Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.396 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat
Der wärmste Monat ist Juli mit einem durchschnittlichen Luftwert von 17,4 °C und einem typischen Tageshöchstwert um 22 °C, begleitet von hoher Sonnenscheindauer.
Kältester Monat
Der kälteste Monat ist Januar mit durchschnittlicher Lufttemperatur um -0,7 °C und häufigsten frostfreien Tagesmittelwerten durch maritimen Einfluss.
Sonnigster Monat
Die meisten Sonnenstunden treten im Juli auf, sodass Tagesmittel bei 7,6 Std./Tag liegen und sommerliche Tagesabläufe dominieren.
Trockenster Monat
Die geringste Anzahl an Regentagen zeigt sich im Frühsommer etwa im Juni mit rund 12 Tage/Monat, was längere trockene Perioden ermöglicht.
Regenreichster Monat
Das höchste Auftreten an Regentagen findet sich im Winter, exemplarisch im Januar mit etwa 18 Tage/Monat, was die winterliche Feuchtebetonung unterstreicht.
Beste Reisezeit
Am angenehmsten reist du Mitte Juni bis Anfang September. Dann liegen die Tageswerte bei 19,5-22,0°C, die Nächte bei 10,5-12,8°C und die Ostsee erreicht 14...
Überblick
Gdingen zeichnet sich durch ein gemäßigtes Küstenklima aus, das von der Nähe zur Ostsee geprägt ist. Jahreszeiten zeigen klare Übergänge mit kühleren, feuchteren Wintern und vergleichsweise milden Sommern. Windfrequenz und Seeeinfluss modulieren Tages- und Nachttemperaturen sowie die Entwicklung der Meeresoberflächentemperatur. Niederschlag verteilt sich über das ganze Jahr, mit einem leicht erhöhten Auftreten in den Übergangszeiten. Die Sonnenscheindauer steigt deutlich Richtung Sommer, bleibt jedoch durch maritime Einflüsse moderat. Diese klimatische Grundstruktur beeinflusst Vegetationsperioden, touristische Saisonen und maritime Aktivitäten. Infrastruktur und Freizeitangebote sind an wechselhafte Bedingungen angepasst, wobei maritime Erwärmung in den Sommermonaten eine längere Nutzbarkeit der Küste erlaubt. Insgesamt dominieren maritime Milderung, saisonale Feuchte und eine ausgeprägte sommerliche Sonnenscheindauer als prägende Merkmale.
Klimacharakteristik
Die Klimaprägnanz von Gdingen ergibt sich aus der Kombination maritimer Einflüsse und mitteleuropäischer Jahreszeiten. Wintermonate zeigen eine deutliche Milderung gegenüber kontinentalen Lagen, während Sommermonate durch eine stabile Erwärmung und erhöhte Sonnenscheindauer gekennzeichnet sind. Feuchteverteilung ist relativ gleichmäßig, mit einer Neigung zu mehr Niederschlag in den Wintermonaten und bei Frontaldurchgängen im Herbst und Frühjahr. Die Meeresoberflächentemperatur folgt verzögert dem atmosphärischen Jahresgang und verstärkt im Sommer die thermische Wirkung des Meeres. Diese Merkmale führen zu moderaten Temperaturamplituden, einer erweiterten Vegetationsperiode gegenüber inneren Landesteilen und einem saisonal variierenden Erholungswert an der Küste. Die Kombination aus mäßigen Sommern, wasserbedingter Temperaturstabilität und ganzjähriger Niederschlagsneigung definiert die klimatischen Rahmenbedingungen für Wirtschaft, Tourismus und Ökosysteme.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Die jährliche Temperaturentwicklung zeigt einen klaren Auf- und Abstieg zwischen den Jahreszeiten mit moderatem Amplitudenverlauf. Der küstennahe Effekt begrenzt extreme Hoch- und Tiefwerte, die Winter eine vergleichsweise milde Ausprägung verleihen und Sommer auf ein angenehmes Niveau bringen. Minima treten in der Kernwinterphase auf, Maxima in der Hochsaison. Übergangsmonate zeigen die dynamischste Veränderung pro Monat und markieren den Beginn beziehungsweise das Ende der Vegetations- und Badesaison. Diese Struktur bedingt eine verlängerte Periode mit Durchschnittswerten über dem Frühlingsniveau und sorgt gleichzeitig für ausreichende Kältephasen zur saisonalen Rückstellung von Ökosystemen. Insgesamt sind Temperaturschwankungen moderat und durch maritimen Wärmespeicher gedämpft.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die Sonnenscheindauer verläuft mit deutlichem Jahresgang und erreicht in der Sommermitte ihr Maximum. Tagesmittel steigen kontinuierlich vom späten Frühjahr bis in den Hochsommer an und fallen anschließend im Herbst und Winter deutlich ab. Maritime Bewölkungsbildung und atlantische Fronten reduzieren die Sonnenscheindauer in den Übergangs- und Wintermonaten, während stabile Hochdrucklagen im Sommer für längere Sonnenperioden sorgen. Diese Verteilung beeinflusst die thermische Beanspruchung, Photoperiodik und touristische Attraktivität der Küste. Die Variation der Sonnenscheindauer ist damit ein zentrales Steuerungselement für Erholung und landwirtschaftliche Planungen.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Verteilung der Regentage zeigt eine relativ gleichmäßige Präsenz über das ganze Jahr mit einem leichten Maximum in der Kernwinterzeit und einem Minimum im Frühsommer. Maritime Luftmassen führen zu häufigen, aber meist weniger intensiven Niederschlagsereignissen, während konvektive Ereignisse im Sommer lokal begrenztere, kurzzeitige Niederschläge bringen. Die Anzahl der Regentage wirkt sich auf Bodenfeuchte, Erosionsneigung und die Planung von Outdoor-Aktivitäten aus. Insbesondere die Kombination aus gleichmäßig verteilten Regentagen und saisonalen Spitzen beeinflusst Infrastrukturwartung und touristische Kapazitäten entlang der Küste.
Wassertemperatur im Jahresverlauf
Die Meeresoberflächentemperatur folgt einem verzögerten Jahresgang gegenüber der Lufttemperatur und bleibt vor allem im Frühjahr und Herbst kühler als die atmosphärischen Mittelwerte. Im Winter ist die Wassertemperatur deutlich abgeschwächt, im Sommer erreicht das Meer seine höchsten Werte und verlängert damit die nutzbare Badesaison. Diese saisonale Trägheit des Wassers hat Auswirkungen auf marine Ökosysteme, Badezeiten und die thermische Belastung der Küstengewässer. Schwankungen sind moderat, wobei die höchsten Werte in der Hochsommerphase auftreten und die tiefsten Werte am Ende der kalten Jahreszeit messbar sind.
Klimaphasen des Jahres
Winterruhe
Die Winterphase ist durch kühle bis milde Luftmassen und häufige Bewölkung geprägt. Nächte sind relativ kalt, Tagesverläufe bleiben durch den Einfluss der Ostsee moderiert. Niederschlagsintensität ist erhöht und manifestiert sich in zahlreichen Regentagen, wobei der Meeresoberfläche eine gedämpfte Abkühlung zugrunde liegt. Diese Phase sorgt für eine regenerative Ruhe im terrestrischen System und begrenzt gleichzeitig extreme Frostwerte verglichen mit inneren Landesteilen. Windaktivität und atlantische Fronten bestimmen häufig die Wetterlage, sodass Temperatursprünge kurzfristig auftreten können. Insgesamt fördert die Winterruhe eine stabile Feuchtebilanz und beeinflusst saisonale Infrastrukturanforderungen.
- Januar: durchschnittliche Sonnenscheindauer 1,5 Std./Tag
- Januar: durchschnittliche Wassertemperatur 1 °C
- Januar: durchschnittliche Anzahl Regentage 18 Tage/Monat
- Januar: durchschnittliche Lufttemperatur -0,7 °C
- Januar: durchschnittlicher Tageshöchstwert 1,8 °C
Frühlingsaufbau
Die Frühlingsphase zeigt einen markanten Anstieg der mittleren Lufttemperaturen und eine Zunahme der Sonnenscheindauer. Meeresoberfläche beginnt sich zu erwärmen, bleibt jedoch hinter den Luftwerten zurück, was zu einer zeitlichen Streckung der thermischen Aktivität führt. Niederschlagstage nehmen gegenüber dem Winter tendenziell leicht ab, während wechselhafte Lagen noch Chancen für kühle Rückfälle bieten. Vegetation und maritime Nutzung profitieren von länger werdenden Tagen und stabiler werdenden Bedingungen, gleichzeitig bleibt Vorsicht gegenüber späten Frösten und wechselhaften Fronten geboten. Diese Phase etabliert die Bedingungen für die Hauptsaison in den folgenden Monaten.
- März: durchschnittliche Lufttemperatur 2 °C
- April: durchschnittliche Lufttemperatur 6 °C
- Mai: durchschnittliche Sonnenscheindauer 6,5 Std./Tag
- Mai: durchschnittliche Wassertemperatur 8,5 °C
- März: durchschnittliche Anzahl Regentage 16 Tage/Monat
Sommerhochs
Die Sommerphase ist durch die höchsten Jahreswerte bei Luft- und Wassertemperatur sowie die längste Sonnenscheindauer gekennzeichnet. Stunden mit direkter Sonneneinstrahlung erreichen ihr Maximum, sodass thermischer Komfort und Badevergnügen dominieren. Die Meeresoberfläche ist während der Hochphase am erwärmsten und verlängert die nutzbare Saison für maritime Aktivitäten. Niederschlagstage sind in dieser Phase am geringsten, wodurch längere trockene Zeitfenster für Außenaktivitäten bestehen. Trotz der günstigen Verhältnisse sind lokale Konvektion und kurze Niederschlagsereignisse möglich. Insgesamt prägt der Sommer die touristische und ökologische Hauptperiode der Küstenregion.
- Juli: durchschnittliche Lufttemperatur 17,4 °C
- Juli: durchschnittlicher Tageshöchstwert 22 °C
- Juli: durchschnittliche Wassertemperatur 17,5 °C
- Juli: durchschnittliche Sonnenscheindauer 7,6 Std./Tag
- Juni: durchschnittliche Anzahl Regentage 12 Tage/Monat
Herbstabkühlung
Die Herbstphase ist geprägt von einer raschen Abnahme der Sonnenscheindauer und fallenden Lufttemperaturen. Meeresoberfläche kühlt langsamer als die Luft, wodurch noch milde Wasserbedingungen bestehen können, während die Atmosphäre bereits spürbar kühler wird. Zunahme von Tiefdruckaktivität führt zu häufiger wechselhaftem Wetter und zu einem Anstieg der Niederschlagstage gegenüber dem Sommer. Diese Phase markiert den Übergang zurück in die winterliche Grundstruktur und beeinflusst Erntefenster, Küstenökosysteme und Instandhaltungszyklen. Stärker werdende Atlantikeinflüsse sind typisch und führen zu windreicheren und feuchteren Episoden.
- September: durchschnittliche Lufttemperatur 14 °C
- Oktober: durchschnittliche Lufttemperatur 9,6 °C
- November: durchschnittliche Lufttemperatur 4,2 °C
- September: durchschnittliche Sonnenscheindauer 4,8 Std./Tag
- November: durchschnittliche Anzahl Regentage 17 Tage/Monat
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Gdingen im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 2 °C | -1 °C | -3 °C | 1 °C | 2 Std./Tag | 18 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Januar in Gdingen ist durch eine klare winterliche Prägung gekennzeichnet. Die Tagesmaxima erreichen 1,8 °C bei Tiefstwerten von -3,2 °C, das Monatsmittel liegt bei -0,7 °C. Die Wassertemperatur verharrt nahe 1 °C, was auf eine nur begrenzte thermische Aktivität der Küstengewässer hindeutet. Die mittlere Sonnenscheindauer ist mit 1,5 Std./Tag gering, gleichzeitig treten Niederschläge an 18 Tage/Monat auf. Zusammengenommen deutet dies auf häufig geschlossene Wolkendecken mit wiederkehrendem Niederschlag hin und auf eine reduzierte solare Erwärmung der Luftmasse. Die Kombination aus geringen Sonnenstunden und niedrigen Wassertemperaturen fördert bodennahe Auskühlung und eine erhöhte Frostwahrscheinlichkeit bei klaren Nächten. Klimatisch entspricht dies einer kalten, maritim beeinflussten Winterperiode mit moderatem Niederschlagsanteil und eingeschränkter Erwärmung durch Sonneneinstrahlung.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima kalt und gedämpft. Tagsüber bleibt die Luft spürbar kühl und vermittelt eine zurückhaltende Feuchtigkeit. Abends und nachts gewinnt die Kälte an Präsenz und die Umgebung erscheint ruhiger. Sonnenfenster sind selten und intensives spürbares Aufwärmen durch die Sonne tritt kaum auf, sodass sich Aufenthalte im Schatten deutlich kälter anfühlen als in sonnigen Bereichen. Das Wasser präsentiert sich als kalt und reduziert unmittelbar das Gefühl von Luftwärme in Küstennähe. Insgesamt entsteht ein kompaktes Wintergefühl mit kurzlebigen Helligkeitsphasen und überwiegender Kälteatmosphäre.
Praktische Einordnung
Reiseaktivitäten sollten wintertauglich geplant werden. Stadterkundungen und museale Angebote sind gut geeignet, da Außenaufenthalte kurz und wetterflexibel gestaltet werden müssen. Strandaktivitäten und Wassertourismus sind aufgrund der geringen Wassertemperatur und der kühlen Luft nicht zweckmäßig. Wanderungen entlang der Küste sind möglich, benötigen jedoch wetterfeste Ausrüstung und eine Bereitschaft zu häufigen Pausen in geschützten Bereichen. Verkehr und Verbindungen bleiben in der Regel nutzbar, Einschränkungen durch Frost und gelegentliche Niederschläge sind jedoch einzuplanen.
Klima Gdingen im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 2 °C | -1 °C | -3 °C | 1 °C | 3 Std./Tag | 15 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Februar zeigt ähnliche winterliche Merkmale mit einem Tagesmaximum von 1,8 °C und einem Minimum von -3 °C. Das Monatsmittel liegt bei -0,6 °C. Die Wassertemperatur beträgt 1 °C, die Sonnenscheindauer ist moderat erhöht auf 2,5 Std./Tag bei Niederschlägen an 15 Tage/Monat. Im Vergleich zu Januar ist eine leichte Zunahme an solarem Angebot erkennbar, ohne dass die Luftmasse nachhaltig erwärmt wird. Die Häufigkeit von Niederschlagstagen bleibt hoch, was auf wechselhaftes Winterwetter mit Phasen von Schnee, Schneeregen oder regenbetonter Bewölkung hinweist. Insgesamt präsentiert sich Februar als Übergangsmonat innerhalb des Winters, mit marginaler Zunahme der Strahlungsbilanz, aber weiterhin dominierendem Kältecharakter und einer kalten Oberflächentemperatur des Meeres.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt weiterhin kühl und wechselhaft. Tagsüber kann bei sonnigen Phasen eine leichte Verbesserung des Wohlbefindens eintreten, während Wolkenphasen die Kühle rasch wiederherstellen. Abends bleibt die Temperatur deutlich niedriger und die Luft wirkt feuchter. In sonnigen Lagen ist die Wärmeaufnahme spürbar, doch im Schatten bleibt das Empfinden deutlich kühl. Die Küstennähe verstärkt die Frische, das Wasser bleibt als kühler Faktor präsent und beeinflusst das Mikroklima entlang der Uferbereiche. Insgesamt ist das Gefühl geprägt von vorsichtiger Rückkehr von Helligkeit bei gleichzeitiger konservierter Kälte.
Praktische Einordnung
Für Reisen empfiehlt sich ein Fokus auf kulturelle und städtische Angebote mit wetterunabhängigen Programmpunkten. Outdoor-Aktivitäten sind möglich, erfordern jedoch angepasste Kleidung und Flexibilität bei Routenwahl. Wassersport und Baden sind nicht geeignet, stattdessen bieten sich kurze Küstenspaziergänge mit Pausen in geschützten Bereichen an. Die Verkehrsinfrastruktur bleibt größtenteils funktional, dennoch sind wetterbedingte Verzögerungen und variierende Bedingungen einzuplanen. Reisende sollten Aktivitäten so planen, dass sie kurzfristig zwischen Innen- und Außenangeboten wechseln können.
Klima Gdingen im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 5 °C | 2 °C | -1 °C | 2 °C | 4 Std./Tag | 16 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der März markiert den Beginn der ausgeprägten saisonalen Veränderung mit einem Maximalwert von 5 °C und einem Minimalwert von -1 °C. Das Monatsmittel liegt bei 2 °C. Die Wassertemperatur erhöht sich auf 2 °C. Die Sonnenscheindauer wächst auf 3,8 Std./Tag und die Niederschlagstage betragen 16 Tage/Monat. Diese Parameter zeigen eine beginnende Erwärmung sowohl der Luft als auch der Küstengewässer bei weiterhin relativ häufigen Niederschlägen. Die Zunahme der Sonnenscheindauer unterstützt das Abschmelzen von Winterbodenfrost in geschützten Lagen, während Nächte noch frostgefährdet bleiben. Klimatisch entspricht der Monat einem frühen Übergang vom Winter zum Frühjahr mit klarer Verstärkung der solaren Einflussnahme, aber noch begrenzter thermischer Trägheit des Meeres.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag vermittelt das Klima einen spürbaren Frühjahrsansatz. Tagsüber nimmt die Freundlichkeit des Wetters zu und kurze Sonnenphasen sorgen für angenehme Impulse. Im Schatten bleibt jedoch ein merklicher Restkälte erhalten. Abends kehrt die Frische zurück und eine klare Abkühlung ist spürbar. Die Küstenluft wirkt noch frisch und das Wasser wird als kalt wahrgenommen. Insgesamt entsteht ein Gefühl von Aufbruch gepaart mit zurückhaltender Kälte, das Aktivitäten im Freien positiv unterstützt, solange Sonne vorhanden ist.
Praktische Einordnung
Reisearten sollten den beginnenden Saisonwechsel berücksichtigen. Stadtbesichtigungen und Landschaftsausflüge sind attraktiv, wobei Tagesprogramme die Sonnenscheindauer nutzen sollten. Baden bleibt unpassend, Tagesausflüge entlang der Küste sind jedoch reizvoll. Rücksicht auf wechselhaftes Wetter ist erforderlich und Kleidungsschichten sind empfehlenswert. Für Naturbeobachtungen und fotografische Touren bietet die Jahreszeit Vorteile durch zunehmende Helligkeit und noch überschaubare Besucherzahlen.
Klima Gdingen im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 10 °C | 6 °C | 2 °C | 4 °C | 5 Std./Tag | 14 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der April zeigt eine deutlichere Erwärmung mit einem Tagesmaximum von 10 °C und einem Minimum von 2 °C bei einem Monatsmittel von 6 °C. Die Wassertemperatur steigt auf 3,5 °C. Die Sonnenscheindauer liegt bei 5 Std./Tag und Niederschlagstage belaufen sich auf 14 Tage/Monat. Diese Werte belegen eine Übergangsphase mit deutlich erhöhter Strahlungsbilanz und zunehmender thermischer Reaktion der Luftmassen, während das Meer noch verhältnismäßig kühl bleibt. Häufige, aber weniger langanhaltende Niederschlagsereignisse prägen das Wetterprofil. Der klimatologische Charakter ist geprägt von schnellerer Tageserwärmung kombiniert mit kühlen Nächten und moderatem Niederschlagsanteil, was typische Frühjahrsschwankungen in Küstennähe widerspiegelt.
Subjektive Wahrnehmung
Das Wetter wirkt milder und lebendiger. Tagsüber sind sonnige Abschnitte zunehmend spürbar und schaffen angenehme Bedingungen für Außenaufenthalte. Schattenbereiche bleiben jedoch kühl und bei Wind kann die Luft stechend frisch erscheinen. Abends kühlt es merklich ab, sodass Aufenthalte im Freien eingeschränkt werden. Die Nähe zum Wasser sorgt weiterhin für eine moderate Kühle an der Küste. Insgesamt vermittelt der Monat ein ausgewogenes Wechselspiel aus angenehmer Tageswärme und kühleren Übergangsphasen.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für aktive Naturausflüge, Fahrradtouren und Stadterkundungen mit Schwerpunkt auf Tagesaktivitäten. Badeaktivitäten sind weiterhin eingeschränkt durch die niedrige Wassertemperatur. Garten- und Landschaftsreisen sind attraktiv wegen wachsender Vegetation und geringerer Besucherzahlen im Vergleich zur Hauptsaison. Flexibilität gegenüber kurzfristigen Niederschlägen ist sinnvoll. Insgesamt eignen sich kombinierte Programme aus Innen- und Außenangeboten sowie Aktivitäten, die von sonnigen Tagesphasen profitieren.
Klima Gdingen im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 15 °C | 11 °C | 7 °C | 9 °C | 7 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Mai setzt sich die Erwärmung fort mit einem Maximalwert von 14,8 °C und einem Minimalwert von 6,8 °C bei einem Monatsmittel von 10,8 °C. Die Wassertemperatur erreicht 8,5 °C. Die Sonnenscheindauer liegt bei 6,5 Std./Tag und die Niederschlagstage betragen 13 Tage/Monat. Diese Konstellation weist auf eine bedeutende Verstärkung der thermischen Saison aus strahlungsgetriebener Erwärmung hin, kombiniert mit moderatem Niederschlagsniveau. Die Wassertemperatur bleibt kühler als die Luft, was die thermische Trägheit des Meeres verdeutlicht. Klimatisch steht der Monat für einen stabilen Frühling mit klarerer Sonneneinstrahlung, längeren Tagesphasen und weiterhin punktuellen Niederschlagsereignissen.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt freundlich und zunehmend warm in geschützten Lagen. Tagsüber kann sich die Luft angenehm und einladend anfühlen, besonders in sonnigen Bereichen. Schatten bietet weiterhin merkliche Abkühlung und windige Küstenabschnitte bleiben frisch. Abends sinkt die Temperatur moderat, sodass leichte wärmende Bekleidung sinnvoll ist. Das Wasser wird noch als deutlich kälter empfunden als die Luft, was Badetätigkeiten einschränkt. Insgesamt entsteht ein angenehmes Gefühl von Frühling mit klaren Tagesphasen und erkennbarer saisonaler Progression.
Praktische Einordnung
Der Monat ist geeignet für vielfältige Reiseformen wie Küsten- und Natururlaub, aktive Outdoor-Angebote und kulturelle Programme. Badetourismus bleibt eingeschränkt durch die noch niedrige Wassertemperatur, während Wander- und Radtouren von den längeren Tagen profitieren. Städtereisen sind attraktiv aufgrund milder Temperaturen und moderater Niederschlagswahrscheinlichkeit. Flexibilität hinsichtlich schlechter Wetterphasen bleibt vorteilhaft. Insgesamt empfiehlt sich eine Planung, die sonnige Tagesfenster nutzt und Schutz gegen frische Küstenwinde vorsieht.
Klima Gdingen im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 20 °C | 15 °C | 11 °C | 15 °C | 7 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Juni zeigt die stärkste frühsommerliche Erwärmung in diesem Halbjahr mit einem Maximalwert von 19,5 °C und einem Minimalwert von 10,5 °C, das Monatsmittel liegt bei 15 °C. Die Wassertemperatur erreicht 14,5 °C. Die Sonnenscheindauer ist mit 7,3 Std./Tag am höchsten und die Niederschlagstage liegen bei 12 Tage/Monat. Diese Werte belegen eine klare Sommeraufheizung der Luft und eine merkliche Anhebung der Meerestemperatur. Die erhöhte Sonnenscheindauer kombiniert mit moderatem Niederschlagsaufkommen deutet auf dominante trockene Phasen mit episodischen Niederschlägen hin. Klimatisch stellt der Monat einen Übergang in die sommerliche Hauptsaison dar mit deutlich positiver Energiebilanz und reduzierter Frostgefahr.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt offen warm und sonnig in geschützten Lagen. Tagsüber entsteht ein deutliches Wärmegefühl, das Aufenthalte im Freien fördert. Schatten bietet spürbare Abkühlung und Küstenwinde mildern das Empfinden an exponierten Stellen. Abends bleibt die Luft mild und längere Aufenthalte im Freien werden angenehmer. Das Wasser wirkt zwar kühler als die Luft, gewinnt jedoch an Zugänglichkeit. Insgesamt vermittelt der Monat ein deutlich sommerliches Ambiente mit angenehmeren Nächten und deutlich ausgeprägten Tageslichtphasen.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für ein breites Spektrum an Reisearten einschließlich Küstenurlaub, Wassersport und Outdoor-Aktivitäten. Badeangebote sind zunehmend attraktiv, auch wenn die Wassertemperatur noch moderat ist. Aktive Programme wie Rad- und Wandertouren profitieren von langen Tagen und gutem solaren Angebot. Für naturbezogene Beobachtungen und Fotografie bieten sich klare Lichtverhältnisse. Reisende sollten auf lokale Winde an der Küste vorbereitet sein. Insgesamt ermöglicht der Monat vielseitige Plansituationen mit hoher Eignung für Freiluftprogramme.
Klima Gdingen im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 22 °C | 17 °C | 13 °C | 18 °C | 8 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Juli in Gdingen zeichnet sich durch ausgeprägte sommerliche Bedingungen mit hoher Sonnenscheindauer und vergleichsweise warmen Werten aus. Tageshöchstwerte liegen bei 22 °C, während Tiefstwerte bei 12,8 °C registriert werden, der Monatsmittelwert beträgt 17,4 °C. Die durchschnittliche Wassertemperatur beträgt 17,5 °C und unterstützt eine deutlich maritime Ausprägung. Die Sonnenscheindauer von 7,6 Std./Tag signalisiert eine stabile solare Bilanz, gleichzeitig treten etwa 12 Tage/Monat mit Niederschlag auf, was auf vereinzelte Schauer oder kurze Störungsdurchgänge hinweist. Zusammengenommen zeigen die Zahlen ein warmes, aber nicht extrem heißes Klima mit relativ warmem Meer und moderater Niederschlagsfrequenz. Klimatisch entspricht dies einer gemäßigten Küstenlage mit sommerlicher Wärme, ausgeprägter Sonnenscheindauer und ausreichend Feuchte für vegetationsbedingte Prozesse sowie für eine längere Periode sommerlicher Wassertemperatur.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt die Luft tagsüber warm und freundlich mit deutlich spürbarer Sonneneinstrahlung. Am Strand und in offenen Bereichen entsteht ein angenehmes wärmebetontes Empfinden, in Schattenbereichen kühlt es spürbar ab. Abends sorgt die Nähe zum Wasser für eine spürbare Milderung der Temperatur, die Luft bleibt jedoch noch länger angenehm. Sonnenreiche Phasen wechseln mit einzelnen, kurzfristigen Niederschlagsereignissen, die das Gefühl von Frische zurückbringen. Insgesamt entsteht ein Eindruck von sommerlicher Aktivität und entspannter Außenwahrnehmung, wobei direkte Sonneneinstrahlung intensiv wirkt und Aufenthalte im Schatten oder am Wasser als erholsam empfunden werden.
Praktische Einordnung
Für Urlaub und Freizeit im Freien bietet dieser Monat sehr gute Voraussetzungen, insbesondere für Strandaufenthalte und Wassersportaktivitäten, da die Wassertemperatur ausgeprägt mild ist. Stadterkundungen und kulturelle Aktivitäten profitieren von hoher Sonnenscheindauer, wobei gelegentliche Niederschläge kurze Plananpassungen erfordern. Outdoor-Angebote wie Radfahren und längere Exkursionen sind geeignet, wobei schattige Pausen sinnvoll sind. Einschränkungen ergeben sich nur durch punktuelle Schauer, die kurzfristig Außenaktivitäten unterbrechen können. Insgesamt ist dieser Monat optimal für eine Mischung aus Aktiv- und Erholungsurlaub mit betonter Küstenorientierung und guter Nutzbarkeit der Außeninfrastruktur.
Klima Gdingen im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 22 °C | 17 °C | 13 °C | 18 °C | 7 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
August zeigt in Gdingen weiterhin sommerliche Verhältnisse mit geringfügigen Abschwächungen gegenüber dem Vormonat. Die Höchstwerte erreichen 21,8 °C bei Tiefstwerten von 12,8 °C und einem Monatsmittel von 17,3 °C. Die mittlere Wassertemperatur bleibt bei 17,5 °C und stabilisiert die maritime Einflüsse. Die Sonnenscheindauer von 6,8 Std./Tag ist etwas geringer als im Hochsommer, gleichzeitig treten etwa 12 Tage/Monat mit Niederschlag auf, was auf eine vergleichbare Niederschlagsfrequenz hinweist. Diese Kombination weist auf einen Spätsommer mit weiterhin günstigen Bedingungen für Außenaktivitäten hin, die jedoch zunehmend von kurzen Tiefdruckphasen geprägt sein können. Klimatisch bleibt die Lage geprägt von moderater Wärme, stabiler Meereswirkung und einer leichten Abnahme der solaren Einstrahlung gegenüber dem Hochsommer.
Subjektive Wahrnehmung
Die Wahrnehmung verläuft ähnlich wie im Hochsommer, jedoch mit einer leichten Verringerung der intensiven Sonneneinstrahlung. Tagsüber bleibt es angenehm warm, in geschützten Bereichen kann die Wärme stärker wirken, während offene Flächen durch Meeresbrisen gemildert werden. Abende erscheinen spürbar kühler und werden durch die Nähe zum Wasser als frisch empfunden. Regenphasen treten vereinzelt auf und sorgen für eine fühlbare Auffrischung der Luft. Insgesamt wirkt das Klima ausgeglichen und weniger drückend, sodass Aktivitäten im Freien komfortabel bleiben, insbesondere bei windgeschützten oder wasserorientierten Aufenthaltsorten.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich gut für aktive Reisende, die Strand und Küste kombinieren möchten, da die Wassertemperatur noch nutzbar ist und gleichzeitig die Außentemperaturen moderat sind. Kultur- und Städtetouren sind komfortabel planbar, wobei gelegentliche Niederschläge kurze Änderungen des Programms notwendig machen können. Für Wassersportarten sind die Bedingungen stabil, für Wanderungen und Fahrradtouren bieten sich die kühleren Morgen und späteren Nachmittage an. Einschränkungen sind hauptsächlich wetterbedingt kurzzeitig, langfristige Einschränkungen für Reisepläne sind nicht zu erwarten.
Klima Gdingen im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 18 °C | 14 °C | 11 °C | 15 °C | 5 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
September markiert in Gdingen einen Übergang von sommerlicher zu herbstlicher Witterung mit deutlich abklingender Sonnenscheindauer und moderat rückläufigen Temperaturen. Die Höchstwerte liegen bei 17,5 °C, die Tiefstwerte bei 10,5 °C und das Monatsmittel bei 14 °C. Die mittlere Wassertemperatur reduziert sich auf 15 °C, was die Abkühlung des Meeres widerspiegelt. Die Sonnenscheindauer fällt auf 4,8 Std./Tag und die Niederschlagsfrequenz erhöht sich leicht auf etwa 13 Tage/Monat, was auf eine stabilere Präsenz von Ausläufern atlantischer Störungen hindeutet. Diese Kombination kennzeichnet einen gemäßigten Herbstanfang mit merklicher Abkühlung von Luft und Meer sowie zunehmender Häufigkeit von regenbegleiteten Tagen. Klimatisch dominiert nun eine größere Variabilität und eine Abnahme der sommerlichen Stabilität.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag nimmt die Frische zu und die Tage erscheinen deutlich kühler als zuvor. Tagesabschnitte mit Sonnenschein wirken angenehm, doch lassen sich Regenschauer häufiger annehmen. Abende sind deutlich kühler und erfordern wärmere Kleidung, die Nähe zum Wasser verstärkt das kühlere Empfinden. Die Sonne wird bei längeren Aufenthalten als weniger intensiv wahrgenommen, während windige Phasen das Wärmegefühl weiter reduzieren. Insgesamt prägt ein deutlich erkennbarer Wechsel von offenen, lichtreichen Tagen hin zu wind- und niederschlagsanfälligeren Abschnitten den Eindruck.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für Reisende, die flexible Tagesplanungen bevorzugen und keine ausschließlichen Badeurlaube anstreben. Küstennahe Aktivitäten behalten ihren Reiz durch moderat nutzbares Meer, gleichzeitig sind Kultur- und Stadterkundungen attraktiv wegen geringerer Besucherzahlen. Wanderungen und Radtouren sind möglich, sollten jedoch wetterabhängig geplant werden, da die Wahrscheinlichkeit für Regenschauer steigt. Einschränkungen ergeben sich bei wasserbezogenen Angeboten, die von milderen Wassertemperaturen und wechselhaftem Wetter beeinflusst werden.
Klima Gdingen im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 13 °C | 10 °C | 6 °C | 11 °C | 3 Std./Tag | 15 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Oktober zeigt in Gdingen eine klare Herbstcharakteristik mit weiter sinkenden Temperaturen und deutlich reduzierter Sonnenscheindauer. Die Monatswerte verzeichnen Höchstwerte von 13,1 °C und Tiefstwerte von 6,1 °C bei einem Monatsmittel von 9,6 °C. Die Wassertemperatur beträgt im Mittel 11 °C, was auf eine weiterhin aktive Abkühlung des Meeres hinweist. Die Sonnenscheindauer liegt bei 3,2 Std./Tag und die Anzahl der Niederschlagstage liegt bei etwa 15 Tage/Monat, was eine erhöhte Häufigkeit feuchter Perioden signalisiert. Zusammengenommen entspricht dies einem gemäßigten maritimen Herbst mit häufigeren Störungen, reduzierter solaren Einstrahlung und kühleren, feuchteren Verhältnissen. Die saisonale Entwicklung unterstreicht den Übergang zu einer wettervariableren Periode mit häufigerem Regen und merklicher Abkühlung der Oberflächengewässer.
Subjektive Wahrnehmung
Alltag und Freizeit sind von kühleren, oft feuchten Bedingungen geprägt. Sonnige Abschnitte sind seltener und werden als kurz und wenig stabil erlebt. Tagsüber sorgt die kühlere Luft für ein gedämpftes Wärmeempfinden, während abendliche Phasen deutlich frischer und feuchter wirken. Wind und Niederschlag erhöhen das Bedürfnis nach schützender Kleidung, und Aufenthalte im Freien werden stärker durch wechselndes Wetter bestimmt. Insgesamt entsteht ein eher zurückhaltender und wetterabhängiger Eindruck mit Betonung auf Schutz vor Feuchte und Kälte.
Praktische Einordnung
Reisen in diesem Monat sind für jene geeignet, die kulturelle Programme und städtische Angebote bevorzugen, da Außentouren stärker von Wetterabhängigkeit betroffen sind. Aktivurlaube sind möglich, erfordern aber wetterfeste Planung und flexibles Timing. Badeorientierte Reisen sind weniger empfehlenswert aufgrund deutlich abgesunkener Wassertemperaturen. Einschränkungen ergeben sich vor allem für lange Outdoor-Aktivitäten und für Angebote, die eine stabile Sonnenscheindauer voraussetzen. Hervorzuheben sind hingegen geringere Besucherzahlen und eine ruhigere Infrastruktur in Städten und an der Küste.
Klima Gdingen im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 7 °C | 4 °C | 1 °C | 7 °C | 2 Std./Tag | 17 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
November kennzeichnet in Gdingen das fortschreitende Heranrücken winterlicher Verhältnisse mit weiteren Temperaturabnahmen und sehr eingeschränkter Sonnenscheindauer. Die Monatsdaten zeigen Höchstwerte von 7,2 °C und Tiefstwerte von 1,2 °C bei einem Monatsmittel von 4,2 °C. Die Wassertemperatur liegt bei 7 °C, was die deutliche Abkühlung der Küstengewässer widerspiegelt. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf 1,8 Std./Tag und die Niederschlagsverteilung umfasst etwa 17 Tage/Monat, was häufige feuchte und trübe Phasen anzeigt. Diese Parameter deuten auf eine überwiegend kühle, feuchte und wenig sonnige Periode hin, die von maritimen Einflüssen geprägt ist. Klimatisch überwiegen horizontale Luftschichten mit geringer solaren Energiezufuhr und häufigen atlantischen Eintritten, die zu ausgedehnter Bewölkung und niedrigen Werten führen.
Subjektive Wahrnehmung
Die Atmosphäre wirkt überwiegend kühl und gedämpft, mit häufig trüber Witterung und niedriger Lichtintensität. Tagsüber ist das Wärmeempfinden gering, intensive Tätigkeiten im Freien erscheinen anstrengender. Abende und Morgen sind deutlich kälter und oft feucht, sodass Feuchtigkeit verstärkt wahrgenommen wird. Sonnenfenster sind selten und werden als willkommene, kurze Lichtmomente empfunden. Insgesamt entsteht das Gefühl einer ruhigen, aber wetterbedingt eingeschränkten Außenwahrnehmung, die zunehmend auf Schutzausrüstung und wärmende Kleidung ausgerichtet ist.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich primär für Reisen mit Fokus auf Innenaktivitäten, Kultur und kurze Ausflüge mit guter logistischer Absicherung, da Außenerlebnisse wetterabhängig und oft durch Feuchte begrenzt sind. Küstennahe Freizeitangebote sind in ihrer Nutzbarkeit eingeschränkt, und Wasseraktivitäten sind weniger attraktiv. Für Reisende, die Ruhe und geringere Besucherzahlen schätzen, bietet sich eine geeignete Zeit, jedoch sind wetterfeste Programme und flexible Tagesplanung wichtig. Einschränkungen betreffen insbesondere längere Außenexkursionen und auf Sonnenschein angewiesene Aktivitäten.
Klima Gdingen im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 3 °C | 0 °C | -3 °C | 2 °C | 1 Std./Tag | 18 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Dezember in Gdingen weist die tiefsten Werte der betrachteten Periode auf und markiert den Beginn einer winterlich geprägten Phase. Die Höchstwerte erreichen 3,1 °C, die Tiefstwerte fallen auf -2,5 °C und das Monatsmittel liegt bei 0,3 °C. Die mittlere Wassertemperatur beträgt 2 °C und signalisiert eine stark abgekühlte Küstenzone. Die Sonnenscheindauer ist mit 1,2 Std./Tag sehr gering und die Anzahl der Niederschlagstage liegt bei etwa 18 Tage/Monat, was auf häufige feuchte oder gefrierende Niederschläge hindeutet. Diese Kombination charakterisiert einen kalten, feuchten und wenig sonnenreichen Monat mit maritimer Kälteeinwirkung. Klimatisch dominieren häufige Bewölkung, reduzierte solare Einstrahlung und ein erhöhtes Auftreten von Frost oder Schnee in Abhängigkeit von Luftmassenwechseln.
Subjektive Wahrnehmung
Die Wahrnehmung ist geprägt von kalter, oftmals feuchter Luft und einem reduzierten Tageslichtangebot. Tagsüber bleibt die Umgebung kühl und es entsteht schnell ein Gefühl von Kälte, das durch nasse Oberflächen verstärkt wird. Abende sind frostig und erfordern warme, schützende Kleidung. Gelegentliche Phasen mit hellerem Himmel werden als kurz empfunden und verändern das ansonsten gedämpfte Ambiete kaum nachhaltig. Insgesamt wirkt das Klima als gedrückt und auf Geborgenheit ausgerichtet, mit deutlichem Bedürfnis nach Schutz vor Kälte und Feuchte.
Praktische Einordnung
Reisen sind in diesem Monat besonders geeignet für Wintersportnahe Angebote im weiteren Umfeld oder für Reisende mit Interesse an ruhigen Kulturprogrammen und saisonalen Veranstaltungen. Außentouren sind wetterabhängig und erfordern entsprechende Ausrüstung sowie Vorsicht bei Straßenzuständen. Bade- und sommerliche Aktivitäten sind nicht empfehlenswert aufgrund deutlich abgesenkter Wassertemperaturen und häufiger Niederschläge. Einschränkungen betreffen vor allem wetterintensive Unternehmungen und ungeplante Außenaktivitäten; durch gute Vorbereitung bleiben jedoch städtische und kulturelle Angebote gut nutzbar.