Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.352 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat
Der wärmste Monat ist Juli mit einer maximalen Temperatur von 22 °C, begleitet von hoher Sonnenscheindauer und einer erhöhten Wassertemperatur von 18 °C.
Kältester Monat
Der kälteste Abschnitt zeigt sich im Februar mit einer niedrigsten minimalen Temperatur von -7,8 °C und reduzierter Sonnenscheindauer.
Sonnigster Monat
Der sonnigste Monat ist Juni mit der höchsten mittleren täglichen Sonnenscheindauer von 8,8 Std./Tag, was die längsten und hellsten Tage des Jahres liefert.
Trockenster Monat
Der trockenste Monat in Bezug auf die geringste Zahl an Regentagen ist Februar mit 8 Tage/Monat, wobei die Niederschlagsverteilung insgesamt als mäßig konstant einzustufen ist.
Regenreichster Monat
Der Monat mit den höchsten typischen Anteilen an Regentagen ist Mai mit 11 Tage/Monat; ähnliche Häufigkeiten treten im Sommer auf, sodass Niederschläge auch während der wärmeren Monate regelmäßig vorkommen.
Beste Reisezeit
Am angenehmsten reist du im Sommer von Juni bis August. Die Ø-Temperaturen liegen zwischen 15,3 und 17,3°C, dazu 7,0 bis 8,8 Sonnenstunden und moderater Ni...
Überblick
Uppsala zeigt ein deutlich ausgeprägtes jahreszeitliches Muster mit klaren Übergängen zwischen einer kalten, dunklen Winterphase und einem vergleichsweise hellen Sommer. Die Lage im südlichen Mittelschweden führt zu einer ausgewogenen Mischung aus kontinentalen Kaltluftvorstößen und maritim beeinflusster Feuchtezufuhr. Dadurch entstehen saisonale Schwankungen in Sonnenscheindauer und Wassertemperatur, die sowohl kurze, helle Tage im Sommer als auch lange, gedämpfte Tage im Winter prägen. Klimatisch ist die Jahresverteilung konsistent und über die Jahre stabil geblieben, was Planungen für Reisen und Außenaktivitäten erleichtert. Die Kombination aus moderater Niederschlagsfrequenz und deutlich variierenden Sonnenstunden sorgt für eine Jahreszeitengliederung, die sowohl städtische als auch naturnahe Erlebnisse ermöglicht. Insgesamt bietet das Klima von Uppsala klar gliederbare Phasen, die für Aktivitätsplanung und saisonale Erwartungshaltung verlässliche Anhaltspunkte liefern.
Klimacharakteristik
Die Klimaausprägung in Uppsala ist gekennzeichnet durch eine mäßige bis starke jahreszeitliche Variabilität. Die Sonnenscheindauer reicht von sehr geringen Werten im Spätjahr bis zu deutlich längeren Tagen im Hochsommer, wobei die höchsten täglichen Einstrahlungswerte deutlich über den Winterwerten liegen. Die Niederschlagsverteilung zeigt eine relativ konstante Häufigkeit von Regentagen mit einem leichten Maximum in den warmen Monaten. Die Wassertemperatur im benachbarten Gewässer folgt dem Luftklima mit niedrigen Werten im Spätwinter und einem klaren Anstieg Richtung Sommer. Solche Merkmale entsprechen einem Klima mit kalten Wintern, mäßig warmen Sommern und einer Feuchteverteilung, die ganzjährig relevante Niederschlagsmengen bringt. Für Aktivitäten im Freien sind vor allem die Unterschiede in Sonnenscheindauer und Wassertemperatur relevant, da sie die saisonale Nutzbarkeit von Freiluftangeboten und Gewässeraktivitäten direkt beeinflussen.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Die Temperaturentwicklung über das Jahr verläuft von kalten Wintermonaten hin zu einem ausgeprägten Sommermaximum und zurück. Die niedrigsten minimalen Werte treten in der Hauptwinterphase auf, während die höchsten maximalen Werte im Hochsommer erreicht werden. Die durchschnittliche Temperatur nimmt im Frühjahr zügig zu und erreicht im Sommer ihren Höhepunkt. Nach dem Sommer folgt ein vergleichsweise rascher Abfall in Richtung Herbst und Winter. Diese Dynamik führt zu klar abgegrenzten Perioden für Frost, Übergangswetter und sommerliche Wärme. Für die Planung von Tätigkeiten im Freien ist vor allem der periodische Anstieg der mittleren Temperaturen im Frühling und die anhaltende Wärme in der Sommermitte von Bedeutung, gefolgt von einem deutlichen Rückgang im Herbst.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die jährliche Verteilung der Sonnenscheindauer zeigt starke saisonale Kontraste mit sehr kurzen Tagesanteilen in den Wintermonaten und ausgeprägten Spitzen im Frühsommer. Die Zunahme der täglichen Sonnenstunden beginnt im Frühjahr und erreicht in der Vor- und Hochsommerzeit ihre höchsten Werte, die die produktivsten Tagesbedingungen für Außenaktivitäten liefern. Im Herbst und Winter kehrt die Situation um, die Sonnenscheindauer nimmt deutlich ab und die Tageshelligkeit bleibt begrenzt. Diese saisonale Struktur beeinflusst das Tageslichtangebot für Freizeit, Tourismus und landwirtschaftliche Abläufe und bestimmt die optimalen Perioden für Aktivitäten, die auf Sonnenlicht angewiesen sind.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Häufigkeit der Regentage verteilt sich über das Jahr relativ gleichmäßig mit moderaten Schwankungen und einem leichten Schwerpunkt in den wärmeren Monaten. Insgesamt ist die Anzahl der Regentage so ausgelegt, dass sowohl Frühlings- als auch Sommermonate regelmäßig Niederschläge erhalten, ohne extreme Trockenperioden auszuweisen. Die konstante Präsenz von Niederschlagstagzahlen beeinflusst die Vegetationsentwicklung, die Wasserversorgung und die Planbarkeit von Außenveranstaltungen. Für Besucher und Betreiber von Freizeitangeboten ist zu erwarten, dass Regen wahrscheinlicher ist als an Standorten mit mediterranem Klima, gleichzeitig sind lange, zusammenhängende Schlechtwetterperioden eher selten.
Klimaphasen des Jahres
Winter
Die Winterphase ist durch reduzierte Tageshelligkeit und anhaltende Kälte geprägt. Die Sonnenscheindauer bleibt niedrig und die Häufigkeit von Niederschlagstagen ist moderat. Frostereignisse können besonders in der Kernwinterzeit auftreten und beeinflussen Boden- und Gewässerzustände. Die Wassertemperatur befindet sich in dieser Phase auf dem niedrigsten Niveau des Jahres, was die Nutzung von offenen Gewässern stark einschränkt. Für Infrastruktur und Mobilität sind planende Maßnahmen gegen Frost und gelegentlichen Schnee wichtig. Diese Phase bildet den stabilen kalten Abschnitt des Jahres und definiert die Perioden, in denen winterliche Bedingungen vorherrschen.
- Tiefste minimale Temperatur: -7,8 °C im Februar
- Geringste Sonnenscheindauer: 0,5 Std./Tag im Dezember
- Wassertemperatur im Winteranfang: 0 °C im Januar
- Regentage typischerweise: 8 Tage/Monat im Februar
Frühling
Die Frühlingsphase ist ein Übergang mit schnellen Temperatur- und Lichtzunahmen. Die Tage werden deutlich länger und die Sonnenscheindauer steigt, wodurch thermische Reserven in Böden und Gewässern aufgebaut werden. Niederschläge bleiben präsent und tragen zur Bodenfeuchte bei, gleichzeitig steigt die mittlere Wassertemperatur markant. Pflanzenwachstum und aktive Erholungsnutzung nehmen zu, da milderes Wetter häufiger wird. Die Phase ist daher wichtig für den Beginn zahlreicher biologischer und gesellschaftlicher Aktivitäten, die von zunehmender Tageshelligkeit und wärmer werdenden Bedingungen profitieren.
- Anstieg der durchschnittlichen Lufttemperatur von -0,5 °C im März auf 10,5 °C im Mai
- Sonnenscheindauer im Aufwind: 3,5 Std./Tag im März
- Wassertemperatur erreicht: 10 °C im Mai
- Regentage im Mai: 11 Tage/Monat
Sommer
Die Sommerphase bietet die höchsten Temperaturen und die längsten Tageslichtanteile. Sonnenscheindauer und Wärme erreichen ihre jährlichen Spitzenwerte, was die produktivsten Bedingungen für Außenaktivitäten schafft. Trotz der wärmeren Verhältnisse bleibt die Verteilung der Regentage moderat, sodass sommerliche Niederschläge zwar häufig vorkommen, aber meist nicht dauerhaft die Wetterlage dominieren. Die Wassertemperatur ist erhöht und ermöglicht zeitlich begrenzte Bademöglichkeiten. Diese Phase definiert die Periode mit der höchsten biologischen Aktivität und der intensivsten touristischen Nutzung.
- Höchste maximale Temperatur: 22 °C im Juli
- Maximale Sonnenscheindauer: 8,8 Std./Tag im Juni
- Höchste mittlere Wassertemperatur: 18 °C im Juli
- Regentage häufig: 11 Tage/Monat im Juli
Herbst
Der Herbst zeichnet sich durch einen vergleichsweise schnellen Rückgang der Temperaturen und eine abnehmende Sonnenscheindauer aus. Die Übergangsphase von sommerlicher Wärme zu winterlicher Kälte führt zu wechselhaftem Wetter mit ausgeprägten Tagen und kühl-nassen Phasen. Die mittlere Wassertemperatur sinkt deutlich, bleibt aber gegenüber dem Winter noch moderat. Die Häufigkeit der Regentage bleibt stabil und begünstigt eine kontinuierliche Bodenfeuchte. Diese Phase ist wichtig für Ernte, Laubveränderungen und die Vorbereitung auf winterliche Bedingungen.
- Durchschnittliche Lufttemperatur im September: 11,3 °C
- Abfall der Wassertemperatur auf: 15 °C im September
- Regentage im Herbstmonat Oktober: 10 Tage/Monat
- Sonnenscheindauer im Übergang: 5 Std./Tag im September
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Uppsala im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| -1 °C | -4 °C | -8 °C | 0 °C | 1 Std./Tag | 9 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Januar zeigt die Klimabilanz eine ausgeprägt winterliche Lage mit einer mittleren Temperatur von -4 °C, Tagesmaxima um -0,5 °C und nächtlichen Tiefstwerten nahe -7,5 °C. Die Sonnenscheindauer befindet sich auf einem sehr niedrigen Niveau mit 0,6 Std./Tag, während Niederschlag sich überwiegend in Form von Schnee oder gefrierendem Regen über etwa 9 Tage/Monat verteilt. Die Wassertemperatur liegt bei 0 °C und signalisiert eine sehr geringe thermische Aktivität der Gewässer. Im Jahresvergleich entspricht die mittlere Temperatur dem Jahresminimum von -4 °C, die Spitzenwerte auf der warmen Seite erreichen im Jahresverlauf bis zu 22 °C. Für die Monatsanalyse ist die geringe Sonnenscheindauer in Kombination mit tiefen Nachttemperaturen prägend und führt zu stabilen winterlichen Verhältnissen mit geringer Aufheizung der tagsüber einstrahlenden Schichten.
Subjektive Wahrnehmung
Der Januar wirkt insgesamt kalt und gedämpft. Tagsüber ist das Licht flach und die Sonnenfenster kurz, Schatten bleiben kühl und bieten wenig Ausgleich zur Kälte. Abends verstärkt sich die Kälte spürbar, da die Wärmeabgabe an die Umgebung ausgeprägt ist. Die Luft wirkt trocken-kalt bis feucht-kalt, je nach Niederschlagsform, und Komfort wird stark von Wind und Bekleidung bestimmt. Innenräume bieten im Vergleich deutlich höhere Behaglichkeit als draußen.
Praktische Einordnung
Januar eignet sich für Reisen mit Fokus auf winterliche Aktivitäten und ruhige Stadtbesichtigungen unter Berücksichtigung kürzerer Tageslichtphasen. Outdoor-Aktivitäten erfordern winterfeste Ausrüstung und Planungen für eingeschränkte Erreichbarkeit bei Schneefall. Für Kultur- und Museumsbesuche ist dies eine günstige Zeit, da weniger Besucher zu erwarten sind. Straßen- und Bahnverkehr sind wetterabhängig, daher sind zeitliche Puffer und wetterflexible Programme sinnvoll.
Klima Uppsala im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| -0 °C | -4 °C | -8 °C | 0 °C | 2 Std./Tag | 8 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Februar zeigt ein sehr ähnliches winterliches Muster wie der Januar mit einer mittleren Temperatur von -4 °C, etwas moderateren Tagesmaxima bei -0,2 °C und nächtlichen Tiefstwerten um -7,8 °C. Die Sonnenscheindauer steigt leicht auf 1,8 Std./Tag, was erste Hinweise auf stärkere Tagesaufhellung gibt. Niederschlag manifestiert sich an knapp 8 Tage/Monat, überwiegend in fester Form, und die Wassertemperatur liegt weiterhin bei 0 °C. Im Jahresvergleich entspricht die mittlere Temperatur dem Jahresminimum, während die höchste mittlere Temperatur im Sommer bis zu 17,3 °C erreicht. Charakteristisch ist die langsam beginnende Zunahme der Tageshelligkeit bei fortbestehender Boden- und Luftkälte, was zu großen Unterschieden zwischen sonnigen und schattigen Bereichen führen kann.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt der Februar noch winterlich, aber mit ersten Anzeichen zunehmender Helligkeit. Tagsüber können sonnige Phasen deutlich freundlicher erscheinen, während schattige Bereiche weiterhin frostig bleiben. Am Abend nimmt die Kälte wieder deutlich zu und Dämmerungsstunden wirken lang. Das Wärmeempfinden ist stark vom Sonnenschein abhängig; direkte Sonnenstrahlung kann vorübergehend angenehmer wirken, Schatten hingegen bleibt kalt.
Praktische Einordnung
Für Reisen ist der Februar geeignet, wenn winterliche Bedingungen gewünscht sind, etwa für Wintersport oder ruhige Landschaftserlebnisse. Aktivitäten im Freien sollten wetteradaptive Kleidung und zeitliche Flexibilität vorsehen. Kultur- und Stadtangebote sind weiter gut nutzbar, jedoch können eingeschränkte Lichtverhältnisse Ausflüge kürzer machen. Verkehrs- und Wegbedingungen sind weiterhin witterungsabhängig.
Klima Uppsala im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 4 °C | -1 °C | -5 °C | 1 °C | 4 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der März markiert den Übergang mit einer mittleren Temperatur von -0,5 °C, Tagesmaxima um 3,5 °C und Nächten bei etwa -4,5 °C. Die Sonnenscheindauer steigt auf 3,5 Std./Tag, gleichzeitig bleiben Niederschläge an rund 10 Tage/Monat relevant. Die Wassertemperatur erreicht 1 °C und zeigt einen beginnenden thermischen Aufschwung der Gewässer. Im Jahresvergleich liegt die mittlere Temperatur zwischen dem winterlichen Minimum von -4 °C und dem sommerlichen Maximum von 17,3 °C; die Sonnenscheindauer nimmt deutlich zu, bleibt aber noch deutlich unter dem Jahresmaximum von 8,8 Std./Tag. Charakteristisch ist eine hohe Variabilität mit schnellen Wechseln zwischen kalten Nächten und zunehmend milden Tagelementen, was zu durchmischten Boden- und Lufttemperaturen führt.
Subjektive Wahrnehmung
Der März wirkt wechselhaft und fragmentiert. Sonnige Abschnitte vermitteln bereits einen Hauch von Frühling, während schattige Orte und Nächte weiterhin klar als winterlich empfunden werden. Das Temperaturgefühl schwankt im Tagesverlauf deutlich, wobei direkte Sonneneinstrahlung deutlich wärmer wirkt als Lufttemperatur und Schattenbereiche. Abende bleiben frisch, und Übergangsbekleidung ist oft zweckmäßig.
Praktische Einordnung
März eignet sich für Reisende, die sowohl städtische Kultur als auch aufblühende Landschaften schätzen, jedoch wetterflexibel bleiben wollen. Naturbeobachtungen und erste Radtouren können möglich sein, sofern auf kühle Morgen und wechselhaftes Wetter vorbereitet wird. Für Aktivitäten auf und am Wasser ist die noch niedrige Wassertemperatur einzubeziehen und entsprechend konservative Sicherheits- und Komfortmaßnahmen sind ratsam.
Klima Uppsala im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 9 °C | 4 °C | -1 °C | 4 °C | 6 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im April zeigt sich eine deutlich positive Temperaturanomalie mit einer mittleren Temperatur von 4 °C, Tagesmaxima nahe 9 °C und Nächten um -1 °C. Die Sonnenscheindauer steigt auf 6 Std./Tag, während Niederschlag an etwa 10 Tage/Monat auftritt. Die Wassertemperatur erreicht 4 °C und weist einen signifikanten Anstieg gegenüber dem Winter auf. Im Jahresvergleich bewegt sich die mittlere Temperatur in einem deutlichen Aufwärtstrend vom Winterminimum hin zum Sommermaximum, wobei die Sonnenscheindauer klar zunimmt, aber noch unter dem Jahreshoch liegt. Charakteristisch ist der Übergang zu stabileren, wärmeren Tagesbedingungen bei weiterhin kühlen Nächten sowie eine zunehmende thermische Energiezufuhr in Boden- und Wasserschichten.
Subjektive Wahrnehmung
Der April vermittelt eine spürbare Frühjahrsdynamik. Tagsüber kann die Sonne deutlich Wärme liefern, Türen und Fassaden speichern mehr Energie, während abends und nachts noch Kühle vorherrscht. Schattenflächen bleiben merklich kühler als sonnige Plätze. Das allgemeine Wärmeempfinden verbessert sich, benötigt aber manchmal noch zusätzliche Kleidung in den Morgen- und Abendstunden.
Praktische Einordnung
April bietet gute Voraussetzungen für kulturelle Städtereisen und beginnende Naturausflüge. Tagesprogramme profitieren von längeren Lichtphasen und milderen Temperaturen, während morgens und abends weiterhin Schichtenkleidung empfohlen ist. Aktivitäten, die vom Wasser abhängen, sind durch die noch moderate Wassertemperatur eingeschränkt. Verkehrs- und Ausflugsplanungen sollten kurze Schauer und wechselhafte Abschnitte berücksichtigen.
Klima Uppsala im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 16 °C | 11 °C | 6 °C | 10 °C | 9 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Mai ist durch einen deutlichen Frühlingsvorstoß gekennzeichnet mit einer mittleren Temperatur von 10,5 °C, Tageshöchstwerten um 15,5 °C und nächtlichen Tiefen bei 5,5 °C. Die Sonnenscheindauer erreicht 8,5 Std./Tag, und Niederschlag verteilt sich auf etwa 11 Tage/Monat. Die Wassertemperatur liegt bei 10 °C und signalisiert eine substanzielle Erwärmung gegenüber dem Frühlingseintritt. Im Jahresvergleich nähert sich die mittlere Temperatur dem Sommermaximum von 17,3 °C, die Sonnenscheindauer erreicht bereits hohe Werte nahe dem Jahreshoch. Charakteristisch sind längere, stabilere warme Phasen am Tag und eine verstärkte biologische Aktivität in Boden und Wasser.
Subjektive Wahrnehmung
Im Mai ist das Klima deutlich frühlingshaft bis frühsommerlich. Tagsüber kommt es häufig zu angenehmer Wärme im Sonnenschein, während Schattenbereiche und frühe Morgenstunden noch frischer wirken. Abende sind generell milder und führen zu länger nutzbarer Tageszeit im Freien. Das Körperempfinden ist weniger abhängig von intensiver Schichtung, leichte Jacken genügen oft.
Praktische Einordnung
Mai eignet sich gut für vielseitige Reisen: Outdoor-Aktivitäten, Stadtbesichtigungen und naturnahe Programme profitieren von längeren Tagen und angenehmeren Temperaturen. Wassersport ist möglich, jedoch bleibt das Wasser noch mäßig kühl. Für Wanderungen und Radtouren bietet der Monat günstige Bedingungen, einzig gelegentliche Niederschläge sollten in der Tagesplanung berücksichtigt werden.
Klima Uppsala im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 20 °C | 15 °C | 11 °C | 15 °C | 9 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Juni zeigt klare sommerliche Merkmale mit einer mittleren Temperatur von 15,3 °C, Tageshöchstwerten um 20 °C und nächtlichen Mindestwerten bei 10,5 °C. Die Sonnenscheindauer erreicht das Jahresmaximum von 8,8 Std./Tag, während Niederschlag an etwa 11 Tage/Monat auftritt. Die Wassertemperatur liegt bei 15 °C und ermöglicht eine deutlich höhere thermische Aktivität der Gewässer. Im Jahresvergleich nähert sich die mittlere Temperatur dem Maximum von 17,3 °C, und die Sonnenscheindauer erreicht ihren Höhepunkt. Charakteristisch sind ausgeprägte Tageswärme mit warmen, aber angenehmen Nächten und einer stabileren atmosphärischen Lage gegenüber Frühling und Winter.
Subjektive Wahrnehmung
Der Juni wirkt warm und lichtreich. Tagsüber dominieren sonnige, angenehme Bedingungen mit deutlich spürbarer Wärme, während Abende mild bleiben und die Zeit im Freien verlängern. Schattenplätze bieten wohltuende Kühlung, doch die Differenz zu sonnigen Bereichen ist ausgeprägt. Das allgemeine Wärmeempfinden ist komfortabel und weniger abhängig von zusätzlicher Bekleidung.
Praktische Einordnung
Juni ist ideal für eine breite Palette an Reisen: Strand- und Wassersport, kulturelle Veranstaltungen und Naturerlebnisse profitieren von langen Tagen und stabilen warmen Verhältnissen. Aktivitäten am Wasser sind deutlich attraktiver als in den Vormonaten. Für Outdoor-Programme sind Sonnenschutz und Planung für vereinzelte Regenschauer sinnvoll, ansonsten bietet der Monat ausgezeichnete Bedingungen für umfangreiche Tagestouren.
Klima Uppsala im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 22 °C | 17 °C | 13 °C | 18 °C | 9 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Juli in Uppsala entspricht einem klar definierten Sommermonat mit den höchsten Lufttemperaturen des Jahres. Die Tageshöchstwerte erreichen typischerweise 22 °C, während die Nächte auf etwa 12,5 °C abkühlen und das mittlere Monatsniveau bei rund 17,3 °C liegt. Die Wassertemperatur von 18 °C macht küstennahe oder seenah orientierte Aktivitäten komfortabel. Mit einer durchschnittlichen Sonnenscheindauer von 8,5 Std./Tag zeigt der Monat hohe Besonnungswerte, die für längere Tagesaufenthalte im Freien sprechen. Gleichzeitig treten durchschnittlich 11 Tage/Monat mit Niederschlag auf, was auf eine regelmäßige, aber nicht dominierende Niederschlagsneigung hinweist. Zusammengenommen ergibt sich ein thermisch ausgewogener Sommermonat mit verlässlicher Sonnenscheindauer und moderater Niederschlagsfrequenz, wodurch Temperaturen und Wasserbedingungen nahe an den maximalen sommerlichen Werten des Jahres liegen und stabile, warme Tagesbedingungen begünstigt werden.
Subjektive Wahrnehmung
Die Alltagswahrnehmung ist geprägt von warmen, langen Tagen und merklich kühleren Abenden. Tagsüber dominiert eine ausgeprägte Sonnigkeit, sodass direkte Sonneneinstrahlung als warm empfunden wird, während Schatten deutlich angenehmer wirkt. Am Abend sinkt die Temperatur spürbar und leichte Bekleidung wird ergänzt durch eine dünne Außenlage. Die Luft wirkt stabil und für Außenaufenthalte komfortabel. Nach Regenfällen erscheint die Luft klarer und die Temperatur wirkt gedämpfter. Insgesamt vermittelt der Monat ein deutlich sommerliches, gleichzeitig gemäßigtes Wärmeempfinden ohne extreme Hitze.
Praktische Einordnung
Für Freizeit- und Aktivtourismus sind die Bedingungen vorteilhaft, insbesondere für Outdoor-Aktivitäten, Stadterkundungen und Wasserbezogene Unternehmungen. Durch die verlässliche Sonnenscheindauer sind Tagesprogramme mit Wanderungen, Fahrradtouren und Bootsfahrten gut planbar. Bei Tagesausflügen sollte auf wechselhafte Niederschlagsphasen Rücksicht genommen werden, indem flexible Zeitpläne und wetterresistente Optionen eingeplant werden. Für kulturelle Veranstaltungen und Stadterkundungen bieten die längeren Tageslichtphasen gute Voraussetzungen. Anforderungen an Ausrüstung bleiben moderat; eine leichte Regen- oder Windschutzschicht ist sinnvoll. Insgesamt eignet sich der Monat für eine breite Palette von Reisearten ohne größere klimatische Einschränkungen.
Klima Uppsala im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 21 °C | 16 °C | 12 °C | 18 °C | 7 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
August zeigt in Uppsala eine allmähliche Abkühlung gegenüber dem Vormonat, bleibt aber durchweg sommerlich. Die Tageshöchstwerte liegen um 21 °C und die Nächte nähern sich etwa 11,5 °C, das Monatsmittel beträgt rund 16,3 °C. Die Wassertemperatur bleibt mit 18 °C unverändert auf sommerlichem Niveau und unterstützt weiterhin Aktivitäten im Wasser. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer von 7 Std./Tag nimmt gegenüber dem Hoch des Sommers ab, wird jedoch noch als gehaltvoll empfunden. Die Anzahl der Niederschlagstage mit 11 Tage/Monat bleibt konstant und deutet auf weiterhin regelmäßige, aber nicht überwältigende Niederschläge hin. Insgesamt markiert der Monat den Übergang vom sommerlichen Maximum hin zu milderen Verhältnissen, in denen Tageswärme noch vorhanden ist, während Tageslicht und Sonnenscheindauer langsam abnehmen.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima etwas gemäßigter als im Hochsommer. Tagsüber ist noch warme Strahlung spürbar, jedoch mit häufigerem Wechsel zwischen Sonne und Wolken. Schattenbereiche erscheinen deutlich kühler, wodurch Aufenthalte im Freien einfacher planbar sind. Abends ist eine spürbare Abkühlung vorhanden und Komfort wird durch eine zusätzliche Lage Kleidung erhöht. Die Kombination aus verbleibender Wärme und abnehmender Helligkeit schafft eine ausgewogene, ruhige Atmosphäre ohne starke Hitzeerscheinungen oder intensive Abkühlung.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich weiterhin gut für aktive und naturorientierte Reisen sowie für ruhige Städtetouren. Durch abschwächende Sonnenscheindauer sind Aktivitäten mit Tageslichtplanung sinnvoll zu staffeln. Flexible Programme mit Möglichkeit, Aktivitäten bei kurzfristigem Regen zu verlegen, sind empfehlenswert. Für Bade- und Wassersportaktivitäten bleiben die Bedingungen günstig. Kulturelle und gastronomische Angebote können sowohl tagsüber als auch abends genutzt werden, wobei wetterangepasste Kleidung empfohlen wird. Insgesamt bleibt der Monat vielseitig nutzbar bei moderater wetterbedingter Anpassung der Reiseplanung.
Klima Uppsala im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 16 °C | 11 °C | 7 °C | 15 °C | 5 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
September repräsentiert in Uppsala den Übergang vom Sommer zum Herbst mit deutlich kühleren Durchschnittswerten. Die Tagesmaximumwerte fallen auf etwa 16 °C und die nächtlichen Tiefstwerte liegen bei circa 6,5 °C, sodass das Monatsmittel bei 11,3 °C liegt. Die Wassertemperatur sinkt auf 15 °C, wodurch Wasseraktivitäten merklich frischer wirken. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer reduziert sich auf 5 Std./Tag, was zu kürzeren, weniger intensiven Tageslichtphasen führt. Die Zahl der Niederschlagstage beträgt 10 Tage/Monat, was auf eine ausgewogene, saisonal übliche Niederschlagsverteilung hindeutet. Insgesamt kennzeichnet der Monat einen klaren saisonalen Umschwung mit abnehmender thermischer Energie, reduzierter Besonnung und kühleren Nächten, die die Tageserlebnisse zunehmend herbstlich prägen.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt im Alltag deutlich herbstlich. Tagsüber sind milde, aber nicht warme Bedingungen vorherrschend, sodass Sonne rasch angenehme Wärme liefert, während bewölkte Phasen kühler erscheinen. Abends werden Schichten erforderlich, da die Temperatur merklich absinkt. Feuchte Luft nach Regen führt zu einem kühleren Empfinden, besonders im Schatten. Insgesamt entsteht eine ruhige, gemäßigte Stimmung mit klaren Unterschieden zwischen sonnigen Momenten und kühleren, schattigen Phasen.
Praktische Einordnung
Der Monat ist geeignet für naturnahe Beobachtungen, kulturelle Ausflüge und ruhige Stadtreisen. Aktivitäten sollten zeitlich auf die helleren Teile des Tages konzentriert werden. Wassersport und Schwimmen sind weniger komfortabel und erfordern Anpassungen. Regenfeste Kleidung und flexible Tagespläne sind empfehlenswert, um auf wechselhaftes Wetter reagieren zu können. Für Fotografie, herbstliche Landschaftsbeobachtungen und weniger stark frequentierte Attraktionen bietet der Monat vorteilhafte Bedingungen, wobei längere Outdoor-Aktivitäten an sonnige Phasen gebunden werden sollten.
Klima Uppsala im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 10 °C | 6 °C | 2 °C | 10 °C | 3 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Oktober ist in Uppsala charakterisiert durch deutlich reduzierte Temperaturen und verkürzte Sonnenscheindauer. Die Tageshöchstwerte erreichen etwa 10 °C, die nächtlichen Tiefstwerte liegen um 2 °C, das Monatsmittel beträgt 6 °C. Die Wassertemperatur fällt auf 10 °C, sodass Wasseraktivitäten spürbar eingeschränkt sind. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer sinkt auf 3 Std./Tag, was zu wesentlich kürzeren Tageslichtphasen führt. Mit rund 10 Tage/Monat mit Niederschlag bleibt die Niederschlagsfrequenz stabil und unterstützt herbsttypische feuchtere Verhältnisse. Insgesamt zeigt der Monat eine klare Verstärkung herbstlicher Bedingungen mit geringerer thermischer Belastung, reduzierter Besonnung und häufigeren kühleren, feuchten Perioden, die das Tagesgeschehen zunehmend wetterabhängig machen.
Subjektive Wahrnehmung
Alltagswahrnehmung ist durch deutlich kühlere und oft feuchtere Bedingungen geprägt. Tagsüber liefert Sonne nur begrenzt milde Momente, während Wolken und Niederschlag rasch Kühle bringen. Schatten wirkt deutlich kühler, sodass wärmere Kleidung notwendig wird. Abends sind niedrige Temperaturen und eine spürbare Feuchte vorhanden, wodurch Aufenthalte im Freien kürzer ausfallen. Die Atmosphäre wirkt zunehmend gedämpft und herbstlich.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für kulturorientierte Reisen, Museumsbesuche und Innenaktivitäten. Outdoor-Aktivitäten sind möglich, sollten jedoch kurzzeitig geplant und durch wettergeschützte Alternativen ergänzt werden. Für Naturschwerpunkte ist das Licht und die farbliche Umstellung der Vegetation von Interesse, jedoch erfordern kürzere Tage und Kühle flexible Zeitplanung. Regen- und Kälteschutz sind Bestandteil der Ausrüstung. Insgesamt eignet sich der Monat für weniger wetterabhängige Programme mit gelegentlicher Nutzung von Außenräumen bei günstigen Bedingungen.
Klima Uppsala im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 4 °C | 1 °C | -2 °C | 4 °C | 1 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
November markiert in Uppsala den Übergang in die kalte Jahreszeit mit stark reduzierten Temperaturen und sehr kurzen Tagen. Tageshöchstwerte erreichen etwa 4 °C, während nächtliche Tiefstwerte bei circa -2 °C liegen, das Monatsmittel beträgt rund 1 °C. Die Wassertemperatur liegt bei 4 °C, wodurch Wasseraktivitäten faktisch unattraktiv werden. Die Sonnenscheindauer fällt auf nur noch 1,2 Std./Tag, was die verfügbare helle Tageszeit stark einschränkt. Mit etwa 10 Tage/Monat mit Niederschlag zeigt der Monat weiterhin eine zuverlässige Niederschlagspräsenz, die zunehmend auch in Form von Schnee oder Schneemischungen auftreten kann. Zusammengenommen stehen deutlich kühlere Luftmassen, reduzierte Sonneneinstrahlung und feuchtere Bedingungen im Vordergrund und markieren den Übergang ins Winterhalbjahr.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima kühl bis kalt mit kurzen, dunklen Tagen. Tagsüber bleibt die Luft gedämpft und nur gelegentlich hell, sodass Sonnenmomente rasch wärmer erscheinen. Schattenzonen und abendliche Phasen fühlen sich deutlich kälter an. Feuchte Luft verstärkt das Kälteempfinden, und windexponierte Lagen wirken besonders ungemütlich. Insgesamt dominiert eine gedrückte, winternahe Stimmung mit deutlich reduziertem Tageslicht und spürbarer Kälte.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich primär für Städte- und Kulturreisen, bei denen Indoor-Angebote im Fokus stehen. Außentouren können stattfinden, sind aber kürzer zu planen und erfordern spezifische Kälteschutzkleidung. Aktivitäten auf dem Wasser sind nicht empfehlenswert. Für Fotografie und atmosphärische Szenen der Vorwinterzeit bietet der Monat interessante Bedingungen, allerdings sind Tageslicht und Wetter häufig einschränkend. Flexibilität und Vorbereitung auf feuchte sowie kalte Bedingungen sind erforderlich, um Komfort und Sicherheit bei Ausflügen zu gewährleisten.
Klima Uppsala im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| -1 °C | -3 °C | -6 °C | 1 °C | 1 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Dezember stellt in Uppsala einen typischen winterlichen Monat dar mit negativen Durchschnittstemperaturen und sehr geringer Besonnung. Die Tageshöchstwerte liegen bei etwa -0,5 °C und die nächtlichen Tiefstwerte bei -5,5 °C, das Monatsmittel beträgt ungefähr -3 °C. Die Wassertemperatur ist mit 1 °C sehr niedrig, sodass jegliche Wasseraktivität praktisch ausgeschlossen ist. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer fällt auf 0,5 Std./Tag, was extrem kurze helle Phasen bedeutet. Die Anzahl der Niederschlagstage beträgt 10 Tage/Monat und kann in diese Jahreszeit oft als Schnee oder Schneeregen erfolgen. Insgesamt dominieren kalte, dunkle und feuchte Verhältnisse, die das Umfeld in winterliche Betriebs- und Aufenthaltsbedingungen überführen und die klimatischen Verhältnisse deutlich einschränken.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt durchgehend winterlich und kompakt kalt. Tageslicht ist rar und wird schnell als kühl empfunden. Schatten und abendliche Phasen sind deutlich frostig, sodass mehrschichtige, warme Kleidung erforderlich ist. Feuchtigkeit in Verbindung mit niedrigen Temperaturen verstärkt das Kälteempfinden, und längere Aufenthalte im Freien werden als beschwerlicher erlebt. Insgesamt entsteht eine gedämpfte, winterliche Atmosphäre mit klaren Einschränkungen für Komfort im Außenbereich.
Praktische Einordnung
Der Monat ist vorrangig für indoororientierte Reisen geeignet sowie für winterliche Erlebnisse, die entsprechende Ausrüstung voraussetzen. Outdoor-Aktivitäten sind möglich, erfordern jedoch robuste Kälteschutzausrüstung und eine sorgfältige Planung in Bezug auf Tageslicht und Witterung. Wasserbezogene Aktivitäten sind nicht empfehlenswert. Für kulturelle Programme, Weihnachtsmärkte und städtische Erkundungen bietet der Monat besondere atmosphärische Qualitäten, wobei wetterbedingte Einschränkungen und erforderliche Schutzmaßnahmen zu berücksichtigen sind.