Intro Bild zum Zielort:  Tiflis
Inhaltsverzeichnis

    Fakten zum Klima im Überblick

    Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.381 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.

    Wärmster Monat

    Juli

    Der wärmste Monat ist Juli mit der höchsten mittleren Lufttemperatur und der höchsten mittleren Sonnenscheindauer; Tageshöchstwerte erreichen lokale Maxima und führen zu einer ausgeprägten sommerlichen Trockenperiode.

    Kältester Monat

    Januar

    Der kälteste Monat ist Januar mit den niedrigsten mittleren Lufttemperaturen und vereinzelten Nächten mit Frost; die Sonnenscheindauer ist reduziert und die Niederschlagshäufigkeit nimmt zu.

    Sonnigster Monat

    Juli

    Der sonnenscheinreichste Monat ist Juli, gekennzeichnet durch die längsten täglichen Sonnenscheindauern und eine geringe Anzahl von Niederschlagstagen, was die solare Einstrahlung maximiert.

    Trockenster Monat

    August

    Der trockenste Monat ist August mit der geringsten mittleren Anzahl an Niederschlagstagen, wodurch sich zusammenhängende Trockenperioden und hohe thermische Belastung einstellen.

    Regenreichster Monat

    Dezember

    Der niederschlagsreichste Monat ist Dezember mit der höchsten mittleren Häufigkeit von Niederschlagstagen, was zu einer feuchteren phasenweisen Witterung und erhöhtem Einfluss auf hydrologische Bedingungen führt.

    Beste Reisezeit

    Am angenehmsten reist du von Ende April bis Juni sowie von Anfang September bis Mitte Oktober. Die Temperaturen liegen meist zwischen 13,8 und 23,5°C, es g...

    Überblick

    Tiflis zeigt ein Klima mit klaren jahreszeitlichen Unterschieden und ausgeprägten Hitzespitzen im Sommer sowie kühleren Phasen im Winter. Landschaftliche und geographische Faktoren begünstigen lange sonnige Perioden in der Hauptsommersaison und eine vergleichsweise konzentrierte Niederschlagsverteilung in den Übergangs- und Wintermonaten. Diese Charakteristik führt zu gut definierten Vegetations- und Aktivitätsfenstern im Jahresverlauf, während die Übergänge zwischen den Jahreszeiten durch rasche Erwärmung oder Abkühlung gekennzeichnet sind. Für Reiseplanung, landwirtschaftliche Timings und wasserwirtschaftliche Betrachtungen sind die Vorhersagbarkeit von sonnigen Hochphasen und die Häufung von Niederschlagstagen in den kühleren Monaten relevante Faktoren. Die klimatische Abfolge erzeugt sowohl längere Trockenperioden im Hochsommer als auch Phasen mit häufigeren Niederschlägen gegen Jahresende, was sich auf Aufenthaltsqualität, Energiebedarf und Infrastruktur auswirkt.

    Klimacharakteristik

    Das Klima von Tiflis ist durch deutliche saisonale Kontraste geprägt. Der Jahresverlauf verläuft von einer kalten Periode mit reduzierter Sonnenscheindauer und erhöhter Häufigkeit von Niederschlagstagen hin zu einer ausgeprägten Sommersonne mit nur wenigen Niederschlagstagen. Die Höchsttemperaturen erreichen in der heißen Jahreszeit regelmäßig Werte, die sommerliche Trockenheit und intensive Sonneneinstrahlung erzeugen. In der kalten Jahreszeit treten niedrigere Durchschnittswerte und häufiger Regen oder Schneefall auf, wodurch die Niederschlagsbiometrie zu einem Wintermaximum mit höheren monatlichen Niederschlagshäufigkeiten tendiert. Die Wassertemperaturen folgen dem Lufttemperaturverlauf mit warmen Werten im Sommer und deutlich niedrigeren Werten im Winter, was saisonale Nutzungsfenster für Gewässer beeinflusst. Insgesamt kennzeichnen sich die Jahreszeiten durch schnellen Übergang von milden Frühjahrsbedingungen zu markanten Sommertemperaturen sowie durch eine winterlich geprägte Rückkehr kühlerer Verhältnisse.

    Temperaturverlauf im Jahresvergleich

    Die mittleren Lufttemperaturen zeigen im Jahresverlauf eine starke Amplitude mit klarer Minimum- und Maximumlage. Das Minimum tritt im Januar auf und liegt bei 2,3 °C, begleitet von Tiefstwerten um -2,2 °C in den kältesten Nächten. Das Maximum wird im Juli erreicht und liegt bei 26,5 °C, wobei Tageshöchstwerte bis zu 32 °C auftreten. Die Temperaturanomalien zwischen den Jahreszeiten sind deutlich und ermöglichen eine klare Unterscheidung von Heiz- und Sommerbetriebszeiten. Der Übergang von kühlen zu warmen Verhältnissen erfolgt im Frühjahr relativ schnell, was zu einer raschen Zunahme der mittleren Temperaturen zwischen Februar und Mai führt. Im Herbst ist der Rückgang der Temperaturen gradueller, die Abkühlung beschleunigt sich jedoch mit dem Übergang in die winterliche Phase. Diese saisonale Dynamik ist relevant für Energiebedarf, Vegetationszyklen und zeitliche Fenster für Außenaktivitäten.

    Jahresverlauf der gemittelten Temperatur je Monat. Tiflis.
    Durchschnittliche Temperatur (°C): Jahresverlauf der gemittelten Temperatur je Monat.

    Sonnenscheindauer im Jahresverlauf

    Die Sonnenscheindauer ist ein prägnantes Merkmal des Jahreszyklus. Die höchste mittlere Sonnenscheindauer liegt im Hochsommer bei 11,2 Std./Tag und begründet eine ausgeprägte Phase mit intensiver Einstrahlung. In den kälteren Monaten reduziert sich die tägliche Sonnenscheindauer deutlich; die niedrigsten mittleren Werte liegen bei etwa 4,2 Std./Tag bis 4,3 Std./Tag. Diese Schwankung beeinflusst die solare Einstrahlung über den Jahresverlauf erheblich und hat Auswirkungen auf thermische Belastung, Solarenergienutzung und Vegetationsentwicklung. Die Monate mit hoher Sonnenscheindauer korrespondieren mit geringerer Häufigkeit von Niederschlagstagen, wodurch sich längere, zusammenhängende trockene Perioden ergeben. Insgesamt stellt die Verteilung der Sonnenscheindauer einen zentralen Faktor für klimatische Komfortbedingungen und Planungsaspekte im Jahresverlauf dar.

    Monatliche Durchschnittswerte der täglichen Sonnenstunden im Jahresverlauf. Tiflis.
    Durchschnittliche Sonnenstunden (Std.): Monatliche Durchschnittswerte der täglichen Sonnenstunden im Jahresverlauf.

    Regentage und Niederschlagsmuster

    Die Häufigkeit von Niederschlagstagen ist saisonal konzentriert und zeigt ein Maximum in den kühleren Monaten sowie ein Minimum im Hochsommer. Die trockenste Lage weist im August lediglich 3 Tage/Monat mit Niederschlag auf, während die höchsten Werte gegen Jahresende bis zu 10 Tage/Monat erreichen. Zwischen diesen Extremen liegen Monate mit moderater Häufigkeit von Niederschlägen, die typischerweise in den Übergangszeiten auftreten. Diese Verteilung bedingt eine klare Gliederung in feuchtere und trockenere Jahresabschnitte, was für landwirtschaftliche Planung, Wassermanagement und Infrastrukturresilienz relevant ist. Kurze, aber regelmäßig wiederkehrende Niederschlagsphasen im Herbst und Winter kontrastieren mit lang anhaltenden trockenen Phasen im Sommer, die Erosionsrisiken und Bewässerungsbedarf beeinflussen können.

    Monatliche Durchschnittswerte der Regentage im Jahresverlauf. Tiflis.
    Durchschnittliche Regentage (Tage): Monatliche Durchschnittswerte der Regentage im Jahresverlauf.

    Wassertemperatur im Jahresverlauf

    Die mittleren Wassertemperaturen folgen dem jahreszeitlichen Verlauf der Lufttemperatur und definieren klare Nutzungsfenster für Aktivitäten am Wasser. In den Wintermonaten liegen die mittleren Wassertemperaturen bei niedrigen Werten um 3 °C bis 4 °C, wohingegen im Hochsommer Temperaturen von bis zu 24 °C erreicht werden. Die Periode von Juni bis September bietet mit Werten um 20 °C bis 24 °C eine deutlich erhöhte thermische Nutzbarkeit von offenen Gewässern. Das schnelle Ansteigen der Wassertemperaturen im späten Frühjahr und die langsame Abkühlung im Herbst beeinflussen biologische Prozesse und die Eignung für Badetätigkeiten. Insgesamt sind die saisonalen Schwankungen der Wassertemperatur mit den Luftbedingungen eng gekoppelt und prägen ökologische und freizeitbezogene Rahmenbedingungen.

    Monatliche Durchschnittstemperaturen des Wassers über das Jahr. Tiflis.
    Durchschnittliche Wassertemperatur (°C): Monatliche Durchschnittstemperaturen des Wassers über das Jahr.

    Klimaphasen des Jahres

    Winterperiode

    Die Winterperiode ist durch die niedrigsten mittleren Lufttemperaturen und eine erhöhte Häufigkeit von Niederschlagstagen gekennzeichnet. In dieser Phase sind lagere Sonnenscheindauern und wiederkehrende Niederschläge prägend, wodurch sich eine humide Grundstimmung einstellt. Nächtliche Frostereignisse kommen vereinzelt vor und drücken die Mindestwerte, gleichzeitig bleibt die Tageslänge reduziert. Die Kombination aus kühlen Temperaturen und erhöhter Niederschlagshäufigkeit beeinflusst Energiemanagement, städtische Infrastruktur und die Hydrologie. Wasserflächen zeigen deutlich abgesunkene mittlere Temperaturen, was ökologische Prozesse verlangsamt. Insgesamt stellt der Winter eine Periode mit eingeschränkter thermischer Nutzbarkeit im Freien und erhöhter Belastung für Transport- und Versorgungsnetze dar.

    • Die mittlere Lufttemperatur im Januar beträgt 2,3 °C.
    • Tiefstwerte erreichen im Januar etwa -2,2 °C.
    • Die mittlere Sonnenscheindauer im Dezember liegt bei 4,2 Std./Tag.
    • Die höchste monatliche Häufigkeit von Niederschlagstagen ist im Dezember mit 10 Tage/Monat.
    • Die mittlere Wassertemperatur im Januar beträgt 3 °C.

    Frühjahrsübergang

    Der Frühjahrsübergang zeigt eine rasche Erwärmung der Luft in Verbindung mit längeren Tageslängen und zunehmender Sonnenscheindauer. Diese Phase markiert den Wechsel von kühleren zu deutlich wärmeren Verhältnissen und ist durch eine Zunahme der biologischen Aktivität gekennzeichnet. Niederschlagsereignisse verbleiben moderat und verteilen sich auf mehrere Tage, wobei einzelne Schauer auftreten können. Die Wasserflächen erwärmen sich deutlich gegenüber dem Winter, sodass Nutzungsfenster für Außenaktivitäten verlängert werden. Infrastruktur- und Landwirtschaftsplanungen müssen die schnelle Temperaturanhebung und die damit verbundene Beschleunigung von Wachstumsprozessen berücksichtigen. Insgesamt beschreibt die Phase einen Übergang zu stabileren, wärmeren Bedingungen mit zunehmender Sonneneinstrahlung.

    • Die mittlere Lufttemperatur im März beträgt 8,4 °C.
    • Im April liegt die mittlere Lufttemperatur bei 13,8 °C.
    • Die mittlere Sonnenscheindauer im März beträgt 6,7 Std./Tag.
    • Die mittlere Wassertemperatur im April beträgt 10 °C.
    • Die Häufigkeit von Niederschlagstagen im April liegt bei 7 Tage/Monat.

    Frühsommerliche Erwärmung

    Die frühsommerliche Phase ist geprägt von starkem Temperaturanstieg und einer deutlichen Verlängerung der täglichen Sonnenscheindauer. Diese Zeit bringt eine deutliche Zunahme thermischer Belastung und eine Abnahme der Niederschlagshäufigkeit, wodurch trockene Bedingungen vorherrschen können. Die mittleren Wassertemperaturen steigen in diesem Abschnitt deutlich an und schaffen geeignete Voraussetzungen für wasserbezogene Aktivitäten. Für Landwirtschaft und Wasserwirtschaft sind die geringe Niederschlagshäufigkeit und die hohe Sonneneinstrahlung relevante Faktoren zur Bewässerungsplanung. Zudem markiert diese Phase den Beginn einer längeren Periode mit deutlich reduzierten Regenwahrscheinlichkeiten im Jahresverlauf.

    • Die mittlere Lufttemperatur im Juni beträgt 23,5 °C.
    • Die mittlere Tages-Sonnenscheindauer im Juni beträgt 10,6 Std./Tag.
    • Die mittlere Wassertemperatur im Juni beträgt 20 °C.
    • Die Häufigkeit von Niederschlagstagen im Juni liegt bei 7 Tage/Monat.

    Hochsommer

    Der Hochsommer ist durch ausgeprägte Trockenheit, sehr hohe mittlere Temperaturen und eine maximale Sonnenscheindauer charakterisiert. Diese Phase weist die geringste Anzahl an Niederschlagstagen auf und bringt damit die längsten zusammenhängenden trockenen Perioden. Die thermische Belastung ist hoch, sodass Anpassungen an Hitze erforderlich sind. Wasserflächen erreichen ihre höchsten mittleren Temperaturen und bieten optimale Bedingungen für sommerliche Wassernutzung. Die Kombination aus intensiver Sonneneinstrahlung und niedriger Niederschlagshäufigkeit prägt die Aufenthaltsqualität im Freien und hat Bedeutung für städtische Hitzeinseln, landwirtschaftliche Bewässerungsstrategien und öffentliche Gesundheitsaspekte.

    • Die mittlere Lufttemperatur im Juli beträgt 26,5 °C.
    • Die mittlere Sonnenscheindauer im Juli beträgt 11,2 Std./Tag.
    • Die mittlere Wassertemperatur im August beträgt 24 °C.
    • Die Häufigkeit von Niederschlagstagen im August liegt bei 3 Tage/Monat.
    • Tageshöchstwerte erreichen im Juli bis zu 32 °C.

    Herbstliche Abkühlung

    Der Herbst zeichnet sich durch einen graduellen Temperaturabfall und eine Zunahme der Niederschlagshäufigkeit aus. Sonnenscheindauer und Tagesmitteltemperaturen nehmen ab, während Niederschlagsereignisse wieder häufiger auftreten. Diese Phase ist geprägt von wechselhaften Bedingungen, die sowohl noch milde als auch bereits kühle Tage umfassen können. Die mittleren Wassertemperaturen reduzieren sich spürbar gegenüber dem Sommer, was die thermische Nutzbarkeit einschränkt. Für die Landwirtschaft und Infrastrukturplanung ist die Herbstphase durch erhöhte Anforderungen an Drainage und Erntefenster relevant. Insgesamt stellt der Herbst eine Übergangsphase mit ausgeprägten tageszeitlichen und witterungsbedingten Schwankungen dar.

    • Die mittlere Lufttemperatur im September beträgt 22,0 °C.
    • Im Oktober liegt die mittlere Lufttemperatur bei 15,3 °C.
    • Die mittlere Sonnenscheindauer im November beträgt 5,5 Std./Tag.
    • Die mittlere Wassertemperatur im September beträgt 20 °C.
    • Die Häufigkeit von Niederschlagstagen im November liegt bei 9 Tage/Monat.

    Klima von Januar bis Dezember im Detail

    Klima Tiflis im Januar

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    7 °C2 °C-2 °C3 °C4 Std./Tag9 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im Januar zeigt Tiflis eine kühle Winterlage mit moderaten Tageshöchstwerten von 6,8 °C und nächtlichen Tiefstwerten um -2,2 °C. Die mittlere Monatswärme beträgt 2,3 °C, die Oberflächentemperatur des Wassers liegt bei 3 °C. Mit nur 4,3 Std./Tag Sonnenschein und etwa 9 Tage/Monat Niederschlag ergibt sich eine Bilanz, die häufig feuchte und gedrückte Verhältnisse begünstigt. Die Kombination aus geringer Einstrahlung und positiven Niederschlagstagen fördert flächige Feuchte in urbanen Senken und eine ausgeprägte Tag-Nacht-Variation. Frostphasen sind möglich und beeinflussen lokale Mikroklimata. Hydrologisch bleibt das Gewässer kühl, was die nächtliche Abkühlung unterstützt. Insgesamt entspricht das Muster einer kontinentalen Winterphase mit beschränkter Sonnendauer und regelmäßigen, jedoch nicht extrem starken Niederschlagsereignissen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt tagsüber kühl und oft gedämpft, selbst bei Sonnenschein bleibt die Atmosphäre zurückhaltend. In der Stadt ist die Wärme am Nachmittag spürbar, jedoch nicht anhaltend. Abends und nachts tritt eine merkliche Abkühlung ein, die Räume und Straßen rasch kühler wirken lässt. Sonne schafft punktuelle Wärmeinseln, Schattenbereiche bleiben jedoch deutlich kühler. Die Luft fühlt sich insgesamt eher feucht an, wodurch Kälte intensiver wahrgenommen wird. Für den Aufenthalt im Freien sind wärmende Kleidung und winddichte Schichten ratsam, vor allem in den Abendstunden.

    Praktische Einordnung

    Für kulturorientierte Reisen eignet sich diese Zeit wegen geringerer Besucherzahlen und gutem Zugang zu Museen und historischen Stätten. Stadtspaziergänge sind möglich, sollten aber kürzere Etappen und Innenraumhalte berücksichtigen. Aktivitäten am Wasser sind eingeschränkt durch die niedrige Wassertemperatur. Landschaftswanderungen sind machbar, erfordern jedoch wetterangepasste Ausrüstung und Planung für kältere Abendphasen. Tagesausflüge profitieren von klarer Strukturierung und Flexibilität bei kurzfristigen Niederschlagsereignissen. Insgesamt ist die Periode geeignet für kultur- und stadtorientierte Programme mit konservativem Outdooranteil.

    Klima Tiflis im Februar

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    8 °C4 °C-1 °C4 °C6 Std./Tag8 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im Februar setzt sich eine Übergangsphase fort mit höheren Tageshöchstwerten von 8,2 °C und nächtlichen Tiefstwerten um -0,5 °C. Die mittlere Monatswärme liegt bei 3,9 °C, die Wassertemperatur erreicht 4 °C. Die Sonnenscheindauer steigt auf etwa 5,5 Std./Tag, während die Niederschlagsverteilung sich auf rund 8 Tage/Monat reduziert. Dieses Verhältnis deutet auf eine langsam steigende solare Energiezufuhr bei weiterhin moderater Feuchte hin. Thermisch nimmt die Stabilität gegenüber Januar zu, Frosttage werden seltener. Hydrologisch führt die leicht höhere Wasseroberflächentemperatur zu geringfügig milderen nächtlichen Bedingungen in Gewässernähe. Insgesamt charakterisiert der Monat einen spürbaren Anstieg der saisonalen Energiezufuhr bei verbleibender Niederschlagsneigung.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt tagsüber spürbar milder als im tiefsten Winter, Sonnenphasen bringen ein deutliches Wärmegefühl. Schattenbereiche behalten jedoch die Restkühle und können frisch wirken. Abende bleiben kühl und verlangen weiterhin wärmere Bekleidung. Die Luft wirkt trockener als im Kernwinter, was das Wohlbefinden bei Sonnenschein erhöht. Insgesamt entsteht ein Eindruck von behutsamer Aufhellung der Verhältnisse, ohne vollständigen Übergang in frühsommerliche Empfindungen.

    Praktische Einordnung

    Diese Zeit eignet sich für kultur- und stadtorientierte Reisen mit Fokus auf Museen, Gastronomie und historisches Erleben. Spaziergänge und kürzere Ausflüge ins Umland sind attraktiv dank zunehmender Sonnenscheindauer, erfordern aber wetterangepasste Kleidung für kühlere Abendstunden. Wassersport und Badetourismus bleiben eingeschränkt. Aktivitäten mit längerem Aufenthalt im Freien profitieren von flexibler Tagesplanung und der Möglichkeit, sonnige Zeitfenster gezielt zu nutzen. Insgesamt ist die Periode gut für kompakte Kulturprogramme und erste Naturerkundungen.

    Klima Tiflis im März

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    13 °C8 °C4 °C6 °C7 Std./Tag8 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im März setzt eine klare Vorfrühlingsentwicklung ein mit Tageshöchstwerten um 12,5 °C und nächtlichen Tiefstwerten bei 4,4 °C. Die mittlere Monatswärme liegt bei 8,4 °C, die Wassertemperatur beträgt 6 °C. Die Sonnenscheindauer erhöht sich auf etwa 6,7 Std./Tag bei rund 8 Tage/Monat mit Niederschlag. Dieses Verhältnis zeigt eine merkliche Zunahme der solaren Heizleistung bei noch vorhandener Niederschlagsneigung, was zu rascherer Boden- und Lufterwärmung führt. Die Tagesgänge sind ausgeprägter, mit deutlich wärmeren Nachmittagen gegenüber kühleren Morgenstunden. Hydrologisch bleibt Wasser noch vergleichsweise kühl, beeinflusst jedoch nicht mehr so stark die Tageswerte. Insgesamt kennzeichnet der Monat den Übergang zu stabileren, sonnenreicheren Verhältnissen mit weiterhin episodischen Niederschlägen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt lebendiger und heller; Sonnentage vermitteln ein eindeutiges Wärmegefühl, das zum Verweilen im Freien einlädt. Morgens und abends ist die Luft noch frisch, was Schichtenkleidung sinnvoll macht. Schattenseiten erscheinen deutlich kühler als besonnte Flächen. Die Atmosphäre hat einen klaren, sauberen Charakter, der Aktivitäten im Freien angenehmer gestaltet. Insgesamt entsteht der Eindruck eines spürbaren Frühlingsanfangs mit variablen Tagesbedingungen.

    Praktische Einordnung

    Der Monat ist geeignet für kombinierte Kultur- und Naturreisen, da das Wetter zunehmend stabile Sonnentage bietet und gleichzeitig weniger Hochsaison besteht. Stadtbesichtigungen lassen sich gut mit ersten Ausflügen ins Umland verbinden. Wanderungen in niedrigerem Terrain sind zunehmend komfortabel, Hochgebiete können jedoch noch wechselhaft sein. Aktivitäten am Wasser bleiben eher begrenzt. Insgesamt eignet sich der Zeitraum für reisende, die mildere Bedingungen und eine allmähliche Öffnung der Außensaison bevorzugen.

    Klima Tiflis im April

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    19 °C14 °C9 °C10 °C8 Std./Tag7 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im April verstärkt sich die Frühjahrswärme mit Tageshöchstwerten von 18,5 °C und nächtlichen Tiefstwerten bei 9 °C. Die mittlere Monatswärme liegt bei 13,8 °C, die Wassertemperatur erreicht 10 °C. Die Sonnenscheindauer steigt auf 7,8 Std./Tag, begleitet von rund 7 Tage/Monat mit Niederschlag. Dieses Ergebnis signalisiert eine kräftige Zunahme der Strahlungsbilanz in Kombination mit moderater Niederschlagsfrequenz, was ein zügiges Anwachsen der Temperaturindices fördert. Thermisch nehmen die Tagesmittel deutlich zu, wodurch Tagestemperaturen für zahlreiche Außenaktivitäten komfortabel werden. Die Wassertemperatur bleibt noch moderat, beeinflusst aber die lokale Wärmebalance in Uferbereichen. Insgesamt steht der Monat für eine stabile Frühjahrsphase mit deutlich verbessertem solarem Angebot und weiterhin vereinzelt feuchten Abschnitten.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt tagsüber angenehm warm und zunehmend stabil, wobei Sonneneinstrahlung ein deutliches Wohlgefühl erzeugt. In der Stadt entstehen angenehme Außenbereiche, die zu längeren Aufenthalten einladen. Abende sind mild, benötigen jedoch gelegentlich leichte Überbekleidung. Schattenpartien bleiben spürbar kühler, insbesondere in bebauten oder grünen Zonen. Die Luftqualität wirkt frisch und unterstützt eine positive Wahrnehmung von Aktivitäten im Freien. Insgesamt vermittelt der Monat ein deutliches Frühlingsgefühl mit ausgeglichener Tagesstruktur.

    Praktische Einordnung

    Diese Zeit ist gut geeignet für aktive Stadtbesichtigungen, gastronomische Programme und ausgedehnte Landschaftserkundungen. Wanderungen und Radtouren in niedrigerem Terrain profitieren von stabiler Witterung und vermehrter Sonnenscheindauer. Wassersportarten sind möglich, jedoch noch nicht optimal durch die mittlere Wassertemperatur. Reisepläne sollten kurze Outdoor-Abschnitte mit Innenaufenthalten kombinieren, um wetterbedingte Niederschläge zu berücksichtigen. Insgesamt empfiehlt sich der Monat für Reisende, die angenehme Außentemperaturen und relativ geringe Besucherzahlen schätzen.

    Klima Tiflis im Mai

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    24 °C19 °C13 °C15 °C9 Std./Tag9 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im Mai sind deutliche Frühsommerbedingungen erkennbar mit Tageshöchstwerten um 24 °C und nächtlichen Tiefstwerten bei 13 °C. Die mittlere Monatswärme beträgt 18,5 °C, die Wassertemperatur liegt bei 15 °C. Die Sonnenscheindauer erreicht 9,3 Std./Tag bei etwa 9 Tage/Monat Niederschlag. Dieses Profil zeigt eine starke Zunahme der solaren Einstrahlung bei weiterhin moderater Niederschlagsfrequenz, wodurch längere, warme Tage dominieren. Thermisch sind die Verhältnisse deutlich milder, die Tag-Nacht-Spanne bleibt ausgeglichen. Hydrologisch führt die höhere Wassertemperatur zu einer geringeren thermischen Differenz zwischen Wasserflächen und Umgebung, wodurch lokale Kontraste abnehmen. Insgesamt markiert der Monat den Übergang zu beständigen, warmen Verhältnissen mit zuverlässiger Sonnenscheindauer und mäßigen Niederschlägen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt tagsüber warm und einladend, Sonne wird deutlich wahrgenommen und erzeugt angenehme Aufenthaltsbedingungen im Freien. In der Stadt entsteht ein lebhaftes Gefühl bei offenen Cafés und Straßenaktivitäten. Abende sind mild und erlauben längere Außenaufenthalte ohne schwere Bekleidung. Schattenplätze bieten willkommene Abkühlung bei intensiver Sonneneinstrahlung. Die Luft erscheint klar und trocken, was das allgemeine Wohlbefinden steigert. Insgesamt vermittelt der Monat einen frühen Sommercharakter mit hoher Aufenthaltsqualität im Freien.

    Praktische Einordnung

    Für eine breite Palette von Reisen ist dieser Zeitraum sehr geeignet. Stadtbesuche, kulinarische Programme und Outdoor-Aktivitäten wie Wanderungen und Radtouren profitieren von stabil warmer Witterung und ausgeprägter Sonnenscheindauer. Wassernahes Reisen wird attraktiver durch moderat gestiegene Wassertemperaturen, dennoch sind spezielle Wassersportarten abhängig von individuellen Komfortvorstellungen. Die Periode ist weniger geeignet für reine Wintersportangebote. Insgesamt bietet sich der Monat für kombinierte Kultur- und Naturreisen mit hohem Outdooranteil an.

    Klima Tiflis im Juni

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    29 °C24 °C18 °C20 °C11 Std./Tag7 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im Juni erreicht Tiflis frühsommerliche bis sommerliche Verhältnisse mit Tageshöchstwerten von 29 °C und nächtlichen Tiefstwerten bei 18 °C. Die mittlere Monatswärme liegt bei 23,5 °C, die Wassertemperatur beträgt 20 °C. Die Sonnenscheindauer steigt auf 10,6 Std./Tag, begleitet von rund 7 Tage/Monat Niederschlag. Dieses Profil kennzeichnet eine hohe Strahlungsbilanz bei relativ geringer Niederschlagsfrequenz, was zu ausgeprägten warmen Tagesbedingungen führt. Thermisch dominieren lang anhaltende Sonnenperioden, die Tagesmittel deutlich erhöhen. Hydrologisch ist das Wasser deutlich erwärmt, wodurch Küsten- und Flussbereiche angenehme Bedingungen für Aufenthalte bieten. Insgesamt steht der Monat für eine stabile, sonnenreiche Sommerphase mit moderatem Niederschlagsrisiko.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt tagsüber deutlich warm bis heiß, Sonne prägt das Gefühl von Sommer und fördert Aktivitäten im Freien. Schattige Bereiche bieten spürbare Erleichterung gegenüber sonnenexponierten Flächen. Abende bleiben warm und erlauben längere Aufenthalte im Freien ohne zusätzliche Schichten. Die Luft ist überwiegend trocken und fördert ein vergleichsweise angenehmes Wärmeempfinden trotz hoher Tagestemperaturen. Insgesamt vermittelt der Monat ein klares Sommerbild mit ausgeprägten Kontrasten zwischen Sonne und Schatten.

    Praktische Einordnung

    Diese Zeit eignet sich besonders für sonnenorientierte Reisen, offene Stadtprogramme und Wasseraktivitäten, da die Bedingungen für Aufenthalt im Freien günstig sind. Wanderungen in tieferen Lagen und Radtouren sind gut machbar, Hochgebiete erfordern auf Grund intensiver Sonneneinstrahlung angepasste Planung. Für kulturelle Programme sind lange Außenetappen möglich, jedoch sollte die Tagesplanung Sonnenspitzen vermeiden. Das Periodenmuster ist weniger geeignet für winterliche Aktivitäten oder langfristige Aufenthalte ohne Zugang zu Schatten und Wasser. Insgesamt ist der Monat empfehlenswert für Reisende mit Vorliebe für warme, sonnenreiche Verhältnisse.

    Klima Tiflis im Juli

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    32 °C27 °C21 °C23 °C11 Std./Tag4 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Juli zeigt ein ausgeprägtes Warmwetterprofil mit Spitzen bei 32 °C und nächtlichen Mindestwerten um 21 °C, bei einer Monatsmittelung von 26,5 °C. Die hohe Sonnenscheindauer von 11,2 Std./Tag kombiniert mit nur 4 Tage/Monat mit Niederschlag ergibt ein dominierend trockenes bis leicht kontinental geprägtes Sommerklima. Die Wassertemperatur von 23 °C unterstützt eine verlängerte Badekapazität und reduziert thermische Kontraste zwischen Luft und Wasser. Die Spannbreite zwischen Tagesmaxima und Minima weist auf kräftige Strahlungsaufheizung tagsüber und merkliche nächtliche Abkühlung hin, was lokale Temperaturgradienten in bebauten und offenen Bereichen fördert. Insgesamt ergibt sich ein klimaökonomisches Profil, das hohe solare Einstrahlung mit geringem Niederschlagsrisiko verbindet und damit hydrologische Belastung sowie Verdunstungsraten erhöht. Die Kombination aus hoher Wärmebelastung tagsüber und moderater nächtlicher Erholung charakterisiert den klimatischen Zustand im Juli klar.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wirkt das Klima sehr warm und sonnenreich. Tagsüber ist die Sonne präsent und erzeugt intensive Wärme, während Schattenbereiche deutlich erfrischender erscheinen. Abends und nachts kühlt die Luft spürbar ab, so dass Aufenthalte im Freien angenehmer werden. Die Wassertemperatur vermittelt ein behagliches Badegefühl. In städtischen Bereichen sorgen aufgeheizte Oberflächen für ein wärmeres Empfinden, in Parks und entlang des Flusses bietet sich dagegen spürbare Erleichterung. Die geringe Niederschlagsneigung führt zu stabilen Außenbedingungen über mehrere Tage. Insgesamt bleibt das Klima klar und beständig, mit deutlich unterschiedlicher Wirkung von Sonne und Schatten sowie einem deutlichen Kontrast zwischen Tageshitze und abendlicher Abkühlung.

    Praktische Einordnung

    Der Monat eignet sich für Aktivitäten, die intensive Sonneneinstrahlung und warme Lufttemperaturen erfordern. Stadtbesichtigungen sind am Morgen und am späteren Nachmittag komfortabler, während Strand- und Flussaufenthalte von der warmen Wassertemperatur profitieren. Einschränkungen betreffen anstrengende Wanderungen in der Mittagszeit sowie längere Fußmärsche in dicht bebauten Bereichen wegen erhöhter thermischer Belastung. Veranstaltungen im Freien und kulturelle Angebote funktionieren gut, solange Aufenthaltszeiten und Beschattung berücksichtigt werden. Für Reisende mit klimatischen Empfindlichkeiten sind Aufenthalte in kühleren Innenräumen oder Grünzonen ratsam. Insgesamt ist der Monat geeignet für Sonnen- und Wasserausgerichtete Reisen bei planungsorientierter Tagesgestaltung.

    Klima Tiflis im August

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    31 °C26 °C21 °C24 °C11 Std./Tag3 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der August weist ein vergleichbar warmes Profil wie der Vormonat auf, mit Tageshöchstwerten um 31 °C und nächtlichen Tiefstwerten bei 20,5 °C; das Monatsmittel liegt bei 25,8 °C. Die Sonnenscheindauer von 10,8 Std./Tag bleibt hoch, während lediglich 3 Tage/Monat mit Niederschlag eine weiterhin sehr trockene Phase signalisieren. Die Wassertemperatur von 24 °C verstärkt die sommerliche Wärmewirkung und verlängert saisonale Badebedingungen. Die leicht niedrigeren Maxima gegenüber dem Juli zusammen mit marginal kühleren Nächten deuten auf eine allmähliche Abschwächung der extremsten Hitze hin, ohne jedoch die generelle Trockenheit und starke Einstrahlung deutlich zu mindern. Diese Konstellation fördert eine hohe potenzielle Evapotranspiration und eine stabile, sonnenreiche Lage mit geringen Niederschlagseinträgen. Regional entsteht so ein sommerliches, wasserfreundliches, aber trockenes Klima mit ausgeprägter Sonnenscheindauer.

    Subjektive Wahrnehmung

    Der August erscheint ebenfalls sehr warm und sonnendominant, jedoch etwas weniger drückend als der heißeste Sommerabschnitt. Tagsüber bleibt die Luft intensiv warm und die Strahlung stark, in Schattenzonen und in der Dämmerung stellt sich spürbare Erleichterung ein. Abende und Nächte bieten moderate Abkühlung, die Aufenthalte im Freien angenehmer macht. Die warme Wassertemperatur vermittelt ein einladendes Badegefühl. Regen ist selten, weshalb Außenaktivitäten selten unterbrochen werden. Insgesamt wirkt das Klima stabil, mit klar herausgearbeiteten Unterschieden zwischen Sonne und Schatten sowie mit spürbar angenehmeren Bedingungen in den frühen Morgen- und Abendstunden.

    Praktische Einordnung

    August ist geeignet für Freizeit am Wasser, Strandaufenthalte und längere Outdoor-Veranstaltungen mit klarer Witterung. Aktivitäten, die starke Sonneneinstrahlung nutzen, funktionieren besonders gut, wobei organisatorisch auf Schatten und Ruhephasen geachtet werden sollte. Einschränkungen betreffen körperlich fordernde Ausflüge zur Mittagszeit, vor allem in ausgedehnten urbanen Bereichen. Kultur- und Gastronomieangebote bieten entspannte Abendprogramme. Für naturorientierte Reisen sind frühmorgendliche Exkursionen vorteilhaft. Insgesamt eignet sich der Monat für sonnen- und wasserorientierte Reiseformen mit gezielter Tagesplanung zur Vermeidung heißer Phasen.

    Klima Tiflis im September

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    27 °C22 °C18 °C20 °C9 Std./Tag5 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der September markiert die Übergangsphase mit Tagesmaxima um 26,5 °C und nächtlichen Minimalwerten bei 17,5 °C; das Monatsmittel liegt bei 22 °C. Die Sonnenscheindauer von 9,2 Std./Tag bleibt hoch, während 5 Tage/Monat mit Niederschlag eine spürbare Zunahme der Feuchtigkeit anzeigen. Die Wassertemperatur von 20 °C signalisiert eine deutliche Abkühlung gegenüber Hochsommerwerten, zugleich aber weiterhin angenehme Bedingungen für Wassernutzung. Die moderateren Maxima bei gleichzeitig noch ausgeprägter Sonnenscheindauer deuten auf milde Tage mit abkühlenden Nächten hin, typisch für den Beginn des Herbstes. Diese Kombination reduziert die sommerliche Hitzebelastung, erhöht jedoch die Variabilität des Wetters durch vermehrte Niederschlagsereignisse. Klimaökonomisch ergibt sich eine Phase geringer Hitze aber wachsender thermischer Komfortschwankungen zwischen Tag und Nacht.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt ausgeglichener und weniger intensiv als im Hochsommer. Tagsüber ist es noch warm und recht sonnig, während Abende und Nächte deutlich frischer empfunden werden. Schattenbereiche bieten angenehme Erholung, sonnige Lagen bleiben noch behaglich. Die Wassertemperatur fühlt sich kühlender an als zuvor, aber noch nutzbar. Gelegentliche Niederschläge verändern kurzzeitig die Außenbedingungen, schaffen jedoch insgesamt ein angenehmeres Temperaturspektrum für Aktivitäten im Freien. Wahrgenommen wird eine klare Verschiebung hin zu milderen Tagesbedingungen und kühleren Nächten.

    Praktische Einordnung

    September eignet sich für eine breitere Palette von Reisen: Städtereisen profitieren von angenehmeren Temperaturen, Outdoor-Aktivitäten sind weniger hitzeanfällig und bleiben dank hoher Sonnenscheindauer gut möglich. Einschränkungen ergeben sich durch die erhöhte Niederschlagswahrscheinlichkeit, die einzelne Ausflüge kurzfristig beeinflussen kann. Wasserausflüge sind weiterhin denkbar, jedoch mit geringerer Wassertemperatur. Für Kultur- und Genusstourismus bietet der Monat günstige Bedingungen, da Tageshitze reduziert ist und Abende noch lang genug für Außenaktivitäten sind. Insgesamt ist der Monat flexibel für vielfältige Reisearten, mit leicht erhöhter Wettervariabilität.

    Klima Tiflis im Oktober

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    20 °C15 °C11 °C14 °C8 Std./Tag7 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im Oktober setzt sich die Herbstabkühlung fort, mit maximalen Werten um 19,5 °C und Minimalwerten bei 11 °C; das Monatsmittel liegt bei 15,3 °C. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf 7,6 Std./Tag, während 7 Tage/Monat mit Niederschlag die Feuchteverhältnisse weiter verstärken. Die Wassertemperatur von 14 °C spiegelt eine spürbare Abkühlung des aquatischen Systems wider. Die Kombination aus moderaten Tagestemperaturen, merklich kühleren Nächten und erhöhten Niederschlagsanteilen kennzeichnet einen stabilisierten Herbstmodus mit reduzierter thermischer Spannweite und zunehmender Durchfeuchtung. Solche Bedingungen begünstigen geringere Wärmebelastung, aber häufigere wechselhafte Perioden. Hydrologisch steigt die Bedeutung von Niederschlag für Bodenfeuchte und urbanes Mikroklima, während die Sonnenscheindauer die Tagesenergetik dämpft.

    Subjektive Wahrnehmung

    Der Oktober wirkt deutlich herbstlich und frischer. Tagsüber sind sonnige Phasen möglich, doch die Wärme ist moderat und nicht mehr lang anhaltend. In geschützten, sonnigen Lagen bleibt es angenehm, während freistehende Bereiche und Schatten deutlich kühler erscheinen. Abende sind spürbar kühl und erfordern wärmendere Bekleidung. Regenphasen treten häufiger auf und verändern das Empfinden kurzfristig. Insgesamt entsteht ein Gefühl von ruhiger Abkühlung mit vermehrten Wolken- und Regenschauern, wodurch Aktivitäten stärker von kurzfristigen Wetterwechseln geprägt werden.

    Praktische Einordnung

    Oktober eignet sich für kultur- und stadtorientierte Reisen sowie für herbstliche Landschaftserlebnisse, die von milderen Tagestemperaturen profitieren. Einschränkungen ergeben sich durch vermehrte Niederschläge und kühlere Abende, die Outdoor-Aktivitäten zeitlich beschränken können. Baden und wasserbasierte Aufenthalte verlieren an Attraktivität durch gesunkene Wassertemperaturen. Für Wanderungen und Ausflüge sind variable Kleidung und flexibles Timing empfehlenswert. Veranstaltungen im Innenbereich und kulinarische Programme sind attraktiv, weil sie witterungsunabhängiger sind. Insgesamt bietet der Monat gute Bedingungen für reizbetonte, wetterangepasste Reisen mit Schwerpunkt auf Kultur und Landschaft.

    Klima Tiflis im November

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    12 °C9 °C5 °C8 °C6 Std./Tag9 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der November vollendet den Herbst mit Tageshöchstwerten bei 12 °C und nächtlichen Tiefstwerten um 5 °C; das Monatsmittel liegt bei 8,5 °C. Die Sonnenscheindauer sinkt auf 5,5 Std./Tag, bei gleichzeitig 9 Tage/Monat mit Niederschlag, was eine deutliche Zunahme der feuchten und trüben Perioden anzeigt. Die Wassertemperatur von 8 °C entspricht einer stark abgekühlten aquatischen Umgebung. Dieses Profil kennzeichnet eine feucht-kühle Übergangsphase zum Winter, in der kürzere Tage, reduzierte solare Energiezufuhr und häufigere Niederschläge dominieren. Thermisch entstehen niedrige Energieüberschüsse tagsüber und beschleunigte Abkühlungen in klaren Nächten. Klimaökonomisch führen diese Bedingungen zu erhöhtem Heizbedarf und einer Verstärkung urbaner Feuchteeffekte.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wird das Klima spürbar kühler und feuchter. Tage sind kürzer und oft wolkig, wodurch Sonneneinstrahlung seltener und weniger energiereich wirkt. In geschützten Innenräumen wirkt es deutlich wärmer als draußen. Abende und Nächte sind kühl und feucht, was das Bedürfnis nach wärmender Kleidung verstärkt. Regenschauer treten häufiger auf und verändern kurzfristig Komfort und Außenaktivitäten. Insgesamt ergibt sich ein gedämpftes, ruhiges Klima mit reduzierter Außenverweildauer und verstärktem Drang nach geschützten Rückzugsorten.

    Praktische Einordnung

    November eignet sich weniger für wasserorientierte Reisen und mehr für kulturelle, museale und gastronomische Reisen, die eine wetterunabhängigere Gestaltung erlauben. Einschränkungen betreffen Outdoor-Aktivitäten und längere Exkursionen, die durch häufigere Niederschläge und kühlere Bedingungen beeinträchtigt werden können. Städtetourismus bleibt möglich, wenn Programme wetterflexibel geplant sind. Für Natur- und Wanderangebote empfehlen sich kurze, gut vorbereitete Touren mit wetterfester Ausrüstung. Insgesamt ist der Monat geeignet für wetterangepasste Innenaktivitäten und kurze Außenerlebnisse mit Fokus auf Kultur und Genuss.

    Klima Tiflis im Dezember

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    8 °C4 °C-1 °C4 °C4 Std./Tag10 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der Dezember zeigt winterliche Verhältnisse mit Tagesmaxima um 8,2 °C und Tiefstwerten bei −1,2 °C; das Monatsmittel beträgt 3,5 °C. Die Sonnenscheindauer liegt bei 4,2 Std./Tag und die Zahl der Niederschlagstage beträgt 10 Tage/Monat, was eine deutlich erhöhte Feuchte- und Bewölkungsphase markiert. Die Wassertemperatur von 4 °C reflektiert eine stark abgekühlte Hydrosphäre. Diese Konstellation charakterisiert den Eintritt in den winterlichen Energiemodus mit geringem solaren Wärmegewinn, ausgeprägten nächtlichen Abkühlungen und häufigeren Feuchteereignissen. In Kombination führen diese Faktoren zu niedrigen thermischen Reserven tagsüber und zu potenziell frostreichen Nächten, wodurch Schichtungsprozesse in Luft und Boden verstärkt werden.

    Subjektive Wahrnehmung

    Der Dezember wirkt klar winterlich und kühl. Tageslicht ist knapp und die Sonne liefert nur wenig Wärme, wodurch Außenaufenthalte schnell als kalt empfunden werden. Abende und Nächte sind deutlich frostig und verlangen warme Bekleidung. Regen und Feuchte verstärken das Kälteempfinden, und windige Phasen verschärfen die Wahrnehmung von Kälte zusätzlich. Innenräume erscheinen im Vergleich deutlich behaglicher. Insgesamt erzeugt das Klima eine gedämpfte, winterlich-ruhige Atmosphäre mit klar erkennbarer Reduktion an Aktivitätszeiten im Freien.

    Praktische Einordnung

    Dezember eignet sich primär für kulturelle und städtische Reisen mit Schwerpunkt auf Museen, Gastronomie und Innenangeboten. Einschränkungen betreffen ausgedehnte Outdoor- und Wasseraktivitäten aufgrund niedriger Temperaturen und vermehrter Feuchtigkeit. Wintersport ist in Abhängigkeit von regionalen Bedingungen möglich, erfordert jedoch entsprechende Ausrüstung. Für Kurztrips sind wetterunabhängige Programme vorteilhaft, außerdem empfiehlt sich eine flexible Planung zur Anpassung an kurzfristige Niederschlags- und Frostereignisse. Insgesamt ist der Monat passend für wetterangepasste Städtereisen und kulturbezogene Aufenthalte.