Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.356 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat
Der wärmste Monatsdurchschnitt tritt im Dezember auf mit 8,8 °C; Tageshöchstwerte erreichen bis zu 15 °C.
Kältester Monat
Der kälteste Monatsdurchschnitt findet sich im Juli mit 0,5 °C; nächtliche Tiefstwerte fallen bis auf -9 °C.
Sonnigster Monat
Der Monat mit der höchsten durchschnittlichen Sonnenscheindauer ist der Juli mit 10,5 Std./Tag, was klare und sonnenreiche Tage signalisiert.
Trockenster Monat
Der trockenste Monat ist der Juni mit 0 Tage/Monat, er steht exemplarisch für die ausgeprägte Trockenperiode der Jahresmitte.
Regenreichster Monat
Der regenreichste Monat ist der Januar mit 13 Tage/Monat, was die Konzentration der Niederschläge in den ersten Jahresmonaten widerspiegelt.
Beste Reisezeit
Am angenehmsten reist du April-Mai und September-November. Es ist trocken mit nur 1-5 Regentagen, viel Sonne von 8,0-10,0 Stunden und meist klarer Sicht. R...
Überblick
Potosí weist ein ausgeprägtes Höhenklima mit klaren jahreszeitlichen Kontrasten auf. Die Klimastruktur wird durch eine ausgeprägte Trockenperiode in den australischen Herbst- und Wintermonaten sowie eine feuchtere Phase am Anfang und Ende des Jahres geprägt. In der Praxis ergeben sich daraus lange Phasen mit hoher Sonnenscheindauer und vergleichsweise wenigen Regentagen, gefolgt von Monaten mit deutlich häufigerem Niederschlag. Landschaftliche und kulturelle Aspekte der Region sind an diese Verteilung angepasst, ebenso die Vegetationsperioden und die Wasserbewirtschaftung. Die Jahresverläufe zeigen geringe mittlere Lufttemperaturschwankungen, jedoch größere Schwankungen zwischen Tages- und Nachtwerten. Aus klimatischer Perspektive ergibt sich eine klare Abfolge von trockenen und feuchteren Monaten, die für Reiseplanung, Landwirtschaft und Infrastruktur relevant ist.
Klimacharakteristik
Das Klima von Potosí zeichnet sich durch eine deutliche Saisonalität in Niederschlags- und Sonnenscheinmustern aus. Die höchste Niederschlagsaktivität fällt in die ersten Jahresmonate, während die Mitte bis Spätsommermonate eine ausgeprägte Trockenheit zeigen. Die Sonnenscheinverteilung erreicht im trockenen Abschnitt des Jahres Spitzenwerte, wodurch die potenzielle Verdunstung vergleichsweise hoch ist. Thermisch bleibt das Jahresmittel relativ eng, die Monatsmittel liegen im niedrigen einstelligen bis knapp zweistelligen Bereich, und die täglichen Temperaturschwankungen sind bedeutsam. Die Kombination aus intensiver Sonneneinstrahlung in trockenen Monaten und klaren Nächten begünstigt starke Abkühlung nach Sonnenuntergang. Hydrologisch ergeben sich aus dem Rhythmus von Niederschlag und Trockenzeit klare Perioden mit reduzierter Bodenfeuchte und Perioden mit wiederkehrender Niederschlagszufuhr, die für landwirtschaftliche Maßnahmen relevant sind.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Die mittleren Monatswerte zeigen einen engen Jahresgang mit einem Maximum gegen Jahresende und einem Minimum in der kalten Jahresmitte. Der höchste Monatsdurchschnitt beträgt 8,8 °C im Dezember, der tiefste Monatsdurchschnitt liegt bei 0,5 °C im Juli. Die Tageshöchstwerte erreichen regional bis zu 15,5 °C im November, während nächtliche Tiefstwerte bis auf -9 °C im Juli fallen können. Insgesamt deuten diese Werte auf ein kühles Hochlandklima hin, in dem Wärmegewinne am Tag durch starke nächtliche Ausstrahlung ausgeglichen werden. Für Planung und Aufenthalt bedeutet dies: Tage mit moderater Temperatur und klare Nächte mit frostnahen Bedingungen sind typisch, und die größte jahreszeitliche Änderung erfolgt zwischen der trockenen Wintermitte und der feuchteren Phase gegen Jahresende.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die Sonnenscheindauer erreicht ihren Höhepunkt in der Trockenzeit, wodurch klare, sonnenreiche Tage dominieren. Das Maximum an durchschnittlicher Sonnenscheindauer liegt bei 10,5 Std./Tag im Juli. Auch die angrenzenden trockenen Monate zeigen hohe Werte über 10 Std./Tag beziehungsweise knapp darunter. In den feuchteren Monaten nimmt die tägliche Sonnenscheindauer merklich ab, bleibt aber im regionalen Vergleich weiter gehoben. Diese Verteilung erzeugt saisonal wechselnde Strahlungs- und Temperaturbedingungen: intensive solare Einstrahlung am Tag und starke nächtliche Abkühlung bei geringerer Bewölkung.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Verteilung der Regentage ist deutlich saisonal: Der regenreichste Monat ist der Januar mit 13 Tage/Monat, gefolgt von Februar und März mit abnehmender Häufigkeit. Die trockenste Periode umfasst die Monate Juni bis August, in denen einzelne Monate mit 0 Tage/Monat verzeichnet sind. Diese unterschiedlichen Häufigkeiten führen zu klar getrennten Phasen mit hoher Niederschlagswahrscheinlichkeit und langen, nahezu niederschlagsfreien Intervallen. Für Wassermanagement und Landnutzung sind diese Perioden entscheidend, da verfügbare Wasserressourcen und Bodenfeuchte stark variieren.
Wassertemperatur im Jahresverlauf
Die mittleren Wassertemperaturen zeigen einen Jahresverlauf mit moderaten Maxima am Jahresende und niedrigen Werten in der Wintermitte. Die höchsten mittleren Wassertemperaturen betragen 9 °C in Januar, Februar und Dezember, während die tiefsten mittleren Wassertemperaturen bei 4 °C im Juli auftreten. Diese verhältnismäßig geringen Wassertemperaturen sind typisch für hochgelegene Binnengewässer und beeinflussen ökologische Prozesse sowie die Nutzung von Oberflächenwasser für verschiedene Zwecke. Die saisonale Spannbreite ist moderat, wobei die wärmsten Monate mit erhöhtem Energieeintrag zusammenfallen.
Klimaphasen des Jahres
Feuchtwarmes Hauptmaximum
Diese Phase umfasst das späte Jahresende bis zum frühen Frühjahr und ist durch vergleichsweise höhere Monatsmitteltemperaturen und erhöhte Niederschlagswahrscheinlichkeiten gekennzeichnet. In dieser Periode treten die meisten Regentage auf, die Tageslängen und Sonnenscheinmuster ändern sich zugunsten häufiger bewölkter Abschnitte, wodurch die tägliche Sonnenscheindauer gegenüber der Trockenperiode abnimmt. Hydrologisch führt diese Phase zu einer Wiederaufstockung der Bodenfeuchte und zu erhöhter Oberflächenabflussneigung bei intensiven Niederschlagsereignissen. Für Landwirtschaft und Infrastruktur ist dies die Phase mit der größten Niederschlagsrelevanz und zugleich moderaten mittleren Luft- und Wassertemperaturen.
- Der regenreichste Monat ist Januar mit 13 Tage/Monat.
- Die mittlere Wassertemperatur erreicht 9 °C im Dezember.
- Der Monatsmittelwert der Lufttemperatur liegt bei 8,8 °C im Dezember.
- Februar verzeichnet 12 Tage/Monat mit Niederschlag.
- März weist noch 9 Tage/Monat mit Niederschlag auf.
Trockene kalte Zeit
Diese Phase ist durch sehr geringe Niederschlagshäufigkeit und ausgeprägte Sonnenscheindauer während des Tages gekennzeichnet. Die Tage sind vergleichsweise sonnenreich, die Nächte besonders klar und kalt, was zu starken täglichen Temperaturamplituden führt. Bodenfeuchte nimmt deutlich ab und Wasserverfügbarkeit kann einschränkender Faktor werden. Die mittleren Wassertemperaturen fallen in dieser Zeit auf ihre Jahrestiefstwerte. Diese Kombination aus Trockenheit und starker Ausstrahlung schafft meteorologische Bedingungen, die Frostnächte möglich machen und für Vegetation wie auch Infrastruktur planerische Maßnahmen erfordern.
- Mai hat nur 1 Tage/Monat mit Niederschlag.
- Juni verzeichnet 0 Tage/Monat mit Niederschlag.
- Juli weist 0 Tage/Monat mit Niederschlag auf.
- Die geringste mittlere Wassertemperatur beträgt 4 °C im Juli.
- Die höchste mittlere Sonnenscheindauer liegt bei 10,5 Std./Tag im Juli.
Frühherbstliche Übergangsphase
Die Übergangsphase zwischen Trocken- und Feuchtperioden ist durch zunehmende Niederschlagswahrscheinlichkeit und eine moderate Abnahme der Sonnenscheindauer gekennzeichnet. Die mittleren Temperaturen steigen wieder an, gleichzeitig nimmt die Häufigkeit von Tagen mit Niederschlag graduell zu. Diese Phase stellt eine meteorologische Übergangszeit dar, in der Vegetationswachstum und Wasserkreislauf eine Wiederbelebung erfahren, aber noch nicht die volle Intensität der Hauptniederschlagsperiode erreichen. Planerisch ist dies eine Zeit, in der Maßnahmen zur Erosionskontrolle und zur Vorbereitung auf verstärkte Niederschläge sinnvoll sind.
- September weist 1 Tage/Monat mit Niederschlag auf.
- Oktober verzeichnet 2 Tage/Monat mit Niederschlag.
- Im September beträgt die mittlere Sonnenscheindauer 9 Std./Tag.
- Im Oktober liegt das Monatsmittel der Lufttemperatur bei 7,5 °C.
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Potosí im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 14 °C | 8 °C | 3 °C | 9 °C | 7 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Januar zeigt eine vergleichsweise milde Tageshöchsttemperatur von 14 °C bei nächtlichen Tiefstwerten um 2,5 °C und einer mittleren Temperatur von 8,3 °C. Die mittlere Wassertemperatur liegt bei 9 °C und unterstützt damit nur eine begrenzte thermische Erwärmung der Umwelt. Die Sonnenscheindauer beträgt 6,5 Std./Tag, was zusammen mit der hohen Anzahl an Regentagen von 13 Tage/Monat auf eine feuchtere, wolkenbestimmte Phase hindeutet. Im Jahresvergleich markiert dieser Monat das Maximum der monatlichen Regentagszahl und bewegt sich damit am oberen Ende der Feuchtevariation. Gegenüber dem jährlichen Maximum der Tageshöchstwerte von 15,5 °C und dem jährlichen Minimum der Nächtetiefs von -9 °C bleibt der Verlauf in Januar moderat. Insgesamt weist der Monat eine Kombination aus moderaten Temperaturen, vergleichsweise hoher Feuchte und reduzierter Sonnenscheindauer auf, was auf eine ausgeprägte Niederschlagskomponente im lokalen Klimabild hinweist.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Wetter frisch bis mild, tagsüber sind Freiflächen durch gelegentliche Bewölkung nur mäßig aufgeheizt, im Schatten bleibt es spürbar kühler. Abende und Nächte fühlen sich deutlich kühler an als der Tag und bedürfen leichter Wärmeschichten. Die Sonne vermittelt phasenweise Helligkeit, ohne dauerhaft warm zu erscheinen. Feuchte Episoden sorgen für eine gedämpfte, leicht gedämpfte Atmosphäre, in der Luftfeuchtigkeit und Wolkenbildung das Wärmeempfinden reduzieren. Insgesamt entsteht ein Eindruck von gemässigter Frische mit häufig wechselnder Bewölkung.
Praktische Einordnung
Für kulturhistorische Besichtigungen und stadtorientierte Aktivitäten ist dieser Zeitpunkt geeignet, da unangenehme Hitze selten ist und Regenperioden planbar erscheinen. Wander- und Höhenaktivitäten sind möglich, erfordern jedoch Kleidung für kühle Morgen- und Abendstunden sowie Schutz vor Niederschlag. Fototouren profitieren von kontrastreichen, wolkenbetonten Lichtverhältnissen, allerdings sind längere Freilufttage durch Niederschlagsphasen eingeschränkt. Reiserouten sollten zeitlich flexibel sein, um Regenschauer zu umschiffen, und auf wetterfeste Ausrüstung achten.
Klima Potosí im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 14 °C | 8 °C | 2 °C | 9 °C | 7 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Februar zeigt ähnliche Charakteristika wie Januar mit einer maximalen Tageswärme von 14 °C, nächtlichen Tiefstwerten um 2 °C und einer mittleren Temperatur von 8 °C. Die mittlere Wassertemperatur bleibt bei 9 °C, was auf eine geringe saisonale Veränderung der Gewässerhinzufügt hindeutet. Die Sonnenscheindauer liegt bei 6,8 Std./Tag und die Anzahl der Regentage beträgt 12 Tage/Monat, was den Monat weiterhin zur feuchteren Jahresphase zählt, jedoch leicht weniger ausgeprägt als im Vormonat. Im Jahreskontext steht Februar nahe an den höchsten Feuchtewerten, bleibt aber unter dem Maximum bei den Regentagen. Die Kombination aus moderaten Temperaturen, noch vorhandener Luftfeuchte und begrenzter täglicher Sonnenscheindauer beschreibt einen Übergangszustand innerhalb der regenreicheren Periode mit nur geringen thermischen Schwankungen.
Subjektive Wahrnehmung
Die Wahrnehmung bleibt geprägt von mild-kühlem Tageswetter, Schattenspender bieten merklich kühlere Bedingungen im Vergleich zur direkten Sonne. Abends treten spürbare Temperaturrückgänge auf, sodass zusätzliche Bekleidung notwendig ist. Die Sonne erscheint häufiger als im Vormonat, liefert jedoch keine durchgängige Wärme. Insgesamt entsteht ein Eindruck von verhaltener Helligkeit mit gelegentlichen Regenunterbrechungen, wodurch Aufenthalte im Freien gut planbar, jedoch wetterbedingt variabel sind.
Praktische Einordnung
Dieser Zeitraum eignet sich für Stadterkundungen und kulturbezogene Programme, da Extreme bei Temperaturen selten auftreten und Regenphasen die Aktivitäten nur temporär beeinflussen. Aktivitäten in größeren Höhen sollten auf variable Sicht- und Feuchtebedingungen eingestellt werden, mit flexiblen Zeitfenstern für Ausflüge. Naturbeobachtungen profitieren von frischer Vegetationsdichte, die jedoch Wege und Zugänge stellenweise beeinträchtigen kann. Für langfristige Outdoor-Projekte empfiehlt sich wetterfeste Ausrüstung und zeitliche Pufferung bei Routenplanung.
Klima Potosí im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 13 °C | 7 °C | 1 °C | 9 °C | 8 Std./Tag | 9 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
März weist eine Tageshöchsttemperatur von 13 °C, nächtliche Tiefstwerte um 1 °C und eine mittlere Temperatur von 7 °C auf. Die mittlere Wassertemperatur beträgt 8,5 °C. Die Sonnenscheindauer steigt auf 7,5 Std./Tag, während die Anzahl der Regentage auf 9 Tage/Monat sinkt. Im Jahresvergleich markiert dieser Monat eine Abnahme der Niederschlagsfrequenz gegenüber den Spitzenwerten zu Jahresbeginn und leitet eine Phase zunehmender Klarheit ein. Relativ zu den jährlichen Extremen bleibt die thermische Bandbreite moderat; die monatlichen Mittelwerte bewegen sich zwischen den saisonalen Maxima und Minima. Die Daten deuten auf einen Übergang von einer feuchteren zu einer trockeneren Periode hin, begleitet von zunehmender Sonnenscheindauer und leicht fallenden mittleren Wassertemperaturen.
Subjektive Wahrnehmung
Im Tagesverlauf präsentiert sich das Wetter klarer und etwas sonnendominierter, wodurch Außenbereiche zugänglicher erscheinen. Schattenbereiche bleiben deutlich kühl, weshalb direkte Sonneneinstrahlung den Wärmegewinn maßgeblich bestimmt. Abende sind merklich kühler als der Tag und verlangen isolierende Kleidung. Die Atmosphäre wirkt frischer und transparenter, mit weniger feuchter Schwüle als in den vorangegangenen Monaten, sodass Aktivitäten im Freien als angenehmer empfunden werden.
Praktische Einordnung
März bietet günstige Bedingungen für kombinierte Kultur- und Naturreisen, da die Niederschlagsfrequenz abnimmt und Sonnenscheindauer zunimmt. Wandertouren können von stabileren Sichtverhältnissen profitieren, wobei Höhenexkursionen weiterhin witterungsabhängig bleiben. Fotografie und Landschaftsbeobachtung sind durch klarere Luft begünstigt. Für Outdoor-Aktivitäten sind flexible Tagespläne sinnvoll, insbesondere bei Übergängen zwischen klaren und wechselhaften Phasen.
Klima Potosí im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 12 °C | 5 °C | -2 °C | 7 °C | 9 Std./Tag | 4 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
April zeigt eine Tageshöchsttemperatur von 12 °C, nächtliche Tiefstwerte bei -2 °C und eine mittlere Temperatur von 5 °C. Die mittlere Wassertemperatur liegt bei 7 °C. Mit einer Sonnenscheindauer von 8,5 Std./Tag und nur 4 Tage/Monat mit Niederschlag steht der Monat in klarerem, trockenerem Abschnitt des Jahres. Im Jahreskontext ist dies ein merklicher Rückgang der Feuchte und eine Zunahme der Sonnenscheindauer gegenüber den regenreichen Monaten. Die nächtlichen Minima rücken in Richtung der jährlichen Tieftemperaturen, ohne jedoch das absolute Jahrestief zu erreichen. Insgesamt kennzeichnet April einen deutlichen Wechsel zu kühleren Nächten, erhöhtem Tageslicht und signifikanter Abnahme der Niederschlagsaktivität.
Subjektive Wahrnehmung
Tageslicht wirkt zunehmend klar und intensiv, wodurch Außenaufenthalte heller erscheinen, zugleich sind Schattenbereiche kühl. Morgendliche und nächtliche Phasen bringen ausgeprägte Kälte, die wärmende Bekleidung erfordert. Die trockene Atmosphäre vermittelt ein klares, kantiges Klima ohne die gedämpfte Feuchte der Regenzeit. Insgesamt entsteht ein kontrastreicher Eindruck zwischen sonnigen Tagesstunden und kalten Nächten.
Praktische Einordnung
April eignet sich für Wanderungen und ausgedehnte Landschaftserkundungen, da die Trockenheit Wege und Zugänge begünstigt und Sichtverhältnisse stabiler sind. Auf Aktivitäten in höheren Lagen sollte mit deutlich kühleren Nächten und möglicher Nässe in tieferen Lagen geachtet werden. Kulturreisen profitieren von längeren, klaren Tageslichtphasen, während Outdoor-Equipment auf Kälteschutz ausgerichtet sein sollte. Reisepläne lassen sich zuverlässiger umsetzen als in den regenreicheren Monaten.
Klima Potosí im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 11 °C | 3 °C | -6 °C | 6 °C | 10 Std./Tag | 1 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Mai ist mit einer maximalen Tagestemperatur von 11 °C, nächtlichen Tiefstwerten bei -6 °C und einer mittleren Temperatur von 2,5 °C ein deutlich kühlerer Monat. Die mittlere Wassertemperatur sinkt auf 6 °C. Die Sonnenscheindauer erreicht 9,5 Std./Tag bei nur 1 Tage/Monat mit Niederschlag, was auf eine klare, trockene Periode hinweist. Im Jahresvergleich liegen die nächtlichen Tiefstwerte nun deutlich näher am Jahresminimum, und die Feuchte erreicht eine der niedrigsten Ausprägungen. Die Kombination aus geringer Niederschlagsfrequenz, steigender Sonnenscheindauer und sinkenden mittleren Temperaturen charakterisiert diesen Monat als Übergang zu kalten, trockenen Bedingungen mit geringen Gewässerwärmeniveaus.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt tagsüber sonnig und klar, jedoch keineswegs warm; die direkte Sonneneinstrahlung kann kurzfristig angenehm sein, während Schatten und Abende deutlich kalt erscheinen. Nächtliche Temperaturen erzeugen rauere Bedingungen, die eine solide Schichtung von Bekleidung notwendig machen. Die Luft wirkt trocken und klar, wodurch Entfernungen und Konturen deutlicher wahrgenommen werden. Insgesamt entsteht ein Eindruck von kräftiger Frische mit markanten Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht.
Praktische Einordnung
Mai ist günstig für hochalpine Aktivitäten und Trekking unter trockenen Bedingungen, da Wege in der Regel schneefrei und gut passierbar sind, gleichzeitig jedoch auf kalte Nächte vorbereitet werden muss. Für Kultur- und Stadterkundungen sind klare Tage vorteilhaft, die Ausstattung sollte wind- und kälteschützend sein. Fotografische Unternehmungen profitieren von klarer Luft und hoher Sichtweite. Für Wassersport und thermisch anspruchsvollere Aktivitäten sind die Bedingungen weniger günstig wegen niedriger Gewässerwärme.
Klima Potosí im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 10 °C | 1 °C | -8 °C | 5 °C | 10 Std./Tag | 0 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Juni weist eine maximale Tageswärme von 10 °C, nächtliche Tiefstwerte bei -8 °C und eine mittlere Temperatur von 1 °C auf. Die mittlere Wassertemperatur liegt mit 4,5 °C am Jahresminimum nahe den kältesten Gewässerbedingungen. Die Sonnenscheindauer erreicht 10 Std./Tag, während keinerlei Regentage mit 0 Tage/Monat verzeichnet sind. Im Jahresvergleich kennzeichnet dieser Monat die trockenste und sonnenreichste Phase bei gleichzeitig sehr geringen Wassertemperaturen und kräftigen nächtlichen Abkühlungen. Die thermische Spannweite zwischen Tag und Nacht ist groß und die Feuchte nahezu nicht vorhanden, sodass der Monat zu den klarsten und kältesten Abschnitten des Jahres zählt.
Subjektive Wahrnehmung
Tageslicht ist intensiv und vermittelt Helligkeit, jedoch bleibt die Luft kalt; direkte Sonneneinstrahlung erhöht kurzfristig das Wohlbefinden, während Schattenbereiche rasch als kalt empfunden werden. Nächte sind deutlich frostgefährdet und erfordern umfassenden Kälteschutz. Die Atmosphäre erscheint trocken und klar, wodurch das subjektive Wärmeempfinden insgesamt niedrig ausfällt. Insgesamt entsteht ein Eindruck von kräftiger Klarheit gepaart mit deutlicher Kälte.
Praktische Einordnung
Juni ist ideal für Aktivitäten, die von trockenen, sonnigen Bedingungen profitieren, etwa klare Landschaftsaufnahmen und weite Aussichten. Für Trekking und Expeditionen sind die Wege meist stabil, gleichzeitig sind Nächte sehr kalt, sodass Ausrüstung für niedrige Temperaturen notwendig ist. Wassersport ist aufgrund der niedrigen Wassertemperaturen nur eingeschränkt geeignet. Kultur- und Stadttouren profitieren von guten Sichtverhältnissen, erfordern jedoch Anpassung an starke Tag-Nacht-Temperaturschwankungen.
Klima Potosí im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 10 °C | 1 °C | -9 °C | 4 °C | 11 Std./Tag | 0 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Juli weist Potosí ausgeprägt kühle Durchschnittswerte auf mit einer maximalen Tagestemperatur von 10 °C und einer minimalen nächtlichen Temperatur von -9 °C. Das mittlere Monatsmittel liegt bei 0,5 °C und signalisiert eine kalte Periode mit starken Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht. Die Sonnenscheindauer beträgt 10,5 Std./Tag und sorgt für intensive Einstrahlung während der Tagesstunden bei gleichzeitig sehr niedrigen nächtlichen Werten. Niederschlag ist kaum vorhanden mit 0 Tage/Monat, wodurch der Monat überwiegend trocken ist. Die Wassertemperatur liegt bei 4 °C und ist entsprechend niedrig, was auf eine nur wenig temperierte Wasseroberfläche hinweist. Insgesamt charakterisiert sich der Juli durch klare, trockene Bedingungen, große Temperaturamplitude und sehr geringe Niederschlagsneigung bei starker Sonneneinstrahlung am Tag.
Subjektive Wahrnehmung
Alltag im Juli wirkt scharf und trocken. Die Tage sind recht hell und die Sonne vermittelt eine klare Kälte, Schattenbereiche bleiben deutlich kühler. Abende und Nächte sind deutlich frostig und fühlen sich deutlich kälter an als die Tagesstunden. Kleidung sollte auf kalte Nächte abgestimmt sein, während mittags direktes Sonnenlicht als angenehm, jedoch nicht warm empfunden wird. Innenräume heizen sich tagsüber moderat auf, nachts sinkt die empfundene Temperatur deutlich ab.
Praktische Einordnung
Der Juli eignet sich für Unternehmungen, die von klaren, trockenen Bedingungen profitieren. Aktivitäten im Freien sind tagsüber gut planbar, jedoch sind längere Aufenthalte in der Nacht aufgrund der kalten Bedingungen einzuschränken. Für Wanderungen oder kulturelle Besichtigungen empfiehlt sich flexible Planung mit Rücksicht auf starke Abkühlung nach Sonnenuntergang. Wassersport ist nur bedingt geeignet wegen sehr geringer Wassertemperatur. Für Fotografen und Naturschaffende sind die klaren Sichtverhältnisse vorteilhaft, für Reisende ohne Ausrüstung gegen Kälte ist diese Zeit weniger komfortabel.
Klima Potosí im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 12 °C | 3 °C | -6 °C | 5 °C | 10 Std./Tag | 0 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im August steigen die Temperaturen moderat an mit einer maximalen Tagestemperatur von 12 °C und einer minimalen nächtlichen Temperatur von -6 °C. Das mittlere Monatsmittel von 3 °C zeigt eine leichte Erwärmung gegenüber dem Vormonat, begleitet von hoher Sonnenscheindauer von 10 Std./Tag. Niederschlag fehlt weiterhin mit 0 Tage/Monat, sodass der Monat überwiegend trocken bleibt. Die Wassertemperatur liegt bei 5 °C und zeigt eine geringe, aber erkennbare Erwärmung. Die Kombination aus hoher Strahlung am Tag und kühlen Nächten führt zu markanten Tag-Nacht-Unterschieden und stabilen, klaren Bedingungen. Insgesamt kann der August als Übergangsmonat mit zunehmender Tageserwärmung und weiterhin sehr begrenzter Niederschlagsaktivität eingeordnet werden.
Subjektive Wahrnehmung
Der August vermittelt eine ausgeprägte Klarheit im Tageslicht, das als energisch, aber nicht warm empfunden wird. Schattenplätze bleiben kühl, direkte Sonneneinstrahlung erzeugt angenehme, jedoch nicht heiße Bedingungen. Abends und nachts ist eine deutliche Abkühlung spürbar, die Kleidung sollte auf kalte Nächte vorbereitet sein. Der Kontrast zwischen sonnigen Tagesstunden und kühlen Nächten prägt den Alltag und lässt Aktivitäten am Nachmittag deutlich angenehmer erscheinen als nach Sonnenuntergang.
Praktische Einordnung
Der August ist geeignet für Aktivitäten, die stabile, trockene Verhältnisse erfordern. Tagesausflüge, Wanderungen und Besichtigungen profitieren von klarer Sicht und guter Planbarkeit. Einschränkungen ergeben sich bei Nachtaktivitäten und bei Reisen ohne Ausrüstung gegen Kälte. Wasserbezogene Aktivitäten sind weiterhin eingeschränkt durch vergleichsweise kühle Wasserbedingungen. Insgesamt empfiehlt sich der Monat für Reisende, die trockene Bedingungen und intensive Tageshelligkeit schätzen und gleichzeitig auf starke nächtliche Abkühlung vorbereitet sind.
Klima Potosí im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 14 °C | 6 °C | -2 °C | 6 °C | 9 Std./Tag | 1 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im September zeigt sich eine fortschreitende Erwärmung mit einer maximalen Tagestemperatur von 14 °C und einer minimalen nächtlichen Temperatur von -2 °C. Das Monatsmittel beträgt 6 °C und signalisiert einen spürbaren Anstieg der mittleren Temperaturen gegenüber den Vormonaten. Die Sonnenscheindauer liegt bei 9 Std./Tag und bleibt hoch, während die Niederschlagsneigung leicht ansteigt auf 1 Tage/Monat, was erste Anzeichen einer beginnenden feuchteren Phase darstellt. Die Wassertemperatur liegt bei 6 °C und setzt den Trend zu wärmeren Oberflächentemperaturen fort. Klimatisch markiert der September eine Übergangsphase von sehr trockenen, kalten Bedingungen hin zu zunehmend milderen und leicht feuchteren Verhältnissen mit weiterhin ausgeprägter Tageserwärmung.
Subjektive Wahrnehmung
Im September wirkt das Klima milder und weniger streng als in den Vormonaten. Die Tage erscheinen wärmer und direkter Sonnenschein wird als deutlich angenehmer empfunden. Schattenbereiche sind weiterhin merklich kühler, und die Abende kühlen spürbar ab, bleiben jedoch moderater. Die zuvor dominierende Kälte verliert an Intensität, sodass Alltag und Aktivitäten flexibler gestaltet werden können. Das allgemeine Empfinden ist von einer deutlichen Entspannung gegenüber der winterlichen Schärfe geprägt.
Praktische Einordnung
Der September eignet sich für eine breite Palette von Reisen, da die Temperaturen milder werden und die Lichtverhältnisse stabil bleiben. Aktivitäten im Freien können länger am Tag durchgeführt werden, ohne die extremen nächtlichen Einschränkungen der tieferen Wintermonate. Leichte Einschränkungen durch gelegentliche Niederschlagsphasen sollten einkalkuliert werden. Für kulturhistorische Besichtigungen sowie für Trekking ist dieser Monat vorteilhaft, da die Bedingungen insgesamt ausbalanciert sind und weder extreme Kälte noch starke Niederschläge dominieren.
Klima Potosí im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 15 °C | 8 °C | 0 °C | 7 °C | 8 Std./Tag | 2 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Oktober erreichen die maximalen Tageswerte 15 °C bei einer minimalen nächtlichen Temperatur von 0 °C. Das Monatsmittel von 7,5 °C zeigt eine kontinuierliche Erwärmung der Luftmasse. Die Sonnenscheindauer von 8 Std./Tag bleibt hoch genug für ausgeprägte Tageserwärmung, während die Niederschlagsfrequenz moderat ansteigt auf 2 Tage/Monat, was eine zunehmende Feuchteperiode ankündigt. Die Wassertemperatur beträgt 7 °C und folgt der Aufwärmkurve der Luft. Klimatisch ergibt sich ein gemäßigter bis leichter Übergang zu feuchteren Monaten, mit warmen Tagen, kühlen Nächten und einer steigenden Wahrscheinlichkeit für Niederschlagsereignisse. Die Gesamtcharakteristik ist die Stabilisierung in Richtung milderer, leicht feuchter Bedingungen.
Subjektive Wahrnehmung
Im Oktober fühlt sich das Klima überwiegend ausgeglichen an. Die Tage bieten angenehme Wärme, die als einladend empfunden wird, während die Nächte frisch bleiben und leichte Kleidung am Abend nicht ausreicht. Sonnennahe Aufenthalte vermitteln Komfort, in Schatten und bei Bewölkung wird die Kühlung deutlicher. Das subjektive Empfinden pendelt zwischen angenehmer Tageswärme und unterschwelliger Frische in geschützten Bereichen und nach Einbruch der Dunkelheit.
Praktische Einordnung
Der Oktober ist gut geeignet für vielfältige Reiseaktivitäten. Kultur- und Stadtbesichtigungen sowie Wanderungen profitieren von freundlicher Tagestemperatur und zunehmend planbarer Wetterlage. Reisende sollten jedoch auf eine steigende Niederschlagswahrscheinlichkeit vorbereitet sein, die kurzfristige Änderungen von Aktivitäten notwendig machen kann. Für wasserbezogene Aktivitäten sind die Bedingungen moderat, für nächtliche Unternehmungen empfiehlt sich angemessene Ausrüstung gegen Fröste. Insgesamt bietet der Monat ein ausgeglichenes Verhältnis aus Komfort und erreichbarer Vielfalt an Unternehmungen.
Klima Potosí im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 16 °C | 9 °C | 2 °C | 8 °C | 7 Std./Tag | 5 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im November steigen die Tageshöchstwerte auf 15,5 °C bei nächtlichen Tiefstwerten von 1,5 °C. Das Monatsmittel von 8,5 °C zeigt eine weitere Erwärmung der Luft gegenüber dem Frühherbst. Die Sonnenscheindauer liegt bei 7 Std./Tag und nimmt leicht ab, während die Niederschlagsfrequenz auf 5 Tage/Monat ansteigt, was eine deutliche Zunahme der Feuchte im Jahresverlauf markiert. Die Wassertemperatur liegt bei 8 °C und nähert sich den sommerlichen Niveaus. Klimatisch stellt der November einen klaren Übergang in eine feuchtere Phase dar mit milderen Tagen, kühleren Nächten und häufigeren Niederschlagsereignissen, die die Landschaft zunehmend ergrünen lassen können.
Subjektive Wahrnehmung
Der November vermittelt ein spürbares Aufweichen der zuvor trockenen Bedingungen. Die Tage erscheinen milder und angenehmer, Bewölkung und gelegentliche Feuchte beeinflussen die Wahrnehmung. Schatten und geschützte Bereiche bleiben kühl, abends entsteht eine spürbare Feuchte, die das Wärmeempfinden reduziert. Aktivitäten im Freien sind angenehmer als in der tieferen Kälte der Vorjahresmonate, dennoch sind wetterfestes Schuhwerk und eine zusätzliche Lage sinnvoll für Komfort bei wechselhaften Bedingungen.
Praktische Einordnung
Für Reisen im November bietet sich eine größere Bandbreite an Aktivitäten an, insbesondere solche, die von milderen Tagen profitieren. Kulturreisen und Tageswanderungen sind gut geeignet, wobei flexibles Planen aufgrund häufiger werdender Niederschläge notwendig ist. Landwirtschaftliche und naturbezogene Beobachtungen sind durch die zunehmende Feuchte begünstigt. Einschränkungen ergeben sich bei Aktivitäten, die trockene Bedingungen erfordern, sowie bei Wasseranwendungen ohne entsprechende Ausrüstung. Insgesamt ist der Monat empfehlenswert für Reisende, die wechselhaftes Wetter berücksichtigen.
Klima Potosí im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 15 °C | 9 °C | 3 °C | 9 °C | 7 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Dezember zeigt weiter erhöhte Tageswerte mit einer maximalen Temperatur von 15 °C und einer minimalen nächtlichen Temperatur von 2,5 °C. Das Monatsmittel beträgt 8,8 °C und signalisiert beinahe die wärmsten Verhältnisse in der betrachteten Periode. Die Sonnenscheindauer liegt bei 6,5 Std./Tag, während die Niederschlagsfrequenz deutlich zunimmt auf 10 Tage/Monat, womit der Monat die ausgeprägteste Niederschlagsaktivität der zweiten Jahreshälfte aufweist. Die Wassertemperatur erreicht 9 °C und stellt das Maximum innerhalb des betrachteten Abschnitts dar. Insgesamt kennzeichnet sich der Dezember durch milde Tagestemperaturen, verstärkte Feuchtigkeit und reduzierte Sonnenscheindauer im Vergleich zu den trockenen Monaten zuvor.
Subjektive Wahrnehmung
Im Dezember wirkt das Klima insgesamt milder und feuchter. Die Tage sind angenehmer temperiert, wobei Regen oder Niesel die Aufenthaltsqualität beeinflussen können. Schattenbereiche wirken weniger kühl als in tieferen Monaten, die Luft ist oft feuchter und schwerer. Abende sind nicht mehr so streng kalt, jedoch feucht, was das Tragegefühl von Kleidung verändert. Die Wahrnehmung ist geprägt von einer Kombination aus milder Wärme und erhöhter Feuchte, die Aktivitäten im Freien anders moduliert als in trockenen Perioden.
Praktische Einordnung
Der Dezember eignet sich für Reisende, die keine trockenen Bedingungen als Voraussetzung haben und wetterflexible Programme bevorzugen. Kultur- und Stadtaktivitäten sind weiterhin gut durchführbar, allerdings sind häufigere Niederschläge bei der Tagesplanung zu berücksichtigen. Für Outdoor-Aktivitäten empfiehlt sich Ausrüstung gegen Regen sowie die Planung kürzerer Tagesetappen. Wasserbezogene Angebote profitieren von erhöhten Wassertemperaturen, trotzdem sind Schutz und Vorsorge gegen Feuchtigkeit ratsam. Insgesamt ist der Monat passend für Besucher, die milde, aber feuchtere Bedingungen handhaben können.