Intro Bild zum Zielort:  Magdeburg
Inhaltsverzeichnis

    Fakten zum Klima im Überblick

    Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.397 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.

    Wärmster Monat

    Juli

    Der wärmste Monat ist Juli, gekennzeichnet durch die höchsten mittleren Lufttemperaturen und zugleich die höchsten maximalen Tageswerte, verbunden mit ausgeprägter Sonnenscheindauer.

    Kältester Monat

    Januar

    Der kälteste Monat ist Januar, er weist die tiefsten minimalen Lufttemperaturen sowie eine geringe Sonnenscheindauer auf und bestimmt die stärkste Winterbelastung für Infrastruktur und Vegetation.

    Sonnigster Monat

    Juni

    Der sonnigste Monat ist Juni mit der höchsten mittleren täglichen Sonnenscheindauer, was positive Effekte für Solarenergieerträge und Freizeitaktivitäten zur Folge hat.

    Trockenster Monat

    Februar

    Der relativ trockenste Monat zeigt die geringste Anzahl mittlerer Regentage, wobei dennoch keine ausgeprägte Trockenzeit vorliegt und Niederschläge weiterhin regelmäßig auftreten.

    Regenreichster Monat

    Juli

    Der regenreichste Monat ist Juli mit der höchsten mittleren Anzahl an Regentagen, was auf häufigere sommerliche Niederschlagsphasen hinweist.

    Beste Reisezeit

    Am angenehmsten reist du von Mai bis September. Dann liegen die Werte tagsüber meist bei 9,4 bis 21,9°C, die Sonne zeigt sich mit 5,2 bis 7,6 Stunden häufi...

    Überblick

    Magdeburg liegt im nördlichen Mitteleuropa und präsentiert ein gemäßigtes, saisonal geprägtes Klima mit ausgeprägten Unterschieden zwischen den Jahreszeiten. Die Lage weit entfernt von großen Meeresflächen führt zu deutlichen Temperaturschwankungen zwischen Winter und Sommer sowie zu einem klaren jahreszeitlichen Verlauf von Sonnenscheindauer und Wassertemperatur. Niederschläge verteilen sich über das Jahr, ohne eine stark ausgeprägte Trocken- oder Monsunzeit. Klimatisch relevante Parameter wie Lufttemperatur, Sonnenscheindauer, Anzahl der Regentage und Wassertemperatur zeigen konsistente Muster, die für Reiseplanung, Energiebedarf und ökologische Bewertungen genutzt werden können. Die vorliegenden Monatsmittel ermöglichen eine präzise Charakterisierung der Übergangsphasen und der saisonalen Stabilität, ohne kurzfristige Extreme zu gewichten. Daraus ergibt sich ein robustes Bild für mittelfristige saisonale Erwartungshorizonte und praktische Anwendungen in Tourismus, Wasserwirtschaft und städtischer Planung.

    Klimacharakteristik

    Das Klima Magdeburgs ist durch eine deutliche saisonale Bandbreite und eine mittlere Sonnenscheindauer geprägt. Im Jahresverlauf wechseln sich relativ sonnige Sommermonate mit lichtärmeren Wintern ab, wobei die niederschlagsbedingte Häufigkeit von Regentagen moderat variiert. Die hydrologischen Bedingungen spiegeln das kontinentale Umfeld wider: Wassertemperaturen steigen spürbar in den Sommermonaten und fallen im Winter auf geringe Werte. Die Verteilung der Regentage zeigt keine monatelange Trockenperiode, stattdessen treten Spitzenwerte im Hochsommer auf. Für Saisonalanalysen sind die Übergänge von Frühjahrserwärmung zu stabileren Sommerbedingungen und von spätem Sommer zu abkühlendem Herbst besonders relevant. Diese Muster sind wichtig für die Planung von Aktivitäten im Freien, für landwirtschaftliche Zeitpunkte und für die Beurteilung von Energiebedarfsschwankungen im Jahresverlauf.

    Temperaturverlauf im Jahresvergleich

    Die jährliche Temperaturentwicklung zeigt einen klaren Wechsel von kalten Wintern zu warmen Sommern. Die kälteste Phase erreicht minimale Lufttemperaturen im Januar, während die wärmste Phase in den Hochsommermonaten liegt. Der Übergang vom späten Winter zum Frühjahr ist durch einen raschen Anstieg der mittleren Tagestemperaturen gekennzeichnet, gefolgt von einer stetigen Stabilisierung in Richtung Sommer. Nach dem Höhepunkt der Wärme tritt eine allmähliche Abkühlung ein, die in den Herbstmonaten bis zum Wintereinbruch fortschreitet. Diese Dynamik beeinflusst Vegetationsperioden sowie städtische und landwirtschaftliche Anforderungen an Frostschutz und Bewässerung. Insgesamt ist das Temperaturspektrum breit genug, um saisonale Anpassungen in verschiedenen Sektoren erforderlich zu machen.

    Jahresverlauf der gemittelten Temperatur je Monat. Magdeburg.
    Durchschnittliche Temperatur (°C): Jahresverlauf der gemittelten Temperatur je Monat.

    Sonnenscheindauer im Jahresverlauf

    Die Sonnenscheindauer variiert während des Jahres deutlich und bildet einen der markantesten saisonalen Kontraste. Die höchsten mittleren Tageswerte treten im Frühsommer auf, während die kürzesten Strahlungsphasen im Tiefwinter liegen. Diese Variation beeinflusst Energieerträge aus Photovoltaik, das Wohlbefinden im Freien und das Timing von Vegetationsphasen. Die relativ hohen Werte in den Sommermonaten begünstigen längere Perioden mit stabiler Einstrahlung, während die geringe Einstrahlung in den Wintermonaten zu einem eng begrenzten Tageslichtangebot führt. Für saisonale Planungen ist die Kenntnis der Spitzen- und Minimalwerte entscheidend, da sie die zeitliche Verfügbarkeit von Sonnenenergie und die Belichtung natürlicher und urbaner Räume steuert.

    Monatliche Durchschnittswerte der täglichen Sonnenstunden im Jahresverlauf. Magdeburg.
    Durchschnittliche Sonnenstunden (Std.): Monatliche Durchschnittswerte der täglichen Sonnenstunden im Jahresverlauf.

    Regentage und Niederschlagsmuster

    Die Verteilung der Regentage über das Jahr ist relativ gleichmäßig, zeigt jedoch ein Maximum in den Hochsommermonaten und lokaler Minima im Spätwinter und Frühherbst. Es existiert keine ausgeprägte Trockenzeit, sondern eine modulierte Verteilung mit saisonalen Spitzen, die für hydrologische Bilanzen und Landnutzungsplanung relevant ist. Die Anzahl der Regentage beeinflusst die Wahrscheinlichkeit längerer Niederschlagsereignisse, die Bodenfeuchte sowie die Wahrscheinlichkeit wetterbedingter Einschränkungen im Außenbereich. Diese Struktur macht adaptive Maßnahmen bei Infrastruktur und Bewässerung notwendig, um sowohl sommerliche Feuchtespitzen als auch winterliche Niederschläge zu berücksichtigen.

    Monatliche Durchschnittswerte der Regentage im Jahresverlauf. Magdeburg.
    Durchschnittliche Regentage (Tage): Monatliche Durchschnittswerte der Regentage im Jahresverlauf.

    Wassertemperatur im Jahresverlauf

    Die mittleren Wassertemperaturen folgen dem atmosphärischen Jahresgang mit niedrigen Werten im Spätwinter und maximalen Werten im Spätsommer. Die Erwärmung des Wassers verläuft über das Frühjahr relativ gleichmäßig und erreicht im Hochsommer die höchsten Monatsmittel. Diese saisonale Entwicklung hat Auswirkungen auf die Ökologie von Fließ- und Stillgewässern, auf Freizeitnutzungen und auf die thermische Belastung von Wasserressourcen. Die zeitliche Differenz zwischen Luft- und Wassertemperatur führt zu verzögerten Reaktionen im Wasser, sodass Spitzenwerte der Wassertemperatur tendenziell später auftreten als Spitzen der Lufttemperatur.

    Monatliche Durchschnittstemperaturen des Wassers über das Jahr. Magdeburg.
    Durchschnittliche Wassertemperatur (°C): Monatliche Durchschnittstemperaturen des Wassers über das Jahr.

    Klimaphasen des Jahres

    Winter

    Die Winterphase ist durch niedrige Luft- und Wassertemperaturen sowie reduzierte Sonnenscheindauer gekennzeichnet. Kühle bis frostige Nächte treten regelmäßig auf und die Strahlungssumme ist deutlich reduziert, was die Dauer frostfreier Perioden begrenzt. Niederschlag fällt häufig als Regen oder Schnee, ohne dass eine dominante Trockenperiode vorliegt. Die Kombination aus geringer Einstrahlung und geringen Wassertemperaturen führt zu stabilen, saisonal bedingten Einschränkungen bei Wasserfreizeiten und biologischen Wachstumsprozessen. Infrastrukturell sind beheizungsbezogene Lastspitzen und Maßnahmen gegen Frostschäden relevant.

    • Tiefste minimale Lufttemperatur im Januar: -4,5 °C
    • Mittlere Lufttemperatur im Januar: -0,5 °C
    • Mittlere Wassertemperatur im Januar: 1,5 °C
    • Mittlere Sonnenscheindauer im Januar: 1,5 Std./Tag
    • Mittlere Anzahl der Regentage im Januar: 12 Tage/Monat

    Frühling

    Der Frühling zeichnet sich durch eine vergleichsweise rasche Erwärmung der Luft und eine spürbare Zunahme der Sonnenscheindauer aus. Vegetationsbeginn und vermehrte Außenaktivitäten fallen in diese Phase. Niederschläge bleiben moderat verteilt, wobei einzelne Monate noch kühle Nächte bringen können. Die Wassertemperaturen steigen kontinuierlich an, was ökologische Prozesse in Gewässern stimuliert. Diese Phase ist entscheidend für landwirtschaftliche Terminierungen und für die Planung von Freiluftveranstaltungen, da die meteorologischen Schwankungen auf engere Zeiträume fokussiert sind.

    • Mittlere Lufttemperatur im März: 4,2 °C
    • Mittlere Lufttemperatur im April: 8,6 °C
    • Mittlere Lufttemperatur im Mai: 13,4 °C
    • Mittlere Wassertemperatur im Mai: 12,5 °C
    • Mittlere Sonnenscheindauer im Mai: 7,0 Std./Tag
    • Mittlere Anzahl der Regentage im Mai: 12 Tage/Monat

    Sommer

    Der Sommer bringt die höchsten mittleren Luft- und Wassertemperaturen sowie die längste Sonnenscheindauer des Jahres. Diese Phase ist durch stabile warme Tage, aber auch durch periodisch erhöhte Niederschlagswahrscheinlichkeit gekennzeichnet. Hohe Wassertemperaturen fördern Freizeitnutzung und beeinflussen aquatische Ökosysteme. Gleichzeitig erfordern die sommerlichen Regenmuster Aufmerksamkeit bei Hochwasserprävention und bei der Bewässerungsplanung. Energie- und Kühlungsbedarf erreichen saisonale Maxima, während erhöhte Sonnenscheindauer längere Zeitfenster für solarbasierte Energiegewinnung bietet.

    • Höchste mittlere Lufttemperatur im Juli: 17,9 °C
    • Höchste maximale Lufttemperatur im Juli: 21,9 °C
    • Mittlere Anzahl der Regentage im Juli: 14 Tage/Monat
    • Mittlere Sonnenscheindauer im Juni: 7,6 Std./Tag
    • Mittlere Wassertemperatur im August: 20,5 °C

    Herbst

    Der Herbst ist durch eine allmähliche Abkühlung und eine Reduktion der Sonnenscheindauer geprägt. Übergangsmonate weisen noch vergleichsweise milde Tage, aber zunehmend kühlere Nächte auf. Niederschlagsverteilung bleibt moderat, mit tendenziell geringerer Anzahl an Regentagen im Frühherbst. Die abnehmenden Wassertemperaturen und die verringerte Einstrahlung beeinflussen ökologische Übergänge und reduzieren die Zeitfenster für sommerliche Aktivitäten. In dieser Phase sind Maßnahmen zur Vorbereitung auf Winterbedingungen und zur Erhaltung von Wasserqualität relevant.

    • Mittlere Lufttemperatur im September: 14,0 °C
    • Mittlere Lufttemperatur im Oktober: 9,3 °C
    • Minimale Lufttemperatur im November: 0 °C
    • Mittlere Sonnenscheindauer im November: 2,1 Std./Tag
    • Mittlere Anzahl der Regentage im Oktober: 10 Tage/Monat

    Klima von Januar bis Dezember im Detail

    Klima Magdeburg im Januar

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    4 °C-1 °C-5 °C2 °C2 Std./Tag12 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Januar in Magdeburg zeigt ein klares winterliches Profil mit einer durchschnittlichen Temperatur von -0,5 °C, einer typischen Tagesmaximumtemperatur von 3,5 °C und einer nächtlichen Minimaltemperatur von -4,5 °C. Die Sonnenscheindauer bleibt gering mit 1,5 Std./Tag, während Niederschlagshäufigkeit bei 12 Tage/Monat liegt. Die Wassertemperatur verharrt nahe dem Gefrierpunkt bei 1,5 °C, was für Flüsse und stehende Gewässer eine sehr niedrige Temperaturlage bedeutet. Zusammengenommen deuten die Werte auf einen klimatischen Zustand hin, in dem Kaltluftphasen mit frostigen Nächten dominieren und nur selten längere milde Perioden auftreten. Die geringe Einstrahlung reduziert die Tageserwärmung, sodass auch bei moderaten Niederschlägen Schnee möglich bleibt. Hydrologisch ist mit einem überwiegend ruhigen Zustand der Gewässer zu rechnen, jedoch sind Eisbildung und niedrige Wassertemperaturen relevante Faktoren für ökologische Prozesse und winterliche Verkehrsbedingungen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Der Alltag wirkt kühl und zurückhaltend. Tagsüber sorgt gelegentliche, schwache Sonne für kurze Aufhellungen, die kaum nachhaltig wärmen. Im Schatten bleibt die Umgebung deutlich kälter und feuchtere Luft wird als drückend empfunden. Abends und in den frühen Morgenstunden ist die Kälte präsent und erzeugt eine klare, frostige Atmosphäre. Die Nähe zu Gewässern verstärkt das Kälteempfinden durch feuchte Luft. Kleidung und äußere Schutzschichten prägen das subjektive Wohlbefinden stärker als helle Stunden. Aktivitäten im Freien erscheinen konzentriert und kurz gehalten, während geschützte Innenräume deutlich komfortabler wirken.

    Praktische Einordnung

    Reisen im Januar eignen sich für kulturorientierte Programme und ruhige Stadtbesichtigungen. Museumsbesuche, Architektur- und Kunstschwerpunkte lassen sich unabhängig von der Witterung durchführen. Für Aktivitäten am Wasser bestehen deutliche Einschränkungen, da niedrige Wassertemperaturen und frostige Bedingungen Außenaufenthalte begrenzen. Naturnahe Unternehmungen erfordern wetterfeste Ausrüstung und eine Bereitschaft zu kurzen, geplanten Etappen. Dienstleistungen und Verkehr sind grundsätzlich verfügbar, wetterbedingte Verzögerungen durch Glätte sind jedoch möglich. Reisende sollten ihre Planung auf kürzere Außenphasen und flexible Programme ausrichten.

    Klima Magdeburg im Februar

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    5 °C1 °C-3 °C2 °C3 Std./Tag9 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Februar zeigt in Magdeburg eine leichte Erwärmung gegenüber dem Vormonat mit einer durchschnittlichen Temperatur von 0,6 °C, einer Tagesmaximumtemperatur von 4,6 °C und einer nächtlichen Minimaltemperatur von -3,4 °C. Die Sonnenscheindauer steigt auf 2,9 Std./Tag, während die Häufigkeit von Niederschlag bei 9 Tage/Monat liegt. Die Wassertemperatur beträgt 1,7 °C und bleibt damit sehr niedrig. Die Kombination aus moderat zunehmender Sonnenscheindauer und weiterhin häufigen Frostnächten kennzeichnet eine Übergangsphase, in der milde Schübe möglich sind, aber kalte Phasen schnell zurückkehren können. Niederschläge sind etwas seltener als im Januar, was zusammen mit stärkerer Sonnenleistung zu vorübergehender Schneeschmelze führen kann. Hydrologisch bleibt die Lage von niedrigen Wassertemperaturen geprägt, wodurch ökologische Aktivität am Wasser eingeschränkt bleibt.

    Subjektive Wahrnehmung

    Die Stimmung ist leicht aufgelockerter als im tiefsten Winter. Tage mit schwächerer Sonne vermitteln kurzzeitig ein Gefühl von Fortschritt in Richtung Frühling, bleiben aber wechselhaft. Schattenbereiche und Nächte behalten merkliche Kälte, was abends eine deutliche Abkühlung zur Folge hat. Wind kann die Wärmewirkung der Sonne mindern, sodass Sonnenschein nicht unbedingt als warm empfunden wird. Die Außenwahrnehmung ist geprägt von konzentrierten, oft kürzeren Aufenthalten im Freien und einem Bedarf an wärmender Kleidung in den Abendstunden.

    Praktische Einordnung

    Der Monat eignet sich für kulturell orientierte Reisen sowie für Stadtrundgänge mit wetterfester Kleidung. Tagesprogramme lassen sich gut um Innenattraktionen strukturieren, wobei kürzere Außenetappen sinnvoll sind. Aktivitäten, die an Gewässer gebunden sind, bleiben aufgrund niedriger Wassertemperaturen und möglicher Restfrostbedingungen eingeschränkt. Naturbezogene Angebote sind möglich, erfordern jedoch Flexibilität bei kurzfristigen Temperaturwechseln. Transport und touristische Infrastruktur sind grundsätzlich funktionsfähig, dennoch empfiehlt sich eine auf wechselhafte Witterung ausgerichtete Planung.

    Klima Magdeburg im März

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    8 °C4 °C0 °C4 °C5 Std./Tag11 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    März markiert in Magdeburg den Beginn deutlicher saisonaler Verschiebungen mit einer durchschnittlichen Temperatur von 4,2 °C, einer Tagesmaximumtemperatur von 8,2 °C und einer minimalen Temperatur von 0,2 °C. Die Sonnenscheindauer erhöht sich auf 4,5 Std./Tag bei einer Niederschlagshäufigkeit von 11 Tage/Monat. Die Wassertemperatur liegt bei 3,5 °C und beginnt aus winterlicher Nähe heraus anzusteigen. Diese Kombination weist auf einen dynamischen Übergang hin: stärkere Sonneneinstrahlung fördert tagsüber spürbare Erwärmung, während kühle Nächte weiterhin Frostrisiken bergen. Niederschläge bleiben relevant und können als Regen oder Schnee auftreten, je nach kurzfristiger Temperaturlage. Ökologisch wird die zunehmende Strahlungsenergie sichtbar, Pflanzen beginnen in geschützten Lagen zu reagieren, und die Fließgewässer zeigen ansteigende, aber noch niedrige Temperaturen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt belebender und wechselhaft zugleich. Tagesabschnitte mit Sonne fühlen sich deutlich freundlicher an, während Schatten und Abende weiterhin eine kühle Schicht hinterlassen. Das Temperaturgefühl variiert stark zwischen Mittag und Nacht, sodass sich kurze, aktive Außenphasen mit Rückzug in wärmere Räume abwechseln. Feuchte Böden und gelegentliche Niederschläge prägen die Wahrnehmung, und Spaziergänge wirken frisch, aber zunehmend angenehmer als in den Vormonaten.

    Praktische Einordnung

    März eignet sich für ausgedehnte Stadterkundungen und beginnende Naturbeobachtungen, wenn Programme flexibel auf kurzfristige Wetteränderungen abgestimmt sind. Outdoor-Aktivitäten sind möglich, sollten jedoch kürzere, gut planbare Abschnitte vorsehen und Wetterschutz berücksichtigen. Wasserbezogene Angebote sind noch limitiert, gewinnen aber an Attraktivität in späteren Frühlingswochen. Kultur- und Gastronomieangebote sind voll nutzbar, und Kombinationen aus Innen- und Außenprogrammen bieten eine sinnvolle Struktur für wetterabhängige Reisetage.

    Klima Magdeburg im April

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    13 °C9 °C5 °C8 °C6 Std./Tag10 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    April zeigt in Magdeburg eine klare Frühjahrsentwicklung mit einer durchschnittlichen Temperatur von 8,6 °C, einer Tagesmaximumtemperatur von 12,6 °C und einer minimalen Temperatur von 4,6 °C. Die Sonnenscheindauer steigt auf 5,8 Std./Tag, begleitet von einer Niederschlagshäufigkeit von 10 Tage/Monat. Die mittlere Wassertemperatur liegt bei 7,5 °C und signalisiert eine deutliche Erwärmung gegenüber dem Winter. Die Werte stehen für eine Phase, in der die Energiezufuhr durch Sonnenstrahlung merklich zunimmt und tagsüber nachhaltigere Erwärmung ermöglicht. Gleichzeitig bleiben Frühlingsschauer und vergleichsweise häufige Niederschläge prägend, was zu raschen Wechseln zwischen milden und kühleren Tagen führt. Hydrologisch ist ein zunehmender Stoffumsatz der Gewässer zu erwarten, während terrestrische Vegetation rasch in die aktive Wachstumsphase übergeht.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt dynamisch und erfrischend. Sonnenstunden vermitteln spürbare Wärme, die jedoch in schattigen Bereichen und bei Wolkenbildung schnell zurückgeht. Abende sind deutlich milder als im tiefen Winter, doch frische Nächte lassen noch eine leichte Kühle spüren. Diese Konstellation erzeugt ein Gefühl von Aufbruch, kombiniert mit gelegentlichen, kurzzeitigen Unterbrechungen durch Regen. Aktivitäten im Freien erscheinen einladender, dennoch bleibt ein wettergerechtes Maß an Vorsicht angebracht.

    Praktische Einordnung

    April ist gut geeignet für kombinierte Kultur- und Naturreisen. Stadtrundgänge, Parkbesuche und botanische Entdeckungen lassen sich mit kurzen Schauerpausen verbinden. Für Rad- und Aktivurlaube sind viele Tage tragfähig, vorausgesetzt Ausrüstung für wechselhaftes Wetter ist vorhanden. Wasserbezogene Angebote werden attraktiver, bleiben aber witterungsabhängig. Veranstaltungsplanung sollte Puffer für wetterbedingte Verschiebungen enthalten, während Innenangebote zuverlässig ergänzende Optionen bieten.

    Klima Magdeburg im Mai

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    17 °C13 °C9 °C13 °C7 Std./Tag12 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Mai in Magdeburg zeigt eine deutlich sommerliche Entwicklung mit einer durchschnittlichen Temperatur von 13,4 °C, einer Tagesmaximumtemperatur von 17,4 °C und einer minimalen Temperatur von 9,4 °C. Die Sonnenscheindauer erreicht 7 Std./Tag, bei einer Niederschlagshäufigkeit von 12 Tage/Monat. Die Wassertemperatur ist auf 12,5 °C angestiegen und signalisiert eine spürbare Erwärmung der Gewässer. Diese Konstellation steht für stabile Früh- bis Frühsommerbedingungen mit vermehrter Tageswärme und hoher Strahlungsbilanz. Trotz vergleichsweise häufiger Niederschläge überwiegen wärmere Perioden, sodass thermische Komfortbedingungen für zahlreiche Außenaktivitäten entstehen. Ökologisch beschleunigt sich das Pflanzenwachstum, und aquatische Lebensprozesse nehmen spürbar an Intensität zu.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wird als deutlich angenehmer und lebendiger wahrgenommen. Sonnige Phasen erzeugen eine wohltuende Wärme, die in geschützten Lagen und zur Mittagszeit recht sicher spürbar ist. Schatten bietet spürbare Abkühlung und ist bei längeren Aufenthalten willkommen. Abende sind mild und erlauben entspanntes Verweilen im Freien. Gelegentliche Schauer unterbrechen das Bild, wirken aber meist kurz und lokal begrenzt. Insgesamt dominieren offene, aktive Außenaufenthalte mit moderatem Komfortbedürfnis.

    Praktische Einordnung

    Mai eignet sich sehr gut für aktiv orientierte Reisen, Stadt- und Naturerkundungen sowie für Ausflüge an Gewässer mit begrenzter Wasseraktivität. Garten- und Landschaftsbesichtigungen sowie Radreisen profitieren von der hohen Sonnenscheindauer und angenehmen Tagestemperaturen. Schauer sind einzuplanen, daher empfiehlt sich flexible Tagesgestaltung mit Optionen für Innenalternativen. Wasserangebote sind zunehmend interessant, aber saisonale Einschränkungen hinsichtlich Temperatur sollten berücksichtigt werden.

    Klima Magdeburg im Juni

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    20 °C16 °C12 °C17 °C8 Std./Tag13 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Juni in Magdeburg weist ein sommerliches Profil mit einer durchschnittlichen Temperatur von 16,4 °C, einer Tagesmaximumtemperatur von 20,4 °C und einer minimalen Temperatur von 12,4 °C auf. Die Sonnenscheindauer steigt auf 7,6 Std./Tag und die Niederschlagshäufigkeit liegt bei 13 Tage/Monat. Die Wassertemperatur beträgt 17 °C und signalisiert eine beträchtliche Erwärmung der Gewässer im Vergleich zum Frühling. Diese Werte kennzeichnen eine Phase mit zuverlässiger Tageswärme, erhöhter Strahlungsbilanz und weiterhin moderater Niederschlagsprävalenz. Für die Umgebung bedeutet dies, dass thermische Komfortfenster für Freizeit und Außenaktivitäten regelmäßig zur Verfügung stehen, während Niederschläge periodisch für Kühlung und lokale Variabilität sorgen. Ökologisch sind hohe Aktivitätsniveaus in terrestrischen und aquatischen Systemen zu erwarten.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Wetter wirkt überwiegend warm und freundlich. Sonnige Stunden sorgen für klare Außenbedingungen und angenehme Wärme, insbesondere während der Tagesmitte. Schatten spendet deutlich spürbare Erholung, und Abende erscheinen mild und komfortabel. Einzelne Regenschauer bringen temporäre Abkühlung, beeinflussen das allgemeine Wärmeempfinden aber nur kurzzeitig. Insgesamt ergibt sich ein Eindruck von Stabilität und guter Nutzbarkeit des Außenraums für längere Aktivitäten.

    Praktische Einordnung

    Juni ist geeignet für eine breite Palette von Reisen: aktive Naturerkundungen, Rad- und Wandertouren sowie Wassersportarten gewinnen an Attraktivität durch höhere Wassertemperaturen. Stadtreisen lassen sich mit ausgedehnten Außenprogrammen verbinden. Bei eventuellen Regenphasen sind kurze Anpassungen der Tagesplanung sinnvoll. Für längere Aufenthalte im Freien empfiehlt sich eine Kombination aus sonnigen Aktivitäten und schattigen Pausen. Infrastruktur und saisonale Angebote sind gut etabliert, sodass vielfältige Reiseformen praktikabel sind.

    Klima Magdeburg im Juli

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    22 °C18 °C14 °C20 °C7 Std./Tag14 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Juli in Magdeburg weist ausgeprägte sommerliche Bedingungen mit Höchstwerten von 21,9 °C und Mindestwerten von 13,9 °C auf. Die mittlere Temperatur beträgt 17,9 °C; die Sonnenscheindauer liegt bei 7,2 Std./Tag und die durchschnittliche Anzahl feuchter Tage beläuft sich auf 14 Tage/Monat. Die Wassertemperatur von 19,5 °C unterstreicht die thermische Erwärmung von Flächengewässern. Die Kombination aus hoher täglicher Einstrahlung und moderatem Niederschlagsanteil führt zu stabilen warmen Phasen mit wiederkehrenden Schauerereignissen. Die tageszeitliche Spannbreite von Tageshöchst- zu Nachtminima begünstigt abkühlende Nächte trotz warmer Tage. Klimatisch ist der Monat durch zuverlässige Sonnenscheindauer und gelegentliche konvektive Niederschläge geprägt, was zu einer Mischung aus trockeneren Abschnitten und kurzzeitigen Niederschlagsintervallen führt.

    Subjektive Wahrnehmung

    Tagesabschnitte wirken warm und hell, Sonnenplätze sind deutlich spürbar, während schattige Bereiche vergleichsweise kühl bleiben. Abende präsentieren eine spürbare Abkühlung, die das Verweilen im Freien angenehmer gestaltet. Bei durchziehenden Wolkenperioden verringert sich das Wärmeempfinden rasch, Regenabschnitte führen zu feuchterer Luft. Insgesamt vermittelt die Atmosphäre einen klassischen Sommertag mit klaren Unterschieden zwischen sonnig erwärmten Flächen und kühleren, schattigen Rückzugszonen.

    Praktische Einordnung

    Der Monat eignet sich für Stadterkundungen, Rad- und Wasserausflüge sowie für Outdoor-Kulturveranstaltungen. Tagesaktivitäten profitieren von langer Sonnenscheindauer, wobei kurzfristige Regenschauer zeitliche Einschränkungen für ungeschützte Programme bedeuten können. Bei Planung von Aktivitäten am Wasser ist die erhöhte Wassertemperatur vorteilhaft. Für Reisende mit wetterabhängigen Plänen empfiehlt sich flexibles Timing und wetterfeste Kleidung. Für Naturbeobachtungen und Erholung im Freien sind die Bedingungen günstig, für streng wetterunabhängige Unternehmungen sollten Reserven für Regenpausen eingeplant werden.

    Klima Magdeburg im August

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    22 °C18 °C14 °C21 °C7 Std./Tag13 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    August zeigt ein vergleichbares sommerliches Profil mit Höchstwerten von 21,6 °C und Mindestwerten von 13,6 °C. Die mittlere Lufttemperatur liegt bei 17,6 °C, die Sonnenscheindauer erreicht durchschnittlich 6,6 Std./Tag und die mittleren Niederschlagstage betragen 13 Tage/Monat. Die Wassertemperatur von 20,5 °C signalisiert eine leichte Erwärmung gegenüber dem Monatsanfang des Sommers. Klimatisch dominiert eine stabile sommerliche Phase mit etwas reduzierter Sonnenscheindauer gegenüber den heißesten Wochen, begleitet von anhaltenden, aber nicht dominanten Niederschlagsintervallen. Die Konditionierung durch wärmere Gewässer erhöht die nächtliche Wärmeabstrahlung, sodass Temperaturamplituden moderat bleiben. Dadurch entsteht ein spätsommerliches Klima mit ausgeprägter Tageswärme und gelegentlichen Störungen durch Regen- oder Gewitterfelder.

    Subjektive Wahrnehmung

    Alltagseindrücke sind von weiterhin warmen Tagen geprägt, die jedoch häufiger durch Wolkenfelder gemildert werden. Abende fühlen sich weniger kühl an als in früheren Sommermonaten, was längere Außenaufenthalte ermöglicht. Schattenplätze bieten deutlich spürbare Erholung von der Sonne, während nach Regenereignissen eine erhöhte Luftfeuchte merkbar ist. Insgesamt wirkt das Klima ausgewogen sommerlich mit einer gewissen Feuchtigkeit, die das Wärmeempfinden leicht verändert.

    Praktische Einordnung

    Der Monat eignet sich für verlängerte Outdoor-Aktivitäten, Wassersport und Stadterkundungen mit moderatem Sonnenschutzbedarf. Die erhöhte Wassertemperatur macht Freizeitangebote am Wasser attraktiver. Gleichzeitig können sporadische Regenereignisse Tagespläne unterbrechen, weshalb wetterabhängige Veranstaltungen flexibler terminiert werden sollten. Für Aktivurlaube sind die Bedingungen günstig, während für besondere Kulturveranstaltungen Plan B Optionen bei ungünstigem Wetter ratsam sind.

    Klima Magdeburg im September

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    18 °C14 °C10 °C18 °C5 Std./Tag9 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    September markiert den Übergang in kühlere Verhältnisse mit Höchstwerten von 18 °C und Mindestwerten von 10 °C. Die mittlere Temperatur liegt bei 14 °C, die Sonnenscheindauer beträgt im Schnitt 5,2 Std./Tag und die durchschnittlichen Niederschlagstage reduzieren sich auf 9 Tage/Monat. Die Wassertemperatur beträgt 17,5 °C und signalisiert eine graduelle Abkühlung gegenüber dem Hochsommer. Klimatisch steht der Monat für einen deutlichen Temperaturrückgang bei abnehmender solaren Einstrahlung und geringer werdender Gewässerwärme. Die reduzierte Häufigkeit von Niederschlägen sorgt für stabilere Trockenphasen, gleichzeitig steigt die Variabilität zwischen warmen Tagen und kühleren Abschnitten. Insgesamt ist der Monat durch den Beginn des Herbstcharakters geprägt, mit ausgeprägten Tag-Nacht-Unterschieden und abnehmender Sommerenergie.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag zeigt sich ein spürbarer Rückgang der sommerlichen Wärme. Tageszeiten können noch angenehm mild wirken, besonders bei Sonnenschein, während Schatten und Morgenstunden kühler erscheinen. Abende werden deutlich frischer, wodurch Aktivitäten im Freien kürzer dauern. Die Atmosphäre wirkt insgesamt gemäßigt und weniger drückend als im Höhepunkt des Sommers.

    Praktische Einordnung

    Der Monat eignet sich für kulturelle Städtereisen, Wanderungen mit mäßiger Belastung und fakultative Wasseraktivitäten bei angepasster Kleidung. Die abgeschwächte Sonneneinstrahlung erleichtert intensive Stadterkundungen ohne hohe Hitzebelastung. Für planungsintensive Outdoor-Veranstaltungen sollte auf variable Wetterlagen Rücksicht genommen werden. Naturnahe Ausflüge profitieren von geringerer Besucherdichte und moderater Witterung, bei Bedarf sind flexible Alternativprogramme empfehlenswert.

    Klima Magdeburg im Oktober

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    13 °C9 °C5 °C13 °C4 Std./Tag10 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Oktober zeigt einen klaren Herbstcharakter mit Höchstwerten von 13,3 °C und Mindestwerten von 5,3 °C. Die mittlere Temperatur beträgt 9,3 °C, die Sonnenscheindauer liegt bei 3,6 Std./Tag und es treten im Mittel 10 Tage/Monat mit Niederschlag auf. Die Wassertemperatur von 12,5 °C reflektiert fortgeschrittene Abkühlung der Gewässer. Klimatisch ist der Monat durch reduzierte solare Einstrahlung und zunehmende feuchte Einflüsse geprägt, was zu häufigerem Wechsel zwischen trockeneren Abschnitten und schaueranfälligen Perioden führt. Die Tagestemperaturen erlauben noch gelegentliche milde Tage, während Nächte deutlich kühler werden. Insgesamt dominiert eine feuchtkühle Übergangsphase mit sinkender Energiezufuhr und stärkerer Wettervariabilität.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag dominieren kühlere Bedingungen mit deutlich kürzeren, weniger sonnigen Tagen. Tageszeiten können noch vereinzelte milde Abschnitte aufweisen, aber Schatten- und Morgenbereiche sind klar frischer. Abende erfordern wärmende Kleidung. Feuchte Tage wirken in der Wahrnehmung kühler als trockene Tage mit vergleichbarer Temperatur.

    Praktische Einordnung

    Der Monat eignet sich für kulturorientierte Reisen, Museumstouren und kürzere Wanderungen mit wetterfester Ausrüstung. Outdoor-Events sollten wetterbedingt flexibel geplant werden, da erhöhte Niederschlagswahrscheinlichkeit und geringe Sonnenscheindauer Aktivitäten einschränken können. Für Naturbeobachtungen ist der Zeitpunkt geeignet, da Besucherdichten sinken und die Landschaft herbstlich geprägt ist. Reisepläne sollten witterungsadaptive Alternativen vorsehen.

    Klima Magdeburg im November

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    8 °C4 °C0 °C7 °C2 Std./Tag10 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    November weist ausgeprägte kühle bis kalte Verhältnisse auf mit Höchstwerten von 8 °C und Mindestwerten von 0 °C. Die mittlere Temperatur liegt bei 4 °C, die Sonnenscheindauer beträgt 2,1 Std./Tag und es gibt durchschnittlich 10 Tage/Monat mit Niederschlag. Die Wassertemperatur von 7 °C spiegelt eine deutliche Abkühlung wider. Klimatisch dominiert reduzierte solare Einstrahlung und erhöhte Feuchte, sodass feuchte und graue Abschnitte überwiegen. Temperaturtiefs nähern sich dem Gefrierpunkt, wodurch Übergänge zu frostgefährdeten Nächten möglich sind. Die Kombination aus kurzer Tageshelligkeit und häufiger Bewölkung führt zu einer deutlich abgeschwächten atmosphärischen Energiezufuhr im Vergleich zu den Sommermonaten.

    Subjektive Wahrnehmung

    Der Monat wirkt im Alltag kühl und oft trüb. Tageslicht ist knapp und die Luft fühlt sich feucht und schwerer an. Abende sind früh dunkel und deutlich kälter, sodass Aktivitäten im Freien schnell unangenehm werden. Insgesamt erzeugt das Wetter eine reservierte, zurückhaltende Stimmung ohne ausgeprägte Wärmephasen.

    Praktische Einordnung

    Reisetage in diesem Zeitraum eignen sich für Innenaktivitäten wie Museen, historische Besichtigungen und gastronomische Angebote. Außentermine sollten kurz und wetterfest organisiert werden, da feuchte und kalte Bedingungen häufig sind. Für Landschaftserlebnisse ist das Wetter weniger günstig, während kulturelle Programme von geringerer Touristendichte profitieren. Kleidung und Planung sollten auf kühlere, feuchte Bedingungen ausgerichtet sein.

    Klima Magdeburg im Dezember

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    4 °C0 °C-4 °C3 °C1 Std./Tag12 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Dezember zeigt winterliche Bedingungen mit Höchstwerten von 4,2 °C und Mindestwerten von -3,8 °C. Die mittlere Temperatur beträgt 0,2 °C, die Sonnenscheindauer liegt bei 1,4 Std./Tag und durchschnittlich 12 Tage/Monat bringen Niederschlag. Die Wassertemperatur von 3 °C weist auf stark abgekühlte Gewässer hin. Klimatisch ist der Monat geprägt von geringer solaren Einstrahlung, häufigen feuchtkalten Phasen und einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für Frostnächte. Die Nähe des Mittelwertes an der Nullgrenze signalisiert Übergänge zwischen Regen und Schnee in Abhängigkeit von kurzfristigen Temperaturschwankungen. Insgesamt handelt es sich um einen klar winterlichen Abschnitt mit reduzierter Tagesenergie und verstärkter feuchter Kälte.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wird die Kälte als präsent und durchdringend empfunden. Tage sind kurz und oft grau, wodurch Außenaufenthalte schnell ungemütlich werden. Abende sind deutlich kalt und erfordern warme Schutzkleidung. Die Luft wirkt frisch bis frostig und vermittelt einen klaren Wechsel vom milden Herbst zum winterlichen Zustand.

    Praktische Einordnung

    Der Monat eignet sich für dezidiert winterorientierte Programme wie Weihnachtsmärkte und kulturelle Innenaktivitäten. Für Outdoor-Aktivitäten sind witterungsfeste Ausrüstung und flexible Zeitplanung wichtig, da Frost und Niederschlag die Bedingungen schnell ändern können. Landschaftserlebnisse sind stimmungsvoll, jedoch mit potenziellen Einschränkungen durch Kälte und verkürzte Tageshelligkeit verbunden. Sicherheits- und Komfortaspekte sollten bei Transport und Aktivitätsplanung berücksichtigt werden.