoch sollten Touren flexibel geplant werden, da häufiger Niederschlag und feuchtes Wetter auftreten. Wanderungen auf Pilgerwegen erfordern witterungsbeständige Ausrüstung und wetterfeste Schuhe. Für gastronomische Stadterlebnisse und Innenprogramme ist die Jahreszeit günstig, während längere Strandaufenthalte oder reine Sonnenurlaube eingeschränkt sind. Reiseplanung sollte auf Komfort bei wechselhaftem Wetter ausgerichtet sein.
Klima Santiago de Compostela im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|
| 14 °C | 10 °C | 6 °C | 4 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Februar zeigt eine leichte Aufwärtstendenz bei Tageswerten und eine insgesamt ähnliche Feuchtigkeitsstruktur wie der Jahresbeginn. Die maximale Tagestemperatur liegt bei 14 °C, die nächtliche Minimaltemperatur bei 5,8 °C; das Monatsmittel beträgt 9,9 °C. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer steigt marginal auf 3,5 Std./Tag, während die Anzahl der Regentage auf 12 Tage/Monat zurückgeht. Diese Verteilung weist auf vermehrte, aber immer noch häufige Aufheiterungen hin, kombiniert mit Phasen intensiveren Niederschlags. Es ergeben sich häufig wechselnde Wetterlagen mit kurzen, sonnigen Abschnitten und anschließenden Regenphasen. Informationen zur Wassertemperatur sind nicht vorhanden. Insgesamt repräsentiert der Monat eine Übergangsphase mit leicht gesteigerter Helligkeit und nach wie vor beträchtlichem Niederschlagsrisiko.
Subjektive Wahrnehmung
Der Monat vermittelt einen Eindruck von Zurückhaltung und gelegentlicher Helligkeit. Tagesabschnitte können überraschend freundlich wirken, doch bleiben Schauer und Wolken präsenter als dauerhaftes Sonnenlicht. Schattenbereiche erscheinen kühl, während direkte Sonneneinstrahlung sofort wärmer wirkt. Abende sind merklich kühler und verlangen wärmende Kleidung. Das Klima fühlt sich insgesamt frisch und wechselhaft an, mit einem ständigen Bedürfnis nach wetterangepasster Kleidung.
Praktische Einordnung
Für kulturelle Städtereisen und Pilgerabschnitte bietet der Monat gute Rahmenbedingungen, solange Programme flexibler Natur sind. Aktivitäten im Freien gelingen episodisch, jedoch sollten Zeitpuffer für Niederschläge eingeplant werden. Landschaftserkundungen und kürzere Wanderungen sind möglich, erfordern jedoch schützende Ausrüstung gegen Nässe. Strand- oder Badeurlaube sind weniger geeignet. Die Reiseplanung profitiert von wetterfesten Etappen und stärkerem Fokus auf Innenangebote.
Klima Santiago de Compostela im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|
| 16 °C | 11 °C | 7 °C | 5 Std./Tag | 15 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
März markiert einen deutlicheren Übergang zum Frühling mit spürbarer Erwärmung und zunehmender Helligkeit. Die maximale Temperatur erreicht 15,5 °C, die minimale Temperatur beträgt 6,9 °C und das Monatsmittel liegt bei 11,2 °C. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer erhöht sich auf 4,5 Std./Tag, wobei die Zahl der Regentage bei 15 Tage/Monat bleibt und somit weiterhin mit feuchten Abschnitten zu rechnen ist. Diese Kombination deutet auf ausgeprägte Tag-Nacht-Temperaturdifferenzen sowie auf wechselhafte Tage mit abwechselnden sonnigen und nassen Phasen hin. Trotz der Zunahme der Sonnenscheindauer ist die Niederschlagsfrequenz hoch genug, um ein überwiegend frisches und teils feuchtes Frühlingsklima zu erzeugen. Wassertemperaturdaten liegen nicht vor.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima erscheint lebendiger und frischer zugleich. Tagsüber wird die Luft spürbar freundlicher, mit mehr sonnigen Momenten, die rasch Wärme vermitteln. Schatten und Morgenluft bleiben jedoch kühl, sodass Temperaturschwankungen fühlbar sind. Abends kehrt eine kühlere Atmosphäre zurück, die Offenheit für zusätzliche Kleidungsschichten erfordert. Insgesamt entsteht ein Eindruck von aufkommender Frühlingsfrische mit vereinzelten nassen Intervallen.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für abwechslungsreiche Aktivitäten, einschließlich längerer Stadtspaziergänge und naturbezogener Ausflüge, sofern die Planung Flexibilität für wechselndes Wetter vorsieht. Pilger- und Wanderetappen sind gut realisierbar bei entsprechender Ausrüstung. Ausflüge an Küstenabschnitte sind möglich, jedoch sind reine Badeaufenthalte noch nicht vorrangig. Kultur- und Gastronomieprogramme profitieren von milderen Tagen und steigender Atmosphäre im öffentlichen Raum.
Klima Santiago de Compostela im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|
| 17 °C | 13 °C | 9 °C | 5 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im April setzen sich wärmere Verhältnisse und höhere Sonneneinstrahlung fort, verbunden mit weiterhin moderater Niederschlagsneigung. Die maximale Temperatur erreicht 17,2 °C, die minimale Temperatur liegt bei 8,5 °C, das Monatsmittel beträgt 12,9 °C. Sonnenscheindauer liegt bei 5 Std./Tag, während die Regentage mit 13 Tage/Monat noch immer häufig sind. Diese Werte kennzeichnen einen typischen Frühjahrsmonat mit deutlich mehr Tageslicht und gleichzeitig nicht zu hohen Maximalwerten. Die relativ enge Differenz zwischen Tages- und Nachttemperaturen zusammen mit anhaltender Niederschlagswahrscheinlichkeit führt zu einer feuchten, aber zunehmend freundlicheren Witterung. Wassertemperaturinformationen sind nicht verfügbar. Insgesamt steht April für eine verstärkte Vegetationsaktivität und dynamische Wetterwechsel zwischen sonnigen Phasen und Schauerereignissen.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt ausgeglichener und lebhafter. Tagesabschnitte können deutlich sonniger und angenehmer erscheinen, wodurch Aufenthalte im Freien komfortabler werden. Dennoch wirken Schattenzonen und Abendstunden deutlich kühler, sodass Kleidung mit Schichten vorteilhaft ist. Regenphasen treten weiterhin auf, sind jedoch häufiger kurz und folgen auf sonnige Abschnitte. Insgesamt vermittelt der Monat ein Gefühl von zunehmender Frühlingswärme bei gelegentlicher Feuchte.
Praktische Einordnung
Reisearten wie kulturelle Besichtigungen, Pilgerreisen und moderat anspruchsvolle Wanderungen sind gut geeignet, da die Tage heller und länger werden. Naturbeobachtungen und Gartenbesuche gewinnen an Attraktivität. Bei Aktivitäten, die von dauerhaft trockenem Wetter abhängen, sollte Vorsicht gelten, da Schauer möglich sind. Für Strandurlaube ist das Klima noch nicht optimal. Die Planung sollte wetterfeste Optionen und flexible Zeitfenster berücksichtigen.
Klima Santiago de Compostela im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|
| 20 °C | 15 °C | 11 °C | 6 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Mai zeigt eine klare Frühlingsaufhellung mit deutlich höheren Temperaturen und ausgeprägterer Sonnenscheindauer. Die maximale Temperatur erreicht 20,1 °C, die minimale Temperatur liegt bei 10,6 °C und das Monatsmittel beträgt 15,4 °C. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer beträgt 6 Std./Tag, während die Anzahl der Regentage bei 12 Tage/Monat liegt. Diese Konstellation weist auf mildere, trockener wirkende Verhältnisse hin, wobei Niederschlag noch regelmäßig auftritt, aber seltener als in den Vormonaten. Die erhöhte Sonnenscheindauer begünstigt längere Aktivitäten im Freien und eine höhere thermische Behaglichkeit. Wassertemperaturdaten sind nicht vorhanden. Insgesamt charakterisiert sich der Monat durch angenehme Frühlingstemperaturen, eine spürbare Zunahme an Tageslicht und eine abnehmende Tendenz der Feuchte.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wird subjektiv als angenehm warm und deutlich freundlicher empfunden. Tagsüber entsteht ein konstantes Wohlgefühl bei längeren sonnigen Phasen, während morgens und abends noch leichte Frische spürbar ist. Schatten bietet klar erkennbare Erholung von der Sonnenwärme. Die allgemeine Feuchte nimmt ab, sodass Aufenthalte im Freien länger und komfortabler erscheinen. Insgesamt vermittelt der Monat ein ausgewogenes Gefühl von Wärme und Frische.
Praktische Einordnung
Mai ist günstig für vielfältige Reiseformen wie Kulturreisen, ausgedehnte Wanderungen und aktive Erkundungen der Umgebung. Die Bedingungen erlauben längere Outdoor-Aktivitäten mit moderatem Ausrüstungsaufwand. Bade- und Küstenaufenthalte sind regional möglich, wenn auch Wassertemperaturen noch nicht im Sommerbereich liegen. Für Veranstaltungen im Freien und Landschaftstourismus ist der Monat besonders geeignet, wobei gelegentliche Regenabschnitte einkalkuliert werden sollten.
Klima Santiago de Compostela im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|
| 23 °C | 18 °C | 14 °C | 8 Std./Tag | 9 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Juni markiert den Beginn sommerlicher Verhältnisse mit deutlich höheren Tageswerten und steigender Sonnenscheindauer. Die maximale Temperatur erreicht 23,2 °C, die minimale Temperatur liegt bei 13,5 °C, und das Monatsmittel beträgt 18,4 °C. Die Sonnenscheindauer steigt auf 7,5 Std./Tag, während die Anzahl der Regentage mit 9 Tage/Monat deutlich zurückgeht. Diese Werte deuten auf warme, sonnige Tage mit reduzierter Niederschlagsfrequenz und angenehmen Nächten hin. Die kombinierte Zunahme von Sonnenschein und mittleren Temperaturen schafft günstige Bedingungen für ausgedehnte Outdoor-Aktivitäten. Wassertemperaturangaben liegen nicht vor. Insgesamt präsentiert sich Juni als der ausgeprägteste Übergang in die warme Jahreszeit mit stabileren, trockeneren Witterungsverhältnissen.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima fühlt sich spürbar wärmer und sonniger an. Tagsüber dominieren angenehme bis warme Bedingungen, die Aktivitäten im Freien deutlich begünstigen. Schatten spielt eine wichtige Rolle beim subjektiven Wohlbefinden, da direkte Sonneneinstrahlung stärker wirkt. Abende bleiben mild und ermöglichen längere Aufenthalte im Freien ohne starke Kältezunahme. Die allgemeine Atmosphäre ist trockenener und entspannter als in den vorangehenden Monaten.
Praktische Einordnung
Der Monat ist gut geeignet für Aktivitäten wie ausgedehnte Wanderungen, Pilgerabschnitte, kulturelle Stadterkundungen und längerfristige Outdoor-Programme. Geringere Niederschlagswahrscheinlichkeit erleichtert flexible Tagesplanung. Für Strand- und Küstenaufenthalte sind die Bedingungen günstiger als im Frühling, allerdings sollten lokale Verhältnisse geprüft werden. Reisepläne profitieren von stabileren Wettersituationen, wobei weiterhin auf Sonnenschutz und angemessene Schattierungsoptionen zu achten ist.
Klima Santiago de Compostela im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|
| 26 °C | 21 °C | 16 °C | 9 Std./Tag | 7 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Juli zeigt ausgeprägt sommerliche Bedingungen mit hohen Tageswerten und vergleichsweise geringer Niederschlagsfrequenz. Die maximale Lufttemperatur erreicht etwa 25,6 °C, das Monatsminimum liegt bei circa 15,6 °C und das Monatsmittel bei 20,6 °C. Die Sonnenscheindauer ist mit 8,5 Std./Tag am höchsten im Jahresverlauf nahe der Sommerspitze, während die mittleren Regentage bei 7 Tage/Monat liegen und damit deutlich unter dem Jahresmittelspektrum. Im Kontext des Jahresverlaufs positioniert sich Juli knapp unter dem Jahreshöchstwert für maximale Temperaturen, der im August mit 26 °C erreicht wird. Die Kombination aus warmen Tagestemperaturen, langen Sonnenphasen und wenigen Regentagen macht Juli zu einem statistisch trockeneren und stabileren Sommermonat. Solche Verhältnisse begünstigen ausgeprägte Tageserwärmung bei moderaten Nächten und zeigen den Übergang von Frühsommerbedingungen hin zur Sommervollphase.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima im Juli warm und sonnig. Tagsüber dominieren spürbare Wärme und intensive Sonneneinstrahlung, in geschützten Lagen ist Sonnenexposition deutlich spürbar. Abends und nachts kühlt es spürbar ab, sodass die Temperaturdifferenz zwischen Tag und Nacht für Erholung sorgt. Im Schatten wirkt die Wärme mild und angenehmer als in direkter Sonne. Die geringe Häufigkeit von Niederschlägen vermittelt überwiegend trockene Impressionen, gelegentliche Schauer verändern kurzfristig die Atmosphäre.
Praktische Einordnung
Juli eignet sich für Sonnenorientierte Aktivitäten und längere Ausflüge im Freien. Stadtbegehungen, kulturelle Besichtigungen und Outdoor-Aktivitäten profitieren von stabilen trockenen Verhältnissen, jedoch sind Mittagsstunden durch intensive Sonneneinstrahlung anspruchsvoller. Leichte Kleidung für den Tag und eine dünne Schicht für die Abendstunden sind empfehlenswert. Planungen sollten Flexibilität für einzelne Schauer berücksichtigen. Für Pilger- und Trekkingrouten bieten die Bedingungen gute Sicht und geringe Störfaktoren durch Regen, die Verfügbarkeit von Infrastruktur bleibt in der Sommersaison in der Regel gegeben.
Klima Santiago de Compostela im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|
| 26 °C | 21 °C | 16 °C | 8 Std./Tag | 8 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der August repräsentiert den jahreszeitlichen Temperaturgipfel mit maximalen Spitzen um 26 °C sowie einem Monatsmittel von 21 °C und nächtlichen Tiefen um 15,9 °C. Die Sonnenscheindauer bleibt auf hohem Niveau bei 8 Std./Tag, während die Häufigkeit von Regentagen leicht ansteigt auf 8 Tage/Monat. Gegenüber den Vormonaten markieren diese Werte den Höhepunkt der sommerlichen Wärme kombiniert mit weiterhin relativ moderatem Niederschlagsrisiko. Im Jahresvergleich liegt die maximale Temperatur hier an der Spitze, während die kühlsten Monatswerte deutlich später im Jahr zu finden sind. Diese Konstellation führt zu ausgeprägten Tageserwärmungen, stabilen Sonnenphasen und einzelnen, aber nicht dominierenden Regenereignissen, was für den späten Sommer charakteristisch ist.
Subjektive Wahrnehmung
Der August wirkt ebenso warm wie intensiv, mit ausgeprägter Sonne tagsüber und spürbar temperierten Nächten. Die Luft wird im direkten Sonnenlicht deutlich wärmer, in schattigen Bereichen bleibt die Wahrnehmung angenehmer. Abende sind insgesamt milder und ermöglichen längere Aufenthalte im Freien. Gelegentliche Regenereignisse bringen kurzzeitige Abkühlung, sind jedoch meist nicht von langer Dauer.
Praktische Einordnung
August ist geeignet für sommerliche Freizeitaktivitäten, Kulturreisen und längere Ausflüge. Die hohen Sonnenscheinstunden begünstigen Outdoor-Programme, allerdings sind Mittagsstunden durch starke Sonneneinstrahlung anspruchsvoller. Aktivitäten sollten zeitlich entzerrt werden, um intensive Wärmeperioden zu umgehen. Kurzfristige Regenschauer sind möglich und erfordern flexible Tagespläne. Für Wandernde und Pilger sind Wege gut begehbar, wobei schattige Pausenorte und Abendzeiten zur Erholung empfohlen werden.
Klima Santiago de Compostela im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|
| 24 °C | 19 °C | 14 °C | 7 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der September markiert den Beginn des saisonalen Übergangs mit abnehmenden Temperaturen und reduziertem Sonnenschein. Die maximale Lufttemperatur liegt bei etwa 24 °C, das Monatsmittel bei 18,9 °C und die nächtlichen Tiefen bei ungefähr 13,8 °C. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf 6,5 Std./Tag und die mittleren Regentage steigen auf 10 Tage/Monat. Im Jahresablauf zeigt September eine deutliche Abkühlung gegenüber dem Hochsommer, während die Niederschlagsneigung zunimmt. Diese Kombination weist auf einen Übergang zu gemäßigteren Verhältnissen hin, mit noch häufig sonnigen Tagen, aber größerer Wahrscheinlichkeit für regnerische Phasen und rascheren Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag vermittelt der September wechselhaftes, mildes Wetter. Tagsüber sind angenehme warme Phasen möglich, die jedoch häufiger von Wolkenfeldern durchsetzt sind. Abende werden spürbar kühler, so dass zusätzliche Bekleidung für den Abend sinnvoll erscheint. Die Sonne fühlt sich weniger dauerhaft an als im Hochsommer und Schattenbereiche erscheinen merklich kühler.
Praktische Einordnung
September ist vorteilhaft für kombinierte Kultur- und Naturreisen mit moderater Belastung durch Hitze. Tagesausflüge und Wanderungen lassen sich oft angenehmer gestalten als in der Hochsommerzeit, die Risiken durch Regen nehmen leicht zu und erfordern wetterangepasste Planung. Für Stadtbesichtigungen sind die Bedingungen günstig, da die Temperaturprofile angenehmer sind und intensive Hitzephasen seltener auftreten. Flexibilität gegenüber kurzfristigen Niederschlägen ist empfehlenswert.
Klima Santiago de Compostela im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|
| 20 °C | 16 °C | 11 °C | 5 Std./Tag | 14 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Oktober zeigt eine klare Herbstprägung mit weiter gesunkenen Temperaturen und reduzierter Sonnenscheindauer. Die maximale Lufttemperatur liegt bei etwa 19,8 °C, das Monatsmittel bei 15,5 °C und die nächtlichen Tiefen bei circa 11,2 °C. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf 5 Std./Tag und die mittleren Regentage erhöhen sich auf 14 Tage/Monat. Diese Werte spiegeln eine Umschichtung hin zu kühleren, feuchteren Verhältnissen wider. Im Jahresvergleich ist Oktober deutlich kühler und nasser als die Sommermonate und zeigt die beginnende Dominanz feuchterer Luftmassen. Die Temperaturamplitude zwischen Tag und Nacht bleibt moderat, während die Häufigkeit von Niederschlag das Jahr in Richtung höherer Feuchtewerte zieht.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima im Oktober deutlich herbstlich. Tagsüber können milde Abschnitte auftreten, die jedoch schnell von feuchter Luft und Wolkenlagen abgelöst werden. Abende und Nächte sind merklich kühler und feuchter, was stärkere Bekleidung nötig macht. Die Sonne ist weniger präsent, im Schatten ergibt sich ein kühleres Empfinden.
Praktische Einordnung
Oktober eignet sich für kulturorientierte Reisen und kürzere Outdoor-Aktivitäten mit wetterfester Ausrüstung. Längere, ungeschützte Aktivitäten sollten flexibel geplant werden, da Regen wahrscheinlicher ist. Landschaftliche Herbststimmungen sind ausgeprägt und bieten gute Voraussetzungen für fotografische und kulturhistorische Erkundungen. Komfortorientierte Hotels und indoor-orientierte Programme gewinnen an Bedeutung.
Klima Santiago de Compostela im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|
| 17 °C | 12 °C | 8 °C | 4 Std./Tag | 16 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der November steht für ausgeprägtere Herbstverhältnisse mit weiteren Temperaturabsenkungen und geringerer Sonnenscheindauer. Die maximale Lufttemperatur beträgt etwa 16,5 °C, das Monatsmittel liegt bei 12,4 °C und die nächtlichen Tiefen erreichen rund 8,2 °C. Die Sonnenscheindauer ist mit 3,5 Std./Tag deutlich reduziert, während die mittleren Regentage bei 16 Tage/Monat liegen. Damit ist November einer der feuchtesten Monate im Jahresverlauf und reflektiert die Zunahme atlantischer Niederschläge. Die Kombination aus mäßigen Temperaturen, geringem Sonnenanteil und hoher Niederschlagsfrequenz prägt die feuchte Herbstphase und weist auf eine stabilisierte Herbstwetterlage mit häufiger bewölkten und nassen Perioden hin.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag erscheint der November kühl und feucht. Tageslichtphasen sind kurz und häufig von Wolken dominiert, wodurch die Atmosphäre gedämpfter wirkt. Abende sind deutlich kühler und die Luft fühlt sich feucht an. Schutz vor Niederschlag und wärmende Bekleidung sind im täglichen Ablauf wichtig.
Praktische Einordnung
Der November ist geeignet für ruhige, kulturfokussierte Reisen und Indoor-Aktivitäten. Outdoor-Programme sind möglich, erfordern jedoch wetterfeste Ausrüstung und Anpassung an häufige Regenphasen. Regionale Verkehrsbedingungen sollten bedacht werden, da vermehrte Feuchte Einfluss auf Aktivitäten im Freien haben kann. Reisende mit Interesse an entspannter Besichtigung und geringerem Besucheraufkommen finden in diesem Monat passende Bedingungen.
Klima Santiago de Compostela im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|
| 14 °C | 10 °C | 6 °C | 3 Std./Tag | 15 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Dezember kennzeichnet das Jahresende mit den niedrigsten Durchschnittstemperaturen in der vorliegenden Datenreihe. Die maximale Lufttemperatur liegt bei etwa 14,3 °C, das Monatsmittel bei 10,2 °C und die nächtlichen Tiefen erreichen rund 6 °C. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf 3 Std./Tag und die mittleren Regentage betragen 15 Tage/Monat. Diese Konfiguration macht Dezember zum kältesten Monat und zugleich zu einem von mehreren Monaten mit hoher Niederschlagsdauer. Verglichen mit den Sommermonaten zeigt sich eine verstärkte Dominanz feuchter Atlantikluft, geringere Tageserwärmung und deutlich kürzere helle Phasen. Die klimatischen Bedingungen entsprechen einem milden, aber feuchten Wintercharakter.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt der Dezember kühl und häufig gedämpft. Tageslicht ist knapp und oft von Wolken überlagert, wodurch die Umgebung insgesamt dunkler erscheint. Abende sind kalt und feucht, sodass warme, schützende Kleidung notwendig ist. Die Kombination aus Kühle und Feuchte erzeugt ein ausgeprägtes Wintergefühl.
Praktische Einordnung
Dezember eignet sich für kulturelle Besuche und ruhigere Städtereisen, bei denen Indoor-Angebote im Zentrum stehen. Outdoor-Aktivitäten sind möglich, erfordern jedoch geeignete, wasserabweisende Kleidung und aufmerksame Planung hinsichtlich Wetterumschwüngen. Für Reisende, die winterliche Atmosphäre und geringeres Besucheraufkommen schätzen, bietet der Monat passende Voraussetzungen, wobei Flexibilität gegenüber regnerischen Tagen empfohlen wird.