Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.393 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat
Der wärmste Monatsmittelwert wird im August erreicht und markiert das saisonale Maximum der Lufttemperaturen mit einem höchsten Monatswert.
Kältester Monat
Der kälteste Monatsmittelwert tritt im Januar auf und steht für die milden winterlichen Bedingungen im Vergleich zu kontinentalen Lagen.
Sonnigster Monat
Der Juli weist die größte mittlere Sonnenscheindauer auf und stellt die periode mit den längsten tageslichtbezogenen Einstrahlungszeiten dar.
Trockenster Monat
Der Juli hat die geringste durchschnittliche Anzahl von Regentagen und bildet das relative Minimum der Niederschlagshäufigkeit im Jahresverlauf.
Regenreichster Monat
Der Januar gehört zu den Monaten mit der höchsten Anzahl an Regentagen und symbolisiert die feuchteren Bedingungen des Jahresanfangs.
Beste Reisezeit
Die angenehmste Reisezeit reicht von Mai bis September. Dann liegen die Höchstwerte meist bei 15,0-20,4°C, es gibt mit 5,9-6,8 Sonnenstunden die längsten T...
Überblick
Dublin zeigt ein deutlich vom Atlantik geprägtes Klima mit konstant mäßigen saisonalen Unterschieden. Die Lage an der Küste sorgt für eine ausgeprägte Meeresnähe, die Extremwerte dämpft und den Jahresverlauf gleichmäßig erscheinen lässt. Das Klima ist durch häufige Bewölkung und regelmäßige Niederschlagsereignisse geprägt, wobei starke Schwankungen zwischen aufeinanderfolgenden Monaten selten sind. Charakteristisch sind langsame Übergänge zwischen kühleren und wärmeren Perioden sowie eine spürbare Verzögerung zwischen Luft- und Wassertemperatur. Die Vegetations- und Reisemonate profitieren von moderaten Sommerbedingungen, während die Wintermonate kühl, aber selten streng ausfallen. Insgesamt ergibt sich ein Muster, das Verlässlichkeit im Temperaturverlauf mit einer gleichmäßigen, aber nicht intensiven Niederschlagsverteilung verbindet.
Klimacharakteristik
Die Klimacharakteristik von Dublin ist maritim geprägt und zeigt eine enge Kopplung zwischen Meer und Atmosphäre. Jahreszeitliche Extreme sind reduziert durch die ozeanische Wärmespeicherung, wodurch die höchsten Monatswerte moderat bleiben und die niedrigsten Monate relativ mild ausfallen. Die monatlichen Sonnenscheindauern bewegen sich von ruhigen Wintertagen mit wenig Sonnenanteil bis zu deutlich längeren Tagen im Sommer, was die saisonale Nutzbarkeit außenräumlicher Aktivitäten beeinflusst. Die Verteilung der Regentage bleibt über das Jahr vergleichsweise homogen, mit Höchstwerten in den kälteren Monaten und einem Tief im Hochsommer. Die Wassertemperaturen folgen der Luft mit Verzögerung und erreichen im Spätsommer ihre Maxima. Diese Kombination ergibt ein Klima, das geringere jahreszeitliche Amplituden und hohe Wetterstabilität über Wochen hinweg aufweist.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Die Lufttemperaturen zeigen einen gemäßigten Jahresgang mit kühlem Winter und mäßig warmem Sommer. Der tiefste Monatsmittelwert wird im Januar beobachtet und der höchste Monatsmittelwert im August. Zwischen April und August ist ein kontinuierlicher Anstieg zu erkennen, wobei der April deutlich kühler beginnt und der August das Plateau der höchsten Monatswerte markiert. Die saisonale Entwicklung ist durch langsame Erwärmung im Frühjahr und eine nur graduelle Abkühlung im Herbst gekennzeichnet. Dies führt zu einer verlängerten Periode mit für Außenaktivitäten geeigneten Temperaturen in den Sommermonaten und zu verhältnismäßig milden Bedingungen im Winter.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die Sonnenscheindauer variiert jahreszeitlich deutlich, wobei die geringsten Werte im Winter und die höchsten Werte im Hochsommer auftreten. Im Jahresverlauf findet sich ein Anstieg der täglichen Sonnenscheindauer von den kühleren Monaten hin zu den Sommermonaten, mit Spitzenwerten in der Mitte des Jahres. Trotz des Anstiegs bleiben selbst die Sonnenhöchstwerte moderat, da häufige Bewölkungsphasen auch im Sommer vorkommen. Dies bedeutet, dass sonnige Perioden vorhanden sind, jedoch nicht durchgehend und häufig durch wechselhafte Abschnitte unterbrochen werden.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Zahl der Regentage ist über das Jahr relativ gleichmäßig verteilt, mit einer Tendenz zu etwas mehr Niederschlagstagen in den kälteren Monaten und weniger im Sommer. Die Häufigkeit von Niederschlagstagen führt nicht zu extrem ausgeprägten Trockenperioden, stattdessen ergibt sich eine beständige Grundfeuchte über viele Monate. Für Aktivitäten im Freien ist somit eine hohe Wahrscheinlichkeit von kurzen Niederschlagsphasen zu berücksichtigen, während längere, anhaltende Trockenperioden selten sind. Die Verteilung spricht für eine Klimacharakteristik mit regelmäßigem, aber meist mäßigem Niederschlag.
Wassertemperatur im Jahresverlauf
Die mittlere Wassertemperatur der Küstengewässer steigt verzögert gegenüber der Luft und erreicht ihre höchsten Monatswerte spät im Sommer. Im späten Winter und frühen Frühjahr bleiben die Werte vergleichsweise niedrig, bevor ein allmählicher Anstieg zu beobachten ist. Diese saisonale Verzögerung führt dazu, dass das Meer im Sommer noch relativ kühl wirkt, auch wenn die Luft bereits wärmer ist. Für Freizeitnutzung und marine Ökosysteme ergibt sich dadurch eine klare jahreszeitliche Staffelung, wobei die wärmsten Monatswerte gegen Ende des Sommers auftreten und die kältesten Monatswerte gegen Ende des Winters.
Klimaphasen des Jahres
Winter
Die Winterphase ist geprägt von gemäßigten, jedoch feuchten Verhältnissen mit vergleichsweise kurzen Tagen und reduzierter Sonnenscheindauer. Die Lufttemperaturen bleiben auf moderatem Niveau, wobei der kälteste Monatswert im Januar und in anderen Wintermonaten nur leicht darüber liegt. Häufige Bewölkung und regelmäßig auftretende Niederschläge bestimmen das Wettergeschehen, sodass an vielen Tagen Niederschlagsanteile erwartet werden. Die Wassertemperatur ist im Vergleich zum Sommer niedrig und trägt zur Milderung von Luftmassengestaltungen bei. Insgesamt zeigt sich im Winter ein stabiles maritimes Muster mit geringem Risiko für extreme Frostereignisse.
- Januar mittlere Lufttemperatur 4,9 °C
- Dezember mittlere Lufttemperatur 5,7 °C
- Februar mittlere Sonnenscheindauer 2,4 Std./Tag
- Dezember Regentage 21 Tage/Monat
- Februar mittlere Wassertemperatur 8,5 °C
Frühling
Der Frühling zeichnet sich durch eine ausgeprägte, aber graduelle Erwärmung aus und bildet die Übergangsphase vom kühlen Winter hin zu milderen Sommerbedingungen. Sonnenschein nimmt zu und die Tageslängen verlängern sich spürbar, wodurch Außenaktivitäten zunehmend attraktiver werden. Die Häufigkeit von Regentagen nimmt moderat ab, bleibt jedoch vorhanden und sorgt für eine anhaltende Bodenfeuchte. Die Wassertemperatur steigt langsamer als die Luft, was zu kühleren Meerestemperaturen gegenüber den Luftwerten führt. Insgesamt bietet der Frühling eine Phase mit klarer saisonaler Entwicklung und zunehmender Wetterstabilität.
- März mittlere Lufttemperatur 6,2 °C
- April mittlere Lufttemperatur 8,0 °C
- Mai mittlere Sonnenscheindauer 5,9 Std./Tag
- März Regentage 19 Tage/Monat
- Mai mittlere Wassertemperatur 11,5 °C
Sommer
Der Sommer präsentiert sich mild bis gemäßigt warm mit den höchsten Sonnenscheindauern des Jahres und der geringsten Anzahl von Regentagen. Die Lufttemperaturen erreichen ihre Maxima, wobei die Tageswerte komfortabel bleiben und starke Hitzeepisoden selten sind. Die Wassertemperatur erreicht ihre höchsten Monatswerte gegen Ende des Sommers, jedoch bleiben auch diese moderat. Die Kombination aus vergleichsweise viel Sonnenenergie und reduziertem Niederschlag schafft günstige Bedingungen für Außenaktivitäten, wobei wechselhafte Tage weiterhin möglich sind. Die sommerliche Periode ist daher geprägt von stabileren, aber nicht extremen Verhältnissen.
- Juni mittlere Lufttemperatur 14,3 °C
- Juli mittlere Lufttemperatur 16,2 °C
- August mittlere Lufttemperatur 16,3 °C
- Juli mittlere Sonnenscheindauer 6,8 Std./Tag
- Juli Regentage 13 Tage/Monat
- August mittlere Wassertemperatur 16,0 °C
Herbst
Der Herbst bildet den Übergang von warmen Sommerbedingungen zu kühleren Winterverhältnissen mit abnehmender Sonnenscheindauer und zunehmender Häufigkeit von Niederschlägen. Die Lufttemperaturen fallen kontinuierlich, wobei die ersten kühleren Phasen oft schon im September beginnen. Niederschlagsereignisse nehmen tendenziell zu, und die Wassertemperatur bleibt noch eine Zeit lang erhöht, kühlt jedoch allmählich ab. Diese Phase ist durch erhöhte Variabilität gekennzeichnet, da warme Tage noch möglich sind, aber häufiger wechselhafte und feuchtere Abschnitte auftreten.
- September mittlere Lufttemperatur 14,6 °C
- Oktober mittlere Lufttemperatur 11,4 °C
- November mittlere Lufttemperatur 7,6 °C
- Oktober mittlere Sonnenscheindauer 3,6 Std./Tag
- November Regentage 19 Tage/Monat
- September mittlere Wassertemperatur 15,0 °C
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Dublin im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 7 °C | 5 °C | 3 °C | 9 °C | 2 Std./Tag | 21 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Januar zeigt eine deutlich maritim geprägte Kältephase mit moderaten Temperaturniveaus. Die Tageshöchstwerte liegen bei etwa 7,2 °C und die nächtlichen Tiefstwerte bei etwa 2,6 °C, das Monatsmittel beträgt rund 4,9 °C. Die Wassertemperatur bleibt vergleichsweise hoch bei 9 °C, was die thermische Trägheit des Meeres widerspiegelt. Die Sonnenscheindauer ist gering mit circa 1,8 Std./Tag, während Niederschlagsereignisse häufig sind und etwa 21 Tage/Monat auftreten. Insgesamt vermittelt die Bilanz milde Kälte kombiniert mit hoher Feuchte und wenig Sonnenanteil. Die geringe Tagesamplitude deutet auf eine beständige maritime Luftmasse hin. Für klimatologische Einordnung steht dieser Monat für feuchtgemäßigte Winterbedingungen mit begrenzter Aufheizung am Tag, kurzwellige Aufklarphasen und regelmäßig wiederkehrende Niederschläge.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Wetter eher gedrückt und feucht. Tageshelle ist zurückhaltend und Schattenbereiche erscheinen kühl; windexponierte Stellen verstärken die Kühle. Abende fühlen sich merklich kühler an und thermische Behaglichkeit wird durch Feuchte beeinträchtigt. Sonnenphasen bringen kurzzeitige Aufhellung, schaffen aber keine nachhaltige Wärme. Die Luft wirkt insgesamt schwerfällig temperiert, Gebäude und Straßen können länger feucht bleiben und das Umfeld macht einen eher gedämpften Eindruck.
Praktische Einordnung
Städtetouren und kulturelle Aktivitäten sind gut umsetzbar, da Temperaturen moderat bleiben und das Meer für längere Aufenthalte wenig einlädt. Outdoor-Aktivitäten sind durch häufige Niederschläge und begrenzte Sonnenanteile eingeschränkt, wetterfeste Kleidung ist empfehlenswert. Für historische Besichtigungen und Museen bietet sich diese Periode an, da das Klima intensive Außenaufenthalte eher entmutigt. Empfehlungen zielen auf flexible Tagesplanung mit alternativen Innenprogrammen bei niederschlagsreichen Abschnitten.
Klima Dublin im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 7 °C | 5 °C | 3 °C | 9 °C | 2 Std./Tag | 18 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Februar zeigt eine leichte Erwärmung gegenüber dem Tiefpunkt des Winters mit maximalen Tageswerten um 7,4 °C und nächtlichen Tiefstwerten nahe 2,6 °C, das Monatsmittel verzeichnet etwa 5 °C. Die Wassertemperatur liegt bei 8,5 °C und signalisiert weiterhin eine kühle, aber stabile Meeresmasse. Zunehmende Sonnenscheindauer mit circa 2,4 Std./Tag geht einher mit einer moderaten Abnahme der regenreichen Tage auf etwa 18 Tage/Monat. Die Kombination aus moderatem Temperaturanstieg und noch hoher Niederschlagsfrequenz entspricht einem spätwinterlichen Übergangsklima. Charakteristisch ist eine Zunahme sonniger Phasen gegenüber dem Vormonat, gleichzeitig bleibt die Feuchte ein prägender Faktor. Insgesamt entspricht das Muster kühlgemäßigten Atlantikklimas mit schwacher jahreszeitlicher Dynamik.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt leicht aufhellender als im tiefsten Winter. Tagesabschnitte mit Sonne vermitteln spürbare, wenn auch kurzlebige Behaglichkeit; schattige Bereiche bleiben jedoch kühl. Abende treten weiterhin kühler in Erscheinung und benötigen wärmende Bekleidung. Die Luft vermittelt einen frischen Charakter, sofern Windzutritte möglich sind. Insgesamt entsteht der Eindruck eines allmählich ansteigenden, aber noch zurückhaltenden Frühjahrsbeginns.
Praktische Einordnung
Erhöhte Eignung für Stadterkundungen und kulturelle Programme durch etwas längere Tageshelligkeit. Aktivitäten im Freien sind möglich, sollten jedoch flexibel geplant werden, da Niederschlagsabschnitte häufig vorkommen. Für Fotografierende und Spaziergänge bieten sich wechselnde Lichtverhältnisse an, während längere Strandaufenthalte und Wassersport noch eingeschränkt sind. Es empfiehlt sich, Reisepläne wetterabhängig zu gestalten und Innenalternativen für unbeständige Zeitfenster vorzusehen.
Klima Dublin im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 9 °C | 6 °C | 3 °C | 9 °C | 3 Std./Tag | 19 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
März markiert den Beginn spürbarer saisonaler Umkehr mit Tageshöchstwerten um 9,1 °C und nächtlichen Werten bei etwa 3,3 °C, das Monatsmittel liegt bei circa 6,2 °C. Die Meeresoberfläche zeigt 8,5 °C, was weiterhin kühlere Wasserschichten signalisiert. Die Sonnenscheindauer steigt auf etwa 3,4 Std./Tag, während Niederschlagsereignisse bei rund 19 Tage/Monat verbleiben. Dieses Zusammentreffen von zunehmender Strahlung und noch relativ häufigen Niederschlägen führt zu stärkerer kurzzeitiger Variabilität. Die Tagesamplituden beginnen größer zu werden, Vegetationsansätze werden durch die Zunahme der Sonnenstunden begünstigt. Klimatisch repräsentiert der Monat einen wechselhaften Übergang von Winter zu gemäßigtem Frühling mit maritimer Gedämpftheit.
Subjektive Wahrnehmung
Das Wetter wirkt abwechslungsreich und belebt. Sonnige Abschnitte erzeugen unmittelbar spürbare Wärme, Schattenbereiche können jedoch schnell wieder kühl erscheinen. Abende sind deutlich kühler als die wärmsten Tagesphasen und erfordern zusätzliche Kleidung. Feuchte Böden und gelegentliche Niederschläge prägen die sensorische Wahrnehmung; dennoch dominieren Phasen mit freundlicherem Licht und einer Auffrischung der Umgebung.
Praktische Einordnung
Geeignet für kombinierte Städtetouren und kürzere Outdoor-Aktivitäten, da zunehmende Sonnenscheindauer attraktive Bedingungen schafft. Wanderungen in Küstennähe und landschaftliche Streifzüge sind möglich, sollten jedoch wetterflexibel geplant werden. Kultur- und Erlebnisangebote in Innenräumen ergänzen das Programm sinnvoll. Für längere Strandaufenthalte und intensiven Wassersport bleibt das Klima jedoch noch zu kühl, die Reisplanung profitiert von wetterabhängigen Alternativen.
Klima Dublin im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 12 °C | 8 °C | 4 °C | 10 °C | 5 Std./Tag | 16 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
April steht für eine klar erkennbare Milderung mit Tageshöchstwerten um 11,6 °C und nächtlichen Tiefs nahe 4,4 °C, das Monatsmittel beträgt etwa 8 °C. Die Wassertemperatur erhöht sich auf 9,5 °C und bleibt damit deutlich kühler als die Luft. Die Sonnenscheindauer steigt auf etwa 4,8 Std./Tag, gleichzeitig treten Niederschläge an rund 16 Tage/Monat auf. Dieses Profil zeigt einen fortschreitenden saisonalen Anstieg der Einstrahlung bei noch moderater Niederschlagsfrequenz. Die zunehmende Sonnenscheindauer begünstigt bodennahe Erwärmung und eine stärkere Tagesamplitude. Insgesamt charakterisiert der Monat einen Übergang zu frühlingshafteren Verhältnissen mit maritim gedämpfter Wärmeentwicklung.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt frisch und anregend. Tagsüber erzeugt vermehrte Sonne eine wahrnehmbare Aufhellung und angenehme Wärme in geschützten Lagen; in offenen und windexponierten Bereichen bleibt die Temperatur deutlich zurückhaltend. Abende fallen merklich kühler aus und erfordern typischerweise zusätzliche Kleidung. Die Atmosphäre wirkt insgesamt vermehrt lebendig, wobei vereinzelte Schauer kurzfristig die Stimmung abdunkeln können.
Praktische Einordnung
Attraktiv für Naturbeobachtungen, Stadtspaziergänge und aktive Erkundungen, da Licht und Temperaturverhältnisse eine breite Palette an Aktivitäten ermöglichen. Auch Küstenwege bieten angenehme Bedingungen für Tagesausflüge, während intensivere Wassersportarten noch durch kühle Wassertemperaturen begrenzt sind. Flexibilität bleibt wichtig, da Niederschlagsabschnitte weiterhin regelmäßig auftreten. Kulturprogramme und Außenbesichtigungen lassen sich gut kombinieren, sofern wetterfeste Optionen vorhanden sind.
Klima Dublin im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 15 °C | 11 °C | 7 °C | 12 °C | 6 Std./Tag | 15 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Mai zeigt eine deutliche Verstärkung sommerlicher Tendenzen mit Tagesmaxima um 15 °C und nächtlichen Minima bei etwa 7,2 °C, das Monatsmittel liegt bei circa 11,1 °C. Das Meer erwärmt sich auf 11,5 °C und nähert sich somit spürbar den Luftverhältnissen. Die Sonnenscheindauer erreicht etwa 5,9 Std./Tag bei weiterhin moderater Niederschlagsfrequenz von circa 15 Tage/Monat. Diese Konstellation führt zu ausgeprägterer Tageserwärmung und häufigerem Auftreten stabilerer Schönwetterphasen. Klimatisch ist der Monat geprägt von einem Übergang zu milden Frühlingstagen mit zunehmender thermischer Behaglichkeit, wobei maritime Einflüsse die Extremwerte dämpfen.
Subjektive Wahrnehmung
Das Wetter wird angenehm und freundlich wahrgenommen. Sonnige Zeitabschnitte vermitteln ausgeprägte Wärme in geschützten Bereichen, während kühlere Winde an exponierten Stellen noch für Frische sorgen. Abende sind milder als in den Vormonaten, allerdings bleiben kühlere Phasen möglich. Die Gesamteindruck ist von gesteigerter Aktivität und angenehmer Aufenthaltsqualität im Freien geprägt.
Praktische Einordnung
Sehr geeignete Zeit für kombinierte Stadt- und Naturrundreisen sowie für Aktivitäten im Freien. Küstennahe Spaziergänge und kulturelle Außenorte lassen sich gut nutzen; Wassersport ist möglich, bleibt jedoch aufgrund moderater Wassertemperaturen begrenzt. Für Wanderungen und Ausflüge bieten sich zahlreiche geeignete Bedingungen, gleichzeitig ist wettergerechte Kleidung für gelegentliche Schauer sinnvoll. Insgesamt eignet sich der Zeitraum für abwechslungsreiche Programme mit hoher Aufenthaltsqualität im Freien.
Klima Dublin im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 18 °C | 14 °C | 11 °C | 14 °C | 7 Std./Tag | 14 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Juni präsentiert die stärkste Monatswärme im betrachteten Zeitraum mit Tageshöchstwerten um 18,2 °C und nächtlichen Tiefs bei etwa 10,5 °C, das Monatsmittel beträgt rund 14,3 °C. Die Meeresoberfläche erreicht 14 °C, was eine Annäherung zwischen Luft und Wasser anzeigt. Die Sonnenscheindauer ist mit etwa 6,7 Std./Tag am höchsten und die Anzahl der Regentage liegt bei rund 14 Tage/Monat. Dieses Profil kennzeichnet sich durch die größte Wärme und die längsten Tageslichtphasen, kombiniert mit weiterhin moderater Niederschlagswahrscheinlichkeit. Klimatisch entspricht der Monat einem kühlen Sommer mit maritim gedämpfter Ausprägung und vergleichsweise hohen Strahlungsanteilen.
Subjektive Wahrnehmung
Die Wahrnehmung ist insgesamt warm und freundlich, jedoch nicht heiß. Sonnige Perioden schaffen spürbare Wohlfühlwärme in geschützten Bereichen; windige Küstenabschnitte vermitteln eine kühlere Empfindung. Abende bleiben angenehm mild und erlauben längere Aufenthalte im Freien. Die Atmosphäre wirkt ausgewogen und eignet sich für längere Aktivitäten im Tagesverlauf, ohne extrem trockene oder drückende Bedingungen hervorzurufen.
Praktische Einordnung
Günstige Bedingungen für touristische Aktivitäten im Freien, einschließlich Kulturprogramm und Küstenerkundungen. Tagesausflüge und längere Wanderungen sind gut realisierbar, während intensive Strandnutzung und warmwasserorientierte Badeaktivitäten durch mäßige Wassertemperaturen noch eingeschränkt sein können. Es empfiehlt sich, Ausflüge so zu planen, dass windexponierte Abschnitte berücksichtigt werden und Innenalternativen bei gelegentlichen Regenabschnitten verfügbar sind.
Klima Dublin im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 20 °C | 16 °C | 12 °C | 16 °C | 7 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Juli in Dublin zeigt eine gemäßigte Sommerlage mit Tageshöchstwerten um 20,3 °C und nächtlichen Tiefstwerten um 12 °C. Das Monatsmittel liegt bei 16,2 °C, begleitet von einer Wassertemperatur von 15,5 °C. Die Sonnenscheindauer erreicht 6,8 Std./Tag, während Niederschlag an 13 Tage/Monat fällt. Diese Kombination weist auf ein maritimes Sommerklima hin mit relativ kleinem Tagesgang und mäßiger Wärme. Die vergleichsweise hohe Sonnenscheindauer erlaubt längere trockene Phasen für Aktivitäten im Freien, zugleich sorgt die häufige, aber meist leichte Niederschlagsneigung für wiederkehrende Feuchtepulse. Die Wassertemperatur bleibt für nordwest-europäische Verhältnisse moderat, was Freizeitnutzung am Wasser einschränkt, aber nicht ausschließt. Insgesamt steht Juli für beständige, aber nicht heiße Sommerbedingungen und für ein Klima, das von Meereseinfluss und wechselhaften, meist eingelagerten Niederschlägen geprägt ist.
Subjektive Wahrnehmung
Tagsüber wirkt die Luft angenehm mild und meist freundlich, mit spürbarer, aber zurückhaltender Wärme. In der Sonne entsteht ein behagliches Gefühl, im Schatten bleibt die Atmosphäre deutlich kühler. Abends und nachts nimmt die Temperatur merklich ab und der Charakter wird frischer. Durch die regelmäßigen, aber meist kurzen Regenphasen bleibt die Luft insgesamt feucht, wobei Schauerphasen die Aufenthalte im Freien unterbrechen können. Die Meeresnähe sorgt für eine konstante, beruhigende Brise, die die Wärme nicht stark ansteigen lässt. Insgesamt entsteht ein Bild von gemütlicher Sommerwetterlage ohne extreme Hitze, jedoch mit wechselhaftem Tagesablauf.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für Städtereisen mit Schwerpunkt Kultur und Stadtbesichtigung sowie für moderate Outdoor-Aktivitäten entlang der Küste. Tagesprogramme mit Spaziergängen, Museen und Gastronomie sind gut umsetzbar, wobei kurzfristige Regenintervalle in die Tagesplanung eingerechnet werden sollten. Strandaufenthalte oder Wassersport sind möglich, jedoch sind lange Aufenthalte im Wasser wegen der moderaten Wassertemperatur eher eingeschränkt. Kleidungsschichtungen und eine wetterfeste Jacke sind sinnvoll, um zwischen sonnigen Abschnitten und Schauern flexibel reagieren zu können. Für Reisende, die stabile, aber nicht heiße Bedingungen bevorzugen, bietet der Monat ein ausgewogenes Verhältnis aus Sonnenschein und maritimen Einflüssen.
Klima Dublin im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 20 °C | 16 °C | 12 °C | 16 °C | 6 Std./Tag | 14 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
August zeigt in Dublin eine Fortsetzung des gemäßigten Sommercharakters mit Tageshöchstwerten um 20,4 °C und nächtlichen Tiefstwerten um 12,1 °C. Das Monatsmittel liegt bei 16,3 °C und die Wassertemperatur erreicht 16 °C. Die Sonnenscheindauer beträgt 6,4 Std./Tag bei Niederschlag an 14 Tage/Monat. Diese Werte deuten auf einen stabilen, maritim geprägten Spätsommer hin. Die leicht reduzierte Sonnenscheindauer gegenüber dem Hochsommer wird durch weiterhin moderate Tagestemperaturen ausgeglichen. Die Wassertemperatur ist in diesem Zeitraum am höchsten und begünstigt kurzzeitige maritime Aktivitäten, ohne ausgeprägte Wärme. Die Niederschlagsfolge bleibt regelmäßig, typischerweise in Form von kurzen Schauerbändern. Insgesamt repräsentiert August eine Phase mit vergleichsweise stabilen, milden Bedingungen und einer starken Einflussnahme durch den Atlantik.
Subjektive Wahrnehmung
Im Tagesverlauf herrschen angenehme, milde Verhältnisse mit ausreichender Sonne für Außenaktivitäten. Sonnenabschnitte vermitteln Wärme, jedoch wird diese durch kühlere Schattenbereiche und frische Seewinde gedämpft. Abends entsteht eine spürbare Abkühlung und die Luft fühlt sich kühler an als am Tag. Kurzzeitige Schauer können den Eindruck wechselhaft machen, meist bleiben sie kurz und abschließend. Die maritime Lage sorgt für eine konstante, mäßige Brise, die das Wärmeempfinden insgesamt ausbalanciert. Die Stimmung wirkt ausgeglichen und weniger extrem als in kontinental geprägten Regionen.
Praktische Einordnung
August eignet sich für eine breite Palette von Reisen: Kultur- und Städtetourismus, kurze Küstenausflüge und moderates Wassersportangebot. Das Wetter erlaubt überwiegend flexible Tagespläne, wobei regengestörte Abschnitte einkalkuliert werden sollten. Aktivitäten, die von stabiler Hitze abhängig sind, sind weniger optimal, während Programme mit Wechsel aus Innen- und Außenzeit gut funktionieren. Trekking und Tagestouren entlang der Küste profitieren von milder Luft und guter Tageslänge. Für Reisende mit Fokus auf maritime Erlebnisse bieten sich kürzere Strand- und Bootsaktivitäten an, begleitend empfiehlt sich wetterfeste Ausrüstung und schichtbare Bekleidung.
Klima Dublin im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 18 °C | 15 °C | 11 °C | 15 °C | 5 Std./Tag | 16 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
September markiert den Übergang von Spätsommer zu Frühherbst mit Tageshöchstwerten um 18,3 °C und nächtlichen Tiefstwerten um 11 °C. Das Monatsmittel liegt bei 14,6 °C und die Wassertemperatur beträgt 15 °C. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf 5,2 Std./Tag, während Niederschlag an 16 Tage/Monat auftritt. Diese Werte spiegeln eine deutliche Abkühlung gegenüber Hochsommermonaten wider und weisen auf zunehmende herbstliche Einflüsse hin. Die Kombination aus sinkender Sonnenscheindauer und häufigerem Niederschlag zeigt eine steigende Variabilität des Wetters. Die noch moderate Wassertemperatur erlaubt weiterhin begrenzte maritime Nutzung, während die Lufttemperaturen langsam in kühlere Verhältnisse übergehen. Insgesamt steht September für eine Übergangsphase mit ausgeprägtem maritimen Einfluss und wachsender Unbeständigkeit.
Subjektive Wahrnehmung
Tagsüber fühlt sich das Wetter milder an als im Hochsommer, wobei längere Sonnensequenzen seltener werden. In der Sonne bleibt es angenehm, im Schatten wird die Atmosphäre rasch kühler. Abends wird die Luft deutlich frischer und eine wärmere Kleidungsschicht wirkt schnell notwendig. Durch die häufigeren, oft kurzen Regenphasen kann das Tagesgefühl wechselhaft sein. Die meernahen Winde verstärken das kühlere Empfinden, sodass Außenaufenthalte eher dynamisch geplant werden sollten. Die Stimmung tendiert zu ruhigerem, besonnenerem Alltag ohne ausgeprägte Hitze.
Praktische Einordnung
September eignet sich für Kulturreisen, städtische Entdeckungen und Landschaftsausflüge mit begrenztem Anspruch an warme Bedingungen. Die abnehmende Sonnenscheindauer und die höhere Wettervariabilität erfordern flexible Tagespläne und alternating indoor-outdoor-Programme. Küstenwanderungen und Fototouren profitieren von wechselhaften Lichtverhältnissen, während lange Strandtage weniger attraktiv sind. Für Aktivurlaub mit längeren Außenphasen sind wetterfeste Kleidung und Alternativprogramme empfehlenswert. Geschäfts- und Kulturreisende finden günstige Bedingungen vor, sofern das Reiseprogramm Regenschauer in der Tagesplanung berücksichtigt.
Klima Dublin im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 15 °C | 11 °C | 8 °C | 14 °C | 4 Std./Tag | 18 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Oktober präsentiert einen weiter voranschreitenden Herbst mit Tageshöchstwerten um 14,7 °C und nächtlichen Tiefstwerten um 8 °C. Das Monatsmittel liegt bei 11,4 °C und die Wassertemperatur bei 13,5 °C. Die Sonnenscheindauer fällt auf 3,6 Std./Tag, während Niederschlag an 18 Tage/Monat registriert wird. Diese Kennzahlen dokumentieren eine deutliche saisonale Abkühlung sowie eine Zunahme der Niederschlagsfrequenz. Die reduzierte Sonnenscheindauer und die vergleichsweise häufigen Regentage kennzeichnen die Periode als feuchteren, windanfälligeren Monats mit starkem maritimem Einfluss. Die Wassertemperatur bleibt moderat, bietet jedoch nur noch eingeschränkt Wärmekomfort für Wasseraktivitäten. Insgesamt zeigt Oktober ein charakteristisches Herbstklima mit kühlerer, feuchter Ausprägung und hoher Wettervariabilität.
Subjektive Wahrnehmung
Tagsüber entstehen oft kühle, gedämpfte Verhältnisse mit kürzeren sonnigen Abschnitten. In der Sonne kann es noch angenehm sein, doch im Schatten und bei Wind dominiert ein kühles Empfinden. Abends wird rasch deutlich kühler, und feuchte Luft verstärkt die Kältewirkung. Häufigere Regenereignisse prägen den Tagesablauf und führen zu einer insgesamt tristeren Witterung. Die maritime Einflusssphäre verursacht beständige Winde, die Aufenthalte im Freien anspruchsvoller machen. Die Atmosphäre wirkt herbstlich und zurückhaltend.
Praktische Einordnung
Oktober ist geeignet für kulturorientierte Reisen, Museumstouren und Kurztrips, bei denen Innenprogramme gut kombinierbar sind mit kürzeren Außenpassagen. Outdoor-Aktivitäten sollten wetterfest geplant werden, da Regen und Wind häufiger auftreten. Küstenaktivitäten sind weiterhin möglich, jedoch sind längere Aufenthalte am Wasser weniger komfortabel. Herbstliche Landschaften und städtische Szenarien bieten fotografische Reize durch stimmungsvolle Lichtbedingungen. Für Reisende, die flexible Programme und wetterangepasste Kleidung einplanen, ist der Monat gut nutzbar; feste, langfristig geplante Außenveranstaltungen sind weniger empfehlenswert.
Klima Dublin im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 10 °C | 8 °C | 5 °C | 12 °C | 3 Std./Tag | 19 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
November steht für ein deutlich herbstliches bis frühes winterliches Profil mit Tageshöchstwerten um 10,3 °C und nächtlichen Tiefstwerten um 5 °C. Das Monatsmittel beträgt 7,6 °C und die Wassertemperatur liegt bei 12 °C. Die Sonnenscheindauer sinkt auf 2,6 Std./Tag und die Anzahl der Niederschlagstage steigt auf 19 Tage/Monat. Diese Kennzahlen zeigen eine Abschwächung der täglichen Wärmezufuhr und eine Zunahme feuchter, oft unbeständiger Witterungsabschnitte. Die reduzierte Sonnenscheindauer gekoppelt mit hoher Niederschlagsfrequenz charakterisiert den Monat als dunkel und feucht, geprägt vom Einfluss atlantischer Tiefdrucksysteme. Die Wassertemperatur folgt der Abkühlung, bleibt jedoch relativ moderat. Insgesamt reflektiert November eine Phase mit markant kühleren, feuchteren Bedingungen und begrenzter Sonnenscheindauer.
Subjektive Wahrnehmung
Im Tagesverlauf dominiert ein kühles und oft düsteres Wetterbild mit wenigen, kurzen helleren Momenten. Sonnige Abschnitte sind selten und werden schnell von Wolkenfeldern abgelöst. Abends wird die Luft merklich frischer und feuchtere Bedingungen verstärken das Kälteempfinden. Wind und anhaltende Nässe prägen das Alltagsgefühl und machen längere Außenaufenthalte weniger komfortabel. Die Atmosphäre wirkt gedämpft und zurückhaltend, mit reduziertem Aufenthaltskomfort im Freien.
Praktische Einordnung
November ist primär geeignet für Kulturreisen, Museumsbesuche und stadtorientierte Programme, die wetterunabhängige Alternativen bieten. Aktivitäten im Freien sind möglich, sollten jedoch kurz und wetterfest organisiert werden. Landschafts- und Küstenausflüge bieten stimmungsvolle, aber oft rauere Eindrücke und erfordern entsprechende Ausrüstung. Für Wellness- oder Indoor-orientierte Angebote ist der Monat attraktiv, während intensive Wassersport- oder Strandreisen kaum passend sind. Planungen sollten die hohe Niederschlagswahrscheinlichkeit und die begrenzte Tageshelligkeit berücksichtigen.
Klima Dublin im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 8 °C | 6 °C | 3 °C | 10 °C | 2 Std./Tag | 21 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Dezember kennzeichnet den tiefsten Abschnitt des Jahreszyklus in Dublin mit Tageshöchstwerten um 8,1 °C und nächtlichen Tiefstwerten um 3,4 °C. Das Monatsmittel liegt bei 5,7 °C und die Wassertemperatur beträgt 10 °C. Die Sonnenscheindauer ist mit 1,9 Std./Tag am geringsten, während Niederschlag an 21 Tage/Monat auftritt. Diese Werte belegen eine klare Winterprägung mit niedriger Strahlungsbilanz, häufiger Bewölkung und hoher Niederschlagsfrequenz. Der maritim gemilderte Winter verhindert extreme Kältwerte, führt jedoch zu anhaltend feuchten und dunklen Verhältnissen. Die Wassertemperatur hat im Jahresverlauf ihren Tiefpunkt erreicht und ist für Freizeitnutzung eingeschränkt. Insgesamt steht Dezember für einen milden aber feuchten Winter mit begrenzter Sonnenscheindauer und starkem atlantischem Einfluss.
Subjektive Wahrnehmung
Der Tag wirkt kurz und oft wolkenverhangen, mit wenigen Lichtfenstern. In der Sonne bleibt nur wenig Wärme spürbar und Schattenbereiche erscheinen deutlich kälter. Abends wird die Luft merklich kälter und die feuchte Komponente macht das Empfinden noch gedrückter. Häufige Regenphasen und stürmische Abschnitte sorgen für eine gedrungene, zurückgezogene Stimmung. Aufenthalte im Freien erfordern wetterfeste Ausstattung und führen oft zu kürzeren Außenzeiten.
Praktische Einordnung
Dezember eignet sich vorwiegend für kulturorientierte Städtereisen, Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte mit starker Betonung von Innenangeboten. Outdoor-Aktivitäten sind möglich, jedoch durch kurze Tageslängen und häufige Nässe limitiert. Küsten- und Landschaftserlebnisse zeigen winterliche Stimmung, sind aber wind- und regenanfällig. Für Reisende mit Fokus auf Indoor-Erlebnisse bietet der Monat Vorteile durch geringere Besucherzahlen in musealen Einrichtungen. Für längerfristige Outdoor-Programme oder wasserbezogene Aktivitäten ist die Zeit weniger geeignet.