Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.341 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat
Der wärmste Monat ist Juli mit einem Monatsmittel der Lufttemperatur von 16,8 °C und einer maximalen mittleren Wassertemperatur von 17,5 °C.
Kältester Monat
Der kälteste Monat ist Februar mit einem Monatsmittel der Lufttemperatur von -5,0 °C und sehr niedrigen Wassertemperaturen um 0 °C.
Sonnigster Monat
Die längsten durchschnittlichen Sonnenscheindauern treten im Juni auf, mit einem Monatsmittel von 9,5 Std./Tag.
Trockenster Monat
Der relativ trockenste Monat gemessen an der Anzahl der Regentage ist Februar mit 11 Tage/Monat.
Regenreichster Monat
Die größte Häufigkeit an Regentagen tritt unter anderem im Juli auf, mit bis zu 14 Tage/Monat, ein Wert, der auch in August und November erreicht wird.
Beste Reisezeit
Juni bis August bieten das angenehmste Klima. Die Temperaturen liegen meist bei 14,3°C bis 20,5°C, dazu zählen 7,0 bis 9,5 Sonnenstunden und moderater Rege...
Überblick
Tallinn präsentiert ein gemäßigtes Küstenklima mit deutlichem maritimen Einfluss und einer regelmäßigen Abfolge saisonaler Phasen. Die Lage an der Ostsee prägt das Wettergeschehen durch vergleichsweise gleichmäßige Temperaturschwankungen und eine ausgeprägte Verzögerung zwischen Luft- und Wassertemperatur. Jahreszeitliche Übergänge erfolgen schrittweise und sind durch variierende Sonnenscheindauer sowie wechselnde Häufigkeit von Niederschlagsereignissen gekennzeichnet. Die klimatische Struktur ist für Planung, touristische Nutzung und Infrastruktur relevant, da Kälterampen im Spätwinter und eine spürbare Erwärmung im Sommer unterschiedliche Anforderungen an Verkehr, Energiebedarf und Freizeitaktivitäten stellen. Insgesamt ist das Klima so ausbalanciert, dass Extreme selten dauerhaft dominieren, saisonale Schwankungen jedoch für die Gliederung des Jahres und die ökologische Produktivität maßgeblich sind.
Klimacharakteristik
Die klimatischen Kennzeichen von Tallinn kombinieren maritime Milderung mit kontinentalen Einflüssen, was sich in moderaten Sommern und kalten, aber nicht extremen Wintern zeigt. Die tiefste Monatsmittellufttemperatur liegt im Februar bei -5,0 °C, während die höchsten Monatsmittel im Juli bei 16,8 °C erreicht werden. Die Sonnenscheindauer variiert deutlich über das Jahr mit Spitzenwerten im Frühsommer und sehr geringen Mitteln im Winter. Der Jahresgang der Wassertemperatur folgt verzögert der Lufttemperatur und erreicht sein Maximum in der Hauptsommersaison. Die Verteilung der Regentage ist über das Jahr relativ gleichmäßig, mit einzelnen Monaten, die etwas häufiger Niederschlag aufweisen, und einer leichten Zunahme der Häufigkeit in der Spätsaison. Diese Kombination erzeugt ein Klima, das für nordeuropäische Küstenstädte typisch ist und spezifische saisonale Anpassungen in Bauwesen, Tourismus und städtischem Management erfordert.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Die Jahresentwicklung der Lufttemperatur in Tallinn zeigt einen klaren saisonalen Verlauf mit minimalen Werten im Spätwinter und maximalen Werten im Hochsommer. Die kälteste Phase erreicht ihr Minimum im Februar mit -5,0 °C als Monatsmittel, gefolgt von spürbarer Erwärmung im Frühjahr. Im Juli liegt das Monatsmittel bei 16,8 °C, womit die sommerliche Wärme moderat bleibt und längere Hitzeperioden selten sind. Übergangsmonate zeichnen sich durch rasche Anstiege beziehungsweise Abnahmen der Mittelwerte aus, wobei insbesondere der Wechsel von April zu Mai eine markante Erwärmung mit sich bringt. Nächtliche Tiefstwerte sind in der kalten Jahreszeit verbreitet, während Tageshöchstwerte im Sommer auf moderate Magnituden begrenzt bleiben. Dieses Temperaturspektrum bedingt saisonal unterschiedliche Energiebedarfe und saisonale Aktivitätsfenster für Außenwirtschaft und Freizeit.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die Sonnenscheindauer variiert im Jahresverlauf deutlich und bestimmt maßgeblich die saisonale Wahrnehmung des Klimas. Das Maximum der täglichen Sonnenscheindauer wird im Frühsommer erreicht, die höchsten Monatsmittel betragen 9,5 Std./Tag und fallen damit in die Periode mit vergleichsweise längeren, hellen Tagen. In der kalten Jahreshälfte sind die täglichen Mittelstunden hingegen sehr gering, der niedrigste Monatsmittelwert liegt bei 1 Std./Tag, was die kurzen, dunklen Tage charakterisiert. Diese Schwankung beeinflusst die thermische Bilanz, die Vegetationsphasen und Nutzungsfenster für Außenaktivitäten. Die Kombination aus längeren Sonnenscheindauern im Sommer und reduzierten Werten im Winter ist typisch für nördliche Küstenstandorte und wirkt sich direkt auf Sonnenenergiepotenzial und Tagesrhythmus des urbanen Lebens aus.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Häufigkeit der Regentage verteilt sich relativ gleichmäßig über das Jahr, wobei einzelne Monate eine etwas höhere Anzahl von Tagen mit Niederschlag aufweisen. Die meisten Regentage treten in den Sommermonaten sowie im Spätherbst auf, mit Spitzenwerten von 14 Tage/Monat in ausgewählten Monaten. Die geringste Häufigkeit mit 11 Tage/Monat findet sich in der Spätwinterphase. Trotz dieser Variation ist kein ausgeprägtes Trocken- oder Regenmonsoonmuster vorhanden; stattdessen dominieren regelmäßige, häufig kurzzeitige Niederschlagsereignisse. Diese Verteilung hat Bedeutung für Wasserhaushalt, Landwirtschaft und Freizeitplanung, da sie kurze, wiederkehrende Niederschläge wahrscheinlicher macht als anhaltende Trockenperioden oder extreme Regenfälle.
Wassertemperatur im Jahresverlauf
Die jährliche Entwicklung der Ostseewassertemperatur zeigt eine deutliche Verzögerung gegenüber der Lufttemperatur, mit sehr niedrigen Werten im Spätwinter und höchsten Werten im Hochsommer. Zu Beginn des Jahres liegen die Mittelflusswassertemperaturen nahe dem Gefrierpunkt bei 0 °C. Im Verlauf des Frühjahrs steigt die Temperatur schrittweise an und erreicht im Mai bereits deutlich höhere Werte. Das Maximum wird im Juli mit 17,5 °C verzeichnet, danach fallen die Werte allmählich bis in den Winter zurück. Diese saisonale Trägheit beeinflusst Badezeiten, Ökosystemdynamik und den saisonalen Wärmehaushalt der Küstenzone. Die Bandbreite zwischen Minimum und Maximum ist für Aktivitäten am Wasser und marine Ökosysteme von zentraler Bedeutung.
Klimaphasen des Jahres
Winter
Die Winterphase ist geprägt von niedrigen Monatsmitteln, stabilen Kälteperioden und reduzierter Sonnenscheindauer. Typisch sind regelmäßige Nachtfröste und eine verzögerte Erwärmung des Meeres, wodurch Kälteeinbrüche länger wirksam bleiben. In dieser Phase dominieren kurze Tage und häufigere Nebel- oder Hochdruckeinflüsse, die zu klaren Nächten führen können. Die Niederschlagstage treten überwiegend als Schnee oder Mischniederschlag auf, die Häufigkeit ist jedoch nicht außergewöhnlich hoch. Infrastruktur und Mobilität sind saisonalen Belastungen ausgesetzt, während Energiebedarf und städtische Maßnahmen zur Schneeräumung stärker zum Tragen kommen. Insgesamt zeigt der Winter in Tallinn eine konsistente Kälteperiode mit moderater Maritimität.
- Tiefste Monatsmittellufttemperatur beträgt -5,0 °C in Februar.
- Wassertemperatur zu Jahresbeginn liegt bei 0 °C in Januar.
- Sonnenscheindauer im Winterminimum beträgt 1 Std./Tag im Dezember.
- Regentage in der Winterphase erreichen 13 Tage/Monat in Dezember.
- Tiefstwerte der nächtlichen Minimaltemperatur fallen häufig unter -5,0 °C im Februar.
Frühling
Der Frühling zeichnet sich durch eine rasche atmosphärische Erwärmung und einen beschleunigten Anstieg der Sonnenscheindauer aus, was die Wachstumsperiode einleitet. Das Meer erwärmt langsamer als die Luft, weshalb die Küstenzone zunächst noch kühle Wasserwerte aufweist. Übergangsgewitter und wechselhafte Witterung treten gehäuft auf, während Tag-Nacht-Unterschiede an Bedeutung gewinnen. Diese Phase bringt eine deutliche Umkehr von winterlichen zu sommerlichen Bedingungen, die sich über mehrere Wochen vollzieht. Die Zunahme an Tageslicht und höheren Lufttemperaturen verändert das städtische Mikroklima und erlaubt eine gestaffelte Wiederaufnahme von Außennutzungen und saisonaler Infrastrukturarbeit.
- Monatsmittel der Lufttemperatur steigt von -1,8 °C im März auf 9,2 °C im Mai.
- Wassertemperatur erreicht 7,5 °C im Mai.
- Sonnenscheindauer nimmt von 4,5 Std./Tag im März zu auf 8 Std./Tag im Mai.
- Regentage im Frühling betragen 13 Tage/Monat im März.
- Tagesmittel im April liegt bei 3,5 °C als Übergangswert.
Sommer
Die Sommerphase ist durch milde bis gemäßigte Wärme, längere Tage und das Maximum an Wassertemperatur charakterisiert. Hohe Tageslängen und erhöhte Sonnenscheindauer begünstigen Außenaktivitäten und die touristische Nutzung der Küstenzonen. Das Meer erreicht sein Jahresmaximum und trägt zur Stabilisierung nächtlicher Temperaturen bei. Regenereignisse sind weiterhin häufig, treten aber meist kurzfristig auf und beeinflussen das Gesamterlebnis weniger stark als in anderen Regionen mit stärker ausgeprägten Monsunmustern. Insgesamt bietet der Sommer eine ausgewogene Kombination aus Wärme und maritim-modulierter Luftfeuchte, die sommerliche Nutzung und Ökosystemprozesse fördert.
- Höchstes Monatsmittel der Lufttemperatur liegt bei 16,8 °C im Juli.
- Wassertemperatur erreicht ihr Maximum mit 17,5 °C im Juli.
- Sonnenscheindauer ist im Juni mit 9,5 Std./Tag am höchsten.
- Regentage im Hochsommer betragen 14 Tage/Monat im Juli.
- Tagesmittel im August liegt bei 16,4 °C als Spätsommerwert.
Herbst
Der Herbst steht für eine schrittweise Abkühlung, abnehmende Sonnenscheindauer und eine Zunahme an häufigen Niederschlagsereignissen in der Spätsaison. Die Wassertemperatur bleibt zu Beginn moderat warm, kühlt jedoch im Verlauf deutlich ab. Die Kombination aus kühler werdender Luft und erhöhter Feuchte führt zu verstärkten Nebel- und Sturmperioden an der Küste. Infrastruktur und Verkehr sind durch wechselhafte Bedingungen stärker beansprucht, während die Landnutzung und Ökosysteme auf die Rückbildung der Wachstumsperiode reagieren. Die Herbstphase markiert den Übergang zurück zur winterlichen Grundstimmung mit zunehmender Häufigkeit von längeren Niederschlagsserien.
- Monatsmittel der Lufttemperatur liegt bei 12,0 °C im September und fällt bis auf 2,0 °C im November.
- Wassertemperatur im September beträgt 13 °C.
- Sonnenscheindauer nimmt bis auf 3,5 Std./Tag im Oktober ab.
- Regentage erreichen 14 Tage/Monat im November.
- Oktober-Monatsmittel der Lufttemperatur beträgt 7 °C.
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Tallinn im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| -2 °C | -5 °C | -8 °C | 0 °C | 2 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Die klimatologische Einordnung für Januar in Tallinn weist typische winterliche Bedingungen mit maritimem Einfluss auf. Die mittlere Temperatur liegt bei -4,5 °C, die Tageshöchstwerte erreichen etwa -1,5 °C und die nächtlichen Tiefstwerte fallen auf rund -7,5 °C. Die Wassertemperatur beträgt 0 °C und signalisiert sehr kalte Küstenverhältnisse. Die geringe Sonnenscheindauer von 1,5 Std./Tag kombiniert mit 12 Tage/Monat mit Niederschlag ergibt eine gedrückte Strahlungsbilanz. Im Vergleich zur kältesten Phase im Februar mit einer mittleren Temperatur von -5 °C ist Januar geringfügig milder. Die Kombination aus niedrigen Luftwerten, eingeschränkter Sonneneinstrahlung und häufiger Feuchte fördert stabile Schichtungen, Bodenfrost und lokale Nebelbildung. Insgesamt zeigt der Monat einen winterlichen Zustand mit begrenzter Sonnenscheindauer und einer Wassertemperatur, die an die Grenze zwischen offener See und temporärem Meereis erinnert.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima klar winterlich und gedämpft. Tagsüber bleibt die Atmosphäre kühl und häufig trüb, sodass direkte Sonnenwärme kaum spürbar ist. Am Abend nimmt die Kälte merklich zu und Frostflächen sowie gefrorene Uferabschnitte treten sichtbarer hervor. Schattenseiten von Gebäuden und in Parks bleiben länger kalt, während exponierte, hell beleuchtete Flächen vergleichsweise etwas freundlicher erscheinen. Die Luft wirkt feucht und schwer, wodurch Temperaturen kälter empfunden werden als die Luftanalyse vermuten lässt. Insgesamt entsteht ein ruhiges, gedrücktes Klima ohne ausgeprägte Tageserwärmung.
Praktische Einordnung
January eignet sich vor allem für Reisende, die winterliche Stadtbilder, ruhige Museumsbesuche und saisonale Kulturprogramme suchen. Aktivitäten an der Küste sind durch kalte Luft- und Wassertemperaturen eingeschränkt und erfordern entsprechende Ausrüstung. Spaziergänge in der Altstadt bleiben möglich, jedoch sind Freiluftprogramme anfälliger für Nebel und kurze Sichtweiten. Für Fotografie und Architekturinteresse bietet der Monat klare Gestaltungsbedingungen, während Strandnahe Erkundungen und Wassersport nicht empfehlenswert sind. Transport und Infrastruktur bleiben grundsätzlich funktional, Planungen sollten jedoch winterbedingte Verzögerungen berücksichtigen.
Klima Tallinn im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| -2 °C | -5 °C | -8 °C | 0 °C | 3 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Februar in Tallinn repräsentiert den kältesten Abschnitt der dargestellten Periode und zeigt eine leicht verstärkte Winterprägung. Die mittlere Temperatur beträgt -5 °C, die Tageshöchstwerte liegen bei etwa -1,8 °C und die Tiefstwerte bei -8,2 °C. Die Wassertemperatur verbleibt bei 0 °C, was auf sehr kalte Küstenbedingungen hindeutet. Mit einer moderaten Sonnenscheindauer von 3 Std./Tag und 11 Tage/Monat mit Niederschlag bleibt die Strahlungsbilanz begrenzt, jedoch etwas sonnenreicher als im vorangehenden Januar. Diese Kombination führt zu häufigeren Frostperioden und längeren Intervalle mit geschlossener Schneedecke in geschützten Bereichen. Die geringere mittlere Temperatur gegenüber den angrenzenden Monaten verstärkt die winterliche Stabilität der Luftschichtung und begünstigt ruhiges, kaltes Wetter mit geringer Tagesamplitude.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt im Alltag ausgesprochen winterlich und streng. Tagsüber ist die Umgebung kalt und oft klarer als im Vormonat, wodurch sonnige Phasen zwar heller, aber nicht wesentlich wärmer erscheinen. Abends verstärkt sich die Kälte deutlich, Frostflächen bleiben bestehen und offene Wasserflächen können vereist wirken. Schattenbereiche fühlen sich besonders kühl an, während windgeschützte Lagen vergleichsweise weniger hart erscheinen. Insgesamt entsteht ein klares, ruhiges Wintergefühl mit merklicher Kälteempfindung bei längeren Aufenthalten im Freien.
Praktische Einordnung
Februar eignet sich für Reisende, die winterliche Landschaften, saisonale Kulturangebote und ruhige Städtereisen bevorzugen. Aktivitäten im Freien erfordern warme Ausrüstung; Küsten- und Wassersportaktivitäten sind durch sehr kalte Verhältnisse praktisch ausgeschlossen. Spaziergänge und historische Besichtigungen bleiben attraktiv, jedoch sollten mögliche Eis- und Frostflächen berücksichtigt werden. Für Fotografie mit klarer Winterlichtstimmung ist der Monat günstig, während offene Freizeitangebote in Küstennähe eingeschränkt sind. Komfortorientierte Reisen profitieren von entsprechender Planung hinsichtlich Kleidung und Mobilität.
Klima Tallinn im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 2 °C | -2 °C | -5 °C | 1 °C | 5 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der März markiert den Beginn der Übergangsphase hin zu milderen Verhältnissen während des Frühlingsanbruchs. Die mittlere Lufttemperatur beträgt -1,8 °C, die Tageshöchstwerte können bis zu 1,8 °C ansteigen und die nächtlichen Tiefstwerte liegen bei etwa -5,3 °C. Die Wassertemperatur erreicht 1 °C, was eine beginnende Erwärmung der Küste anzeigt. Die Sonnenscheindauer steigt auf 4,5 Std./Tag, begleitet von 13 Tage/Monat mit Niederschlag, wodurch die Dynamik zwischen Erlangung von mehr Strahlung und noch häufigen Feuchteeinträgen sichtbar wird. Im Vergleich zu den deutlich kälteren Wintermonaten zeigt sich ein spürbarer Anstieg der Tageshelligkeit und eine Zunahme positiver Energiezufuhr, die Bodenfrost und Restschnee zunehmend reduziert. Die meteorologische Lage ist oft wechselhaft mit raschen Temperatur- und Bewölkungsveränderungen.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima im März deutlich wechselhafter und frühlingshaft angedeutet. Tagsüber sind Phasen mit spürbar milderer Luft vorhanden, begleitet von klarerem Licht und einer spürbaren Auflockerung gegenüber der Winterruhe. Abends kehrt Kühle zurück und längere Aufenthalte im Freien erfordern angepasste Kleidung. Schattenseiten erscheinen noch kalt, während sonnenbeschienene Bereiche deutlich angenehmer empfunden werden. Insgesamt entsteht ein Eindruck von beginnender Öffnung der Jahreszeit, geprägt von unbeständigem Wechsel zwischen Kälte und milderen Abschnitten.
Praktische Einordnung
März eignet sich für Reisen mit Fokus auf städtische Erkundungen, Kulturprogramme und auf die sukzessive Öffnung saisonaler Angebote. Outdoor-Aktivitäten profitieren von zunehmender Tageshelligkeit, sind jedoch weiterhin wetterabhängig und können durch Kühle am Abend eingeschränkt sein. Aktivitäten in Küstennähe sehen sich noch kühlen Bedingungen gegenüber, während Besichtigungen, Museen und Stadtrundgänge gut kombinierbar sind. Für Naturbeobachtung ist der Monat interessant aufgrund des Übergangscharakters, zugleich erfordert er Flexibilität in der Tagesplanung.
Klima Tallinn im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 8 °C | 4 °C | -1 °C | 3 °C | 6 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der April zeigt einen klaren Frühlingscharakter mit positivem Temperaturantrieb und längeren Sonnenphasen. Die mittlere Temperatur liegt bei 3,5 °C, Tageshöchstwerte können bis zu 7,5 °C erreichen und Tiefstwerte fallen auf etwa -0,5 °C. Die Wassertemperatur beträgt 2,5 °C, was eine deutliche Erwärmung gegenüber dem Ende des Winters signalisiert. Die Sonnenscheindauer steigt auf 6 Std./Tag, begleitet von 12 Tage/Monat mit Niederschlag, wodurch die Strahlungsgewinne merklich zunehmen. Diese Konstellation fördert rasches Pflanzenwachstum in städtischen Grünflächen und reduziert die Häufigkeit von Bodenfrost im Verlauf des Monats. Übergangsführung zwischen kalten Resten und zunehmend stabileren milden Phasen prägt die meteorologische Variabilität.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wird das Klima als spürbar frühlingshaft empfunden. Tagsüber vermittelt die vermehrte Sonneneinstrahlung eine deutlich mildere Atmosphäre, sodass Außenaufenthalte angenehmer werden. Am Abend bleibt die Luft kühl und verlangt leichte zusätzliche Kleidung, vor allem in schattigen Bereichen. Schatten und windoffene Küstenabschnitte können noch kühl erscheinen, während innerstädtische, sonnige Plätze deutlich wärmer wahrgenommen werden. Insgesamt entsteht ein Gefühl von Aufbruch und zunehmender Wärme bei weiterhin variabler Witterung.
Praktische Einordnung
April eignet sich für kulturelle Städtereisen, stadtnahe Naturerkundungen und Spaziergänge, bei denen die zunehmende Tageshelligkeit von Vorteil ist. Aktivitäten, die von milderen Bedingungen profitieren, lassen sich zunehmend planen, zugleich sind wetterabhängige Angebote noch nicht durchgehend verlässlich. Küstennahe Freizeitangebote bleiben je nach Aktivität eingeschränkt durch kühle Wassertemperaturen. Für Fotografie und urbane Entdeckungen bietet der Monat günstige Lichtverhältnisse und geringere Besucherzahlen als in der Hochsaison.
Klima Tallinn im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 14 °C | 9 °C | 5 °C | 8 °C | 8 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Mai kennzeichnet eine deutliche Verschiebung in Richtung milder Frühlingsverhältnisse mit verstärkter Strahlungszufuhr. Die mittlere Temperatur liegt bei 9,2 °C, die Tageshöchstwerte erreichen bis zu 13,5 °C und die Tiefstwerte bleiben bei circa 5 °C. Die Wassertemperatur steigt auf 7,5 °C, was eine spürbare Erwärmung der Küste signalisiert. Die Sonnenscheindauer beträgt 8 Std./Tag und die Niederschlagsverteilung zeigt 12 Tage/Monat mit Niederschlag. Diese Kombination führt zu stabileren, milderen Tagen, einem beschleunigten Blatt- und Vegetationswachstum und zu besseren Bedingungen für Freiluftaktivitäten. Im Übergang zum Frühsommer sind Temperatursprünge möglich, jedoch dominiert eine tendenzielle Erwärmung gegenüber den Vormonaten.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima im Mai deutlich angenehmer und luftiger. Tagsüber verteilt sich Wärme spürbar und sonnige Stunden bringen ein frisches Wohlgefühl, insbesondere in offenen, geschützten Lagen. Abends kühlt die Luft noch merklich ab, sodass leichte Jacken geboten sind. Schattenbereiche vermitteln weiterhin eine gewisse Frische, während sonnenbeschienene Plätze als deutlich behaglicher empfunden werden. Insgesamt vermittelt der Monat das Gefühl eines echten Frühlings mit zunehmender Aktivität im Freien und angenehmer Balance zwischen Sonne und Kühle.
Praktische Einordnung
Mai ist geeignet für vielfältige Reisearten wie Kultur- und Städtereisen, Rad- und Wanderaktivitäten sowie erste Küstenexkursionen mit eingeschränktem Wasserkontakt. Die milderen Tage erleichtern längere Außenaktivitäten und Ausflüge in Parks und Naturgebiete, wobei küstennahe Wasseraktivitäten noch von der kühleren Wassertemperatur betroffen sind. Die Kombination aus moderater Niederschlagsneigung und längeren Tageslichtphasen schafft gute Bedingungen für Fotografie und Erkundungen bei geringerer Besucherfrequenz als in den Sommermonaten.
Klima Tallinn im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 19 °C | 14 °C | 10 °C | 14 °C | 10 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Juni markiert den Eintritt in die sommerliche Phase mit den höchsten mittleren Temperaturen der betrachteten Periode. Die mittlere Lufttemperatur beträgt 14,3 °C, Tageshöchstwerte erreichen bis zu 18,5 °C und die nächtlichen Tiefstwerte liegen bei etwa 10 °C. Die Wassertemperatur ist mit 13,5 °C deutlich wärmer als in den Frühlingsmonaten. Die Sonnenscheindauer liegt bei 9,5 Std./Tag, begleitet von 13 Tage/Monat mit Niederschlag. Diese Konstellation führt zu stabileren, wärmeren Tagen und einer insgesamt erhöhten thermischen Energie im System, sodass maritime Einflüsse weiterhin spürbar, jedoch weniger dominierend sind als im Frühjahr. Der Monat bildet das Maximum der saisonalen Erwärmung vor Beginn des Hochsommers.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima im Juni freundlich und deutlich wärmer als in den vorangehenden Monaten. Tagsüber sind längere warme Phasen präsent, die Aktivität im Freien deutlich erleichtern. Abends bleiben die Nächte vergleichsweise mild, sodass Aufenthalte im Freien bis spät möglich sind. Schattenplätze bieten angenehme Erholung bei starker Sonneneinstrahlung, während offene, exponierte Flächen Wärme spürbar akzentuieren. Die Atmosphäre erscheint insgesamt lebhafter und geeigneter für längere Außenerlebnisse.
Praktische Einordnung
Juni eignet sich gut für eine breite Palette von Reisen: Städtereisen, Aktivurlaub, Küstenaufenthalte und Naturerkundungen. Die deutlich höheren Luft- und Wassertemperaturen ermöglichen verstärkte Freiluftnutzung und erste sichere Wasseraktivitäten, wobei wetterbedingte Regenschauer berücksichtigt werden sollten. Für Veranstaltungen im Freien und Wanderungen bieten die langen Tageslichtphasen vorteilhafte Bedingungen. Planung kann flexibel sein, wetterbedingte Schauer erfordern jedoch weiterhin eine konservative Tagesorganisation.
Klima Tallinn im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 21 °C | 17 °C | 13 °C | 18 °C | 9 Std./Tag | 14 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Juli zeigt ein gemäßigtes Sommerprofil mit maximalen Tageswerten um 20,5 °C und nächtlichen Tiefstwerten um 13 °C bei einem Monatsmittel von 16,8 °C. Die Wassertemperatur liegt bei etwa 17,5 °C, wodurch das maritime Milieu spürbar ist. Die Sonnenscheindauer ist mit 8,5 Std./Tag relativ hoch, gleichzeitig treten 14 Tage/Monat mit Niederschlag auf, was auf eine Abfolge aus sonnigen Phasen und gelegentlichen Schauern hindeutet. Die thermische Amplitude bleibt moderat, was auf den dämpfenden Einfluss des angrenzenden Meeres verweist. Insgesamt entspricht das Muster einem kühlen bis gemäßigten Sommerklima an der Ostseeküste: ausreichend Sonnenschein für sommerliche Bedingungen, aber keine ausgeprägten Hitzeperioden, und eine vergleichsweise häufige, jedoch meist kurzzeitige Niederschlagsneigung.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima tagsüber angenehm warm und gut geeignet für Aktivitäten im Freien. In der Sonne entsteht ein spürbares Wärmeempfinden, im Schatten kühlt es merklich ab. Abende und Nächte sind deutlich frischer, sodass leichte Bekleidung für den Abend sinnvoll ist. Die Meeresnähe vermittelt eine beständige Kühle in windigen Lagen, während geschützte Innenhöfe länger Wärme speichern. Regenepisoden sind meist kurz und wechseln mit sonnigen Abschnitten, wodurch Außenaufenthalte gut planbar bleiben.
Praktische Einordnung
Die Bedingungen eignen sich für städtische Besichtigungen, Strandaufenthalte und kulturelle Angebote. Tagesausflüge entlang der Küste sind unproblematisch, wobei wasserbezogene Aktivitäten von der relativ moderaten Wassertemperatur profitieren. Reiserouten sollten kurzfristige Wetterwechsel berücksichtigen, insbesondere wenn Aktivitäten im Freien geplant sind. Für Abendprogramme ist eine zusätzliche Schicht Kleidung empfehlenswert. Insgesamt passt das Klima zu aktiven und naturnahen Reisen mit flexibler Tagesplanung.
Klima Tallinn im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 20 °C | 16 °C | 13 °C | 17 °C | 7 Std./Tag | 14 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
August präsentiert einen späten Sommerzustand mit einer maximalen Tagestemperatur von rund 20 °C und nächtlichen Tiefstwerten bei etwa 12,8 °C, das Monatsmittel liegt bei 16,4 °C. Die Wassertemperatur bleibt mit 17 °C vergleichsweise warm, die Sonnenscheindauer liegt bei etwa 7 Std./Tag. Mit 14 Tagen Niederschlag pro Monat zeigt sich eine anhaltende Tendenz zu regelmäßigen, teils kurzen Niederschlagsereignissen. Das Klima bleibt maritim geprägt: die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht sind moderat, die Anwesenheit des Meeres mildert Extreme. Insgesamt ist August ein Übergangsmonat, der noch sommerliche Bedingungen bietet, aber bereits eine leichte Abnahme der Sonnenscheindauer und eine unveränderte Frequenz an Niederschlägen aufweist.
Subjektive Wahrnehmung
Die Witterung fühlt sich tagsüber angenehm und mild an, wobei Sonne schnell Wärme erzeugt. Schattenplätze bieten spürbare Erleichterung, besonders in städtischen Bereichen. Abende sind deutlich kühler und erfordern eine zusätzliche Lage Kleidung. Die Nähe zum Meer sorgt für eine konstante Frische, sodass windgeschützte Orte als wärmer empfunden werden. Niederschlagsabschnitte treten zwischendurch auf und verändern kurzfristig das Aktivitätsangebot im Freien.
Praktische Einordnung
August eignet sich für eine Mischung aus Strand- und Kulturerlebnis. Aktivitäten auf dem Wasser profitieren von der noch moderaten Wassertemperatur, während Stadtbesichtigungen von den insgesamt stabilen Tagesbedingungen profitieren. Für längere Outdoor-Etappen ist wetterfeste, aber leichte Ausrüstung empfehlenswert, um auf kurzzeitige Regenereignisse zu reagieren. Flexibilität bei der Tagesplanung erhöht die Reisekomfortabilität, und für Abendveranstaltungen ist eine wärmende Schicht ratsam.
Klima Tallinn im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 16 °C | 12 °C | 9 °C | 13 °C | 5 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
September markiert einen deutlich sichtbaren Übergang zum Herbst: die Tagesmaxima liegen bei etwa 15,5 °C, nächtliche Tiefstwerte bei 8,5 °C und das Monatsmittel beträgt rund 12 °C. Die Wassertemperatur fällt auf etwa 13 °C, während die Sonnenscheindauer mit etwa 5 Std./Tag merklich abnimmt. Die Anzahl der Niederschlagstage liegt bei circa 12 Tage/Monat, was weiterhin gelegentliche, aber nicht dominierende Niederschläge bedeutet. Dieses Muster weist auf eine abkühlende, dennoch maritime Jahreszeit hin, in der die Wärme der Sommermonate rasch schwindet und die Küste die Temperaturdynamik durch eine moderate Abkühlung des Meerwassers beeinflusst.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag legt sich eine spürbare Kühle in den Morgen- und Abendstunden über die Stadt, tagsüber sind sonnige Abschnitte noch angenehm, aber kürzer. Schatten wirkt deutlich kühler als sonnige Bereiche. Abende fühlen sich frisch bis kühl an, wodurch wärmere Bekleidung üblich wird. Windige Abschnitte verstärken das Gefühl von Herbstlichkeit, und nasse Witterung verändert kurzfristig die Aufenthaltsqualität im Freien.
Praktische Einordnung
September ist gut geeignet für kulturorientierte Reisen und Naturszenarien, die den saisonalen Wandel zeigen. Küstennahe Aktivitäten sollten die kühler gewordenen Wasserbedingungen berücksichtigen. Tagesausflüge und Wanderungen profitieren von geringerer Besucherfrequenz, gleichzeitig sind wetterangepasste Kleidungswahl und flexible Pläne ratsam. Für intensive Badeurlaube ist dies weniger ideal, während Fototouren, Stadterkundungen und gastronomische Entdeckungen gut umsetzbar sind.
Klima Tallinn im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 10 °C | 7 °C | 4 °C | 9 °C | 4 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Oktober steht für ausgeprägte Herbstbedingungen mit Tagesmaxima um 10 °C, nächtlichen Minimalwerten nahe 4 °C und einem Monatsmittel von etwa 7 °C. Die Wassertemperatur sinkt auf circa 8,5 °C, die Sonnenscheindauer reduziert sich auf rund 3,5 Std./Tag und es treten etwa 13 Tage/Monat mit Niederschlag auf. Diese Kombination weist auf zunehmend kühle, feuchte und wolkenreichere Verhältnisse hin. Das Klima ist weiterhin von maritimer Dämpfung geprägt, Extreme bleiben begrenzt, jedoch nehmen Bewölkung und Niederschlagsfrequenz zu, sodass die verfügbare Sonnenscheindauer deutlich eingeschränkt ist.
Subjektive Wahrnehmung
Der Alltag wirkt geprägt von kürzeren und kühleren Tagen. Sonnenfenster liefern gelegentlich angenehme Momente, bleiben jedoch kurz. Schatten und windige Lagen erscheinen deutlich kälter, und feuchte Luft verstärkt das Kälteempfinden. Abends wird rasch kühler, sodass wärmende Kleidung und Schutz vor Nässe zur Routine gehören. Straßen und Parks zeigen eine herbstliche Atmosphäre mit hoher Luftfeuchte.
Praktische Einordnung
Dieser Monat eignet sich für ruhige Kulturreisen, Museumsbesuche und urbane Entdeckungen, weniger für längere Strandaufenthalte. Aktivitäten im Freien erfordern wasserabweisende Bekleidung und eine konservative Zeitplanung, da Tageslicht und trockene Phasen begrenzt sind. Transport- und Ausflugsangebote bleiben verfügbar, allerdings sollten Reisende auf mögliche Witterungsbedingte Einschränkungen achten. Abendprogramme sind mit zusätzlicher Wärmeschicht besser zu genießen.
Klima Tallinn im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 5 °C | 2 °C | -1 °C | 4 °C | 2 Std./Tag | 14 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
November zeigt klare Vorboten des Winters mit Tagesmaxima um 5 °C, nächtlichen Tiefstwerten nahe -1 °C und einem Monatsmittel von etwa 2 °C. Die Wassertemperatur liegt bei circa 4 °C, die Sonnenscheindauer reduziert sich auf rund 2 Std./Tag und die Niederschlagsfrequenz erreicht etwa 14 Tage/Monat. Dieses Profil weist auf kalte, feuchte und oft graue Verhältnisse hin, in denen die Küste die Lufttemperaturen moderat beeinflusst, zugleich aber das Meer deutlich abgekühlt ist. Insgesamt dominiert ein dunklerer, wind- und niederschlagsanfälliger Abschnitt des Jahres mit geringen Sonnenanteilen.
Subjektive Wahrnehmung
Der Tagesverlauf wirkt gedrungen und kühl, mit limitiertem Tageslicht und häufig bewölktem Himmel. Sonnenauftritte sind selten und vermitteln nur kurzzeitig Wärme. Abende und Morgen erscheinen deutlich frostgefährdet und kalt, sodass wärmende Kleidung und Schutz vor Wind zur Grundausstattung gehören. Feuchte Luft sorgt für ein anhaltend klammes Empfinden, das Innenräume als deutlich wärmer erscheinen lässt.
Praktische Einordnung
Für Reisen ist dieser Monat geeignet, wenn Fokus auf Indoor-Aktivitäten wie Museen, Gastronomie und kulturelle Veranstaltungen liegt. Outdoor-Programme sind durch kühle und feuchte Bedingungen eingeschränkt und erfordern wetterfeste Ausrüstung. Küstennahe Exkursionen sind möglich, sollten jedoch kurz und gut geplant sein. Für Reisende, die winterliche Atmosphäre und ruhige Städtetage schätzen, ist der Zeitraum geeignet, für sonnensuchende oder wasserorientierte Reisen weniger.
Klima Tallinn im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 °C | -3 °C | -6 °C | 2 °C | 1 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Dezember weist winterliche Verhältnisse auf mit Tageshöchstwerten um 0,5 °C, nächtlichen Tiefstwerten bei etwa -5,5 °C und einem Monatsmittel von rund -2,5 °C. Die Wassertemperatur liegt bei ungefähr 1,5 °C, die Sonnenscheindauer ist sehr gering bei etwa 1 Std./Tag und es treten circa 13 Tage/Monat mit Niederschlag auf. Diese Zusammenstellung kennzeichnet einen kalten, kurzlichtigen Monatsabschnitt, in dem das Meer die Temperaturdynamik dämpft, zugleich aber sehr kalte Nächte möglich sind. Die Kombination aus niedrigen Temperaturen, reduziertem Sonnenschein und häufigen Niederschlägen prägt eine klare Winterphase an der Küste.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt im täglichen Erleben deutlich winterlich und sparsam an Tageslicht. Sonnenstunden sind selten, wodurch Außenaufenthalte schnell als kalt empfunden werden. In der Nacht und in geschützten Lagen herrscht spürbare Kälte, die wärmende Kleidung sowie Schutz vor Wind und Nässe erfordert. Innenräume vermitteln aufgrund der Kontraste schnell Geborgenheit, während Außenbereiche nüchtern und reduziert wahrgenommen werden.
Praktische Einordnung
Dezember ist geeignet für Reisende, die winterliche Stadtbilder, Adventsatmosphäre und Indoor-Kultur suchen. Außenaktivitäten sind wetterabhängig und erfordern ausgeprägte Kälteschutzmaßnahmen. Verkehrs- und Ausflugsplanungen sollten Puffer für witterungsbedingte Verzögerungen enthalten. Für Aktivitäten am Meer sind eingeschränkte Optionen zu erwarten, während Museen, Gastronomie und saisonale Veranstaltungen den Schwerpunkt bilden.