Cádiz bietet ein gemäßigt atlantisch geprägtes Klima mit klaren Sommerhochphasen und milden Wintern, was für Reisende aus Deutschland vielfältige Optionen eröffnet. Für Strand- und Wassersport liegt der Fokus auf Monaten mit hohen Tageswerten und warmem Meerwasser. Für Stadt- und Aktivreisen sind die Übergangsphasen attraktiv, weil sie ein gutes Verhältnis aus Sonnenschein und moderaten Temperaturen bieten. Wer reine Ruhe sucht, findet in den kühleren Monaten geringere Besucherzahlen, jedoch höhere Niederschlagswahrscheinlichkeit. Die Klimamuster erlauben eine Staffelung nach Aktivitätsprofilen, ohne dass eine einzelne Periode für alle Zwecke ideal ist.
Beste Reisezeit nach Reisetyp
Badeurlaub und Wassersport
- WassertemperaturDie mittlere Wassertemperatur erreicht Werte von 19 °C bis 22,5 °C und bietet damit besonders ab Juni ausreichende Bedingungen für Baden und viele Wassersportarten.
- SonnenscheindauerDurchschnittliche Sonnenscheindauern von 11 Std./Tag und 12 Std./Tag in den wärmsten Monaten unterstützen planbare Strandtage.
- NiederschlagDie Anzahl der Regentage fällt auf 1,2 Tage/Monat bis 0,5 Tage/Monat, wodurch lange trockene Phasen für Strandaktivitäten entstehen.
Die Kombination aus hohen Tageshöchstwerten, dauerhaft erhöhten Wassertemperaturen und wenigen Regentagen macht den Zeitraum Mitte bis Spätsommer zur zuverlässigsten Option für klassische Strandaufenthalte und die meisten Wassersportarten. Planungen profitieren von stabilen Sonnenstunden, während temporäre Hitze anstrengendere Aktivitäten in den Mittagsstunden einschränken kann.
Aktivurlaub und Sightseeing
- TemperaturkomfortMittlere Tagestemperaturen zwischen 14,1 °C und 18,6 °C ermöglichen ausgedehnte Tagesprogramme ohne extreme Hitze oder Kälteeinfluss.
- Sonnenschein versus RegenSonnenscheindauern von 7 Std./Tag bis 9,8 Std./Tag bei moderaten Regentagen von 6,2 Tage/Monat bis 5 Tage/Monat bieten gute Planbarkeit für Außenaktivitäten.
- Wassertemperatur als RandfaktorWassertemperaturen von 15,6 °C bis 17 °C sind eher zweitrangig für Landaktivitäten, reduzieren aber die Attraktivität langer Badeaufenthalte.
Die Übergangsmonate kombinieren angenehme Lufttemperaturen mit ausreichend Sonne und moderaten Niederschlagsrisiken, wodurch kulturelle Besichtigungen, Wanderungen und Radtouren besonders effizient und komfortabel durchführbar sind.
Sonnenhungrige und intensive Strandtage
- Maximale HitzeHöchstwerte um 30,1 °C bis 30,3 °C liefern intensive Sonneneinstrahlung und hohe Tagestemperaturen für voll ausgeprägte Strandtage.
- Sehr hoher SonnenscheinMit bis zu 12 Std./Tag sind diese Monate ideal für langanhaltenden Aufenthalt im Freien, sofern Hitzepausen eingeplant werden.
- Minimaler NiederschlagMit nur 0,5 Tage/Monat bis 0,6 Tage/Monat sind Niederschlagsunterbrechungen selten, was Outdoor-Planung erleichtert.
Diese kurze Spanne bietet die intensivste Kombination aus Wärme, Sonne und niedriger Regenwahrscheinlichkeit und ist deshalb besonders für Besucher geeignet, die möglichst viel Zeit am Strand und auf dem Wasser verbringen wollen, bei gleichzeitiger Bereitschaft, Hitze zu managen.
Ruhesuche in der Nebensaison
- Geringere BesucherzahlMilde Tagesdurchschnitte um 11,9 °C bis 12,9 °C und geringere touristische Intensität schaffen ruhigere Rahmenbedingungen für entspannte Ortsbesuche.
- Höhere NiederschlagswahrscheinlichkeitRegentage liegen bei 7,6 Tage/Monat bis 8,5 Tage/Monat, wodurch wetterflexible Programme empfehlenswert sind.
- WassertemperaturMit Wassertemperaturen um 16 °C bis 18,5 °C ist das Meer kühl und Energieaufwand für längeres Baden steigt.
Die Wintermonate sind klimatisch mild, jedoch leichter regenbelastet; sie eignen sich für Besucher, die geringe Auslastung und kulturelle Ruhe schätzen, wobei Strandvergnügen eingeschränkt sein kann.
Klima kurz erklärt
Das Klima in Cádiz ist von atlantischen Einflüssen mit einem mediterranen Muster geprägt: trockene, sonnenreiche Sommer und mildere, feuchtere Winter. Die Jahresganglinie zeigt einen klaren Niederschlagsrückgang in den Sommermonaten und steigende Regentage in der kühleren Jahreszeit. Die Wassertemperatur steigt im Jahresverlauf auf Werte über 22,5 °C und fällt im Winter auf etwa 16 °C, was die saisonale Nutzbarkeit des Meeres definiert. Stabile Sonnenscheindauern in Verbindung mit begrenzten Regenereignissen charakterisieren die besten Reisefenster.
Beste Reisezeit nach Monat
Januar
- Temperaturkomfort: Die mittlere Lufttemperatur von 11,9 °C und die durchschnittliche Tiefsttemperatur von 8 °C führen zu insgesamt mäßig kühlen Tagen, die längere Außenaktivitäten einschränken können.
- Sonnenscheindauer: Mit 5 Std./Tag sind Sonnenfenster vorhanden, jedoch begrenzt und erfordern flexiblere Tagesplanungen für Außenprogramme.
- Niederschlag: Etwa 8,5 Tage/Monat mit Regen erhöhen die Wahrscheinlichkeit wetterbedingter Unterbrechungen bei Ausflügen und Strandtagen.
- Wassertemperatur: Das Meer liegt bei 16 °C, was längere Badetätigkeiten reduziert und eher kurze Strandaufenthalte begünstigt.
Februar
- Temperaturkomfort: Tageswerte um 12,4 °C und Nächte um 8,2 °C sorgen für kühle, aber oft angenehme Bedingungen für Kurzexkursionen.
- Sonnenscheindauer: Durchschnittlich 6 Std./Tag ermöglichen mehr nutzbare Tagesstunden im Freien als im Januar.
- Niederschlag: Mit 7,4 Tage/Monat bleibt das Risiko für Regen relativ hoch und verlangt wetterflexible Programme.
- Wassertemperatur: Das Meer mit 15,8 °C bleibt kühl und reduziert die Attraktivität längerer Wassersportaktivitäten.
März
- Temperaturkomfort: Monatsmittel von 14,1 °C bei Tiefstwerten um 9,3 °C ermöglichen deutlich angenehmere Tagesbedingungen für Aktivitäten im Freien.
- Sonnenscheindauer: Etwa 7 Std./Tag bieten ausreichend Licht für Sightseeing und kürzere Wanderungen.
- Niederschlag: 6,2 Tage/Monat zeigen eine abnehmende Regenneigung gegenüber den Wintermonaten, was die Planbarkeit verbessert.
- Wassertemperatur: Mit 15,6 °C ist das Meer noch kühl, sodass Wasseraktivitäten eher ergänzend und kurzfristig sinnvoll sind.
April
- Temperaturkomfort: Tageswerte um 15,8 °C und Nächte bei 11 °C schaffen milde Bedingungen für ganztägige Unternehmungen ohne Hitzebelastung.
- Sonnenscheindauer: Mit 8,5 Std./Tag steigt die Nutzbarkeit des Tageslichts deutlich, was Außenprogramme verlängert.
- Niederschlag: 5 Tage/Monat reduzieren wetterbedingte Unterbrechungen weiter und erhöhen die Verlässlichkeit von Ausflügen.
- Wassertemperatur: Das Meer liegt bei 16 °C, bleibt also für intensives Baden noch unter dem Komfortbereich für längere Aufenthalte.
Mai
- Temperaturkomfort: Ein Monatsmittel von 18,6 °C und Tiefstwerte um 13,7 °C schaffen sehr angenehme Bedingungen für Aktiv- und Kulturtourismus.
- Sonnenscheindauer: Durchschnittlich 9,8 Std./Tag bieten lange helle Tage für Exkursionen und Besichtigungen.
- Niederschlag: Nur 3 Tage/Monat verringern wetterbedingte Planungsunsicherheiten deutlich.
- Wassertemperatur: Das Meer bei 17 °C bleibt frisch, ist aber für kurze Schwimmpausen nutzbar; längeres Baden ist noch etwas eingeschränkt.
Juni
- Temperaturkomfort: Tageshöchstwerte um 27,3 °C und Nächte bei 17,1 °C markieren den Beginn beständig warmer Perioden, die besonders für Strandaktivitäten geeignet sind.
- Sonnenscheindauer: Mit 11 Std./Tag nimmt die verfügbare Tageszeit für Außenaktivitäten deutlich zu.
- Niederschlag: Bei nur 1,2 Tage/Monat ist Regen selten, wodurch Außenpläne vergleichsweise robust bleiben.
- Wassertemperatur: Das Meer erreicht 19 °C und stellt einen deutlichen Sprung zur Bademöglichkeit gegenüber Frühjahr dar.
Juli
- Temperaturkomfort: Sehr hohe Tageshöchstwerte um 30,1 °C und Tiefstwerte um 20,3 °C führen zu intensiver Wärme und erfordern Pausenzeiten bei starker Sonneneinstrahlung.
- Sonnenscheindauer: Mit 12 Std./Tag sind Tage lang und ideal für ausgedehnte Strandaufenthalte.
- Niederschlag: Nur 0,5 Tage/Monat machen Regen zu einem kaum relevanten Planungsfaktor.
- Wassertemperatur: 21,5 °C im Mittel schaffen komfortablere Bedingungen für Baden und Wassersport.
August
- Temperaturkomfort: Tageswerte um 30,3 °C und Nächte bei 21 °C halten die Temperaturen auf hohem Niveau und führen zu ähnlichen Komforteinschränkungen wie im Juli.
- Sonnenscheindauer: Mit 11,5 Std./Tag bleibt ausreichend Tageslicht für Strand- und Outdoor-Aktivitäten.
- Niederschlag: Nur 0,6 Tage/Monat gewährleisten sehr stabile Trockenbedingungen.
- Wassertemperatur: Das Meer mit 22,5 °C bietet die höchsten mittleren Wassertemperaturen des Jahres und erhöht die Attraktivität längerer Badeaufenthalte.
September
- Temperaturkomfort: Mit 23,8 °C mittlerer Lufttemperatur und Tiefstwerten um 19,1 °C sinkt die Hitze spürbar, bleibt aber für angenehme Strandtage geeignet.
- Sonnenscheindauer: Rund 9,5 Std./Tag ermöglichen weiterhin ausgedehnte Aktivitäten im Freien.
- Niederschlag: 2,3 Tage/Monat signalisieren eine Zunahme von Regenereignissen gegenüber dem Hochsommer, bleiben aber moderat.
- Wassertemperatur: Mit 22,5 °C ist das Meer weiterhin warm und unterstützt spätsaisonale Badeaufenthalte.
Oktober
- Temperaturkomfort: Tageswerte um 19,9 °C und Nächte bei 15,5 °C bieten gemäßigte Bedingungen, die für Stadt- und Aktivprogramme komfortabel sind.
- Sonnenscheindauer: Mit 7,5 Std./Tag sind Tageslichtfenster kürzer, aber ausreichend für Tagesausflüge.
- Niederschlag: 5,6 Tage/Monat zeigen eine vermehrte Regenwahrscheinlichkeit, die flexible Planung erfordert.
- Wassertemperatur: Das Meer bei 21 °C bleibt relativ warm, wodurch frühe Badegänge weiterhin möglich sind.
November
- Temperaturkomfort: Monatsmittel von 15,8 °C und Tiefstwerten um 11,6 °C bewirken angenehm kühle Tage für Kultur- und Stadtbesuche.
- Sonnenscheindauer: Mit 5,6 Std./Tag ist die nutzbare Tageslänge begrenzt und Tagesprogramme sollten priorisiert werden.
- Niederschlag: 7,6 Tage/Monat führen zu einer deutlichen Zunahme wetterbedingter Unterbrechungen bei Außenaktivitäten.
- Wassertemperatur: Das Meer liegt bei 18,5 °C und ist für kürzere, eher erfrischende Bäder geeignet, weniger für ausgedehntes Schwimmen.
Dezember
- Temperaturkomfort: Durchschnittswerte von 12,9 °C und Tiefstwerte um 9 °C sorgen für kühle, aber milde Wintertage im Vergleich zu kontinentalen Zonen.
- Sonnenscheindauer: Mit 5 Std./Tag bleibt die Tageslänge kurz, was Innenprogramme begünstigt.
- Niederschlag: Rund 8,4 Tage/Monat erhöhen wetterbedingte Einschränkungen und erfordern flexible Reisepläne.
- Wassertemperatur: 16,5 °C im Meer macht längeres Baden unkomfortabel, wodurch Strandaufenthalte reduziert werden.
Preise und Saisonalität
Die klimatischen Rahmenbedingungen in Cádiz führen zu einer saisonalen Nachfrageverteilung, die sich an deutschen Reisegewohnheiten orientiert: Die Hauptreisezeiten korrespondieren mit den wärmsten und sonnenreichsten Monaten, während die kühleren und regenreicheren Monate ein ruhigeres Angebot mit geringerer Auslastung erzeugen. Deutsche Familien und Pauschalurlauber bevorzugen häufig die Hochsaison, wenn hohe Tageswerte und warme Wassertemperaturen zugleich gegeben sind. Geschäftsreisende, Kulturinteressierte und Aktivurlauber nutzen eher die Übergangsmonate, weil dort ein günstiges Verhältnis aus Sonnenschein und moderaten Temperaturen herrscht. In der Nebensaison sind Verfügbarkeiten und Atmosphäre ruhiger, allerdings steigt die Unwägbarkeit durch mehr Regentage. Preisbild und Verfügbarkeit folgen somit direkt den klimatischen Qualitätsindikatoren und den daraus resultierenden Nachfragezyklen.
Typische Hauptsaison
Typische Zwischensaison
Typische Nebensaison
Zu vermeidende Reisezeiten
Zu vermeidende Reisezeiten Cádiz
In dieser Periode erhöhen sich die Regentage auf Werte zwischen 7,6 Tage/Monat und 8,5 Tage/Monat und die mittleren Lufttemperaturen liegen nur bei 11,9 °C bis 15,8 °C, wodurch Strand- und Badeaufenthalte merklich eingeschränkt sind.
- klassischer Badeurlaub
- wassertemperaturabhängige Wassersportarten
- sonnenorientierte Kurzreisen
Diese Monate weisen sehr hohe Tageshöchstwerte von 30,1 °C bis 30,3 °C, was für hitzeempfindliche Personen und für intensive ganztägige Aktivprogramme unangenehm sein kann, trotz sehr hoher Sonnenscheindauern.
- hitzesensible Reisende
- intensive Tagestouren
- Familien mit kleinen Kindern ohne Hitzeschutz
Im Oktober steigt die Niederschlagswahrscheinlichkeit auf etwa 5,6 Tage/Monat, was die Planbarkeit längerer Outdoor-Programme einschränkt; damit ist bei kurzfristigen wetterfixierten Reisen Vorsicht geboten.
- wetterfixierte Kurzreisen
- unflexible Outdoor-Events