Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.381 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat
Der wärmste Monatsmittelwert tritt im Februar auf, gekennzeichnet durch ein mittleres Temperaturmaximum von 28,7 °C und relativ hoher Wassertemperatur.
Kältester Monat
Der kühlschrankste Monatsmittelwert zeigt sich im Juli mit 24,5 °C; diese Periode fällt mit der ausgeprägtesten Trockenheit zusammen.
Sonnigster Monat
Die höchste mittlere Sonnenscheindauer ist im Juli zu verzeichnen mit 9,5 Std./Tag, was die Trockenzeit thermisch verstärkt.
Trockenster Monat
Der trockenste Monat ist der Juli mit nur 2 Tage/Monat mit Niederschlag, was die stärkste Austrocknung von Oberflächen und Böden bedingt.
Regenreichster Monat
Der regenreichste Monat ist der Januar mit 18 Tage/Monat mit Niederschlag, was die Hochwasser- und Feuchtphase prägt.
Beste Reisezeit
Zwischen Mai und September erlebst du das angenehmste Klima. Die Nächte liegen bei etwa 17,8-20,0°C, die Tage erreichen 31,2-33,0°C, dazu 8,0-9,5 Sonnenstu...
Überblick
Cuiabá weist ein deutlich tropisches Klima auf, geprägt von einem klaren Wechsel zwischen feuchteren und trockenen Abschnitten im Jahresverlauf. Die Atmosphäre ist saisonal geprägt, mit einer Phase erhöhter Niederschlagsaktivität und einer deutlich ausgeprägten Trockenperiode. Vegetation und Wasserflächen reagieren sensibel auf diese Rhythmik, wodurch Binnengewässer und Flusspegel saisonalen Schwankungen unterliegen. Die Sonneneinstrahlung zeigt im Jahresverlauf merkbare Unterschiede, was lokale Verdunstungsraten und landwirtschaftliche Wachstumsphasen beeinflusst. Für Reiseplanung und Ressourcenmanagement sind die Zeitfenster mit verstärkter Niederschlagsaktivität ebenso relevant wie die Monate mit hoher Sonnenscheindauer. Diese Analyse fasst die klimatischen Grundzüge zusammen, beschreibt saisonale Übergänge und ordnet die Hauptcharakteristika in Hinblick auf Temperaturverlauf, Niederschläge, Sonnenscheindauer und Wassertemperatur ein.
Klimacharakteristik
Das Klima von Cuiabá lässt sich als tropisch mit ausgeprägter saisonaler Variabilität charakterisieren. Die Jahreszeit mit intensivem Niederschlag hat hohe Häufigkeiten von Regentagen, während die Trockenzeit durch stark reduzierte Niederschlagsereignisse und erhöhte Sonnenscheindauer gekennzeichnet ist. Temperaturschwankungen bleiben im Jahresverlauf moderat, so dass die Trockenzeit eher durch geringere nächtliche Minima als durch drastische Tagestemperaturrückgänge auffällt. Die Wassertemperatur zeigt geringe saisonale Amplituden und trägt zur Persistenz tropischer Verhältnisse bei. Die Kombination aus hoher Luftfeuchte in der Regenzeit und ausgeprägter Sonnenscheindauer in der Trockenzeit unterstützt rasche Bodenfeuchtewechsel und beeinflusst landwirtschaftliche Zeitfenster. Infrastrukturplanung muss sowohl die Häufigkeit von Regentagen in der feuchten Phase als auch die erhöhte Sonneneinstrahlung in der trockenen Phase berücksichtigen.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Die jährliche Verteilung der Lufttemperaturen in Cuiabá bleibt relativ konstant, mit einem klar erkennbaren Maximum zu Beginn des Jahres und einem Minimum in der Mitte des Jahres. Das maximale Monatsmittel der Lufttemperatur tritt im Februar mit 28,7 °C auf, das minimale Monatsmittel zeigt sich im Juli mit 24,5 °C. Die Differenz zwischen diesen Extremen ist moderat, was typisch für tropische Binnenstandorte ist. Übergangsmonate weisen graduelle Abkühlungen oder Erwärmungen auf, wobei die trockensten Monate tendenziell geringfügig kühlere Nachtwerte aufweisen. Insgesamt dominieren hohe Werte über weite Teile des Jahres, was thermisch stabile Bedingungen für Biodiversität und Gewässerökologie nahelegt.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die Sonnenscheindauer zeigt einen klaren jahreszeitlichen Rhythmus mit höheren Tagesmittelwerten in der Trockenzeit und geringerer Einstrahlung während der feuchteren Monate. Das Maximum der täglichen Sonnenscheindauer liegt im Juli bei 9,5 Std./Tag, das Minimum zeigen die Randmonate des Feuchteabschnitts mit 6 Std./Tag. Dieser Unterschied beeinflusst Verdunstung und Temperaturanomalien im Bodenprofil. Längere Sonnenscheindauer während der Trockenzeit fördert erhöhte Oberflächenaufheizung, während die feuchtere Phase durch häufigere Bewölkung und reduzierte Sonnenscheindauer geprägt ist. Die Verteilung der Sonnenscheindauer korreliert mit den Niederschlagsmuster und bietet einen verlässlichen Indikator für die Planung sonnenabhängiger Aktivitäten.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Verteilung der Regentage in Cuiabá ist stark saisonal konzentriert. Der höchste Monatswert an Regentagen tritt im Januar mit 18 Tage/Monat auf, gefolgt von Februar und März mit leicht reduzierter Häufigkeit. Die Trockenzeit zeigt sehr geringe Häufigkeiten von Niederschlagstagen; der niedrigste Monatswert liegt im Juli mit 2 Tage/Monat. Zwischen diesen Extremen finden sich Monate mit allmählicher Abnahme und späterer Wiederzunahme der Regentagszahlen, was klare Übergangsphasen bedingt. Diese Struktur ist entscheidend für Wasserwirtschaft, Landwirtschaft und Infrastruktur, da sie Perioden mit hoher Bodenfeuchte und Perioden mit starker Austrocknung abgrenzt.
Wassertemperatur im Jahresverlauf
Die mittlere Wassertemperatur ist über das Jahr relativ konstant und bewegt sich auf hohen tropischen Niveaus. Das höchste mittlere Wassertemperaturmonat liegt im Februar bei 28,6 °C, das tiefste Monatsmittel zeigt sich im Juli mit 26,5 °C. Die reduzierte saisonale Amplitude der Wassertemperatur begrenzt extreme Temperaturschwankungen in aquatischen Lebensräumen, trägt jedoch zu anhaltend warmen Bedingungen bei. Diese thermische Stabilität beeinflusst ökologische Prozesse in Flüssen und Seen, beispielsweise Stoffwechselraten und Sauerstofflöslichkeit. Für Erholungs- und Nutzungsszenarien bleibt die Wassertemperatur damit das ganze Jahr über auf einem komfortabel warmen Niveau.
Klimaphasen des Jahres
Regenhoch
Die Phase des Regenhochs ist durch hohe Häufigkeiten an Niederschlagstagen und erhöhte Luftfeuchte gekennzeichnet. In diesen Monaten dominieren häufige konvektive Niederschläge, die sowohl die Bodensättigung als auch Flusspegel zügig ansteigen lassen. Gleichzeitige Bewölkung reduziert die direkte Einstrahlung, wodurch die tägliche Sonnenscheindauer gegenüber der Trockenzeit deutlich geringer ausfällt. Ökologisch fördert diese Phase Pflanzenwachstum und Auffüllung von Grundwasserreserven, stellt jedoch Anforderungen an die Entwässerungsinfrastruktur und erhöht das Risiko von Überschwemmungen in niedrig gelegenen Bereichen. Landwirtschaftliche Maßnahmen konzentrieren sich auf kulturspezifische Anpassungen an hohe Bodenfeuchte und Pflanzenschutz gegen feuchtigkeitsbedingte Pathogene.
- Januar weist 18 Tage/Monat mit Niederschlag auf.
- Februar erreicht eine mittlere Wassertemperatur von 28,6 °C.
- März zeigt eine mittlere Sonnenscheindauer von 6,5 Std./Tag.
- April verzeichnet 12 Tage/Monat mit Niederschlag.
Abtrocknungsphase
Die Abtrocknungsphase markiert den Übergang von feuchteren zu deutlich trockeneren Verhältnissen. Niederschlagstage nehmen spürbar ab, wodurch Bodenfeuchte und oberflächennahe Wasserverfügbarkeit zurückgehen. Zugleich nimmt die Sonnenscheindauer zu, sodass Verdunstung und thermische Belastungen für Vegetation steigen. Diese Phase ist für Bewässerungsplanung relevant, da Reservoirs und Bodenwasservorräte häufig aufgefüllt sein müssen, um die folgende Trockenzeit zu überbrücken. Für die Landwirtschaft ist das Management von Saat- und Erntefenstern sowie von Bodenbedeckung wichtig, um Erosion und Austrocknung zu reduzieren.
- Mai weist 6 Tage/Monat mit Niederschlag auf.
- Mai hat eine mittlere Sonnenscheindauer von 8,5 Std./Tag.
- Juni verzeichnet 3 Tage/Monat mit Niederschlag.
Trockenzeit
Die Trockenzeit ist durch sehr geringe Niederschlagsfrequenzen und hohe tägliche Sonnenscheindauer gekennzeichnet. Diese Phase führt zu ausgeprägter Austrocknung der Oberböden und geringeren Flusszuflüssen. Temperaturen bleiben hoch, jedoch sind nächtliche Minima tendenziell niedriger als in der feuchten Phase. Die Kombination aus intensiver Sonneneinstrahlung und wenigen Regentagen erhöht das Risiko von Vegetationsstress und erhöhten Brandgefahren in bestimmten Habitaten. Infrastruktur und Wasserressourcenmanagement müssen Strategien für reduzierten Zufluss und höhere Verdunstungsraten vorhalten.
- Juli hat die niedrigste mittlere Lufttemperatur mit 24,5 °C.
- Juli erreicht die höchste Sonnenscheindauer mit 9,5 Std./Tag.
- Juli verzeichnet nur 2 Tage/Monat mit Niederschlag.
Wiederanfeuchtung
Die Wiederanfeuchtungsphase ist geprägt von einer allmählichen Zunahme der Niederschlagsereignisse und einer Reduktion der Sonnenscheindauer gegenüber der Trockenzeit. Boden- und Oberflächengewässer werden sukzessive aufgefüllt, wodurch ökologische Prozesse wie Pflanzenwachstum und Aktivität aquatischer Organismen zunehmen. Diese Phase bereitet das System auf das folgende Regenhoch vor und ist wichtig für die Regenerationsdynamik terrestrischer Lebensräume. Infrastrukturplanung nutzt diese Phase, um Instandsetzungsmaßnahmen durchzuführen, bevor erneute intensive Niederschlagsereignisse einsetzen.
- September verzeichnet 3 Tage/Monat mit Niederschlag.
- Oktober hat 6 Tage/Monat mit Niederschlag.
- Dezember weist 15 Tage/Monat mit Niederschlag auf.
- November zeigt eine mittlere Sonnenscheindauer von 6,2 Std./Tag.
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Cuiabá im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 34 °C | 29 °C | 23 °C | 29 °C | 6 Std./Tag | 18 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Januar zeigt das Klimaprofil sehr warme Tageswerte und warme Nächte mit einer Maximaltemperatur von 33,6 °C und einer Minimaltemperatur von 23,4 °C. Das Monatsmittel liegt bei 28,5 °C, was auf konstante Wärme über Tag und Nacht hinweist. Die Wassertemperatur entspricht mit 28,5 °C weitgehend der Luftwärme und begünstigt ganzjährig angenehme Badebedingungen. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer beträgt 6 Std./Tag, kombiniert mit 18 Tage/Monat mit Niederschlag. Diese Kombination deutet auf eine feuchte Saison mit häufigen, teils ergiebigen Regenereignissen und gleichzeitig ausreichend Sonnenfenstern hin. Ökologisch führt die hohe Wasserdampfmenge zu erhöhter Luftfeuchte und reduziertem nächtlichen Wärmeverlust. Zusammenfassend steht der Monat für heiße, feuchte Verhältnisse mit ausgeprägter Niederschlagsneigung und moderatem Tageslichtangebot.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima drückend warm, tagsüber spürt die Luft eine beständige Wärme und hohe Luftfeuchte. Im Schatten wird die Wärme spürbar gemildert, direkte Sonne erzeugt ein intensives Strahlungsgefühl. Abends bleibt die Temperatur hoch, wodurch die Abkühlung nur gering ausfällt. Die Feuchte sorgt dafür, dass Kleidung schneller klebt und Innenräume längere Zeit brauchen, um auszukühlen. Insgesamt ergibt sich ein Gefühl beständig hoher Wärme ohne deutliche nächtliche Erholung.
Praktische Einordnung
Für Aktivreisende sind kurze, frühmorgendliche Exkursionen und schattige, wassernahe Aktivitäten geeignet. Ausgedehnte Tageswanderungen sollten vermieden oder auf kühlere Tagesabschnitte beschränkt werden. Kultur- und Stadtbesichtigungen sind möglich, erfordern jedoch ausreichend Hydration und Pausen im Schatten. Veranstaltungs- und Gastronomieangebote sind uneingeschränkt nutzbar, allerdings sind Regenunterbrechungen wahrscheinlich. Reisende sollten auf hohe Luftfeuchte eingestellt sein und Aktivitäten flexibel planen.
Klima Cuiabá im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 34 °C | 29 °C | 24 °C | 29 °C | 6 Std./Tag | 17 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Februar ist klimatisch sehr ähnlich zum Januar mit leicht erhöhten Tageshöchstwerten von 33,8 °C und Minimalwerten von 23,6 °C. Das Monatsmittel von 28,7 °C und die Wassertemperatur von 28,6 °C signalisieren weiterhin stabile, hohe Wärmebedingungen. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer liegt bei 6,2 Std./Tag, begleitet von 17 Tage/Monat mit Niederschlag. Die Werte deuten auf eine anhaltende feuchte Saison mit häufigen Schauern, jedoch ausreichend sonnigen Intervallen für Außenaktivitäten. Hydrologisch führt die hohe Niederschlagsfrequenz zu kurzfristig hoher Bodenfeuchte und erhöhter Dunstbildung in den Morgenstunden. Insgesamt bleibt der Monat durch warme Luftschichten und eine hohe Temperaturkonstanz geprägt.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag präsentiert sich das Klima weiterhin heiß und feucht. Die Sonne kann intensiv wirken, besonders in exponierten Bereichen, während Schattenbereiche deutlich erträglicher erscheinen. Abends bleibt die Wärme präsent, Temperaturschwankungen sind gering und nächtliche Abkühlung ist begrenzt. Feuchte Luft verstärkt das Wärmeempfinden, sodass Aktivitäten in geschlossenen, klimatisierten Räumen als angenehmer empfunden werden.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für Kulturreisen und wassernahes Freizeitprogramm, bei dem Regenpausen eingeplant werden. Outdoor-Abenteuer sollten auf den Morgen und späte Nachmittage konzentriert werden. Längere Trekking- oder Expeditionstouren in unerschlossenem Terrain sind wegen häufiger Niederschläge und hoher Luftfeuchte weniger ideal. Flexibilität bei der Tagesplanung erhöht die Aufenthaltsqualität und minimiert Störungen durch Schauern.
Klima Cuiabá im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 34 °C | 28 °C | 23 °C | 28 °C | 7 Std./Tag | 16 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im März bleiben die extremen Tageswerte nahe bei 33,6 °C, während die Nächte mit 23,2 °C etwas kühler sind. Das Monatsmittel von 28,4 °C und die Wassertemperatur von 28,4 °C zeigen weiterhin warme Bedingungen. Die mittlere Sonnenscheindauer beträgt 6,5 Std./Tag und es gibt 16 Tage/Monat mit Niederschlag. Gegenüber den Vormonaten ist eine leichte Abnahme der Regenhäufigkeit sichtbar, was auf eine allmähliche Abklingphase der regenreicheren Periode hinweist. Die Kombination aus hoher Wärme und noch relativ häufiger Niederschlagswahrscheinlichkeit führt zu weiterhin hoher Luftfeuchte, aber etwas längeren sonnigen Phasen. Diese Situation begünstigt einen Übergang zu geringfügig trockeneren Verhältnissen, ohne die grundsätzliche Wärmecharakteristik zu verändern.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt weiterhin warm, jedoch treten spürbare Phasen mit mehr Sonne auf, die das Gefühl von Helligkeit und Wärme verstärken. Schatten bietet deutlichere Erleichterung, insbesondere während der heißesten Tageszeiten. Abende sind vergleichsweise angenehmer, da die Feuchte leicht abnimmt und die Luft etwas klarer wirkt. Insgesamt bleibt das Empfinden von hoher Grundwärme, allerdings mit merklich häufigeren sonnigen Abschnitten.
Praktische Einordnung
Reisen im März profitieren von einer beginnenden Verringerung der Regenwahrscheinlichkeit, weshalb kombinierte Programme aus Kultur, Stadtbesichtigung und Naturerlebnissen gut durchführbar sind. Aktivitäten, die von beständigem Sonnenschein profitieren, werden zunehmend attraktiver. Für Outdoor-Events bleibt jedoch die Möglichkeit kurzfristiger Niederschläge zu berücksichtigen. Die Planung sollte auf wechselnde Tagesbedingungen ausgelegt sein, um regenbedingte Unterbrechungen zu vermeiden.
Klima Cuiabá im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 33 °C | 28 °C | 22 °C | 28 °C | 7 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im April zeigt sich eine klare Veränderung mit einer Tagesmaximaltemperatur von 33 °C und einer Minimaltemperatur von 22 °C. Das Monatsmittel beträgt 27,5 °C und die Wassertemperatur liegt bei 28 °C. Die mittlere Sonnenscheindauer steigt auf 7,2 Std./Tag und die Niederschlagstage nehmen auf 12 Tage/Monat ab. Diese Entwicklung weist auf einen deutlich sichtbaren Übergang hin: die Regenhäufigkeit verringert sich, zugleich bleiben hohe Tageswerte erhalten. Die abnehmende Feuchte begünstigt größere Sonnenscheinanteile und führt zu klarerem Tagesverlauf. Hydrologisch lässt die Intensität der Niederschläge nach, sodass Bodenfeuchte und Dunstbildung tendenziell abnehmen. April markiert damit den Beginn einer trockeneren Phase bei weiterhin warmen Bedingungen.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wird die Luft etwas trockener und die Sonnentage nehmen zu, wodurch das Klima insgesamt weniger drückend wirkt. Tagsüber bleibt es warm, wobei Sonnenexposition stärker ins Gewicht fällt. Im Schatten und am Abend ist eine spürbare Erleichterung vorhanden. Die kontrastierenden Tagesbedingungen machen Aufenthalte im Freien angenehmer als in der vorhergehenden, feuchteren Periode.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich gut für kombinierte Reiseformen, da weniger Regenpausen einplanbar sind und längere Außenaufenthalte wahrscheinlicher gelingen. Naturbeobachtung, Bootstouren und kulturelle Programme lassen sich stabiler durchführen. Für Aktivitäten, die Schatten suchen oder kühlere Bedingungen bevorzugen, bieten die Morgen- und Abendstunden bessere Voraussetzungen. Insgesamt ist eine höhere Planungssicherheit gegeben.
Klima Cuiabá im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 32 °C | 26 °C | 20 °C | 28 °C | 9 Std./Tag | 6 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Mai setzt sich die Tendenz zu trockeneren Verhältnissen fort. Die Tageshöchsttemperatur liegt bei 32 °C, die Nächte sind mit 19,8 °C deutlich kühler. Das Monatsmittel von 25,9 °C steht in deutlichem Kontrast zu den Vormonaten. Die Wassertemperatur von 27,5 °C bleibt vergleichsweise warm. Die Sonnenscheindauer steigt auf 8,5 Std./Tag und die Niederschlagstage sinken auf 6 Tage/Monat. Diese Kombination weist auf eine ausgeprägte Trockenperiode hin mit viel Tageslicht und klareren Nächten. Thermisch ergibt sich eine größere Tag-Nacht-Variabilität, die für angenehmere Nächte und geringere Dunstbildung sorgt. Ökologisch sind vermindertes Niederschlagsvolumen und geringere Luftfeuchte prägend.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt deutlich trockener und sonniger. Tagsüber ist die Sonneneinstrahlung intensiv, dennoch bringt die geringere Luftfeuchte ein angenehmeres Wärmeempfinden als in der feuchten Saison. Abends und nachts ist eine spürbare Abkühlung vorhanden, die Erholung von Tageshitze erleichtert. Schattenplätze bieten weiterhin wichtigen Schutz vor direkter Strahlung, während längere Aufenthalte in der Sonne ermüdend wirken können.
Praktische Einordnung
Der Monat ist günstig für Aktivitäten im Freien, darunter Wanderungen, ausgedehnte Stadterkundungen und Bootsausflüge. Die geringere Regenwahrscheinlichkeit erhöht die Planungssicherheit. Für Naturrundreisen sind Fluss- und Feuchtgebietsszenarien häufig zugänglicher, allerdings kann reduzierte Wasserführung bestimmte Wasserwege einschränken. Insgesamt sind flexible Tagesprogramme mit Morgen- und Abendaktivitäten vorteilhaft.
Klima Cuiabá im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 32 °C | 25 °C | 19 °C | 27 °C | 9 Std./Tag | 3 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Juni erreicht die Region eine der trockensten Phasen bei weiterhin moderaten Tageswerten von 31,5 °C und kühlen Nächten von 18,5 °C. Das Monatsmittel liegt bei 25 °C, während die Wassertemperatur bei 26,8 °C verbleibt. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer ist mit 9 Std./Tag hoch und die Niederschlagstage sind mit 3 Tage/Monat sehr gering. Diese Werte belegen eine klare Trockenzeit mit ausgeprägtem Tageslichtangebot und deutlicher Tag-Nacht-Differenz. Die geringe Regenhäufigkeit reduziert Luftfeuchte und Dunst, wodurch atmosphärische Transparenz und thermische Ausgeglichenheit zunehmen. Hydrologisch sind niedrigere Zuflüsse und reduzierte Bodenfeuchte zu erwarten. Juni steht für warmen, sehr sonnigen und deutlich trockeneren Jahresabschnitt.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag dominieren sonnige, trockene Bedingungen mit spürbarer Erwärmung am Tag und deutlich kühleren Nächten. Die Sonne wirkt intensiv, weshalb Schatten und zeitliche Staffelung von Aktivitäten wichtig sind. Abends bietet die frischere Luft eine deutliche Erleichterung. Das subjektive Empfinden ist geprägt von klarer Luft und guter Sicht, begleitet von einer angenehmeren nächtlichen Erholung.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich besonders für Outdoor-Aktivitäten, Fototouren und Landschaftsbeobachtung aufgrund stabiler Wetterbedingungen und hoher Sonnenscheindauer. Flussbezogene Angebote sind leichter planbar, allerdings kann geringe Wasserführung manche Wasseraktivitäten einschränken. Für Trekking und Naturrundreisen sind klare Tage und kühle Nächte förderlich, wobei Schutz vor intensiver Sonneneinstrahlung tagsüber weiterhin erforderlich ist.
Klima Cuiabá im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 31 °C | 25 °C | 18 °C | 27 °C | 10 Std./Tag | 2 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Juli zeigt Cuiabá das typische Muster der Trockenzeit mit ausgeprägtem Sonnenschein und sehr geringen Niederschlägen. Die durchschnittliche Temperatur liegt bei 24,5 °C, das Tagesmaximum erreicht 31,2 °C und das nächtliche Minimum fällt auf 17,8 °C. Diese Kombination ergibt große Tagesamplituden bei insgesamt moderater Mittagswärme. Die Sonnenscheindauer beträgt 9,5 Std./Tag, was auf klare Verhältnisse und hohe Strahlungsenergie an den Nachmittagen hinweist. Niederschlag ist mit 2 Tage/Monat minimal, die Luft bleibt deshalb relativ trocken und die Wahrscheinlichkeit für längere Niederschlagsphasen ist sehr gering. Die Wassertemperatur von 26,5 °C führt zu warmen Bedingungen an Gewässern, ohne starke Verdunstungsdynamik. Klimatisch ist Juli als ausgeprägte Trocken- und Sonnesaison einzuordnen, geprägt von stabilen Hochdruckeinflüssen, ausgeprägtem Tagesgang und niedrigen Niederschlagswahrscheinlichkeiten.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima im Juli trocken und sonnig. Tagsüber ist die Sonne präsent und erzeugt eine spürbare Wärme, während im Schatten und in den frühen Morgenstunden deutlich kühlere Verhältnisse herrschen. Abende und Nächte sind vergleichsweise frisch und bieten Entlastung von der Tageshitze. Die Luft fühlt sich trocken an, wodurch schweißtreibende Hitze seltener empfunden wird als bei hoher Luftfeuchte. Gewässer vermitteln eine angenehme Wärme, die Körpertemperatur jedoch nicht übermäßig belastet. Insgesamt entsteht der Eindruck von klaren, stabilen Tagen mit markantem Kontrast zwischen warmen Nachmittagen und kühleren Nächten.
Praktische Einordnung
Juli eignet sich für Aktivitäten im Freien, insbesondere für Wanderungen, Stadterkundungen und Naturbeobachtungen, da Regen selten ist und Sonnenschein vorherrscht. Tagesprogramme profitieren von früheren Startzeiten oder Aufenthalten im Schatten während der wärmsten Stunden. Wasserbezogene Aktivitäten sind angenehm möglich, da die Wassertemperatur warm ist. Einschränkungen ergeben sich durch starke Sonneneinstrahlung am Nachmittag und kühle Nächte, sodass flexible Kleidung und Sonnenschutz empfohlen sind. Für Kultur- und Stadtreisen bietet der Monat hohe Planbarkeit aufgrund stabiler Wetterlagen und geringer Regenrisiken.
Klima Cuiabá im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 32 °C | 25 °C | 19 °C | 27 °C | 9 Std./Tag | 2 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der August markiert weiterhin die trockene Phase mit sehr hoher Sonnenscheindauer und sehr wenigen Regentagen. Die mittlere Temperatur beträgt 25,3 °C, das Maximum liegt bei 32 °C und das Minimum bei 18,6 °C. Die Sonnenscheindauer von 9 Std./Tag signalisiert lange, klare Tagesabschnitte und starke Einstrahlung, verbunden mit geringen Bewölkungsanteilen. Niederschlag tritt kaum auf, mit 2 Tage/Monat, wodurch atmosphärische Trockenheit und reduzierte Niederschlagsvariabilität dominieren. Die Wassertemperatur von 26,8 °C sorgt für angenehme Bedingungen an Flüssen und Seen. Klimaanalytisch ist August als stabiler, trockener Monat mit großer Tagesamplitude und hoher Strahlungsbilanz einzuordnen, was typische Trockenzeit-Eigenschaften wie geringe Luftfeuchte und häufige klare Nächte erklärt.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag fühlt sich der August hell und trocken an. Tagsüber ist die Sonne durchgängig präsent und erzeugt intensive Wärmeeindrücke, besonders in sonnenexponierten Bereichen. Schatten spendet merkliche Erleichterung. Abends kühlt es deutlich ab, was das Verweilen im Freien angenehmer macht. Die geringe Luftfeuchte reduziert das Schwüleempfinden, sodass hohe Lufttemperaturen weniger belastend wirken als unter feuchteren Bedingungen. Wasserflächen erscheinen einladend und bieten spürbare Abkühlung. Insgesamt vermittelt der Monat Stabilität, mit klaren Tagen und erholsamen, kühlen Nächten.
Praktische Einordnung
August ist günstig für Aktivurlaub, Kulturreisen und Naturbeobachtung, weil Wetterlagen planbar sind und Regen wenig einschränkt. Insbesondere Outdoor-Aktivitäten profitieren von langen Sonnenfenstern, erfordern jedoch Maßnahmen gegen starke Sonneneinstrahlung. Frühmorgendliche oder spätnachmittägliche Aktivitäten sind komfortabler als Programme in der stärksten Mittagshitze. Wasserbasierte Erholung ist gut möglich, da Gewässer warm sind und keine starke Regenunterbrechung zu erwarten ist. Bei Bedarf an kühlerem Klima sind Abendprogramme vorteilhaft. Insgesamt ist der Monat für verlässliche Reisepläne geeignet.
Klima Cuiabá im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 33 °C | 27 °C | 20 °C | 27 °C | 8 Std./Tag | 3 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der September markiert den Übergang zur feuchteren Jahreszeit mit einer leichten Zunahme der Temperaturen und einer moderaten Zunahme an Niederschlägen. Die durchschnittliche Temperatur liegt bei 26,5 °C, das Tagesmaximum erreicht 33 °C und das nächtliche Minimum 20 °C. Die Sonnenscheindauer von 8 Std./Tag bleibt hoch, nimmt aber gegenüber den Vormonaten etwas ab, was auf erhöhte Bewölkungstendenzen hinweist. Die Regentage steigen auf 3 Tage/Monat, was erste, aber noch begrenzte Niederschlagsereignisse signalisiert. Die Wassertemperatur von 27,2 °C bleibt warm und stabil. Klimatisch steht September für den Beginn einer allmählichen Verschiebung zu feuchteren Verhältnissen, wobei hohe Tagestemperaturen weiterhin vorherrschen und die Phase noch durch viele klare Abschnitte geprägt ist.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima im September weiterhin warm, jedoch mit merklich mehr Variabilität. Tagsüber bleibt die Sonne stark präsent, doch gelegentliche Wolken nehmen die direkte Strahlung zeitweise zurück. Abende sind weniger kühl als in der trockenen Mitte des Jahres und vermitteln durch höhere Mindesttemperaturen eine kontinuierlich warme Grundstimmung. Die Luftfeuchte nimmt leicht zu, sodass Wärme intensiver wahrgenommen werden kann als in den trockensten Monaten. Insgesamt entsteht ein Eindruck von warmer Stabilität mit ersten Anzeichen wechselhafterer Bedingungen.
Praktische Einordnung
September ist geeignet für Aktivitäten, die von warmen Tagen profitieren, etwa Vogelbeobachtung, Exkursionen und Wasseraktivitäten. Die etwas erhöhte Niederschlagswahrscheinlichkeit erfordert flexible Tagesplanung und Reserveoptionen für wetterabhängige Programmpunkte. Kulturreisen und Stadterkundungen bleiben gut machbar, sollten jedoch Zeitfenster für mögliche Schauer berücksichtigen. Für Reisende, die konstante Trockenheit erwarten, sind leichte Einschränkungen möglich, da die Feuchte und vereinzelte Regenereignisse zunehmen.
Klima Cuiabá im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 33 °C | 27 °C | 22 °C | 28 °C | 7 Std./Tag | 6 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Oktober setzt den Trend zu wärmeren Durchschnittstemperaturen und steigender Niederschlagsaktivität fort. Die mittlere Temperatur beträgt 27,4 °C, mit einem Tagesmaximum von 33,3 °C und einem Minimum von 21,5 °C. Die Sonnenscheindauer liegt bei 7 Std./Tag und weist eine merkliche Abnahme gegenüber den trockenen Monaten auf, was auf zunehmende Bewölkung und stärkere atmosphärische Instabilität hindeutet. Die Anzahl der Regentage erhöht sich auf 6 Tage/Monat, womit kurzzeitige, lokal begrenzte Niederschläge häufiger werden. Die Wassertemperatur von 27,8 °C bleibt hoch und unterstützt erhöhte Verdunstungsraten. Klimatisch ist Oktober als Übergangsmonat zu werten, in dem tropische Konvektion und häufigere Niederschlagsereignisse an Bedeutung gewinnen.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag präsentiert sich der Oktober warm und zunehmend wechselhaft. Tagsüber wird die Wärme von häufigerer Bewölkung unterbrochen, wodurch direkte Sonneneinstrahlung phasenweise reduziert ist. Abende sind wärmer als in der trockenen Jahresmitte und verbreiten eine feuchtere Atmosphäre. Regenepisoden sind häufiger und können Aktivitäten unterbrechen, gleichzeitig sorgen sie kurzfristig für Abkühlung. Insgesamt wirkt das Klima dynamischer mit spürbarer Zunahme der Luftfeuchte und temporärer Unterbrechung klarer Sonnentage.
Praktische Einordnung
Oktober eignet sich für Reisende, die flexibel planen und sich auf wechselhafte Wetterbedingungen einstellen können. Aktivitäten im Freien sind weiterhin möglich, sollten aber Puffer für Niederschlagsphasen enthalten. Natur- und Tierbeobachtungen profitieren von warmen Bedingungen und erhöhter Vegetationsaktivität, touristische Programme in offenen Landschaften erfordern Schutz vor Sonne und gelegentlichen Schauern. Für Kulturreisen sind kurze Regenschauer einkalkulierte Nachteile, die jedoch die Durchführbarkeit der meisten Angebote nicht grundsätzlich beeinträchtigen.
Klima Cuiabá im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 34 °C | 28 °C | 23 °C | 28 °C | 6 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im November nimmt die Niederschlagsaktivität deutlich zu und markiert den Übergang zur feuchten Jahreszeit. Die durchschnittliche Temperatur liegt bei 28,2 °C, das Tagesmaximum erreicht 33,6 °C und das Minimum liegt bei 22,8 °C. Die Sonnenscheindauer von 6,2 Std./Tag nimmt weiter ab, was auf häufigere Bewölkung und anhaltendere Niederschläge hinweist. Die Zahl der Regentage steigt auf 11 Tage/Monat, wodurch episodische, teils kräftige Schauer und Gewitter wahrscheinlicher werden. Die Wassertemperatur beträgt 28,2 °C und bleibt warm, wobei erhöhte Feuchte und Verdunstung zu intensiveren, kurzzeitigen Niederschlagsereignissen beitragen. Klimatisch ist November als Übergang in die feuchte Saison einzuordnen, gekennzeichnet durch zunehmende Konvektion und reduzierte Sonnenscheindauer.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima im November feuchter und schwüler als in den Vormonaten. Tagsüber bleibt es warm, jedoch werden sonnige Phasen häufiger durch dichte Bewölkung und teils kräftige Schauer unterbrochen. Abende sind weniger erfrischend, da die Mindesttemperaturen höher liegen und die Luftfeuchte deutlich zunimmt. Die erhöhte Feuchte verstärkt das Wärmeempfinden, sodass die Atmosphäre drückender erscheinen kann. Insgesamt vermittelt der Monat den Eindruck eines Übergangs in eine feuchte, weniger vorhersehbare Wetterphase.
Praktische Einordnung
November passt zu Reisenden, die mit vermehrten Niederschlägen rechnen und flexible Programme bevorzugen. Aktivitäten in der Natur können von ausgedehnteren Vegetation und aktiver Tierwelt profitieren, erfordern jedoch wetterfeste Planung und Ausweichoptionen bei starken Schauern. Stadterkundungen sind möglich, sollten aber Regenschutz berücksichtigen. Wasseraktivitäten bleiben durch warme Wassertemperaturen attraktiv, jedoch können Schauern die Bedingungen kurzfristig beeinträchtigen. Für Reisende ohne Flexibilität sind Einschränkungen durch häufigere Regenunterbrechungen zu erwarten.
Klima Cuiabá im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 34 °C | 29 °C | 24 °C | 29 °C | 6 Std./Tag | 15 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Dezember kennzeichnet den Beginn der ausgeprägten feuchten Jahreszeit mit hoher Temperatur und deutlich gesteigerten Niederschlagsmengen. Die mittlere Temperatur beträgt 28,6 °C, das Tagesmaximum liegt bei 33,6 °C und das Minimum bei 23,6 °C. Die Sonnenscheindauer von 6 Std./Tag ist reduziert, was auf häufige Bewölkung und anhaltende Regenphasen hinweist. Die Zahl der Regentage steigt auf 15 Tage/Monat, wodurch regelmäßige Schauer und Gewitter zu erwarten sind. Die Wassertemperatur von 28,6 °C bleibt hoch und verstärkt die Feuchtigkeitszufuhr. Klimatisch ist Dezember Teil der nassen Saison, geprägt von intensiverer Konvektion, hoher Luftfeuchte und deutlich geringerer Sonnenscheindauer im Monatsmittel.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima im Dezember warm und schwül, häufig von wechselnden Phasen aus Sonne und Regen geprägt. Tagsüber wechseln intensive Sonneneinstrahlung und dichte Wolkenfelder einander ab, wodurch kurzfristige, heftige Niederschlagsereignisse auftreten können. Abende bleiben warm und feucht, sodass nächtliche Abkühlung begrenzt ist. Die hohe Luftfeuchte erhöht das Wärmeempfinden und führt zu einer drückenden Atmosphäre. Insgesamt entsteht der Eindruck von regenarmer Vorhersagbarkeit und hoher Feuchtebelastung für längere Zeiträume.
Praktische Einordnung
Dezember eignet sich für Reisende, die mit häufigerem Regen und hoher Luftfeuchte umgehen können und flexible Zeitpläne bevorzugen. Aktivitäten im Freien sollten zeitlich flexibel und wetterunabhängig planbar sein, da Schauer kurzfristig auftreten können. Natur- und Wasseraktivitäten profitieren von warmen Wassertemperaturen, sind jedoch wetterabhängig. Für Kulturreisen in der Stadt sind Regenschutz und alternative Indoor-Optionen ratsam. Reisende, die trockene, sonnenreiche Bedingungen erwarten, sollten diese Jahreszeit meiden.