Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.392 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat
Die wärmste Monatslage tritt im Juli auf, geprägt von den höchsten Tageshöchstwerten und der längsten Sonnenscheindauer, was zu maximaler thermischer Belastung führt.
Kältester Monat
Die kühlste Monatslage findet sich im Januar, mit den niedrigsten nächtlichen und mittleren Werten sowie einer reduzierten Sonnenscheindauer, jedoch ohne ausgeprägte Frostereignisse.
Sonnigster Monat
Der Monat mit der höchsten täglichen Sonnenscheindauer ist Juli, was hohe Solarenergiepotenziale und verstärkte Aufheizung urbaner Flächen zur Folge hat.
Trockenster Monat
Die trockenste Phase fällt ebenfalls in den Juli, mit praktisch ausbleibender Niederschlagsaktivität und einer damit verbundenen langen Trockenperiode.
Regenreichster Monat
Die höchste Häufigkeit von Regentagen tritt im Dezember auf, wodurch sich die wichtigste Periode für Regenzufuhr und Wasserneubildung definiert.
Beste Reisezeit
Zwischen März und Mai sowie Ende September bis Oktober erlebst du angenehm milde Tage. Die Ø Temperaturen liegen bei 14,2-20,6°C, dazu 7,5-10,0 Sonnenstund...
Überblick
Sevilla zeichnet sich durch ein deutlich ausgeprägtes saisonales Muster aus, das von trockenen, langen sonnigen Perioden und kurzen, feuchteren Abschnitten geprägt ist. Die Stadt weist eine mediterrane Ausprägung auf, die klimatische Stabilität in den warmen Monaten und vergleichsweise milde Verhältnisse in der kühleren Jahreszeit verbindet. Diese Kombination führt zu langer Sonnenscheindauer, klaren Übergängen zwischen Frühling und Sommer sowie zu kurzen, aber relevanten Niederschlagsphasen im Herbst und Winter. Klimatisch relevante Aspekte sind hohe Strahlungsintensität, geringe Häufigkeit von Regenereignissen während der heißen Monate und ein spürbarer, stetiger Anstieg der Luft- und Oberflächentemperaturen in den Frühlingsmonaten. Für Planungen aller Art sind die Länge der sonnigen Perioden, die Konzentration der Niederschläge in wenigen Monaten und die anhaltende warme Periode im Hochsommer entscheidend.
Klimacharakteristik
Die Klimaphysik Sevillas ist durch eine klare mediterrane Typologie gekennzeichnet, die trockene Sommer und feuchtere Winter verbindet. Hydrometeorologisch fallen Niederschläge überwiegend in den späten Herbst- und Wintermonaten, während die Sommermonate durch sehr geringe Regenhäufigkeit geprägt sind. Die Sonnenscheindauer erreicht in der Hauptsaison Spitzenwerte und trägt zur starken Erwärmung der urbanen Oberflächen bei. Übergangszeiten im Frühling und Herbst zeigen rasche Änderungen der thermischen Verhältnisse und eine zunehmende Sonneneinstrahlung beziehungsweise abnehmende Feuchte. Diese Struktur begünstigt eine lange Vegetationsperiode mit hoher potenzieller Evapotranspiration in den Sommermonaten. Aus planerischer Sicht sind insbesondere die Konzentration der Niederschläge auf wenige Tage pro Monat und die hohe Sonnenscheindauer für Wasserhaushalt, Energiebedarf und thermischen Komfort relevant. Die Kombination aus kurzen, intensiveren Regenphasen und ausgedehnter Trockenheit definiert die zentralen Herausforderungen für Infrastruktur und Wasserwirtschaft.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Die jährliche Temperaturlage zeigt einen kontinuierlichen Anstieg von der kühlen Jahreszeit in die Hochsommermonate, gefolgt von einem symmetrischen Rückgang in Richtung Herbst und Winter. Die thermische Spitze liegt deutlich in der Hochsaison, während die Jahresanfangsphase die niedrigsten Mittelwerte aufweist. Der Übergang vom Frühling zum Sommer ist markant und erfolgt über wenige Wochen, was zu schnellen Änderungen im Kühlungsbedarf führt. Diese Dynamik macht Sevilla in der warmen Hälfte des Jahres klimatisch belastend, in der kühlen Hälfte jedoch vergleichsweise gemäßigt. Die Temperaturamplitude über das Jahr ist für mediterrane Verhältnisse typisch und beeinflusst Energiebedarf, Tourismuszeiten und städtische Hitzeinselwirkungen. Regionalplanerische Maßnahmen sollten die kurzzeitigen, aber starken Temperaturanstiege im Fokus haben, um Belastungen für Bevölkerung und Infrastruktur zu reduzieren.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die Sonnenscheindauer ist eines der dominierenden Merkmale des lokalen Klimas und erreicht ihren Höhepunkt in den Sommermonaten. Hohe tägliche Einstrahlungswerte führen zu langen Perioden mit intensiver Solarenergieverfügbarkeit und beeinflussen thermische Belastung in urbanen Bereichen. Übergangsmonate weisen einen raschen Anstieg beziehungsweise Abfall der täglichen Sonnenscheindauer, was die saisonale Gestaltung von Außenaktivitäten und Energieerträgen beeinflusst. Die ausgeprägte Sonnenscheindauer während der warmen Monate fördert zudem schnellere Trockenprozesse und verstärkt die Anforderungen an Beschattung und Kühlung in der gebauten Umwelt. Planung und Betrieb von Photovoltaik sowie Maßnahmen gegen städtische Überhitzung profitieren direkt von dieser stabilen Sonnensitutation.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Verteilung der Regentage ist stark saisonal konzentriert. Die meisten Niederschläge treten in der kühleren Jahreszeit auf, während der Sommer fast regenfrei ist. Diese Verteilung führt zu kurzen Perioden mit vergleichsweise höherer Regenintensität und zu längeren Trockenphasen, die hydrologische Speicher und urbane Entwässerungssysteme herausfordern. Für Landwirtschaft und Wasserwirtschaft sind die wenigen, aber oft effektiven Niederschlagstage relevant, da sie die jährliche Bilanz dominieren. In urbaner Infrastruktur sind Retentions- und Versickerungskapazitäten zur Pufferung der saisonal konzentrierten Niederschläge von zentraler Bedeutung, um Überlastungen und Erosionsphänomene zu vermeiden.
Wassertemperatur im Jahresverlauf
Die mittleren Wassertemperaturen folgen dem jahreszeitlichen Verlauf der Lufttemperaturen, mit einem deutlichen Anstieg in Richtung Sommer und einem Rückgang in der kühleren Jahreszeit. Die saisonale Variation beeinflusst sowohl ökologische Prozesse als auch Freizeitnutzung von Oberflächengewässern. Höhere Wassertemperaturen in der Hauptsaison begünstigen verstärkte biologisch-chemische Aktivitäten und haben Auswirkungen auf Wasserqualität und Erholungsnutzung. Das Frühjahr markiert einen beschleunigten Anstieg der Oberflächentemperaturen, womit sommerliche Bedingungen frühzeitig erreicht werden. Kühle Phasen in der Jahresmitte sind nicht ausgeprägt, sodass das Wasser insgesamt ein langes Zeitfenster für wärmere Bedingungen bietet.
Klimaphasen des Jahres
Kühle und feuchtere Periode
Die kühle und feuchtere Periode konzentriert sich auf die späten Herbst- und Wintermonate und zeichnet sich durch die höchsten Häufigkeiten von Niederschlägen aus. In dieser Phase treten die niedrigsten Mittelwerte der Luft- und Wassertemperatur auf, kombiniert mit reduzierter Sonnenscheindauer im Vergleich zu den Sommermonaten. Hydrologisch ist die Periode für die Hauptzufuhr von Niederschlagswasser verantwortlich, weshalb Grundwasserneubildung und Auffüllung von Rückhaltevolumina im Fokus stehen. Urbanfungiert diese Phase als wichtigste Zeit für regenerative Wasserreserven, während gleichzeitig die Anforderungen an Heizung und regensichere Infrastruktur zunehmen. Die Temperaturlage bleibt moderat, sodass strenge Frostereignisse selten sind und die Umweltbedingungen generell milder ausfallen.
- Niederschlagshäufigkeit erreicht in Dezember etwa 8 Tage/Monat.
- Mittlere Sonnenscheindauer in Dezember liegt bei 4,5 Std./Tag.
- Mittlere Wassertemperatur in Januar beträgt 13 °C.
- Mittlere Luftwerte in Januar verzeichnen Tiefstwerte von 6,4 °C.
Schneller thermischer Anstieg
Die Übergangsphase im Frühling ist durch einen raschen Anstieg der thermischen Kenngrößen und der Sonnenscheindauer geprägt. Diese Periode verbindet noch vorhandene Niederschlagsraten mit zunehmender Strahlung und steigenden Wassertemperaturen. Die schnelle Erwärmung beeinflusst Vegetationsbeginn und touristische Hauptanlaufzeiten, da Außenaktivitäten deutlich länger möglich werden. Aus hydrologischer Sicht nimmt die Bedeutung einzelner Regenereignisse ab, während thermische Belastungen für Gebäude und Infrastruktur verstärkt auftreten. Die stetige Zunahme von Strahlung und Temperatur innerhalb weniger Wochen erfordert adaptive Maßnahmen in Landwirtschaft und Stadtplanung zur effizienten Nutzung positiver Ressourcen und zur Minderung frühzeitiger Hitzeeffekte.
- Mittlere Sonnenscheindauer in Mai beträgt 10 Std./Tag.
- Mittlere Wassertemperatur in Mai liegt bei 19 °C.
- Mittlere Luftwerte erreichen in Mai rund 20,6 °C.
- Niederschlagshäufigkeit in April beträgt 5 Tage/Monat.
Heiße und sonnige Trockenperiode
Die Sommerperiode ist durch ausgedehnte Trockenheit, hohe Sonnenscheindauer und die höchsten thermischen Belastungen gekennzeichnet. In diesen Monaten sind Regenereignisse selten, gleichzeitig erreichen Sonnenstunden und Temperaturspitzen ihr Maximum. Diese Kombination führt zu hohen Kühlungsbedarfen in bebauten Bereichen und beeinflusst Energieverbrauch sowie Komforteinschränkungen im Freien. Die Wassertemperaturen steigen auf ihre jährlichen Maxima und verlängern damit die Periode, in der Oberflächengewässer besonders warm sind. Für Infrastruktur und Siedlungsplanung bedeutet dies eine Konzentration auf Maßnahmen zur Hitzeabwehr, Wassereffizienz und auf Systeme zur Reduktion von Urban-Heat-Island-Effekten.
- Höchste Luftwerte liegen im Juli bei 36,5 °C.
- Mittlere Sonnenscheindauer im Juli beträgt 12,5 Std./Tag.
- Regenhäufigkeit im Juli beträgt 0 Tage/Monat.
- Mittlere Wassertemperatur im August erreicht 26 °C.
Abkühlung und Niederschlagszunahme
Der Herbst ist durch eine Abkühlung der Luft und zugleich eine Zunahme der Niederschlagswahrscheinlichkeit gekennzeichnet. Die Sonnenscheindauer nimmt deutlich ab, während Regenereignisse wieder häufiger auftreten und die jährliche Niederschlagsbilanz beeinflussen. Diese Phase stellt eine Umkehr der sommerlichen Trockenbedingungen dar und ist entscheidend für die Auffüllung von Wasserspeichern. Die milderen Temperaturen im Herbst reduzieren extreme thermische Belastungen, gleichzeitig steigt die Bedeutung von Entwässerung und Erosionsschutz. Ökologisch fördert die Periode Bodenfeuchte und das Ende der intensiven Verdunstung, was für Landwirtschaft und Grünflächenpflege relevant ist.
- Mittlere Sonnenscheindauer im September beträgt 9,5 Std./Tag.
- Mittlere Luftwerte im Oktober betragen 20,5 °C.
- Niederschlagshäufigkeit in November liegt bei 7 Tage/Monat.
- Mittlere Wassertemperatur im Oktober beträgt 21 °C.
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Sevilla im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 16 °C | 11 °C | 6 °C | 13 °C | 5 Std./Tag | 7 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Januar in Sevilla zeigt ein mildes Winterprofil mit moderaten Temperaturschwankungen. Das durchschnittliche Tagesmaximum liegt bei 16,1 °C, das nächtliche Minimum bei 6,4 °C und die Monatsmitteltemperatur bei 11,2 °C, was auf überwiegend milde, aber kühle Nächte hindeutet. Die Wassertemperatur beträgt 13 °C und liegt damit leicht über den nächtlichen Lufttemperaturen, was die thermische Stabilität maritimer Einflüsse andeutet. Die Sonnenscheindauer ist mit 5 Std./Tag mäßig, gleichzeitig treten durchschnittlich 7 Tage/Monat mit Niederschlag auf, was auf eine diffundierte Winterfeuchte hinweist. Insgesamt entspricht das Klima einer milden, eher feuchten Jahreszeit mit ausreichend Sonnenschein für Außenaktivitäten bei reduziertem Niederschlagsrisiko, ohne ausgeprägte Hitze oder strenge Kälte. Die Werte belegen eine Übergangsphase zwischen kontinentaleren Einflüssen und atlantischer Milde.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima ruhig und angenehm kühl. Tagsüber erreicht die Sonne eine angenehme Wärme, die in offenen Bereichen deutlich spürbar ist, während dichter Schatten merklich abkühlt. Abends und nachts entsteht ein klarer Unterschied zur Tageswärme, wobei sich die Luft deutlich erholt anfühlt. Wind ist selten störend, Regen bringt jedoch gelegentlich nasse, frischere Abschnitte. Die Atmosphäre wirkt insgesamt ausgeglichen und erlaubt lange Aufenthalte im Freien, sofern leichte Außenbekleidung getragen wird.
Praktische Einordnung
Dieser Monatsverlauf eignet sich für kulturorientierte Städtereisen mit Fokus auf Museen, historische Bauten und gastronomische Angebote, da die Temperaturen eine komfortable Erkundung zu Fuß ermöglichen. Aktivitäten mit mittlerer körperlicher Beanspruchung sind gut durchführbar, bei gleichem Zeitraum sind Strandaktivitäten reduziert empfehlenswert aufgrund kühlerer Wasserbedingungen. Reisende sollten auf gelegentliche Regenereignisse vorbereitet sein, was flexible Tagespläne und wetterfeste Kleidung ratsam macht. Insgesamt ist der Monat für ruhige, urbane Entdeckungen und regionale Ausflüge passend.
Klima Sevilla im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 17 °C | 12 °C | 7 °C | 14 °C | 6 Std./Tag | 6 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Februar präsentiert eine leichte Erwärmung gegenüber dem Jahresbeginn mit einem Tagesmaximum von 17,4 °C und einem Minimum von 7,1 °C, das Monatsmittel liegt bei 12,3 °C. Die Wassertemperatur beträgt 13,5 °C und bleibt damit vergleichsweise kühl, während die mittlere Sonnenscheindauer bei 6 Std./Tag liegt. Niederschlag tritt an durchschnittlich 6 Tage/Monat auf, was eine insgesamt trockene bis mäßig feuchte Monatsbilanz ergibt. Die Kombination aus erhöhten Tageswerten und moderatem Niederschlagsrisiko deutet auf eine Phase stabiler Temperaturanhebungen hin, die erste frühlingshafte Bedingungen ankündigt. Die thermische Differenz zwischen Tages- und Nachttemperaturen bleibt vorhanden, sodass diurnale Schwankungen die Wetterwahrnehmung prägen. Insgesamt ist Februar klimatisch als Übergangsmonat mit zunehmender Sonnenscheindauer und begrenzter Regenaktivität einzuordnen.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima vermittelt einen frühen Frühlingscharakter mit spürbar wärmeren Tagen und kühleren Nächten. In der Sonne dominiert ein klarer, wärmender Eindruck, während schattige Plätze und Abendstunden merklich frischer erscheinen. Regen ist episodisch und bringt kurzfristig Feuchtigkeit und Temperaturabfall, danach kehrt rasch wieder freundliches Wetter ein. Die Stimmung wirkt insgesamt aufmunternd und lässt Aktivitäten im Freien komfortabler erscheinen als im tiefsten Winter.
Praktische Einordnung
Februar eignet sich für Kombinationen aus kulturellem Sightseeing und aktiver Erholung im Freien wie Stadtspaziergängen und geführten Touren. Outdoor-Aktivitäten profitieren von längeren Sonnenphasen, jedoch sind wetterabhängige Programme mit etwas Flexibilität zu planen. Strandaufenthalte bleiben sekundär, da das Wasser noch kühl ist, während kulinarische und kulturelle Angebote uneingeschränkt nutzbar sind. Angemessene Kleidung für kühlere Abende und gelegentliche Niederschläge ist empfehlenswert.
Klima Sevilla im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 20 °C | 14 °C | 9 °C | 15 °C | 8 Std./Tag | 6 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
März markiert eine deutliche Verschiebung in Richtung Frühling mit einem Tagesmaximum von 19,7 °C und einem Minimum von 8,7 °C; das Monatsmittel liegt bei 14,2 °C. Die Wassertemperatur steigt auf 14,5 °C, was eine zunehmende marine Erwärmung anzeigt. Die Sonnenscheindauer erhöht sich auf 7,5 Std./Tag bei weiterhin moderatem Niederschlagsaufkommen von 6 Tage/Monat. Diese Werte veranschaulichen einen typischen Frühlingsaufbau: steigende Tageswärme, verlängerte Sonnenphasen und abnehmende Regenhäufigkeit führen zu stabileren Außenbedingungen. Die thermischen Bedingungen begünstigen vegetative Aktivität und verlängern Tagesaktivitäten im Freien, während die Nächte noch erfrischend bleiben. Insgesamt steht März für eine beschleunigte Saisonverlagerung hin zu wärmeren und sonnigeren Verhältnissen.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt tagsüber lebendig und einladend, die Sonne erzeugt eine deutliche Wohlfühlwärme, während abendliche Stunden noch Frische bringen. Schattenplätze bleiben spürbar kühler als sonnige Bereiche, was bei längeren Aktivitäten auf Schutzangeboten für Pausen aufmerksam macht. Plötzliche Regenfälle sind möglich, ändern aber kaum den überwiegend freundlichen Eindruck. Insgesamt entsteht ein Gefühl von Aufbruch und angenehmer Aktivitätsfähigkeit im Freien.
Praktische Einordnung
März ist geeignet für kombinierte Kultur- und Naturreisen, Wanderungen in trockeneren Landschaftsräumen sowie Ortsbesichtigungen mit längeren Tagesetappen. Wasserbezogene Aktivitäten sind möglich, sollten aber die noch moderaten Wassertemperaturen berücksichtigen. Veranstaltungen im Freien profitieren von verlängerten Sonnenphasen, während wetterabhängige Angebote bei kurzfristigen Niederschlägen flexibel geplant werden sollten. Die Temperaturlage erlaubt ausgedehnte Tagesprogramme ohne ausgeprägte Hitzebelastung.
Klima Sevilla im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 22 °C | 17 °C | 11 °C | 16 °C | 9 Std./Tag | 5 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
April setzt den Frühjahrsanstieg mit einem Tagesmaximum von 22,3 °C und einem Minimum von 10,9 °C fort; das Monatsmittel beträgt 16,6 °C. Die Wassertemperatur liegt bei 16 °C und deutet auf eine weiter erwärmende Küstenzone hin. Mit 8,5 Std./Tag Sonnenschein nimmt die Strahlungsenergie signifikant zu, während durchschnittlich 5 Tage/Monat Niederschlag ein vergleichsweise geringes Feuchterisiko zeigen. Diese Konstellation steht für stabile, zunehmend warme Bedingungen und eine klare Verlagerung hin zu ausgeprägten Frühlingsverhältnissen. Die diurnale Spannweite bleibt moderat, tagsüber ermöglichen höhere Temperaturen aktivitätsintensive Programme, nachts herrschen dennoch erholsame Abkühlungsphasen. Insgesamt charakterisiert April einen Übergang zu langen, sonnenreichen Tagen mit reduziertem Niederschlagsanteil.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima vermittelt ein deutliches Frühlingsgefühl mit warmer Tageswitterung und angenehmer Abkühlung in den Abendstunden. Sonnenplätze strahlen sowohl thermische Behaglichkeit als auch optische Helligkeit aus, Schattenbereiche bleiben jedoch erfrischend. Die Luft wirkt insgesamt trocken und klar, Regenfälle sind selten und meist kurz. Die Wahrnehmung ist geprägt von Aktivität und Komfort im Freien ohne drückende Hitze.
Praktische Einordnung
April eignet sich für vielfältige Reisen von Städtereisen über kulturelle Festivals bis zu aktiven Naturerlebnissen. Die warmen Tagesbedingungen ermöglichen auch längere Ausflüge und offene Außenveranstaltungen, während die Nächte eine erholsame Temperatur bieten. Strandaufenthalte sind zunehmend attraktiv, wobei das Wasser noch nicht voll sommerlich ist. Geringere Regenwahrscheinlichkeit macht Planung von Outdoor-Programmen verlässlicher und reduziert wetterbedingte Einschränkungen.
Klima Sevilla im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 27 °C | 21 °C | 14 °C | 19 °C | 10 Std./Tag | 3 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Mai zeigt eine klare Annäherung an sommerliche Verhältnisse mit einem Tagesmaximum von 26,7 °C und einem Minimum von 14,4 °C; das Monatsmittel liegt bei 20,6 °C. Die Wassertemperatur beträgt 19 °C, wodurch küstennahe Angebote zunehmend angenehmer werden. Die Sonnenscheindauer erreicht 10 Std./Tag und reflektiert eine starke Zunahme an Tageslicht und Einstrahlung. Gleichzeitig sind im Mittel nur 3 Tage/Monat mit Niederschlag zu verzeichnen, was eine ausgeprägt trockene Phase im Vergleich zu den Wintermonaten anzeigt. Diese Kombination führt zu stabil warmen Tagen, milden Nächten und hoher Verfügbarkeit an Sonnenstunden, typischen Voraussetzungen für Sommersaisonbeginn. Insgesamt repräsentiert Mai einen markanten Übergang zu längeren, deutlich wärmeren Perioden.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt tagsüber deutlich warm und sonnig, mit einem ausgeprägten Gefühl von Helligkeit und thermischem Komfort in der Sonne. Schattenplätze bieten spürbare Erleichterung, die Abende sind mild und ermöglichen lange Aufenthalte im Freien. Regen ist selten, wodurch die Luft insgesamt trocken und klar wahrgenommen wird. Die Stimmung ist geprägt von Leichtigkeit und einer verstärkten Außenorientierung.
Praktische Einordnung
Mai eignet sich hervorragend für Strand- und Badeaufenthalte sowie aktive Freizeitangebote wie Rad- oder Wandertouren, da die Tagesbedingungen warm und stabil sind. Städtereisen profitieren von langen Tagen und angenehmen Abenden, wodurch Abendveranstaltungen attraktiv bleiben. Da Niederschlag selten ist, sind mehrtägige Outdoor-Pläne verlässlich. Reisende sollten Sonnenschutz und leichte Bekleidung einplanen, zugleich geeignete Schatten- und Erholungsphasen berücksichtigen.
Klima Sevilla im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 32 °C | 25 °C | 18 °C | 22 °C | 12 Std./Tag | 1 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Juni erreicht frühsommerliche Verhältnisse mit einem Tagesmaximum von 32 °C und einem Minimum von 18,3 °C; das Monatsmittel liegt bei 25,2 °C. Die Wassertemperatur beträgt 22 °C, was eine deutlich erwärmte Küstenoberfläche anzeigt. Mit 11,5 Std./Tag Sonnenschein stellt der Monat hohe Einstrahlung und lange Tagesaktivität sicher, während durchschnittlich nur 1 Tage/Monat Niederschlag ein sehr niedriges Feuchterisiko darstellt. Diese Parameter kennzeichnen einen stabilen Übergang in die Hauptsommersaison mit ausgeprägten Tageswärmen und warmen Nächten. Die klimatische Balance fördert intensive Außenaktivitäten und einen klaren Sommercharakter, wobei die geringe Niederschlagswahrscheinlichkeit zu anhaltend trockenen Bedingungen führt.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima erscheint deutlich sommerlich mit warmer bis heißer Tageswitterung und warmen Abenden. In der Sonne tritt ein starkes Wärmeempfinden auf, während Schatten deutlich Kühlung bringt. Die nächtliche Abkühlung ist vorhanden, reduziert jedoch die Tagestemperatur kaum. Die Luft wirkt trocken und stabil, Niederschläge sind kaum relevant. Insgesamt entsteht ein intensives Sommergefühl mit hoher Aktivitätsfähigkeit am Morgen und moderatem Komfort in den Abendstunden.
Praktische Einordnung
Juni ist optimal für Strand- und Badeurlaube sowie intensive Freiluftaktivitäten und Veranstaltungen, da lange Sonnentage und warme Wasserbedingungen vorherrschen. Städtische Erkundungen sind gut möglich, erfordern jedoch Planung hinsichtlich heißer Mittagsphasen und ausreichender Erholungsintervalle. Da Niederschlag kaum einschränkt, sind feste Outdoor-Programme zuverlässig durchführbar. Reisende sollten Maßnahmen gegen Sonnen- und Wärmeeinwirkung berücksichtigen und bevorzugt Aktivitäten in den kühleren Tagesabschnitten einplanen.
Klima Sevilla im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 37 °C | 29 °C | 22 °C | 25 °C | 13 Std./Tag | 0 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Juli dominiert in Sevilla ein stark ausgeprägtes sommerliches Klima mit sehr hohen Tageswerten und warmen Nächten. Die maximale Lufttemperatur erreicht etwa 36,5 °C, die minimale Lufttemperatur liegt bei rund 21,6 °C, wodurch sich eine hohe mittlere Jahrestemperatur von 29,1 °C für den Monat ergibt. Die Wassertemperatur ist mit 25 °C angenehm warm und trägt zur thermischen Stabilität der Küstenbereiche bei. Die Sonnenscheindauer ist mit 12,5 Std./Tag besonders hoch, parallele Niederschläge sind praktisch nicht vorhanden, gemessen als 0 Tage/Monat mit Regen. Diese Kombination führt zu sehr trockenem, extremesommerlichem Charakter mit geringem Tagesgang in der Strahlungsbilanz und hoher Wärmespeicherung in der Stadtstruktur. Insgesamt entspricht das Muster einem mediterranen Hochsommerprofil mit ausgeprägter Trockenheit und starken Strahlungsüberschüssen.
Subjektive Wahrnehmung
Am Tag wirkt die Luft drückend heiß, direkte Sonneneinstrahlung bestimmt das Empfinden und Schattenflächen bieten spürbare Erleichterung. In der Stadt bleibt Wärme in Mauern und Plätzen gespeichert, wodurch auch am Abend die Temperatur als warm empfunden wird. Innenräume mit guter Belüftung oder klimatisierten Bereichen werden als deutlich angenehmer wahrgenommen. Aktivitäten im Freien verlagern sich in schattige oder kühlere Tagesabschnitte. Die Wasseroberfläche bietet subjektiv eine willkommene Abkühlung und das Gefühl von Entspannung nach langer Aufenthaltszeit im Freien.
Praktische Einordnung
Die klimatischen Bedingungen eignen sich für Strand- und Badeaufenthalte sowie für kurzfristige Stadtbesichtigungen in den frühen Morgen- und späten Abendstunden. Für Kulturtourismus in der Innenstadt sind zeitliche Anpassungen ratsam, um die heißesten Tagesstunden zu meiden. Outdoor-Aktivitäten mit hoher physischer Belastung sollten eingeschränkt und auf kühle Tagesabschnitte verlegt werden. Unterkünfte mit klimatisierten Räumen oder Zugang zu Wasserflächen erhöhen die Aufenthaltsqualität. Wegen der minimalen Niederschlagswahrscheinlichkeit sind witterungsbedingte Einschränkungen für Reisepläne selten zu erwarten.
Klima Sevilla im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 36 °C | 29 °C | 21 °C | 26 °C | 12 Std./Tag | 1 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der August präsentiert ein sehr ähnliches Klima wie der Juli mit leicht abnehmender Spitzenwärme, wobei die maximale Lufttemperatur bei etwa 36 °C und die minimale Lufttemperatur bei rund 21,4 °C liegt, was zu einer mittleren Monatslufttemperatur von 28,9 °C führt. Die mittlere Wassertemperatur beträgt 26 °C und bleibt somit warm und gut geeignet für Badeaktivitäten. Die Sonnenscheindauer von 11,5 Std./Tag bleibt hoch, während Niederschlag nur in sehr geringem Umfang vorkommt und durchschnittlich 1 Tage/Monat auftritt. Diese Konstellation erzeugt weiterhin eine sehr trockene und strahlungsreiche Periode, allerdings beginnt die Intensität der Spitzenwerte leicht zu sinken. Klimatisch ist der Monat Teil des ausgeprägten Sommerhochs mit geringer atmosphärischer Bedeckung und niedriger Feuchteentwicklung.
Subjektive Wahrnehmung
Der Alltag wirkt weiterhin sonnig und heiß, direkte Sonnenexposition erzeugt ein starkes Wärmeempfinden, Schattenbereiche und Wasserflächen empfinden Menschen als deutlich angenehmer. Abende sind insgesamt warm, bieten jedoch spürbare Erholung gegenüber dem Tagesmaximum, besonders in verwinkelten Straßen und Gärten. Körperliche Aktivitäten werden als anstrengender erlebt, wenn sie in der prallen Sonne stattfinden. Innenräume mit Lüftung oder Kühlung bieten einen klar wahrnehmbaren Komfortgewinn.
Praktische Einordnung
August eignet sich gut für Bade- und Erholungsreisen sowie für Freizeitaktivitäten, die Schatten oder Wasserzugang vorsehen. Für kulturelle Besichtigungen in urbanen Bereichen ist eine Planung außerhalb der heißesten Tageszeiten empfehlenswert. Aktivitäten mit hoher körperlicher Belastung sollten vermieden oder zeitlich verschoben werden. Unterkünfte mit Klimatisierung erhöhen die Attraktivität des Reiseziels in dieser Zeit. Wegen der geringen Niederschlagsneigung sind wetterbedingte Beeinträchtigungen für die meisten Reiseformen unwahrscheinlich.
Klima Sevilla im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 32 °C | 26 °C | 19 °C | 24 °C | 10 Std./Tag | 2 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im September zeigt sich ein deutlich moderateres Profil mit abnehmender Höchsttemperatur und weiterhin warmen Tagesbedingungen. Die maximale Lufttemperatur liegt bei etwa 32,3 °C und die minimale bei circa 18,8 °C, was zu einer Monatsmitteltemperatur von 25,6 °C führt. Die Wassertemperatur bleibt mit 24 °C noch angenehm und verlängert die Badesaison. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf 9,5 Std./Tag, und die Niederschlagsfrequenz steigt auf 2 Tage/Monat. Dies markiert den Beginn einer Übergangsphase vom Hochsommer zu milderen Bedingungen mit zunehmender atmosphärischer Instabilität und wachsender Wahrscheinlichkeit für einzelne Niederschläge. Die Tagestemperaturen bleiben weiterhin warm, doch nächtliche Abkühlung wird stärker spürbar, was die thermische Variabilität erhöht.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt insgesamt ausgeglichener: tagsüber bleibt es warm und sonnig, Sonne und Schatten erzeugen deutlich unterschiedliche Komfortbedingungen. Abende sind spürbar angenehmer und ermöglichen längere Aufenthalte im Freien ohne das intensive Hitzempfinden des Hochsommers. Die Luft wird als weniger drückend wahrgenommen und Regenereignisse treten wieder gelegentlich auf, wodurch die Atmosphäre frischer wirkt. Aktivitäten in der Stadt sind angenehmer planbar, da die thermische Belastung moderater ausfällt.
Praktische Einordnung
September ist gut geeignet für eine breite Palette von Reisen, darunter Badeurlaub, Städtetourismus und aktive Unternehmungen. Die abnehmende Hitze macht kulturelle Besichtigungen komfortabler und erlaubt Tagesprogramme ohne zwingende Umgehung der heißesten Stunden. Die noch warmen Wasserbedingungen verlängern die Badesaison. Gelegentliche Niederschläge sollten in der Reiseplanung berücksichtigt werden, insbesondere bei Outdoor-Aktivitäten mit Naturbezug oder längeren Ausflügen ins Umland.
Klima Sevilla im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 27 °C | 21 °C | 14 °C | 21 °C | 8 Std./Tag | 4 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Oktober charakterisiert sich durch weitere Abkühlung und zunehmende Niederschlagsneigung bei noch milden Tagestemperaturen. Die maximale Lufttemperatur erreicht etwa 26,9 °C, während die minimale Lufttemperatur bei rund 14,1 °C liegt, was eine mittlere Monatslufttemperatur von 20,5 °C ergibt. Die Wassertemperatur liegt bei etwa 21 °C und bleibt für See- und Flussbäder noch nutzbar. Die Sonnenscheindauer beträgt 7,5 Std./Tag und die Anzahl der Regentage steigt auf 4 Tage/Monat. Dieses Muster steht für eine Herbstphase mit deutlich ausgeprägterer Tag-Nacht-Temperaturspreizung und höherer atmosphärischer Feuchte. Insgesamt nimmt die Dominanz von Strahlungsüberschuss ab, während advektive und konvektive Prozesse häufiger werden.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima erscheint ausgewogen und oft angenehm für Aktivitäten im Freien. Tagsüber sind Sonnenschein und milde Temperaturen beruhigend, in Schatten oder bei stärkerer Bewölkung kann es jedoch schnell kühler wirken. Abende sind merklich frischer und erfordern häufig leichte Wärmeschichten. Regenereignisse treten häufiger auf und verändern kurzfristig das Empfinden, indem sie die Luft kühlen und für spürbare Erfrischung sorgen. Insgesamt erlaubt das Wetter flexiblere Tagesplanung als im Hochsommer.
Praktische Einordnung
Oktober eignet sich für eine Mischung aus Kulturreisen, Stadtentdeckungen und moderatem Aktivtourismus. Die geringere Hitze ermöglicht ausgedehnte Besichtigungen und Spaziergänge ohne extreme thermische Belastung. Badeaktivitäten sind noch möglich, jedoch sollte die Wasserlage geprüft werden. Outdoor-Touren in der Umgebung erfordern wetterfeste Kleidung aufgrund der steigenden Regenwahrscheinlichkeit. Die vielfältigen Bedingungen machen den Monat für Reisende attraktiv, die ein ausgewogenes Klima bevorzugen.
Klima Sevilla im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 20 °C | 14 °C | 9 °C | 17 °C | 6 Std./Tag | 7 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im November setzt sich die Herbstentwicklung mit weiter abnehmenden Temperaturen und einer Zunahme der Niederschläge fort. Die maximale Lufttemperatur liegt bei rund 19,7 °C und die minimale Lufttemperatur bei etwa 9,1 °C, was eine mittlere Monatslufttemperatur von 14,4 °C bedingt. Die Wassertemperatur beträgt circa 17 °C, die Sonnenscheindauer reduziert sich auf 5,5 Std./Tag und die Anzahl der Regentage steigt auf 7 Tage/Monat. Dieses Profil reflektiert eine deutlich vermehrte atmosphärische Durchmischung und häufigere feuchte Luftmassen, wodurch die thermische Variabilität zunimmt und die Tageserwärmung begrenzt bleibt. Insgesamt verschiebt sich das Klima in einen gemäßigten, feuchteren Herbstmodus.
Subjektive Wahrnehmung
Der Alltag wirkt deutlich kühler und wechselhafter. Sonnenabschnitte bieten angenehme Momente, während Bewölkung und Niederschlag das Empfinden schnell dämpfen. Abende sind deutlich frischer und verlangen wärmere Kleidung. Aktivitäten im Freien werden häufiger durch Wetterwechsel unterbrochen, und Innenräume mit Heizungsmöglichkeit gewinnen an Komfortrelevanz. Die Atmosphäre wirkt insgesamt ruhiger und weniger intensiv als in den Sommermonaten.
Praktische Einordnung
November ist geeignet für Kultur- und Städtereisen, bei denen wetterbedingte Planänderungen einkalkuliert werden. Outdoor-Aktivitäten sollten flexibel geplant werden, da häufiger Niederschlag auftreten kann. Badeurlaub verliert an Attraktivität, während Museen, Gastronomie und kulturelle Veranstaltungen an Bedeutung gewinnen. Kleidung und Ausrüstung sollten auf wechselhaftes, kühleres Wetter ausgerichtet sein. Die reduzierte Sonnenscheindauer begünstigt Programme, die wetterunabhängig sind.
Klima Sevilla im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 17 °C | 12 °C | 7 °C | 14 °C | 5 Std./Tag | 8 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Dezember markiert den Beginn des kühleren Jahresabschnitts mit moderaten Tageswerten und kühleren Nächten. Die maximale Lufttemperatur erreicht etwa 16,5 °C, die minimale Lufttemperatur liegt bei rund 6,6 °C, wodurch die Monatsmitteltemperatur bei 11,5 °C liegt. Die Wassertemperatur beträgt ungefähr 14 °C. Die Sonnenscheindauer sinkt auf 4,5 Std./Tag und die mittlere Häufigkeit von Regen liegt bei 8 Tage/Monat. Dieses Profil steht für eine winterliche Phase mit deutlich reduzierter Strahlungsenergie, häufigerer Bewölkung und einer höheren Niederschlagswahrscheinlichkeit. Thermisch sind kältere Nächte und milde Tage charakteristisch, wobei thermische Unterschiede zwischen urbanen und ländlichen Bereichen besonders sichtbar werden.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wird als kühl und oft feucht erlebt. Sonnige Momente sind jetzt seltener und erzeugen kurzfristige Behaglichkeit, während Bewölkung und Regen das Empfinden schnell kühler machen. Abende sind deutlich kälter und erfordern wärmende Kleidung. Die allgemeine Stimmung im Außenbereich ist zurückhaltender, und Aufenthalte im Freien dauern kürzer. Innenräume mit Heizung werden deutlich bevorzugt.
Praktische Einordnung
Dezember eignet sich für kulturelle Kurztrips, Stadtbesichtigungen und gastronomische Erlebnisse, die weniger wetterabhängig sind. Aktivitäten im Freien sollten wetterangepasst geplant werden und wetterfeste Bekleidung ist empfehlenswert. Badeurlaub ist nur mehr bedingt attraktiv, während Museen, Innenveranstaltungen und kulinarische Angebote an Relevanz gewinnen. Die erhöhte Niederschlagswahrscheinlichkeit sollte in der Planung berücksichtigt werden, insbesondere für längere Ausflüge ins Umland.