Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.352 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat
Der wärmste Monat ist August mit einem mittleren Lufttemperaturmonat von 22,4 °C und einer mittleren Wassertemperatur von 22 °C, was den Höhepunkt der sommerlichen Wärme markiert.
Kältester Monat
Der kälteste Monat ist Januar mit einem mittleren Lufttemperaturmonat von -5,6 °C und einem minimalen Messwert von -9,1 °C, begleitet von sehr niedrigen Wassertemperaturen um 1,5 °C.
Sonnigster Monat
Der sonnigste Monat ist Mai mit durchschnittlich 6,1 Std./Tag Sonnenscheindauer, verbunden mit einem deutlichen Anstieg der Tagesmitteltemperaturen.
Trockenster Monat
Die trockenste Phase im Sinne der geringsten Anzahl an Niederschlagstagen tritt in den Kernsommermonaten auf, exemplarisch Juni mit 11 Tage/Monat, was relativ günstige Bedingungen für Außenaktivitäten schafft.
Regenreichster Monat
Der regenreichste Monat ist Januar mit 19 Tage/Monat, was die winterliche Dominanz von Niederschlägen und die ausgeprägte Schneehäufigkeit widerspiegelt.
Beste Reisezeit
Am angenehmsten sind Juni bis September. Mit 13,5-26,8°C, Ø 5,0-6,1 Sonnenstunden und nur 11-12 Regentagen ist es mild, lichtreich und ideal für Parks, Aus...
Überblick
Sapporo weist ein kontinentales Klima mit deutlicher Saisonalität auf, das durch kalte, schneereiche Winter und warme, feuchte Sommer geprägt ist. Die klimatischen Verhältnisse begünstigen ausgeprägte Übergangsphasen im Frühling und Herbst, in denen Temperatursprünge und Veränderungen bei Sonnen- und Niederschlagsangebot auftreten. Wintermonate setzen sich durch lange Perioden mit niedrigen Luft- und Wassertemperaturen sowie hoher Häufigkeit von Niederschlagstagen durch Schnee ab. Die Sommerperiode ist vergleichsweise kurz und bringt eine Phase verstärkter thermischer Energie und erhöhter Wassertemperaturen. Diese Struktur wirkt sich auf Vegetationsperioden, touristische Verfügbarkeit und saisonale Planung aus. Insgesamt entstehen klare Zeitfenster für winterbezogene Aktivitäten und eine kompakte, warme Sommerphase, wobei die Übergangsmonate für moderate Witterung und deutlich steigende Sonnenscheindauer stehen.
Klimacharakteristik
Die klimatischen Kennzeichen Sapporos sind durch starke saisonale Kontraste und eine markante Feuchtekomponente gekennzeichnet. Die höchsten mittleren Lufttemperaturen treten im Spätsommer auf, begleitet von den höchsten mittleren Wassertemperaturen, während die tiefsten Luft- und Wassertemperaturen im Winter zu verzeichnen sind. Die winterliche Periode bringt die höchste Häufigkeit von Niederschlagstagen, was die regional starke Schneedecke erklärt. Die sonnigsten Bedingungen sind im späten Frühjahr zu beobachten, was mit einem Anstieg der Tagesmitteltemperaturen einhergeht. Trotz relativ hoher Niederschlagstage im Winter und stabiler Werte im restlichen Jahr bleibt die Verteilung so, dass die trockensten Monate eine geringere Anzahl an Regentagen aufweisen, was die sommerliche Nutzbarkeit der Außenräume erhöht. Diese Kombination aus Kälte, Feuchte und saisonaler Sonnenscheindynamik definiert die klimatische Identität des Zielorts ohne extreme Trockenzeiten.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Die Jahrestemperaturverteilung zeigt einen klaren Wintertiefpunkt und einen kompakten Sommerhöhepunkt. Der tiefste gemessene Monatsmittelwert liegt im Januar bei -5,6 °C, begleitet von sehr niedrigen Minimalwerten in derselben Periode. Demgegenüber steht der Höchstwert im August mit einem Monatsmittel von 22,4 °C, womit die warme Phase relativ kurz und konzentriert ist. Der Frühling zeichnet sich durch rasche Erwärmung aus, wobei die Monatsmittel innerhalb weniger Wochen von negativen Werten auf milde Bedingungen ansteigen. Der Herbst weist einen vergleichsweise gleichmäßigen Abfall der Temperaturen auf, der in kurzer Zeit zu winterlichen Bedingungen überleitet. Diese jährliche Dynamik bedingt kurze Vegetationsspitzen und klare Zeitfenster für temperaturabhängige Aktivitäten.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die Verteilung der Sonnenscheindauer zeigt ein Maximum im späten Frühjahr und eine Abnahme in den Wintermonaten. Mit 6,1 Std./Tag erreicht der Mai die höchste mittlere tägliche Sonnenscheindauer, was die günstigsten Bedingungen für Außenaktivitäten und landwirtschaftliche Entwicklung bietet. Die geringste mittlere Sonnenscheindauer tritt im Dezember mit 3 Std./Tag auf, wobei die winterliche Bewölkung und Schneebedeckung zur Reduktion der direkten Sonneneinstrahlung beitragen. Der Anstieg der Sonnenscheindauer von den Wintermonaten zum Frühling ist relativ markant und unterstützt einen raschen Wechsel zu deutlich freundlicheren Tagesbedingungen im Mai und April. Insgesamt fördert die saisonale Sonnenscheindynamik eine frühsommerliche Aufhellung und kurzzeitige, intensive Beleuchtungsperioden.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Verteilung der Niederschlagstage zeigt eine Konzentration der höchsten Werte im Winter und gleichmäßigere, geringere Werte während des Sommers. Der höchste Mittelwert an Regentagen liegt im Januar bei 19 Tage/Monat, was die hohe Häufigkeit von Schneetagen in der kalten Jahreszeit reflektiert. Die trockensten Monatsabschnitte weisen 11 Tage/Monat auf, typisch für die Kernsommermonate und den frühen Herbst, was relative Trockenphasen für Außenaktivitäten ermöglicht. Der Übergang vom Frühjahr zum Sommer bringt eine Abnahme der Regentage, während der Übergang in den Herbst wieder eine leichte Zunahme bewirkt. Diese Verteilung ist relevant für saisonale Infrastrukturplanung und die Einschätzung von Wetterschwankungen über das Jahr.
Wassertemperatur im Jahresverlauf
Die jährliche Entwicklung der Wassertemperatur folgt dem Lufttemperaturverlauf mit niedrigem Niveau im Winter und einem Maximum im Hochsommer. Die niedrigsten mittleren Wassertemperaturen werden im Januar und Februar mit 1,5 °C registriert, was auf extensive Kühlung während der kalten Jahreszeit hinweist. Die höchsten mittleren Wassertemperaturen treten im August mit 22 °C auf und markieren das Ende der sommerlichen Erwärmungsperiode. Zwischen diesen Extremen erfolgt ein rascher Anstieg der Wassertemperaturen im Frühjahr, was sich auf Ökosysteme und saisonale Nutzungen des Gewässers auswirkt. Die Differenz zwischen Winter- und Sommerwerten ist beträchtlich und beeinflusst sowohl biologische Prozesse als auch die Verfügbarkeit warmwasserabhängiger Aktivitäten.
Klimaphasen des Jahres
Winter
Die Winterphase ist durch andauernde Kälte, häufige Niederschläge und geringe Sonnenscheindauer gekennzeichnet. Im Verlauf dieser Periode liegen die mittleren Lufttemperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt, wodurch Schneebildung und lang anhaltende Schneedecken begünstigt werden. Die Häufigkeit von Niederschlagstagen erreicht ihr Maximum, was die winterliche Feuchte dominiert und die Mobilität sowie Infrastruktur beeinflusst. Die Sonnenscheindauer bleibt vergleichsweise gering, sodass Solarenergieerträge gering ausfallen. Tiefere Wassertemperaturen und anhaltende Kältephasen bestimmen auch aquatische Bedingungen. Insgesamt führt diese Phase zu konsistenten winterlichen Verhältnissen, die planungsrelevant für Verkehr, Bauwesen und wintertouristische Angebote sind.
- Mittleres Monatsmittel der Lufttemperatur im Januar: -5,6 °C.
- Tiefster gemessener Minimalwert im Januar: -9,1 °C.
- Höchste Anzahl an Niederschlagstagen im Januar: 19 Tage/Monat.
- Sonnenscheindauer im Januar: 3,5 Std./Tag.
- Mittlere Wassertemperatur im Februar: 1,5 °C.
Frühling
Der Frühling ist eine Übergangsphase mit rascher Erwärmung und zunehmender Sonnenscheindauer. Monatsmitteltemperaturen steigen innerhalb weniger Wochen von leicht negativen Werten zu deutlich milden Verhältnissen, wodurch Vegetationsbeginn und resistente Wetterlagen eintreten. Die Sonnenscheindauer erreicht im späten Frühling ihr Jahresmaximum, wodurch Außenaktivitäten und landwirtschaftliche Arbeiten begünstigt werden. Niederschlagstage nehmen im Vergleich zum Winter ab, bleiben jedoch ausreichend für Bodenfeuchte. Die Wassertemperaturen beginnen spürbar anzusteigen und schaffen allmählich günstigere Bedingungen für aquatische Prozesse. Insgesamt kennzeichnet der Frühling einen schnellen Wechsel von winterlicher zu stabilerer, lebensfördernder Witterung.
- Mittlere Lufttemperatur im März: -0,7 °C.
- Mittlere Lufttemperatur im April: 6 °C.
- Sonnenscheindauer im Mai: 6,1 Std./Tag.
- Anzahl der Niederschlagstage im Mai: 12 Tage/Monat.
- Mittlere Wassertemperatur im Mai: 10 °C.
Sommer
Die Sommerphase ist kurz und gekennzeichnet durch vergleichsweise hohe Luft- und Wassertemperaturen sowie moderate Sonnenscheindauer. Die Monatsmittel zeigen einen klaren Gipfel im Hochsommer, wodurch eine intensive, wenn auch kurzzeitige Wärmeperiode entsteht. Trotz der höheren Temperaturen bleibt die Anzahl der Niederschlagstage moderat, was kombinierte Möglichkeiten für Tourismussaisonen und Freiluftaktivitäten schafft. Die Wassertemperaturen erreichen lokale Maxima, wodurch die Nutzung von Gewässern ausgeweitet wird. Energetisch betrachtet ist dies die Phase mit erhöhtem Strahlungs- und Temperaturniveau, die jedoch rasch in den Herbst übergeht.
- Mittlere Lufttemperatur im August: 22,4 °C.
- Höchste mittlere Monatsmaximaltemperatur im August: 26,8 °C.
- Mittlere Wassertemperatur im August: 22 °C.
- Anzahl der Niederschlagstage im Juli: 11 Tage/Monat.
- Sonnenscheindauer im Juni: 5,3 Std./Tag.
Herbst
Der Herbst zeichnet sich durch einen allmählichen Temperaturabfall und eine Zunahme der Niederschlagstage aus, die den Übergang zurück zu winterlichen Bedingungen markieren. Die mittleren Lufttemperaturen sinken kontinuierlich, während die Sonnenscheindauer abnimmt. Die Wassertemperaturen bleiben anfänglich moderat, fallen im weiteren Verlauf jedoch deutlich ab. Die Verteilung der Niederschlagstage zeigt tendenziell höhere Werte als im Sommer, aber keine Extremwerte wie im Winter. Diese Phase ist entscheidend für die Abkühlung des Systems und für die Vorbereitung auf die winterliche Feuchtigkeits- und Schneesaison.
- Mittlere Lufttemperatur im September: 17,6 °C.
- Mittlere Lufttemperatur im November: 4,2 °C.
- Anzahl der Niederschlagstage im November: 14 Tage/Monat.
- Sonnenscheindauer im Oktober: 4,6 Std./Tag.
- Mittlere Wassertemperatur im Oktober: 15,5 °C.
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Sapporo im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| -2 °C | -6 °C | -9 °C | 2 °C | 4 Std./Tag | 19 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Januar in Sapporo ist durch ausgeprägt winterliche Verhältnisse gekennzeichnet. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur liegt bei -2,1 °C, die durchschnittliche Tiefsttemperatur bei -9,1 °C, der Monatsmittelwert beträgt -5,6 °C. Die Meeresoberfläche verharrt auf rund 1,5 °C, was auf kalte Hafenbedingungen hinweist. Die Sonnenscheindauer liegt bei 3,5 Std./Tag, kombiniert mit 19 Tage/Monat mit Niederschlag. Die Bilanz ergibt ein kaltes, feuchtes Klima mit hoher Wahrscheinlichkeit für Schnee und anhaltend tiefen Wassertemperaturen. Die relative Dominanz von Wolken und häufigen Niederschlagstagen reduziert die nutzbare Sonnenscheindauer trotz einzelner klarer Tage. Aus klimatischer Sicht sind Temperatur, begrenzte Sonnenscheindauer und häufige Niederschlagstage die prägenden Faktoren im Januar, während die niedrigen Wassertemperaturen die maritime Umgebung winterlich beeinflussen.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima sehr winterlich. Tagsüber ist die Luft schneidend kühl und die Sonne zeigt sich eher selten, wodurch Außenaufenthalte schnell gedämpft werden. Am Abend nimmt die Kälte deutlich zu und Außenbereiche erscheinen ruhiger. Sonne bringt kurzzeitige Aufhellungen, schafft aber keine anhaltende Wärme. Im Schatten bleibt die Umgebung spürbar kalt und die Feuchtigkeit trägt zur klammen Wahrnehmung bei. Insgesamt vermittelt das Klima den Eindruck von stabiler Winterkühle mit klaren, aber kurzen Lichtphasen und ausgeprägter Abkühlung nach Sonnenuntergang.
Praktische Einordnung
Für winterorientierte Reisen ist der Januar geeignet, insbesondere für Aktivitäten, die kühle, schneereiche Bedingungen erfordern. Einschränkungen bestehen für Wassersport und ungeschützte Außenaktivitäten ohne entsprechende Ausrüstung, da die Meeresbedingungen sehr kalt sind und die Sonnenscheindauer begrenzt bleibt. Städtereisen sind möglich, profitieren jedoch von angemessener Winterkleidung und kürzeren Tageslichtfenstern. Infrastruktur und touristische Angebote sind auf Winterbetrieb ausgelegt, daher sind winterfeste Unterkünfte und Transportmittel vorteilhaft. Serviceleistungen im Freien können durch häufigen Niederschlag eingeschränkt sein.
Klima Sapporo im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| -2 °C | -6 °C | -9 °C | 2 °C | 5 Std./Tag | 15 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Februar in Sapporo bleibt deutlich winterlich, mit einer durchschnittlichen Tageshöchsttemperatur von -2 °C und einer durchschnittlichen Tiefsttemperatur von -9 °C. Der Monatsmittelwert liegt bei -5,5 °C. Die Wassertemperatur ist bei rund 1,5 °C weiterhin sehr niedrig. Die Sonnenscheindauer erhöht sich etwas auf 4,5 Std./Tag, während die Anzahl der Niederschlagstage bei 15 Tage/Monat liegt. Diese Werte zeigen eine leichte Aufhellung gegenüber dem vorherigen Monat kombiniert mit anhaltender Kälte. Die weiterhin niedrigen Wassertemperaturen und die Anzahl der Niederschlagstage deuten auf häufige Schneeereignisse und eine maritim beeinflusste Winterphase hin. Aus klimatischer Perspektive bleibt es eine kalte, aber tendenziell etwas sonnigere Periode mit vergleichsweise stabilen winterlichen Bedingungen.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt der Februar ähnlich streng wie der Januar, jedoch mit häufig etwas klareren Phasen. Tagsüber können kürzere sonnige Abschnitte die Atmosphäre auflockern, ohne insgesamt wärmer zu werden. Abends und nachts bleibt die Kälte tief und lang anhaltend, Innenräume gewinnen an Bedeutung. Im Schatten fühlt sich die Umgebung weiterhin hart und trocken an, während Sonneneinstrahlung kurzfristig angenehmer wirkt. Die Wahrnehmung ist geprägt von winterlicher Klarheit mit punktuellen Aufhellungen.
Praktische Einordnung
Der Februar eignet sich für winterliche Erlebnisangebote und Veranstaltungen, bei denen kalte, oft klare Bedingungen erwartet werden. Touren im Freien sind machbar, erfordern jedoch witterungsangepasste Ausrüstung und Planung für eingeschränkte Tageslichtphasen. Aktivitäten, die warme Wasserbedingungen benötigen, sind nicht empfehlenswert. Angebote, die auf Schnee und winterliche Landschaft setzen, sind vorteilhaft, während längere Aufenthalte im Freien ohne Schutz unbequem sein können. Transport und Zugänglichkeit sind in der Regel gewährleistet, sollten aber auf winterbedingte Verzögerungen vorbereitet werden.
Klima Sapporo im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 3 °C | -1 °C | -5 °C | 3 °C | 5 Std./Tag | 16 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
März markiert den Übergang vom tiefen Winter zu milderen Verhältnissen. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur liegt bei 3,3 °C, die durchschnittliche Tiefsttemperatur bei -4,7 °C und das Monatsmittel beträgt -0,7 °C. Die mittlere Wassertemperatur steigt auf 2,5 °C. Die Sonnenscheindauer erreicht etwa 5 Std./Tag bei 16 Tage/Monat mit Niederschlag. Diese Kombination signalisiert eine zunehmende Tageshelligkeit bei noch vorhandenen Nächten mit Frost. Die Zunahme der Sonnenscheindauer bei ansteigenden Höchstwerten zeigt eine klare Frühjahrsdynamik, während die weiterhin moderaten Niederschlagstage und kalten Nächte die Vegetationsentwicklung verzögern. Klimatisch zeichnet sich der Monat durch wachsende thermische Stabilität am Tageszentrum und weiterhin markante nächtliche Kühle aus.
Subjektive Wahrnehmung
Im März entsteht ein wechselhaftes Gefühl von Frühling und Restwinter. Tagsüber können milde Phasen vorherrschen, die das Gehen im Freien angenehmer machen, während in den frühen Morgenstunden und nach Sonnenuntergang noch Kälte spürbar ist. Sonnenreiche Abschnitte werden als deutlich wohltuender empfunden, Schattenseiten bleiben jedoch kühl. Die Stimmung wechselt zwischen erfrischender Helligkeit und zurückhaltender Kühle.
Praktische Einordnung
März eignet sich für Besucher, die den saisonalen Übergang erleben möchten und flexibel auf wechselnde Bedingungen vorbereitet sind. Städtereisen und kulturelle Aktivitäten sind gut kombinierbar mit kurzen Ausflügen in die Umgebung, sofern auf kältere Morgen und Abendstunden Rücksicht genommen wird. Aktivitäten, die sommerliche Wassertemperaturen erfordern, sind weiterhin ungeeignet. Für Fotografie und Landschaftsbeobachtung bietet der Monat reizvolle Kontraste zwischen noch kühler Umgebung und zunehmender Helligkeit. Planung sollte wetterabhängige Alternativen berücksichtigen.
Klima Sapporo im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 11 °C | 6 °C | 1 °C | 6 °C | 6 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der April steht für deutliche Frühjahrsbedingungen in Sapporo. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur erreicht 11 °C, die durchschnittliche Tiefsttemperatur liegt bei 1 °C und das Monatsmittel beträgt 6 °C. Die Meeresoberfläche verzeichnet etwa 5,5 °C. Die Sonnenscheindauer liegt bei 5,7 Std./Tag bei 12 Tage/Monat mit Niederschlag. Diese Werte zeigen einen klaren Temperaturanstieg gegenüber dem Winter, eine lebhaftere Sonnenscheindauer und vergleichsweise moderate Niederschlagsfrequenz. Klimatisch markiert der April den Beginn stabilerer, wärmerer Verhältnisse mit wachsender thermischer Amplitude zwischen Tag und Nacht. Die vergleichsweise niedrigen Wassertemperaturen bleiben ein Hinweis auf langsam fortschreitende maritime Erwärmung.
Subjektive Wahrnehmung
Im April wirkt das Klima erfrischend und zunehmend frühlingshaft. Tagsüber entsteht durch die höhere Sonneneinstrahlung ein deutliches Wohlgefühl, während die Morgen- und Abendstunden noch kühl und gelegentlich frisch bleiben. Schattenbereiche behalten eine kühlende Wirkung. Die allgemeine Wahrnehmung ist von zunehmender Helligkeit und wachsender Tageswärme geprägt, ohne dass sich sommerliche Temperaturen einstellen.
Praktische Einordnung
Der April ist geeignet für kulturelle Besichtigungen, Stadtspaziergänge und frühe Naturbeobachtungen, da die Temperaturen milder werden und die Tage länger werden. Einschränkungen ergeben sich für nautische Aktivitäten, weil die Wassertemperaturen noch vergleichsweise niedrig sind. Outdoor-Aktivitäten profitieren von angenehmen Tagesbedingungen, benötigen jedoch bei Morgen- und Abendstunden angepasste Kleidung. Die Reiseplanung sollte kurze Wetterschwankungen und mögliche Niederschläge berücksichtigen.
Klima Sapporo im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 17 °C | 12 °C | 6 °C | 10 °C | 6 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Mai präsentiert Sapporo einen klaren Frühlingstrend mit deutlich höheren Temperaturen. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur beträgt 17,4 °C, die durchschnittliche Tiefsttemperatur 6,4 °C und das Monatsmittel liegt bei 11,9 °C. Die Wassertemperatur bewegt sich bei 10 °C. Die Sonnenscheindauer nimmt auf 6,1 Std./Tag zu, bei 12 Tage/Monat mit Niederschlag. Diese Werte belegen eine stabilere, mildere Phase mit warmer Tageswärme, moderatem nächtlichen Abklingen und einer signifikanten Erwärmung des Meeres. Klimatisch ist der Monat geprägt von anhaltender Temperaturzunahme und vermehrter Sonneneinstrahlung, was zu einer insgesamt günstigeren Energie- und Vegetationsbilanz führt. Niederschlagstage bleiben moderat und unterbrechen die sonst zunehmend trockener erscheinenden Perioden nicht selten.
Subjektive Wahrnehmung
Im Mai wird das Klima als angenehm warm und lebhaft wahrgenommen. Tagsüber dominieren milde bis warme Bedingungen, die Aktivitäten im Freien einladend machen. Abends und morgens bleibt die Luft spürbar frischer, aber nicht unangenehm kühl. Sonne wirkt deutlich wärmend, Schatten bietet spürbare Erleichterung. Insgesamt entsteht ein ausgewogenes Bild von angenehmer Wärme und guter Nutzbarkeit der Tage.
Praktische Einordnung
Der Mai ist günstig für vielfältige Reisearten, darunter Städtereisen, Naturbeobachtungen und Outdoor-Aktivitäten, da die Temperaturen komfortabel sind und die Sonnenscheindauer zunimmt. Einschränkungen für Wassersport bestehen noch aufgrund moderater Wassertemperaturen. Die überwiegend milden Bedingungen erleichtern Tagesausflüge und längere Aufenthalte im Freien, während gelegentliche Niederschläge kurze Planänderungen erfordern können. Für Fototourismus und Wandern bietet der Monat ausgeprägte Vorteile.
Klima Sapporo im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 19 °C | 16 °C | 14 °C | 15 °C | 5 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Juni zeigt den Übergang in frühsommerliche Verhältnisse. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur liegt bei 19,1 °C, die durchschnittliche Tiefsttemperatur bei 13,5 °C und das Monatsmittel beträgt 16,3 °C. Die mittlere Wassertemperatur hat sich auf 15 °C erwärmt. Die Sonnenscheindauer beträgt 5,3 Std./Tag bei 11 Tage/Monat mit Niederschlag. Diese Kennzahlen deuten auf vergleichsweise warme Tage und deutlich mildere Nächte hin sowie auf eine spürbare maritime Erwärmung. Trotz einer leichten Abnahme der Sonnenscheindauer gegenüber dem Vormonat bleibt die thermische Bilanz ausgeglichen warm. Die Anzahl der Niederschlagstage signalisiert eine mögliche Zunahme von Sommerschauern. Insgesamt charakterisiert sich der Monat durch ausgeprägte Tageswärme und erhitzte Meeresbedingungen.
Subjektive Wahrnehmung
Im Juni wird das Klima als angenehm sommerlich empfunden, mit warmen Tagen und milden Nächten. Tagsüber herrscht eine deutlich spürbare Wärme, die Aktivitäten im Freien unterstützt. Abends bleibt die Luft behaglich und ermöglicht längere Aufenthalte im Freien. Sonne sorgt für ein warmes Empfinden, während Schatten und lufthafte Brisen vielfach als angenehm kühlend wirken. Insgesamt vermittelt der Monat ein Gefühl von Frühsommer mit guter Nutzbarkeit des Tageslichts.
Praktische Einordnung
Der Juni eignet sich gut für klassische Sommerreisen, inklusive Städteerkundungen, Küstenausflüge und leichte bis mittlere Wanderungen. Angemessene Kleidung für warme Tage und mildere Abende ist empfehlenswert. Wassersportaktivitäten werden durch die deutlich wärmere Meeresoberfläche zunehmend attraktiver. Einschränkungen betreffen gelegentliche Regenschauer, die kurzfristige Anpassungen erfordern können. Insgesamt bietet der Monat eine gute Balance aus angenehmer Tageswärme und nautischer Erreichbarkeit.
Klima Sapporo im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 25 °C | 21 °C | 16 °C | 19 °C | 5 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Juli zeigt ein typisches Hochsommerprofil mit einer hohen mittleren Lufttemperatur von 20,6 °C, einer Tagesmaximum-Spitze von 25,3 °C und einer nächtlichen Minitemperatur von 15,9 °C. Die Wassertemperatur ist mit 19 °C vergleichsweise warm und unterstützt eine verlängerte thermische Trägheit gegenüber der Luft. Die Sonnenscheindauer bewegt sich auf moderatem Niveau mit 5 Std./Tag, während Niederschlagshäufigkeit bei 11 Tage/Monat liegt und damit für regelmäßige, aber nicht dominierende Niederschlagsereignisse sorgt. Im saisonalen Vergleich liegt Juli unmittelbar vor dem Maximum der maximalen Lufttemperaturen, das im August mit 26,8 °C erreicht wird, und markiert den Übergang von beständiger sommerlicher Wärme zu allmählicher Abkühlung. Insgesamt kennzeichnet Juli eine Balance aus warmen, sonnenreichen Phasen und relativ häufigen Regenereignissen, die lokale Feuchte und eine langsame Erwärmung der Oberflächengewässer aufrechterhalten.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima am Tag wirkt warm und behaglich, mit spürbarer Sonneneinstrahlung und angenehmer Luft. In geschützten Lagen bleibt die Wärme den ganzen Tag über bestehen, während im Schatten kühlere, erholsame Passagen auftreten. Abends und nachts tritt eine spürbare Abkühlung ein, die das Schwitzen reduziert und eine leichte Jacke sinnvoll macht. Regenphasen sind oft kurz und führen zu einer spürbaren Erhöhung der Luftfeuchte, die die Wärme empfinden kann. Insgesamt vermittelt die Witterung einen sommerlichen Eindruck, aber mit klaren Unterschieden zwischen sonnenreichen Abschnitten und feuchteren Intervallen, die das Tagesklima dynamisch erscheinen lassen.
Klima Sapporo im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 27 °C | 22 °C | 18 °C | 22 °C | 5 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
August repräsentiert den Höhepunkt der sommerlichen Wärme mit einer mittleren Lufttemperatur von 22,4 °C und der höchsten gemessenen maximalen Temperatur in der betrachteten Periode von 26,8 °C. Die nächtlichen Werte liegen bei 17,9 °C, was eine geringe nächtliche Abkühlung bedeutet. Die Wassertemperatur erreicht 22 °C und ist damit am höchsten, was kurzfristig stabile thermische Bedingungen an der Küste begünstigt. Die Sonnenscheindauer mit 5,3 Std./Tag bleibt moderat, während die Häufigkeit von Niederschlägen bei 11 Tage/Monat für regelmäßige Feuchteintervalle sorgt. Insgesamt steht August für ausgeprägte sommerliche Verhältnisse mit warmen Tagen, warmem Wasser und ausreichender Feuchte, die atmosphärische Schwüle erzeugen kann. Damit ist August klimatisch der robusteste Sommermonat mit hoher thermischer Energie in Luft und Wasser.
Subjektive Wahrnehmung
Der Gesamteindruck ist warm bis schwül mit gleichmäßig hohen Tagestemperaturen und nur geringer Abkühlung in der Nacht. Sonnige Phasen vermitteln ein intensives Wärmeempfinden, während schattige Bereiche deutlich erfrischender wirken. Abende erscheinen mild und weniger belastend als die Tageshitze, jedoch bleibt die Luftfeuchte spürbar. Regenfälle treten relativ regelmäßig auf und führen kurzfristig zu einer erhöhten Feuchtigkeit, die das subjektive Wärmeempfinden verstärken kann. Insgesamt wirkt das Klima intensiv sommerlich und beständig, mit einer klaren Differenz zwischen sonnigen und schattigen Situationen.
Klima Sapporo im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 22 °C | 18 °C | 13 °C | 20 °C | 5 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
September markiert den Übergang vom Sommer zum Herbst mit einer mittleren Lufttemperatur von 17,6 °C, einer maximalen Temperatur von 22,4 °C und einer nächtlichen Minitemperatur von 12,8 °C. Die Wassertemperatur liegt mit 20 °C weiterhin relativ hoch, was die thermische Trägheit der Meeresoberfläche zeigt. Die Sonnenscheindauer mit 4,8 Std./Tag nimmt merklich ab, während die Niederschlagshäufigkeit bei 11 Tage/Monat Bestand hat und somit weiterhin regelmäßige, jedoch nicht dominierende Niederschlagsmuster anzeigt. Im saisonalen Kontext steht September für eine klare Abkühlung gegenüber den Vormonaten, ohne sofortige Umstellung auf kühle Verhältnisse. Diese Phase ist geprägt von reduzierter Tageswärme, zunehmend kühleren Nächten und stabiler Meereswärme, die den Temperaturabfall auf Landflächen verlangsamt.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt tagsüber mäßig warm und angenehm, während die Abende und Morgen spürbar kühler werden. Sonnige Abschnitte fühlen sich milder an als im Hochsommer, und Schatten bietet deutlichere Erleichterung. Die Luft wirkt weniger schwül, Regenabschnitte bringen eine spürbare Erfrischung. Insgesamt entsteht ein ausgewogenes Empfinden zwischen Restwärme des Sommers und der beginnenden Herbstatmosphäre, wobei Aktivitätsschwerpunkte tagsüber liegen und abendliche Aufenthalte eine wärmere Bekleidung empfehlen.
Klima Sapporo im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 16 °C | 11 °C | 6 °C | 16 °C | 5 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Oktober zeigt eine deutliche saisonale Abkühlung mit einer mittleren Lufttemperatur von 11 °C, einer Tagesmaximum-Temperatur von 16 °C und einer nächtlichen Minimaltemperatur von 6 °C. Die Wassertemperatur reduziert sich auf 15,5 °C, was die sinkende Energie der Meeresoberfläche reflektiert. Die Sonnenscheindauer beträgt 4,6 Std./Tag und liegt unter den Sommerwerten, während die Niederschlagsfrequenz mit 12 Tage/Monat leicht ansteigt und häufiger zu feuchten Phasen führt. Diese Konstellation kennzeichnet einen klaren Übergang in kühlere, herbstliche Verhältnisse mit kühleren Tagen, merklich kühleren Nächten und einer zunehmenden Bedeutung von Regenereignissen für die Tagesbedingungen. Die reduzierte Wassertemperatur macht längere Aufenthalte im Wasser weniger komfortabel.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt insgesamt herbstlich frisch, mit spürbar kühleren Tagen und deutlich kälteren Morgenstunden. Sonnige Momente bieten angenehme Wärme, halten jedoch nicht lange an. Im Schatten und in den Abendstunden entstehen herbstliche Kühle, die wärmere Oberbekleidung ratsam macht. Regenphasen treten regelmäßiger auf und beeinflussen das allgemeine Wohlbefinden durch erhöhte Feuchtigkeit. Das subjektive Empfinden ist geprägt von Übergangswetter: Aktivität im Tagesverlauf bleibt komfortabel, abends ist ein deutlicher Temperaturabfall spürbar.
Klima Sapporo im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 8 °C | 4 °C | 0 °C | 11 °C | 4 Std./Tag | 14 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
November markiert den Übergang zum Winter mit einer mittleren Lufttemperatur von 4,2 °C, einem Tagesmaximum von 8,4 °C und einer nächtlichen Minimaltemperatur von 0 °C. Die Wassertemperatur fällt auf 10,5 °C, wodurch die thermische Differenz zwischen Land und Wasser abnimmt. Die Sonnenscheindauer liegt bei 3,6 Std./Tag und die Niederschlagshäufigkeit beträgt 14 Tage/Monat, was eine Zunahme nasser und kühler Perioden signalisiert. Diese Zusammenstellung deutet auf eine Phase mit verstärkter Feuchtigkeit, häufigerem Niederschlag und deutlich geringerer thermischer Belastung hin. Im saisonalen Kontext ist November nah an der Phase der ersten nachhaltigen Abkühlung, die in den folgenden Wochen in winterliche Verhältnisse übergeht, was sich in kühleren Tagen und frostnahen Nächten äußert.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt kalt und feucht, mit einer spürbaren Abnahme der Tageswärme und kühlen, oft feuchten Abenden. Sonnige Intervalle sind kurz und bieten nur begrenzte Wärme. Schattenbereiche erscheinen deutlich kälter, und nasse Verhältnisse verstärken das Kälteempfinden. Insgesamt entsteht ein gedämpfter, herbstlich-kaltes Empfinden, das auf winterliche Bedingungen vorbereitet, wobei Aktivitäten im Freien durch angemessene Kleidung und Regenschutz begleitet werden sollten.
Klima Sapporo im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 °C | -2 °C | -5 °C | 4 °C | 3 Std./Tag | 18 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Dezember zeigt ausgeprägt winterliche Verhältnisse mit einer mittleren Lufttemperatur von -1,6 °C, einem Tagesmaximum von 1,4 °C und einer nächtlichen Minimaltemperatur von -4,6 °C. Die Wassertemperatur liegt bei 3,5 °C und reflektiert die stark reduzierte maritime Wärme. Die Sonnenscheindauer beträgt 3 Std./Tag und die Niederschlagshäufigkeit steigt auf 18 Tage/Monat, was häufige Niederschlagsereignisse in der kalten Jahreshälfte andeutet. Diese Kombination steht für kühle bis frostige Bedingungen, anhaltend niedrige Oberflächentemperaturen und eine hohe Wahrscheinlichkeit von Schnee oder gefrierendem Niederschlag in den kälteren Phasen. Im saisonalen Verlauf stellt Dezember das Minimum der nächtlichen Temperaturen dar und markiert den Beginn stabiler winterlicher Verhältnisse mit dominanter Kälte und reduzierter Sonneneinstrahlung.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt deutlich winterlich mit kalten Tagen und kalten, langen Nächten. Sonnige Momente sind rar und liefern nur begrenzte Wärme. Schattenzonen und Nächte erscheinen deutlich frostig, sodass wärmende Kleidung erforderlich ist. Niederschlagsphasen können gefrierend oder schneereich sein und die Umgebung rasch verändern. Insgesamt vermittelt das Wetter eine ausgeprägte Winteratmosphäre, die Innenaktivitäten und gut vorbereitete Außenaufenthalte bevorzugt.