Intro Bild zum Zielort:  Helsinki
Inhaltsverzeichnis

    Fakten zum Klima im Überblick

    Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.340 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.

    Wärmster Monat Juli

    Der wärmste Monatsmittelwert tritt im Juli auf und erreicht eine mittlere Lufttemperatur von 17,5 °C, begleitet von hohen mittleren Tageswerten und einer verlängerten Sonnenscheindauer.

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    Kältester Monat Februar

    Der kälteste Monatsmittelwert fällt auf Februar mit einer mittleren Lufttemperatur von −6 °C und den tiefsten nächtlichen Minimalwerten der Jahresfolge.

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    Sonnigster Monat Mai

    Die höchste mittlere Sonnenscheindauer wird im Mai erreicht, mit etwa 8 Std./Tag, was den Beginn der ergiebigeren Außenaktivität des Jahres markiert.

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    Trockenster Monat Februar

    Der Monat mit den wenigsten Niederschlagstagen ist Februar mit durchschnittlich 7 Tage/Monat, gleichzeitig geprägt von kalten und oft trockenen Luftmassen.

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    Regenreichster Monat November

    Der höchste Mittelwert der Niederschlagstage liegt im November bei etwa 13 Tage/Monat, was die verstärkte Herbstdynamik und häufigere feuchte Luftadvektion widerspiegelt.

    Mehr zum November

    Beste Reisezeit

    Die beste Reisezeit ist Juni bis August. Dann liegt die Ø-Temperatur bei 14,5-17,5°C, Tageshöchstwerte erreichen oft 19-22°C. Mit 6,5-8 Sonnenstunden und m...

    Mehr zur besten Reisezeit

    Überblick

    Helsinki zeichnet sich durch ein deutlich ausgeprägtes Jahreszeitenmuster aus, das von kalten, schneereichen Wintern bis zu verhältnismäßig milden Sommern reicht. Die klimatologische Lage am Meer moduliert Temperatur- und Feuchteentwicklung, wodurch Temperaturschwankungen innerhalb eines Jahres mäßig ausgeprägt bleiben. Wind- und Meereseinfluss sorgen für rasche Übergänge zwischen kalten und warmen Perioden sowie für eine saisonal variable Sonnenscheindauer. Die statistische Auswertung langfristiger Monatsmittel zeigt stabile Muster mit eindeutigen Minima im späten Winter und Maxima im Hochsommer. Diese Verteilung hat direkte Auswirkungen auf Aufenthaltskomfort, Energiemanagement und Freizeitaktivitäten an und in der Ostsee. Für Planungen ist relevant, dass sowohl die Luft- als auch die Wassertemperatur saisonal verschoben auftreten und die helleren Monate deutlich mehr nutzbare Sonnenstunden bieten. Die folgende Analyse fasst diese saisonalen Kennzeichen strukturiert zusammen und liefert quantifizierbare Aussagen zur Temperaturrange, Sonnenverfügbarkeit, Niederschlagsverteilung und Wassertemperatur.

    Klimacharakteristik

    Das Klima von Helsinki kombiniert maritime Einflüsse mit nördlicher Breitenwirkung. Wintersaisonalität zeigt sich in ausgeprägten Kaltphasen mit tiefen nächtlichen Temperaturen und moderatem Schneefall, während die Sommermonate vergleichsweise kurz, aber ausreichend warm sind, um eine ausgeprägte Vegetationsperiode zu ermöglichen. Die Sonnenscheindauer nimmt vom Spätwinter zum Frühsommer deutlich zu und erreicht ihr Maximum vor dem Beginn des Spätsommers. Niederschlagstage sind über das Jahr relativ gleichmäßig verteilt, mit leichten Häufungen im Herbst. Die Nähe zum Meer führt zu einer verzögerten Erwärmung der Wassertemperatur im Vergleich zur Luft, wodurch das marine Milieu die thermische Wahrnehmung an der Küste mildert. Insgesamt entsteht ein Klima, das für mittelfristige Aufenthalte in den hellen Monaten günstig ist und im Winter erhöhte Anforderungen an Bekleidung und Infrastruktur stellt. Die saisonale Struktur ist konsistent mit einer temperierten, küstennahen Klimatypologie mit arktischem Einfluss.

    Temperaturverlauf im Jahresvergleich

    Die jährliche Temperaturentwicklung in Helsinki zeigt einen klaren Wintertiefpunkt und einen Sommerhochpunkt. Das tiefste Monatsmittel tritt im Februar auf und charakterisiert die stärkste Kältephase, während der höchste Monatsmittelwert im Juli auftritt und die wärmste Phase markiert. Der Anstieg von der späten Winterkälte zur sommerlichen Wärme erfolgt relativ zügig im Frühjahr, gefolgt von einer Plateauphase im Hochsommer. Abkühlung setzt im Spätsommer ein und verstärkt sich im Herbst bis zur erneuten Winteretablierung. Diese Verteilung signalisiert kurze warme Perioden mit moderaten Maxima und längere Übergangsphasen, die für Arbeitseinsätze im Freien sowie Tourismusplanung berücksichtigt werden sollten. Die saisonalen Extremwerte sind ausreichend ausgeprägt, um langfristige Betriebsmäßigkeiten in städtischer Infrastruktur und Energiebedarf zu beeinflussen.

    Jahresverlauf der gemittelten Temperatur je Monat. Helsinki.
    Durchschnittliche Temperatur (°C): Jahresverlauf der gemittelten Temperatur je Monat.

    Sonnenscheindauer im Jahresverlauf

    Die Verfügbarkeit von Sonnenlicht in Helsinki variiert stark zwischen den Jahreszeiten. Die geringste Sonnenscheindauer findet sich im tiefen Winter, gefolgt von einem kontinuierlichen Anstieg bis zu einem Maximum im späten Frühling. Danach bleibt die Sonnenscheindauer auf hohem Niveau während des Frühsommers und nimmt im weiteren Jahresverlauf wieder ab. Diese saisonale Verschiebung beeinflusst Tageslichtabhängige Aktivitäten, Solarnutzung und Stimmungslage. Die Kombination aus längeren Tagen und höheren Strahlungswerten in der hellen Jahreszeit schafft günstige Bedingungen für Außenaktivitäten, während die dunkleren Monate eine reduzierte nutzbare Sonnenenergie und kürzere Outdoor-Fenster mit sich bringen.

    Monatliche Durchschnittswerte der täglichen Sonnenstunden im Jahresverlauf. Helsinki.
    Durchschnittliche Sonnenstunden (Std.): Monatliche Durchschnittswerte der täglichen Sonnenstunden im Jahresverlauf.

    Regentage und Niederschlagsmuster

    Die Verteilung der Niederschlagstage in Helsinki ist relativ gleichmäßig, ohne ausgeprägte Trockenzeit. Es treten leichte Maxima im Herbst auf, während die späten Wintermonate tendenziell weniger Niederschlagstage aufweisen. Für Planung und Infrastruktur bedeutet dies eine konstante Wahrscheinlichkeit für Niederschläge über das Jahr und damit eine fortlaufende Notwendigkeit für robusten Oberflächenschutz und Entwässerung. Die Häufigkeit der Niederschlagstage hat Einfluss auf saisonale Aktivitäten, insbesondere auf solche im Freien sowie auf die Wartung von Verkehrsflächen und Bauprojekten. Die moderate Variabilität erlaubt klare Erwartungen an wetterbedingte Unterbrechungen.

    Monatliche Durchschnittswerte der Regentage im Jahresverlauf. Helsinki.
    Durchschnittliche Regentage (Tage): Monatliche Durchschnittswerte der Regentage im Jahresverlauf.

    Wassertemperatur im Jahresverlauf

    Die saisonale Entwicklung der Wassertemperatur zeigt einen deutlichen Kontrast zwischen kalten Wintern und gemäßigten Sommerbedingungen. Die niedrigsten mittleren Wassertemperaturen sind im tiefen Winter vorhanden, gefolgt von einem langsamen Anstieg im späten Frühjahr. Die höchsten mittleren Wassertemperaturen treten gegen Ende des Sommers auf. Im Vergleich zur Lufttemperatur ist die Wassertemperatur verzögert in ihren Spitzenwerten und bietet daher eine wärmere Umgebung im Spätsommer als die Luft allein erwarten lässt. Diese Dynamik ist relevant für maritime Freizeitnutzung, aquatische Ökosysteme und saisonale Schifffahrtsbedingungen.

    Monatliche Durchschnittstemperaturen des Wassers über das Jahr. Helsinki.
    Durchschnittliche Wassertemperatur (°C): Monatliche Durchschnittstemperaturen des Wassers über das Jahr.

    Klimaphasen des Jahres

    Winterphase

    • Dezember
    • Januar
    • Februar

    Die Winterphase ist durch tiefere Luft- und Wassertemperaturen sowie reduzierte Sonnenscheindauer gekennzeichnet. In dieser Periode dominieren kaltluftdominanzen, die nächtliche Temperaturen weiter absenken und Frostereignisse begünstigen. Die maritime Lage mindert extreme Temperaturwerte gegenüber kontinentalen Regionen, führt jedoch zu anhaltend niedrigen Wassertemperaturen und häufigen, aber nicht übermäßigen Niederschlagstagen. Diese Konstellation beeinflusst Verkehrssicherheit, energetische Belastung und saisonale Dienstleistungsanforderungen. Ökologisch ist die Phase prägend für Vegetationsruhe und für die Stabilität von Eissituationen in geschützten Buchten. Die Winterphase erfordert adaptive Maßnahmen in der urbanen Infrastruktur und verstärkte Bereitstellung von wintertauglicher Ausstattung.

    • Tiefstes mittleres Lufttemperaturmonat ist Februar mit −6 °C
    • Mittlere Wassertemperatur in der Winterphase kann bei 0,5 °C liegen
    • Sonnenscheindauer im Kernwinter beträgt etwa 0,8 Std./Tag
    • Niederschlagstage liegen im Winterbereich bei rund 7 bis 11 Tage/Monat

    Frühjahrsphase

    • März
    • April
    • Mai

    Die Frühjahrsphase ist geprägt von einem schnellen Anstieg der Tageslänge und einem markanten Temperaturanstieg, der die Übergangsdynamik des Systems steuert. Während die Lufttemperaturen relativ schnell von winterlichen Mittelwerten auf milde Werte wechseln, folgt die Wassertemperatur mit Verzögerung. Die Sonnenscheindauer nimmt deutlich zu und unterstützt frühe Vegetationsphasen. Niederschlagstage bleiben moderat und verteilen sich ohne ausgeprägte Trockenperiode. Praktisch bedeutet dies eine schnell wachsende Zeitspanne für Außenarbeiten, Landwirtschaft und Tourismusvorbereitungen, bei gleichzeitiger Vorsicht gegenüber spätwinterlichen Kaltfronten. Die Phase stellt Anforderungen an flexible Zeitpläne und sukzessive Betriebsanpassungen.

    • Mittlere Lufttemperatur steigt im Mai auf etwa 9 °C
    • Sonnenscheindauer erreicht im Mai ungefähr 8 Std./Tag
    • Mittlere Wassertemperatur liegt im Mai bei etwa 6,5 °C
    • Niederschlagstage im Frühling liegen im Bereich um 9 bis 12 Tage/Monat

    Sommerphase

    • Juni
    • Juli
    • August

    Die Sommerphase zeichnet sich durch die höchsten monatlichen Mittelwerte der Luft- und Wassertemperatur sowie eine verlängerte Sonnenscheindauer aus. Wärmephasen sind zwar relativ kurz, erreichen jedoch ausreichende Werte für Badebetrieb und intensive Außenaktivitäten. Die Meeresnähe führt zu einer spürbaren thermischen Stabilisierung, wodurch nächtliche Abkühlungen moderater ausfallen. Niederschlagstage sind in dieser Phase nicht ungewöhnlich und können lokal wirken, verändern jedoch nicht das übergeordnete sonnige Charakteristikum. Für die Planung von Veranstaltungen, touristischen Angeboten und infrastrukturellen Spitzenlasten sind die sommerlichen mittleren Werte relevant, da sie klar definierte Perioden mit erhöhtem Aufenthaltskomfort anzeigen.

    • Höchste mittlere Lufttemperatur tritt im Juli mit 17,5 °C auf
    • Maximale mittlere Lufttemperatur liegt bei 22 °C in den wärmsten Tagen
    • Mittlere Wassertemperatur erreicht im August etwa 17,5 °C
    • Sonnenscheindauer im Hochsommer beträgt rund 7,5 Std./Tag

    Herbstphase

    • September
    • Oktober
    • November

    Die Herbstphase verbindet eine deutliche Abkühlung der Luft mit abnehmender Sonnenscheindauer und einer Zunahme der Niederschlagstage. Thermische Übergänge sind moderat, wobei die Wassertemperatur langsamer abklingt als die Luft. Die Exposition gegenüber atlantischen und arktischen Luftmassen führt zu unbeständigen Verhältnissen und erhöhtem Niederschlagsrisiko, was sich in leicht erhöhten Monatswerten der Niederschlagstage niederschlägt. Diese Phase ist entscheidend für Ernteabschluss, Vorbereitung der Infrastruktur auf die kommende Winterperiode sowie für Managemententscheidungen in Schifffahrt und Hafenbetrieb. Die kombinierte Entwicklung von Temperatur, Sonne und Niederschlag verlangt koordinierte Maßnahmen zur Risikominderung.

    • Mittlere Lufttemperatur fällt im November auf etwa 2 °C
    • Sonnenscheindauer im Herbst liegt um 4,5 Std./Tag im September und sinkt anschließend
    • Niederschlagstage erreichen im November rund 13 Tage/Monat
    • Wassertemperatur im Herbst bleibt noch bei etwa 13,5 °C im September

    Klima von Januar bis Dezember im Detail

    Klima Helsinki im Januar

    MaximalØ Temp.MinimalMeerSonneRegentage
    -1 °C-5 °C-8 °C1 °C2 Std./Tag9 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Januar in Helsinki ist ein ausgeprägt winterlicher Monat mit klar erkennbarer Kältebilanz: Tageshöchstwerte erreichen -1 °C, nachts werden -8 °C gemessen, die mittlere Temperatur liegt bei -4,5 °C. Die Wassertemperatur bewegt sich nahe 0,5 °C, was die thermische Spreizung zwischen Land und Meer reduziert. Die Sonnenscheindauer ist gering mit 1,5 Std./Tag, während Niederschlagstage häufig sind mit 9 Tage/Monat. Zusammengenommen ergibt dies ein kaltes, aber relativ stabil bewertbares Monatsklima mit begrenzter Tageserwärmung und hoher Wahrscheinlichkeit für gefrorene Oberflächen. Die Kombination aus niedrigen Luft- und Wassertemperaturen sowie geringer Sonneneinstrahlung begünstigt eine lang anhaltende Winterphase und reduziert jahreszeitliche Schwankungen innerhalb des Monats. Für Klimaanalysen ist vor allem die geringe Sonneinzahldauer neben der moderaten Anzahl an Niederschlagstagen relevant.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag erscheint die Atmosphäre gedämpft und klar. Tageshelligkeit erzeugt kühl wirkende Außenräume, Schattenflächen bleiben lange frostig. Abende und Nächte vermitteln eine deutlich stärkere Kältewahrnehmung, Innenräume sind nach Einbruch der Dämmerung rascher als tagsüber beheizungsbedürftig. Sonnenschein sorgt kurzfristig für eine spürbare, aber begrenzte Aufhellung, Schattenbereiche bleiben jedoch signifikant kälter. Das Umfeld wirkt ruhig, Bewegungsfreiheit im Freien ist möglich, aber anhaltender Aufenthalt im Freien fühlt sich deutlich kühler an als kurze Aktivitäten.

    Praktische Einordnung

    Januar eignet sich vornehmlich für Reisende mit Schwerpunkt auf winterlichen Stadt- und Kulturaufenthalten sowie für Aktivitäten, die sich gut in beheizten Innenräumen durchführen lassen. Landschafts- und Fototouren sind möglich, erfordern jedoch wintertaugliche Ausrüstung und Achtsamkeit gegenüber vereisten Flächen. Badeaktivitäten im Freien sind wegen der niedrigen Wassertemperatur nur begrenzt realistisch. Für Geschäftsreisen und Museen bietet der Monat geringen Besucherandrang und verlässliche winterliche Bedingungen. Outdoor-Events oder längere Küstenaufenthalte erfordern erhöhte Vorbereitung und wetterangepasste Kleidung.

    Klima Helsinki im Februar

    MaximalØ Temp.MinimalMeerSonneRegentage
    -3 °C-6 °C-10 °C1 °C3 Std./Tag7 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Februar zeigt in Helsinki eine Fortsetzung der winterlichen Verhältnisse mit leicht geringerer Tageserwärmung und etwas intensiverer nächtlicher Abkühlung: Spitzenwerte erreichen -2,5 °C, Tiefstwerte fallen auf -9,5 °C, die mittlere Temperatur liegt bei -6 °C. Die Wassertemperatur ist mit 0,5 °C weiterhin sehr niedrig. Die Sonnenscheindauer steigt moderat auf 2,5 Std./Tag, gleichzeitig sind Niederschlagstage mit 7 Tage/Monat etwas seltener als im Vormonat. Diese Kombination führt zu kalten, aber zunehmend stabileren Tagen mit leicht zunehmender Tageshelligkeit. Die thermische Trägheit des Meeres bleibt hoch, sodass maritime Einflüsse die Temperaturschwankungen nur begrenzt abmildern. Für klimatologische Einordnungen ist die tiefe mittlere Temperatur in Verbindung mit vergleichsweise wenigen, dafür oft lang anhaltenden Niederschlagstagen charakteristisch.

    Subjektive Wahrnehmung

    Die Wahrnehmung im Alltag bleibt kühl und kontinentnal geprägt. Tagsüber ist die Luft klarer und heller als in den vorherigen Wochen, dennoch fühlt sich jeder Aufenthalt im Freien aufgrund der tiefen Nächte kalt an. Sonnenschein wirkt belebend, bringt jedoch nur eine begrenzte Wärmeempfindung. Schattenseiten erscheinen deutlich kälter, windgeschützte Bereiche bieten spürbar mehr Komfort. Abends ist Heizbedarf in Innenräumen ausgeprägt, wodurch Aufenthalte drinnen dominieren.

    Praktische Einordnung

    Februar ist geeignet für reisende, die winterliche Bedingungen gezielt erleben möchten, insbesondere für kulturelle Programme, Museen und indoororientierte Veranstaltungen. Aktivtouren im Freien benötigen spezifische Winterausrüstung und Aufmerksamkeit bei eisigen Verhältnissen. Küstennahe Exkursionen sind möglich, jedoch nicht optimal für Wasseraktivitäten. Geschäftsreisen profitieren von geringerer Nebensaison und gut planbaren innerstädtischen Angeboten. Für Reisende ohne Erfahrung mit starken Frösten sind Aktivitäten im Freien eingeschränkt empfehlenswert.

    Klima Helsinki im März

    MaximalØ Temp.MinimalMeerSonneRegentage
    1 °C-2 °C-5 °C1 °C4 Std./Tag9 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    März markiert in Helsinki den Übergang vom strengen Winter zu einem eher variablen Frühjahrsmonat: Tageshöchstwerte erreichen 1 °C, nächtliche Tiefstwerte betragen -5 °C, die mittlere Temperatur liegt bei -2 °C. Die Wassertemperatur erhöht sich leicht auf 1 °C. Die Sonnenscheindauer steigt auf 4 Std./Tag, während die Zahl der Niederschlagstage mit 9 Tage/Monat wieder etwas ansteigt. Dieses Muster spiegelt eine Phase mit größeren Tagesamplituden und häufiger wechselhaftem Wetter wider. Die Kombination aus zunehmender Sonneneinstrahlung und noch niedrigen nächtlichen Temperaturen führt zu schnell wechselnden Bedingungen tagsüber. Für Klimaanalysen ist die Zunahme der Sonnenstunden bei gleichzeitig moderatem Niederschlag relevant, da sie erste stärkere Erwärmungstendenzen an Land erlaubt, während das Meer weiterhin kühlt.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt wechselhaft und kontrastreich. Tageslicht vermittelt zunehmend Helligkeit und erlaubt angenehmere Außenaktivitäten, gleichzeitig können kühlere Abschnitte und frostige Nächte das Wärmeempfinden rasch reduzieren. In Sonne zeigt sich eine deutlich positivere Empfindung, Schatten und windige Lagen bleiben spürbar frisch. Abende sind weiterhin klar kalt, sodass Aufenthalte im Freien gegen Abend zurückhaltender erfolgen.

    Praktische Einordnung

    März eignet sich für Reisende, die eine Mischung aus urbanen Erkunderlebnissen und ersten outdoororientierten Aktivitäten suchen, wobei Flexibilität beim Programm notwendig ist. Naturbeobachtungen und stadtnahe Spaziergänge profitieren von längeren Tageslichtphasen, gleichzeitig sind Aktivitäten mit Wasserbezug weiterhin eingeschränkt. Für Kultur- und Museumsbesuche bietet der Monat angenehme Bedingungen mit moderatem Besucheraufkommen. Für längere Wander- oder Fahrradtouren ist wetterfeste Ausstattung empfehlenswert.

    Klima Helsinki im April

    MaximalØ Temp.MinimalMeerSonneRegentage
    7 °C4 °C0 °C3 °C6 Std./Tag10 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    April stellt in Helsinki einen deutlichen Frühjahrsaufschwung dar: Tageshöchstwerte erreichen 7 °C, nächtliche Tiefstwerte bleiben bei 0 °C, die mittlere Temperatur liegt bei 3,5 °C. Die Wassertemperatur beträgt etwa 2,5 °C, die Sonnenscheindauer erhöht sich auf 6 Std./Tag und die Zahl der Niederschlagstage liegt bei 10 Tage/Monat. Diese Parameter zeigen eine Phase mit deutlich stärkerer Tagessonneneinstrahlung und noch moderatem Meeresaufheizungsgrad. Das Ergebnis ist eine beschleunigte Boden- und Luftaufwärmung tagsüber, während Nächte weiterhin nahe dem Gefrierpunkt verbleiben können. Klimatisch ist April durch rasche saisonale Umkehrungen geprägt, die sich in der zunehmenden Sonnenbilanz und stabilisierender Temperaturentwicklung widerspiegeln.

    Subjektive Wahrnehmung

    Die Atmosphäre wirkt frischer und heller. Tagsüber ist ein spürbarer Anstieg an Wohlbefinden zu verzeichnen, Sonnentage werden deutlich angenehmer empfunden, während Übergangsperioden mit kühleren Morgen- und Abendstunden weiter vorkommen. Schattenseiten und kühlere Küstenabschnitte bleiben aufmerksamkeitsbedürftig. Abende erfordern weiterhin Jacke oder leichte Wärmeschichten. Insgesamt entsteht ein Eindruck von Aufbruch und zunehmender Bewegungsfreiheit im Freien.

    Praktische Einordnung

    April eignet sich für Reisende, die städtische Erkundungen mit beginnenden Naturbeobachtungen verbinden möchten. Frühlingsspaziergänge, botanische Besuche und offene Museen lassen sich gut planen, während Aktivitäten im Wasser noch nicht realistisch sind. Die erhöhte Sonnenscheindauer begünstigt Fototouren und kurze Ausflüge, jedoch sollten Programme flexibel gegenüber kurzfristigen Kälteeinbrüchen bleiben. Outdoor-Veranstaltungen profitieren von ruhigerer Nebensaison, für längere Outdoor-Abenteuer ist schichtfähige Kleidung ratsam.

    Klima Helsinki im Mai

    MaximalØ Temp.MinimalMeerSonneRegentage
    14 °C9 °C4 °C7 °C8 Std./Tag12 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Mai zeigt in Helsinki klar erkennbare Frühjahrs- bis Frühsommerbedingungen mit deutlich höheren Temperaturen und mehr Sonnenschein: Tageshöchstwerte erreichen 14 °C, nächtliche Tiefstwerte liegen bei 4 °C, die mittlere Temperatur beträgt 9 °C. Die Wassertemperatur erwärmt sich auf 6,5 °C. Die Sonnenscheindauer ist mit 8 Std./Tag relativ hoch, während Niederschlagstage mit 12 Tage/Monat moderat verteilt sind. Diese Werte kennzeichnen eine Phase mit ausgeprägter Tageserwärmung, zunehmender maritime Aufheizung und länger anhaltenden Sonnenperioden. Für Klimabewertungen ist die Kombination aus stärkerer Sonneneinstrahlung und noch moderaten Niederschlagsfrequenzen entscheidend, da sie ein beschleunigtes Vegetationswachstum und spürbare thermische Entspannung gegenüber den Wintermonaten ermöglicht.

    Subjektive Wahrnehmung

    Mai vermittelt ein deutlich milderes und lebendigeres Klima. Tagsüber ist das Empfinden häufig angenehm, insbesondere in sonnigen, windgeschützten Lagen. Schattenbereiche bleiben spürbar kühler, vor allem in Wassernähe. Abende sind meist frisch, aber nicht mehr streng kalt, sodass längere Aufenthalte im Freien wahrscheinlicher werden. Die Umgebung wirkt offener und aktiver, Aufenthalte im Freien sind insgesamt komfortabler als in den vorangehenden Monaten.

    Praktische Einordnung

    Mai ist geeignet für ein breites Spektrum an Reisearten: Städtereisen, Naturbeobachtungen, Radtouren und Küstenausflüge sind gut kombinierbar. Badeaktivitäten sind noch eher limitiert aufgrund moderater Wassertemperaturen, während Tagesausflüge und Wanderungen durch längere Sonnenscheindauer profitieren. Einschränkungen bestehen vor allem in Form von gelegentlichen Niederschlagsphasen und kühleren Abenden, die flexible Kleidung und kurzfristige Programmänderungen erfordern. Insgesamt ist der Monat attraktiv für Reisende, die aktive Erkundungen bevorzugen.

    Klima Helsinki im Juni

    MaximalØ Temp.MinimalMeerSonneRegentage
    19 °C15 °C10 °C12 °C8 Std./Tag11 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Juni repräsentiert den frühen Sommer in Helsinki mit den höchsten Monatswerten des betrachteten Zeitraums: Tageshöchstwerte erreichen 19 °C, nächtliche Tiefstwerte liegen bei 10 °C, die mittlere Temperatur beträgt 14,5 °C. Die Wassertemperatur steigt deutlich auf 11,5 °C. Die Sonnenscheindauer liegt bei 7,5 Std./Tag, die Niederschlagstage betragen 11 Tage/Monat. Diese Parameter beschreiben einen warmen, relativ sonnenreichen Monat mit moderater Niederschlagsverteilung und merklicher Aufwärmung des Meeres. Klimatisch steht Juni für eine ausgeprägte sommerliche Phase mit günstigen thermischen Verhältnissen für vielfältige Außenaktivitäten, wobei das Meer noch eine messbare Kühle aufweist und somit Temperaturkontraste zwischen Land und Wasser bestehen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt angenehm warm und deutlich sommerlich. Tagesabschnitte in Sonne werden als komfortabel empfunden, windgeschützte Bereiche bieten hohen Aufenthaltskomfort. Schattenplätze bleiben erfrischend, insbesondere an der Küste. Abende sind meist mild, sodass längere Außenaufenthalte ohne starke Wärmequellen möglich sind. Insgesamt entsteht ein Eindruck von Offenheit und guter Nutzbarkeit des Außenraums für Freizeitaktivitäten.

    Praktische Einordnung

    Juni eignet sich für ein breites Spektrum an Reisenden: Stadtbesichtigungen, Küstenaktivitäten, Tagestouren und Outdoor-Veranstaltungen sind gut umsetzbar. Wassertemperaturen sind zunehmend nutzbar für kürzere Badeaufenthalte, wobei längere Wasseraufenthalte weiterhin eine gewisse Kälteempfindung erwarten lassen. Für Naturliebhaber sind lange Tageslichtphasen vorteilhaft, für Veranstalter bieten die klimatischen Bedingungen zuverlässige Rahmenbedingungen. Einschränkungen ergeben sich vor allem durch vereinzelte Niederschlagsphasen und kühlere Meeresabschnitte, die entsprechende Planungsflexibilität erfordern.

    Klima Helsinki im Juli

    MaximalØ Temp.MinimalMeerSonneRegentage
    22 °C18 °C13 °C17 °C8 Std./Tag12 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im Juli dominiert ein sommerliches, gemäßigtes Klima mit relativ hohen Tageswerten und milden Nächten. Die maximale Lufttemperatur von 22 °C und die minimale Lufttemperatur von 13 °C zeigen eine deutliche Tag-Nacht-Range. Die durchschnittliche Lufttemperatur liegt bei 17,5 °C. Die Sonnenscheindauer mit etwa 7,5 Std./Tag ist vergleichsweise hoch und begünstigt ausgeprägte Tageserwärmung. Parallel dazu treten an circa 12 Tage/Monat Niederschläge auf, sodass Schauerphasen regelmäßig, jedoch nicht dauerhaft das Wetterbild bestimmen. Die niedrigere Meereskühle wird durch eine Wassertemperatur von 16,5 °C angezeigt, wodurch maritime Einflüsse die nächtliche Abkühlung dämpfen können. Insgesamt ergibt sich ein stabiler Sommermonat mit warmen, sonnenreichen Abschnitten, periodischen Niederschlägen und einer merkbaren maritimen Komponente, die das Temperaturprofil abflacht und das Wärmeempfinden an Küstenabschnitten moderat beeinflusst.

    Subjektive Wahrnehmung

    Tagesabschnitte wirken warm und sonnig mit spürbarer Strahlungswärme. In der Stadt erzeugen direkte Sonnenphasen ein angenehmes Außenklima, während Schattenzonen deutlich kühler erscheinen. Abende sind merklich milder und erleichtern Aufenthalte im Freien. Bei eintretenden Schauern verringert sich die Luftfeuchte kurzfristig, gefolgt von rascher Abkühlung in geschützten Lagen. Die Kombination aus Sonne und gelegentlichem Wind vom Meer vermittelt insgesamt ein komfortables Sommergefühl ohne drückende Hitze.

    Praktische Einordnung

    Der Monat eignet sich besonders für Städtereisen mit ausgeprägten Outdoor-Aktivitäten und für Küstenaufenthalte, weil die Sonnenscheindauer ausgedehnte Außenzeiten erlaubt. Tagestouren, kulturelle Stadtbesuche und Wassersport sind gut kombinierbar, wobei kurzfristige Regenphasen in die Tagesplanung einbezogen werden sollten. Für aktive Erkundungen sind flexible Kleidungsebenen empfehlenswert. Einschränkungen ergeben sich kaum, abgesehen von gelegentlichen Schauern, die vorübergehend Inszenierungen im Freien oder Bootstouren beeinträchtigen können. Insgesamt bietet der Monat hohe Tauglichkeit für vielfältige Reiseformen mit leichter Anpassung an wechselnde Bedingungen.

    Klima Helsinki im August

    MaximalØ Temp.MinimalMeerSonneRegentage
    21 °C17 °C13 °C18 °C7 Std./Tag12 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der August zeigt eine leichte Abkühlung gegenüber dem Hochsommer bei dennoch warmen Tageswerten. Die maximale Lufttemperatur von 20,5 °C und die minimale Lufttemperatur von 12,7 °C markieren eine moderate Tag-Nacht-Differenz. Die durchschnittliche Lufttemperatur beträgt 16,6 °C. Die Sonnenscheindauer liegt bei rund 6,5 Std./Tag und bleibt ausreichend, um weiterhin dominante Tageserwärmung zu erzeugen, wenngleich die Strahlungsdauer bereits abnimmt. Niederschlagsereignisse verteilen sich auf etwa 12 Tage/Monat, weshalb Schauer ein regelmäßiger Bestandteil des Monats sind. Die Wassertemperatur von 17,5 °C signalisiert noch ausgeprägte maritime Erwärmung und unterstützt Aktivitäten am Wasser. Zusammenfassend ist der Monat durch anhaltende Wärme, nachlassende Sonnenscheindauer und eine konstante Niederschlagsneigung gekennzeichnet, wobei das Meerklima weiter stabilisierend wirkt.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wirkt die Atmosphäre zunehmend herbstlich gemildert, ohne die angenehm warme Grundstimmung des Sommers zu verlieren. Tage fühlen sich noch freundlich und zugänglich an, während Schattenzonen schneller als zuvor kühlere Eindrücke vermitteln. Abende werden spürbar frischer und erfordern zusätzliche Kleidung. Sonnige Phasen erzeugen weiterhin ein positives Außenklima, in wolkigen Intervallen bleibt das Gefühl gedämpfter Wärme. Die Präsenz des Meeres vermittelt eine ausgleichende Wirkung bei Temperaturschwankungen.

    Praktische Einordnung

    August ist geeignet für kombinierte Reiseformen: kulturelle Programme in der Stadt lassen sich mit Küstenaufenthalten verbinden. Die noch angenehme Wassertemperatur fördert Freizeitaktivitäten am Meer, zugleich ist das Wetter insgesamt wechselhaft genug, um alternative Innenprogramme vorzusehen. Für Naturbeobachtungen und Landschaftsausflüge sind flexible Tagespläne empfehlenswert, um Regenphasen zu umgehen. Einschränkungen betreffen hauptsächlich planintensive Outdoor-Events, die eine kurzfristige Umplanung erfordern können. Insgesamt bleibt der Monat vielseitig nutzbar bei angemessener Vorbereitung auf variable Bedingungen.

    Klima Helsinki im September

    MaximalØ Temp.MinimalMeerSonneRegentage
    16 °C12 °C8 °C14 °C5 Std./Tag11 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der September kennzeichnet den Übergang zur kühleren Jahreszeit mit spürbarer Reduktion der mittleren Temperaturen. Die maximale Lufttemperatur von 16 °C und die minimale Lufttemperatur von 8 °C ergeben eine moderate Tendenz zur Abkühlung. Die durchschnittliche Lufttemperatur liegt bei 12 °C. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf etwa 4,5 Std./Tag, wodurch die Tageserwärmung deutlich schwächer ausfällt und Sonnenstunden selektiver wirken. Niederschlag tritt an rund 11 Tage/Monat auf und sorgt für häufigere feuchte Intervalle. Die Wassertemperatur von 13,5 °C zeigt den Abklingprozess der sommerlichen Meereswärme, wobei maritime Einflüsse weiterhin das lokale Klima modulieren. In der Gesamtschau steht der Monat für einen klaren saisonalen Übergang von warmen Sommerbedingungen zu kühleren Herbstverhältnissen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima vermittelt wechselhafte, oft frische Eindrücke. Sonnige Abschnitte sind spürbar kürzer und erzeugen angenehme, aber weniger lang anhaltende Wärme. Schattenbereiche sowie Böen führen schnell zu einer kühlen Empfindung. Abende und Morgen erscheinen deutlich kühler und erfordern wärmende Kleidung. Die Atmosphäre wirkt insgesamt gedämpfter und ruhiger als in den Sommermonaten.

    Praktische Einordnung

    Der Monat eignet sich für kulturell orientierte Städtereisen, ruhige Naturerkundungen und Fototouren, bei denen das veränderte Licht und die sich abzeichnende Herbstfärbung von Vorteil sind. Aktivitäten, die lange Sonnenstunden benötigen, sind weniger ideal, während Museen, Ausstellungen und gastronomische Programme gut passen. Für Outdoor-Aktivitäten sollten flexible Alternativpläne vorhanden sein, um nassen Phasen auszuweichen. Einschränkungen betreffen vor allem Wassersport und längere Bootsfahrten ohne witterungsangepasste Ausrüstung.

    Klima Helsinki im Oktober

    MaximalØ Temp.MinimalMeerSonneRegentage
    12 °C7 °C3 °C10 °C3 Std./Tag12 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im Oktober setzt eine markante Abkühlung ein, begleitet von reduzierter Sonnenscheindauer und häufigerem Niederschlag. Die maximale Lufttemperatur erreicht 11,5 °C, die minimale Lufttemperatur liegt bei 2,5 °C. Die durchschnittliche Lufttemperatur beträgt 7 °C. Die Sonnenscheindauer liegt bei 3 Std./Tag und liefert nur noch kurze Perioden intensiver Einstrahlung. An etwa 12 Tage/Monat fallen Niederschläge, wodurch verbreitet feuchte und bewölkte Phasen vorherrschen. Die Wassertemperatur von 9,5 °C unterstreicht das abkühlende Meeresprofil und reduziert maritimen Wärmeeintrag. Insgesamt charakterisiert der Monat den Übergang in den kühlen Jahresabschnitt mit verstärkter Feuchte, abnehmender Tageswärme und zunehmender Bedeutung thermischer Kontraste zwischen Tag und Nacht.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Wetter erscheint überwiegend kühl und oft feucht, mit relativ kurzen sonnigen Intervallen. Tage wirken frisch bis kühl und sind in exponierten Lagen windanfälliger. Abende und Morgen sind deutlich kälter und schaffen eine gedrungene, ruhige Stimmung in städtischen und naturnahen Bereichen. Sonnenschein wirkt schnell wohltuend, bleibt jedoch kurzlebig. Das subjektive Empfinden tendiert zu zurückhaltender Aktivität im Freien.

    Praktische Einordnung

    Der Monat ist geeignet für kulturelle Programme, Museenbesuche und urbane Erkundungen, die nicht auf lange Außenausflüge angewiesen sind. Naturtouren sind möglich, erfordern jedoch geeignete Bekleidung und flexibles Timing wegen häufiger Feuchtephasen. Wassersport verliert an Attraktivität durch kühlere Verhältnisse und sollte nur mit spezifischer Ausrüstung geplant werden. Einschränkungen betreffen insbesondere Aktivitäten mit langer Aufenthaltsdauer im Freien bei ungeschütztem Wetter; Indoor-Alternativen sind sinnvoll einzuplanen.

    Klima Helsinki im November

    MaximalØ Temp.MinimalMeerSonneRegentage
    6 °C2 °C-2 °C6 °C2 Std./Tag13 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der November ist geprägt von weiter sinkenden Temperaturen, deutlich reduzierter Sonnenscheindauer und hoher Feuchtehäufigkeit. Die maximale Lufttemperatur liegt bei 6 °C, die minimale Lufttemperatur bei -2 °C. Die durchschnittliche Lufttemperatur beträgt 2 °C. Die Sonnenscheindauer mit 1,5 Std./Tag ist stark eingeschränkt, was die Tageserwärmung minimiert und längere Phasen mit diffusen Lichtverhältnissen erzeugt. Niederschlag kommt an etwa 13 Tage/Monat vor, wodurch nasse, teils graue Tage dominieren. Die Wassertemperatur von 5,5 °C reflektiert das deutlich kühlere Meer und begrenzt maritime Wärmeeffekte erheblich. Insgesamt zeigt der Monat typische spätherbstliche bis frühwinterliche Bedingungen mit wachsender Wahrscheinlichkeit für Frostabschnitte und reduzierter Aktivitätszeit im Freien.

    Subjektive Wahrnehmung

    Tage vermitteln eine ruhige, oft gedämpfte Atmosphäre mit häufigem Wolkenbild und geringem Sonnenanteil. Außenaufenthalte fühlen sich aufgrund von Kälte und Feuchte schnell belastender an. Abende sind merklich kalt und erfordern durchgehend wärmende Kleidung. Das Licht erscheint flach, wodurch Kontraste und Farben gedämpfter wahrgenommen werden. Allgemein prägen Kürze der Tage und kühle Feuchte das Empfinden.

    Praktische Einordnung

    Der Monat ist primär für indoor-orientierte Reisen geeignet, etwa kulturelle Angebote, gastronomische Erlebnisse und organisierte Programme mit wetterunabhängigen Komponenten. Outdoor-Aktivitäten sind möglich, jedoch nur mit geeigneter, witterungsfester Ausrüstung und kürzeren Zeitfenstern. Einschränkungen ergeben sich durch häufige Nässe, kühle Bedingungen und reduzierte Tageshelligkeit, die längere Spaziergänge und Bootsausflüge unattraktiver machen. Für Reisende mit Fokus auf Stadtleben und Kultur bietet der Monat planbare Vorteile.

    Klima Helsinki im Dezember

    MaximalØ Temp.MinimalMeerSonneRegentage
    2 °C-3 °C-7 °C2 °C1 Std./Tag11 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der Dezember markiert den Übergang in eindeutig winterliche Verhältnisse mit negativen Tiefstwerten, niedriger Sonnenscheindauer und anhaltender Feuchte. Die maximale Lufttemperatur liegt bei 1,5 °C, die minimale Lufttemperatur bei -6,5 °C. Die durchschnittliche Lufttemperatur beträgt -2,5 °C. Die Sonnenscheindauer ist mit 0,8 Std./Tag sehr gering, wodurch Tageserwärmung fast entfällt und diffuse Lichtverhältnisse vorherrschen. An etwa 11 Tage/Monat treten Niederschläge auf, die durch tiefe Temperaturen teilweise in Schneefall übergehen können. Die Wassertemperatur von 2 °C zeigt deutlich kaltes Meereswasser und begrenzt maritime Ausgleichseffekte. Insgesamt präsentiert sich der Monat als klar winterlich mit dominanter Kälte, kurzen Tageslichtphasen und oft ruhigem, teils schneebedecktem Landschaftsbild.

    Subjektive Wahrnehmung

    Die Wahrnehmung ist von Kälte und kurzer Tageshelligkeit geprägt. Außenaufenthalte fühlen sich deutlich frostig an, und selbst sonnige Momente bieten nur kurzzeitig spürbare Wärme. Abende erscheinen streng und erfordern durchgehende Schutzkleidung. Die Stimmung ist zurückhaltend, Licht und Farben sind reduziert. Das Klima vermittelt eine klare Winterruhe, in der Aktivitäten eher komprimiert und gut geplant stattfinden.

    Praktische Einordnung

    Der Monat eignet sich für winterliche Städtereisen mit Fokus auf Museen, Gastronomie und festliche Angebote sowie für Reisende, die winterliche Atmosphäre und mögliche Schneebilder suchen. Outdoor-Aktivitäten sind stärker auf wintertaugliche Programme wie Spaziergänge mit geeigneter Kleidung und klar definierte Kurzaktivitäten beschränkt. Einschränkungen betreffen längere Bootstouren, ungeschützte Wanderungen und unvorbereitete Ausflüge in freie Landschaften. Für planbare, wetterunabhängige Programme bietet der Monat stabile Voraussetzungen bei entsprechender Ausstattung.