Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.344 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat
Der wärmste Monat ist Juli mit einer höchsten Monatsmaximumtemperatur von 21,7 °C und einem Monatsmittel von 17,5 °C, begleitet von der höchsten täglichen Sonnenscheindauer.
Kältester Monat
Der kälteste Monat ist Januar mit den niedrigsten Monatsmitteln, einer tiefsten Nacht- und Monatsmitteltemperatur von -6,5 °C respektive -3,5 °C.
Sonnigster Monat
Die größte mittlere Sonnenscheindauer tritt im Juli auf mit 7,5 Std./Tag, was die sommerlichen Tagesbedingungen deutlich prägt.
Trockenster Monat
Der trockenste Monatsmittelwert in Bezug auf Regentage findet sich im April mit 12 Tage/Monat, verbunden mit steigender Sonnenscheindauer und schnelleren Temperaturanstiegen.
Regenreichster Monat
Der regenreichste Monatsmittelwert an Regentagen ist der Dezember mit 18 Tage/Monat, gekoppelt an geringe Sonnenscheindauer und niedrige Wassertemperaturen.
Beste Reisezeit
Am angenehmsten reist du von Mitte Mai bis Anfang September. Dann liegen die Ø-Temperaturen bei 11,0-17,5°C, es gibt 6,0-7,5 Sonnenstunden und meist 12-14 ...
Überblick
Oslo präsentiert ein gemäßigtes Küstenklima mit klaren saisonalen Abfolgen, die durch die Nähe zum Meer und die nördliche Lage geprägt werden. Die Jahreszeitwechsel sind deutlich ausgeprägt: kalte, relativ schneereiche Winter wechseln in eine rasch ansteigende Übergangsphase, gefolgt von einem vergleichsweise kurzen, aber hellen Sommer und einem kühlen, feuchteren Herbst. Lokal topographische Einflüsse führen zu moderaten Variationen zwischen innerstädtischen Lagen und Fjordnähe. Klimaindizes über mehrere Jahre zeigen stabile saisonale Muster ohne extreme ariden oder tropischen Kennzeichen. Diese Charakteristik begünstigt eine Vegetationsperiode mit klar abgrenzbaren Wachstumsphasen und eine sommerliche Erholungszeit an Küstenabschnitten, während Wintermonate deutliche Einschränkungen für Außenaktivitäten mit sich bringen.
Klimacharakteristik
Die Klimacharakteristik von Oslo ist durch eine maritime Milderung und ausgeprägte saisonale Schwankungen geprägt. Die kältesten Monate weisen deutlich negative Monatsmitteltemperaturen auf, während die wärmsten Monate ein moderates Sommermaximum erreichen. Die Sonnenscheindauer steigert sich von sehr geringen Werten im tiefen Winter auf Spitzen im Juli, was den sommerlichen Tagesablauf deutlich verlängert. Die Verteilung der Regentage zeigt eine leichte Zunahme in den Herbst- und Wintermonaten, während späte Frühjahrs- und Sommermonate vergleichsweise weniger feuchte Tage aufweisen. Die Wassertemperatur am Fjord folgt dem Lufttemperaturverlauf mit saisonalem Maximum im Hochsommer und ausgeprägtem Minimum im Spätwinter, was Einfluss auf freizeitliche Nutzung und ökosystemare Prozesse hat. Insgesamt ergibt sich ein Klima, das für nordeuropäische Verhältnisse mäßig kontinental geprägt, zugleich aber von maritimen Einflüssen gemildert ist.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Der Jahresverlauf der Lufttemperatur zeigt einen klaren Anstieg von den tiefsten Monatsmitteln im Januar zu den höchsten Werten im Juli und eine anschließende Abkühlung Richtung Dezember. Das extremste Monatsmaximum tritt im Juli auf, während die niedrigsten Monatsmittel in der Januarmonate gemessen werden. Die Nächte sind im Winter deutlich kälter als die Tageswerte, was auf langanhaltende nächtliche Abkühlung in Kombination mit geringer Sonneneinstrahlung zurückzuführen ist. Der Übergang vom Frühjahr zum Sommer verläuft relativ schnell, mit einem markanten Anstieg der mittleren Tagestemperaturen zwischen April und Juni. Die Herbstabkühlung verläuft gradueller, begleitet von einer Zunahme der Bewölkung und häufigeren Niederschlagtagen, was die botanischen und städtischen Tätigkeiten in diesen Monaten beeinflusst.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die Verteilung der Sonnenscheindauer weist zwischen tiefstem Winter und Hochsommer eine starke Spannweite auf. Die niedrigsten Monatsmittel für tägliche Sonnenscheindauer treten in der dunklen Jahreszeit auf, während der Juli die höchsten mittleren Sonnenscheinwerte erreicht. Dieser Kontrast bestimmt die saisonale Verfügbarkeit von Tageslicht für Erholung, Tourismus und Photovoltaiknutzung. In der Übergangszeit von Frühling zu Sommer steigt die mittlere Sonnenscheindauer deutlich an, was eine kurze, aber intensive Periode mit günstigen Bedingungen für Außentätigkeiten zur Folge hat. Gesamthaft führt das Muster zu einer konzentrierten Sonnenscheinverfügbarkeit in den Sommermonaten.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Verteilung der Regentage zeigt eine Tendenz zu höherer Häufigkeit in den späten Herbst- und Wintermonaten und geringere Werte im späten Frühjahr bis Hochsommer. Die höchsten Monatsmittel an Regentagen finden sich gegen Jahresende, was mit häufiger geschlossener Bewölkung und atlantischen Fronten zusammenfällt. In den Monaten mit geringeren Regentagen treten Niederschläge seltener, dafür gelegentlich intensiver auf. Diese saisonale Verteilung wirkt sich auf hydrologische Belastungen, Bodenfeuchte und saisonale Planungen für Infrastrukturarbeiten aus. Insgesamt ist mit einem moderaten bis erhöhten Anteil an Regentagen im Winterhalbjahr zu rechnen.
Wassertemperatur im Jahresverlauf
Die Jahresentwicklung der Wassertemperatur am Fjord spiegelt den Lufttemperaturverlauf mit zeitlicher Verzögerung wider. Die tiefsten mittleren Wassertemperaturen treten im Spätwinter auf, gefolgt von einem stetigen Anstieg bis zu den höchsten Werten im Hochsommer. Die sommerlichen Monate liefern die wärmsten Bedingungen für Freizeitnutzung und biologische Aktivität, während die späten Wintermonate durch deutlich kälteres Wasser gekennzeichnet sind. Diese Schwankungen haben Auswirkungen auf die saisonale Zusammensetzung der aquatischen Lebensgemeinschaften sowie auf Praktiken wie Schwimmen und Bootsbetrieb.
Klimaphasen des Jahres
Winter
Der Winter ist durch die niedrigsten Monatsmitteltemperaturen und reduzierte Sonnenscheindauer gekennzeichnet. In dieser Phase dominieren kalte Luftmassen und kürzere Tage, die zu einer ausgeprägten nächtlichen Abkühlung führen; zudem sind die höchsten Häufigkeiten an Regentagen im Jahresverlauf zu beobachten. Die Wassertemperatur ist in dieser Zeit am niedrigsten, was den thermischen Kontrast zwischen Land und Meer verstärkt. Insgesamt bestimmen geringe Tageslichtanteile, häufigere Niederschlagsereignisse in Form von Schnee oder Regen und ruhige bis windige Wetterlagen das Bild. Diese Bedingungen begrenzen die Vegetationsaktivität und führen zu saisonalen Anpassungen in Verkehr und Infrastruktur.
- Tiefste mittlere Lufttemperatur liegt bei -3,5 °C im Januar.
- Tiefste mittlere Wassertemperatur beträgt 2 °C im Januar.
- Sonnenscheindauer fällt auf 0,6 Std./Tag im Dezember.
- Höchste Anzahl an Regentagen liegt bei 18 Tage/Monat im Dezember.
Frühling
Der Frühling zeichnet sich durch einen raschen Temperaturanstieg und einen zunehmenden Sonnenscheineintrag aus, verbunden mit einer Verringerung der Häufigkeit an Regentagen gegenüber dem Winterhalbjahr. Die Übergangsphase führt zu einer beschleunigten Energetisierung der Landschaft, was früh blühende Vegetation und steigende Aktivität im Freien fördert. Wassertemperaturen beginnen deutlich zu steigen, was die thermische Verfügbarkeit im Fjord sukzessive erhöht. Trotz des allgemeinen Aufwärtstrends bleiben Nächte gelegentlich frostgefährdet, sodass vegetationsbedingte Prozesse und landwirtschaftliche Aktivitäten weiterhin sensibel auf späte Kälte reagieren.
- Monatliches Monatsmittel steigt auf 0,5 °C im März.
- Sonnenscheindauer erhöht sich auf 4,5 Std./Tag im April.
- Wassertemperatur liegt bei 6 °C im April.
- Anzahl der Regentage reduziert sich auf 12 Tage/Monat im April.
Sommer
Der Sommer ist die Phase mit den höchsten mittleren Luft- und Wassertemperaturen sowie der längsten täglichen Sonnenscheindauer. Diese Periode bietet die günstigsten Bedingungen für Freizeitnutzung, Tourismus und biologische Produktivität im Fjordbereich. Die Anzahl der Regentage ist im Vergleich zum Herbst moderat, dennoch können einzelne Schauer auftreten. Der Temperaturgipfel fällt in den Juli, was zusammen mit hoher Sonnenscheindauer zu einer konzentrierten Periode mit günstigen thermischen Verhältnissen führt. Diese Saison ist prägend für die jährliche Energiebilanz und für menschliche Aktivitäten im Freien.
- Höchste mittlere Lufttemperatur beträgt 17,5 °C im Juli.
- Höchste Tagesmittelsonnenscheindauer erreicht 7,5 Std./Tag im Juli.
- Höchste Monatsmaximumtemperatur liegt bei 21,7 °C im Juli.
- Wassertemperatur erreicht 17,5 °C im Juli und August.
Herbst
Der Herbst ist von einer graduellen Abkühlung und einer Zunahme der Niederschlagshäufigkeit geprägt. Die Sonnenscheindauer nimmt deutlich ab, und die Wetterlagen werden häufiger von atlantischen Fronten bestimmt, was zu einer höheren Zahl an Regentagen führt. Die Wassertemperatur sinkt in dieser Phase zurück, beeinflusst durch geringere Einstrahlung und kühlere Luftmassen. Diese Entwicklung führt zu verkürzten Tagen mit günstigen Bedingungen für Außenaktivitäten und beeinflusst Energienachfrage, Land- und Forstwirtschaft sowie ökologischen Übergang in aquatischen Systemen.
- Mittlere Lufttemperatur liegt bei 12,4 °C im September.
- Sonnenscheindauer beträgt 4,5 Std./Tag im September.
- Anzahl der Regentage steigt auf 17 Tage/Monat im November.
- Wassertemperatur fällt auf 14 °C im September.
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Oslo im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| -1 °C | -4 °C | -7 °C | 2 °C | 1 Std./Tag | 16 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Januar in Oslo zeigt eine deutlich kontinentale Wintercharakteristik mit einer Temperaturspanne von -6,5 °C bis -0,5 °C und einem Monatsmittel von -3,5 °C. Die geringe Sonnenscheindauer von 0,7 Std./Tag unterstreicht kurze Tageslichtphasen und begrenzte Strahlungsgewinne. Die Wassertemperatur von 2 °C signalisiert kalte Küstenbedingungen, die maritime Einflüsse nur begrenzt spürbar machen. Mit 16 Tage/Monat an Niederschlag ist der Monat vergleichsweise feucht, bei Temperaturen nahe oder unter dem Gefrierpunkt dominieren schneefallende oder gefrierende Niederschlagsformen. Die Kombination aus niedrigen Luft- und Wassertemperaturen sowie reduziertem solarem Eintrag ergibt eine geringe thermische Belastung des Systems und begrenzte Auftauphasen. Insgesamt repräsentiert der Monat die tiefe Winterlage mit stabiler Kälte, häufiger Feuchte und minimaler solaren Erwärmung, was für energetische Betrachtungen und Verkehrseinflüsse relevante Folgen hat.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag fühlt sich die Luft schneidend und beständig kalt an, mit knappen Tageslichtstunden und gedämpfter Helligkeit. Tagsüber sind Außenräume eher kühl und verlangen wärmere Bekleidung, während Innenräume deutlich wohliger wirken. Abends verstärkt sich die Kälte, Frost und eisige Oberflächen sind spürbar. Sonnenphasen sind selten und bringen nur kurzzeitig wahrnehmbare Wärmegewinne. In Schattenbereichen bleibt die Atmosphäre gedrückt und feucht, wodurch die subjektive Kälte intensiver wahrgenommen wird. Das Ambiente ist ruhig, winterlich und visuell oft von Schnee oder nassem Untergrund geprägt.
Praktische Einordnung
Reisende sollten auf winterliche Bedingungen eingestellt sein; infrastrukturelle Einschränkungen durch Frost und Schnee sind möglich und sollten bei Planung und Ausrüstung berücksichtigt werden. Aktivitäten im Freien erfordern angepasste Kleidung und gegebenenfalls wintergeeignetes Schuhwerk, während kulturelle Stadterkundungen gut mit kürzeren Tagesprogrammen kombiniert werden können. Outdoor-Sportarten sind möglich, eignen sich jedoch nur bei entsprechender Ausrüstung und Erfahrung im Umgang mit glatten Flächen. Für Transporte ist erhöhte Vorsicht ratsam und flexible Zeitplanung empfehlenswert. Städtetouren profitieren von geringerer Besucherfrequenz und einer klaren winterlichen Atmosphäre.
Klima Oslo im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| -0 °C | -3 °C | -6 °C | 2 °C | 2 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Februar zeigt einen moderaten Anstieg gegenüber dem tiefsten Winter mit einer Temperaturspanne von -5,8 °C bis -0,2 °C und einem Monatsmittel von -3,0 °C. Die Wassertemperatur von 2 °C bleibt sehr niedrig und wirkt weiterhin dämpfend auf Temperaturspitzen entlang der Küste. Die Sonnenscheindauer steigt auf 1,5 Std./Tag und liefert erste spürbare Zunahmen an solarem Beitrag, gleichzeitig bleibt die Häufigkeit von Niederschlägen mit 13 Tage/Monat noch relativ hoch. Dieses Muster kennzeichnet einen Übergangsmonat, in dem tageszeitliche Erwärmungen häufiger das Gefrierpunktniveau erreichen, während Nächte weiterhin kalt bleiben. Die Mischung aus noch kalten Wassermassen, zunehmender Strahlung und leicht reduzierten Niederschlagsfrequenzen führt zu variablen Bedingungen mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für Tau- und Gefrierwechsel sowie wechselhaften Wetterlagen.
Subjektive Wahrnehmung
Die Atmosphäre wirkt fragil zwischen Winterruhe und ersten Anzeichen von Lichtzuwachs. Tagsüber treten gelegentlich mildere Phasen auf, die einen spürbaren, aber kurzen Unterschied machen; Schattenseiten bleiben jedoch kühl. Abends kehrt die winterliche Schärfe zurück und Kälte ist deutlich wahrnehmbar. Sonnenfenster werden stärker geschätzt, da sie das Temperaturempfinden merklich verbessern, während bewölkte Abschnitte weiterhin gedämpft und feucht erscheinen. Insgesamt ist das Klima wechselhaft, mit Momenten erhöhter Helligkeit, die jedoch nicht dauerhaft wärmen.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für Reisende, die winterliche Bedingungen mit ersten Lichtzuwächsen kombinieren möchten. Outdoor-Aktivitäten sind möglich, aber von kurzfristigen Wetterwechseln und zeitweiligen Frostverhältnissen abhängig. Städtereisen profitieren von weniger Touristenaufkommen und intensiver Lichtwirkung während sonniger Abschnitte, während Ausflüge in küstennahe Gebiete weiterhin kühle und feuchte Bedingungen mit sich bringen. Für Planung und Kleidung ist Flexibilität wichtig, und Aktivitäten mit geringem Wetterrisiko sind vorteilhaft. Wintersportliche Unternehmungen sind möglich, setzen jedoch angemessene Ausrüstung voraus.
Klima Oslo im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 4 °C | 1 °C | -3 °C | 3 °C | 3 Std./Tag | 15 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im März zeigt sich ein klarer Übergang zum Frühling mit einer Temperaturspanne von -2,5 °C bis 3,5 °C und einem Monatsmittel von 0,5 °C. Die Wassertemperatur von 3 °C bleibt kühl, beeinflusst aber die nächtlichen Temperaturminima weniger stark als in den tiefsten Wintermonaten. Die Sonnenscheindauer erhöht sich auf 2,8 Std./Tag, was zu deutlich stärkeren solaren Erwärmungen am Tag führt. Die Niederschlagsverteilung mit 15 Tage/Monat bleibt relativ hoch, wobei die Form des Niederschlags zunehmend flüssiger wird. Diese Kombination bewirkt verstärkte Tageserwärmungen, eine größere Amplitude zwischen Tag und Nacht und häufig wechselhafte Verhältnisse. Klimatisch markiert der Monat den Beginn saisonaler Umstellungen mit wachsender Tagesleistung der Sonne und einem fortschreitenden Rückgang der stabilen Kälte.
Subjektive Wahrnehmung
Die Wahrnehmung ist geprägt von einem spürbaren Aufatmen nach dem Winter; Tagesabschnitte fühlen sich deutlich freundlicher an, insbesondere bei Sonnenschein. Schattenbereiche und Nächte behalten jedoch eine merkliche Kühle, die das Outdoor-Erlebnis dämpft. Am Abend nimmt die Kälte wieder zu, wodurch Aufenthalte im Freien kürzer ausfallen können. Übergangsphasen sind charakteristisch und erzeugen ein wechselhaftes Temperaturempfinden, das von klaren, hellen Momenten bis zu frischen, feuchteren Intervallen reicht.
Praktische Einordnung
Der Monat ist für Reisende attraktiv, die frühe Frühlingsstimmungen suchen und bereit sind, mit wechselhaften Bedingungen umzugehen. Stadtbesichtigungen und kulturelle Programme sind gut kombinierbar mit spontanen Outdoor-Aktivitäten, solange wetterangepasste Kleidung vorhanden ist. Längere Wanderungen in ungeschützten Lagen sollten flexibel geplant werden, da Temperaturschwankungen und Nassigkeit die Bedingungen verändern können. Küstennahe Ausflüge bieten klare, frische Eindrücke, während Aktivitäten im Wasser eingeschränkt bleiben.
Klima Oslo im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 9 °C | 5 °C | 1 °C | 6 °C | 5 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
April in Oslo zeigt eine deutliche Frühjahrsprägung mit einer Temperaturspanne von 1,4 °C bis 9,0 °C und einem Monatsmittel von 5,2 °C. Die Wassertemperatur von 6 °C weist auf merkliche Erwärmung der Küstengewässer hin und erlaubt eine stärkere maritime Rückkopplung bei Temperaturschwankungen. Die Sonnenscheindauer von 4,5 Std./Tag trägt zu deutlich positivem Strahlungsbilanzwechsel bei, während die Niederschlagsfrequenz von 12 Tage/Monat moderat bleibt. Insgesamt ergibt sich ein Muster zunehmender solaren Gewinne, höherer Tagesmittel und abnehmender Frosthäufigkeit. Die energetische Bilanz verschiebt sich in Richtung positiver Temperaturen, was Vegetationsbeginn und Aktivitätsräume außerhalb geschlossener Innenräume begünstigt, jedoch weiterhin zeitliche Variabilität zulässt.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima vermittelt einen klaren Übergang zum Frühling mit stärkerer Wahrnehmung von Wärme bei Sonnenbestrahlung. Tage wirken deutlich freundlicher und länger, während Schattenbereiche noch kühl bleiben. Abende sind insgesamt milder als in den Vormonaten, doch können Wind und feuchtere Phasen das Wärmeempfinden schnell reduzieren. Das allgemeine Gefühl ist angehoben und aktivitätsfördernd, allerdings bleibt eine gewisse Vorsicht gegenüber wechselhaftem Wetter geboten.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich gut für kombinierte Städtereisen und Naturerlebnisse, da Tageslicht und milde Bedingungen vermehrt Aktivitäten im Freien erlauben. Garten- und Parkbesuche, kulturelle Außenveranstaltungen und Sightseeing sind vorteilhaft, wobei wechselhafte Schauer in die Planung einbezogen werden sollten. Wassersportarten bleiben noch eingeschränkt durch kühlere Wassertemperaturen, dafür sind längere Spaziergänge und Radtouren angenehmer zu realisieren. Flexibilität bei der Tagesplanung ermöglicht die Nutzung sonniger Phasen für intensive Outdoor-Aktivitäten.
Klima Oslo im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 16 °C | 11 °C | 7 °C | 10 °C | 6 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Mai kennzeichnet sich durch deutliche Erwärmung mit einer Temperaturspanne von 6,5 °C bis 15,5 °C und einem Monatsmittel von 11,0 °C. Die Wassertemperatur von 10 °C liegt nun deutlich höher als im Winter und erhöht die maritime Erwärmung tagsüber. Die Sonnenscheindauer von 6,0 Std./Tag reflektiert deutlich längere und intensivere Lichtphasen, während die Niederschlagsfrequenz mit 12 Tage/Monat moderat ausfällt. Dieses Profil entspricht einem stabileren Frühling mit vermehrten Wärmegewinnen, reduzierter Frostgefahr und günstigen Bedingungen für vegetative Zyklen. Die Kombination aus gesteigerter Sonneneinstrahlung, höheren Luft- und Wassertemperaturen sowie moderater Feuchte schafft ein klimatologisches Umfeld mit wachsender thermischer Behaglichkeit und erweiterten Außenaktivitätsfenstern.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt ausgeprägt frühlingshaft bis frühsommerlich, mit deutlich angenehmeren Tagen, die zu längeren Aufenthalten im Freien einladen. Sonnenreiche Abschnitte bringen spürbare Wärme, während schattige Orte und windige Phasen dennoch frisch erscheinen können. Abende sind in der Regel milder und sprechen für längere Außenverweilzeiten. Insgesamt entsteht ein Gefühl von Belebung und Leichtigkeit, das alltägliche Aktivitäten und Erkundungen erleichtert.
Praktische Einordnung
Dieser Monat ist empfehlenswert für eine breite Palette an Reisearten, von Stadterkundungen über Wanderungen in Schutzgebieten bis zu kulturellen Outdoor-Veranstaltungen. Die Kombination aus milderen Luft- und Wassertemperaturen sowie vermehrter Sonne begünstigt Ausflüge und längere Tagesprogramme. Wassersport ist möglich, wobei die Wassertemperatur noch als kühl wahrgenommen wird. Für Reiseplanung bietet der Monat gute Voraussetzungen für flexible Outdoor-Programme mit moderatem Niederschlagsrisiko.
Klima Oslo im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 20 °C | 15 °C | 11 °C | 14 °C | 7 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Juni präsentiert frühsommerliche Verhältnisse mit einer Temperaturspanne von 11,1 °C bis 19,5 °C und einem Monatsmittel von 15,3 °C. Die Wassertemperatur von 14 °C deutet auf deutlich gewärmtes Küstenwasser hin und erhöht die thermische Rückkopplung bei küstennahen Lagen. Die Sonnenscheindauer von 6,6 Std./Tag ist hoch und unterstützt ausgeprägte Tageserwärmungen, während die Niederschlagsfrequenz mit 12 Tage/Monat moderat bleibt. Dieses Klimaprofil steht für stabile, warme Tagesbedingungen, eine reduzierte Frostwahrscheinlichkeit und günstigere Verhältnisse für vegetative und freizeitbezogene Aktivitäten. Die Kombination aus Luft- und Wassertemperaturen sowie hoher Strahlungszufuhr begünstigt längere Perioden thermischer Behaglichkeit und verstärkt das Potential für sommerliche Nutzungsformen.
Subjektive Wahrnehmung
Die Wahrnehmung ist geprägt von warmen, oft sonnigen Tagen mit angenehmer Ausstrahlung, die zu ausgedehnten Aufenthalten im Freien einladen. Schattenplätze und küstennahe Bereiche wirken erfrischend, insbesondere bei Wind. Abende bleiben meist mild und ermöglichen längere Aktivitäten im Freien. Insgesamt herrscht ein Gefühl von sommerlicher Leichtigkeit und Komfort, das sowohl städtische als auch naturnahe Unternehmungen begünstigt.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich ausgezeichnet für Urlaubsreisen, Ausflüge an Küsten und Seen sowie Outdoor-Aktivitäten wie Wandern und Radfahren. Hohe Tagestemperaturen und vermehrte Sonnenscheindauer ermöglichen flexible Programme und zahlreiche Aktivitätsoptionen. Für Planung ist das moderate Niederschlagsrisiko zu berücksichtigen, insbesondere bei längeren Touren in exponierten Lagen. Wassersport ist deutlich attraktiver als in früheren Monaten, wobei küstennähere Bedingungen einen erfrischenden Ausgleich bieten.
Klima Oslo im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 22 °C | 18 °C | 13 °C | 18 °C | 8 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Juli zeigt die Klimabilanz eine der höchsten Durchschnittswerte mit einer Tageshöchsttemperatur von 21,7 °C und einer nächtlichen Tiefsttemperatur von 13,3 °C, was auf einen vergleichsweise engen Tagesgang hinweist. Die mittlere Lufttemperatur liegt bei 17,5 °C und die Wassertemperatur erreicht ebenfalls 17,5 °C, sodass Uferbereiche thermisch gut an die Luft angepasst sind. Mit 7,5 Std./Tag dominieren lange helle Phasen, die das Strahlungsspektrum für Aktivitäten im Freien begünstigen. Trotz dieser günstigen Verhältnisse treten Niederschläge an 12 Tage/Monat auf, was auf eine gewisse Häufigkeit kürzerer, oft konvektiver Schauer hindeutet. Insgesamt charakterisiert eine Kombination aus warmen Tagen, milden Nächten, hohen Sonnenscheindauern und moderater Schauerneigung den Monat analytisch als sommerlich gemäßigt mit ausreichender, aber nicht dominanter Niederschlagsneigung.
Subjektive Wahrnehmung
Der Juli wirkt tagsüber angenehm warm mit anhaltender Helligkeit und einer klaren Sonnenwirkung, die Aufenthalte im Freien fördert. Im Schatten tritt eine spürbare Abkühlung ein, sodass Beschattung und Kleidungschichten sinnvoll sind. Abends bleibt die Luft mild und es entsteht ein ruhiges Temperaturniveau, das längere Außentätigkeiten ermöglicht. Regenphasen sind meist kurz und verändern die Atmosphäre rasch, sodass Sonnensequenzen und feuchte Intervalle häufig wechseln. Insgesamt entsteht der Eindruck eines stabilen Sommers mit guten Voraussetzungen für Aktivitäten am Wasser.
Praktische Einordnung
Für Reisende eignet sich der Monat besonders für Stadtspaziergänge, kulturelle Besichtigungen im Freien und Wassernäheaktivitäten, da die Bedingungen tagsüber warm und die Tage lang sind. Gelegentliche Schauer erfordern wetterfeste Bekleidung und flexible Tagesplanung, besonders für Außenprogramme. Abendveranstaltungen bleiben wegen der milden Nächte attraktiv, gleichzeitig ermöglichen die moderaten Nächte erholsame Aufenthalte. Reiselogistik profitiert von der hohen Tageshelligkeit, während Aktivurlaube am Wasser von der vergleichsweise warmen Wassertemperatur profitieren. Einschränkungen ergeben sich hauptsächlich durch kurzfristige Niederschlagsintervalle, die bei der Tagesplanung berücksichtigt werden sollten.
Klima Oslo im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 21 °C | 17 °C | 13 °C | 18 °C | 7 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der August steht klimatisch leicht unter dem Juli und zeigt eine Tageshöchsttemperatur von 20,5 °C sowie eine nächtliche Tiefsttemperatur von 13,1 °C. Die mittlere Lufttemperatur beträgt 16,8 °C, die Wassertemperatur bleibt mit 17,5 °C vergleichsweise hoch, was die thermische Kontinuität zwischen Luft und Wasser fortführt. Die Sonnenscheindauer liegt bei 6,8 Std./Tag und bleibt somit auf einem hohen Niveau, auch wenn bereits ein leichter Rückgang gegenüber dem Vormonat erkennbar ist. Niederschlag tritt an 13 Tage/Monat auf, was eine leichte Zunahme der Niederschlagshäufigkeit signalisiert. Analytisch betrachtet präsentiert sich der Monat als ausklingender Sommer mit weiterhin günstigen Sonnenbedingungen, höheren Wassertemperaturen und einer moderaten bis leicht erhöhten Schauerneigung.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag vermittelt der August ein warmes, aber etwas weniger intensives Sonnenerlebnis als der vorhergehende Monat. Tageshitzespitzen sind spürbar, dennoch sorgt die abnehmende Strahlung für ausgeglichenere Temperaturgefühle im Verlauf des Tages. Schattenflächen bieten eine deutlich wahrnehmbare Erholung von der Sonne. Abends bleibt es komfortabel, jedoch kann die Luft gelegentlich feuchter wirken, was das Wärmeempfinden leicht verändert. Kurzzeitige Regenintervalle durchziehen den Alltag und führen zu wechselhaften Szenen zwischen sonnigen Abschnitten und nassen Phasen.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich weiterhin gut für kombinierte Stadterkundungen und Naturnutzung, da warme Tage und noch angenehme Wassertemperaturen längere Außenaufenthalte ermöglichen. Aktivitäten, die von Tageslicht abhängen, profitieren von verlässlichen Sonnenfenstern, während Programme im Freien hinsichtlich möglicher Schauer flexibler gestaltet werden sollten. Für Outdoor-Fotografie und Naturbeobachtung bietet der Monat sinnvolle Bedingungen, zugleich ist bei Planung von Bootstouren und Wassersport auf wechselhafte Abschnitte zu achten. Reisevorbereitungen sollten daher wetteradaptive Ausrüstung und eine flexible Tagesstruktur einschließen.
Klima Oslo im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 16 °C | 12 °C | 9 °C | 14 °C | 5 Std./Tag | 14 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im September zeichnet sich ein deutlicher Übergang zur kühleren Jahreszeit ab: die Tageshöchsttemperatur liegt bei 15,8 °C, die nächtliche Tiefsttemperatur bei 8,9 °C und die mittlere Lufttemperatur beträgt 12,4 °C. Die Wassertemperatur sinkt auf 14 °C, was eine merkliche Abkühlung der Uferzonen bewirkt. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf 4,5 Std./Tag, gleichzeitig steigt die Niederschlagshäufigkeit auf 14 Tage/Monat, sodass feuchtere Verhältnisse häufiger vorkommen. Analytisch betrachtet zeigt der Monat eine klare saisonale Abschwächung von Strahlung und thermischer Energie, begleitet von zunehmender Feuchte, was die Umstellung von sommerlichen zu herbstlichen Verhältnissen widerspiegelt.
Subjektive Wahrnehmung
Der September vermittelt eine spürbare Abkühlung gegenüber dem Hochsommer, wobei Tagesabschnitte noch mild genug für Aktivitäten im Freien sind. Sonnenabschnitte werden bewusster wahrgenommen, weil sie seltener auftreten, und Schatten fühlt sich deutlich kühler an. Abends tritt eine klarere Kühle ein und Schutz vor Wind und Feuchte wird wichtiger. Die häufigeren Regenphasen schaffen insgesamt eine dichtere, herbstliche Atmosphäre, in der Übergangskleidung sinnvoll erscheint.
Praktische Einordnung
Der Monat ist geeignet für naturorientierte Reisen, Wanderungen und kulturelle Ausflüge mit reduziertem Besucheraufkommen, da die Temperaturen moderat und die Landschaft herbstlich gefärbt sind. Durch die erhöhte Niederschlagswahrscheinlichkeit sind wetterunabhängige Alternativen in der Planung sinnvoll sowie angepasste Ausrüstung für feuchte Bedingungen. Aktivitäten im Wasser verlieren an Attraktivität durch die merklich kühlere Oberflächentemperatur, während Stadtbesichtigungen und Museen bei wechselhaftem Wetter stabil nutzbar bleiben. Flexibilität bei Tagesabläufen erhöht den Reisekomfort.
Klima Oslo im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 10 °C | 7 °C | 4 °C | 10 °C | 3 Std./Tag | 16 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Oktober setzt sich die Abkühlung fort mit einer Tageshöchsttemperatur von 10,2 °C und einer nächtlichen Tiefsttemperatur von 4,4 °C; die mittlere Lufttemperatur liegt bei 7,3 °C. Die Wassertemperatur beträgt 10 °C, wodurch thermische Kontraste zwischen Luft und Wasser zunehmen. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf 2,7 Std./Tag und die Niederschlagstage steigen auf 16 Tage/Monat, was eine deutliche Zunahme feuchter Perioden anzeigt. Analytisch markiert der Monat den Übergang in die feuchtere und kältere Jahreszeit mit abnehmender Strahlungsenergie, verstärkter Bewölkung und häufigeren Niederschlagsereignissen, was sowohl für die Energiebilanz als auch für die Vegetationsentwicklung relevant ist.
Subjektive Wahrnehmung
Der Oktober wirkt zunehmend herbstlich mit kühleren Tagen und deutlich kühlen Abenden. Sonnige Phasen sind kurz und intensiv, während bewölkte Abschnitte dominanter erscheinen und eine feuchte Grundstimmung erzeugen. Im Schatten ist die Kälte deutlich spürbar, sodass wärmende Bekleidung notwendig wird. Abends werden Aufenthalte im Freien deutlich eingeschränkt, da die Temperaturen rasch sinken und Feuchtigkeit das Wärmegefühl reduziert. Insgesamt entsteht ein Eindruck von verstärkter Witterungswechselhaftigkeit.
Praktische Einordnung
Reisen in diesem Monat sollten auf wechselhafte, häufig feuchte Bedingungen abgestimmt sein. Outdoor-Aktivitäten sind weiterhin möglich, erfordern jedoch wetterfeste Ausrüstung und kürzere Tagesprogramme. Kultur- und Museumsbesuche profitieren von der Witterung als Ergänzung zu Outdoor-Optionen. Landschaftlich bietet der Monat herbstliche Eindrücke und geringere Besucherzahlen, gleichzeitig können nasskalte Phasen die Mobilität und das Komfortempfinden einschränken. Eine adaptive Planung mit Indoor-Alternativen erhöht die Zuverlässigkeit des Reiseerlebnisses.
Klima Oslo im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 4 °C | 2 °C | 0 °C | 5 °C | 1 Std./Tag | 17 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der November zeigt eine klare Verlagerung in kühlere Verhältnisse mit einer Tageshöchsttemperatur von 4 °C und einer nächtlichen Tiefsttemperatur von 0 °C; die mittlere Lufttemperatur beträgt 2 °C. Die Wassertemperatur liegt bei 5 °C, wodurch Wasserflächen deutlich kälter sind als in den Sommermonaten. Die Sonnenscheindauer fällt auf 1,1 Std./Tag und die Niederschlagstage erhöhen sich auf 17 Tage/Monat, womit feuchte und wolkenreiche Bedingungen dominieren. Analytisch ist der Monat durch reduzierte Strahlung, niedrige thermische Werte und eine hohe Häufigkeit feuchter Tage gekennzeichnet, was die Energiezufuhr und das aktive Vegetationswachstum weitgehend einschränkt.
Subjektive Wahrnehmung
Der November vermittelt eine deutlich kalte und gedämpfte Stimmung. Tageslicht ist knapp und die Sonne tritt selten hervor, was das allgemeine Helligkeitsempfinden reduziert. Im Freien wird die Kälte insbesondere in schattigen Bereichen deutlich spürbar, und nasse Phasen verstärken das Gefühl von Kühle. Abends entsteht eine zügig einsetzende Kühle, die Aufenthalte außerhalb geschützter Räume unattraktiver macht. Insgesamt dominiert eine feuchte Kälte mit reduziertem Aktivitätsdrang im Freien.
Praktische Einordnung
Für Reisen ist der Monat eher für indoororientierte Aktivitäten geeignet, wie Museumsbesuche, Gastronomie und Kulturveranstaltungen, da Außenbedingungen durch Kälte und häufige Feuchteeinsätze eingeschränkt sind. Kurzfristige Außenaktivitäten sind möglich, benötigen jedoch warme, wasserabweisende Kleidung und eine kompakte Tagesstruktur. Landschaftsreisen bieten ruhige, abgeschwächte Eindrücke, während mobilitätsabhängige Programme aufgrund von Feuchtigkeit und sinkenden Temperaturen vermindert komfortabel sein können. Die Planung sollte wetterresistente Alternativen priorisieren.
Klima Oslo im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 °C | -2 °C | -4 °C | 3 °C | 1 Std./Tag | 18 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Dezember kennzeichnet den Wintereinbruch mit einer Tageshöchsttemperatur von 0,5 °C und einer nächtlichen Tiefsttemperatur von -4,1 °C; die mittlere Lufttemperatur liegt bei -1,8 °C. Die Wassertemperatur beträgt 2,5 °C, sodass Wasserflächen deutlich unter den Sommerwerten verbleiben. Die Sonnenscheindauer nimmt weiter ab auf 0,6 Std./Tag und die Niederschlagstage erreichen 18 Tage/Monat, was eine hohe Feuchte- und mögliche Niederschlagsaktivität im kalten Bereich andeutet. Analytisch präsentiert sich der Monat als kalt, lichtarm und feucht mit einer deutlichen Verlagerung hin zu wintertypischen Energie- und Feuchtemustern, die Wärmeverluste begünstigen und die bodennahen Prozesse stark beeinflussen.
Subjektive Wahrnehmung
Im Dezember wirkt die Umgebung deutlich winterlich und zurückhaltend. Tageslicht ist minimal und sonnige Phasen sind selten, sodass die Umwelt gedämpft erscheint. Kälte dominiert das Empfinden, wobei wind- und niederschlagsbedingte Feuchte das Wärmegefühl weiter reduziert. Abende sind deutlich kalt und Aufenthalte im Freien erfordern signifikant mehr Schutz durch Kleidung. Insgesamt entsteht ein konzentrierter Eindruck von kurzer Tageshelligkeit und klarer, kalter Atmosphäre.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich vor allem für winterbezogene Reiseformen und kulturorientierte Aufenthalte, bei denen Indoor-Angebote und winterfeste Infrastruktur im Vordergrund stehen. Außenaktivitäten sind möglich, benötigen jedoch entsprechende Ausrüstung und Vorsorge gegen Kälte und Feuchtigkeit. Reisende sollten eingeschränkte Tageslichtzeiten und häufige feuchte Phasen berücksichtigen, insbesondere bei Plänen, die Mobilität im Freien erfordern. Veranstaltungen und städtische Angebote bleiben nutzbar, während naturnahe Aktivitäten stärker witterungsabhängig sind.