Intro Bild zum Zielort:  Jerusalem
Inhaltsverzeichnis

    Fakten zum Klima im Überblick

    Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.350 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.

    Wärmster Monat

    Juli

    Der wärmste Monat ist Juli mit den höchsten mittleren Temperaturen und den größten Tagesmaxima; das Monatsmittel erreicht 25,0 °C und die Maximalwerte steigen bis auf 30,5 °C.

    Kältester Monat

    Januar

    Der kälteste Monat ist Januar mit den niedrigsten Monatsmitteln und den tiefsten Nächten; das Monatsmittel liegt bei 7,8 °C und nächtliche Minimalwerte können um 3 °C auftreten.

    Sonnigster Monat

    Juli

    Der sonnenscheinreichste Monat ist Juli mit einer durchschnittlichen Tagessonnenscheindauer von etwa 12 Std./Tag, was die höchste Einstrahlung des Jahres darstellt.

    Trockenster Monat

    Juni

    Der trockenste Abschnitt umfasst die Sommermonate; als ein Beispiel weist Juni 0 Tage/Monat mit Niederschlag auf, was die andauernde Trockenheit in dieser Jahreszeit verdeutlicht.

    Regenreichster Monat

    Januar

    Der regenreichste Monat ist Januar mit bis zu 11 Tage/Monat mit Niederschlag, wodurch die winterliche Feuchtephase das jährliche Niederschlagsbudget dominiert.

    Beste Reisezeit

    Am angenehmsten sind April bis Mai sowie September bis Oktober. Dann liegen die Temperaturen meist bei etwa 9,5-24,0°C, es gibt viel Sonne mit 8,5-10,5 Stu...

    Überblick

    Jerusalem weist ein ausgeprägtes mediterranes Klima auf, geprägt von klar strukturierten Jahreszeiten und saisonalen Niederschlagsschwerpunkten. Die Stadt verbindet trockene, sonnige Sommer mit feuchteren, kühleren Wintern; diese Abfolge bestimmt Vegetation, Wasserhaushalt und Alltagsbedingungen. Topographie und Höhenlage erzeugen lokale Unterschiede bei Temperatur und Luftfeuchte, wodurch innerstädtische Bereiche wärmer und Randlagen kühler reagieren. Die Klimadaten zeigen eine hohe Variabilität zwischen der regenreichen Periode und der nahezu regenfreien Sommersaison, weiterhin sind lange Phasen mit intensiver Sonneneinstrahlung zu erwarten. Diese Merkmale prägen Jahreszeitenlängen, Energiebedarf und touristische Nutzungsfenster. Analytisch betrachtet ergibt sich ein deutlicher Kontrast zwischen der thermischen Entwicklung im Frühjahr und dem stabilen Sommerscheindefizit gegenüber den Wintermonaten. Für Planungen von Infrastruktur, Wasserwirtschaft und Außenaktivitäten ist die Kenntnis dieser jahreszeitlichen Struktur zentral.

    Klimacharakteristik

    Das Klima Jerusalems ist durch kräftige saisonale Kontraste gekennzeichnet. Die Sonnenscheindauer variiert deutlich und erreicht im Jahresverlauf Spitzenwerte von bis zu 12 Std./Tag und Tiefwerte um 5 Std./Tag, was die Einstrahlungsbilanz zwischen Sommer und Winter stark unterscheidet. Die Niederschlagsverteilung konzentriert sich auf die kältere Jahreshälfte; im Winter treten Monatswerte bis zu 11 Tage/Monat auf, während in der Sommerperiode Monatswerte von 0 Tage/Monat dominieren. Thermisch reicht das Spektrum von nächtlichen Näherungen an 3 °C bis zu Spitzenwerten oberhalb von 30,5 °C an heißen Sommertagen. Diese Kombination führt zu ausgeprägten Übergangsphasen im Frühjahr und Herbst, in denen Temperatur und Niederschlag schnell wechseln. Die saisonale Struktur beeinflusst Vegetationszyklen, Bewässerungsbedarf und den sommerlichen Kühlungsbedarf in Gebäuden. Insgesamt zeigt sich ein klares Muster: trockene, sonnenreiche Sommer und kühle, feuchtere Winter mit relativ kurzen, aber markanten Übergangszeiten.

    Temperaturverlauf im Jahresvergleich

    Die jährliche Temperatursituation verläuft von vergleichsweise kühlen Wintern hin zu heißen Hochsommertagen. Die niedrigsten Monatsmittel liegen im Jahresanfang und bewegen sich um 7,8 °C, während die höchsten Monatsmittel im Hochsommer bei etwa 25,0 °C liegen. Tagesgang und Höhenlage führen dazu, dass Nächte in kalten Monaten deutlich kühler sein können; die minimalen Nächte erreichen Werte um 3 °C. Der Anstieg der mittleren Temperatur im Frühjahr erfolgt relativ zügig, begleitet von einer Verringerung der Regenhäufigkeit, und erreicht vor dem Hochsommer bereits deutlich höhere Mittelwerte. Im Sommer bleibt das Temperaturniveau stabil hoch; Spitzenwerte der Maxima erreichen 30,5 °C. Der Herbst markiert eine vergleichsweise langsame Abkühlung, die sich in einem stufenweisen Rückgang der Mittelwerte bemerkbar macht. Diese Verteilung hat direkte Auswirkungen auf Heiz- und Kühlbedarf, Pflanzzeiten und das allgemeine Aktivitätsniveau im Freien.

    Jahresverlauf der gemittelten Temperatur je Monat. Jerusalem.
    Durchschnittliche Temperatur (°C): Jahresverlauf der gemittelten Temperatur je Monat.

    Sonnenscheindauer im Jahresverlauf

    Die Sonnenscheindauer weist eine ausgeprägte saisonale Schwankung auf und ist ein prägendes Merkmal des Klimas. Im Jahresverlauf bewegt sich die Tagesmittelspanne zwischen etwa 5 Std./Tag in den Wintermonaten und bis zu 12 Std./Tag im Juli. Der Anstieg der Sonnenscheindauer beginnt im Frühjahr und erreicht während der Sommermonate stabile, hohe Werte um 11,5 Std./Tag bis 12 Std./Tag. Diese lange Sonnenscheindauer in der warmen Jahreshälfte trägt zu hoher Verdunstung und trockenen Bodenbedingungen bei und beeinflusst Energieerträge aus Solarinstallationen positiv. In der feuchteren Jahreshälfte ist die Strahlung reduziert, was die Bodenfeuchte und Niederschlagscharakteristik verstärkt. Die klare saisonale Struktur der Sonnenscheindauer ist relevant für landwirtschaftliche Zeitfenster, Aufenthaltsqualität im Freien und die Planung von solaren Energiesystemen.

    Monatliche Durchschnittswerte der täglichen Sonnenstunden im Jahresverlauf. Jerusalem.
    Durchschnittliche Sonnenstunden (Std.): Monatliche Durchschnittswerte der täglichen Sonnenstunden im Jahresverlauf.

    Regentage und Niederschlagsmuster

    Die Verteilung der Regentage folgt einer klaren winterzentrierten Struktur. Die höchsten Monatswerte treten in der kalten Jahreszeit auf und erreichen bis zu 11 Tage/Monat, während in der warmen Jahreszeit ausgedehnte Perioden mit 0 Tage/Monat auftreten. Der Übergang vom regenreichen Winter zum regenarmen Sommer verläuft über Frühling und Herbst und ist durch eine rasche Abnahme der monatlichen Regentage gekennzeichnet. Diese Konzentration der Niederschläge in wenigen Monaten legt erhöhte Anforderungen an Wasserspeicherung und -management nahe. Für Vegetation und Wasserversorgung sind die kurzen, aber intensiven Niederschlagsphasen entscheidend. Bei der Planung von Versickerungs- und Rückhalteflächen ist die ungleiche Verteilung der Regentage ebenso zu berücksichtigen wie die sommerliche Trockenheit.

    Monatliche Durchschnittswerte der Regentage im Jahresverlauf. Jerusalem.
    Durchschnittliche Regentage (Tage): Monatliche Durchschnittswerte der Regentage im Jahresverlauf.

    Klimaphasen des Jahres

    Feuchter Winter

    Der feuchte Winter ist durch vergleichsweise niedrige mittlere Temperaturen und die höchste Häufigkeit an Regentagen im Jahresverlauf gekennzeichnet. In dieser Phase dominieren bedeckte Abschnitte und reduzierte Sonnenscheindauer, wodurch die Einstrahlung deutlich unter den Sommerwerten liegt. Die Monatsniederschlagsmengen verteilen sich auf mehrere Regentage, sodass das hydrologische System von kurzen, wiederkehrenden Niederschlägen profitieren kann. Die Temperaturen liegen im mittleren Bereich des Jahres, wodurch Nächte deutlich kühler ausfallen als im Sommer. Insgesamt bestimmt diese Phase das Jahreswasserbudget und ist zugleich jener Zeitraum, in dem klimatische Risiken durch Hydrologie und niedrige Strahlung am größten sind.

    • Im Januar beträgt das Monatsmittel der Temperatur 7,8 °C.
    • Im Januar treten bis zu 11 Tage/Monat mit Niederschlag auf.
    • Im Dezember und im Januar liegt die mittlere Sonnenscheindauer bei 5 Std./Tag.

    Frühjahrsaufheizung

    Das Frühjahr ist eine Übergangsphase mit schnell steigenden Mitteltagswerten und abnehmender Regenhäufigkeit. Die Tage werden deutlich länger und die Sonnenscheindauer nimmt spürbar zu, wodurch die Energiesummen für Pflanzenwachstum und Bodenabtrocknung zunehmen. Die Regenfrequenz fällt von moderaten Monatswerten auf einzelne, aber noch relevante Niederschlagsepisoden zurück. Die thermische Zunahme erfolgt relativ gleichmäßig über die Monate hinweg, was zusammen mit zunehmender Sonneneinstrahlung günstige Bedingungen für die Vegetationsentwicklung schafft. Diese Phase bereitet das Klima auf die trockene Periode vor und ist wichtig für Bodenwasserreserven.

    • Im März beträgt die mittlere Temperatur 11,3 °C.
    • Im April liegt die mittlere Sonnenscheindauer bei 9 Std./Tag.
    • Die Zahl der Regentage sinkt im Mai auf 1 Tage/Monat.

    Trocken-heißer Sommer

    Der Sommer ist durch anhaltende Trockenheit und hohe Sonnenscheindauer charakterisiert. Die Zahl der Regentage fällt auf null, wodurch Bodenfeuchte und Grundwasserstände während dieser Phase stark reduziert werden können. Hohe Einstrahlung und stabile warme Luftmassen führen zu konstant erhöhten Tagestemperaturen und zu häufigen Spitzentemperaturen in den Tagesstunden. Diese Bedingungen begünstigen Verdunstung und führen zu einem klar definierten Trockenstress für Vegetation und Wasserressourcen. Gleichzeitig sind die sonnenscheinintegrale Werte im Sommer maximal, wodurch klimatisch bedingte Potenziale für Solarenergie am höchsten sind.

    • Im Juli liegt das Monatsmittel der Temperatur bei 25,0 °C.
    • Die maximale monatliche Spitzentemperatur erreicht 30,5 °C im Juli.
    • In den Sommermonaten treten 0 Tage/Monat mit Niederschlag auf.

    Warmer Herbst und Übergang

    Der Herbst bildet einen gestuften Übergang von hohen Sommerwerten zu kühleren Winterbedingungen. Anfangs dominieren noch warme Tage mit hoher Sonnenscheindauer, im weiteren Verlauf steigt die Häufigkeit von Niederschlägen wieder an und die mittleren Temperaturen fallen stufenweise. Diese Phase ist durch eine Mischung aus trockenen und zunehmend feuchten Perioden geprägt, wodurch sie für landwirtschaftliche Ernten und das Auffüllen von Wasserspeichern von Bedeutung ist. Die Kombination aus noch ausreichender Sonneneinstrahlung und sich ausweitender Regenwahrscheinlichkeit prägt die ökologischen und hydrologischen Abläufe in dieser Zeit.

    • Im September beträgt die mittlere Temperatur 22,8 °C.
    • Die Sonnenscheindauer im Oktober liegt bei 8,5 Std./Tag.
    • Im November treten im Mittel 6 Tage/Monat mit Niederschlag auf.

    Klima von Januar bis Dezember im Detail

    Klima Jerusalem im Januar

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    13 °C8 °C3 °C5 Std./Tag11 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Januar zeigt ein typisches winterliches Mittelmeerklima mit moderat kühlen Nächten und begrenzten Sonnenscheinstunden. Die täglichen Höchstwerte erreichen etwa 12,5 °C, die nächtlichen Tiefstwerte liegen bei rund 3 °C, was zu einem Monatsmittel von 7,8 °C führt. Die Sonnenscheindauer bewegt sich bei etwa 5 Std./Tag und deutet auf vergleichsweise kurze helle Phasen hin. Gleichzeitig ist der Monat der feuchteste des betrachteten Zeitraums mit im Schnitt 11 Tage/Monat mit Niederschlag, was auf eine Konzentration von Regenfällen in den Wintermonaten hindeutet. In Kombination deutet das Profil auf kühle, oft bedeckte Tage mit gelegentlichen klaren Abschnitten hin. Für Vegetation und Grundwasser ist der Niederschlag relevant, während die moderaten Tagestemperaturen Frostlagen in der Regel begrenzen. Eine Wassertemperatur ist nicht verfügbar, sodass Aussagen zur Badequalität nicht getroffen werden können.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wirkt der Januar kühl und zurückhaltend. Tagsüber ist die Atmosphäre vergleichsweise mild, doch die Sonne erreicht nur selten anhaltende Wärme. Am Abend und in der Nacht fällt die Temperatur spürbar ab, sodass Kleidung mit Wärmeschutz nötig ist. In geschützten Lagen vermittelt die Sonne ein angenehmes Gefühl, im Schatten bleibt es deutlich kühler. Die Feuchte sorgt gelegentlich für gedämpfte Lichtverhältnisse und ein frischeres Empfinden. Insgesamt prägen kurze helle Phasen und kühle Nächte das subjektive Klima.

    Praktische Einordnung

    Der Monat eignet sich für kulturhistorische Besichtigungen und ruhige Stadtaufenthalte, da die Temperaturen Tagesaktivitäten ermöglichen, aber nächtliche Kälteeinbrüche berücksichtigen. Aktivitäten, die längere Aufenthalte im Freien erfordern, sollten auf flexible Kleidung ausgerichtet werden. Wegen häufiger Niederschläge sind wetterfeste Ausrüstung und alternative Indoor-Programme sinnvoll. Für Naturrundgänge bietet die Jahreszeit eine grünere Landschaft und weniger Touristen, jedoch eingeschränkte Badeoptionen.

    Klima Jerusalem im Februar

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    14 °C9 °C4 °C6 Std./Tag9 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im Februar zeigt sich eine leichte Erwärmung gegenüber dem Vormonat mit einer Zunahme der Sonnenscheindauer. Tageshöchstwerte liegen um 14 °C, während die nächtlichen Mindestwerte circa 4 °C erreichen; das Monatsmittel beträgt etwa 9 °C. Die Sonnenscheindauer erhöht sich auf etwa 6 Std./Tag, was längere helle Phasen ermöglicht. Niederschlagsereignisse nehmen etwas ab im Vergleich zum Januar und treten an rund 9 Tage/Monat auf, sodass der Monat noch von winterlichen Niederschlägen geprägt ist, aber seltener ausgedehnte Regenperioden auftreten. Diese Kombination fördert einen Übergang zu milderen Tagen mit wiederkehrenden, aber weniger dominanten Regenintervallen. Vegetationsbeginn und erste länger andauernde Trockenepisoden zeichnen sich ab, während Nächte weiterhin kühl bleiben.

    Subjektive Wahrnehmung

    Der Februar wirkt zunehmend freundlicher und erwartungsfreudig. Tagsüber steigt die Häufigkeit sonniger Abschnitte, wodurch Spaziergänge ansprechender werden. Abends bleibt es deutlich kühler, weshalb wärmere Kleidung empfohlen ist. Sonnenplätze vermitteln ein angenehmes Wohlgefühl, im Schatten ist das Klima weiterhin frisch. Die Luft wirkt klarer als im tiefsten Winter, Regenphasen können jedoch kurzfristig das Wetterbild dämpfen.

    Praktische Einordnung

    Die Zeit ist geeignet für kulturhistorische Erkundungen, Museenbesuche und Stadtspaziergänge mit moderatem Aufwand. Durch die geringere Niederschlagsfrequenz sind längere Außenaktivitäten planbarer, jedoch sollten Ausweichpläne bei einzelnen Regenepisoden vorhanden sein. Insbesondere Fototouren und Rundgänge profitieren von längeren Sonnenphasen, während Aktivitäten mit intensivem Aufenthalt im Freien auf die kühleren Abende Rücksicht nehmen müssen.

    Klima Jerusalem im März

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    17 °C11 °C6 °C8 Std./Tag7 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    März markiert den deutlichen Übergang zum Frühjahr mit spürbarer Erwärmung und steigender Sonnenintensität. Die Tageshöchstwerte erreichen typischerweise 16,5 °C, die nächtlichen Tiefstwerte liegen bei etwa 6 °C, das Monatsmittel liegt bei rund 11,3 °C. Die Sonnenscheindauer nimmt auf circa 7,5 Std./Tag zu, was längere sonnige Phasen begünstigt. Die Anzahl der Regentage sinkt auf etwa 7 Tage/Monat, wodurch Niederschlagsereignisse seltener, aber weiterhin möglich sind. Dieses Profil entspricht einer Phase mit erwärmendem Tagesverlauf, kühlen Nächten und zunehmend stabiler Witterung. Die Bedingungen fördern Vegetationswachstum und führen zu angenehmeren Außenbedingungen ohne die sommerliche Hitze.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag vermittelt der März deutlich mehr Wärme und Lebendigkeit. Tagsüber erscheinen Sonnentage lange genug für ausgedehnte Aktivitäten im Freien, während die Abende noch spürbar abkühlen. Sonnenexponierte Flächen fühlen sich angenehm warm an, Schatten bleibt hingegen frisch. Die allgemeine Stimmung ist geprägt von einem klaren, frühlingshaften Klima mit vereinzelten Regenschauern.

    Praktische Einordnung

    Diese Zeit eignet sich gut für Naturbeobachtungen, kulturelle Stadterkundungen und Wanderungen in der Umgebung, da das Wetter zunehmend stabiler ist und lange Tageslichtphasen möglich sind. Für Aktivitäten im Freien ist flexibel anpassbare Kleidung empfehlenswert. Veranstaltungen im Freien profitieren von den milderen Bedingungen, während ausgedehnte Wassersportaktivitäten noch eingeschränkt sein können. Insgesamt sind die Bedingungen günstig für vielfältige Reiseziele mit moderatem Aktivitätsniveau.

    Klima Jerusalem im April

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    20 °C15 °C10 °C9 Std./Tag4 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    April steht für deutlich mildere bis warme Verhältnisse mit weiteren Zuwächsen bei Sonnenscheindauer und Temperatur. Tageshöchstwerte erreichen rund 20 °C, die nächtlichen Tiefstwerte liegen bei circa 9,5 °C, sodass das Monatsmittel bei etwa 14,8 °C liegt. Die Sonnenscheindauer steigt auf etwa 9 Std./Tag, was auf längere helle Tage und eine stärkere Sonnenprägung hinweist. Niederschlagsereignisse treten an durchschnittlich 4 Tage/Monat auf, wodurch der Monat im Vergleich zum Winter deutlich trockener ist. Diese Kombination weist auf einen stabilen Frühlingsmonat hin, der von warmen Tagen und kühlen Nächten geprägt ist und die Verlagerung zu sommerlichen Bedingungen vorbereitet.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wirkt der April warm und aufbauend. Tagsüber sorgen längere Sonnenphasen für angenehme Wärme, während die Abende noch eine spürbare Frische aufweisen. Sonnenplätze vermitteln deutliches Wohlbefinden, Schatten bietet weiterhin spürbare Erleichterung. Die Luft erscheint klar und belebt, mit insgesamt ausgewogenem Wärmeempfinden.

    Praktische Einordnung

    Der Monat ist sehr geeignet für kombinierte Kultur- und Naturreisen, da Wetter und Lichtverhältnisse ausgedehnte Außenprogramme ermöglichen. Wanderungen, historische Stadtrundgänge und Stadtfeste profitieren von stabileren Bedingungen. Für Aktivitäten mit längerer Exposition in der Sonne ist Sonnenschutz ratsam. Einschränkungen durch Niederschlag sind selten, sodass Planungssicherheit für Freiluftprogramme verhältnismäßig hoch ist.

    Klima Jerusalem im Mai

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    24 °C19 °C14 °C11 Std./Tag1 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im Mai dominieren warme bis heiße Tagesbedingungen und deutlich längere Sonnenscheindauer. Tageshöchstwerte erreichen typischerweise 24 °C, während die nächtlichen Tiefstwerte bei etwa 13,5 °C liegen, das Monatsmittel liegt bei circa 18,8 °C. Die Sonnenscheindauer beträgt ungefähr 10,5 Std./Tag, was auf ausgedehnte helle Phasen und intensive Einstrahlung hinweist. Niederschlag tritt nur selten auf, im Schnitt an etwa 1 Tage/Monat, sodass der Monat überwiegend trocken ist. Dieses Profil entspricht einer deutlich sommerlich geprägten Periode mit warmen Tagen, milderen Nächten und hoher Wahrscheinlichkeit für sonnige, niederschlagsarme Abschnitte. Die Bedingungen begünstigen outdoor-orientierte Aktivitäten und führen zu schnellerer Erwärmung von Freiflächen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Der Mai fühlt sich warm und energetisch an. Tagsüber entsteht durch intensive Sonneneinstrahlung ein deutliches Wärmeempfinden, während die Abende angenehm mild bleiben. Sonnenplätze wirken einladend und ermöglichen lange Aufenthalte im Freien, im Schatten bietet sich spürbare Abkühlung. Die Luft wirkt trocken und stabil, wodurch Aktivitäten im Freien besonders angenehm erscheinen.

    Praktische Einordnung

    Die Zeit ist ideal für Ausflüge, Wanderungen, Garten- und Kulturprogramme im Freien. Durch die geringe Niederschlagswahrscheinlichkeit sind längerfristige Außenaktivitäten gut planbar. Für Besichtigungen und Naturrundgänge ist leichte Sommerkleidung empfehlenswert, wobei Schutz vor intensiver Sonneneinstrahlung berücksichtigt werden sollte. Wassersportarten können attraktiver werden, wobei lokale Wassertemperaturen gesondert zu prüfen sind.

    Klima Jerusalem im Juni

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    28 °C23 °C17 °C12 Std./Tag0 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der Juni kennzeichnet den Beginn der sommerlichen Phase mit hohen Tageswerten und sehr ausgeprägter Sonnenscheindauer. Tageshöchstwerte liegen bei etwa 28 °C, nächtliche Tiefstwerte betragen circa 17 °C, das Monatsmittel liegt bei rund 22,5 °C. Die Sonnenscheindauer erreicht etwa 11,5 Std./Tag, was auf lange helle Tage und starke Einstrahlung hinweist. Niederschlagsereignisse sind praktisch nicht vorhanden mit durchschnittlich 0 Tage/Monat, wodurch der Monat sehr trocken ist. Diese Kombination ergibt typische frühsommerliche Bedingungen mit heißen Tagen, warmen Nächten und hoher Trockenheit. Solche Verhältnisse begünstigen ungestörte Außenaktivitäten, können aber zu erhöhter Wärmebelastung in ungeschützten Lagen führen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wirkt der Juni heiß und deutlich sommerlich. Tagsüber sorgt intensive Sonneneinstrahlung für ausgeprägte Wärme, die im Schatten spürbar abnimmt. Abende sind warm und erlauben längere Aufenthalte im Freien ohne starke Abkühlung. Die trockene Luft vermittelt ein stabiles Gefühl, Regenphasen sind nicht zu erwarten. Insgesamt prägt hohe Sonneneinstrahlung das subjektive Empfinden.

    Praktische Einordnung

    Diese Zeit eignet sich besonders für Strandnähe, Outdoor-Aktivitäten und Veranstaltungen im Freien, wobei direkte Sonneneinstrahlung und warme Nächte zu berücksichtigen sind. Für Aktivitäten mit hoher körperlicher Belastung sind schattige Pausen und ausreichende Flüssigkeitsversorgung wichtig. Kulturreisen und Stadterkundungen bleiben möglich, sollten jedoch so geplant werden, dass intensive Mittagswärme vermieden wird.

    Klima Jerusalem im Juli

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    31 °C25 °C20 °C12 Std./Tag0 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Juli präsentiert sich als klimatischer Höhepunkt des Jahres mit sehr hohen Tageshöchstwerten von 30,5 °C und nächtlichen Tiefstwerten um 19,5 °C bei einer mittleren Monatstemperatur von 25 °C. Die Sonnenscheindauer erreicht mit 12 Std./Tag einen Maximalwert und signalisiert intensive Strahlungs- und Wärmebeiträge während der Tagesstunden. Niederschlag tritt praktisch nicht auf, die Häufigkeit liegt bei 0 Tage/Monat; damit dominieren trockene Verhältnisse. Die Kombination aus hohen Tagestemperaturen und ausgeprägter Sonnenscheindauer begünstigt eine starke Aufheizung urbaner Flächen und erhöht die thermische Belastung in sonnenexponierten Lagen. Die nächtliche Abkühlung ist vorhanden, aber begrenzt, sodass die thermische Beanspruchung auch in den Abendstunden spürbar bleibt. Für hydrologische oder wassernahe Betrachtungen liegen Wassertemperaturdaten nicht vor, womit Aussagen zur Küsten- oder Badetemperatur nicht getroffen werden können.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wirkt das Klima heiß und sonnenbetont. Tagsüber entsteht in sonnenoffenen Bereichen ein kraftvolles Hitzeempfinden, das Schatten deutlich angenehmer erscheinen lässt. Abends bleibt die Luft warm und gibt nur langsam Wärme ab, weshalb Nächte als mild empfunden werden. Die Sonneneinstrahlung dominiert den Wahrnehmungseindruck und lässt begrünte Flächen und architektonische Schattenzonen besonders wohltuend erscheinen. Trotz Wärme bleibt die Luft trocken, was das Schwitzen fördert aber die Schwüle begrenzt. Insgesamt vermittelt der Monat den Eindruck eines stabilen, sommerlich-sehr-warmen Klimas mit ausgeprägter Tag-Nacht-Differenz in Bezug auf Komfort.

    Praktische Einordnung

    Dieser Monat eignet sich für kultur- und stadtorientierte Reisen, bei denen Aktivitäten in den kühleren Tageszeiten konzentriert werden. Außenprogramme profitieren von frühem Beginn und späteren Abendstunden, während mittägliche Erkundungen planbar reduziert werden sollten. Ruhepausen und klimatisierte Unterkünfte sind vorteilhaft für Reisende mit erhöhter Wärmeempfindlichkeit. Die Trockenheit minimiert wetterbedingte Ausfallrisiken, kann jedoch für lange Wanderungen im urbanen und peripheren Gelände einschränkend wirken. Zur Fotografie und zum Besuch historischer Orte bieten die langen Sonnenstunden gute Lichtbedingungen, wenngleich Sonnenschutz und Hydration integraler Bestandteil der Reiseplanung bleiben.

    Klima Jerusalem im August

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    30 °C25 °C19 °C12 Std./Tag0 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    August zeigt weiterhin ausgeprägte Sommereigenschaften mit Tageshöchstwerten um 30 °C und nächtlichen Mindestwerten bei etwa 19 °C; die mittlere Monatstemperatur liegt bei 24,5 °C. Die Sonnenscheindauer beträgt 11,5 Std./Tag, was auf anhaltend lange, helle Tage hinweist. Niederschlag bleibt praktisch aus mit 0 Tage/Monat, wodurch durchschnittlich sehr trockene Bedingungen vorherrschen. Die thermische Belastung ist ähnlich hoch wie im vorhergehenden Monat, wobei die etwas geringere mittlere Temperatur leichte Entspannung gegenüber dem absoluten Höhepunkt vermuten lässt. Die Kombination aus hoher Strahlungsdauer und geringen Niederschlagsereignissen fördert eine stabile, trockene Wetterlage mit reduziertem Wolkenanteil. Wassertemperaturdaten sind nicht verfügbar, weshalb Hinweise zu küstennahen Bädern oder Seen nicht gegeben werden.

    Subjektive Wahrnehmung

    Die Wahrnehmung ist von beständiger Wärme und intensiver Sonneneinstrahlung geprägt. Tagsüber entstehen in offenen Bereichen starke Hitzeeffekte, während Schattenräume deutlich als Erholungsorte empfunden werden. Abende bleiben warm und ermöglichen Aktivitäten im Freien, jedoch ohne ausgeprägte Abkühlung. Die Luft wirkt trocken, was das Gefühl von Hitze weniger schwül erscheinen lässt, jedoch das Durstempfinden verstärkt. Insgesamt entsteht ein stabiler, sommerlicher Eindruck mit konstantem Tag-Nacht-Rhythmus in Bezug auf thermischen Komfort.

    Praktische Einordnung

    Für stadtbezogene Kultur- und Kulturerbe-Touren bleibt der Monat geeignet, sofern Programme auf die kühleren Tagesabschnitte ausgerichtet werden. Aktivitäten im Freien profitieren von frühen Morgenstunden und späten Abendstunden, während mittägliche Außenaufenthalte reduziert werden sollten. Die trockenen Bedingungen erhöhen die Zuverlässigkeit von Outdoor-Aktivitäten, können aber bei längeren Fußstrecken zu erhöhter Belastung führen. Reiseangebote mit überdachten oder klimatisierten Optionen sind von Vorteil. Erholungs- und Veranstaltungsplanung sollte Schatten- und Ruhezonen berücksichtigen, um Komfort zu sichern.

    Klima Jerusalem im September

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    28 °C23 °C18 °C10 Std./Tag0 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    September steht für einen graduellen Übergang vom Hochsommer in mildere Verhältnisse mit Tageshöchstwerten um 28 °C und nächtlichen Tiefstwerten bei circa 17,5 °C; die mittlere Monatstemperatur liegt bei 22,8 °C. Die Sonnenscheindauer beträgt 10 Std./Tag, was auf eine noch relativ lange, aber abnehmende Lichtphase hinweist. Niederschlag bleibt weiterhin selten mit 0 Tage/Monat, sodass die Trockenheit des Sommers zunächst anhält. Diese Kombination ergibt eine reduzierte thermische Belastung gegenüber dem Hochsommer: die Tageswärme ist noch ausgeprägt, die Abende jedoch merkbar milder. Die abnehmende Sonnenscheindauer vermindert die kumulative Aufheizung von Oberflächen. Wassertemperaturinformationen sind nicht vorhanden, wodurch Aussagen zu Freizeitnutzung von Gewässern nicht möglich sind.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima vermittelt eine spürbare Entspannung gegenüber den heißesten Monaten. Tagsüber bleibt es warm und sonnig, aber die Intensität des Wärmeeindrucks nimmt ab. Abends kühlt die Luft merklich ab, was längere Aufenthalte im Freien angenehmer gestaltet. Sonnenexponierte Flächen geben noch Wärme ab, doch schattige Orte wirken deutlich erholsamer. Insgesamt wirkt der Monat ausgewogener und weniger belastend für Aktivitätsplanung im Freien.

    Praktische Einordnung

    September eignet sich für ein breites Spektrum an Reisen, von Stadterkundungen bis zu Outdoor-Aktivitäten mit moderatem Anspruch. Die geringere Hitze im Vergleich zum Hochsommer erlaubt längere Tagesprogramme ohne zwingende Verlagerung auf Morgen- und Abendzeiten. Die anhaltende Trockenheit reduziert ausfallbedingte Risiken, was Planungssicherheit schafft. Für Wanderungen und kulturelle Besuche sind flexible Tagespläne vorteilhaft, um sowohl die warmen Mittagsstunden als auch die angenehmen Abende zu nutzen. Badeaktivitäten bleiben möglich, konkrete Hinweise zu Wassertemperaturen sind jedoch nicht verfügbar.

    Klima Jerusalem im Oktober

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    24 °C19 °C14 °C9 Std./Tag3 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Oktober markiert den Übergang in deutlich gemäßigtere Bedingungen mit Tageshöchstwerten um 24 °C und nächtlichen Tiefstwerten bei etwa 14 °C; die mittlere Monatstemperatur beträgt 19 °C. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf 8,5 Std./Tag, was auf vermehrte Bewölkung oder kürzere Tage hinweist. Die Niederschlagshäufigkeit steigt auf 3 Tage/Monat, wodurch erste signifikante Feuchteepisoden auftreten und die zuvor dominierende Trockenheit abgeschwächt wird. Diese Entwicklung führt zu geringerer thermischer Belastung tagsüber und kühleren Nächten, die Erholungsphasen verstärken. Die Kombination aus moderater Tageswärme, zunehmenden Niederschlägen und reduzierter Sonnenscheindauer charakterisiert den Monat als Übergangsphase in Richtung winterlicherer Verhältnisse. Wassertemperaturangaben liegen nicht vor und können nicht berücksichtigt werden.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wirkt das Klima deutlich angenehmer und frischer als in den Sommermonaten. Tageszeiten bieten noch ausreichend Wärme für Außenaktivitäten, während Abende kühler und klarer erscheinen. Sonnenabschnitte werden als deutlich wohltuender empfunden, Schatten- und windgeschützte Bereiche bringen zusätzliche Behaglichkeit. Durch die zunehmende Wahrscheinlichkeit kurzzeitiger Niederschläge entstehen wechselhafte Eindrücke, sodass wetterabhängige Planung als sinnvoll erscheint. Insgesamt vermittelt der Monat den Charakter eines milden, wechselhaften Herbstbeginns.

    Praktische Einordnung

    Oktober ist vorteilhaft für Kultur- und Sightseeing-Reisen sowie für Wanderungen mit moderatem Anspruch, da die Hitze deutlich nachlässt und die Tageslängen noch ausreichend sind. Vereinzelte Niederschläge erfordern flexible Tagespläne und wetterfeste Ausrüstung. Für Aktivitäten in der Natur empfiehlt sich eine Mischung aus Innen- und Außenprogrammen, um wetterbedingte Unterbrechungen zu kompensieren. Städtereisen profitieren von angenehmen Temperaturen und ausreichender Lichtdauer für ausgedehnte Besichtigungen, während Outdoor-Events auf wetterunabhängige Alternativen vorbereitet werden sollten.

    Klima Jerusalem im November

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    19 °C14 °C9 °C7 Std./Tag6 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    November zeichnet sich durch deutliche Abkühlung mit Tageshöchstwerten von rund 18,5 °C und nächtlichen Tiefstwerten bei etwa 9 °C aus; die mittlere Monatstemperatur liegt bei 13,8 °C. Die Sonnenscheindauer fällt auf 6,5 Std./Tag, was kürzere, oft wechselhafte Tage anzeigt. Die Niederschlagshäufigkeit steigt weiter auf 6 Tage/Monat, was auf häufiger auftretende Regenepisoden und eine verstärkte Feuchtezufuhr hinweist. Diese Konstellation führt zu einer markanten Verminderung der sommerlichen Trockenheit, einer Zunahme an Bewölkung sowie zu spürbar kühleren Nächten. Die veränderten Strahlungs- und Feuchtigkeitsverhältnisse begünstigen ein saisonales Umschwingen hin zu feuchteren und kühleren Bedingungen. Wassertemperaturdaten sind nicht vorhanden und werden nicht berücksichtigt.

    Subjektive Wahrnehmung

    Die Atmosphäre wirkt herbstlich bis frühe winterlich temperiert. Tagsüber ist die Wärme moderat; in sonnenoffenen Abschnitten sind Aufenthalte angenehm, während bewölkte Phasen deutlich kühler erscheinen. Abende sind merklich frisch und erfordern zusätzliches Wärmen durch Kleidung. Feuchtigkeit verstärkt den Eindruck von Kühle, besonders nach Regen. Insgesamt entsteht der Eindruck eines klaren, wechselhaften Spätherbstklimas mit verstärkter Betonung auf wärmender Bekleidung und Schutz vor Niederschlag.

    Praktische Einordnung

    Dieser Monat ist geeignet für kulturorientierte Reisen mit Fokus auf Innenangebote wie Museen und historische Stätten, da wechselhaftes Wetter und vermehrte Regenfälle Außentermine beeinflussen können. Aktivitäten im Freien sind weiterhin möglich, sollten jedoch wetterabhängig geplant und mit geeigneter Ausrüstung ausgestattet werden. Städtereisen profitieren von geringerer touristischer Dichte, wogegen längere Naturwanderungen anfälliger für nasses Gelände sind. Vorbereitung auf kühlere und feuchtere Bedingungen erhöht Komfort und Flexibilität.

    Klima Jerusalem im Dezember

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    14 °C9 °C4 °C5 Std./Tag10 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Dezember markiert die kälteste Periode des betrachteten Zeitraums mit Tageshöchstwerten um 13,5 °C und nächtlichen Tiefstwerten bei circa 4 °C; die mittlere Monatstemperatur liegt bei 8,8 °C. Die Sonnenscheindauer reduziert sich weiter auf 5 Std./Tag, was kurze, häufig bewölkte Tage anzeigt. Die Niederschlagshäufigkeit steigt auf 10 Tage/Monat, wodurch feuchte Verhältnisse deutlich dominieren und die Wahrscheinlichkeit für wiederkehrende Regenepisoden hoch ist. Diese Kombination führt zu reduzierter thermischer Beanspruchung, stärkerer Verdichtung von Feuchtigkeit in der Luft und spürbar kühleren Nächten. Das Klima weist nun eindeutig winterliche Charakteristiken auf, wobei fehlende Wassertemperaturdaten eine Beurteilung von Gewässern nicht zulassen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wirkt das Klima kühl und deutlich feuchter als in den vorangegangenen Monaten. Tagsüber wird Wärme nur begrenzt empfunden und Sonnenphasen sind kurz und selten. Abende erscheinen deutlich kühl und verlangen wetterfeste Bekleidung. Nach Regenfällen verbleibt ein ausgeprägter Feuchte- und Kühleindruck, der das Wohlbefinden stärker prägt als reine Temperaturwerte. Insgesamt vermittelt der Monat ein klares Gefühl von Winteranfang mit Betonung auf Schutz vor Nässe und Kälte.

    Praktische Einordnung

    Dezember eignet sich für kultur- und stadtorientierte Reisen, bei denen Innenangebote dominieren. Die erhöhte Regenwahrscheinlichkeit macht flexible Programmgestaltung und wetterfeste Kleidung notwendig. Aktivitäten im Freien sind möglich, sollten jedoch mit Rücksicht auf feuchtes und kühles Wetter geplant werden. Für religiöse und kulturelle Veranstaltungen bietet der Monat geeignete Bedingungen, wobei Outdoor-Events mit ökonomischen Alternativen oder Überdachungen vorbereitet werden sollten. Reisende profitieren von reduziertem Besucheraufkommen, müssen jedoch Komfortaspekte wie Heizung und Schutz vor Nässe stärker berücksichtigen.