Intro Bild zum Zielort:  Teheran
Inhaltsverzeichnis

    Fakten zum Klima im Überblick

    Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.383 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.

    Wärmster Monat

    Juli

    Der wärmste Monatsmittelwert tritt im Juli auf und kennzeichnet die ausgeprägte heiße Phase mit hoher Sonnenscheindauer und nahezu fehlenden Regentagen.

    Kältester Monat

    Januar

    Der kälteste Monatsmittelwert liegt im Januar, einer Periode mit erhöhter Niederschlagswahrscheinlichkeit und reduzierter Sonnenscheindauer.

    Sonnigster Monat

    Juni

    Die höchste mittlere Sonnenscheindauer wird im Juni erreicht, was das Energiepotenzial der sommerlichen Periode unterstreicht.

    Trockenster Monat

    Juli

    Die geringste Häufigkeit an Regentagen findet sich im Hochsommer, exemplarisch im Juli, wodurch eine ausgeprägte Trockenzeit entsteht.

    Regenreichster Monat

    Januar

    Die größte Anzahl an Regentagen tritt im Januar auf, was die Konzentration der Niederschläge in den kühleren Monaten widerspiegelt.

    Beste Reisezeit

    Die angenehmste Reisezeit liegt von April bis Juni sowie September bis Oktober. Dann bewegen sich die Temperaturen meist bei etwa 14 bis 25°C, es gibt viel...

    Überblick

    Teheran zeigt ein ausgeprägtes kontinental beeinflusstes Klima mit deutlichen jahreszeitlichen Wechseln. Die Stadt liegt zwischen Gebirgszügen und Ebenen, was zu schnellen Temperaturanstiegen im Jahresverlauf und zu deutlich trockeneren Sommermonaten führt. Niederschläge konzentrieren sich auf die kühleren Monate, während die Sonnenscheindauer in der ersten Jahreshälfte stark zunimmt und im Hochsommer ein Plateau erreicht. Diese räumliche und saisonale Struktur prägt Tagesverläufe, Luftqualität und Wasserbedarf und beeinflusst damit Aufenthaltsbedingungen, Infrastruktur und Energiebedarf über das Jahr. Die vorliegenden Monatsmittel zeigen eine klare Gliederung in kalte, milde und heiße Phasen. Daraus lassen sich Erwartungen an Heiz- und Kühlbedarf, touristische Eignung und das Auftreten von Extremtagen ableiten, ohne lokale Mikroklimata in den Außenbezirken zu ignorieren.

    Klimacharakteristik

    Die klimatische Charakteristik Teherans ist durch scharfe Übergänge zwischen kalter Jahreszeit mit häufigerer Bewölkung und Niederschlag sowie einer langgezogenen heißen und sonnenscheinreichen Periode gekennzeichnet. Die kältere Phase bringt regelmäßige Niederschlagstage und reduzierte Sonnenscheindauer, während die warme Phase durch sehr hohe Tagesmitteltemperaturen und nur wenige Regentage geprägt ist. Die Verteilung der Sonnenscheinstunden zeigt einen klaren Anstieg vom Jahresanfang bis zum Frühsommer, gefolgt von anhaltend hohen Werten im Hochsommer. Niederschläge sind saisonal gebündelt und nehmen im Sommer deutlich ab. Diese Muster sind typisch für Innenlandklimate mit mediterranen Einflüssen und ergeben einen jahreszeitlich starken Kontrast, der sich in Bedarf an Klimatisierung sowie in saisonalen Aktivitäten und Planungen widerspiegelt.

    Temperaturverlauf im Jahresvergleich

    Die jährliche Temperaturentwicklung zeigt einen deutlichen Unterschied zwischen der kältesten und der wärmsten Periode. Das Minimum der Monatsmittel liegt im Januar bei 3,8 °C, das Maximum im Juli bei 27,9 °C. Zwischen diesen Extremen erfolgt ein gradueller Anstieg im Frühjahr, gefolgt von einem Plateau im Hochsommer und einem vergleichsweise raschen Rückgang im Herbst. Diese Spreizung hat Auswirkungen auf Energiebedarf und Komfort: Die Heizperiode konzentriert sich auf die kühleren Monate, während in der heißen Phase Kühlung und Hitzeschutz dominieren. Darüber hinaus begünstigt die warme Phase längere Perioden stabiler, klarer Witterung, während Übergangsmonate mit stärkeren Temperaturschwankungen und wechselhafterem Wetter zu rechnen ist.

    Jahresverlauf der gemittelten Temperatur je Monat. Teheran.
    Durchschnittliche Temperatur (°C): Jahresverlauf der gemittelten Temperatur je Monat.

    Sonnenscheindauer im Jahresverlauf

    Die Verteilung der Sonnenscheindauer zeigt einen markanten saisonalen Unterschied. Die geringste mittlere Sonnenscheindauer findet sich zu Beginn und am Ende des Jahres, die höchste liegt im Frühsommer. Dies führt zu einer deutlichen Zunahme der nutzbaren Solarstrahlung von den kälteren Monaten in Richtung Sommer und beeinflusst Tagesabläufe, Außenaktivitäten und solare Ertragsprofile. Perioden mit hoher Sonnenscheindauer sind stabil und langanhaltend, während die lichtärmeren Monate häufiger durch Bewölkung und kürzere Tageslängen geprägt sind. Diese saisonale Struktur ist relevant für Planung von Energieerzeugung, Baugestaltung und gesundheitlichen Aspekten wie UV-Exposition.

    Monatliche Durchschnittswerte der täglichen Sonnenstunden im Jahresverlauf. Teheran.
    Durchschnittliche Sonnenstunden (Std.): Monatliche Durchschnittswerte der täglichen Sonnenstunden im Jahresverlauf.

    Regentage und Niederschlagsmuster

    Die Verteilung der Regentage ist stark saisonal gebündelt und konzentriert sich auf die kälteren Monate. In der warmen Jahreszeit treten nur sehr wenige Regentage auf, teilweise gibt es Monate ohne nennenswerte Niederschlagsanzahl. Diese Konzentration bedingt eine ausgeprägte Trockenzeit mit erhöhtem Bewässerungsbedarf und einem reduzierten saisonalen Zufluss in lokale Wassersysteme. Umgekehrt führen die kühleren Monate zu einer höheren Frequenz von Niederschlagstagen, was für Infrastrukturplanung, Wasserhaushalt und Risikoabschätzungen relevant ist. Die zeitliche Bündelung der Regenereignisse verstärkt saisonale Spannungen zwischen Wasserverfügbarkeit und Nachfrage.

    Monatliche Durchschnittswerte der Regentage im Jahresverlauf. Teheran.
    Durchschnittliche Regentage (Tage): Monatliche Durchschnittswerte der Regentage im Jahresverlauf.

    Klimaphasen des Jahres

    Kalte und feuchte Phase

    Die kalte Phase ist durch niedrigere mittlere Temperaturen, vermehrte Bewölkung und eine höhere Dichte an Regentagen gekennzeichnet. Typisch sind abgeschwächte Sonnenscheindauer und häufigere Niederschlagsereignisse, die sich auf kürzere Tageslängen und kühlere Nächte auswirken. Diese Phase hat Relevanz für Heizbedarf, Verkehrssicherheit und kurzfristige Wasserführung. In städtischen Bereichen kann die Luftqualität infolge inversionsbedingter Schichtungen temporär beeinträchtigt sein. Das Zusammenspiel von Gebirgseinfluss und kontinentaleinfluenter Luftmasse führt zu variablen, aber regelmäßig wiederkehrenden kühleren Perioden.

    • Im Januar beträgt die mittlere Temperatur 3,8 °C.
    • Die mittlere Sonnenscheindauer im Januar liegt bei 3,5 Std./Tag.
    • Die durchschnittlichen Regentage im Januar betragen 9 Tage/Monat.
    • Im Februar liegt die mittlere Temperatur bei 5,8 °C.

    Übergang zu milderen Bedingungen

    Die Übergangsphase zeichnet sich durch einen deutlichen Temperaturanstieg, zunehmende Sonnenscheindauer und eine Abnahme der Regentage aus. Vegetative Aktivität und Außenaktivitäten nehmen zu, während die meteorologische Variabilität noch spürbar ist. Frühjahrsstürme und wechselhafte Schichtungen können kurzfristig Temperatursprünge und Niederschlagsereignisse verursachen. Insgesamt bilden diese Monate die Vorbereitung auf die heiße Jahreszeit, mit stetig wachsenden solaren Einstrahlungsprofilen und abnehmender Niederschlagsfrequenz.

    • Im März liegt die mittlere Temperatur bei 9,2 °C.
    • Die mittlere Sonnenscheindauer im April beträgt 8,5 Std./Tag.
    • Im Mai beträgt die mittlere Temperatur 19,7 °C.
    • Die durchschnittlichen Regentage im Mai betragen 4 Tage/Monat.

    Heiße und sehr sonnige Phase

    Die heiße Phase ist geprägt von hohen mittleren Temperaturen, sehr hoher Sonnenscheindauer und einer deutlichen Reduktion der Regentage. Diese Konstellation führt zu ausgedehnten Trockenperioden und erhöhtem Kühlbedarf in der gebauten Umgebung. Die Tagesgänge sind ausgeprägt, mit warmen Tagen und vergleichsweise warmen Nächten. Solare Gewinnung und thermische Belastung stehen im Fokus; Maßnahmen zur Hitzeminderung und Wassermanagement sind in dieser Zeit besonders relevant.

    • Im Juli beträgt die mittlere Temperatur 27,9 °C.
    • Die mittlere Sonnenscheindauer im Juni liegt bei 10,8 Std./Tag.
    • Im August beträgt die mittlere Temperatur 27,5 °C.
    • Die durchschnittlichen Regentage im Juli betragen 0 Tage/Monat.

    Abkühlung und erneute Feuchtezunahme

    Der Herbst bringt einen relativ zügigen Temperaturrückgang und eine Zunahme der Niederschlagsfrequenz. Die Sonnenscheindauer nimmt ab, wodurch Tageslängen und solare Einstrahlung reduziert werden. Diese Phase ist durch erhöhte Variabilität gekennzeichnet, mit wechselnden Bedingungen zwischen warmen Tagen und kühleren Nächten. Für Infrastruktur und Landwirtschaft ist die Phase relevant, da sie die Umstellung von sommerlicher Trockenheit hin zu feuchteren Bedingungen markiert.

    • Im Oktober beträgt die mittlere Temperatur 17,8 °C.
    • Die mittlere Sonnenscheindauer im Oktober liegt bei 7,5 Std./Tag.
    • Im November beträgt die mittlere Temperatur 11,2 °C.
    • Die durchschnittlichen Regentage im November betragen 6 Tage/Monat.

    Klima von Januar bis Dezember im Detail

    Klima Teheran im Januar

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    9 °C4 °C-1 °C4 Std./Tag9 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Januar in Teheran zeigt ein typisches kontinentales Winterprofil mit moderaten Tageshöchstwerten von 8,8 °C und nächtlichen Minimalwerten um -1,2 °C. Das mittlere Monatsmittel liegt bei 3,8 °C, was auf klare Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht hinweist. Die Sonnenscheindauer beträgt 3,5 Std./Tag und bleibt damit eingeschränkt, was zusammen mit durchschnittlich 9 Tage/Monat mit Niederschlag kühle und gelegentlich feuchte Verhältnisse schafft. Die Verteilung der Niederschläge ist saisonal konzentriert, die Kombination aus geringen Sonnenscheinstunden und häufigerem Niederschlag begünstigt dunstige oder diesige Tage. Eine fehlende Angabe zur Wassertemperatur schränkt maritime Vergleiche ein. Insgesamt steht Januar für kühle, teils feuchte Winterbedingungen mit deutlichen Tagesgang und ausreichender Sonnenscheindauer, um klare jedoch kühle Tage auszuprägen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wirkt das Klima frisch bis kühl, tagsüber spürbar milder als in der Nacht. Sonnige Phasen vermitteln eine deutlich angenehmere Temperaturoptik, während Schattenspender oder gebäudehohe Bereiche die Kälte verstärken. Abende und Nächte sind deutlich kühler und erfordern wärmende Kleidung. Die häufigeren Niederschlagstage führen zu einer gedämpften, feuchten Atmosphäre, die das Wärmeempfinden reduziert. Insgesamt entsteht der Eindruck eines klaren, aber zurückhaltend freundlichen Winters, in dem Sonnenschein willkommen ist, während Schattenbereiche und nächtliche Stunden deutlich kälter empfunden werden.

    Praktische Einordnung

    Reisende mit Interesse an Stadterkundungen profitieren von ruhigerem Verkehrsaufkommen und günstigen Bedingungen für Museen und kulturelle Sehenswürdigkeiten, solange winterliche Kleidung verfügbar ist. Aktivitäten im Freien sind möglich, sollten aber flexible Zeitplanung für kühlere Abende und mögliche Niederschläge berücksichtigen. Landschaftsausflüge in Höhenlagen erfordern wetterangepasste Ausrüstung. Für Geschäftsreisen sind stabile Tagesbedingungen mit moderater Sonnenscheindauer vorteilhaft. Einschränkungen ergeben sich bei länger geplanten Outdoor-Aktivitäten aufgrund der regelmäßigen Niederschlagstage und der nächtlichen Abkühlung.

    Klima Teheran im Februar

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    11 °C6 °C1 °C5 Std./Tag8 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der Februar markiert eine deutliche Erwärmung gegenüber dem Jahresanfang mit Tageshöchstwerten um 11 °C und nächtlichen Tiefstwerten bei 0,5 °C. Das Monatsmittel liegt bei 5,8 °C. Die Sonnenscheindauer steigt auf 4,5 Std./Tag, begleitet von durchschnittlich 8 Tage/Monat mit Niederschlag. Diese Konstellation signalisiert den Übergang vom tiefen Winter hin zu milderen, zunehmend trockeneren Bedingungen. Die Spannbreite zwischen Tages- und Nachttemperaturen bleibt ausgeprägt, was auf klare Nächte und starke Strahlungsabkühlung hindeutet. Insgesamt präsentiert sich Februar als Übergangsmonat mit spürbarer Zunahme an Sonnenstunden und dennoch relevanter Niederschlagsfrequenz.

    Subjektive Wahrnehmung

    Alltagswahrnehmung ist von einer spürbaren Aufhellung geprägt; Tage fühlen sich milder und weniger gedrückt an als im Vormonat. Sonnenstunden verleihen Leichtigkeit, während Schattenseiten weiterhin kühler wirken. Nachts bleibt die Luft frisch und klare Nächte führen zu merklicher Abkühlung. Der Wechsel zwischen sonnigen Abschnitten und regenbegünstigten Phasen sorgt für ein wechselhaftes Empfinden. Insgesamt entsteht der Eindruck eines sich anbahnenden Frühlings, allerdings noch mit deutlichen Resten winterlicher Frische in den Abendstunden.

    Praktische Einordnung

    Der Monat eignet sich für Kultur- und Städtereisen mit geringerer Hitzebelastung und zunehmend sonnigen Tagen, die Spaziergänge und Besichtigungen angenehmer machen. Aktivitäten, die auf durchgehende Trockenheit angewiesen sind, sollten Puffer für vereinzelt feuchtere Tage einplanen. Naturtouren und Aussichtspunkte profitieren von der verbesserten Sicht an sonnigen Tagen, während kühlere Nächte Ausrüstung für leichte bis mittlere Wärme erfordern. Insgesamt gute Bedingungen für flexible Reisepläne mit moderater Wetterunsicherheit.

    Klima Teheran im März

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    15 °C9 °C4 °C6 Std./Tag7 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im März vollzieht sich ein ausgeprägter Frühjahrsanstieg mit Tageshöchstwerten um 15 °C und Nächten bei 3,5 °C; das Monatsmittel liegt bei 9,2 °C. Die Sonnenscheindauer erhöht sich auf 5,7 Std./Tag, während die durchschnittliche Anzahl der Niederschlagstage auf 7 Tage/Monat zurückgeht. Diese Werte deuten auf eine stabilere, wärmere Witterungsphase hin, in der die positive Strahlungsbilanz zunehmend überwiegt und die Häufigkeit feuchter Tage abnimmt. Die Temperaturamplitude bleibt spürbar, aber die steigenden Tageswerte fördern frühblühende Vegetation und angenehmere Außenbedingungen. Die Kombination aus moderater Sonnenscheindauer und verringerter Niederschlagsfrequenz charakterisiert März als klaren Beginn der Übergangssaison.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt lebendiger und freundlicher; Tage sind merklich wärmer und erhalten durch häufigere Sonnenphasen eine moderate Behaglichkeit. Schattenbereiche bieten weiterhin Kühlung, vor allem in den Morgenstunden. Abende sind deutlich milder als im Winter, bleiben jedoch frisch genug, um leichte bis mittlere Zusatzbekleidung zu empfehlen. Die reduzierte Niederschlagsneigung vermittelt ein stabileres Gefühl für Outdoor-Aktivitäten. Insgesamt entsteht ein Eindruck von Aufbruch und zunehmender thermischer Komfortabilität, ohne dass Hitze dominiert.

    Praktische Einordnung

    März eignet sich gut für kulturelle Entdeckungen, Stadtrundgänge und Landschaftsbeobachtungen, da die Temperaturzunahme und geringere Niederschlagswahrscheinlichkeit längere Außenaufenthalte ermöglichen. Garten- und Parkbesuche profitieren von beginnender Vegetationsaktivität. Für Wanderungen in höheren Lagen sind weiterhin variable Bedingungen möglich und sollten berücksichtigt werden. Die geringere Besucherzahl gegenüber der Hauptsaison macht den Monat attraktiv für individuellere Reiseplanungen mit nachhaltigem Fokus.

    Klima Teheran im April

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    20 °C14 °C9 °C9 Std./Tag6 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    April zeigt eine weitere Verstärkung des Frühjahrstrends mit Tageshöchstwerten bei 20 °C und Nächten um 8,5 °C; das Monatsmittel beträgt 14,3 °C. Die Sonnenscheindauer steigt deutlich auf 8,5 Std./Tag, während die Niederschlagstage mit durchschnittlich 6 Tage/Monat weiter abnehmen. Diese Kombination deutet auf deutlich stabilere, warm-hellere Verhältnisse hin, in denen solare Einstrahlung und milde Nächte dominieren. Die reduzierte Niederschlagsneigung begünstigt trockene und sonnige Perioden, wodurch thermische Komfortzonen für Außenaktivitäten wachsen. April steht für einen klaren Frühjahrsmonat mit kräftiger Zunahme von Wärme und Licht.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wirken die Tage warm und sonnig, angenehme Außentemperaturen ermöglichen längere Aufenthalte im Freien. Schatten bietet weiterhin Erleichterung in der Mittagswärme, während Abende angenehm mild bleiben und nur selten wärmere Kleidung erfordern. Die Zunahme der Sonnenscheindauer führt zu einem insgesamt heiteren Erscheinungsbild des Klimas. Die selteneren Regentage beeinträchtigen das Wohlbefinden nur gelegentlich. Insgesamt vermittelt April eine ausgeprägte Frühlingsruhe mit hoher Aufenthaltsqualität im Freien.

    Praktische Einordnung

    April ist günstig für vielfältige Reisearten: Stadterkundungen, kulturelle Programmpunkte und ausgedehnte Spaziergänge in Parks sind besonders passend. Die stabileren sonnigen Verhältnisse eignen sich für fotografische Aktivitäten und Ausflüge in die Umgebung. Einschränkungen ergeben sich vor allem in sehr offenen, unbeschatteten Bereichen während der wärmsten Tageszeit, wo Sonnenschutz ratsam ist. Für höher gelegene Touren bleibt auf lokale Wetterwechsel zu achten, ansonsten bietet der Monat sehr günstige Bedingungen für aktive und kulturelle Reisen.

    Klima Teheran im Mai

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    26 °C20 °C13 °C10 Std./Tag4 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der Mai bringt spürbare Frühsommergefühle mit Tageshöchstwerten von 26 °C und nächtlichen Tiefstwerten bei 13,4 °C; das Monatsmittel liegt bei 19,7 °C. Die Sonnenscheindauer erreicht 9,8 Std./Tag und die durchschnittlichen Niederschlagstage reduzieren sich auf 4 Tage/Monat. Diese Werte kennzeichnen einen Übergang in wärmere, sonnenreiche Phasen mit geringer Niederschlagsneigung. Die thermische Amplitude nimmt tendenziell zugunsten höherer Tagestemperaturen ab, Nächte bleiben jedoch vergleichsweise mild. Insgesamt ist Mai durch anhaltende Wärme, hohe Strahlungsangebote und geringe Feuchtigkeitsfrequenz geprägt, was eine klare Prä-Sommersituation definiert.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt warm und einladend, mit klaren, sonnigen Tagen, die ein Gefühl von frühsommerlicher Lebendigkeit erzeugen. Schattenplätze bieten weiterhin spürbare Erleichterung, besonders in den wärmsten Stunden. Abende sind mild und tragen zu angenehmen Aufenthalten im Freien bei. Die seltenen Regentage haben kaum Einfluss auf das generelle Empfinden. Insgesamt entsteht eine Wochen- und Tagesstruktur, in der Außenaktivitäten ohne starke thermische Einschränkungen möglich sind, sofern Sonnenschutz berücksichtigt wird.

    Praktische Einordnung

    Mai eignet sich gut für eine breite Palette von Reisen: kulturelle Ausflüge, Stadtspaziergänge, Gartenbesuche und erste längere Wanderungen sind komfortabel realisierbar. Die hohe Sonnenscheindauer ist vorteilhaft für Outdoor-Fotografie und Aktivitäten mit guter Sicht. Einschränkungen ergeben sich bei intensiver Mittagswärme in ungeschützten Bereichen, weshalb Tageszeitplanung und Sonnenschutz empfohlen werden. Für Reisen in höhere Lagen oder naturbezogene Programme bleibt eine gewisse Flexibilität hinsichtlich kurzfristiger lokaler Wetteränderungen sinnvoll.

    Klima Teheran im Juni

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    31 °C25 °C19 °C11 Std./Tag1 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der Juni leitet den Sommer ein mit Tageshöchstwerten bei 31 °C und nächtlichen Minimalwerten um 18,6 °C; das Monatsmittel liegt bei 24,8 °C. Die Sonnenscheindauer ist mit 10,8 Std./Tag hoch und die Niederschlagstage sind selten, durchschnittlich 1 Tage/Monat. Diese Daten weisen auf eine ausgeprägte Sommercharakteristik mit intensiver solaren Einstrahlung, warmen Tagen und milden Nächten hin. Die fast ausbleibenden Niederschläge führen zu trockenen Verhältnissen, die Tageserwärmung ist dominant. Insgesamt stellt Juni den Beginn der heiße­ren Jahreszeit dar, geprägt von hoher Sonnenexposition und sehr niedriger Niederschlagsfrequenz.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wird als warm bis heiß wahrgenommen; Sonneneinstrahlung prägt das Tageserleben stark, während Schatten deutlich kühlere Rückzugsräume bietet. Abende sind spürbar milder als die Tagesmitte und ermöglichen komfortable Aufenthalte im Freien. Trockenheit verstärkt das Gefühl von Klarheit und Wärme, Niederschläge sind kaum wahrnehmbar. Insgesamt entsteht der Eindruck eines klaren, sonnenreichen Sommers mit ausgeprägten Temperaturunterschieden zwischen Sonne und Schatten.

    Praktische Einordnung

    Für Aktivitäten mit hoher Sonneneinstrahlung sind Vorsichtsmaßnahmen für Hitze und Sonnenschutz wichtig, insbesondere bei längerem Aufenthalt im Freien. Stadtbesichtigungen, kulturelle Programme und Freiluftveranstaltungen sind gut geeignet, solange Zeiten mit intensiver Sonneneinstrahlung gemieden oder durch Schattenpausen ergänzt werden. Naturtouren in schattigen Korridoren oder frühmorgendliche Ausflüge sind empfehlenswert. Einschränkungen ergeben sich durch die trockene Hitze für empfindliche Personen und für Aktivitäten, die auf häufige Niederschläge angewiesen sind.

    Klima Teheran im Juli

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    35 °C28 °C22 °C11 Std./Tag0 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Juli zeigt die ausgeprägte Hochsommerphase mit kräftigen Tageshöchstwerten von 34,5 °C und relativ hohen nächtlichen Tiefstwerten von 21,8 °C, was zu einem Monatsmittel von 27,9 °C führt. Die sehr hohe Sonnenscheindauer von 10,5 Std./Tag unterstützt starke Strahlungsenergieniveaus und eine deutliche Erwärmung städtischer Strukturen. Niederschlag ist praktisch nicht vorhanden, dokumentiert durch 0 Tage/Monat mit Regen, weshalb atmosphärische Stabilität und geringe Bodenfeuchte dominieren. Diese Kombination begünstigt hohe Verdunstungsraten und eine markante thermische Belastung in offenen Bereichen, während schattige, begrünte oder klimatisierte Räume deutlich moderater wirken. Insgesamt charakterisiert Juli eine heiße, trocken-sonnige Phase mit geringem Niederschlagsanteil und hoher Strahlungsbilanz, relevant für Wärmebelastungsanalysen, Energienachfrageplanung und Verhaltensempfehlungen zur Reduktion hitzebedingter Belastungen in urbanen Umfeldern.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wirkt das Wetter tagsüber intensiv heiß, die Sonne ist dominant und offene Flächen strahlen Wärme ab. Im Schatten und in klimatisierten Räumen entsteht spürbare Erleichterung. Abends bleibt die Luft warm und bietet nur langsame Abkühlung, wodurch nächtliche Ruhephasen weniger kühl ausfallen. Aktivitäten im Freien sind in der prallen Sonne anstrengender, während begrünte Orte und überdachte Bereiche als deutlich angenehmer empfunden werden. Die Kombination aus starker Sonneneinstrahlung und trockener Luft vermittelt ein trockenwarmes Empfinden, das vor allem in ungeschützten Stadtbereichen dominant ist.

    Praktische Einordnung

    Diese Jahreszeit eignet sich für kulturelle Besichtigungen mit Schwerpunkt auf frühen Morgen- und späten Abendstunden sowie für Aufenthalte, die Zugang zu klimatisierten Innenräumen bieten. Aktivitäten mit hoher körperlicher Belastung in offener Landschaft sind eingeschränkt sinnvoll, sofern ausreichend Schatten und Flüssigkeitszufuhr verfügbar sind. Für Städtereisen empfiehlt sich Planung mit Pausen in Museen oder Cafés, um Hitzephasen zu umgehen. Geringe Niederschläge sorgen für stabile Bedingungen bei Ausflügen, jedoch ist Sonnenschutz zentral. Reiseplanungen sollten auf Komfort in starken Strahlungsverhältnissen und geeignete Unterkünfte achten.

    Klima Teheran im August

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    34 °C28 °C21 °C10 Std./Tag0 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der August setzt die heiße Jahreszeit fort, mit Tageshöchstwerten um 33,6 °C und nächtlichen Tiefstwerten bei 21,4 °C, was zu einem Monatsmittel von 27,5 °C führt. Die Sonnenscheindauer bleibt hoch mit 10,2 Std./Tag, während Niederschlag weiterhin praktisch fehlt mit 0 Tage/Monat. Meteorologisch handelt es sich um eine stabile, trockene Wärmeperiode mit hoher solaren Einstrahlung und niedriger atmosphärischer Feuchte, was die thermische Belastung in ungeschützten Bereichen aufrechterhält. Der geringe Niederschlagsanteil reduziert bodennahe Feuchtezufuhr und limitiert kurzfristige Abkühlungseffekte durch Regen. In städtischen Kontexten ist die Kombination aus hohen Temperaturen und intensiver Sonnenscheindauer relevant für Energienachfrage, Feinstaubmobilität und die Planung von Freiraumangeboten zur thermischen Entlastung.

    Subjektive Wahrnehmung

    Die Wetterwirkung bleibt tagsüber überwiegend sehr warm bis heiß, mit intensiver Sonneneinstrahlung und starkem Gefühl von Wärme auf ungeschützten Flächen. Schattenbereiche bieten deutlich spürbare Erleichterung. Abends kühlt die Luft nur moderat ab, so dass nächtliche Wärme länger präsent bleibt. Aktivitäten im Freien in direkter Sonneneinstrahlung wirken anstrengender, während überdachte und begrünte Orte als wesentlich angenehmer empfunden werden. Die Atmosphäre ist insgesamt trocken, wodurch das Wärmeempfinden in der direkten Sonne intensiver erscheint.

    Praktische Einordnung

    August ist geeignet für Reiseformen, die flexible Tagesgestaltungen erlauben und Zugang zu schattigen oder klimatisierten Rückzugsorten bieten. Stadterkundungen sollten auf kühlere Tageszeiten konzentriert werden und Indoor-Optionen als Ausgleich eingeplant werden. Outdoor-Aktivitäten mit hoher körperlicher Belastung sind nur eingeschränkt empfehlenswert ohne geeignete Schutzmaßnahmen. Die anhaltend trockenen Bedingungen erleichtern planbare Ausflüge im Freien, zugleich ist Sonnenschutz und eine geeignete Pausengestaltung essentiell. Unterkunftswahl mit funktionierender Klimatisierung erhöht Komfort und Beweglichkeit.

    Klima Teheran im September

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    30 °C24 °C18 °C9 Std./Tag1 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im September setzt eine spürbare Übergangsphase ein: die maximalen Tageswerte liegen bei 30 °C, die nächtlichen Tiefstwerte bei 17,6 °C und das Monatsmittel liegt bei 23,8 °C. Die Sonnenscheindauer bleibt hoch mit 9 Std./Tag, während Regenereignisse noch selten sind mit 1 Tage/Monat. Diese Kombination markiert einen Abschwung der sommerlichen Extremtemperaturen hin zu gemäßigteren Tag-Nacht-Differenzen und zunehmender nächtlicher Abkühlung. Meteorologisch entspricht dies einer saisonalen Abkühlung bei weiterhin überwiegend sonniger Witterung, was die biologische Aktivität und den thermischen Komfort in den Morgen- und Abendstunden deutlich verbessert. Niederschläge treten vereinzelt auf und beginnen, saisonal gesehen, wieder häufiger aufzutreten als in den Vormonaten.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt ausgeglichener: Tagsüber ist es noch warm, aber nicht mehr drückend; in den Morgen- und Abendstunden entfaltet sich ein angenehmer Kühleeffekt. Sonnenreiche Phasen sind präsent und erzeugen ein klares Licht, während Schattenbereiche als deutlich angenehme Rückzugsorte erscheinen. Die Luft wirkt insgesamt frischer als im Hochsommer, wodurch Aktivitäten im Freien insgesamt unaufwändiger und angenehmer wahrgenommen werden.

    Praktische Einordnung

    September ist gut geeignet für eine breite Palette von Reisen, von Städtetouren bis zu moderaten Outdoor-Aktivitäten, da die Tagestemperaturen weniger extrem sind und Abkühlung in den Randzeiten deutlich spürbar ist. Outdoor-Programme können flexibler geplant werden, das Wetter erlaubt längere Aufenthalte im Freien ohne intensive Hitzebelastung. Gezielte Wander- und Besichtigungsprogramme profitieren von klaren Tagen und angenehmeren Nächten. Es empfiehlt sich dennoch, Tagesaktivitäten auf kühlere Stunden zu legen, wenn längere Strecken im Freien vorgesehen sind.

    Klima Teheran im Oktober

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    24 °C18 °C12 °C8 Std./Tag3 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der Oktober ist gekennzeichnet durch eine deutliche Abkühlung gegenüber dem Spätsommer: Tageshöchstwerte erreichen 24 °C, die nächtlichen Tiefstwerte liegen bei 11,5 °C und das Monatsmittel beträgt 17,8 °C. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf 7,5 Std./Tag, und Niederschlagsereignisse häufen sich moderat mit 3 Tage/Monat. Diese Parameter weisen auf den Übergang in die kühlere Jahreszeit hin, mit deutlich ausgeprägten Tag-Nacht-Temperaturunterschieden und zunehmender Bedeutung von Regen als klimatischem Faktor. Die reduzierte Strahlungsbilanz führt zu geringeren Wärmeakkumulationen und erleichtert thermische Erholung in Tagesrandzeiten. Hydrologisch sind regelmäßige, wenn auch nicht dominante Niederschläge wichtig für Bodenfeuchte und Vegetationsdynamik.

    Subjektive Wahrnehmung

    Die Umgebung wirkt spürbar kühler, vor allem am Morgen und am Abend. Tagesliche Sonnenscheinphasen sind weiterhin angenehm, aber weniger intensiv. Schattenbereiche erscheinen deutlich kühler als der sonnenexponierte Bereich, was Aktivitäten in der Sonne komfortabler macht als früher am Tag. Die Luft wirkt frischer und weniger trocken, was insbesondere bei längeren Aufenthalten im Freien als angenehmer empfunden wird.

    Praktische Einordnung

    Oktober eignet sich für kulturelle und aktive Reisen mit ganztägigen Programmen, da das Klima moderat ist und längere Aufenthalte im Freien möglich sind. Die Zunahme an Niederschlag erfordert flexibel planbare Outdoor-Aktivitäten und wetterangepasste Tagesprogramme. Wander- und Ausflugsangebote sind gut zugänglich, wobei wetterfeste Kleidung für wechselhafte Bedingungen empfohlen wird. Städtetouren profitieren von angenehmen Temperaturen und verringertem Hitze- und Touristenaufkommen.

    Klima Teheran im November

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    17 °C11 °C5 °C5 Std./Tag6 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im November ist der Übergang zur kühlen Jahreszeit deutlich: Tageshöchstwerte liegen bei 17 °C, nächtliche Tiefstwerte bei 5,3 °C und das Monatsmittel beträgt 11,2 °C. Die Sonnenscheindauer fällt auf 5 Std./Tag, während Niederschlag häufiger auftritt mit 6 Tage/Monat. Diese Werte zeigen eine Zunahme der atmosphärischen Instabilität gegenüber dem Herbstanfang, geringere solare Einstrahlung und vermehrte Feuchtezufuhr durch Regenereignisse. Die reduzierte Strahlungsenergie und verstärkte Bewölkung führen zu kühleren Tagesbedingungen und ausgeprägteren Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht. Für hydrologische und vegetative Prozesse gewinnt die Niederschlagskomponente an Bedeutung, und die erhöhte Feuchtigkeit beeinflusst sowohl Komfort als auch Außenaktivitäten.

    Subjektive Wahrnehmung

    Die Atmosphäre wirkt deutlich kühler und feuchter. Tage sind meist mild bis kühl mit reduzierter, oft diffusem Licht. Abende und Morgen erscheinen frisch bis kalt, wodurch wärmende Kleidung relevanter wird. Sonnige Phasen bringen spürbare, aber nicht lange andauernde Erwärmung. Insgesamt entsteht ein herbstliches Empfinden mit klarer Trennung zwischen den warmen Tagesphasen und den kühlen Nächten.

    Praktische Einordnung

    November eignet sich für Kultur- und Städtereisen mit verstärktem Fokus auf Innenangebote wie Museen und gastronomische Einrichtungen, da wechselhaftes Wetter und vermehrte Niederschläge Außenaktivitäten einschränken können. Outdoor-Aktivitäten sind möglich, setzen jedoch wetterfeste Ausrüstung und flexibles Timing voraus. Bildungs- und Kulturerlebnisreisen profitieren von weniger Besucherandrang, während Reisepläne wetterabhängig gestaltet werden sollten. Komfortorientierte Unterkunftsauswahl und angepasste Tagesprogramme erhöhen die Reisequalität.

    Klima Teheran im Dezember

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    11 °C5 °C0 °C4 Std./Tag9 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der Dezember markiert die kühle bis kalte Jahreszeit mit Tageshöchstwerten um 10,5 °C und nächtlichen Tiefstwerten bei 0,2 °C, ein Monatsmittel von 5,4 °C. Die Sonnenscheindauer reduziert sich weiter auf 3,5 Std./Tag und Niederschläge nehmen zu mit 9 Tage/Monat. Diese Parameter deuten auf geringe solare Einstrahlung, häufigere Feuchtezufuhr und die Möglichkeit von nächtlichen Frostereignissen in geschützten Lagen hin. Thermisch resultiert dies in einer deutlich reduzierten Wärmebilanz, erhöhter Heizbedarf und einer Vegetationsruhe. Die Kombination aus kühleren Temperaturen, geringerer Sonnenenergie und einer höheren Regenfrequenz kennzeichnet die winterliche Grundströmung und beeinflusst Mobilität, Infrastrukturbelastung und saisonale Energieanforderungen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima fühlt sich deutlich kühl bis kalt an, mit merklicher Abkühlung in den Morgen- und Abendstunden. Sonnige Abschnitte sind kurz und liefern nur begrenzte Wärme. Feuchte Phasen wirken zusätzlich kühlend, so dass geschützte und beheizte Räume bevorzugt werden. Insgesamt entsteht ein winterliches Empfinden, das zu reduziertem Aufenthalt im Freien und stärkerer Nutzung von Innenräumen führt.

    Praktische Einordnung

    Dezember ist für kulturelle Kurzreisen und Indoor-orientierte Programme geeignet, da kühle, feuchte Witterung und kürzere Tageslichtphasen Außenaktivitäten einschränken. Aktivitäten im Freien erfordern entsprechende Kleidung und wetterangepasste Planung. Winterspezifische Einschränkungen wie niedrigere Temperaturen und häufigere Niederschläge sollten bei der Routen- und Programmauswahl berücksichtigt werden. Für Besucher, die städtische Angebote, Museen und Gastronomie bevorzugen, bietet die Zeit stabile Rahmenbedingungen, während ausgedehnte Outdoor-Unternehmungen anspruchsvoller sind.