Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.339 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat Juli
Der wärmste Monatsmittelwert tritt im Juli mit 22 °C auf, begleitet von maximaler Sonnenscheindauer und hohen Wassertemperaturen.
Mehr zum JuliKältester Monat Januar
Der kälteste Monatsmittelwert liegt im Januar bei 0 °C, kombiniert mit sehr niedrigen Wassertemperaturen und geringer Sonnenscheindauer.
Mehr zum JanuarSonnigster Monat Juli
Die größte mittlere Sonnenscheindauer wird im Juli mit 7,8 Std./Tag erreicht und prägt das Hochsommerklima.
Mehr zum JuliTrockenster Monat Februar
Der Monat mit der geringsten Zahl an Regentagen ist der Februar mit 7 Tage/Monat, was vergleichsweise trockene Winterverhältnisse signalisiert.
Mehr zum FebruarRegenreichster Monat Mai
Der höchste Wert an Regentagen wird im Mai mit 12 Tage/Monat festgestellt, was den späten Frühlingsanteil der jährlichen Niederschlagssumme abbildet.
Mehr zum MaiBeste Reisezeit
Am angenehmsten reist du von Mai bis Juni sowie im September. Dann liegen die Ø Temperaturen bei 15,5 bis 22,0°C, die Sonne zeigt sich 5,2 bis 7,8 Stunden ...
Mehr zur besten ReisezeitÜberblick
Wien zeigt ein gemäßigt-kontinentales Klima mit klaren saisonalen Abfolgen und vergleichsweise stabilen Niederschlagsmustern. Die Übergänge zwischen den Jahreszeiten sind ausgeprägt, mit zunehmender Sonnenscheindauer vom späten Winter zum Hochsommer und einer deutlichen Abkühlung im Spätherbst. Lokale Effekte innerstädtischer Wärme treten zusätzlich zu regionalen Großwetterlagen in Erscheinung, was die Temperaturspanne zwischen Winter und Sommer verstärkt. Niederschlag verteilt sich relativ gleichmäßig über das Jahr, ohne sehr ausgeprägte Trockenzeiten. Fluss- und Badgewässer reagieren verzögert auf die Lufttemperatur, wodurch sich die wärmste Badeperiode nach dem Temperaturmaximum der Luft einstellt. Insgesamt ergibt sich ein klares Muster mit kühlen, dunkleren Wintermonaten und warmen, sonnenreichen Sommermonaten, das für Reiseplanung, Vegetationszyklen und wasserbezogene Nutzungen relevant ist.
Klimacharakteristik
Die klimatische Prägung Wiens kombiniert kontinental beeinflusste Temperaturschwankungen mit einer moderaten Niederschlagsverteilung. Die Zahl der Regentage liegt zwischen 7 Tage/Monat und 12 Tage/Monat, was auf eine vergleichsweise gleichmäßige Feuchteverteilung hinweist. Die Sonnenscheindauer variiert deutlich und reicht von 1,4 Std./Tag in den dunkelsten Monaten bis zu 7,8 Std./Tag in der Mittsommersaison. Die Wassertemperaturen unterliegen einer langsamen saisonalen Erwärmung und Abkühlung, mit sehr niedrigen Werten in der tiefen Jahreszeit und ausgeprägten Maxima im Hochsommer. Solche Verhältnisse führen zu einer Vegetationsperiode mit früh einsetzender Blattentwicklung, gefolgt von einer kräftigen sommerlichen Wachstumsphase und einer gestuften Abklingphase im Herbst. Für städtische Infrastruktur und Freizeitnutzung sind die Sommermonate durch hohe Sonnenscheindauer und geringfügig erhöhte Niederschlagswahrscheinlichkeit charakterisiert.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Die jährliche Temperatursignatur zeigt einen klaren Anstieg von sehr kühlen Monatsmitteln im Winter zu ausgeprägt warmen Mittelwerten im Hochsommer. Das geringste Monatsmittel findet sich im Januar mit 0 °C, während das höchste Monatsmittel im Juli mit 22 °C auftritt. Der Anstieg erfolgt stufenweise im Frühjahr, wobei der April bereits deutlich mildere Verhältnisse mit 10,5 °C aufweist. Nach dem Sommer setzt der Rückgang ein, im Oktober liegen die Monatsmittel bei etwa 11 °C, was den Übergang zur kalten Jahreszeit markiert. Die Amplitude zwischen Jahresminimum und Jahresmaximum ist typisch für innerkontinentale Lagen in Mitteleuropa und beeinflusst Heizperioden, Vegetationsdauer und Komfortbewertungen für Besucher.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die Sonnenscheindauer folgt einem ausgeprägten Jahresgang mit niedrigen Werten in der tiefen Jahreszeit und einem Maximum im Hochsommer. Die geringste Sonnenscheindauer wird im Dezember mit 1,4 Std./Tag gemessen, während die längste mittlere Sonnenscheindauer im Juli bei 7,8 Std./Tag liegt. Der Anstieg der Sonnenscheindauer beginnt bereits im späten Winter und setzt sich bis Juli fort, flankiert von hohen Werten auch im Juni und August. Dieses Muster begünstigt die sommerliche Nutzung von Freiflächen und Außenbereichen und erklärt die stärkere Verdunstung und das wärmere Empfinden in den Monaten mit hoher Sonnenscheindauer.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Verteilung der Regentage über das Jahr ist relativ homogen, ohne sehr ausgeprägte Trocken- oder Monsunperioden. Die niedrigste Häufigkeit liegt im Februar bei 7 Tage/Monat, während die höchste Häufigkeit in Mai und Juni mit je 12 Tage/Monat erreicht wird. Im Hochsommer bleiben die Regentage moderat, im Juli sind es 11 Tage/Monat, sodass Niederschlag zwar regelmäßig auftritt, aber nicht dominierend für die sommerliche Witterung ist. Diese Verteilung führt zu einer konstanten Bodenfeuchtebasis, die sowohl urbanes Grünschutzmanagement als auch landwirtschaftliche Planungen beeinflusst.
Wassertemperatur im Jahresverlauf
Die mittleren Wassertemperaturen zeigen ein starkes saisonales Signal mit sehr niedrigen Werten im Jahresanfang und deutlich höheren Werten im Hochsommer. Im Januar und Februar liegen die Wassertemperaturen bei 1 °C, im April erreicht das Wasser bereits 8 °C und im Mai 14 °C. Die höchsten Werte werden in Juli und August mit 22 °C gemessen. Anschließend fällt die Wassertemperatur schrittweise; im Oktober liegen die Werte bei 12 °C und im November bei 6 °C. Diese Entwicklung beeinflusst Badezeiten, aquatische Ökosysteme sowie die thermische Erholungsnutzung von Fluss- und Badbereichen.
Klimaphasen des Jahres
Winter
- Dezember
- Januar
- Februar
Der Winter in Wien ist von kühlen, vergleichsweise stabilen Verhältnissen geprägt. Die Sonnenscheindauer ist am niedrigsten, die Tage sind kurz und die mittleren Lufttemperaturen verbleiben in einem Bereich, der Heizbedarf und winterliche Betriebsbedingungen bestimmt. Niederschlag fällt regelmäßig, oft als Regen mit Phasen von Schnee oder Schneeregen in milderen Lagen. Die Wassertemperaturen sind sehr niedrig, wodurch Gewässer eine reduzierte biologische Aktivität zeigen. Solche Bedingungen führen zu einer reduzierten Außenaktivität und verstärkten Anforderungen an städtische Infrastruktur für Kälte- und Feuchtebewältigung.
- Die mittlere Lufttemperatur im Januar beträgt 0 °C.
- Die Wassertemperatur im Januar beträgt 1 °C.
- Die Sonnenscheindauer im Dezember beträgt 1,4 Std./Tag.
- Die Regentage im Januar betragen 9 Tage/Monat.
Frühling
- März
- April
- Mai
Der Frühling ist eine Übergangsphase mit rascher Erwärmung und zunehmender Sonnenscheindauer. Vegetationsbeginn und erste stabile warme Perioden prägen diese Zeit, gleichzeitig sind noch einzelne kühle Tage möglich. Niederschlagsereignisse bleiben häufig und tragen zur Bodenfeuchte bei, was für Landwirtschaft und städtische Bewässerung relevant ist. Die Wassertemperaturen steigen merklich an, wodurch Gewässer im Laufe des Frühlings zunehmend für Erholungsnutzungen vorbereitet werden können. Die Kombination aus steigender Tageslänge und moderaten Niederschlägen schafft günstige Bedingungen für eine beschleunigte pflanzliche Entwicklung.
- Die mittlere Lufttemperatur im März beträgt 6 °C.
- Die mittlere Lufttemperatur im April beträgt 10,5 °C.
- Die Sonnenscheindauer im Mai beträgt 6,7 Std./Tag.
- Die Wassertemperatur im Mai beträgt 14 °C.
- Die Regentage im Mai betragen 12 Tage/Monat.
Sommer
- Juni
- Juli
- August
Der Sommer zeigt die wärmsten und sonnigsten Monatsabschnitte. Hohe Sonnenscheindauer und anhaltend warme Nächte prägen das Klima, wodurch Freizeitaktivitäten im Freien und die Nutzung von Wasserflächen zentral werden. Niederschlag tritt weiterhin auf, konzentriert sich jedoch nicht ausschließlich auf kurze Gewitterphasen; die Häufigkeit der Regentage bleibt moderat. Wassertemperaturen erreichen ihr jährliches Maximum, was für Schwimmbetrieb und aquatische Ökosysteme relevant ist. Wärmebelastung in urbanen Bereichen sowie die kombinierte Wirkung von Hitze und Sonnenschein sind hier die bestimmenden Faktoren.
- Die mittlere Lufttemperatur im Juni beträgt 19,5 °C.
- Die mittlere Lufttemperatur im Juli beträgt 22 °C.
- Die Sonnenscheindauer im Juli beträgt 7,8 Std./Tag.
- Die Wassertemperatur im Juli beträgt 22 °C.
- Die Regentage im Juli betragen 11 Tage/Monat.
Herbst
- September
- Oktober
- November
Der Herbst ist durch einen graduellen Rückgang von Temperatur und Sonnenscheindauer gekennzeichnet. Es treten häufiger wechselhafte Witterungsphasen auf, mit kühleren Nächten und allmählich abnehmender Wassermenge in Gewässern durch verdunstungsärmeres Klima. Die Vegetationsperiode endet schrittweise, und Frostanfälle sind in späteren Herbstabschnitten möglich. Niederschlagsverteilung bleibt relativ stabil, so dass die Übergangsphase insgesamt eine Mischung aus sonnigen Tagen und regnerischen Intervallen zeigt. Diese Dynamik beeinflusst Erntezeitpunkte, Laubfall und städtische Pflegearbeiten.
- Die mittlere Lufttemperatur im September beträgt 17 °C.
- Die mittlere Lufttemperatur im Oktober beträgt 11 °C.
- Die mittlere Lufttemperatur im November beträgt 4,5 °C.
- Die Sonnenscheindauer im Oktober beträgt 3,6 Std./Tag.
- Die Wassertemperatur im Oktober beträgt 12 °C.
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Wien im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 3 °C | 0 °C | -3 °C | 1 °C | 2 Std./Tag | 9 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Januar in Wien zeigt eine ausgeprägte Winterlage mit einer mittleren Lufttemperatur von 0 °C, einer maximalen Tageshöchsttemperatur von 3 °C und einer minimalen Tiefsttemperatur von -3 °C. Die mittlere Wassertemperatur liegt bei 1 °C und signalisiert nahezu gefriernahe Bedingungen am Gewässer. Die Sonnenscheindauer ist mit 1,5 Std./Tag gering ausgeprägt, während durchschnittlich 9 Tage/Monat Niederschlag auftreten. Im Vergleich zur ersten Jahreshälfte stellt dieser Monat das Temperaturniveau am unteren Ende dar, die mittlere Temperatur entspricht dem Minimum dieser Periode. Die Kombination aus niedriger Strahlungsdauer und häufigen Niederschlagstagen begünstigt diffuse, feuchte Wetterlagen. Die Tag-Nacht-Spanne bleibt moderat, wodurch starke Temperaturstürze selten sind. Insgesamt weist der Januar Eigenschaften typisch kontinentale Einflüsse mit überwiegend kühlen, wenig sonnigen Tagen und kalten Gewässerbedingungen auf.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima klar winterlich und zurückhaltend. Tageslicht erscheint flach und gedämpft, Außenaufenthalte fühlen sich kurz an. Abende sind eindeutig kälter und verlangen warme Kleidung. In der Sonne ist die Wahrnehmung etwas angenehmer, im Schatten ist das Temperatursignal deutlich frischer. Feuchte Luft verstärkt das Kälteempfinden, wodurch Innenräume als deutlich wohler empfunden werden. Insgesamt prägt eine ruhige, zurückhaltende Stimmung den Alltag.
Praktische Einordnung
Für Städtereisen mit Schwerpunkt Kultur ist dieser Monat geeignet, da Innenangebote vieles kompensieren. Aktivitäten in Parks oder am Wasser sind eingeschränkt und auf kurze Begegnungen beschränkt. Reiseservices bleiben verfügbar, jedoch sind Outdoor-Rundgänge nur mit angemessener Bekleidung komfortabel. Für Erkundungen mit längeren Fußwegen empfiehlt sich die Kombination aus Innen- und Außenprogramm. Baden im Freien ist nicht sinnvoll.
Klima Wien im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 6 °C | 2 °C | -2 °C | 1 °C | 3 Std./Tag | 7 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Februar in Wien zeichnet sich durch einen leichten Temperaturanstieg aus. Die mittlere Lufttemperatur beträgt 2 °C, die maximale Tageshöhe erreicht 6 °C und die minimale Tiefsttemperatur liegt bei -2 °C. Die mittlere Wassertemperatur bleibt bei 1 °C, was weiterhin sehr kühle Gewässerbedingungen beschreibt. Die Sonnenscheindauer erhöht sich auf 3,2 Std./Tag, während die Anzahl der Niederschlagstage mit 7 Tage/Monat etwas unter dem Januar liegt. Innerhalb der ersten Jahreshälfte markiert der Februar den Beginn der Zunahme von Strahlungsangebot und Tageslänge. Die Wetterlage bleibt wechselhaft, mit Phasen milderer Tage und inzidentiellen kälteren Nächten. Insgesamt entsteht ein Übergangsbild von strengem Winter hin zu weniger extremen Temperaturen, begleitet von merklich mehr Helligkeit.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima vermittelt einen vorsichtigen Übergang vom tiefen Winter zu freundlicheren Tagen. Tageslicht lässt Aktivitäten länger erscheinen, während die Abende weiterhin deutlich abkühlen. Sonne sorgt für spürbare, aber nicht anhaltende Erwärmung auf exponierten Flächen. Schattenseiten bleiben kühl und feucht, wodurch Kleidung mit Schichtenaufbau sinnvoll ist. Insgesamt wirkt die Atmosphäre zurückhaltend optimistisch, ohne vollends frühlingshaft zu erscheinen.
Praktische Einordnung
Dieser Monat eignet sich für kombinierte Programme aus Innenbesichtigungen und kurzen Außenaktivitäten. Spaziergänge profitieren von längeren Tageslichtphasen, intensive Freiluftprogramme sind jedoch noch eingeschränkt. Für kulturelle Angebote ist das Klima günstig, während extensivere Naturausflüge wetterabhängig eingeplant werden sollten. Reisepläne sollten flexible Zeitreserven für wechselhaftes Wetter vorsehen.
Klima Wien im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 11 °C | 6 °C | 1 °C | 4 °C | 5 Std./Tag | 9 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im März zeigt Wien deutliche Frühjahrskennzeichen mit einer mittleren Lufttemperatur von 6 °C, einer maximalen Tageshöhe von 11 °C und einer minimalen Tiefsttemperatur von 1 °C. Die mittlere Wassertemperatur steigt auf 4 °C und signalisiert eine kontinuierliche Erwärmung der Gewässer. Die Sonnenscheindauer erreicht 4,8 Std./Tag und die Anzahl der Niederschlagstage liegt bei 9 Tage/Monat. In der Betrachtung der ersten Jahreshälfte positioniert sich der März zwischen kaltem Winter und zunehmend milden Monaten. Die Kombination aus spürbar mehr Sonnenschein und moderaten Niederschlagsfrequenzen fördert die schrittweise Auflockerung der atmosphärischen Bedingungen. Die Tagesamplitude nimmt zu, was zu markanteren Unterschieden zwischen wärmeren Nachmittagen und kühlen Morgenstunden führt. Insgesamt stellt der März den Übergang in eine stabilere, frühlingshafte Witterungsphase dar.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt merklich freundlicher und aktiver. Tageslicht bringt eine spürbare Wärme auf sonnige Flächen, während Schatten und Morgenstunden noch klar kühl bleiben. Abende können frisch erscheinen, benötigen aber weniger starke Schutzschichten als im Winter. Die allgemeine Stimmung ist belebter, da längere Tagesabschnitte im Freien angenehm nutzbar sind. Schwankungen im Tagesverlauf bleiben jedoch wahrnehmbar.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich gut für Stadterkundungen und kulturelle Programme mit verlängerten Außenaufenthalten. Naturbeobachtungen werden wieder attraktiver, allerdings sind längere Wasseraktivitäten weiterhin begrenzt. Flexible Tagesplanung ist vorteilhaft, um längere sonnige Abschnitte zu nutzen. Für Events im Freien empfiehlt sich eine vorsichtige Planung hinsichtlich möglicher Niederschlagsphasen.
Klima Wien im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 16 °C | 11 °C | 5 °C | 8 °C | 6 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
April in Wien zeigt eine klare Frühjahrsentwicklung mit einer mittleren Lufttemperatur von 10,5 °C, einer maximalen Tageshöhe von 16 °C und einer minimalen Tiefsttemperatur von 5 °C. Die mittlere Wassertemperatur liegt bei 8 °C, die Sonnenscheindauer beträgt 5,8 Std./Tag und die Niederschlagstage kommen auf 10 Tage/Monat. Im Kontext der ersten Jahreshälfte liegt der April deutlich über den Winterwerten und unter den Sommerwerten und markiert eine Phase verstärkter thermischer Energiezufuhr. Die Zunahme der Sonnenscheindauer in Verbindung mit moderaten Niederschlagsfrequenzen begünstigt raschere Boden- und Gewässererwärmung. Tagesgänge sind ausgeprägter, was frostanfällige Stunden am Morgen gegenüber milden Nachmittagen kontrastiert. Insgesamt ergibt sich ein ausgewogenes Verhältnis aus Sonnenschein und gelegentlicher Feuchte, typisch für den etablierten Frühling.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima fühlt sich im Alltag zunehmend frisch bis mild an. Sonnige Perioden vermitteln deutlich angenehme Wärme, Schattenbereiche verbleiben merklich kühler. Abende sind spürbar milder als im Vormonat, dennoch sind kühle Nächte möglich. Die Balance aus Sonne und kurzen Regenabschnitten schafft wechselhafte, aber insgesamt belebende Tage, die Aktivitäten im Freien wieder komfortabler machen.
Praktische Einordnung
Dieser Monat ist gut geeignet für kombinierte Kultur- und Naturrundgänge sowie für Garten- und Parkbesuche. Längere Outdoor-Aktivitäten profitieren von der längeren Tageshelligkeit, bei Bedarf sind kurze Schutzpausen gegen Regen einzuplanen. Wassersport bleibt begrenzt durch noch mäßige Wassertemperaturen, während Stadtprogramme und Ausflüge in die Umgebung deutlich attraktiver sind.
Klima Wien im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 21 °C | 16 °C | 10 °C | 14 °C | 7 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Mai präsentiert in Wien weiter fortgeschrittene Frühlingstemperaturen mit einer mittleren Lufttemperatur von 15,5 °C, einer maximalen Tageshöhe von 21 °C und einer minimalen Tiefsttemperatur von 10 °C. Die mittlere Wassertemperatur steigt auf 14 °C. Die Sonnenscheindauer liegt bei 6,7 Std./Tag und die Anzahl der Niederschlagstage erreicht 12 Tage/Monat. Innerhalb der betrachteten ersten Jahreshälfte gehört der Mai zu den wärmsten und sonnenreicheren Monaten, wobei die Niederschlagsfrequenz leicht ansteigt. Diese Kombination fördert eine kräftige Vegetationsentwicklung und deutlich angenehmere Außenbedingungen. Die thermische Wirkung der Sonne ist ausgeprägt, insbesondere während unbewölkter Phasen. Die Übergangscharakteristik bleibt in Form gelegentlicher, teils konvektiver Niederschläge erhalten. Insgesamt bildet der Mai die Schwelle zu dauerhaft milden Verhältnissen mit erhöhtem Aktivitätspotential im Freien.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wird als angenehm warm und lebhaft empfunden. Sonnige Abschnitte erzeugen eine angenehme Wärme auf offenen Flächen, Schattenräume bleiben kühl genug für längere Aufenthalte. Abende sind mild und laden zu Aktivitäten im Freien ein. Regenepisoden treten gelegentlich auf und verändern kurzfristig die Tagesdynamik, ohne dominierend zu wirken. Die allgemeine Wahrnehmung ist von Entfaltung und Aktivität geprägt.
Praktische Einordnung
Der Monat ist sehr geeignet für Stadterkundungen, gastronomische Außenangebote und Ausflüge ins Umland. Garten- und Kulturprogramme lassen sich gut kombinieren. Für längere Naturwanderungen und Radreisen sind die Bedingungen günstig, wobei ab und zu Niederschlag einzuplanen ist. Badeaktivitäten an Gewässern sind bereits möglich, jedoch noch mit eingeschränkter Komforttemperatur des Wassers.
Klima Wien im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 25 °C | 20 °C | 14 °C | 19 °C | 8 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Juni erreicht Wien eine ausgeprägte Sommerentwicklung mit einer mittleren Lufttemperatur von 19,5 °C, einer maximalen Tageshöhe von 25 °C und einer minimalen Tiefsttemperatur von 14 °C. Die mittlere Wassertemperatur beträgt 19 °C, die Sonnenscheindauer liegt bei 7,5 Std./Tag und die Niederschlagstage belaufen sich auf 12 Tage/Monat. In der ersten Jahreshälfte markiert der Juni das Temperaturniveau am oberen Ende und zeigt das maximale Strahlungsangebot. Die Kombination aus hoher Sonnenscheindauer und warmen Nächten führt zu stabileren sommerlichen Verhältnissen, während die Niederschlagsfrequenz weiterhin für gelegentliche Schauer oder Gewitter sorgt. Thermisch betrachtet sind die Tageswerte deutlich erhöht und die Gewässer haben sich dem Sommerniveau erheblich angenähert. Insgesamt charakterisiert der Juni den vollen Übergang in die Sommersaison mit deutlich sommerlichen Wärmebedingungen.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt tagsüber warm bis komfortabel warm, wobei Sonne deutlich wärmt und Schatten deutlich kühlere Wahrnehmungen bietet. Abende bleiben mild und verlängern Außenaktivitäten. In geschützten, sonnigen Lagen ist das Wärmeempfinden ausgeprägt, in bewaldeten oder schattigen Bereichen bleibt es angenehm. Feuchtephasen können kurzfristig die Luftdichte verändern, die Grundwahrnehmung bleibt jedoch sommerlich und aktiv.
Praktische Einordnung
Der Monat ist gut geeignet für umfassende Außenprogramme, sportliche Aktivitäten und Wassernutzung. Stadtbesichtigungen lassen sich mit Aufenthalten in Grünräumen kombinieren. Für längere Wasseraufenthalte und Freiluftveranstaltungen sind die Bedingungen vorteilhaft, während vereinzelt auftretende Schauer die Tagesplanung kurzfristig beeinflussen können. Komfort und Verfügbarkeit von Outdoor-Angeboten sind insgesamt hoch.
Klima Wien im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 28 °C | 22 °C | 16 °C | 22 °C | 8 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Juli zeigt ein deutlich sommerliches Profil mit warmen Tageshöchstwerten von 28 °C und milden Nächten um 16 °C. Die mittlere Lufttemperatur liegt bei 22 °C, was auf stabile, langanhaltende Wärmephasen hinweist. Die Wassertemperatur befindet sich auf vergleichsweise hohem Niveau bei 22 °C und unterstützt eine ausgedehnte Nutzung von Fluss- und Badestellen. Die Sonnenscheindauer ist mit 7,8 Std./Tag ausgeprägt und schafft lange, sonnige Tagesabschnitte. Trotz der sommerlichen Bedingungen treten Niederschläge regelmäßig auf, das Monatsmuster weist 11 Tage/Monat mit Regen auf, was auf einzelne Gewitter- oder Schauerereignisse hindeutet. Insgesamt kombiniert der Monat starke solare Einstrahlung mit ausreichender Feuchtezufuhr, sodass die Wetterlage sowohl stabil warme Phasen als auch kurzzeitige Abschwächungen durch Niederschläge aufweist.
Subjektive Wahrnehmung
Tagsüber wirkt das Klima sehr warm und gut besonnt, die Luft ist heiter und die Wärme ist deutlich spürbar. Im Schatten ist die Temperatur angenehmer und bietet Erholung von der direkten Sonneneinstrahlung. Abends treten kühlere, aber noch milde Bedingungen ein, die Außenaufenthalte erleichtern. Nach Regenschauern ist die Luft oft aufgefrischt, die Feuchte führt zu einem kurzzeitigen dämpfenden Gefühl. Insgesamt entsteht ein Eindruck von typisch sommerlicher Wärme mit klaren Unterschieden zwischen sonniger Hitze am Tag und gemäßigter Abkühlung in der Nacht.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich besonders für Stadtaufenthalte mit Außenaktivitäten, kulturelle Programme im Freien und Flussbäder. Wanderungen in nahen Grünräumen und gastronomische Terrassen werden durch die lange Sonnenscheindauer begünstigt. Durch gelegentliche Niederschläge sollten flexible Tagespläne und wetterfeste Kleidung eingeplant werden. Für Erkundungen ist eine Kombination aus Sonnenschutz und leichter Regenbekleidung empfehlenswert. Aufgrund der warmen Wassertemperatur ist Freizeitnutzung von Gewässern gut realisierbar. Insgesamt ist der Monat vorteilhaft für Besucher, die ausgeprägte Sommertage mit vereinzelten Regenschauern akzeptieren.
Klima Wien im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 27 °C | 22 °C | 16 °C | 22 °C | 7 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der August steht für spätsommerliche Bedingungen mit Tageshöchstwerten um 27 °C und nächtlichen Tiefstwerten bei 16 °C. Die mittlere Temperatur liegt bei 21,5 °C, was eine leichte Abkühlung gegenüber dem Höhepunkt des Sommers signalisiert. Die mittlere Wassertemperatur bleibt mit 22 °C hoch und sorgt weiterhin für attraktive Möglichkeiten an Fluss- und Badestellen. Die Sonnenscheindauer beträgt 6,9 Std./Tag und bleibt damit robust, jedoch ist ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vormonat erkennbar. Regen tritt an etwa 10 Tage/Monat auf und weist auf weiterhin vorhandene Gewitter- oder Schauerphasen hin. Insgesamt zeigt der Monat eine graduelle Abnahme der sommerlichen Intensität bei weiterhin günstigen Bedingungen für Außenaktivitäten und Wassernutzung.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag vermittelt das Klima ein ausgeprägtes Spätsommergefühl mit angenehmer Wärme am Tag und gleichmäßigeren Abkühlungsphasen am Abend. Sonnenreiche Abschnitte sorgen für kräftige Helligkeit, während Schattenbereiche deutlich erkennbar Abkühlung bringen. Nach Schauern erscheint die Luft frischer und die Intensität der Wärme vermindert sich kurzfristig. Insgesamt entsteht der Eindruck einer sehr nutzbaren, aber leicht gemischten Sommeratmosphäre mit guter Eignung für Aktivitäten im Freien bei gleichzeitig verlässlichen Ruhephasen am Abend.
Praktische Einordnung
August ist geeignet für kulturelle Stadterkundungen, offene Veranstaltungen und kombinierte Programme aus Stadt- und Naturerlebnissen. Die beständigen Sonnentage ermöglichen Terrassenbetrieb und längere Spaziergänge, während die vorhandenen Niederschlagsphasen Flexibilität bei der Tagesplanung erfordern. Wassernutzungen bleiben attraktiv, sodass Freizeitangebote entlang von Gewässern gut eingebunden werden können. Reisende sollten sich auf wechselhafte Abschnitte einstellen und sowohl Sonnenschutz als auch leichte Regenbekleidung berücksichtigen. Insgesamt bietet der Monat ein ausgewogenes Verhältnis von Sonnenzeiten und vorübergehenden Niederschlägen.
Klima Wien im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 22 °C | 17 °C | 12 °C | 18 °C | 5 Std./Tag | 9 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
September markiert den Übergang in die kühlere Jahreszeit mit Tageshöchstwerten bei 22 °C und nächtlichen Tiefstwerten um 12 °C. Die mittlere Temperatur liegt bei 17 °C, was eine signifikante Abkühlung gegenüber den Sommermonaten anzeigt. Die Wassertemperatur fällt auf 18 °C und reduziert damit die Spontannutzung von Gewässern, bleibt jedoch für kurzfristige Aktivitäten noch akzeptabel. Die Sonnenscheindauer verringert sich auf 5,2 Std./Tag, wodurch Tageslichtperioden kürzer werden und die Solareinstrahlung merklich abnimmt. Niederschläge treten an etwa 9 Tage/Monat auf, ein Hinweis auf häufigere, aber nicht dominierende Feuchteeinträge. Insgesamt präsentiert der Monat ein ausgeprägtes Übergangsprofil mit abnehmender Wärme, reduzierter Sonnenscheindauer und moderatem Niederschlagsaufkommen.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima spürbar frischer als im Hochsommer. Tagesabschnitte sind angenehm, ohne drückende Hitze, und die Sonne vermittelt eine mildere Wärme. Abende und Morgen zeigen eine deutliche Kühle, die Kleidungsschichten erforderlich macht. Schattenbereiche fühlen sich merklich kühler an als sonnige Plätze. Nach Regenfällen ist die Luft klarer und die Morgen oft frisch. Insgesamt entsteht ein Eindruck von Übergangswetter, das sowohl noch sommerliche als auch bereits herbstliche Elemente kombiniert.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für Stadtbesichtigungen, Museen und kürzere Ausflüge ins Umland, wobei die reduzierte Sonnenscheindauer die Tagesplanung beeinflusst. Outdoor-Aktivitäten bleiben möglich, sollten aber an kühlere Morgen- und Abendphasen angepasst werden. Wassernutzungen reduzieren sich, sodass der Schwerpunkt auf Kultur- und Naturangeboten liegt. Es empfiehlt sich, wetterfeste Kleidung für wechselhafte Abschnitte einzuplanen. Insgesamt ist der Monat geeignet für Besucher, die aktive Programme mit geringerem Hitzestress bevorzugen und flexibel auf wechselndes Wetter reagieren können.
Klima Wien im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 15 °C | 11 °C | 7 °C | 12 °C | 4 Std./Tag | 9 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Oktober zeigt eine klare Herbstprägung mit moderaten Tageshöchstwerten um 15 °C und nächtlichen Tiefstwerten nahe 7 °C. Die mittlere Temperatur liegt bei 11 °C, was auf einen weiteren Rückgang der saisonalen Temperaturwerte hinweist. Die Wassertemperatur beträgt 12 °C und limitiert damit die Freizeitnutzung von Gewässern auf kürzere oder eher sportliche Aktivitäten. Die mittlere Sonnenscheindauer reduziert sich auf 3,6 Std./Tag, wodurch die verfügbaren Tageslichtstunden deutlich knapper sind und die solare Einstrahlung merklich abnimmt. Das Niederschlagsmuster mit etwa 9 Tagen/Monat deutet auf regelmäßige, aber nicht dominierende Regenphasen. Insgesamt steht der Monat für einen verstärkten Übergang zur kühl-feuchten Jahreszeit mit sinkender Solarenergie und wachsender Bedeutung von Niederschlägen für die Tagesgestaltung.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag herrschen kühlere, oft gedämpfte Bedingungen vor. Tagesabschnitte bieten eine milde, nicht mehr sommerliche Wärme, während Schatten und Morgen deutlich kühler wirken. Abende werden schnell kühlt und begrenzen längere Aufenthalte im Freien ohne zusätzliche Kleidung. Die Sonne ist schwächer und vermittelt eine weichere Helligkeit. Nach Regenperioden ist die Luft feuchter und die Atmosphäre wirkt herbstlich beruhigt. Insgesamt entsteht der Eindruck eines stabilen, aber klar herbstlich geprägten Klimas, das verstärkt auf Bekleidungsschichten und angepasste Aktivitätszeiten reagiert.
Praktische Einordnung
Der Monat ist günstig für kulturelle Programme, Museen und städtische Veranstaltungen, bei denen geringerer Sonneneinfall keine Einschränkung darstellt. Outdoor-Aktivitäten sind möglich, sollten jedoch kürzer und an die kühleren Tagesabschnitte angepasst werden. Wasserbezogene Freizeitangebote verlieren an Attraktivität, sodass der Fokus auf innerstädtischen Angeboten liegt. Reiserouten sollten Flexibilität für Regenphasen vorsehen und wärmende Kleidung berücksichtigen. Insgesamt bietet der Monat gute Bedingungen für kulturbasierte Reisen und strukturierte Tagespläne mit Bedarf an wetterangepasster Ausrüstung.
Klima Wien im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 8 °C | 5 °C | 1 °C | 6 °C | 2 Std./Tag | 8 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
November charakterisiert sich durch kühle Tageshöchstwerte um 8 °C und nächtliche Tiefstwerte bei 1 °C. Die mittlere Lufttemperatur liegt bei 4,5 °C, was auf deutlich herbstlich bis frühwinterliche Verhältnisse hindeutet. Die mittlere Wassertemperatur von 6 °C reduziert die direkte Nutzung von Gewässern auf sehr eingeschränkte Aktivitäten. Die Sonnenscheindauer fällt auf 2,1 Std./Tag, wodurch die Tageslichtverfügbarkeit gering ist und diffuse Lichtverhältnisse dominieren. Mit etwa 8 Tagen/Monat mit Niederschlag gibt es regelmäßige feuchte Phasen, die zusammen mit sinkender Temperatur die Feuchteeinträge verstärkt spürbar machen. Insgesamt weist der Monat eine klare Zunahme der Kühle und eine Abnahme der Solarenergie auf, begleitet von häufiger werdenden trüben und feuchten Abschnitten.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima deutlich kühl und oft gedämpft. Tageslicht ist kurz und die Sonne vermittelt nur wenig Wärmegefühl, wodurch Aufenthalte im Freien schnell als kühl empfunden werden. Abende sind deutlich kalt und verlangen wärmende Bekleidung. Schattenbereiche erscheinen feucht und ziehen Kälte nach sich. Nach Niederschlagsphasen ist die Luft schwerer und die Umgebung wirkt beruhigt bis melancholisch. Insgesamt entsteht ein Eindruck von Übergang zu kalteren Jahreszeiten mit klarer Reduktion der angenehmen Außenbedingungen.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich eher für Indoor-orientierte Reisen wie Museumsbesuche, Galerien und kulturelle Einrichtungen. Außentermine sind möglich, aber zeitlich und bekleidungsmäßig eingeschränkt. Tagesaktivitäten sollten kurze Wege und wettergeschützte Optionen berücksichtigen. Wasserbezogene Freizeit wird weitgehend unattraktiv, sodass der Fokus auf städtischer Infrastruktur und kulturellen Angeboten liegt. Für Reiseplanungen sind wasserdichte Kleidung und wärmende Schichten empfehlenswert. Insgesamt ist der Monat passend für kulturorientierte Reisen mit begrenzter Outdoor-Nutzung.
Klima Wien im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 4 °C | 1 °C | -2 °C | 2 °C | 1 Std./Tag | 9 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Dezember weist winterlich kühle Verhältnisse mit Tageshöchstwerten von etwa 4 °C und nächtlichen Tiefstwerten um minus 2 °C auf. Die mittlere Temperatur liegt bei 1 °C und steht damit nahe dem Gefrierpunkt, was die Wahrscheinlichkeit für Frostphasen erhöht. Die Wassertemperatur beträgt 2 °C und schränkt jede Nutzung von Gewässern praktisch aus. Die Sonnenscheindauer ist mit 1,4 Std./Tag sehr gering, die Tage sind kurz und die solare Einstrahlung minimal. Niederschläge zeigen sich an etwa 9 Tagen/Monat und können in Verbindung mit niedrigen Temperaturen zu Schnee- oder Graupelereignissen führen. Insgesamt präsentiert der Monat ein deutlich winterliches Muster mit reduzierter Solarität, niedrigen Luft- und Wassertemperaturen sowie einem höheren Anteil an kühlen, feuchten oder gefrierenden Niederschlägen.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag herrscht eine kalte, oftmals stille Stimmung vor. Tageslicht ist knapp und die Sonne bietet kaum wärmende Wirkung, wodurch Aufenthalte im Freien schnell als kühl und klar empfunden werden. Abende sind kalt und verlangen isolierende Kleidung. Schattenplätze verstärken das Kälteempfinden, und nach Niederschlägen kann die Umgebung eisig wirken. Insgesamt entsteht ein deutlich winterliches Empfinden mit Betonung auf Schutz vor Kälte und reduzierter Aufenthaltsdauer im Freien.
Praktische Einordnung
Der Monat ist geeignet für urbane Wintertouren, museale Programme und saisonale Veranstaltungen, die witterungsunabhängig nutzbar sind. Outdoor-Aktivitäten sind möglich, jedoch durch niedrige Temperaturen und kurze Tageslichtphasen eingeschränkt. Reisepläne sollten auf Verkehrsbeeinträchtigungen durch winterliche Niederschläge vorbereitet sein und entsprechende Kleidung sowie wetterfeste Ausrüstung vorsehen. Wasserbezogene Freizeit entfällt weitgehend, sodass kulturelle und indoor-orientierte Angebote im Vordergrund stehen. Insgesamt eignet sich der Monat für Reisende, die winterliche Stadterlebnisse und indoor-lastige Programme bevorzugen.