Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.378 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat
Der wärmste Monat ist Juli mit der höchsten mittleren maximalen Temperatur von 26 °C, begleitet von hohen mittleren Wassertemperaturen und langer Sonnenscheindauer.
Kältester Monat
Der kälteste Monat ist Januar mit der tiefsten mittleren minimalen Temperatur von -22 °C und sehr eingeschränkter Sonnenscheindauer.
Sonnigster Monat
Der sonnigste Monat ist Juni mit einer mittleren Sonnenscheindauer von 8,5 Std./Tag, was die maximale Tagesenergiezufuhr darstellt.
Trockenster Monat
Der trockenste Monat nach Anzahl der Regentage ist Februar mit 6 Tage/Monat, was die geringste Niederschlagshäufigkeit im Jahresverlauf kennzeichnet.
Regenreichster Monat
Der regenreichste Monat ist Mai mit 11 Tage/Monat, wodurch die höchste monatliche Häufigkeit von Niederschlagsereignissen auftritt.
Beste Reisezeit
Am angenehmsten ist die Zeit von Ende Mai bis Anfang September. Dann liegen die Ø Temperaturen bei 14°C bis 21°C, mit Tageshöchstwerten bis 26°C. Es gibt 7...
Überblick
Sterlitamak weist ein kontinentales Klima mit klaren jahreszeitlichen Wechseln auf, das durch kalte Winter und verhältnismäßig warme Sommer geprägt ist. Die Jahressequenz zeigt ausgeprägte Übergänge zwischen frostgeprägten Monaten und der warmen Jahreszeit, begleitet von einer deutlichen Zunahme der Sonnenscheindauer im späten Frühjahr und Frühsommer. Niederschläge verteilen sich über das Jahr, konzentrieren sich aber etwas stärker in den Frühlingsmonaten. Die Gewässertemperaturen folgen dem Lufttemperaturverlauf mit praktisch zugefrorenen Bedingungen im Kernwinter und relativ warmen Verhältnissen im Hochsommer. Insgesamt ergibt sich ein Klima, das deutliche saisonale Kontraste bietet und sich für Aktivitäten im Freien zeitlich begrenzt auf die wärmeren Monate empfiehlt, während die Wintermonate klare Einschränkungen durch Frost und kurze Tageshelligkeit mit sich bringen.
Klimacharakteristik
Das Klima von Sterlitamak ist durch starke jahreszeitliche Differenzen charakterisiert. In den Wintermonaten treten anhaltende Kältephasen mit eingeschränkter Sonnenscheindauer auf, während das späte Frühjahr und der Sommer gegenüber dem Winter steil ansteigende Temperaturen und längere tägliche Sonnenscheindauern zeigen. Die größte durchschnittliche Sonnenscheindauer tritt in der warmen Jahreszeit auf, was mit höheren mittleren Luft- und Wassertemperaturen einhergeht. Niederschläge sind ganzjährig vorhanden, erreichen ihre höchste Häufigkeit im Mai und bleiben im restlichen Jahr relativ konstant; extreme Trockenperioden sind nicht ausgeprägt. Die Wasserflächen reagieren träge, bleiben nahe dem Gefrierpunkt während der kältesten Monate und erwärmen sich in den Sommermonaten deutlich. Diese Kombination aus Temperaturamplitude, saisonaler Sonnenscheindauer und moderatem Niederschlag prägt die Vegetationsperiode und die nutzbaren Zeitfenster für Wassersport und Außenaktivitäten.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Die Temperaturlage zeigt einen klaren kontinentalen Verlauf mit tiefen Minima im Kernwinter und Maxima im Hochsommer. Die niedrigsten Minimalwerte treten im Januar auf, gefolgt von ähnlich kalten Bedingungen im Dezember und Februar. Ab März setzt ein markanter Anstieg ein, der bis in den Juli und August zu den wärmsten Monatswerten führt. Im Jahresverlauf resultiert daraus eine scharfe Spreizung zwischen frostigen Winternächten und warmen Sommertagen, wobei der Temperaturanstieg vom Frühling in den Frühsommer besonders ausgeprägt ist. Die Übergangsmonate zeichnen sich durch rasche Erwärmung beziehungsweise Abkühlung aus, was zu kurzen Vegetationsperioden führt. Diese saisonale Struktur beeinflusst die Energiebilanz, den Bodenfrost und die Planbarkeit von Außenarbeiten deutlich.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die Sonnenscheindauer entwickelt sich von sehr kurzen Tageswerten im Winter zu deutlich längeren Werten im Sommer. Die geringste mittlere Tageshelligkeit findet sich im Dezember, während der Juni die längsten durchschnittlichen Tageshelligkeiten aufweist. Der Anstieg der Sonnenscheindauer erfolgt vor allem im Frühling und erreicht in den Sommermonaten sein Maximum, was die Wärmeakkumulation an Land und in oberflächennahen Gewässern fördert. Die Verteilung der Sonnenstunden trägt wesentlich zur saisonalen Differenzierung von Vegetation und Freizeitmöglichkeiten bei und ist ein zentraler Faktor für die Kurzzeitvariabilität von Temperatur und Verdunstung.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Zahl der Regentage ist über das Jahr relativ gleichmäßig verteilt, mit einem erkennbaren Maximum im Mai und dem niedrigsten Wert im Februar. Damit sind Niederschläge zwar regelmäßig vorhanden, zeigen jedoch keine extrem trockenen Phasen. Die Verteilung deutet auf eine feuchte Frühjahrsperiode hin, in der erhöhte Niederschlagshäufigkeit mit zunehmender Sonnenscheindauer zusammentrifft. Für Planung und Infrastruktur bedeutet dies, dass wetterbedingte Einschränkungen sowohl im Frühling als auch im Herbst relevant bleiben, während der Sommer gegenüber dem Winter moderat feuchter, aber nicht signifikant nass ist.
Wassertemperatur im Jahresverlauf
Die mittleren Wassertemperaturen folgen dem Lufttemperaturzyklus mit praktisch auf Null zurückgehenden Werten im Winter und einem klaren Maximum im Hochsommer. In den kältesten Monaten liegen die Mittelwerte bei Gefrierpunktniveau, wodurch Eisbildung an flachen Gewässern zu erwarten ist. In den Sommermonaten erreicht die Wassertemperatur deutlich höhere Werte, die für saisonale Wassernutzungen relevant sind. Der Anstieg der Wassertemperatur erfolgt verzögert gegenüber der Luft, sodass die sicher nutzbaren Zeitfenster für Badeaktivitäten kürzer sind als die Monate mit warmen Tageswerten. Diese Trägheit beeinflusst auch thermische Lebensbedingungen aquatischer Organismen.
Klimaphasen des Jahres
Winterperiode
Die Winterperiode ist von anhaltender Kälte, kurzer Tageshelligkeit und niedrigen Wassertemperaturen geprägt. Frost und gefrierende Oberflächen dominieren diese Phase und führen zu einer reduzierten biologischen Aktivität und eingeschränkten Außennutzungen. Die Kombination aus langen Nächten und niedriger Sonnenscheindauer begrenzt die Tageserwärmung, sodass sich die Lufttemperaturen deutlich unter den sommerlichen Werten halten. Niederschläge fallen häufig als Schnee oder gefrieren an der Oberfläche, was die Bodenverhältnisse beeinflusst. Die meteorologischen Bedingungen in dieser Phase bestimmen den jährlichen Bodenfrostrhythmus und wirken sich auf Verkehr, Infrastruktur und Energiebedarf aus.
- Januar hat eine mittlere minimale Temperatur von -22 °C.
- Durchschnittliche Lufttemperatur im Januar beträgt -15 °C.
- Dezember weist durchschnittlich 1,5 Std./Tag Sonnenschein auf.
- Die mittlere Wassertemperatur liegt in dieser Phase bei 0 °C.
- Februar verzeichnet etwa 6 Tage/Monat mit Niederschlag.
Frühlingsanlauf
Der Frühling markiert den schnellen Übergang von Frost zu zunehmend milderen Verhältnissen. Bereits im März sind erste positive Tagesmitteltemperaturen zu beobachten, gefolgt von einem deutlichen Temperaturanstieg im April und Mai, der die Vegetationsruhe beendet und längere Tagesaktivitäten ermöglicht. Parallel nimmt die Sonnenscheindauer deutlich zu, während die Häufigkeit von Niederschlägen im Mai ihr Jahresmaximum erreicht, was den Bodenfeuchteverlauf prägt. Die Wassertemperaturen beginnen zu steigen, reagieren aber gegenüber der Luft verzögert. Diese Phase ist entscheidend für die Regulierung von Bodenfeuchte, Auftauen und Frühjahrsarbeit in Landwirtschaft und Bauwesen.
- März zeigt eine durchschnittliche Lufttemperatur von -5 °C.
- April erreicht mittlere Tageswerte um 6 °C.
- Im Mai beträgt die mittlere maximale Temperatur 20 °C.
- Die mittlere Sonnenscheindauer liegt im Mai bei 7,5 Std./Tag.
- Im Mai treten durchschnittlich 11 Tage/Monat mit Niederschlag auf.
Sommerhochs
Der Sommer bringt die höchsten Luft- und Wassertemperaturen des Jahres sowie die längsten täglichen Sonnenscheindauern. In dieser Phase erreicht die Wärmesumme ihr Maximum, wodurch Monokulturen und Freizeiteinrichtungen ihre höchste Nutzungsdauer erzielen. Die mittleren Tageswerte sind stabil hoch, wobei das Temperaturmaximum im Hochsommer auftritt und die Wasseroberflächen spürbar erwärmt werden. Niederschlagshäufigkeit bleibt moderat, sodass längere trockene Abschnitte möglich sind, ohne dass ausgeprägte Trockenzeiten entstehen. Diese Phase ist somit prädestiniert für Aktivitäten im Freien und für biologische Produktionsprozesse mit maximaler Produktivität.
- Juni weist die höchste mittlere Sonnenscheindauer mit 8,5 Std./Tag auf.
- Die mittlere maximale Temperatur im Juli liegt bei 26 °C.
- Die mittlere Wassertemperatur erreicht im Juli 20 °C.
- Juli hat eine mittlere minimale Temperatur von 16 °C.
- August zeigt ein mittleres Tagesmittel von 19,5 °C.
Herbstabkühlung
Der Herbst zeichnet sich durch eine relativ schnelle Abkühlung und abnehmende Sonnenscheindauer aus, begleitet von einem konstanten Niederschlagsniveau. Die Tage werden kürzer, die Nächte kühler, und die Wassertemperaturen sinken schrittweise, was die thermische Aktivität in terrestrischen und aquatischen Systemen mindert. Die Übergangsphase von warmen zu frostgefährdeten Bedingungen verläuft innerhalb weniger Wochen, sodass sich Fenestrierung für Ernte- oder Bauarbeiten eng bemisst. Diese Phase bestimmt die Vorbereitung auf die kommende Frostperiode und ist für Infrastrukturwartung sowie Energiebedarf relevant.
- September hat eine mittlere Wassertemperatur von 14 °C.
- Oktober zeigt eine mittlere Sonnenscheindauer von 3,5 Std./Tag.
- Die mittlere Temperatur im November beträgt -3 °C.
- November verzeichnet 8 Tage/Monat mit Niederschlag.
- Die mittlere maximale Temperatur im September liegt bei 18 °C.
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Sterlitamak im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| -8 °C | -15 °C | -22 °C | 0 °C | 2 Std./Tag | 7 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Januar zeigt ein ausgeprägt kontinentales Winterklima mit dauerhaft tiefen Temperaturen: das Monatsmittel liegt bei -15 °C, die maximalen Tageswerte erreichen -8 °C und die Nächte können bis -22 °C fallen. Die geringe Sonnenscheindauer von 1,8 Std./Tag reduziert die Strahlungsenergie deutlich. Die Wassertemperatur verharrt bei 0 °C, sodass offene Gewässer entweder gefroren sind oder nahe dem Gefrierpunkt bleiben. Niederschlag konzentriert sich auf etwa 7 Tage/Monat und fällt überwiegend als Schnee, wodurch sich eine anhaltende Schneedecke ausbilden kann. Die Kombination aus niedrigem Mittelwert, ausgeprägten Minimalwerten und geringer Sonneneinstrahlung prägt die thermische Bilanz und führt zu langen Frostphasen sowie reduzierter Boden- und Vegetationsaktivität.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt die Luft bitterkalt und klar, die Sonnenstrahlen vermitteln wenig Wärme. Tagsüber bleibt es kühl und behäbig, während die Abende und Nächte deutlich härter und trocken erscheinen. Sichtbare Kondensation und knirschender Schnee sind prägend. Aufenthalte im Freien erfordern anhaltenden Schutz, kurzzeitige Aktivitäten sind möglich, aber das Temperaturempfinden bleibt dominiert von Kälte und geringer thermischer Behaglichkeit. Innenräume erscheinen als spürbarer Kontrast zur Außenwahrnehmung.
Praktische Einordnung
Für Reiseaktivitäten bietet die Situation klare Einschränkungen. Outdoor-Aktivitäten sind auf frosttaugliche Angebote begrenzt, Städteerkundungen sind möglich, aber mit reduziertem Komfort bei Außenaufenthalten. Attraktionen im Innenbereich gewinnen an Bedeutung. Transport kann durch winterliche Verhältnisse beeinflusst werden, Planung und Ausrüstung sind entscheidend. Zuwachs an winterbezogenen Erlebnissen ist möglich, doch die Bedingungen sprechen primär für kortfristig angelegte Programme mit robustem Kälteschutz.
Klima Sterlitamak im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| -6 °C | -13 °C | -20 °C | 0 °C | 3 Std./Tag | 6 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Februar zeigt eine leichte Milderung gegenüber dem Herzen des Winters: das Monatsmittel liegt bei -13 °C, mit maximalen Tageswerten um -6 °C und nächtlichen Tiefen bis -20 °C. Die Sonnenscheindauer steigt auf 3 Std./Tag, was eine spürbare Zunahme an Strahlungsenergie gegenüber den tiefsten Wintermonaten bedeutet. Die Wassertemperatur bleibt bei 0 °C und signalisiert weitergehende Eisbildung in stehenden Gewässern. Niederschlag tritt an rund 6 Tage/Monat auf und bleibt überwiegend gefroren. Insgesamt bleibt die Atmosphäre kalt und trocken, es treten jedoch vermehrt Phasen mit intensiverer Sonneneinstrahlung auf, die Tagesverläufe kurzfristig aufhellen, ohne jedoch die dominierende Kälte nachhaltig zu durchbrechen.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt weiterhin streng, aber mit merklicher Helligkeitszunahme. Tage erscheinen etwas klarer und weniger gedrückt, die Sonne bleibt jedoch schwach in ihrer wärmenden Wirkung. Abende bleiben lang und kalt, die Atmosphäre bleibt kräftig trocken. Bewegung im Freien wird durch die Kälte bestimmt, kurze Aufenthalte schaffen eine klare, schneebedingte Ästhetik. Innenräume bieten weiterhin den primären Rückzugsraum, während Außenaktivitäten auf gut ausgerüstete Besucher beschränkt sind.
Praktische Einordnung
Reiseangebote bleiben eingeschränkt auf wintertaugliche Programme. Aktivitäten im Freien sind weiterhin möglich, profitieren jedoch von der zunehmenden Tageshelligkeit. Kulturelle und infrastrukturelle Besuche im Innenbereich bleiben vorteilhaft. Straßen- und Verkehrsverhältnisse sind in der Regel planbar, erfordern aber winterliche Vorsorge. Für Besucher ist eine klare Abstimmung von Zielsetzung und Ausrüstung erforderlich, um Ausflüge sicher und komfortabel zu gestalten.
Klima Sterlitamak im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 0 °C | -5 °C | -10 °C | 1 °C | 5 Std./Tag | 8 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
März markiert den Übergang vom Winter zum Frühling mit einem Monatsmittel von -5 °C, maximalen Tageswerten bei 0 °C und nächtlichen Tiefstwerten um -10 °C. Die Wassertemperatur steigt leicht auf 1 °C, was erste Anzeichen von Auftauprozessen anzeigt. Die Sonnenscheindauer erreicht 4,5 Std./Tag, wodurch die Strahlungsbilanz günstiger wird und Tagesauftauphasen begünstigt werden. Niederschlag tritt an etwa 8 Tagen/Monat auf und kann sowohl als Schnee als auch als Regen fallen, was häufig zu wechselhaften Bodenbedingungen führt. Charakteristisch sind frostige Nächte und zeitweise positive Tageswerte, die zu häufigen Frost-Tau-Wechseln und damit zu dynamischen Boden- und Vegetationsbedingungen führen.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt wechselhaft und ambivalent. Tage können spürbar milder erscheinen und eine gewisse Frühlingshelligkeit bringen, während Nächte weiterhin Frosttemperaturen erzeugen. Es entsteht ein ständiges Wechselspiel zwischen kühler Frische und gelegentlichen, kurzlebigen Wärmephasen. Sonnenbestrahlung wird sofort wahrgenommen, bietet aber keine dauerhafte Wärme. Außerhalb geschützter Räume bleibt das Temperaturempfinden von Vorsicht und Schichtung geprägt.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für kompakte Frühlingsbeobachtungen und zielgerichtete Ausflüge, sofern auf variable Witterung vorbereitet wird. Aktivitäten, die flexible Zeitplanung erlauben, profitieren von klaren Intervallen mit milderem Wetter. Wanderungen in naturnahen Gebieten sind möglich, sollten jedoch an wechselnde Bodenverhältnisse angepasst werden. Optimiert sind Programme, die Innen- und Außenangebote kombinieren, um wetterbedingte Einschränkungen auszugleichen.
Klima Sterlitamak im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 12 °C | 6 °C | 0 °C | 4 °C | 6 Std./Tag | 9 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
April kennzeichnet einen deutlichen Frühlingsauftrieb mit einem Monatsmittel von 6 °C, maximalen Tageswerten bis 12 °C und Minimum bei 0 °C. Die Wassertemperatur steigt auf 4 °C, zeigt damit eine beginnende Erwärmung der Oberflächengewässer. Die mittlere Sonnenscheindauer liegt bei 6 Std./Tag und verstärkt die Energiezufuhr für Boden und Vegetation. Niederschlag verteilt sich auf etwa 9 Tage/Monat und kann weiterhin in unterschiedlicher Form auftreten, wobei Konzentration und Intensität saisonal zunehmen können. Die thermische Situation erlaubt eine stabilere vegetative Aktivität, freut aber weiterhin über nächtliche Kaltphasen, die Spätfröste zulassen.
Subjektive Wahrnehmung
Die Atmosphäre wirkt frischer und deutlich freundlicher. Tagesabschnitte vermitteln eine klare, angenehme Wärme, während morgendliche und nächtliche Perioden noch kühl bleiben. Sonnige Stunden erscheinen substantiell wärmend, Schattenbereiche bleiben kühl. Das Temperaturempfinden ist geprägt von Schichtung und raschen Übergängen zwischen milden und kühlen Phasen. Außenaufenthalte sind deutlich angenehmer als in den Vormonaten, benötigen jedoch weiterhin Rückzugsmöglichkeiten ins Warme.
Praktische Einordnung
April eignet sich für kulturbezogene Ausflüge und für naturnahe Aktivitäten mit moderater körperlicher Belastung. Landschaftliche Beobachtungen und städtische Erkundungen sind empfehlenswert, wobei Programme von beweglichen Zeitfenstern profitieren. Garten- und Frühlingsbegegnungen gewinnen an Attraktivität. Bei der Planung sind mögliche Kaltphasen zu berücksichtigen, insbesondere für nächtliche Außenveranstaltungen und empfindliche Freiluftprogramme.
Klima Sterlitamak im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 20 °C | 14 °C | 8 °C | 10 °C | 8 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Mai zeigt eine deutlich ausgeprägte Frühjahrs- bis Frühsommercharakteristik mit einem Monatsmittel von 14 °C, maximalen Tageswerten um 20 °C und minimalen Nächten bei 8 °C. Die Wassertemperatur steigt auf 10 °C und signalisiert eine merkliche Erwärmung der Oberflächengewässer. Die Sonnenscheindauer liegt bei 7,5 Std./Tag und fördert eine aktive vegetative Phase. Niederschlag ist an etwa 11 Tagen/Monat zu erwarten, wodurch feuchtere Perioden die Entwicklung begleiten können. Insgesamt entstehen längere, wärmere Tagesabschnitte mit höherer Strahlungsenergie, während die Nächte weiterhin für Erholung sorgen und Temperaturschwankungen moderat bleiben.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt angenehm und lebendig. Tagsüber herrscht eine spürbare Wärme, die Aktivitäten im Freien fördert und eine entspannte Atmosphäre schafft. Abende bleiben mild und erfordern nur leichte Schutzschichten. Sonnenreiche Abschnitte werden als angenehm und stärkend empfunden, Schatten bietet merklichen Rückhalt. Die Luft wirkt insgesamt frischer im Vergleich zum Frühjahrseinstieg und erlaubt ausgedehnte Aufenthalte im Freien ohne starke Einschränkungen durch Kälte.
Praktische Einordnung
Dieser Zeitraum ist gut geeignet für abwechslungsreiche Reisen mit Schwerpunkt auf Natur, Kultur und aktiver Erholung. Städtereisen, Ausflüge ins Umland und Wassernahe Aktivitäten sind attraktiv, wobei offene Gewässer noch kühl bleiben. Flexibilität bei Wetterumschwüngen ist vorteilhaft, insbesondere bei Programmen im Freien. Insgesamt bieten die Bedingungen ein breites Spektrum an Möglichkeiten bei moderatem Komfortbedarf.
Klima Sterlitamak im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 24 °C | 19 °C | 14 °C | 16 °C | 9 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Juni stellt den frühesten warmen Höhepunkt des Jahresabschnitts dar mit einem Monatsmittel von 19 °C, maximalen Tageswerten bis 24 °C und nächtlichen Tiefen bei 14 °C. Die Wassertemperatur erreicht 16 °C und ermöglicht damit eine deutlich erhöhte Temperaturdynamik der Oberflächengewässer. Die Sonnenscheindauer liegt bei 8,5 Std./Tag und bringt hohe Strahlungsenergie über längere Tagesperioden. Niederschlag verteilt sich auf etwa 10 Tage/Monat, so dass ergiebige, aber nicht durchgängige Niederschlagsphasen auftreten können. Thermisch dominieren warme Tage und milde Nächte, die sommerliche Aktivität von Vegetation und Gewässern fördern und die Verdunstung steigern.
Subjektive Wahrnehmung
Die Witterung wirkt warm und einladend, Tagesabschnitte bieten klare, thermisch angenehme Bedingungen. Abende sind mild und ermöglichen lange Aufenthalte im Freien. Sonneneinstrahlung wird als kräftig empfunden, Schattenplätze bieten Erholung. Die allgemeine Sinneswahrnehmung ist geprägt von Stabilität und Ausgewogenheit zwischen Wärme und nächtlicher Abkühlung. Aktivitäten im Freien fühlen sich entspannt an, die Umgebung erscheint lebendig und aktiv.
Praktische Einordnung
Juni eignet sich besonders für vielfältige Reiseformen wie Natur- und Aktivreisen, Wassersport und kulturelle Angebote im Freien. Die klimatischen Voraussetzungen erlauben längere Ausflüge und offene Veranstaltungsformate. Einschränkungen ergeben sich hauptsächlich bei plötzlichen Niederschlagsereignissen, die kurzfristig Anpassungen erfordern. Insgesamt bieten die Bedingungen eine breite Grundlage für komfortables Reisen mit hoher zeitlicher Flexibilität.
Klima Sterlitamak im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 26 °C | 21 °C | 16 °C | 20 °C | 8 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klima Sterlitamak im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 25 °C | 20 °C | 14 °C | 19 °C | 7 Std./Tag | 9 Tage/Monat |
Klima Sterlitamak im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 18 °C | 13 °C | 7 °C | 14 °C | 5 Std./Tag | 8 Tage/Monat |
Klima Sterlitamak im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 10 °C | 5 °C | 0 °C | 8 °C | 4 Std./Tag | 8 Tage/Monat |
Klima Sterlitamak im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 2 °C | -3 °C | -8 °C | 3 °C | 2 Std./Tag | 8 Tage/Monat |
Klima Sterlitamak im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| -5 °C | -10 °C | -15 °C | 0 °C | 2 Std./Tag | 8 Tage/Monat |