Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.359 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat
August ist der wärmste Monat mit einer mittleren Lufttemperatur von 15,6 °C und einem Tagesmaximum von 18,6 °C, begleitet von hohen Wassertemperaturen.
Kältester Monat
Januar ist der kälteste Monat mit einer mittleren Lufttemperatur von 0,5 °C und nächtlichen Tiefstwerten bis -2,5 °C.
Sonnigster Monat
Juli weist die höchste mittlere Sonnenscheindauer mit 7,1 Std./Tag auf und bildet den klarsten Abschnitt des Jahres.
Trockenster Monat
Juli ist einer der trockensten Monate mit 12 Tage/Monat, was zu längeren sonnigen Abschnitten führt.
Regenreichster Monat
Januar zählt zu den niederschlagsreichsten Monaten mit 18 Tage/Monat und damit zu den feuchteren Perioden des Jahres.
Beste Reisezeit
Die angenehmste Reisezeit reicht von Mai bis September. Morgens 6,5 bis 12,6°C und nachmittags 12,5 bis 18,6°C fühlen sich an der Küste mild an. Mit 6,3 bi...
Überblick
Flensburg weist ein gemäßigtes Seeklima mit markanter Jahreszeitenabfolge auf. Die Lage an der Förde und die Nähe zur offenen See prägen Bewölkung, Windcharakter und Temperaturschwankungen über das Jahr. Winterperioden sind kühl und durch häufige Wolkenfelder sowie vergleichsweise viele Niederschlagstage geprägt. Im Frühjahr setzt eine schrittweise Aufhellung und Erwärmung ein, die sich bis in den Sommer fortsetzt. Der Sommer zeigt längere Hellphasen und eine deutliche Erwärmung der Luft und der Küstengewässer. Der Übergang in den Herbst erfolgt stufenweise mit abnehmender Sonnenscheindauer und wieder häufiger auftretenden Niederschlagslagen. Insgesamt dominieren maritime Einflüsse das Klima, wodurch Extreme gedämpft bleiben und saisonale Übergänge fließend sind. Diese Charakteristik beeinflusst Vegetation, touristische Nutzungszeiten und das saisonale Wetterrisiko in der Region nachhaltig.
Klimacharakteristik
Das Klima von Flensburg ist durch maritime Dämpfung und eine ausgeprägte Saisonalität gekennzeichnet. Die kälteste Monatslage tritt im Januar mit einer mittleren Lufttemperatur von 0,5 °C auf, die wärmste Monatslage zeigt sich im August mit einer mittleren Lufttemperatur von 15,6 °C. Die täglichen Maxima erreichen im August bis zu 18,6 °C, die nächtlichen Minima sinken im Januar auf bis zu -2,5 °C. Die Sonnenscheindauer nimmt von den geringeren Werten im Winter zu den hohen Sommerwerten zu und trägt zur Erwärmung der Oberflächenschichten des Küstengewässers bei. Niederschlagstage verteilen sich relativ gleichmäßig über das Jahr, mit Häufungen in der kalten Jahreszeit. Aufgrund der Lage an der Küste sind Temperaturschwankungen moderat und Extremwerte schwächer ausgeprägt als im Binnenland. Diese Eigenschaften resultieren in relativ planbaren saisonalen Bedingungen für Verkehr, Landwirtschaft und Freizeitaktivitäten.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Die Lufttemperaturen zeigen eine deutliche jahreszeitliche Entwicklung. In der kalten Jahreszeit liegen die mittleren Werte bei Januar 0,5 °C und Februar 0,6 °C, während im Hochsommer die mittleren Werte Juli 15,5 °C und August 15,6 °C erreichen. Die höchsten Tagesmaxima treten im Sommer auf, mit einem Maximum von 18,6 °C im August, die tiefsten Nachtwerte werden im Januar mit -2,5 °C registriert. Der Verlauf weist einen sanften Anstieg von Frühjahr zu Sommer und einen vergleichbaren Abfall in Richtung Herbst auf. Die maritime Lage sorgt dafür, dass Temperaturanstiege langsamer erfolgen als in Binnenregionen und Nächte im Sommer relativ mild bleiben. Diese Temperatursignatur ist relevant für die Vegetationsperiode, Heizbedarf in der kalten Jahreszeit und die planbare Nutzung von Außenbereichen im Sommer.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die jährliche Sonnenscheindauer zeigt klare saisonale Schwankungen. Die geringsten täglichen Strahlungsanteile treten im Dezember und Januar mit 1,2 Std./Tag auf, während die höchsten Werte im Hochsommer mit 7,1 Std./Tag im Juli erreicht werden. Der Anstieg zwischen Frühjahr und Sommer ist spürbar und unterstützt die Erwärmung von Luft- und Wasseroberflächen. In der Übergangszeit sorgt wechselhaftes Wetter für variable tägliche Einstrahlungswerte, die kurzfristig stark schwanken können. Insgesamt ist die Sonneneinstrahlung in Flensburg saisonal konzentriert, mit ausgeprägten Hellphasen im Juni und Juli und kurzen, lichtarmen Phasen im tiefen Winter. Dies beeinflusst Energieerträge von PV-Anlagen, Freiluftaktivitäten und die saisonale Pflanzenentwicklung.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Verteilung der Niederschlagstage ist relativ gleichmäßig, mit einer leichten Tendenz zu mehr Tagen in der kalten Jahreszeit. Die höchsten Monatswerte treten im Januar und Dezember mit 18 Tage/Monat auf. Die geringste Anzahl an Niederschlagstagen findet sich im Hochsommer, konkret im Juli, August und September mit jeweils 12 Tage/Monat. Diese Verteilung deutet auf häufige, meist kurzzeitige Niederschlagsereignisse im Winter und weniger, aber nicht seltene Niederschläge im Sommer hin. Daraus resultieren vergleichsweise konstante zeitliche Fenster für Außenarbeiten und Transport, wobei im Winter wetterbedingte Einschränkungen wahrscheinlicher sind. Die relativ gleichmäßige Niederschlagsverteilung ist typisch für maritime Klimata und wirkt stabilisierend auf Wasserhaushalt und Vegetationsfeuchte.
Wassertemperatur im Jahresverlauf
Die Entwicklung der Wassertemperatur an der Küste verläuft verzögert gegenüber der Lufttemperatur. Die kältesten Werte werden im Januar und Februar mit 3 °C registriert. Ein kontinuierlicher Anstieg setzt im Frühjahr ein, mit 5 °C im April und 9 °C im Mai, und erreicht ein Maximum von 18 °C im August. Im September bleibt das Wasser mit 16 °C noch vergleichsweise warm, bevor die Abkühlung im Herbst einsetzt. Diese Verzögerung zwischen Luft- und Wassertemperatur führt dazu, dass das Küstenwasser im Spätsommer die höchsten Werte erreicht und im Frühjahr deutlich kälter bleibt als die Luft. Für Bade- und Wassersportnutzungen bedeutet dies kürzere Hauptsaisonen, während marine Ökosysteme von der saisonalen Erwärmung und Abkühlung beeinflusst werden.
Klimaphasen des Jahres
Winter
Die Winterphase ist geprägt von niedrigen mittleren Lufttemperaturen, häufiger Bewölkung und einer hohen Zahl an Niederschlagstagen. In dieser Zeit dominieren maritime Luftmassen, die Sturmlagen und lange Wolkenfelder begünstigen. Nächtliche Tiefstwerte treten im Januar auf, während die Sonnenscheindauer gering ist. Das Küstenwasser befindet sich am Jahresanfang auf seinen tiefsten Werten und erwärmt sich im Verlauf der Phase nur langsam. Für Infrastruktur und Mobilität sind winterliche Wetterlagen relevant, da häufigere Niederschläge und Wind die Bedingungen für Verkehr und Hafenbetrieb beeinflussen. Energetisch gesehen bleibt der Heizbedarf in dieser Phase erhöht, während Freiluftnutzungen stark eingeschränkt sind.
- Januar mittlere Lufttemperatur 0,5 °C
- Januar nächtliches Minimum -2,5 °C
- Dezember und Januar Niederschlagstage 18 Tage/Monat
- Dezember und Januar Sonnenscheindauer 1,2 Std./Tag
- Dezember Wassertemperatur 4 °C
Frühling
Der Frühling kennzeichnet den Übergang von kühlen zu milderen Bedingungen mit ansteigender Sonnenscheindauer und zunehmender Tageswärme. Die Phase beginnt mit vergleichsweise kühlen Tagestemperaturen, geht aber in einen stetigen Erwärmungstrend über, der die Vegetationsperiode einleitet. Niederschlagsmengen bleiben moderat, zugleich steigen die Sonnenscheinanteile merklich an. Das Küstenwasser erwärmt sich langsamer als die Luft, zeigt aber ab Mai deutlich höhere Werte, was ökologische Prozesse in Uferzonen beeinflusst. Für Landwirtschaft und Bauwesen eröffnet der Frühling größere Handlungsspielräume, da die Wetterfenster länger und stabiler werden. Wetterwechsel bleiben möglich, doch die Wahrscheinlichkeit für sonnige und trockene Phasen nimmt zu.
- März mittlere Lufttemperatur 3 °C
- April mittlere Lufttemperatur 6 °C
- Mai mittlere Lufttemperatur 9,5 °C
- April Sonnenscheindauer 5,1 Std./Tag
- Mai Wassertemperatur 9 °C
- April Niederschlagstage 14 Tage/Monat
Sommer
Der Sommer weist die höchsten mittleren Luft- und Wassertemperaturen des Jahres auf sowie die längsten täglichen Sonnenscheindauern. Tagesmaxima erreichen im Hochsommer ihre Spitzenwerte, während Nächte vergleichsweise mild bleiben. Niederschlagstage sind im Vergleich zur kalten Jahreszeit weniger zahlreich, dennoch treten gelegentlich kurze, kräftige Schauer auf. Das Meer erreicht im August seine maximale Erwärmung und trägt zur Temperaturstabilität der Küstenregion bei. Diese Kombination aus Wärme und Licht begünstigt Tourismus und Außenaktivitäten, führt aber auch zu höheren Anforderungen an die Küsteninfrastruktur und zeitlich konzentrierte Nutzungsbedarfe in den Sommermonaten.
- Juli Sonnenscheindauer 7,1 Std./Tag
- Juni mittlere Lufttemperatur 13 °C
- Juli mittlere Lufttemperatur 15,5 °C
- August mittlere Lufttemperatur 15,6 °C
- August Tagesmaximum 18,6 °C
- August Wassertemperatur 18 °C
Herbst
Der Herbst zeichnet sich durch abnehmende Temperaturen, reduzierten Sonnenschein und zunehmende Häufigkeit von Niederschlagslagen aus. Die Übergänge sind graduell, die Tageslängen und die Sonnenscheindauer nehmen deutlich ab. Das Küstenwasser kühlt zwar ab, bleibt aber im frühen Herbst noch relativ warm und sorgt so für eine verzögerte Abnahme der saisonalen Wärme. Häufigere Westwetterlagen bringen wechselhafte, windige Tage mit Regen. Für Forstwirtschaft, Verkehr und Hafenbetrieb sind die Herbstmonate geprägt von einer Zunahme wetterbedingter Variabilität und kurzfristiger Risiken bei stärkerer Windaktivität.
- September mittlere Lufttemperatur 13 °C
- Oktober mittlere Lufttemperatur 9,5 °C
- November mittlere Lufttemperatur 5 °C
- September Sonnenscheindauer 4,6 Std./Tag
- November Niederschlagstage 17 Tage/Monat
- September Wassertemperatur 16 °C
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Flensburg im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 4 °C | 1 °C | -3 °C | 3 °C | 1 Std./Tag | 18 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Januar in Flensburg zeigt ein deutlich winterliches Profil mit einer maximalen Tagestemperatur von 3,5 °C und einer nächtlichen Minimaltemperatur von -2,5 °C. Das monatliche Mittel liegt bei 0,5 °C, womit dieser Monat das kälteste Monatsmittel im betrachteten Zeitraum darstellt. Die Wassertemperatur von 3 °C unterstreicht die kalten Bedingungen an der Küste. Mit nur 1,2 Std./Tag Sonnenschein ist die solare Einstrahlung gering und die Häufigkeit mit 18 Tage/Monat vergleichsweise hoch, was auf häufig bewölkte und feuchte Tage hindeutet. Insgesamt ergeben sich kurze sonnige Phasen und überwiegend trübe Perioden, während Temperaturschwankungen zwischen Tages- und Nachtwerten sichtbar sind. Im saisonalen Kontext markiert der Januar den Ausgangspunkt der langsamen Erwärmung Richtung Frühjahr, wobei das Zusammenspiel aus niedrigen Luft- und Wassertemperaturen sowie geringer Sonnenscheindauer das frei liegende Küstenklima prägt.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima kühl und gedämpft. Tagsüber sind Außenbereiche nur vereinzelt von heller Sonne durchsetzt, schattige Orte bleiben merklich kühler. Abends und nachts entsteht eine spürbare Kälte, die Wind und Feuchtigkeit verstärken. Innenräume bieten deutlich mehr Behaglichkeit als Außenbereiche. Spaziergänge an der Küste erscheinen frisch und erfordern wärmende Kleidung. Die Atmosphäre wirkt ruhig, mit kurzen sonnigen Aufhellungen, die kaum für anhaltende Wärme sorgen. Insgesamt entsteht ein nüchterner Wintereindruck, der eher auf Aktivität mit entsprechender Ausrüstung als auf längere Aufenthalte im Freien ausgelegt ist.
Praktische Einordnung
Januar eignet sich für Kurzreisen mit Schwerpunkt auf Kultur, Museen und ruhigen Küstenrundgängen. Outdoor-Aktivitäten sind möglich, aber wetterbedingt eingeschränkt und bedürfen entsprechender Ausrüstung. Schwimmbad- und Wellnessangebote an der Küste sind sinnvoller als Badetage im Freien. Mobilität kann bei ungünstigen Verhältnissen beeinträchtigt sein, Planungen sollten flexibel sein. Fotografie und Naturbeobachtung profitieren von klaren Tagen, während maritime Aktivitäten wegen der niedrigen Wassertemperatur und häufiger Bewölkung begrenzt sind. Insgesamt eignet sich der Monat für ruhesuchende Reisende und Kulturinteressierte, weniger für klassische Strand- oder intensive Wassersportreisen.
Klima Flensburg im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 4 °C | 1 °C | -2 °C | 3 °C | 2 Std./Tag | 15 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Februar zeigt in Flensburg eine leichte Aufwärtsbewegung gegenüber dem Vormonat mit einer maximalen Tagestemperatur von 3,6 °C und einer nächtlichen Minimaltemperatur von -2,4 °C. Das Monatsmittel liegt bei 0,6 °C und bleibt damit kühl. Die Wassertemperatur beträgt 3 °C, was anhaltend niedrige Küstenbedingungen signalisiert. Die Sonnenscheindauer nimmt moderat zu auf 2,4 Std./Tag und die Zahl der Niederschlagstage reduziert sich auf 15 Tage/Monat. Diese Kombination deutet auf häufiger wechselhaftes Wetter mit gelegentlichen klaren Phasen hin. Temperaturamplituden bleiben begrenzt, Frostereignisse sind möglich, aber kurzlebig. Im Vergleich zu den Folgemonaten ist der Februar noch vom Winter geprägt, stellt jedoch den Beginn einer allmählichen Zunahme von Wärme und Sonnenschein dar, während die Häufigkeit feuchter Tage langsam abnimmt.
Subjektive Wahrnehmung
Der Alltag wirkt weiterhin kühl, aber mit merklich mehr Licht als im tiefen Winter. Tagsüber geben gelegentliche, kurze Sonnenfenster ein Gefühl von leichter Milderung, während Schattenbereiche und windoffene Küstenstücke noch deutlich frisch bleiben. Nach Einbruch der Dunkelheit verstärkt sich das Kälteempfinden, besonders bei feuchter Witterung. Aktivitäten im Freien sind angenehmer, wenn geschützte oder sonnenzugewandte Bereiche gewählt werden. Die Atmosphäre bleibt zurückhaltend, jedoch mit zunehmender Präsenz von Helligkeit, die Stimmung und Aufenthaltsdauer im Freien positiv beeinflusst.
Praktische Einordnung
Februar ist geeignet für kulturorientierte Reisen, Stadterkundungen und ruhige Naturbeobachtungen. Spaziergänge entlang der Küste sind möglich, erfordern jedoch wind- und kälteschützende Kleidung. Besonders empfehlenswert sind Indoor-Angebote wie Museen, Gastronomie und Kulturveranstaltungen. Wassersportaktivitäten im Freien bleiben eingeschränkt und fokussieren auf Short-Form-Programme oder betreute Angebote. Die Reiseplanung sollte ausreichend Puffer für wechselhaftes Wetter enthalten. Insgesamt ist der Monat für Reisende attraktiv, die flexible Programme und wetterfeste Aktivitäten bevorzugen, weniger für intensive Outdoor- oder Badeurlaube.
Klima Flensburg im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 6 °C | 3 °C | 0 °C | 4 °C | 4 Std./Tag | 16 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
März markiert in Flensburg den Übergang zum Frühjahr mit einer maximalen Tagestemperatur von 6 °C und einer nächtlichen Minimaltemperatur von 0 °C. Das Monatsmittel liegt bei 3 °C und signalisiert spürbare Erwärmung gegenüber den Wintermonaten. Die Wassertemperatur steigt leicht auf 3,5 °C, die Sonnenscheindauer erhöht sich auf 3,7 Std./Tag und die Niederschlagstage betragen 16 Tage/Monat. Dieses Profil kombiniert noch kühle Nächte mit zunehmend milderen Tagen und mehr Sonnenanteilen. Häufige Wetterwechsel sind typisch, wobei klarere, sonnigere Phasen häufiger werden. Für die Küste bedeutet dies verstärkte thermische Kontraste zwischen Land und Wasser. Insgesamt ist der März geprägt von einer klaren saisonalen Wende, in der sowohl winterliche als auch frühsommerliche Einflüsse erkennbar bleiben.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt frisch, jedoch mit zunehmend angenehmeren Tagesabschnitten. Sonnige Momente vermitteln eine deutliche, aber nicht langanhaltende Wärme, während Schatten und Nächte weiterhin kühl sind. Der Wechsel zwischen Sonne und Wolken schafft eine dynamische Stimmung, bei der kurze Aufenthalte im Freien angenehm sind. Windintensität kann das Wärmeempfinden reduzieren, weshalb Schichtenbekleidung sinnvoll erscheint. Insgesamt vermittelt der Monat eine aufbrechende, aber noch zurückhaltende Frühlingsqualität.
Praktische Einordnung
März eignet sich für naturorientierte Kurztrips, Vogelbeobachtung und erste Küstenwanderungen. Routen sollten Schutzmöglichkeiten vor wechselhaftem Wetter bieten. Kultur- und Stadtangebote lassen sich gut mit aktiven Tagen an der Küste kombinieren. Bade- und intensive Wassersportaktivitäten sind weiterhin ungeeignet, während Outdoor-Aktivitäten mit flexibler Kleidung sinnvoll umzusetzen sind. Die Reisenden profitieren von geringerer Touristendichte und moderaten Preisen, benötigen jedoch witterungsadaptive Planung für Tagesausflüge und Exkursionen.
Klima Flensburg im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 9 °C | 6 °C | 3 °C | 5 °C | 5 Std./Tag | 14 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
April zeigt in Flensburg eine deutliche Frühjahrsentwicklung mit einer maximalen Tagestemperatur von 9 °C und einer nächtlichen Minimaltemperatur von 3 °C. Das Monatsmittel liegt bei 6 °C. Die Wassertemperatur erreicht 5 °C, die Sonnenscheindauer steigt auf 5,1 Std./Tag und die Niederschlagstage betragen 14 Tage/Monat. Dieses Muster kennzeichnet eine Phase größerer solaren Energiezufuhr und gleichzeitig verbleibender Meereskühlung, wodurch thermische Kontraste zwischen Landflächen und Küste bestehen bleiben. Die Zunahme der Sonnenscheindauer führt zu merklich länger andauernden warmen Tagesabschnitten, während Niederschläge noch regelmäßig auftreten. Insgesamt stellt der April eine Übergangsphase dar, in der die Wahrscheinlichkeit für stabile, milde Bedingungen wächst, zugleich aber weiterhin wechselhafte Wettereinflüsse möglich sind.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima fühlt sich merklich freundlicher an, mit häufigeren klaren und hellen Tagen. Sonneneinstrahlung erzeugt angenehme Wärme in geschützten Lagen, während windoffene Stellen und Schattenräume noch kühl wirken. Abende sind spürbar milder als in den Kernwintermonaten, dennoch empfiehlt sich leichte bis mittlere Schutzbekleidung für längere Aufenthalte im Freien. Die Stimmung ist geprägt von Aufbruch und spürbarer Zunahme an Tageslicht, ohne dass ein langanhaltendes Sommertemperaturgefühl entsteht.
Praktische Einordnung
April eignet sich gut für kombinierte Kultur- und Naturrundreisen sowie für längere Wanderungen mit Tagesetappen entlang der Küste. Die deutlich ausgeweitete Sonnenscheindauer ermöglicht tagsüber ausgedehntere Aktivitäten, während wetterabhängige Tagespläne sinnvoll bleiben. Badeaktivitäten sind aufgrund der noch kühlen Wassertemperatur nicht empfehlenswert, Wellness- und Outdoor-Angebote lassen sich jedoch gut verbinden. Reisende profitieren von moderaten Besucherzahlen und einem Angebotsspektrum für aktive Erkundungen und ruhige Aufenthalte.
Klima Flensburg im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 13 °C | 10 °C | 7 °C | 9 °C | 7 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Mai in Flensburg zeigt eine klare Verstärkung der sommerlichen Einflüsse mit einer maximalen Tagestemperatur von 12,5 °C und einer nächtlichen Minimaltemperatur von 6,5 °C. Das Monatsmittel liegt bei 9,5 °C. Die Wassertemperatur steigt auf 9 °C, die Sonnenscheindauer beträgt 6,5 Std./Tag und die Niederschlagstage verringern sich auf 13 Tage/Monat. Dieses Profil weist auf längere und wärmere Tagesabschnitte sowie eine zunehmende Eignung für Aktivitäten am und auf dem Wasser hin, wenngleich die Meeresoberfläche noch deutlich kühler bleibt als die Luft. Die Balance aus steigender solaren Einstrahlung und moderater Niederschlagsfrequenz schafft insgesamt günstigere Bedingungen für Ausflüge und längere Aufenthalte im Freien.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt freundlich und deutlich milder, mit warmen Tagesabschnitten besonders an sonnigen Lagen. Schattenplätze bieten spürbare Abkühlung, was das Verweilen im Freien angenehm strukturiert. Abende sind deutlich weniger kühl als in den Vormonaten, wodurch Aktivitäten im Freien bis in die späteren Stunden angenehmer erscheinen. Die Atmosphäre wirkt lebendiger und einladender, wobei eine leichte Meereskühle in direkter Küstennähe immer noch wahrnehmbar ist.
Praktische Einordnung
Mai eignet sich für vielseitige Reisen mit Fokus auf Outdoor-Aktivitäten, Küstenwanderungen und organisierte Wassersportangebote. Die moderat wärmeren Tage ermöglichen auch längere Entdeckungstouren und Ausflüge in die Umgebung. Badeaufenthalte sind in manchen Fällen möglich, aber stark von individueller Toleranz gegenüber kühlerem Wasser abhängig. Kulturveranstaltungen und gastronomische Angebote lassen sich gut mit Naturerlebnissen kombinieren. Insgesamt ist der Monat empfehlenswert für aktive, wetteradaptive Reisekonzepte mit Fokus auf Erkundung und moderate Erholung.
Klima Flensburg im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 16 °C | 13 °C | 10 °C | 13 °C | 7 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Juni präsentiert in Flensburg eine deutliche Annäherung an sommerliche Verhältnisse mit einer maximalen Tagestemperatur von 16 °C und einer nächtlichen Minimaltemperatur von 10 °C. Das Monatsmittel beträgt 13 °C. Die Wassertemperatur liegt bei 13 °C, die Sonnenscheindauer erreicht 7 Std./Tag und die Niederschlagstage betragen 13 Tage/Monat. Dieses Klimabild kombiniert verhältnismäßig milde Lufttemperaturen mit der höchsten solaren Einstrahlung im dargestellten Zeitraum und spürbar wärmerem Meerwasser. Solche Bedingungen steigern die Eignung für längere Aufenthalte im Freien und für vermehrte maritime Aktivitäten, zugleich bleibt die Küstenzone durch Meereskühle moderat temperiert. Insgesamt zeigt der Juni eine stabile Ausprägung des frühen Sommers an der Flensburger Küste.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt ausgewogen sommerlich, mit deutlich angenehmeren Tagen und angenehmer Aufenthaltsqualität im Freien. Sonnenreiche Abschnitte erzeugen ein warmes Empfinden, während Schatten und küstennahe Abschnitte eine erfrischende Kühlwirkung bieten. Abende sind mild und verlängern den Zeitraum für Aktivitäten im Freien. Die Balance zwischen Sonne und Meereseinfluss schafft ein angenehmes, aber nicht schwüles Klima, das zu aktiven Erkundungen einlädt.
Praktische Einordnung
Juni ist gut geeignet für Strand- und Küstenurlaube mit aktivem Programm wie Wanderungen, längeren Radtouren und organisierten Wassersportangeboten. Die Wassertemperatur erlaubt intensivere maritime Aktivitäten als in den vorhergehenden Monaten, jedoch bleibt eine gewisse Meereskühle zu berücksichtigen. Kultur- und Freizeitangebote lassen sich optimal mit Outdoor-Erlebnissen verbinden. Reiseplanungen profitieren von längeren Tageslichtphasen, zugleich sollten Planungen Puffer für gelegentliche Regenschauer enthalten. Insgesamt stellt der Monat eine ausgewogene Option für kombinierte Aktiv- und Erholungsreisen dar.
Klima Flensburg im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 19 °C | 16 °C | 13 °C | 17 °C | 7 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klima Flensburg im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 19 °C | 16 °C | 13 °C | 18 °C | 6 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klima Flensburg im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 16 °C | 13 °C | 10 °C | 16 °C | 5 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klima Flensburg im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 13 °C | 10 °C | 7 °C | 12 °C | 3 Std./Tag | 15 Tage/Monat |
Klima Flensburg im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 8 °C | 5 °C | 2 °C | 7 °C | 2 Std./Tag | 17 Tage/Monat |
Klima Flensburg im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 5 °C | 2 °C | -2 °C | 4 °C | 1 Std./Tag | 18 Tage/Monat |