Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.339 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat Juli
Der wärmste Monat ist Juli mit dem höchsten Jahresmittel der Lufttemperatur von 18,8 °C und einer Spitzenmonatstemperatur von 23,5 °C, begleitet von der höchsten Sonnenscheindauer von 7,5 Std./Tag.
Mehr zum JuliKältester Monat Januar
Der kälteste Monat ist Januar mit dem tiefsten Jahresmittel der Lufttemperatur von 1,1 °C und der geringsten Sonnenscheindauer von 1,2 Std./Tag.
Mehr zum JanuarSonnigster Monat Juli
Der sonnenreichste Monat ist Juli mit durchschnittlich 7,5 Std./Tag Sonnenscheindauer, was die höchsten solaren Einstrahlungsbedingungen des Jahres bietet.
Mehr zum JuliTrockenster Monat Februar
Der trockenste Monat im Sinne der geringsten Anzahl an Regentagen ist Februar mit 11 Tage/Monat, was vergleichsweise geringere Niederschlagshäufigkeit in dieser Phase bedeutet.
Mehr zum FebruarRegenreichster Monat Juli
Der niederschlagsreichste Monat nach Anzahl der Regentage ist Juli mit 15 Tage/Monat, was auf eine Häufung sommerlicher Niederschlagsereignisse hindeutet.
Mehr zum JuliBeste Reisezeit
Als angenehmste Reisezeit gilt Ende Mai bis Anfang September. Die Temperaturen bewegen sich meist von 9,0°C bis 23,5°C, mit den meisten Sonnenstunden des J...
Mehr zur besten ReisezeitÜberblick
Hannover präsentiert ein gemäßigtes, maritime Klima mit ausgeprägten saisonalen Übergängen und relativ gleichmäßig verteilter Niederschlagsneigung über das Jahr. Die Lage im norddeutschen Tiefland bedingt milde Winter und mäßig warme Sommer bei einer moderaten Sonnenscheindauer. Klimatisch relevanter Einfluss kommt aus atlantischen Luftmassen, die Wechselwetter und vergleichsweise konstante Feuchteverhältnisse begünstigen. Die Jahresverteilung der Strahlungs- und Niederschlagsparameter erzeugt Perioden mit belastbarer vegetationsfördernder Wärme und Zeiten mit eingeschränkter Sonnenverfügbarkeit. Daraus resultiert eine verlässliche Vegetationsperiode, jedoch keine extreme Trockenheit. Die Datenbasis erlaubt eine Einordnung der Klimaphasen nach jahreszeitlichen Merkmalen und eine Bewertung der Wassertemperaturen für Freiluftnutzung. Insgesamt ist das Klima für ganzjährige Aktivitäten geeignet, wobei Planungen wetterabhängiger Nutzungen die moderate Sommerwärme und die regelmäßigen Niederschlagsphasen berücksichtigen sollten.
Klimacharakteristik
Das Klima in Hannover ist durch eine maritime Mäßigung geprägt, die zu vergleichsweise kleinen Extremwerten führt. Wintermonate sind kühl, aber selten extrem frostig, und die sommerliche Wärme erreicht moderate Spitzenwerte ohne längere Hitzephasen. Die Sonnenscheindauer erreicht ihren Höchststand in der Jahresmitte, bleibt aber selbst in der wärmsten Phase begrenzt, was die thermische Beanspruchung reduziert. Niederschlagstage verteilen sich über das Jahr mit einer leichten Zunahme in den Sommermonaten, was auf konvektive Ereignisse hindeutet. Die Wassertemperatur folgt der Luftwärme mit zeitlicher Verzögerung und bleibt für Freizeitnutzung im Sommer mäßig. Für städteplanerische oder tourismusbezogene Bewertungen ist die Kombination aus moderater Sommerwärme, regelmäßigen Niederschlagsereignissen und einer begrenzten Sonnenscheindauer entscheidend, da sie Vegetationszyklen, Wasserwirtschaft und Besucherkomfort gleichermaßen beeinflusst.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Die jährliche Temperaturentwicklung zeigt einen klaren Anstieg von den kühlen Wintermonaten zu den wärmsten Monaten im Hochsommer und einen symmetrischen Rückgang im Herbst. Das Minimum der Jahresmitteltemperatur liegt im Januar, während das Maximum im Juli erreicht wird. Die Amplitude bleibt moderat, sodass Übergänge zwischen den Jahreszeiten ausgeprägt, aber nicht extrem steil sind. Frühling und Herbst fungieren als Übergangsphasen mit stetiger Erwärmung beziehungsweise Abkühlung, die für Vegetationsbeginn und Ernteplanung relevant sind. Aus geplanter Sicht ergibt sich ein Klima mit zuverlässigen Perioden wachstumsfördernder Temperaturen im späten Frühjahr bis in den Sommer hinein und einer winterlichen Phase mit begrenzter aktivitätsmindernder Kälte.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die jährliche Verteilung der Sonnenscheindauer zeigt einen Peak in der Jahresmitte und deutlich reduzierte Werte im Winter. Die größte tägliche Sonnenscheindauer tritt in den mittleren Sommermonaten auf, während die dunkelsten Abschnitte in der zweiten Winterhälfte vorkommen. Diese Schwankung beeinflusst die solare Einstrahlung auf städtische und agrarische Flächen sowie die mögliche Nutzung von Solarenergie. Für Freiluftveranstaltungen und Erholungsnutzung ist die erhöhte Sonnenscheindauer in der Sommermitte vorteilhaft, während im Winter und in Übergangszeiten geringere Strahlungsangebote berücksichtigt werden müssen.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Verteilung der Regentage zeigt keine ausgeprägte Trockenperiode mit nahezu niederschlagsfreier Dauer, stattdessen eine gleichmäßige Häufung über das Jahr mit einer leichten Zunahme in den sommerlichen Monaten. Konvektive Niederschläge im Sommer führen zu häufiger auftretenden, teils intensiven Ereignissen, während die Wintermonate durch gleichmäßig verteilte, weniger extreme Niederschläge geprägt sind. Für Infrastruktur- und Wasserwirtschaftsplanungen ist die gleichmäßige Verteilung relevant, da sie kontinuierliche Entwässerungskapazitäten und flexible planerische Lösungen erfordert.
Wassertemperatur im Jahresverlauf
Die jährliche Entwicklung der Wassertemperatur folgt der Lufttemperatur mit verzögerter Erwärmung und Abkühlung. Tiefstwerte werden im Winter beobachtet, während die höchsten Wassertemperaturen in der Hochsommerperiode auftreten und für Freizeitnutzung relevant sind. Die maximale Sommerwassertemperatur bleibt moderat, was eine begrenzte, aber verlässliche Saison für Badnutzung ermöglicht. Für ökologische Bewertungen ist die schwache jahreszeitliche Amplitude bedeutsam, da sie die Produktivität aquatischer Ökosysteme und das Risiko thermischer Stressereignisse beeinflusst.
Klimaphasen des Jahres
Winter
- Dezember
- Januar
- Februar
Die Winterphase ist geprägt von kühlen Luftmassen und reduzierter Sonnenscheindauer. Temperaturen erreichen die jährlichen Tiefpunkte, die Wassertemperatur fällt ebenfalls auf ihr Jahresminimum und die Anzahl der Tage mit Niederschlag bleibt zumindest mäßig hoch. Diese Konstellation führt zu begrenzter Vegetationsaktivität und einer reduzierten Solarenergiebilanz. Trotz kühler Verhältnisse sind extreme Frostwerte selten, sodass infrastrukturelle Risiken durch tiefe Temperaturextreme begrenzt bleiben. Die Phase ist relevant für Heizungsbedarf, Verkehrssicherung und die Planung winterfester Infrastruktur.
- Tiefstes Monatsmittel der Lufttemperatur 1,1 °C im Januar
- Sonnenscheindauer 1,2 Std./Tag im Januar
- Wassertemperatur 1,5 °C im Januar
- Regentage 12 Tage/Monat im Januar
Frühling
- März
- April
- Mai
Die Frühlingsphase zeichnet sich durch eine rasche Erwärmung der Luft und eine deutlich zunehmende Sonnenscheindauer aus, begleitet von wechselhaften Niederschlagsereignissen. Diese Kombination fördert den Vegetationsbeginn und erhöht die nutzbare Zeitfenster für Freilandarbeiten. Die Wassertemperatur steigt merklich, bleibt aber noch unter den Sommerwerten, was eine anfängliche Nutzung von Gewässern ermöglicht. Für Landwirtschaft und Gartenbau ist die Phase entscheidend, da sie Pflanztermine, Frostrisiken in den frühen Teilen und die Entwicklung von Bodenfeuchtebedingungen bestimmt.
- Anstieg des Monatsmittels der Lufttemperatur auf 5,0 °C im März
- Sonnenscheindauer 5,0 Std./Tag im April
- Wassertemperatur 8,0 °C im April
- Regentage 13 Tage/Monat im März
Sommer
- Juni
- Juli
- August
Die Sommerphase ist durch die höchsten Jahresmitteltemperaturen, erhöhte Sonnenscheindauer und eine Zunahme konvektiver Niederschlagsereignisse gekennzeichnet. Die Wassertemperaturen erreichen ihren Höhepunkt und ermöglichen Freiluftnutzung, liegen jedoch auf moderatem Niveau. Die Häufung von Regentagen in diesem Abschnitt deutet auf kurze, teils intensive Niederschlagsereignisse hin, die lokal zu Belastungen führen können. Für Freizeitwirtschaft, Wassermanagement und städtische Planung ist die Kombination aus Wärme, Sonne und periodischem Niederschlag maßgeblich.
- Höchstes Monatsmittel der Lufttemperatur 18,8 °C im Juli
- Maximale Spitzentemperatur 23,5 °C im Juli
- Sonnenscheindauer 7,5 Std./Tag im Juli
- Wassertemperatur 21,0 °C im Juli
- Regentage 15 Tage/Monat im Juli
Herbst
- September
- Oktober
- November
Der Herbst ist durch eine allmähliche Abkühlung und abnehmende Sonnenscheindauer gekennzeichnet, während Niederschlagsereignisse weiterhin regelmäßig auftreten. Die Übergangsphase beeinflusst Erntezeiten, Laubfall und die Vorbereitung auf die Heizperiode. Wassertemperaturen sinken schrittweise, wodurch die Saison für Badeaktivitäten endet. Aus planungsrelevanter Sicht ist der Herbst eine Zeit, in der Wasserbilanz, Abflussverhalten und energetische Anforderungen für Gebäude neu bewertet werden sollten, um den Wechsel in die winterliche Phase effizient zu gestalten.
- Abkühlung des Monatsmittels der Lufttemperatur auf 15,2 °C im September
- Sonnenscheindauer 5,5 Std./Tag im September
- Wassertemperatur 17,5 °C im September
- Regentage 12 Tage/Monat im September
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Hannover im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 4 °C | 1 °C | -1 °C | 2 °C | 1 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Januar in Hannover ist ausgeprägt winterlich mit einer mittleren Lufttemperatur von 1,1 °C, einem Tagesmaximum von 3,5 °C und einem nächtlichen Minimum von -1,2 °C. Die Sonnenscheindauer ist gering mit etwa 1,2 Std./Tag, während die Niederschlagsverteilung mit 12 Tage/Monat relativ konstant erscheint. Die Wassertemperatur liegt bei 1,5 °C und markiert den tiefsten Wert im betrachteten Zeitraum, was auf eine eingeschränkte thermische Aktivität der Gewässer hinweist. Klimatisch zeigen die Kennzahlen klare Zeichen eines kalten Monats mit beschränkter diurnaler Erwärmung und kurzen Tageslichtphasen. Für die Analyse sind die niedrigen mittleren Temperaturen zusammen mit einer moderaten Anzahl feuchter Tage ausschlaggebend, da sie den Energiehaushalt von Stadt und Landschaft bestimmen und Einfluss auf Frost- und Tauwechsel haben.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima dunkel und kalt. Tagsüber vermittelt die schwache Sonne eine kühle Klarheit, in Schattenbereichen bleibt es merklich kalt. Abends und nachts tritt Kälte deutlicher hervor und Feuchtigkeit kann an Gebäuden wahrnehmbar werden. Die Atmosphäre ist ruhig, Luftbewegung und Feuchtigkeit sorgen für ein gedämpftes Wärmeempfinden. Kleidung mit isolierenden Schichten ist üblich, Daunen- oder Wollmaterialien werden bevorzugt. Insgesamt dominiert ein zurückhaltendes, winterliches Erlebnis ohne starke Sonnenerwärmung.
Praktische Einordnung
Für Stadtbesichtigungen ist der Monat tauglich, sofern winterfeste Ausstattung vorhanden ist. Aktivitäten im Freien sind möglich, aber eingeschränkter Komfort durch geringe Tageshelligkeit und Kälte sollte eingeplant werden. Wasserbezogene Freizeitangebote sind unattraktiv wegen niedriger Wassertemperaturen. Mobilität kann durch Frost und mögliche Glätte beeinträchtigt sein, weshalb ruhige Stadterkundungen und kulturelle Angebote im Innenraum vorteilhaft sind. Reisende sollten flexible Pläne hinsichtlich Wetterbedingungen und kürzeren Tageslichtanteilen wählen.
Klima Hannover im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 4 °C | 2 °C | -1 °C | 2 °C | 2 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Februar zeigt einen leichten milderen Trend gegenüber dem Januar mit einer mittleren Lufttemperatur von 1,6 °C, einem Tagesmaximum von 4 °C und einem nächtlichen Minimum von -0,8 °C. Die Sonnenscheindauer steigt auf rund 2 Std./Tag, die Zahl der Niederschlagstage liegt bei 11 Tage/Monat. Die Wassertemperatur notiert bei 2 °C und startet damit einen graduellen Anstieg gegenüber dem tiefsten Winterwert. Diese Kombination deutet auf eine Übergangsphase hin, in der die Strahlungsbilanz zunehmend positiver wird und frostprägende Nächte seltener werden. Insgesamt bleibt die Energiesituation der Landschaft restriktiv, aber die längere Sonneneinstrahlung und die abnehmende Häufigkeit sehr kalter Nächte signalisieren eine beginnende Verschiebung zur wärmeren Jahreshälfte.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima etwas offener als im Kernwinter. Tagsüber kann die Sonne deutliche Helligkeit bringen, dennoch bleibt die Luft frisch. Schattenbereiche kühlen stark aus, sodass direkte Sonneneinstrahlung deutlich angenehmer empfunden wird als abseits der Sonne. Abends tritt Kälte stärker in den Vordergrund, insbesondere wenn Wind vorhanden ist. Feuchte Möblierung und kalte Oberflächen sind noch präsent, das allgemeine Empfinden bleibt aufmerksam auf witterungsbedingte Temperaturschwankungen.
Praktische Einordnung
Für Reisen bietet der Monat erhöhte Möglichkeiten für stadthistorische und museale Programme, da Außenaktivitäten durch kühle Bedingungen begrenzt bleiben. Spaziergänge sind möglich und werden durch zunehmende Lichtphasen angenehmer, allerdings sind ausgedehnte Naturreisen mit Fokus auf Wasseraktivitäten weiterhin eingeschränkt. Kleidung und flexible Zeitplanung sind wichtig, da Wetterwechsel kurzfristig auftreten können. Insgesamt ist der Monat sinnvoll für Kultur- und Citytrips mit Einschränkungen für wasserbasierte Freizeit.
Klima Hannover im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 8 °C | 5 °C | 2 °C | 5 °C | 4 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der März markiert einen spürbaren Übergang in den Frühling mit einer mittleren Lufttemperatur von 5 °C, einem Tagesmaximum von 8,2 °C und einem nächtlichen Minimum von 1,8 °C. Die Sonnenscheindauer erhöht sich auf circa 3,5 Std./Tag, die Anzahl der Niederschlagstage liegt bei 13 Tage/Monat. Die Wassertemperatur erreicht 5 °C und zeigt damit erste thermische Reaktionen auf vermehrte Einstrahlung. Klimatisch weist der Monat auf erhöhte Variabilität hin: wärmere Tagesabschnitte wechseln mit kühlen Nächten, und atmosphärische Instabilität kann zu wechselhaftem Niederschlag führen. Die Daten sprechen für eine Phase zunehmender Strahlungsgewinne, jedoch noch mit häufigem Einfluss atlantischer Luftmassen und gelegentlichen Rückfrostereignissen.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt lebendiger und wechselhaft. Tagsüber bringen sonnige Phasen spürbare Erwärmung, während windige Abschnitte Kühle zurückbringen. Schattenfelder bleiben deutlich kühler als sonnige Flächen, wodurch Aufenthalte im Freien sehr unterschiedlich empfunden werden können. Abends verlagert sich das Empfinden schnell in Richtung Kälte, weshalb mehrere Kleidungsschichten praktisch sind. Insgesamt entsteht ein Gefühl von Aufbruch und vorsichtig ansteigender Behaglichkeit, begleitet von gelegentlichen kühlen Einflüssen.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich gut für kulturelle Stadterkundungen, Naturspaziergänge und Vogelbeobachtungen, da die Landschaft beginnende Aktivität zeigt. Offene Wassersportarten bleiben noch eingeschränkt, während Fahrrad- und Wanderangebote zunehmend passender werden, sofern auf wechselhaftes Wetter geachtet wird. Outdoor-Veranstaltungen sollten wetterflexibel geplant werden, da sowohl sonnige Abschnitte als auch kühlere Phasen auftreten. Insgesamt bietet der Monat einen guten Kompromiss zwischen geringerer Besucherzahl und zunehmend nutzbarer Außensaison.
Klima Hannover im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 13 °C | 9 °C | 5 °C | 8 °C | 5 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der April kennzeichnet sich durch einen deutlichen Anstieg der Mittellufttemperatur auf 8,8 °C, ein Tagesmaximum von 13 °C und ein nächtliches Minimum von 4,5 °C. Die Sonnenscheindauer liegt bei etwa 5 Std./Tag, die Niederschlagsverteilung umfasst 12 Tage/Monat. Die Wassertemperatur beträgt 8 °C und setzt den Erwärmungstrend fort. Diese Kennzahlen weisen auf eine Phase mit ausgeprägter Zunahme der Strahlungsbilanz und damit verbundenen Boden- und Wasserauswärmung hin. Aufgrund der Kombination moderater Niederschlagstage und deutlich längerer Helligkeit entstehen günstigere Bedingungen für Vegetationsstart und erhöhte Freizeitnutzung im Freien, gleichzeitig bleibt das Wetter wechselhaft und anfällig für kurzzeitige Störungen.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima fühlt sich merklich frühlingshaft an. Sonnige Abschnitte vermitteln Wärme und Wohlbefinden, Schattenbereiche bleiben jedoch spürbar kühler. Abends sinkt die Temperatur, so dass leichte bis mittlere Übergangskleidung ratsam ist. Die Luft wirkt frischer und klarer, und die zunehmende Tageshelligkeit steigert das subjektive Komfortempfinden. Insgesamt entsteht ein Eindruck von Auflockerung des Winters hin zu stabileren, aber noch nicht sommerlich warmen Verhältnissen.
Praktische Einordnung
Für städtische und ländliche Ausflüge ist der Monat sehr geeignet. Garten- und Parkbesuche, Radfahren und geführte Stadttouren profitieren von längeren Tageshelligkeiten. Wasserbezogene Aktivitäten sind noch eingeschränkt, bieten aber zunehmend Optionen für kurzzeitige Nutzung bei Sonnenschein. Da das Wetter wechselhaft bleiben kann, sind flexibel planbare Outdoor-Aktivitäten und wetterangepasste Ausrüstung empfehlenswert. Insgesamt ist der Monat attraktiv für Besucher, die Naturentwicklung und ruhige Stadterlebnisse kombinieren möchten.
Klima Hannover im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 18 °C | 14 °C | 9 °C | 14 °C | 7 Std./Tag | 14 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Mai präsentiert eine deutliche Frühjahrswärme mit einer mittleren Lufttemperatur von 13,7 °C, einem Tagesmaximum von 18,3 °C und einem nächtlichen Minimum von 9 °C. Die Sonnenscheindauer steigt auf rund 6,5 Std./Tag, während die Niederschlagsfrequenz bei 14 Tage/Monat liegt. Die Wassertemperatur erreicht 13,5 °C und begünstigt eine zunehmende thermische Reaktivität der Gewässer. Diese Werte reflektieren eine Phase mit kräftiger Zunahme der nutzbaren Sonnenscheindauer und höheren Wärmezufuhren bei gleichzeitig moderatem Niederschlag. Für die Vegetation und Freizeitsektoren bedeutet dies erhöhte Aktivität und längere nutzbare Tageszeiten, wobei regenerative Bodenfeuchte durch anhaltende Niederschlagstage gesichert bleibt.
Subjektive Wahrnehmung
Die Atmosphäre wirkt freundlich und zunehmend warm. Sonnige Plätze bieten angenehme Wärme, Schatten bleibt kühl und erfrischend. Abends kühlt es moderat ab, so dass leichte Jacken sinnvoll sind. Die Luft wird insgesamt lebendiger; der Aufenthalt im Freien ist komfortabler und längere Aktivitäten werden als angenehm empfunden. Das Klima fördert ein positives Wohlbefinden, ohne in trocken-heiße Verhältnisse überzugehen.
Praktische Einordnung
Der Monat ist günstig für Freizeitreisen, Rad- und Wanderurlaube sowie für Besuche von Parks und Gärten. Outdoor-Veranstaltungen und kulturelle Open-Air-Angebote lassen sich planmäßig durchführen, wobei gelegentliche Niederschlagstage eingeplant werden sollten. Wassernahe Freizeitarten sind zunehmend attraktiv, jedoch nicht uneingeschränkt sommerlich. Insgesamt bietet der Monat ein breites Spektrum an Reisemöglichkeiten mit hoher Aufenthaltsqualität und moderatem Risiko wetterbedingter Einschränkungen.
Klima Hannover im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 21 °C | 17 °C | 12 °C | 19 °C | 7 Std./Tag | 14 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Juni steht für ein frühsommerliches Klima mit einer mittleren Lufttemperatur von 16,5 °C, einem Tagesmaximum von 21 °C und einem nächtlichen Minimum von 12 °C. Die Sonnenscheindauer erreicht etwa 7 Std./Tag, die Niederschlagsfrequenz liegt bei 14 Tage/Monat. Die Wassertemperatur liegt bei 18,5 °C und signalisiert eine deutlich erhöhte thermische Verfügbarkeit in Gewässern. Diese Parameter sprechen für stabile, warme Verhältnisse mit langen Tageslichtphasen und zugleich noch moderater Niederschlagsverteilung. Klimatisch begünstigt dies sowohl die Vegetationsentwicklung als auch eine ausgeweitete Nutzung von Außenräumen und Wasserflächen, während atmosphärische Feuchtemuster weiterhin episodische Schauer ermöglichen können.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt warm und freundlich mit einem klaren Unterschied zwischen sonnenexponierten und schattigen Bereichen. Tagsüber bieten Sonnenabschnitte angenehme Wärme, während Schatten kühlend wirkt. Abends verbleibt eine milde Temperierung, die Aufenthalte im Freien erleichtert. Die Luft erscheint lebhaft, und Wasserflächen laden deutlich stärker zur Nutzung ein. Insgesamt überwiegt ein Gefühl von Leichtigkeit und sommerlicher Verfügbarkeit von Aktivitäten.
Praktische Einordnung
Der Monat ist gut geeignet für eine breite Palette von Reisen: Städtereisen, Ausflüge in die Natur, Wassersport und längere Outdoor-Aktivitäten. Die lange Tageshelligkeit ermöglicht ausgedehnte Programme, Strand- und Wasserangebote werden zunehmend attraktiv. Es sollten dennoch kurzzeitige Niederschläge berücksichtigt werden, die geplante Outdoor-Veranstaltungen beeinflussen können. Insgesamt bietet der Monat eine hohe Flexibilität für Tourismus und Freizeit mit ausgeprägten Möglichkeiten für naturnahe Erlebnisse.
Klima Hannover im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 24 °C | 19 °C | 14 °C | 21 °C | 8 Std./Tag | 15 Tage/Monat |
Klima Hannover im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 23 °C | 18 °C | 14 °C | 21 °C | 7 Std./Tag | 14 Tage/Monat |
Klima Hannover im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 20 °C | 15 °C | 11 °C | 18 °C | 6 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klima Hannover im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 15 °C | 11 °C | 7 °C | 13 °C | 4 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klima Hannover im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 9 °C | 6 °C | 3 °C | 8 °C | 2 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klima Hannover im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 5 °C | 2 °C | -1 °C | 3 °C | 1 Std./Tag | 12 Tage/Monat |