Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.338 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat Juli
Der wärmste Monat ist Juli mit einer höchsten mittleren Temperatur von 23 °C; gleichzeitig weist Juli mit 8 Std./Tag die höchste mittlere Sonnenscheindauer auf, was die ausgeprägt sommerliche Wärme und Helligkeit markiert.
Mehr zum JuliKältester Monat Januar
Der kälteste Monat ist Januar mit einer niedrigsten mittleren Temperatur von -1 °C; die Kombination aus geringer Sonnenscheindauer und niedriger Wassertemperatur charakterisiert die winterliche Ruhephase.
Mehr zum JanuarSonnigster Monat Juli
Der sonnenreichste Monat ist Juli mit durchschnittlich 8 Std./Tag Sonnenschein, was die Hauptsaison für Außenaktivitäten und Solarpotenziale definiert.
Mehr zum JuliTrockenster Monat Februar
Der trockenste Monat nach Häufigkeit der Niederschlagstage ist Februar mit 5 Tage/Monat, was eine vergleichsweise günstige Periode für trockene Außenbedingungen darstellt.
Mehr zum FebruarRegenreichster Monat Mai
Der Monat mit der höchsten Anzahl an Niederschlagstagen ist Mai mit 8 Tage/Monat, womit die späte Frühjahrsphase eine erhöhte Niederschlagshäufigkeit aufweist.
Mehr zum MaiBeste Reisezeit
Am angenehmsten erlebst du Budapest von April bis Juni sowie von September bis Oktober. Ø-Temperaturen liegen dann bei etwa 11,5-20,0°C, die Sonne scheint ...
Mehr zur besten ReisezeitÜberblick
Budapest zeigt das typische Bild eines gemäßigt kontinentalen Klimas mit klar abgegrenzten Jahreszeiten und einem ausgeprägten Wechsel zwischen kalten Wintern und warmen Sommern. Die Lage entlang der Donau mildert extreme Temperatursprünge örtlich, gleichzeitig bewirken terrestrische Einflüsse markante saisonale Übergänge. Nebel und reduzierte Sonnenscheindauer prägen die kälteste Jahreszeit, während die Sommermonate durch längere, helle Tage und verstärkte Wärmeeinträge gekennzeichnet sind. Regen fällt über das Jahr verteilt, ohne sehr ausgeprägte Trockenzeiten; einzelne Monatsphasen weisen jedoch höhere Häufigkeiten von Niederschlagstagen auf. Die klimatischen Bedingungen schaffen eine Kombination aus urbaner Wärmespeicherung und saisonaler Variabilität, die für Planung von Außenaktivitäten, Kulturerbe-Besichtigung und Wasserfreizeit relevant ist. Die nachfolgenden Analysen ordnen diese saisonalen Merkmale fachlich ein und verknüpfen Temperatur, Sonnenscheindauer, Niederschlagsverhalten und Wassertemperaturen zu einer konsistenten Klimadarstellung.
Klimacharakteristik
Die Jahresverteilung zeigt ausgeprägte Extreme: Die niedrigste Monatsmitteltemperatur liegt bei -1 °C im Januar, die höchste Monatsmitteltemperatur bei 23 °C im Juli. Die mittlere Sonnenscheindauer reicht von 1,5 Std./Tag in den dunkelsten Monaten bis zu 8 Std./Tag im Juli, was die starke saisonale Variation der Strahlungsbilanz illustriert. Niederschlagstage verteilen sich relativ gleichmäßig; die geringste Häufigkeit beträgt 5 Tage/Monat im Februar, Spitzenwerte von 8 Tage/Monat treten im Witterungsmaximum auf. Die Wassertemperatur zeigt eine weite Spanne von 2,5 °C im Jahresminimum bis 23 °C in der Spätsommerperiode, wodurch Badebedingungen klar saisonal begrenzt sind. Dieses Muster entspricht einem innerkontinental geprägten Feuchtigkeits- und Strahlungsverhalten: milde Übergangszeiten, warme, angenehme Sommer und kalte, sonnenarme Winter. Daraus ergeben sich konkrete saisonale Risiken und Chancen für Aufenthalte, Landwirtschaft und Wasserfreizeiten.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Die jährliche Temperaturskala ist durch einen deutlichen Anstieg von der tiefsten Monatsmitteltemperatur zu Beginn des Jahres hin zum Sommer gekennzeichnet. Nach dem Winterminimum von -1 °C im Januar setzt im Frühling ein schneller Anstieg ein; im März liegt die Monatsmitteltemperatur bei 6 °C, im April bei 11,5 °C und im Mai bei 16 °C, was eine klare Erwärmung über die Übergangszeit dokumentiert. Der Temperaturgipfel wird im Juli mit 23 °C erreicht, anschließend erfolgt eine graduelle Abkühlung bis zum Jahresende. Die Dynamik zwischen Frühling und Sommer deutet auf kurze, aber effektive Aufheizphasen hin, während der Herbst einen moderaten Temperaturabfall zeigt. Für Planungen ist relevant, dass die wärmste Monatsmitteltemperatur deutlich über den Frühlingswerten liegt und die kälteste Phase kompakt im Jahresanfang verläuft.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die Sonnenscheindauer unterliegt starken saisonalen Schwankungen, mit den geringsten Werte in der Wintersaison und den höchsten Intensitäten im Hochsommer. In den dunkelsten Monaten betragen die mittleren Tageswerte 1,5 Std./Tag, während die maximale mittlere Sonnenscheindauer im Juli 8 Std./Tag erreicht. Der Zuwachs an Tageshelligkeit erfolgt vor allem im Frühjahr, wobei bereits im März mittlere Werte von 4,3 Std./Tag gemessen werden und im Mai 6,5 Std./Tag typisch sind. Diese Verteilung begünstigt eine starke jahreszeitliche Variabilität bei Außenaktivitäten und Solarenergiepotenzialen. Die Kombination aus längeren Sonnentagen und höheren Temperaturen im Sommer schafft die günstigsten Bedingungen für Freiluftnutzung und erhöht gleichzeitig die evaporative Nachfrage.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Verteilung der Niederschlagstage ist verhältnismäßig gleichmäßig, zeigt aber erkennbare Konzentrationen in bestimmten Monaten. Der geringste Mittelwert liegt bei 5 Tage/Monat im Februar. Spitzenwerte mit 8 Tage/Monat treten in einzelnen Monaten des späten Frühlings und Sommers auf. Insgesamt dominieren Monate mit 6 bis 8 Tage/Monat, sodass längere trockene Perioden selten sind. Die gleichmäßige Verteilung spricht für ein Klima, in dem kurzfristige Regenereignisse regelmäßig auftreten, ohne dass eine langanhaltende Trockenzeit vorherrscht. Für Planung und Infrastruktur ist die Häufigkeit moderater Niederschlagstage relevant, da sie den Bedarf an Regenmanagement und die saisonale Verfügbarkeit von Freiflächen beeinflusst.
Wassertemperatur im Jahresverlauf
Die jährliche Entwicklung der Wassertemperatur beginnt sehr kühl und erreicht in der Hauptsaison deutlich angenehme Werte. Das Jahresminimum beträgt 2,5 °C im Januar, die Temperatur steigt im Verlauf des Frühlings kontinuierlich an und erreicht im Juni bereits 19 °C. Im Hochsommer liegen die Wassertemperaturen bei 22,5 °C im Juli und 23 °C im August. Diese Entwicklung definiert eine klare Badeperiode im Sommerhalbjahr mit zunehmend komfortablen Bedingungen ab Juni. Für Freizeitnutzung und Gewässerökologie sind die schnellen Zuwächse im späten Frühling und die hohen sommerlichen Werte von praktischer Bedeutung, da sie Aufenthaltsqualität und biologische Prozesse im Wasser beeinflussen.
Klimaphasen des Jahres
Winter
- Dezember
- Januar
- Februar
Die Winterphase ist durch kühle bis kalte Verhältnisse und eine reduzierte Sonnenscheindauer gekennzeichnet. Die tiefsten Monatsmitteltemperaturen treten zu Jahresbeginn auf und liegen im behandelten Datensatz bei -1 °C im Januar. Die Sonnenscheindauer erreicht in dieser Phase die niedrigsten Werte von etwa 1,5 Std./Tag, begleitet von moderaten Niederschlagshäufigkeiten. Die Wassertemperatur liegt in der Winterphase auf einem sehr niedrigen Niveau von rund 2,5 °C, was die nautische Nutzung einschränkt. Insgesamt prägt die Phase ein geringes Strahlungsangebot und eine kompakte, klar erkennbare Kälteperiode, die städtische Effekte wie reduzierte Nachtabsenkung verstärken kann.
- Tiefste Monatsmitteltemperatur: -1 °C im Januar.
- Niedrigste Sonnenscheindauer: 1,5 Std./Tag in den dunkelsten Monaten.
- Wassertemperatur im Jahresminimum: 2,5 °C im Januar.
- Geringste Anzahl von Niederschlagstagen: 5 Tage/Monat kann im Februar auftreten.
Frühling
- März
- April
- Mai
Die Frühjahrsphase zeigt eine vergleichsweise rasche Erwärmung und zunehmende Tageshelligkeit. Bereits im März sind mittlere Temperaturen von 6 °C und Sonnenscheindauern von etwa 4,3 Std./Tag dokumentiert. Im April erhöht sich die mittlere Temperatur deutlich auf 11,5 °C, und im Mai werden mit 6,5 Std./Tag verstärkte solare Einstrahlungen sowie mit 16 °C deutlich mildere Bedingungen erreicht. Niederschlagstage nehmen moderat zu, wobei im späten Frühling Spitzenhäufigkeiten beobachtet werden können. Die Wassertemperatur steigt merklich an und erreicht im Mai rund 14 °C, was die Vorbereitung auf die sommerliche Badeperiode anzeigt.
- Monatsmittel im März: 6 °C.
- Monatsmittel im April: 11,5 °C.
- Monatsmittel im Mai: 16 °C und 6,5 Std./Tag Sonnenschein.
- Wassertemperatur im Mai: 14 °C.
Sommer
- Juni
- Juli
- August
Die Sommerphase ist die wärmste und sonnigste Jahreszeit mit maximalen Tageslängen und hohen mittleren Temperaturen. Der Spitzenmonat Juli weist eine mittlere Temperatur von 23 °C und eine Sonnenscheindauer von 8 Std./Tag auf. Bereits im Juni sind Temperaturen von 20 °C und eine Wassertemperatur von 19 °C erreicht, während im August weiterhin hohe Lufttemperaturen von 22,8 °C und Wassertemperaturen von 23 °C dokumentiert sind. Die Anzahl der Niederschlagstage bleibt moderat, gelegentliche Gewitter oder Schauer sind möglich. Insgesamt bieten diese Monate die höchsten physiologischen und freizeitbezogenen Komfortwerte im Jahresverlauf.
- Höchste Monatsmitteltemperatur: 23 °C im Juli.
- Höchste Sonnenscheindauer: 8 Std./Tag im Juli.
- Wassertemperatur im August: 23 °C.
- Monatsmittel im Juni: 20 °C und Wassertemperatur 19 °C.
Herbst
- September
- Oktober
- November
Die Herbstphase zeigt einen moderaten und stetigen Temperaturabfall sowie abnehmende Sonnenscheindauer. Im September liegen mittlere Temperaturen bei 18,5 °C, die im Oktober auf etwa 12 °C sinken. Die Sonnenscheindauer reduziert sich entsprechend, wobei im Oktober mittlere Werte um 4 Std./Tag zu verzeichnen sind. Niederschlagstage bewegen sich in diesem Abschnitt typischerweise im Bereich von 6 Tage/Monat, was zu einer ausgewogenen Feuchteverteilung führt. Die Wassertemperatur fällt vom Spätsommerwert auf 14,5 °C im Oktober und beeinflusst damit die Länge der nutzbaren Wasserfreizeitperiode.
- Monatsmittel im September: 18,5 °C.
- Monatsmittel im Oktober: 12 °C und 4 Std./Tag Sonnenschein.
- Wassertemperatur im Oktober: 14,5 °C.
- Typische Niederschlagstage im Herbst: 6 Tage/Monat.
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Budapest im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 2 °C | -1 °C | -4 °C | 3 °C | 2 Std./Tag | 6 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Januar in Budapest zeigt eine typische winterliche Konstellation: Die Tageshöchstwerte erreichen 2 °C, die Nachttiefs fallen bis auf -4 °C, das Monatsmittel liegt bei -1 °C. Die Wassertemperatur des Flusses liegt bei 2,5 °C und bleibt damit für wasserbezogene Aktivitäten praktisch zu kalt. Die mittlere Sonnenscheindauer von 1,5 Std./Tag ist gering, was kurze helle Phasen und überwiegend diffuse Strahlung bedeutet. Mit 6 Tage/Monat messbarer Niederschlagsaktivität ist Feuchte zwar präsent, jedoch nicht dominierend; Niederschläge treten häufig als Regen oder Schneeregen auf. Zusammengenommen ergibt sich ein Klima mit klarer Kältepraegung, ausgeprägten Tages-Nacht-Unterschieden und limitierter Solarenergie. Die Kombination aus niedrigen Luft- und Wassertemperaturen sowie moderater Niederschlagsfrequenz bestimmt energetische Aspekte wie Heizanforderungen und die Nutzbarkeit offener Gewässer.
Subjektive Wahrnehmung
Der Monat wirkt insgesamt kühl und gedämpft. Tagsüber kann gelegentlich direkte Sonne kommen, doch die Helligkeit bleibt begrenzt und erzeugt nur kurzzeitige Wärme. In Schattenbereichen bleibt die Luft spürbar kalt, sodass Kleidungsschichten erforderlich sind. Abends und nachts verstärkt sich das Gefühl von Kälte, da die Temperatur deutlich nachlässt. Die Wasserflächen strahlen eine kühle, nicht einladende Atmosphäre aus. Feuchte Luft und diffuse Bewölkung führen zu einem eher gedämpften, kontemplativen Eindruck der Stadtlandschaft.
Praktische Einordnung
Für kulturelle Städtereisen ist diese Zeit geeignet, da Sehenswürdigkeiten ohne große Menschenmengen betrachtet werden können. Außenaktivitäten sind durch kühle Bedingungen und begrenzte Tageshelle eingeschränkt; längere Aufenthalte im Freien erfordern wetterangepasste Bekleidung. Wasserbezogene Angebote sind kaum relevant. Museen, historische Gebäude und gastronomische Einrichtungen sind bevorzugte Optionen. Verkehr und Infrastruktur sind in der Regel zuverlässig, dennoch sollte die Reiseroute Reserven für kürzere regnerische oder feuchte Phasen enthalten.
Klima Budapest im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 6 °C | 2 °C | -3 °C | 3 °C | 3 Std./Tag | 5 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Februar in Budapest zeigt Anzeichen eines Übergangs vom tiefen Winter zu milderen Verhältnissen: Maximale Werte erreichen 6 °C, minimale Werte liegen bei -3 °C, das Monatsmittel beträgt 1,5 °C. Die mittlere Wassertemperatur liegt bei 3 °C und bleibt kühl, sodass Flussnutzung weiterhin eingeschränkt ist. Mit 2,5 Std./Tag mittlerer Sonnenscheindauer nimmt die Tageshelligkeit zu, Blickwinkel und Strahlung sind aber noch häufig diffus. Die Niederschlagsfrequenz liegt bei 5 Tage/Monat und ist moderat; Niederschläge fallen in wechselnder Form. Dieses Klima bildet eine Phase erhöhter Variabilität mit kräftigen Temperatursprüngen zwischen frostigen Nächten und vergleichsweise milden Tagen. Energetisch dominieren weiterhin Heizbedarf und reduzierte Solarerträge, während die Vegetationsruhe allmählich endet.
Subjektive Wahrnehmung
Die Atmosphäre wirkt wechselhaft und erwartungsfreudig, da milde Abschnitte auf kalte Nächte treffen. Tagsüber kann die Sonne spürbar wärmen, jedoch bleibt die Gesamtlage noch frisch. Schattenbereiche und windanfällige Plätze erscheinen deutlich kühler. Abends nimmt die Kälte rasch zu und Innenräume bieten deutlich mehr Behaglichkeit. Die Stadt wirkt lebendiger als im tiefsten Winter, jedoch bleibt ein zurückhaltender, noch nicht sommerlicher Eindruck erhalten.
Praktische Einordnung
Diese Phase eignet sich für kombinierte Kultur- und Stadtaufenthalte, bei denen Innenattraktionen dominieren. Spaziergänge sind möglich, sollten aber flexibel geplant werden, da das Wetterwechselrisiko besteht. Wasserausflüge sind nur eingeschränkt attraktiv. Gastronomie, Museen und historische Rundgänge profitieren von geringerer Nachfrage. Für Aktivitäten im Freien ist wetterfeste Kleidung ratsam, außerdem ist bei kurzen Niederschlagsphasen mit nassen Oberflächen zu rechnen.
Klima Budapest im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 11 °C | 6 °C | 1 °C | 5 °C | 4 Std./Tag | 7 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im März setzt in Budapest eine deutliche Aufwärmung ein: Tageshöchstwerte erreichen 11 °C, Tiefstwerte liegen bei 1 °C, das Monatsmittel beträgt 6 °C. Die Wassertemperatur liegt bei 5 °C und bleibt kühl, jedoch zeigt sich ein klarer Trend in Richtung Erwärmung. Die mittlere Sonnenscheindauer von 4,3 Std./Tag weist auf deutlich längere helle Phasen hin. Mit 7 Tage/Monat messbarer Niederschlagsaktivität zeigt sich eine moderate Niederschlagsverteilung, die zu wechselhaftem, teils frühlingshaftem Wetter führt. Diese Kombination aus steigenden Temperaturen, merklich mehr Sonne und anhaltender Niederschlagsneigung charakterisiert den meteorologischen Frühlingsbeginn; energetisch nimmt die Bedeutung natürlicher Wärmeeinstrahlung zu, während Frostgefahr in den Nächten noch punktuell bestehen kann.
Subjektive Wahrnehmung
Der Monat vermittelt den Eindruck eines erwachenden Frühlings. Tagsüber wird die Schichtung der Kleidung spürbar reduziert, weil Sonnenphasen deutlich wärmer erscheinen. In schattigen Straßenzügen bleibt jedoch ein frischer Hauch, und Morgen sowie Abend sind noch kühl. Wechselhafte Bewölkung führt zu schnellen Stimmungswechseln in der Stadtlandschaft. Insgesamt wirkt die Umgebung frischer und belebter, aber noch nicht vollständig warm.
Praktische Einordnung
März ist günstig für Stadterkundungen, Fotoaufnahmen und Spaziergänge, die von wechselnden Lichtverhältnissen profitieren. Außenattraktionen lassen sich zunehmend angenehmer besuchen; einzelne Tage erfordern jedoch flexible Planung wegen unbeständigem Wetter. Bootstouren bleiben wassertemperaturbedingt zurückhaltend empfehlenswert. Kulinarische und kulturelle Angebote sind gut nutzbar, und die zeitliche Streuung von Touristenströmen ermöglicht eine entspanntere Besichtigung von Hauptattraktionen.
Klima Budapest im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 17 °C | 12 °C | 6 °C | 9 °C | 5 Std./Tag | 7 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der April markiert in Budapest einen klaren Übergang zu frühlingshaften Bedingungen: Die maximalen Temperaturen erreichen 17 °C, minimale Werte liegen bei 6 °C, das Monatsmittel beträgt 11,5 °C. Die Wassertemperatur steigt auf 9 °C und nähert sich damit erstmals deutlich der zweistelligen Schwelle, bleibt jedoch für viele wasserbezogene Aktivitäten noch kühl. Mit 5,3 Std./Tag mittlerer Sonnenscheindauer sind längere sonnige Abschnitte etabliert. Die Niederschlagsfrequenz liegt bei 7 Tage/Monat, was vergleichsweise regelmäßigere Niederschlagsereignisse bedeutet. Dieses Klima kennzeichnet eine Phase stabiler Erwärmung, zunehmender Tagesenergiezufuhr und noch vorhandener Niederschlagsneigung, die Vegetation und Freiraumnutzung fördern, aber gelegentliche Störphasen nicht ausschließen.
Subjektive Wahrnehmung
Der Monat wirkt lebhaft und angenehm temperiert. Tagsüber erzeugt direkte Sonne ein deutliches Wärmeempfinden, während Schatten und Luftbewegung eine kühlere Note halten. Abende sind mild, jedoch nicht sommerlich warm, sodass leichte bis mittlere Bekleidungsschichten sinnvoll sind. Die erhöhte Helligkeit und das erwachende Grün prägen das subjektive Wohlbefinden und lassen Aufenthalte im Freien insgesamt attraktiver erscheinen.
Praktische Einordnung
April ist gut geeignet für kombinierte Aktivitäten im Freien und Innenbesuche; historische Stadtrundgänge, Parkbesuche und Radtouren profitieren von einer angenehmen Temperaturbasis. Wasseraktivitäten bleiben nur eingeschränkt attraktiv. Da das Wetter noch unregelmäßig sein kann, empfiehlt sich eine Planung mit Alternativen für einzelne regnerische Abschnitte. Kulturelle Veranstaltungen und Gastronomie sind voll zugänglich, und die natürliche Umgebung bietet zunehmend attraktive Erholungsmöglichkeiten.
Klima Budapest im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 22 °C | 16 °C | 10 °C | 14 °C | 7 Std./Tag | 8 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Mai weist in Budapest deutlich frühlingshafte bis frühsommerliche Züge auf: Höchstwerte erreichen 22 °C, Tiefstwerte liegen bei 10 °C, das Monatsmittel liegt bei 16 °C. Die Wassertemperatur steigt auf 14 °C und wird damit für einige Aktivitäten in geschützten Bereichen relevanter, bleibt jedoch kühler als typische Badetemperaturen. Die mittlere Sonnenscheindauer von 6,5 Std./Tag signalisiert ausgedehntere sonnige Phasen. Mit 8 Tage/Monat messbarer Niederschlagsaktivität ist Regen weiterhin präsent, verteilt sich aber auf kürzere Episoden. Zusammen ergibt sich ein Klima mit markanter Erwärmung, wachsender Strom an natürlicher Einstrahlung und einer noch moderaten Niederschlagsneigung, das Outdoor-Nutzungen deutlich erleichtert.
Subjektive Wahrnehmung
Die Stimmung ist insgesamt warm und klar, mit angenehmer Tageswärme und kühleren Nächten. Sonnenreichere Abschnitte vermitteln ein deutliches Wohlgefühl, während Schattenplätze eine willkommene Abkühlung bieten. Abende sind deutlich angenehmer als in den Frühjahrsmonaten und laden zu längeren Aufenthalten im Freien ein. Die Stadt wirkt offen und einladend, mit regnerischen Unterbrechungen, die das Bild nicht wesentlich trüben.
Praktische Einordnung
Mai eignet sich gut für eine breite Palette an Reisearten: Städtereisen, aktive Outdoorangebote und naturbezogene Ausflüge sind alle attraktiv. Wasserbezogene Freizeit kann an geschützten Orten beginnen, ist jedoch noch nicht durchgehend komfortabel. Veranstaltungs- und Gastronomiebesuche profitieren von gutem Wetter, gleichzeitig sollten flexibel planbare Ersatzoptionen für einzelne Schauer berücksichtigt werden. Die Kombination aus angenehmer Temperatur und längeren Tagesstunden macht die Zeit besonders geeignet für Stadterkundungen und Ausflüge in die Umgebung.
Klima Budapest im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 26 °C | 20 °C | 14 °C | 19 °C | 7 Std./Tag | 8 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Juni stellt Budapest bereits sommerliche Verhältnisse her: Maximale Werte erreichen 26 °C, minimale Werte liegen bei 14 °C, das Monatsmittel beträgt 20 °C. Die Wassertemperatur steigt auf 19 °C und erreicht damit einen Bereich, der Wasseraktivitäten deutlich attraktiver macht. Die mittlere Sonnenscheindauer von 7,2 Std./Tag zeigt ausgeprägte Tageshelle und damit hohe solare Energiezufuhr. Mit 8 Tage/Monat messbarer Niederschlagsaktivität bleibt Regen ein Faktor, doch zeigen sich häufig deutliche sonnige Intervalle zwischen den Niederschlägen. Insgesamt ergibt sich ein klimaökonomisch relevanter Anstieg der thermischen Last, verstärkte Solarenergie und verbesserte Bedingungen für wasserbezogene Nutzung, begleitet von episodischen Niederschlagsereignissen.
Subjektive Wahrnehmung
Der Monat vermittelt ein deutlich sommerliches Empfinden: Tagsüber entsteht eine spürbare Wärme, die in sonnigen Bereichen intensiv wirkt, während Schattenplätze und kühle Uferzonen als Ausgleich dienen. Abends bleiben Temperaturen vergleichsweise mild und erlauben längere Aufenthalte im Freien. Die Atmosphäre wirkt lebhaft und offen, mit gelegentlichen Regenschauern, die kurzfristig für Frische sorgen. Insgesamt entsteht ein Komfortgefühl, das Aktivitäten im Freien begünstigt.
Praktische Einordnung
Juni ist günstig für vielfältige Reisemotive: Stadtbesichtigungen, Flussaktivitäten und Ausflüge in die Umgebung sind gut kombinierbar. Wasserbezogene Angebote gewinnen an Attraktivität, insbesondere an Uferbereichen. Für längere Stadterkundungen empfiehlt sich Tagesplanung mit Schatten- und Erholungsphasen sowie Rücksicht auf mögliche kurzfristige Niederschläge. Außenveranstaltungen und gastronomische Angebote sind in dieser Phase attraktiv und gut nutzbar, wobei sonnige Tage zu erhöhtem Besucherinteresse führen können.
Klima Budapest im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 29 °C | 23 °C | 17 °C | 23 °C | 8 Std./Tag | 8 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Juli in Budapest repräsentiert den hochsommerlichen Leistungsbereich des Jahres mit einer mittleren Temperatur von 23 °C, Tageshöchstwerten bis 29 °C und Tiefstwerten um 17 °C. Die Wassertemperatur liegt bei 22,5 °C und schafft damit günstige Bedingungen für Fluss- und Freibadnutzung. Mit durchschnittlich 8 Std./Tag Sonnenschein ist die Einstrahlung ausgeprägt und verlängert die thermisch komfortablen Tagesstunden. Die Häufigkeit von Niederschlag zeigt sich mit 8 Tage/Monat, was auf episodische Schauer und gelegentliche Gewitter hinweist ohne anhaltende Niederschlagsphasen. Zusammengenommen ergibt sich ein warmes, relativ sonniges Monatsprofil mit moderater Feuchtebelastung und klarer Tag-Nacht-Differenz. Aus klimatologischer Sicht fungiert Juli als Temperaturmaximum mit hoher Strahlungsenergie und gleichzeitigem Potenzial für kurzzeitige wetterbedingte Abkühlungen durch konvektive Ereignisse.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt der Monat als klassischer Sommer: tagsüber steht intensive Sonneneinstrahlung im Vordergrund, die Hitze ist deutlich spürbar. In Gebäuden und schattigen Alleen reduziert sich die Wärme deutlich, so dass Aufenthalte im Schatten als erholsam empfunden werden. Abends nimmt die Temperatur merklich ab, was Aktivitäten im Freien nach Sonnenuntergang angenehmer macht. Die Luft kann zeitweise schwül wirken, insbesondere nach Schauern, während Uferbereiche eine kühlende Wirkung vermitteln. Insgesamt entsteht ein Wechselspiel aus kräftiger Tageshitze und relativ angenehmer Abendkühle.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich vorrangig für stadtnahe Aktivitäten mit Fokus auf Freiluftangebote und Wassererlebnisse. Kultur- und Gastronomieangebote im Freien profitieren von langen Tagesstunden, zugleich sind Uferpromenaden und Freibäder attraktive Rückzugsorte. Für aktive Programme wie Rad- oder Bootstouren empfiehlt sich die Planung der Hauptaktivitäten auf die Morgen- oder Abendstunden. Veranstaltungen im Freien finden häufig statt, wobei kurzfristige Wetterumschwünge berücksichtigt werden sollten. Die Kombination aus hoher Sonneneinstrahlung und gelegentlichen Schauern erfordert flexible Tagespläne und Möglichkeiten für Schatten und Innenalternativen ohne Einschränkungen für das Gesamtangebot.
Klima Budapest im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 29 °C | 23 °C | 17 °C | 23 °C | 8 Std./Tag | 7 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
August zeigt ein weiterhin sommerlich warmes Profil mit einer mittleren Temperatur von 22,8 °C, Spitzenwerten bis 29 °C und nächtlichen Tiefstwerten um 16,5 °C. Die Wassertemperatur erreicht 23 °C und unterstützt anhaltend angenehme Schwimm- und Erholungsmöglichkeiten an der Donau. Mit durchschnittlich 7,5 Std./Tag Sonnenschein bleibt die Strahlungsbilanz hoch, wenngleich gegenüber dem Monatsmaximum eine leichte Abschwächung erkennbar ist. Die Zahl der Regentage liegt bei 7 Tage/Monat und deutet auf vereinzelte, teils kräftige Gewitterphasen hin. Das Klima ist geprägt von stabilen warmen Tagen, hoher Tageslänge und punktuellen Niederschlagsereignissen, die kurzfristig für Abkühlung sorgen. Insgesamt stellt August eine Fortführung der sommerlichen Bedingungen dar, mit leicht abnehmender Tagesintensität gegenüber dem Höchstwert des Jahres.
Subjektive Wahrnehmung
Der Monat wird als spät-sommerlich empfunden. Tagsüber bleibt die Luft warm bis intensiv warm, Strahlung und direkte Sonneneinstrahlung prägen das Empfinden. Schattenplätze oder Innenräume bieten spürbare Erleichterung. Abends und nachts kühlt es moderat ab, sodass Aufenthalte im Freien angenehmer werden. Nach Regenfällen wirkt die Luft mitunter feuchter, was das Wärmeempfinden verstärken kann. An Gewässern ist die Atmosphäre entspannter und kühlender im Vergleich zu innerstädtischen Bereichen. Insgesamt dominiert ein beständiges Sommergefühl mit vereinzelten Feuchteepisoden.
Praktische Einordnung
August eignet sich gut für kombinierte Städtereisen und Freizeitaktivitäten am Wasser. Kulturveranstaltungen im Freien und längere Tage fördern ein ausgedehntes Tagesprogramm, wobei Ausflüge in Parks und an Flussufer zur Erholung beitragen. Für Aktivtourismus sind frühe und späte Tagesabschnitte zu bevorzugen, um die intensivste Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Kurzfristige Gewitter können einzelne Programme einschränken, verlangen jedoch nur temporäre Anpassungen. Insgesamt ermöglicht der Monat ein breites Spektrum an Reisearten von kulturellen Besichtigungen bis zu Freizeitangeboten im Freien, ohne generelle Beschränkungen für das Angebot.
Klima Budapest im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 24 °C | 19 °C | 13 °C | 20 °C | 6 Std./Tag | 6 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
September markiert den Übergang vom Hochsommer zu kühleren Bedingungen mit einer mittleren Temperatur von 18,5 °C, Tageshöchstwerten bis 24 °C und nächtlichen Tiefstwerten um 13 °C. Die Wassertemperatur beträgt 19,5 °C und bleibt für Spätsommeraktivitäten nutzbar, wenn auch abkühlend. Die Sonnenscheindauer liegt bei durchschnittlich 6 Std./Tag, wodurch die Tageshelligkeit spürbar abnimmt. Die Zahl der Regentage beträgt 6 Tage/Monat und signalisiert ein moderates Niederschlagsniveau ohne starke saisonale Zunahme. Klimatisch zeigt der Monat eine deutliche Abkühlung gegenüber den Vormonaten, kombinierbar mit stabilen, noch warmen Tagen und zunehmend kühleren Nächten. Die Balance aus gemildeter Strahlung und moderatem Niederschlag charakterisiert einen ausgeprägten Herbstanfang.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag ist ein spürbarer Temperaturabfall gegenüber dem Hochsommer vorhanden. Tagsüber stellt sich meist ein angenehmes Wärmeempfinden ein, während die Intensität der Sonne merklich geringer wirkt. Abende und Morgen sind kühler und erfordern oft eine leichte Außenschicht. Schatten verliert an Schutzeffekt gegen Hitze, aber gewinnt an Komfortfaktor bei wechselhaftem Wetter. Das Klima vermittelt einen Übergangseindruck zwischen aktiver Sommerzeit und ruhigerem Herbstbetrieb.
Praktische Einordnung
September ist geeignet für kulturelle Städtereisen, entspannte Spaziergänge und kombinierte Ausflüge in Grünbereiche. Die geringere Tageshitze erleichtert ausgedehnte Besichtigungen ohne Einschränkungen durch extreme Temperaturen. Wasserbasierte Angebote bleiben möglich, allerdings mit reduzierter Intensität. Outdoor-Veranstaltungen profitieren von milderen Bedingungen, kurzfristig auftretende Niederschläge sind eher punktuell und beeinträchtigen das Reiseprogramm in der Regel nur temporär. Insgesamt bietet der Monat ein ausgewogenes Umfeld für Sightseeing, Kulinarik und moderate Aktivität im Freien.
Klima Budapest im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 17 °C | 12 °C | 7 °C | 15 °C | 4 Std./Tag | 6 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Oktober steht für den fortschreitenden Herbst mit einer mittleren Temperatur von 12 °C, Tageshöchstwerten um 17 °C und nächtlichen Tiefstwerten bei 7 °C. Die Wassertemperatur liegt bei 14,5 °C und driftet damit in einen kühlenden Bereich für Freigewässernutzung. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer beträgt 4 Std./Tag, was eine merkliche Verringerung der Tagesstrahlung gegenüber dem Spätsommer bedeutet. Die Anzahl der Regentage liegt bei 6 Tage/Monat, was auf eine moderate Niederschlagsverteilung hindeutet. Klimatisch präsentiert sich Oktober als Übergangsmonat mit klarer Abkühlung, kürzeren Tagen und gleichmäßig verteilten Niederschlagsereignissen. Das Temperaturprofil begünstigt die Ausbildung typischer Herbstwetterlagen mit kühlenden Nächten und gemäßigten Tagen.
Subjektive Wahrnehmung
Der Monat wirkt herbstlich und gemäßigt. Tagsüber sind angenehme Phasen für Aktivitäten möglich, doch die Sonneneinstrahlung ist reduziert und die Luft kühler. Am Abend und in den Morgenstunden ist eine spürbare Kälte vorhanden, die wärmende Bekleidung erforderlich macht. Schattenbereiche erscheinen deutlich kühler als sonnige Plätze. Insgesamt entsteht ein gedämpftes, ruhiges Klima, das weniger zu langem Aufenthalt in der prallen Sonne einlädt und mehr zu kurzen, gezielten Außenaktivitäten.
Praktische Einordnung
Oktober eignet sich für kulturelle Programme, Museumstouren und gastronomische Erkundungen mit reduzierter Belastung durch Hitze. Outdoor-Aktivitäten sind weiterhin möglich, sollten jedoch auf Tageszeiten mit milderem Wetter gelegt werden. Wasserbasierte Angebote verlieren an Attraktivität durch sinkende Temperaturen. Kurzfristige Regenereignisse sind zu berücksichtigen, schränken das Angebot jedoch selten dauerhaft ein. Der Monat ist gut geeignet für Reisen mit Schwerpunkt auf städtischen Sehenswürdigkeiten und komfortablen Innenangeboten.
Klima Budapest im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 9 °C | 6 °C | 2 °C | 8 °C | 3 Std./Tag | 6 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
November kennzeichnet den späten Herbst mit einer mittleren Temperatur von 5,5 °C, Tageshöchstwerten bis 9 °C und Tiefstwerten bei 2 °C. Die Wassertemperatur liegt bei 8 °C und signalisiert eine deutliche Abkühlung gegenüber den Sommermonaten. Die Sonnenscheindauer beträgt durchschnittlich 2,5 Std./Tag, womit die Strahlungsdauer stark reduziert ist. Die Häufigkeit von Niederschlag zeigt 6 Tage/Monat und steht für eine stabile, mäßige Niederschlagsverteilung in der Übergangsperiode in Richtung Winter. Insgesamt ist das Klima kühl und gedämpft mit häufig bedeckter Witterung, kurzbrennender Tageshelligkeit und klar erkennbarem Rückgang thermischer Energie. Diese Faktoren kennzeichnen November als einen Monat mit eingeschränkter Strahlungszufuhr und wachsender Kälteentwicklung.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag dominiert eine kühle, oft gedämpfte Atmosphäre. Tagesabschnitte bieten nur kurzzeitig milde Phasen, während die Stunden mit geringer Sonneneinstrahlung deutlich kälter wirken. Abende und Nächte sind deutlich kühl, was Innenaufenthalte tendenziell begünstigt. Wind und feuchte Luft können das Temperaturempfinden weiter senken. Insgesamt entsteht ein zurückhaltendes, ruhiges Klima, das beruhigende, weniger aktive Tage fördert.
Praktische Einordnung
November passt zu kulturorientierten Reisen mit Schwerpunkt auf Innenangeboten wie Museen, Galerien und gastronomischen Erlebnissen. Außenaktivitäten sind möglich, sollten jedoch auf wetterstabile Tage konzentriert werden. Wasserbezogene Angebote sind eingeschränkt durch die kältere Wassertemperatur. Für Reisende mit Fokus auf Fotografie oder ruhige Stadterkundung bietet der Monat kürzere Wege und geringere Besucherzahlen, während wetterbedingte Anpassungen im Tagesplan zu berücksichtigen sind. Insgesamt sind keine grundsätzlichen Einschränkungen für das kulturelle Programm zu erwarten.
Klima Budapest im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 3 °C | 0 °C | -3 °C | 4 °C | 2 Std./Tag | 6 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Dezember stellt den Übergang in die kalte Jahreszeit dar mit einer mittleren Temperatur von 0 °C, Tageshöchstwerten um 3 °C und nächtlichen Tiefstwerten bei -3 °C. Die Wassertemperatur beträgt 4 °C und signalisiert damit unattraktive Bedingungen für Freigewässernutzung. Die Sonnenscheindauer ist mit 1,5 Std./Tag sehr kurz, was zu geringer Strahlungswärme führt. Die Zahl der Regentage liegt bei 6 Tage/Monat und beinhaltet sowohl flüssige Niederschläge als auch mögliche Umwandlung in Schnee bei entsprechenden Luftmassen. Klimatisch ist Dezember durch niedrige Temperaturen, geringe Solaranteile und eine verstärkte Wahrscheinlichkeit für winterliche Phasen gekennzeichnet. Insgesamt neigt der Monat zu kühler, dunkler Witterung mit gelegentlichen frostigen oder winterlichen Ereignissen.
Subjektive Wahrnehmung
Der Monat wird als kalt und kurz empfunden. Tageslicht ist begrenzt und Sonneneinstrahlung vermittelt weniger Wärme. Tagsüber dominieren kühle bis kalte Bedingungen, die Aktivitäten im Freien verkürzen. Abends und in der Nacht sind die Temperaturen deutlich niedriger, wodurch Aufenthalte im Freien eher kurz gehalten werden. Feuchte Luft und geringe Strahlungswärme verstärken das Kälteempfinden. Insgesamt entsteht ein geschlossenes, winterliches Ambiente mit klarer Tendenz zu Innenaufenthalten.
Praktische Einordnung
Dezember eignet sich für kultur- und städtereiseorientierte Aufenthalte mit Schwerpunkt auf Innenprogrammen, saisonalen Märkten und gastronomischen Angeboten. Außenaktivitäten sind möglich, jedoch verkürzt und wetterabhängig. Winterliche Bedingungen können lokale Verkehrsverhältnisse beeinflussen, was flexible Planung und wettergerechte Ausrüstung erforderlich macht. Für Reisende, die winterliche Atmosphäre und festliche Veranstaltungen suchen, bietet der Monat passende Voraussetzungen, während Aktivitäten mit starkem Außenanteil durch Temperatur und Tageslicht begrenzt sein können.