Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.343 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat
Der wärmste Monat ist Juli mit einer mittleren Lufttemperatur von 19,5 °C und hoher Sonnenscheindauer.
Kältester Monat
Der kälteste Monat ist Januar mit einer mittleren Lufttemperatur von 0 °C und der niedrigsten Wassertemperatur von 1,5 °C.
Sonnigster Monat
Die höchste mittlere Sonnenscheindauer wird im Juni und im Juli mit jeweils 7,5 Std./Tag verzeichnet, wobei Juni stellvertretend genannt wird.
Trockenster Monat
Die geringste Anzahl an Regentagen tritt im Herbst auf, beispielhaft im September mit 9 Tage/Monat.
Regenreichster Monat
Die höchste Häufigkeit an Regentagen findet sich in Januarmonaten mit 12 Tage/Monat, was auch im Juli und März ähnlich auftritt.
Beste Reisezeit
Am angenehmsten reist du von Mai bis September. Dann liegen die Ø Temperaturen bei 14,0 bis 19,5°C, die Tage sind lang mit 6,5 bis 7,5 Sonnenstunden und es...
Überblick
Dresden zeichnet sich durch ein mäßig kontinentales Klima mit ausgeprägten saisonalen Abläufen aus. Die Lage im Elbtal begünstigt vergleichsweise stabile Luftmassen und ausgeprägte Übergänge zwischen den Jahreszeiten. Historische Messreihen zeigen klare Phasen mit ruhigen, kühlen Wintermonaten und warmen, relativ sonnigen Sommermonaten. Diese Struktur beeinflusst Tourismus, Vegetationsperioden und Freizeitnutzung der Flussufer. Lokale Wärmeinseln in der Innenstadt und kühlere Bereiche in Flussnähe führen zu räumlicher Variabilität innerhalb kurzer Entfernungen. Insgesamt sind die klimatischen Bedingungen für ganzjährig differenzierte Aktivitäten geeignet, wobei die Zugänglichkeit von Grünflächen und Wasserflächen die saisonale Nutzung verstärkt. Klimaepisoden mit wechselhaften Frühlings- und Herbstabschnitten sind zu erwarten und prägen die Planbarkeit von Außenaktivitäten und ökologischen Prozessen.
Klimacharakteristik
Die Klimacharakteristik Dresdens ist durch deutliche jahreszeitliche Kontraste geprägt. Wintersituationen zeigen stabile Kaltluftphasen mit geringer Sonnenscheindauer und häufiger Bewölkung. Der Frühling markiert einen raschen Temperaturanstieg und eine Zunahme der Sonnenscheindauer, was zu einem schnellen Vegetationsbeginn führt. Im Sommer treten relativ warme und vergleichsweise sonnige Tage auf, begleitet von moderaten Niederschlagsfrequenzen. Der Herbst ist durch abnehmende Tageslängen und eine allmähliche Abkühlung gekennzeichnet, häufig mit wechselhaftem Wetter. Die Niederschlagsverteilung ist über das Jahr relativ gleichmäßig mit leichten Schwerpunkten in den kälteren und den heißesten Monaten. Lokale Einflussfaktoren wie Flussnähe und urbane Wärmeinseln modulieren diese Grundstruktur und führen zu Mikroklima-Unterschieden innerhalb der Stadt. Die saisonalen Übergänge sind für Planungen im Bereich Landwirtschaft, Tourismus und städtische Infrastruktur relevant.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Die jährliche Temperaturentwicklung in Dresden zeigt einen klaren Anstieg von den tiefen Winterwerten zu frühsommerlichen Maxima und eine deutliche Abkühlung im Herbst. Das minimum tritt im Januar auf, das Jahresmittel der Lufttemperatur liegt in diesem Monat bei 0 °C, während das Maximum im Juli mit 19,5 °C erreicht wird. Die Erwärmung von Frühling zu Sommer verläuft relativ zügig, begleitet von steigender Sonnenscheindauer und zunehmender Tageslänge. Der Übergang vom Spätsommer zum Herbst ist graduell, mit einer merklichen Abkühlung bis in den Oktober hinein. Nächtliche Temperaturen folgen dem saisonalen Verlauf mit kühleren Nächten im Winter und milderen Nächten im Hochsommer. Insgesamt ermöglicht die Klimakurve eine klare zeitliche Einordnung von Vegetationsphasen und nutzungsrelevanten Perioden im Jahresverlauf.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die Sonnenscheindauer in Dresden steigt nach den lichtarmen Wintermonaten deutlich an und erreicht im Frühsommer ihre höchsten Werte. Die geringste mittlere Sonnenscheindauer wird in den tiefen Wintermonaten registriert, während die längsten Tagesanteile an direkter Sonneneinstrahlung im Juni und Juli mit jeweils 7,5 Std./Tag vorkommen. Dieser saisonale Rhythmus begünstigt eine starke Frühjahrssonne und eine länger andauernde Strahlungsbilanz in den Sommermonaten. Die abnehmende Sonnenscheindauer ab August führt zu kürzeren Tagen und weniger strahlungsintensiven Perioden im Herbst. Für Energieplanung, Pflanzenentwicklung und Tourismus sind vor allem die Zuwächse im Frühjahr sowie die Spitzen im Frühsommer von Bedeutung.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Verteilung der Regentage über das Jahr in Dresden ist relativ gleichmäßig mit moderaten Schwankungen zwischen den Jahreszeiten. Die höchste Häufigkeit an Regentagen zeigt sich in den kälteren Monaten wie Januar sowie in einzelnen Sommermonaten wie Juli mit jeweils 12 Tage/Monat. Die geringste Häufigkeit tritt in den Herbstmonaten September, Oktober und November mit jeweils 9 Tage/Monat auf. Diese Verteilung deutet darauf hin, dass Niederschlagstage zwar das ganze Jahr über auftreten, sich jedoch in ihrer Häufigkeit tendenziell vom Herbst zum Winter leicht erhöhen. Für Bewirtschaftung und Infrastrukturplanung ist die stabile Verteilung relevant, da längere trockene Perioden selten sind und Niederschlagsereignisse über das Jahr verteilt stattfinden.
Wassertemperatur im Jahresverlauf
Die mittlere Wassertemperatur in den Fluss- und Gewässerbereichen von Dresden folgt dem Lufttemperaturverlauf mit zeitlicher Verzögerung. Die niedrigsten Werte werden im Januar mit 1,5 °C verzeichnet, bevor im Frühsommer ein stetiger Anstieg erfolgt. Die höchsten Wassertemperaturen treten im August mit 19,0 °C auf. Zwischen Frühjahr und Frühsommer ist ein deutlicher Anstieg der Wassertemperatur zu beobachten, der für das aquatische Ökosystem und Freizeitnutzung relevant ist. Im Herbst fällt die Wassertemperatur wieder ab, was die saisonale Entwicklung von biologischen Prozessen wie Algenwachstum und Fischaktivität beeinflusst. Die Bandbreite der jährlichen Wassertemperatur ist somit ausgeprägt genug, um saisonale Veränderungen in Ökosystemen zu steuern.
Klimaphasen des Jahres
Winter
Der Winter in Dresden ist durch kühle bis kalte Verhältnisse und reduzierte Sonnenscheindauer geprägt. In dieser Phase treten häufig stabile Kaltluftlagen auf, die zu klaren Nächten und niedrigeren Temperaturen führen. Die mittleren Lufttemperaturen liegen zu Beginn der Phase im Bereich niedriger einstelliger Werte und erreichen ihr Minimum im Verlauf des Januars. Die Wassertemperatur ist in dieser Zeit am geringsten, was die ökologische Aktivität in Gewässern stark einschränkt. Niederschläge fallen häufig als Regen oder Schnee, und die Anzahl der Regentage gehört hier zu den höheren Monatswerten. Insgesamt ist die Winterphase bestimmt von reduzierter Strahlung, längeren Feuchtperioden und einer klaren Dominanz ruhiger, kalter Luftmassen.
- Mittlere Lufttemperatur im Januar beträgt 0 °C.
- Mittlere minimale Bodentemperatur im Januar liegt bei -3 °C.
- Mittlere Wassertemperatur im Januar beträgt 1,5 °C.
- Sonnenscheindauer im Januar beträgt 1,5 Std./Tag.
- Regentage im Januar betragen 12 Tage/Monat.
Frühling
Der Frühling zeichnet sich durch einen relativ schnellen Anstieg der Luft- und Wassertemperaturen sowie durch eine markante Zunahme der Sonnenscheindauer aus. Die Phase beginnt mit milden Bedingungen im März und setzt sich mit deutlich wärmeren Verhältnissen im April und Mai fort. Diese Entwicklung fördert einen frühen Vegetationsbeginn und eine erhöhte Aktivität in Freilandbereichen. Niederschläge sind weiterhin präsent, weisen aber keine starken Konzentrationen auf und verteilen sich über die Monate. Die Übergangsdynamik dieser Phase ist für landwirtschaftliche Planungen sowie für die Abstimmung von Veranstaltungszeiten und touristischen Angeboten relevant, da sich Wetterfenster rasch ändern können.
- Mittlere Lufttemperatur im März beträgt 5 °C.
- Mittlere Lufttemperatur im April beträgt 9 °C.
- Mittlere Lufttemperatur im Mai beträgt 14 °C.
- Sonnenscheindauer im April beträgt 5,5 Std./Tag.
- Wassertemperatur im Mai beträgt 12,0 °C.
Sommer
Der Sommer ist die wärmste und sonnenreichste Phase des Jahres mit stabilen Perioden hoher Strahlungsangebote und moderaten Niederschlagsfrequenzen. Die mittleren Lufttemperaturen erreichen ihren Jahresgipfel, begleitet von den höchsten täglichen Sonnenscheindauern. Die Wassertemperaturen steigen stark an und erreichen ihre Spitzenwerte im Spätsommer, was die Freizeitnutzung von Gewässern fördert. Regenereignisse treten weiterhin auf, sind aber häufig als einzelne, teils kräftige Schauer verteilt. Diese Phase ist besonders relevant für Energiebedarfe, Stadtklimaanalysen und Freizeitinfrastrukturen, da Wärmebelastungen in urbanen Bereichen auftreten können.
- Mittlere Lufttemperatur im Juli beträgt 19,5 °C.
- Mittlere Lufttemperatur im August beträgt 19,0 °C.
- Maximal gemessene Tageshöchstwerte liegen bei 25 °C im Juli.
- Sonnenscheindauer im Juni beträgt 7,5 Std./Tag.
- Wassertemperatur im August beträgt 19,0 °C.
- Regentage im Juli betragen 12 Tage/Monat.
Herbst
Der Herbst verläuft graduell mit abnehmender Temperatur und reduzierter Sonnenscheindauer. Die Phase ist durch wechselhafte Witterung geprägt, wobei milde Abschnitte von kühleren Intervallen abgelöst werden. Die Häufigkeit der Regentage nimmt in einigen Monaten ab, was zu vergleichsweise trockeneren Perioden im Jahresvergleich führt. Die Wassertemperaturen fallen deutlich vom Spätsommer in den Herbst hinein, wodurch aquatische Prozesse und saisonale Migration beeinflusst werden. Die Übergangscharakteristik dieser Phase ist für Erntezyklen, Laubfall und städtische Maßnahmen zur Regenwassermanagement relevant.
- Mittlere Lufttemperatur im September beträgt 15 °C.
- Mittlere Lufttemperatur im Oktober beträgt 10 °C.
- Mittlere Lufttemperatur im November beträgt 5 °C.
- Sonnenscheindauer im September beträgt 5,0 Std./Tag.
- Regentage im Oktober betragen 9 Tage/Monat.
- Wassertemperatur im Oktober beträgt 11,0 °C.
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Dresden im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 3 °C | 0 °C | -3 °C | 2 °C | 2 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Januar in Dresden zeigt eine klare winterliche Prägung mit moderaten Tageshöchsten von 3 °C und nächtlichen Tiefstwerten um -3 °C, bei einem Monatsmittel von 0 °C. Die Wassertemperatur liegt nahe dem Gefrierpunkt bei 1,5 °C, was auf eine begrenzte thermische Trägheit der Gewässer hinweist. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer ist gering mit 1,5 Std./Tag, wodurch die Strahlungsbilanz niedrig bleibt und bodennahe Auskühlung begünstigt wird. Niederschlagsereignisse sind mit 12 Tage/Monat relativ häufig verteilt, was auf eine Mischung aus Schnee, Graupel und Regen hinweist. Insgesamt ergibt sich ein kaltgemäßigter, feuchter Monatscharakter mit kurzwelliger Strahlungsarmut und gelegentlicher Frostanfälligkeit in klaren Nächten. Für klimatologische Einordnungen bedeutet dies eine dominierende Wirkung der winterlichen Temperaturinversionen kombiniert mit moderatem Niederschlagsaufkommen.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima gedämpft und kühl. Tagsüber ist die Luft angriffslos kühl und oft bewölkt, Schattenbereiche bleiben merklich kälter. Abends und nachts erzeugt die Auskühlung eine spürbare Kälte, die Innenräume stärker beheizt erscheinen lässt. Sonnenstunden fühlen sich kurz und selten an, wodurch Außenaufenthalte schnell als frisch empfunden werden. Die Nähe zu kalten Gewässern verstärkt das Gefühl von Feuchtigkeit in der Luft. Insgesamt erscheint die Atmosphäre ruhig, winterlich und reserviert.
Praktische Einordnung
Reiseaktivitäten konzentrieren sich auf kultur- und stadtorientierte Programme mit kurzen Wegen zwischen Museen und Sehenswürdigkeiten. Outdoor-Aktivitäten sind eingeschränkt auf gut ausgestattete, wetterresistente Angebote. Kleidung mit funktionaler Wärmeleistung ist erforderlich und längere Aufenthalte im Freien sind weniger komfortabel. Fotografische Motive profitieren von klaren, kalten Lichtlagen an wenigen sonnigen Tagen. Veranstaltungen im Innenbereich sind wetterunabhängiger und daher bevorzugt zu planen.
Klima Dresden im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 4 °C | 1 °C | -2 °C | 2 °C | 3 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Februar zeigt eine leichte Erwärmung gegenüber dem Vormonat mit Tageshöchsten um 4 °C und nächtlichen Tiefstwerten bei -2 °C, das Monatsmittel liegt bei 1 °C. Die Wassertemperatur liegt bei 1,7 °C und bleibt entsprechend kalt, was die thermische Trägheit der Gewässer verdeutlicht. Die Sonnenscheindauer nimmt zu auf 2,5 Std./Tag, wodurch die Strahlungsbilanz leicht positiver wird und die Wahrscheinlichkeit für vereinzelt frostfreie Tage steigt. Mit 10 Tagen Niederschlag pro Monat tritt Feuchtigkeit weiterhin regelmäßig auf, jedoch mit einer tendenziellen Verlagerung zu milderen Niederschlagsformen. Insgesamt präsentiert sich der Monat als spürbarer Übergang vom strengen Winter zu ersten milden Phasen, geprägt von variabler Witterung und noch ausgeprägter Kälteempfindlichkeit bei klaren Nächten.
Subjektive Wahrnehmung
Die Stimmung wirkt erwartungsfroh und etwas heller als im tiefsten Winter. Tagsüber können milde Abschnitte auftreten, die Aktivitäten im Freien angenehmer machen. Schattenseiten bleiben jedoch kühler und feuchte Luft ist präsent. Abends verstärkt sich die Kälte, sodass Aufenthalte im Freien kürzer wirken und Wärme in Innenräumen willkommen ist. Die Sonne tritt öfter hervor, wirkt aber noch nicht stark genug, um langanhaltende Wärme zu erzeugen. Insgesamt ist das Klima wechselhaft und zurückhaltend.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für kulturelle Städtereisen und kürzere Erlebnisaufenthalte, bei denen Flexibilität gegenüber wechselhaftem Wetter besteht. Aktivitäten mit starkem Außenfokus sind möglich, erfordern jedoch wetterfeste Ausrüstung und die Bereitschaft, Programme kurzfristig anzupassen. Naturbeobachtungen können von klaren, kühlen Tagen profitieren, während längere Wandertouren vor allem in geschützten, gut erreichbaren Gebieten sinnvoll sind. Innenangebotene kulturelle Veranstaltungen bieten wetterunabhängige Alternativen.
Klima Dresden im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 9 °C | 5 °C | 1 °C | 4 °C | 5 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der März markiert den Beginn des ausgeprägteren Frühjahrs mit Tageshöchsten um 9 °C und nächtlichen Tiefstwerten bei 1 °C, das Monatsmittel beträgt 5 °C. Die Wassertemperatur liegt bei 4 °C und signalisiert eine beschleunigte Erwärmung der Gewässer gegenüber den Wintermonaten. Die Sonnenscheindauer steigt auf 4,5 Std./Tag, was die Zunahme der Strahlungsenergie widerspiegelt und die Erwärmung bodennaher Luftschichten fördert. Mit 12 Tagen Niederschlag pro Monat bleibt die Feuchte präsent, wobei Niederschläge zunehmend in flüssiger Form auftreten. Insgesamt ergibt sich ein Übergangsmonat mit wachsender Temperaturamplitude zwischen Tag und Nacht sowie einer klaren Zunahme der solaren Einstrahlung, die vegetative Übergänge begünstigt.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt frischer und belebter. Tagsüber ist eine deutliche Aufhellung spürbar und Sonnenphasen schaffen spürbare Wärme. In schattigen Lagen bleibt die Luft jedoch kühl und windanfällige Orte fühlen sich rauer an. Abends nimmt die Kühle wieder zu und es empfiehlt sich eine zusätzliche Schicht Bekleidung. Die Atmosphäre erscheint dynamisch und aufbruchsfähig, ohne bereits die Stabilität warmer Monate zu haben.
Praktische Einordnung
Der Monat bietet gute Bedingungen für Naturbeobachtungen und Stadtspaziergänge mit zunehmend angenehmen Tagesbedingungen. Kultur- und Architekturprogramme bleiben attraktiv und profitieren von längeren Tageslichtphasen. Aktivitäten mit Wasserkontakt sind noch eingeschränkt, während Rad- und Wanderangebote in tieferen Lagen gut nutzbar sind. Flexibilität hinsichtlich wechselnder Wetterlagen bleibt wichtig, da Übergangswetter kurzfristig auftreten kann.
Klima Dresden im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 13 °C | 9 °C | 5 °C | 8 °C | 6 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im April steigen die Tageshöchsten auf etwa 13 °C bei nächtlichen Tiefstwerten um 5 °C, das Monatsmittel liegt bei 9 °C. Die Wassertemperatur erreicht circa 7,5 °C und zeigt eine deutliche Erwärmung gegenüber dem Frühjahrseintritt. Die Sonnenscheindauer nimmt auf 5,5 Std./Tag zu, wodurch die mögliche Erwärmung von Luft und Boden deutlich zunimmt. Mit 11 Tagen Niederschlag pro Monat bleibt Niederschlag regelmäßig, jedoch verteilt sich dieser zunehmend auf kürzere, oft schauerartige Ereignisse. Insgesamt charakterisiert sich der Monat durch eine Kombination aus vermehrter Sonnenenergie und noch immer vorhandener Niederschlagsneigung, was zu schnellen Temperaturschwankungen zwischen sonnigen und wetteraktiven Phasen führt.
Subjektive Wahrnehmung
Die Atmosphäre wirkt erwachend und lebhaft. Sonnige Phasen fühlen sich deutlich wärmer an und laden zu längeren Aktivitäten im Freien ein. Schattenplätze und windige Abschnitte bleiben jedoch frisch und können kurze Unterbrechungen erzwingen. Abends ist eine angenehme Kühle wahrnehmbar, die jedoch nicht mehr so streng wirkt wie im Winter. Insgesamt entsteht ein Eindruck von zunehmender Leichtigkeit und Aktivität in der Stadtlandschaft.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich gut für städtische Entdeckungstouren, botanische Ziele und Spaziergänge in Parks, da die Vegetation deutlich an Dynamik gewinnt. Ausflüge in die Umgebung profitieren von längeren Tageslichtphasen, während wetterfeste Optionen für schaueranfällige Abschnitte empfohlen sind. Wassersport bleibt saisonal begrenzt, dafür sind kulturelle und gastronomische Angebote vielseitig nutzbar. Planungsvorteil ergibt sich aus einer insgesamt hohen Angebotsdichte bei moderatem Besucheraufkommen.
Klima Dresden im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 19 °C | 14 °C | 10 °C | 12 °C | 7 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Mai bringt einen deutlichen Anstieg der Wärme mit Tageshöchsten bei 18,5 °C und nächtlichen Tiefstwerten um 9,5 °C, das Monatsmittel liegt bei 14 °C. Die Wassertemperatur beträgt 12 °C und zeigt eine signifikante Erwärmung gegenüber dem frühen Frühjahr. Die Sonnenscheindauer steigt auf 7 Std./Tag, wodurch die solare Einstrahlung und die damit verbundene Bodenerwärmung deutlich zunehmen. Mit 11 Tagen Niederschlag pro Monat bleibt eine regelmäßige feuchte Komponente bestehen, die aber durch längere trockene und sonnige Abschnitte ergänzt wird. Insgesamt ergibt sich ein freundlicher, frühlingshafter bis frühsommerlicher Monatscharakter mit zunehmender Stabilität der warmen Phasen und noch vorhandener Niederschlagsneigung.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt insgesamt angenehm und einladend. Sonnige Tage vermitteln ein deutliches Wärmeempfinden und ermöglichen verlängerte Aufenthalte im Freien. Schattenbereiche bieten weiterhin wohltuende Kühlung, wodurch Aktivitäten in Parks oder an Flussufern komfortabel bleiben. Abende sind mild und werden als entspannend empfunden. Die Luft wirkt lebendig und fördert Außenaktivitäten ohne starke Einschränkungen durch Kälte.
Praktische Einordnung
Der Monat ist geeignet für eine breite Palette von Reiseaktivitäten einschließlich Stadtbesichtigungen, Fluss- und Parkaufenthalten sowie Rad- und Wandertouren in örtlicher Umgebung. Garten- und Freiluftveranstaltungen sind attraktiv planbar, wobei kurzfristige Schauer möglich bleiben. Wassernahes Erleben ist angenehmer als in den Vormonaten, vollständige Badesaisons sind jedoch noch nicht ausgeprägt. Insgesamt bietet der Monat gute Voraussetzungen für aktive und genussorientierte Aufenthalte.
Klima Dresden im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 23 °C | 18 °C | 13 °C | 17 °C | 8 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Juni zeigt frühsommerliche Verhältnisse mit Tageshöchsten um 22,5 °C und nächtlichen Tiefstwerten bei 12,5 °C, das Monatsmittel liegt bei 17,5 °C. Die Wassertemperatur hat sich auf 16,5 °C erwärmt und nähert sich damit komfortableren Bedingungen für wassersensible Aktivitäten. Die Sonnenscheindauer erreicht 7,5 Std./Tag und sorgt für eine deutlich positive Energiebilanz gegenüber Frühlingstagen. Mit 11 Tagen Niederschlag pro Monat bleibt zwar gelegentliche Feuchtigkeit vorhanden, diese tritt jedoch häufig in Form kurzlebiger, teils gewittriger Schauer auf. Insgesamt ergibt sich ein stabiler, warmer Monatscharakter mit hoher Tagesenergie und gelegentlicher konvektiver Niederschlagsneigung.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt warm und dynamisch. Tagsüber entsteht ein ausgeprägtes Wärmegefühl, besonders in ungeschützten Lagen und städtischen Wärmereflexionen. Schatten bietet spürbare Erleichterung, insbesondere in begrünten Bereichen. Abends bleibt es mild und die Außenaufenthalte verlängern sich. Die Luft erscheint insgesamt lebhaft, mit gelegentlichen Momenten kurzzeitiger Abkühlung während Niederschlagsereignissen.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich sehr gut für Outdoor-Aktivitäten, Flusserlebnisse und längere Stadterkundungen. Veranstaltungen im Freien profitieren von langen Tageslichtphasen, während konvektive Schauer kurzfristige Anpassungen erfordern. Aktivitäten mit Wasserkontakt sind zunehmend komfortabel, und Erholungsangebote in Grünräumen stehen im Vordergrund. Bei Planung ist auf mögliche, kurzfristig auftretende Gewitter oder Schauer zu achten, die Programmänderungen erforderlich machen können.
Klima Dresden im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 25 °C | 20 °C | 14 °C | 19 °C | 8 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Juli zeigt typische Hochsommereigenschaften mit Tageshöchstwerten von 25 °C und nächtlichen Tiefstwerten von 14 °C. Das mittlere Temperaturniveau liegt bei 19,5 °C und signalisiert stabile warme Verhältnisse. Die Sonnenscheindauer erreicht mit 7,5 Std./Tag ein Maximum und trägt zu hoher Strahlungsbilanz bei. Die Wassertemperatur von 18,5 °C macht flußnahe Aktivitäten komfortabel. Die Anzahl der Regentage von 12 Tage/Monat weist auf eine mäßige Häufigkeit von Niederschlag hin, die jedoch durch intensive Sonnenscheinstunden oft kompensiert wird. Zusammengenommen ergibt sich ein klares sommerliches Muster mit warmen Tagen, warmen Nächten und ausreichender Sonnenscheindauer, zugleich aber einer regulären Zahl von Schauerereignissen. Für Klimabewertungen ist dies ein ausgeprägter Sommertyp, der sowohl für thermische Aktivitäten an Gewässern als auch für städtische Aufenthalte günstige Bedingungen bietet.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima als angenehm warm mit spürbarer Sommersonne am Tag und deutlicher Abkühlung in den Abendstunden. Sonnenreiche Abschnitte erzeugen ein trockenes Wärmeempfinden, während schattige Straßen kühlere Rückzugsorte bieten. Am Wasser ist die Atmosphäre eher einladend und ermöglicht lange Aufenthalte im Freien. Nach Sonnenuntergang reduziert sich die Wärme deutlich und leichte Bekleidung genügt oft nicht mehr. Insgesamt vermittelt die Situation ein gutes Gleichgewicht zwischen Tagestemperatur und nächtlicher Erholung.
Praktische Einordnung
Diese Periode eignet sich besonders für Stadtbesichtigungen, kulturelle Veranstaltungen im Freien und Aktivitäten entlang der Elbe. Flussbezogene Angebote und Freiluftveranstaltungen profitieren von ausgeprägter Sonnenscheindauer, gleichzeitig sind wetterbedingte Unterbrechungen durch Regenschauer möglich. Für Reisende sind flexible Tagespläne und eine Abendbekleidung für kühlere Stunden empfehlenswert. Planung von Ausflügen ans Wasser ist vorteilhaft, ebenso gastronomische Terrassenbesuche. Einschränkungen ergeben sich durch gelegentliche Niederschläge und durch stärkere Sonneneinstrahlung am Mittag, die für exponierte Aktivitäten zu berücksichtigen sind.
Klima Dresden im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 25 °C | 19 °C | 14 °C | 19 °C | 7 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
August zeigt eine leicht abgeschwächte Sommertendenz mit maximalen Tageswerten von 24,5 °C und minimalen Nächten um 13,5 °C. Das mittlere Temperaturniveau liegt bei 19 °C und bleibt damit hochsommerlich ausgeprägt. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer beträgt 6,5 Std./Tag und bleibt überdurchschnittlich, was die Wärmewirkung unterstützt. Die gemessene Wassertemperatur von 19 °C zeigt weiterhin angenehme Bedingungen für Badetätigkeiten. Die Anzahl der Regentage von 11 Tage/Monat signalisiert eine geringfügige Reduktion der Niederschlagsfrequenz gegenüber dem Vormonat. Zusammen ergibt sich ein stabil warmer Monatscharakter mit etwas weniger Sonne als im Monatsmaximum, jedoch mit stabilen Wassertemperaturen und moderatem Niederschlagsaufkommen. Climatisch bleibt der Monat damit dem hochsommerlichen Spektrum zuzuordnen.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wird der August als warm empfunden mit reichlich Tageslicht und angenehmer Aufenthaltsqualität am Wasser. Sonnige Phasen dominieren, Schattenplätze bieten spürbare Erleichterung. Abende sind milder, sodass Aktivitäten im Freien lange möglich bleiben. Gelegentliche Niederschläge unterbrechen sonnige Intervalle, sorgen aber meistens nur kurzfristig für Abkühlung. Insgesamt vermittelt die Stimmung eine entspannte Hochsommeratmosphäre mit gut nutzbaren Außenräumen und flussnahen Erholungsmöglichkeiten.
Praktische Einordnung
Der Zeitraum ist optimal für Freiluftkultur, Rad- und Wandertouren in Naherholungsgelände sowie für Wassersportangebote. Konzepte mit flexibler Tagesgestaltung sind sinnvoll, um kurzzeitige Niederschläge zu berücksichtigen. Abendveranstaltungen profitieren von milden Nächten, touristische Attraktionen lassen sich weitgehend im Freien planen. Einschränkungen ergeben sich durch punktuelle Regengüsse und durch verstärkte Nutzung von Freiflächen, die zu vermehrter Nachfrage führen können. Für wetterunabhängige Programmpunkte sind Alternativen in Innenräumen empfehlenswert.
Klima Dresden im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 20 °C | 15 °C | 11 °C | 16 °C | 5 Std./Tag | 9 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
September markiert den Übergang in die Herbstsaison mit Tageshöchstwerten von 19,5 °C und nächtlichen Tiefstwerten von 10,5 °C. Die mittlere Temperatur liegt bei 15 °C und signalisiert eine deutliche Abkühlung gegenüber den Sommermonaten. Die Wassertemperatur von 15,5 °C bleibt moderat kühl und reduziert Badekomfort gegenüber dem Hochsommer. Die Sonnenscheindauer von 5 Std./Tag nimmt ab und weist auf kürzere, wechselhafte Tage hin. Die Anzahl der Regentage beträgt 9 Tage/Monat, was eine leicht verminderte Niederschlagshäufigkeit bedeutet, jedoch häufigere, weniger intensive Niederschlagsereignisse ermöglicht. Insgesamt entsteht ein klimatologisches Bild des frühen Herbstes mit merklicher Schichtung zwischen warmen Tagesphasen und kühleren Nächten sowie abnehmender thermischer Behaglichkeit.
Subjektive Wahrnehmung
Die Temperaturwahrnehmung ist von spürbaren Tagesabweichungen geprägt. Tagsüber können Sonnenphasen noch mild wirken, während in Schattenbereichen und abends kühlere Bedingungen vorherrschen. Das Wasser wirkt deutlich frischer und lädt seltener zu längeren Aufenthalten ein. Die Atmosphäre ist insgesamt gemäßigt und weniger drückend als im Sommer, wodurch Aktivitäten im Freien häufig angenehmer, aber auch kurzlebiger wirken.
Praktische Einordnung
Dieser Abschnitt eignet sich für Kulturreisen, Museen und stadtnahe Erkundungen, da das Wetter wechselhaft, aber oft noch freundlich ist. Aktivitäten mit wetterflexibler Planung sind vorteilhaft, ebenso Mix aus Innen- und Außenprogrammen. Einschränkungen betreffen wasserbezogene Freizeitangebote und längere Badeaufenthalte, die weniger komfortabel sind. Für Wein- und Herbstveranstaltungen sowie Rad- und Wandertage bietet die Periode günstige Bedingungen, sofern witterungsbedingte Variabilität einkalkuliert wird.
Klima Dresden im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 14 °C | 10 °C | 7 °C | 11 °C | 4 Std./Tag | 9 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Oktober zeigt markante herbstdynamische Merkmale mit Tageshöchstwerten von 13,5 °C und nächtlichen Tiefstwerten von 6,5 °C. Das mittlere Temperaturniveau liegt bei 10 °C, was eine klare Abkühlung gegenüber dem Spätsommer bedeutet. Die Wassertemperatur von 11 °C ist deutlich geringer und reduziert wasserbezogene Aktivitäten auf kurze Aufenthalte. Die Sonnenscheindauer von 3,5 Std./Tag fällt merklich reduziert aus und reflektiert die zunehmende Kürze der Tage. Mit 9 Tage/Monat an Niederschlag bleibt die Häufigkeit moderat, während die Intensität vereinzelt zunimmt. Zusammengefasst ergibt sich ein ausgeprägter Herbstcharakter mit geringer Strahlungsbilanz, abnehmender thermischer Behaglichkeit und vermehrten Bedingungen für nasses, kühleres Wetter.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag zeigt sich eine vermehrte Kühle, die tagsüber nur punktuell durch sonnige Abschnitte gemildert wird. Schattenflächen und Morgenstunden sind deutlich kühler, abendliche Zeiten verlangen nach wärmender Kleidung. Das Wasser wirkt ungemütlich für längere Aufenthalte. Insgesamt entsteht ein rückläufiges, ruhigeres Wettergefühl mit stärkerer Betonung von Wind und Feuchtigkeit, wodurch Aufenthalte im Freien kürzer ausfallen können.
Praktische Einordnung
Der Oktober ist für Kultur- und Museumsangebote, städtische Gastronomie mit Innenräumen und saisonale Veranstaltungen geeignet. Outdoor-Programme sind möglich, erfordern jedoch wetterfeste Ausrüstung und flexible Zeitpläne. Einschränkungen betreffen längere Wassersport- und Badetätigkeiten sowie geplante, rein offene Veranstaltungen ohne Überdachung. Reisen mit Schwerpunkt auf Architektur, Museen oder kulinarischen Erlebnissen lassen sich gut realisieren, wenn witterungsbedingte Unsicherheiten berücksichtigt werden.
Klima Dresden im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 8 °C | 5 °C | 2 °C | 7 °C | 2 Std./Tag | 9 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
November präsentiert spätherbstliche Bedingungen mit Tageshöchstwerten von 8 °C und nächtlichen Tiefstwerten von 2 °C. Die mittlere Temperatur beträgt 5 °C und signalisiert das Vorfeld der Winterphase. Die Wassertemperatur von 6,5 °C ist gering und schließt Badeaktivitäten de facto aus. Die Sonnenscheindauer von 2 Std./Tag ist niedrig und führt zu einer reduzierten Strahlungsbilanz. Die Anzahl der Regentage von 9 Tage/Monat zeigt eine weiterhin regelmäßige Niederschlagsverteilung, oft in Form von längeren, kühlen Niederschlägen. Insgesamt ergibt sich ein kalter, feuchter Monatscharakter mit begrenzter Tageshelligkeit und verstärkter meteorologischer Instabilität auf dem Weg in die Heizperiode.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt deutlich kühler und feuchter, wodurch Aufenthalte im Freien rasch ungemütlich sein können. Tage erscheinen häufig grau und gedämpft, während Abende und Morgen spürbar kalt ausfallen. Wind und Nässe verstärken das Kälteempfinden, so dass längere Außenaktivitäten als belastend wahrgenommen werden. Die Atmosphäre ist nüchtern und reduziert, wodurch wetterfeste Kleidung essenziell wird.
Praktische Einordnung
Für Reiseaktivitäten sind Innenangebote wie Museen, Galerien und gastronomische Einrichtungen mit beheizten Räumen besonders relevant. Outdoor-Aktivitäten sind nur eingeschränkt attraktiv und bedürfen robuster Ausrüstung. Einschränkungen treten durch kühle, feuchte Verhältnisse und kurze Tage auf, die die Nutzbarkeit von Aussichts- und Flussangeboten reduzieren. Planungen sollten flexible Alternativen und wetterfeste Optionen vorsehen.
Klima Dresden im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 5 °C | 2 °C | -2 °C | 3 °C | 2 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Dezember weist winterliche Charakteristika auf mit Tageshöchstwerten von 4,5 °C und nächtlichen Tiefstwerten von -1,5 °C. Die mittlere Temperatur liegt bei 1,5 °C und zeigt einen klaren Übergang zur kalten Jahreszeit. Die Wassertemperatur von 3 °C ist sehr niedrig und schließt wasserbezogene Freizeittätigkeiten aus. Die Sonnenscheindauer von 1,5 Std./Tag ist minimal und resultiert in kurzer Tageshelligkeit. Mit 10 Tage/Monat an Niederschlag bleibt die Häufigkeit moderat, wobei diese Niederschläge kältere Formen annehmen können. Insgesamt zeichnet sich ein winterlicher Monatscharakter ab, gekennzeichnet durch niedrige Temperaturen, reduzierte Strahlung und häufigere Bedingungen für frostnahe Phänomene.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima kalt und gedämpft, mit klar abgesetzten, kühlen Morgen- und Abendphasen. Tageslicht ist knapp und erzeugt eine gedrückte Stimmung, während windige Passagen das Kälteempfinden verstärken. Wasserflächen erscheinen unattraktiv für Freizeitnutzung. Insgesamt ist die Wahrnehmung auf Schutz vor Kälte und auf kurze Außenaufenthalte ausgerichtet.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für urbane Kulturangebote, festliche Veranstaltungen mit Innenfokus und museale Besuche. Outdoor-Aktivitäten sind stark eingeschränkt und erfordern winterfeste Kleidung sowie entsprechende Planung. Einschränkungen ergeben sich aus niedrigen Temperaturen, geringer Tageshelligkeit und möglichen frostbedingten Bedingungen im Verkehr. Für Reisende sind wetterunabhängige Programme sowie kurze, geplante Außenaufenthalte die zielführende Wahl.