Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.537 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat
Der wärmste Monat ist Juli mit einer mittleren Lufttemperatur von 15,5 °C und einer typischen maximalen Tageswärme von 21 °C; in dieser Zeit sind auch die höchsten mittleren Wassertemperaturen zu beobachten.
Kältester Monat
Der kälteste Monat ist Januar mit einer mittleren Lufttemperatur von -27 °C und typischen minimalen Werten bis -34 °C, was die längste und stärkste Frostperiode des Jahres definiert.
Sonnigster Monat
Am meisten Sonnenschein tritt im Juni auf, wenn die mittlere Sonnenscheindauer bei 7 Std./Tag liegt und die Tageslichtverhältnisse für Außenaktivitäten am günstigsten sind.
Trockenster Monat
Relativ trocken zeigt sich der Januar mit etwa 6 Tage/Monat an Niederschlägen, wobei Niederschlag überwiegend gefroren anfällt.
Regenreichster Monat
Die höchste Anzahl an Niederschlagstagen tritt im Juli auf mit 13 Tage/Monat, was zusammen mit höheren Temperaturen zu einer ausgeprägteren Feuchtebelastung führt.
Beste Reisezeit
Am angenehmsten reist du von Juni bis August. Dann liegen die Tageswerte bei 5 bis 21°C, die Sonne zeigt sich 5,5 bis 7,0 Stunden und die langen Tage eröff...
Überblick
Kogalym weist ein deutlich kontinental geprägtes Klima auf, das durch lange, frostige Winter und einen vergleichsweise kurzen, aber spürbaren Sommer gekennzeichnet ist. Die Jahreszeiten zeigen klare Übergänge von extrem kalten Bedingungen zu einer Phase mit moderaterer Erwärmung, während die Sonnenscheindauer und die Wassertemperatur saisonal stark variieren. Niederschlagsereignisse verteilen sich über das Jahr, erreichen jedoch in der warmen Jahreszeit höhere Häufigkeiten. Diese klimatischen Merkmale beeinflussen Ressourcenplanung, Infrastrukturbelastung und Aktivitäten im Freien. Lokale Besonderheiten sind kurze Perioden mit vergleichsweise intensiver Sonneneinstrahlung und eine kurze Periode mit auftauenden Oberflächengewässern. Die Messreihe zeigt wiederkehrende saisonale Muster, die für operative Entscheidungen und touristische Einschätzungen eine belastbare Grundlage darstellen, ohne dass extreme maritime Temperaturen auftreten.
Klimacharakteristik
Das Klima von Kogalym ist durch eine starke jahreszeitliche Temperaturamplitude gekennzeichnet, wodurch kalte Wintersysteme dominieren und warme Perioden nur von kurzer Dauer sind. Die Sonnenscheindauer erreicht ihren Höhepunkt im Frühsommer, während im tiefsten Winter die Tageslängen und die Sonnenscheindauer deutlich reduziert sind. Regen- beziehungsweise Schneetage verteilen sich relativ gleichmäßig, mit einer Tendenz zu mehr Niederschlagstagen in der warmen Jahreshälfte. Die Wassertemperaturen bleiben bis in das späte Frühjahr sehr niedrig und erreichen nur im Hochsommer für kurze Zeit merklich höhere Werte. Diese Kombination aus niedrigen Temperaturen, saisonal variabler Sonnenscheindauer und einer moderaten Häufung von Niederschlagsereignissen prägt vegetationsbiologische Chancen, Straßen- und Bauverhalten sowie saisonale Logistik. Die Klimadaten deuten auf ein Inlandsklima mit kurzen, aber relevanten sommerlichen Wärmeperioden und langen, dominierenden Frostphasen hin.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Die jährliche Temperaturstruktur zeigt einen ausgeprägten Korridor von tiefen Winterwerten zu mäßigen Sommerwerten. Die tiefsten Monatsmittel liegen in der Hauptwinterperiode, während die höchsten Monatsmittel in der kurzen Sommerphase auftreten. Der Anstieg von der kalten zur warmen Jahreszeit erfolgt vergleichsweise rasch in den Übergangsmonaten, anschließend folgen zwei Monate mit den höchsten mittleren Temperaturen. Nach dem Sommer setzt ein relativ schneller Abfall der Lufttemperaturen ein. Diese Verteilung impliziert für die Region lange Heizperioden, eingeschränkte Vegetationsphasen und eine kurze Periode mit günstigen Außentemperaturen für Bau- und Instandhaltungsarbeiten. Anpassungsstrategien und Betriebspläne sollten die ausgeprägte Temperaturamplitude sowie die relativ knappen Zeitfenster mit positiveren Temperaturen berücksichtigen.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die Sonnenscheindauer variiert stark über das Jahr und erreicht ihr Maximum in der frühen Sommerperiode. In den zentralen Wintermonaten ist die Sonnenscheindauer gering, was die verfügbare nutzbare Strahlung für Energiegewinnung und Außenarbeiten einschränkt. Die Phase mit den höchsten Tagesmittelwerten an Sonnenscheindauer ist kurz und fällt mit steigenden Temperaturen zusammen, während die restlichen Monate deutlich niedrigere Tagesmittel aufweisen. Diese Verteilung beeinflusst photometrische Planungen, landwirtschaftliche Vorhaben mit Tageslichtbedarf und städtische Beleuchtungsstrategien. Maßnahmen zur Optimierung von Solarerträgen und zur Planung arbeitsintensiver Aktivitäten sollten die begrenzten Perioden mit hoher Sonnenscheindauer berücksichtigen.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Verteilung der Regentage zeigt eine leichte Zunahme in der warmen Jahreszeit, wobei das Maximum an Regentagen in der Hauptsommerperiode auftritt. Die Wintermonate verzeichnen vergleichsweise wenige Niederschlagstage, wobei dort Niederschlag häufig in gefrorener Form auftritt. Die saisonale Anordnung der Regentage führt zu einer höheren Feuchtebelastung während der wärmeren Monate und zu trockeneren Bedingungen im tiefsten Winter. Für Infrastruktur und Landnutzung sind insbesondere die Monate mit erhöhter Häufigkeit von Niederschlagstagen relevant, da diese Perioden erhöhte Anforderungen an Entwässerung, Transport und Oberflächenstabilität stellen.
Wassertemperatur im Jahresverlauf
Die mittleren Wassertemperaturen folgen einem engen saisonalen Muster und bleiben während des Großteils des Jahres in der Nähe des Gefrierpunkts, bevor sie im Sommer kurz ansteigen. In den Wintermonaten sind Oberflächengewässer nahezu gefroren oder sehr kühl, was die ökologische Aktivität und bestimmte Nutzungsoptionen einschränkt. Der kurzzeitige Anstieg der Wassertemperatur in der warmen Jahreszeit bleibt begrenzt und erreicht lediglich moderate Werte. Diese charakteristischen Werte sind für Planungen im Bereich Fischwirtschaft, Wasserversorgung und Erholung relevant, da nur eine kurze Periode mit erhöhten Wassertemperaturen zur Verfügung steht.
Klimaphasen des Jahres
Tiefwinter
Die Tiefwinterphase ist durch anhaltend niedrige Luft- und Wassertemperaturen sowie sehr geringe Sonnenscheindauer gekennzeichnet. In dieser Periode dominieren Frostverhältnisse, wodurch die hydrologischen und infrastrukturellen Bedingungen stark beeinflusst werden. Verkehrswege und bauliche Anlagen sind besonderen Beanspruchungen durch wiederkehrende Frostzyklen ausgesetzt. Niederschlag fällt überwiegend in gefrorener Form, trotzdem ist die Anzahl der Niederschlagstage vergleichsweise gering. Aufgrund der niedrigen Strahlungsbilanz ist die Möglichkeit für Solarenergienutzung in dieser Phase eingeschränkt. Betriebs- und Versorgungsplanung sollte die lange Dauer dieses kalten Zustands sowie die reduzierten nutzbaren Tageslichtanteile berücksichtigen.
- Dezember mittlere Lufttemperatur -23 °C
- Januar mittlere Lufttemperatur -27 °C
- Februar mittlere Lufttemperatur -26 °C
- Dezember mittlere Sonnenscheindauer 0,4 Std./Tag
- Januar mittlere Sonnenscheindauer 0,5 Std./Tag
- Januar mittlere minimale Temperatur -34 °C
Frühjahr (Übergang)
Die Übergangsphase vom Winter zum Sommer zeigt einen schnellen Anstieg der mittleren Lufttemperaturen und eine deutliche Zunahme der Sonnenscheindauer. Die Auftauphasen setzen schrittweise ein und führen zu veränderten Boden- und Oberflächenbedingungen. In dieser Phase nimmt die biologische Aktivität zu, und es entstehen Zeitfenster für Außenarbeiten, die im tiefen Winter nicht möglich sind. Gleichzeitig steigt die Häufigkeit flüssiger Niederschläge, was die Drainageanforderungen erhöht. Die Kombination aus steigender Sonnenscheindauer und moderater Erwärmung unterstützt Vegetationsbeginn und infrastrukturelle Saisonvorbereitungen.
- März mittlere Lufttemperatur -18 °C
- April mittlere Lufttemperatur -6 °C
- Mai mittlere Lufttemperatur 5 °C
- März mittlere Sonnenscheindauer 3 Std./Tag
- Mai mittlere Sonnenscheindauer 6,5 Std./Tag
- Mai mittlere Wassertemperatur 6 °C
Frühsommer
Der Frühsommer ist geprägt von einem markanten Anstieg der Sonnenscheindauer und stabileren positiven Lufttemperaturen. Diese Phase bietet die besten Bedingungen des Jahres für Außenarbeiten, landwirtschaftliche Maßnahmen und erhöhte aktive Nutzung von Gewässern. Gleichzeitig zeigt sich bereits eine Zunahme der Anzahl der Niederschlagstage, die in Kombination mit höheren Temperaturen zu einer erhöhten Feuchtebelastung führen kann. Die Wassertemperatur beginnt zu steigen, bleibt aber moderat, wodurch ökologische Reaktionen erfolgen können. Planungen profitieren von relativ langen Tageslichtstunden und einer deutlich verbesserten Arbeitstauglichkeit im Freien.
- Juni mittlere Lufttemperatur 12 °C
- Juni mittlere Sonnenscheindauer 7 Std./Tag
- Juni mittlere maximale Temperatur 19 °C
- Juni mittlere Wassertemperatur 12 °C
- Juni Regentage 12 Tage/Monat
Hochsommer
Die Hochsommerphase umfasst die wärmsten Monate mit den höchsten mittleren Luft- und Wassertemperaturen des Jahres. Diese Periode zeichnet sich durch die höchste Häufigkeit an Niederschlagstagen aus, wodurch Feuchtebeanspruchungen für Infrastruktur und Vegetation zunehmen. Die Sonnenscheindauer bleibt hoch, bleibt jedoch leicht unter dem Spitzenwert des Frühsommers. Temperaturspitzen sind begrenzt, dennoch entstehen die günstigsten klimatischen Bedingungen für Freiluftaktivitäten und saisonale Arbeiten. Ökologische Prozesse erreichen in dieser Phase ihr Maximum, während gleichzeitig erhöhte Aufmerksamkeit für Wasserbewirtschaftung und Erosionsschutz erforderlich ist.
- Juli mittlere Lufttemperatur 15,5 °C
- Juli mittlere maximale Temperatur 21 °C
- Juli mittlere Wassertemperatur 16 °C
- Juli Regentage 13 Tage/Monat
- August mittlere Lufttemperatur 13,5 °C
- August mittlere Wassertemperatur 14 °C
Herbst bis Frostbeginn
Der Herbst markiert einen relativ raschen Rückgang der Luft- und Wassertemperaturen und eine Abnahme der Sonnenscheindauer. Die Übergangsphase zurück in Frostbedingungen erfolgt binnen weniger Monate, wobei Bodenzustände und Verkehrsinfrastruktur verstärkt auf Feuchtigkeits- und Gefrierwechsel reagieren müssen. Niederschlagstage nehmen ab, verbleiben jedoch in ausreichender Zahl, um Drainage- und Oberflächenmanagement relevant zu halten. Die reduzierte Wassertemperatur und kältere Nächte begrenzen biologisch aktive Perioden und erfordern eine gezielte Planung für wasser- und energiebezogene Systeme im Vorfeld der nächsten Tiefwinterphase.
- September mittlere Lufttemperatur 6 °C
- Oktober mittlere Lufttemperatur -1 °C
- November mittlere Lufttemperatur -13 °C
- September mittlere Wassertemperatur 8 °C
- Oktober mittlere Wassertemperatur 3 °C
- November mittlere Sonnenscheindauer 0,7 Std./Tag
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Kogalym im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| -20 °C | -27 °C | -34 °C | 0 °C | 1 Std./Tag | 6 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Januar in Kogalym repräsentiert einen ausgeprägten arktisch beeinflussten Wintermonat mit extrem tiefen Temperaturen und sehr kurzen Sonnenperioden. Die Tageshöchstwerte liegen typischerweise bei -20 °C, während Tiefstwerte bis -34 °C reichen, was zu einem Monatsmittel von -27 °C führt. Die geringe mittlere Sonnenscheindauer von 0,5 Std./Tag signalisiert diffuse Lichtverhältnisse und lange Phasen mit schwachem Tageslicht. Niederschlag manifestiert sich überwiegend als Schnee und verteilt sich auf etwa 6 Tage/Monat, sodass Schneedeckenbildung häufig und langlebig ist. Die Oberflächentemperatur des Wassers bei 0 °C unterstützt das Bild gefrorener Gewässer und reduziert thermische Austausche zwischen Land und Wasser. Zusammengenommen kennzeichnen sehr niedrige Lufttemperaturen, sehr kurze Sonnenscheindauer und mäßige Häufigkeit von Niederschlag den Monat als streng winterlich mit hoher Kältestabilität und geringer solarer Erwärmung im Tagesverlauf.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima im Januar sehr hart und trockenkalt. Tagsüber bleibt die Umgebung klar frostig, das Licht ist schwach und kontrastarm, Schattenbereiche vermitteln ein noch kälteres Empfinden. Abends verstärkt die Kälte die Wahrnehmung von Trockenheit und klarer Luft, wodurch feinste Details in der Umgebung plastischer erscheinen. Das geringe Sonnenangebot sorgt dafür, dass direkte Sonneneinstrahlung kaum thermisch spürbar wird und windstille Passagen subjektiv weniger mildernd wirken. Die Stabilität der Kälte führt zu einem konsistenten Kälteempfinden über den gesamten Tag hinweg.
Praktische Einordnung
Für winterliche Aktivitäten bietet der Monat klare Bedingungen für vorbereitete Unternehmungen im Schnee, mit stabilen Eis- und Schneeverhältnissen. Reisen erfordern angepasste Ausrüstung und Vorsorge für anhaltende Kälte und reduzierte Tageslängen. Straßen- und Infrastrukturrisiken durch Eisbildung sind zu berücksichtigen, ebenso eingeschränkte Außenfreizeit durch die sehr begrenzte Sonnenscheindauer. Wissenschaftliche Feldarbeit, Wintersport mit spezialisierten Ausrüstungen und Fotografie von winterlichen Landschaften sind sinnvoll planbar, während ungeplante Outdoor-Erkundungen ohne entsprechende Vorbereitung erhebliche Einschränkungen aufweisen können.
Klima Kogalym im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| -19 °C | -26 °C | -33 °C | 0 °C | 2 Std./Tag | 6 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Februar zeigt eine weiterhin klare winterliche Prägung mit leicht gemilderten Extremwerten gegenüber dem tiefsten Winter. Maximale Tageswerte erreichen -19 °C und minimale Werte fallen auf -33 °C, das Monatsmittel liegt bei -26 °C. Die mittlere Sonnenscheindauer steigt auf 1,5 Std./Tag, was eine merkliche, wenn auch eingeschränkte Zunahme an diffusem Tageslicht bedeutet. Die Häufigkeit von Niederschlag bleibt mit 6 Tage/Monat vergleichsweise stabil und begünstigt fortgesetzte Schneeakkumulation. Die Wassertemperatur von 0 °C weist auf weiter vorherrschende Eis- oder Frühjahrsstagnation hin und limitiert thermische Rückkopplungen zwischen Wasserflächen und Atmosphäre. Insgesamt signalisiert der Monat beginnende Lichtzunahme bei weiterhin dominanter Kälte, was Übergangscharakter innerhalb der Winterperiode erzeugt.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima im Februar etwas heller, ohne jedoch grundlegend milder zu werden. Tagsüber vermittelt die verstärkte Sonne einen deutlicheren Helligkeitseindruck, der jedoch kaum zu einem gefühlten Temperaturanstieg führt. Abends bleibt die Atmosphäre klar und kalt, wodurch Wärmeverluste schnell spürbar sind. In geschützten Lagen kann direkte Sonneneinstrahlung visuell wärmer erscheinen, während schattige Bereiche weiterhin stark frostig bleiben. Die Gesamtwirkung bleibt streng, aber mit zunehmend erkennbarer jahreszeitlicher Aufhellung.
Praktische Einordnung
Reiseaktivitäten profitieren von etwas längeren Tageslichtphasen, ohne dass signifikante Auftauprobleme auftreten. Wintertourismus mit Fokus auf gesicherte Outdoor-Angebote bleibt geeignet, wobei weiterhin auf dauerhafte Kälteeinwirkung und mögliche Eisbedingungen geachtet werden muss. Dienstleistungen und Transport sind in der Regel angepasst, dennoch sind flexible Zeitpläne empfehlenswert. Aktivitäten, die von hellerem Licht profitieren, etwa Fotoreportagen oder kurze Exkursionen, sind besser durchführbar als im tiefsten Winter, während wasserbezogene Touren weiterhin kaum attraktiv sind.
Klima Kogalym im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| -10 °C | -18 °C | -26 °C | 0 °C | 3 Std./Tag | 7 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der März markiert den Beginn des saisonalen Aufwärtstrends mit deutlich höheren Sonnenscheinanteilen und spürbarer Erwärmung gegenüber den Vormonaten. Die Tagesmaxima erreichen -10 °C, die Tiefstwerte reichen bis -26 °C, das Monatsmittel liegt bei -18 °C. Die mittlere Sonnenscheindauer von 3 Std./Tag zeigt eine substanzielle Lichtzunahme, die die atmosphärische Erwärmung am Tage fördert. Niederschlag verteilt sich auf etwa 7 Tage/Monat, häufig noch in Form von Schnee oder nassem Schnee, wobei Phasen von Schmelze möglich sind. Die Oberflächentemperatur des Wassers bleibt bei 0 °C, was anhaltende Eisreste an Gewässern signalisiert. Das Ensemble aus stärkerer Sonneneinstrahlung und weiterhin negativen Lufttemperaturen ergibt häufig große Tag-Nacht-Temperaturamplituden und lokale Schmelzprozesse.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima im März deutlich heller und beweglicher. Tagsüber ist ein spürbares Mehr an Licht vorhanden, das die Umgebung freundlicher erscheinen lässt und teils auftauende Stellen sichtbar macht. Abends kehrt die Kälte zurück und lässt die Tage kurz wirken. In der Sonne entsteht ein angenehmer visueller Kontrast, der jedoch nur begrenzt wärmt, sodass Kleidung und Schutz weiterhin dominieren. Die Übergangscharakteristik sorgt für gemischte Eindrücke zwischen winterlich kalt und vorsichtig frühlingshaft.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für Reisende, die wechselhafte Bedingungen akzeptieren und gezielte Beobachtungen der Übergangsjahreszeit planen. Outdoor-Aktivitäten profitieren von längeren Tageslichtphasen, erfordern jedoch flexible Planung wegen möglicher Schmelz- und Gefrierzyklen. Transport und Zugänglichkeit können lokal variieren; infrastrukturelle Vorbereitung und wetterangepasste Ausrüstung bleiben wichtig. Naturbeobachtungen und fotografische Dokumentation saisonaler Veränderungen sind besonders ergiebig, während ungepufferte Wasseraktivitäten weiterhin nicht empfehlenswert sind.
Klima Kogalym im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 0 °C | -6 °C | -12 °C | 1 °C | 5 Std./Tag | 8 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der April zeigt einen klaren Übergang in Richtung Frühling mit weiter steigender Sonnenscheindauer und zunehmend positiven Tagesspitzen. Tageshöchstwerte liegen bei 0 °C, während Nächte noch auf -12 °C absinken können, das Monatsmittel beträgt -6 °C. Die mittlere Sonnenscheindauer von 5 Std./Tag unterstützt stärkere Tageserwärmung und beschleunigte Schneeschmelze in geschützten Bereichen. Niederschlag tritt an etwa 8 Tagen/Monat auf und kann zwischen Regen, Schnee und Schneeregen wechseln. Die Wassertemperatur bei 1 °C zeigt erste, jedoch geringe Erwärmung von Gewässern. Diese Kombination führt zu vermehrten Auftauphasen am Tag und nächtlicher Rückkehr zu frostigen Bedingungen, wodurch ausgeprägte Temperaturschwankungen charakteristisch sind.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag fühlt sich das Klima im April zunehmend variabel an. Tagsüber kann die Sonne spürbar mildere Momente schaffen, die von Schmelzaktivität und nassem Untergrund begleitet werden. Abends und nachts dominieren weiterhin frostige Bedingungen, sodass Temperaturwechsel deutlich wahrnehmbar sind. Schattenflächen bleiben kalt und unfreundlich, wohingegen sonnige Lagen zeitweise angenehmer erscheinen. Das Wetter vermittelt allgemein den Eindruck eines Übergangs mit wechselnden Komfortniveaus.
Praktische Einordnung
Der Monat ist geeignet für Reisende, die Frühjahrsveränderungen beobachten möchten und mit wechselnden Bedingungen umgehen können. Aktivitäten im Freien profitieren von längeren Tageslichtphasen, jedoch sind wassernahe Unternehmungen durch kalte Wassertemperaturen und mögliche Eisreste begrenzt. Straßenverhältnisse können wechselhaft sein, daher sind flexible Routenplanung und wetterfeste Ausrüstung erforderlich. Aktivitäten mit Fokus auf Landschaftswandel, Vogelzug oder Schneeschmelze sind aussichtsreich, während unvorbereitete Expeditionen in freier Natur weiterhin Risiken bergen.
Klima Kogalym im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 12 °C | 5 °C | -2 °C | 6 °C | 7 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Mai bringt eine deutliche Verschiebung zu milderen Lufttemperaturen und weiter erhöhten Sonnenscheinwerten. Maxima erreichen 12 °C, Minima fallen bis auf -2 °C, das Monatsmittel liegt bei 5 °C. Die mittlere Sonnenscheindauer von 6,5 Std./Tag fördert eine stabilere Tageserwärmung und längere Perioden mit direkter Einstrahlung. Niederschlag verteilt sich auf rund 11 Tage/Monat, wobei vermehrt Regenereignisse möglich sind. Die Wassertemperatur von 6 °C weist auf beginnende, aber noch kühle Erwärmung von stehenden und fließenden Gewässern hin. Zusammengenommen charakterisiert der Monat einen Übergang zum gemäßigten Temperaturniveau mit anhaltenden Nachtfrösten in geschützten Lagen und deutlich ausgeprägter Tageserwärmung in sonnigen Abschnitten.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima im Mai spürbar freundlicher und belebter. Tagsüber sind längere sonnige Phasen üblich, die ein angenehmes Wärmeempfinden erzeugen, insbesondere in geschützten Lagen. Abends kehrt kühle Frische ein, die das Tragen einer zusätzlichen Schicht sinnvoll erscheinen lässt. Schattenbereiche behalten eine merkliche Kühle, während offene, sonnige Flächen deutlich wärmer wirken. Die Balance aus Sonne und kühlen Nächten prägt ein wechselhaft aber überwiegend mäßig komfortables Empfinden.
Praktische Einordnung
Der Monat ist für vielfältige Reisearten gut geeignet, von Naturerlebnissen bis zu kurzen Ausflügen in die Umgebung. Längere Tageshelligkeit unterstützt Tagesausflüge und Fotografie, während kühle Nächte Unterkunftsanforderungen anwärmen. Wasserbezogene Aktivitäten sind möglich, jedoch durch noch eher niedrige Wassertemperaturen begrenzt. Straßen- und Zugänglichkeitssituationen verbessern sich, dennoch sind variierende Niederschlagsereignisse zu berücksichtigen. Insgesamt bieten sich gute Voraussetzungen für naturorientierte und aktive Reisen mit entsprechender Ausrüstung.
Klima Kogalym im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 19 °C | 12 °C | 5 °C | 12 °C | 7 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Juni repräsentiert den wärmsten und sonnigsten Monat der betrachteten Periode mit deutlich positiven Temperaturen und maximaler Sonnenscheindauer. Tageshöchstwerte erreichen 19 °C, Nächte bleiben bei etwa 5 °C, das Monatsmittel liegt bei 12 °C. Die mittlere Sonnenscheindauer beträgt 7 Std./Tag, was längere Phasen direkter Einstrahlung und nachhaltigere Tageserwärmung ermöglicht. Niederschlag verteilt sich auf circa 12 Tage/Monat, sodass sowohl trockene als auch feuchtere Intervalle auftreten. Die Wassertemperatur von 12 °C zeigt eine spürbare Erwärmung der Gewässer, die thermische Wechselwirkungen mit der Luft fördert. Insgesamt zeigt der Monat gemäßigte sommerliche Bedingungen mit klarer diurnaler Wärmeverteilung und relativ hohem Sonnenangebot.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag präsentiert sich das Klima im Juni angenehm temperiert und vergleichsweise stabil. Tagsüber wirkt die Sonne deutlich wärmend, wodurch Aktivitäten im Freien komfortabler sind und die Umwelt lebendiger erscheint. Abends bleibt die Luft kühl und erfrischend, sodass längere Aufenthalte im Freien angenehm kombiniert werden können. Schattenbereiche bieten deutliche Erholung von direkter Einstrahlung, während offene Flächen spürbar wärmer sind. Insgesamt vermittelt der Monat einen ausgewogenen Sommercharakter.
Praktische Einordnung
Für Reisende ist der Monat besonders geeignet für Outdoor-Aktivitäten, Naturbeobachtungen und längere Exkursionen. Die kombinierte Wirkung aus moderater Lufttemperatur und langem Tageslicht unterstützt Tageswanderungen und serielle Outdoorprogramme. Wasseraktivitäten sind eingeschränkt möglich und profitieren von der erhöhten, jedoch noch mäßigen Wassertemperatur. Infrastruktur und Zugänglichkeit sind in der Regel günstig, obwohl vereinzelte Niederschlagsintervalle berücksichtigt werden sollten. Der Monat eignet sich insgesamt für eine breite Palette an Reisearten mit moderatem Komfortbedarf.
Klima Kogalym im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 21 °C | 16 °C | 10 °C | 16 °C | 7 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Juli in Kogalym zeigt die höchsten Tageswerte innerhalb des betrachteten Halbjahres: Tageshöchstwerte erreichen 21 °C, nächtliche Tiefstwerte liegen bei 10 °C und die mittlere Temperatur beträgt 15,5 °C. Die gemessene Wassertemperatur liegt bei 16 °C. Die Sonnenscheindauer ist mit 6,5 Std./Tag vergleichsweise ausgeprägt, gleichzeitig treten 13 Tage/Monat mit Niederschlag auf. Diese Kombination führt zu einem sommerlichen Charakter mit ausgeprägter Tag-Nacht-Spanne und relativ häufigen Schauerphasen. Aus klimatologischer Sicht repräsentiert Juli den Wärmepol vor dem beginnenden Abklingen der Temperaturen im Spätsommer. Die mittleren Werte weisen auf ein kurzzeitiges Gleichgewicht zwischen ausreichender Einstrahlung und feuchteren Luftmassen hin, sodass sowohl stabile sonnige Perioden als auch wechselhafte, niederschlagsbegleitete Abschnitte zu erwarten sind.
Subjektive Wahrnehmung
Tagsüber wirkt das Wetter mild bis warm mit spürbarer Sonnenwirkung, in der Sonne ist ein deutlicher Temperaturunterschied zu spüren. Im Schatten und am Abend kühlt die Luft merklich ab, so dass dünne Wärmeschutzschichten erforderlich erscheinen. Die Wasseroberfläche vermittelt eine kühle bis erfrischende Wahrnehmung. Sonnenreiche Phasen vermitteln Helligkeit und relativ angenehme Außenbedingungen, während bewölkte Abschnitte und Regenschauer die Umgebung schnell gedämpfter erscheinen lassen. Insgesamt entstehen wechselnde Alltagsbedingungen mit ausgeprägten Kontrasten zwischen Sonnenschein und Schatten.
Praktische Einordnung
Juli eignet sich für tagesbasierte Außenaktivitäten, naturbezogene Erkundungen und kürzere Wanderungen mit flexibler Bekleidung. Aufgrund der ausgeprägten Abkühlung in den Abendstunden sind mehrlagige Kleidungsoptionen empfehlenswert. Schwimmen ist möglich, jedoch bleibt das Wasser kühl und nur für kurze Aufenthalte angenehm. Durch die relativ häufigen Niederschlagstage sind wetterabhängige Programme und wetterfeste Ausrüstung zu planen. Für Reisearten mit hohem Komfortanspruch sind flexible Zeitfenster und wetterresistente Alternativprogramme sinnvoll. Infrastruktur und Zugänge sind bei kräftigen Schauern kurzfristig beeinträchtigt, längere Outdoor-Unternehmungen sollten entsprechend vorbereitet werden.
Klima Kogalym im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 19 °C | 14 °C | 8 °C | 14 °C | 6 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
August zeigt eine Abkühlung gegenüber dem Vormonat: Tageshöchstwerte erreichen 19 °C, nächtliche Tiefstwerte sind bei 8 °C zu verorten und die mittlere Temperatur liegt bei 13,5 °C. Die Wassertemperatur liegt bei 14 °C. Die Sonnenscheindauer beträgt rund 5,5 Std./Tag, begleitet von etwa 12 Tage/Monat mit Niederschlag. Diese Kennzahlen deuten auf einen beginnenden Abwärtstrend der sommerlichen Wärme und auf eine Zunahme kühlerer Nächte. Die Kombination aus moderatem Sonnenschein und noch häufigen Niederschlagsereignissen charakterisiert August als Übergangsmonat mit abnehmender Energiezufuhr und wachsender Häufigkeit kühler Luftmassen. Klimatisch steht August für den schrittweisen Übergang vom Hochsommer zu gemäßigten Spätsommerbedingungen.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt die Luft tagsüber noch angenehm, jedoch nicht mehr so warm wie im Hochsommer. Sonnenabschnitte schaffen helle und angenehme Situationen, während Bewölkung und Schauer das Temperaturniveau schnell absenken. Abends und nachts entsteht ein deutlich kühlender Effekt, der wärmende Kleidung erfordert. Das Wasser wird als auffallend kühler empfunden, für längere Aufenthalte ungeeignet. Insgesamt ist das Klima geprägt von einer spürbaren Rücknahme der Sommerwärme und häufiger wechselnden Wetterlagen.
Praktische Einordnung
August ist geeignet für aktive Erkundungen mit der Erwartung variabler Bedingungen. Tagesausflüge und naturnahe Aktivitäten sind weiterhin möglich, sollten jedoch mit Möglichkeiten zur Shelter- oder Trockenlagerung kombiniert werden. Für Wasseraktivitäten empfiehlt sich Vorsicht wegen sinkender Wassertemperaturen. Fotoreisen und naturkundliche Beobachtungen profitieren von der noch vorhandenen Helligkeit, gleichzeitig sind flexible Zeitpläne ratsam, um Regenschauer zu umgehen. Reisen mit geringer Toleranz für Wetteränderungen sollten eine wetterresistente Planung vorsehen.
Klima Kogalym im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 12 °C | 6 °C | 0 °C | 8 °C | 4 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
September kennzeichnet den Übergang zum kühleren Jahresabschnitt: Tageshöchstwerte erreichen 12 °C, nächtliche Tiefstwerte können bis auf 0 °C absinken und die mittlere Temperatur beträgt 6 °C. Die Wassertemperatur liegt bei 8 °C. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf etwa 3,5 Std./Tag, während rund 10 Tage/Monat mit Niederschlag zu verzeichnen sind. Diese Parameter zeigen einen deutlichen Rückgang der Energiezufuhr und eine Zunahme nächtlicher Frostnähe. Klimatisch steht September für eine Phase mit verstärkter thermischer Instabilität, häufigeren Bewölkungsphasen und deutlich kühleren Nächten. Der Rückgang der Wassertemperatur und die verringerte Sonnenscheindauer führen zu einer rasch nachlassenden sommerlichen Ausprägung.
Subjektive Wahrnehmung
Im Tagesverlauf erscheinen Außenbereiche deutlich frischer, die Sonne bringt nur noch temporär Wärme. Schattenparteien und längere Aufenthalte im Freien vermitteln eine kühle Empfindung. Abende und Nächte wirken ernsthaft kalt, in geschützten Lagen kann die Kälte gedämpfter erscheinen. Wasser erinnert verstärkt an Kälte und ist für Freizeitaufenthalte wenig einladend. Insgesamt dominiert ein spürbarer Herbstcharakter mit kurzzeitigen sonnigen Abschnitten und überwiegend kühlen Bedingungen.
Praktische Einordnung
September eignet sich für Wanderungen und Naturbeobachtungen mit Fokus auf Farbwechsel und Ruhephasen, erfordert jedoch warme und wetterfeste Ausrüstung. Aktivitäten, die auf warmes Wasser oder langanhaltende Sonne angewiesen sind, sind weniger empfehlenswert. Straßen- und Geländebedingungen sind generell gut planbar, trotzdem sind kurzfristige Wetterwechsel und erste Frostphasen zu berücksichtigen. Für kulturorientierte Reisen bietet sich die geringere Besucherfrequenz an, für intensive Outdoor-Programme sind flexible Zeitreserven und Schutzmöglichkeiten wichtig.
Klima Kogalym im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 4 °C | -1 °C | -6 °C | 3 °C | 2 Std./Tag | 8 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Oktober markiert den Übergang in den frostgefährdeten Zeitraum: Tageshöchstwerte liegen bei 4 °C, nächtliche Tiefstwerte erreichen etwa -6 °C und die mittlere Temperatur beträgt -1 °C. Die Wassertemperatur ist mit 3 °C sehr niedrig. Die Sonnenscheindauer reduziert sich weiter auf circa 2 Std./Tag, begleitet von etwa 8 Tage/Monat mit Niederschlag. Diese Kombination weist auf überwiegend kalte, zunehmend frostige Bedingungen hin, wobei die relativ geringe Anzahl Sonnenstunden die Tageserwärmung deutlich limitiert. Klimatisch zeigt Oktober den Beginn stabilerer Kälteperioden und die Wahrscheinlichkeit von Nachtfrost sowie ersten flächigen Bodenfrösten, während Wasserflächen in Richtung Eisbildung tendieren können.
Subjektive Wahrnehmung
Der Alltag wirkt spürbar kalt, tagsüber kann die Sonne kurzzeitig mildern, Schattenbereiche bleiben jedoch kalt. Abends setzt rasch bei Einbruch der Dunkelheit starke Kälte ein, die Schutzkleidung notwendig macht. Indoor-Bereiche bieten deutlich mehr thermischen Komfort im Vergleich zur Außenwahrnehmung. Wasser wird als sehr kalt empfunden und ist nicht mehr für Freizeitzwecke geeignet. Insgesamt dominieren klare, kalte Eindrücke mit gelegentlichen trüben und feuchten Tagen.
Praktische Einordnung
Oktober ist für kompakte Outdoor-Aktivitäten mit entsprechender Winterausrüstung geeignet, längere Aufenthalte im Freien sind nur mit guter Vorbereitung empfehlenswert. Aktivitäten auf oder am Wasser sind eingeschränkt und erfordern besondere Vorsicht. Wege und Infrastruktur bleiben überwiegend zugänglich, allerdings sind eisige Abschnitte und nächtliche Frostgefahren zu berücksichtigen. Für Reisende mit Schwerpunkt auf Kultur- oder Indoor-Programmen bietet der Monat niedrige Auslastungen, während anspruchsvolle Expeditionen erhöhte Sicherheits- und Ausrüstungsstandards erfordern.
Klima Kogalym im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| -6 °C | -13 °C | -20 °C | 1 °C | 1 Std./Tag | 7 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
November steht bereits im tiefwinterlichen Bereich: Tageshöchstwerte erreichen nur noch -6 °C, nächtliche Temperaturen fallen bis auf -20 °C und die mittlere Temperatur liegt bei -13 °C. Die Wassertemperatur liegt knapp über dem Gefrierpunkt bei 0,5 °C. Die Sonnenscheindauer ist mit 0,7 Std./Tag sehr gering, bei etwa 7 Tage/Monat mit Niederschlag, häufig in gefrorener Form. Diese Kennzahlen deuten auf stabile Kälteverhältnisse, lange Nächte und stark eingeschränkte solare Erwärmung hin. Klimatisch entspricht November einer Phase mit dauerhaft niedrigen Temperaturen und hoher Wahrscheinlichkeit von Oberflächenfrost und Eisbildung, die hydrologische und bodenphysikalische Prozesse beeinflusst.
Subjektive Wahrnehmung
Die Wahrnehmung prägt sich als streng kalt und dunkel aus. Tageslichtphasen sind kurz und vermitteln nur wenig thermischen Ausgleich. Im Freien ist die Luft als schneidend und trocken-kalt spürbar, jede Exposition führt zu schneller Wärmeabgabe. Wasserflächen wirken eisig und erzeugen eine Atmosphäre von Kälte und Zurückgezogenheit. Insgesamt entstehen harte, kompakte Wintereindrücke, die Aufenthalte im Freien deutlich verkürzen.
Praktische Einordnung
November erfordert winterfeste Ausrüstung und Erfahrung im Umgang mit sehr niedrigen Temperaturen. Aktivitäten im Freien sind möglich, aber nur in kurzen, gut geplanten Einheiten mit adäquatem Kälteschutz. Straßen- und Infrastrukturrisiken durch Eis und Kälte sind zu berücksichtigen, technische Anlagen benötigen winterfesten Betrieb. Für Siegel- und Experimentierrreisen in extremen Umgebungen ist der Monat geeignet, für Freizeitreisen ohne spezielle Ausrüstung stellt er erhebliche Einschränkungen dar. Sicherheits-, Gesundheits- und Notfallkonzepte sind zwingend zu planen.
Klima Kogalym im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| -16 °C | -23 °C | -30 °C | 0 °C | 0 Std./Tag | 6 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Dezember zeigt die tiefsten Durchschnittswerte im betrachteten Halbjahr: Tageshöchstwerte erreichen -16 °C, nächtliche Tiefstwerte fallen bis auf -30 °C und die mittlere Temperatur beträgt -23 °C. Die Wassertemperatur liegt bei 0 °C. Die Sonnenscheindauer ist mit nur 0,4 Std./Tag minimal, während etwa 6 Tage/Monat Niederschlag auftreten, überwiegend in gefrorener Form. Diese Charakteristika kennzeichnen einen ausgeprägten Winterzustand mit sehr geringer solaren Einstrahlung, anhaltenden Frostbedingungen und Eisbildungen auf offenen Gewässern. Klimatisch steht Dezember für einen stabilen, kalten Winter mit langer Kältepersistenz und eingeschränkter thermischer Variabilität.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wird als extrem kalt und gedämpft wahrgenommen. Tageslicht ist knapp und bringt nur wenig spürbare Erwärmung. Die Außenluft wirkt bei exakter Kälte scharf und einschränkend, längere Außenaufenthalte sind belastend. Wasserflächen sind gefroren oder sehr nahe daran, was eine nahezu vollständige Abschirmung von wärmender Oberfläche bedeutet. Insgesamt prägen kurze, kalte Tage und lange, sehr kalte Nächte die Sinneseindrücke.
Praktische Einordnung
Dezember ist primär für spezialisierte Winterreisen und professionelle Einsätze geeignet, die auf sehr niedrige Temperaturen ausgelegt sind. Freizeitaktivitäten im Freien erfordern umfangreiche Schutzmaßnahmen, geeignete Ausrüstung und Kenntnisse im Umgang mit Kälte und Eis. Verkehr und Logistik sind durch extreme Bedingungen stärker belastet und benötigen spezielle Planung. Für Tourismus ohne spezialisiertes Winterkonzept ist der Monat nur eingeschränkt empfehlenswert, während wissenschaftliche und expeditionsartige Vorhaben von der klar definierten winterlichen Stabilität profitieren.