Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.340 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat Januar
Der wärmste Monat ist Januar mit der höchsten mittleren Lufttemperatur von 7,8 °C und gleichzeitig der längsten mittleren Sonnenscheindauer von 7,8 Std./Tag.
Mehr zum JanuarKältester Monat Juli
Der kälteste Monat ist Juli mit der niedrigsten mittleren Lufttemperatur von 0,3 °C und der tiefsten mittleren Wassertemperatur von 3,8 °C.
Mehr zum JuliSonnigster Monat Januar
Der sonnigste Monat ist Januar mit einer mittleren Sonnenscheindauer von 7,8 Std./Tag, was die ausgeprägteste Phase der Strahlungsbilanz markiert.
Mehr zum JanuarTrockenster Monat Februar
Der trockenste Monatsdurchschnitt liegt im Februar mit dem niedrigsten Wert von 10 Tage/Monat mit Niederschlag und gleichzeitig sehr moderaten mittleren Wassertemperaturen von 8,3 °C.
Mehr zum FebruarRegenreichster Monat Juni
Der regenreichste Monatsdurchschnitt tritt im Winter auf, beispielhaft im Juni mit bis zu 14 Tage/Monat mit Niederschlag, was die winterliche Feuchtebetonung unterstreicht.
Mehr zum JuniBeste Reisezeit
Die angenehmste Reisezeit ist Dezember bis März. Es ist mit 1,8 bis 12,2°C am mildesten, die Ø Luft liegt bei 6,6 bis 7,8°C. Du profitierst von langen Tage...
Mehr zur besten ReisezeitÜberblick
Ushuaia zeichnet sich durch ein küstennahes, maritimes Klima aus, das von der Lage am südlichen Rand Südamerikas geprägt wird. Die Umgebung ist durch häufig wechselnde Wetterlagen bestimmt, die kurze, aber deutliche Phasen mit vergleichsweise höherer Sonnenscheindauer und verhältnismäßig ruhigen Verhältnissen wechseln. Typisch sind mäßige jahreszeitliche Schwankungen, starke maritime Einflüsse und eine beständige Präsenz von Niederschlag über das gesamte Jahr. Daraus resultiert ein Klima, das für Outdoor-Aktivitäten besondere Planung erfordert, da Zeitfenster mit günstiger Witterung relativ kurz sind. Ökologie und Vegetation reagieren sensibel auf die Kombination aus kühlen Luftmassen, anhaltender Feuchte und saisonal variierender Sonneneinstrahlung. Die klimatische Signatur ist daher eher kühl und feucht als kontinental extrem.
Klimacharakteristik
Die klimatischen Kenngrößen zeigen eine starke maritime Prägung mit moderater Variabilität. Die höchste mittlere Sonnenscheindauer wird im Januar mit 7,8 Std./Tag erreicht, während im Winter die Sonnenscheindauer auf 2,5 Std./Tag zurückgeht. Niederschlagsfrequenz bleibt über das Jahr relativ hoch, im Winter treten bis zu 14 Tage/Monat mit Niederschlag auf, während der schwächste Monatswert bei 10 Tage/Monat liegt. Die mittleren Wassertemperaturen bleiben gering, mit einem Maximum von 8,3 °C im Februar und einem Minimum von 3,8 °C im Juli. Die Lufttemperaturen zeigen nur begrenzte Jahresschwankungen, was auf die Nähe zum Ozean zurückzuführen ist. In der Summe ergibt sich ein Klima, das durch gleichmäßig verteilte Feuchte, eine ausgeprägte winterliche Zunahme der Regentage und eine sommerliche Zunahme der Sonnenscheindauer geprägt ist.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Die Jahresentwicklung der Lufttemperatur ist durch eine vergleichsweise enge Spannbreite gekennzeichnet. Die höchsten mittleren Lufttemperaturen treten im Januar mit 7,8 °C auf, die niedrigsten mittleren Lufttemperaturen im Juli mit 0,3 °C. Tagesbezogene Extremwerte zeigen maximale Tageshöchstwerte von 12,2 °C im Januar und minimale Tagestiefstwerte bis zu -1,4 °C im August. Diese Konstellation weist auf eine mäßige Wärmeakkumulation im Sommer sowie auf sporadische Kaltphasen im Winter hin. Die maritime Nähe dämpft die Amplitude zwischen Sommer und Winter, gleichzeitig sorgen häufige Wetterdurchgänge für rasche Wechsel der Bedingungen. Daraus folgt eine Jahresverteilung, in der milde Sommerabschnitte kurzen, kälteren Phasen gegenüberstehen.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die Sonnenscheindauer weist einen ausgeprägten jahreszeitlichen Rhythmus auf. Das Maximum fällt in den südlichen Sommermonaten, mit dem höchsten Monatsmittel im Januar von 7,8 Std./Tag. In der kalten Jahreszeit reduziert sich die mittlere Sonnenscheindauer deutlich, im Juni liegt der tiefste Monatswert bei 2,5 Std./Tag. Dieser Kontrast verstärkt die saisonale Nutzbarkeit von Außenaktivitäten und beeinflusst Vegetations- und Landschaftsprozesse. Die Verteilung der Sonnenscheindauer kombiniert relativ helle Sommerperioden mit dunkeleren Wintermonaten, wobei Übergangsmonate graduelle Zunahmen und Abnahmen zeigen.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Häufigkeit regenreicher Tage ist über das Jahr relativ konstant hoch mit einer klaren Zunahme im Winter. In den kälteren Monaten treten bis zu 14 Tage/Monat mit Niederschlag auf, während der geringste Monatswert bei 10 Tage/Monat im Februar liegt. Diese Verteilung erzeugt eine jahreszeitliche Betonung feuchter Bedingungen im Winter, ohne völlige Trockenperioden im Sommer. Die relativ hohen Anteile an Regentagen beeinflussen Bodenfeuchte, Sichtverhältnisse und die Planbarkeit von Außentätigkeiten nachhaltig.
Wassertemperatur im Jahresverlauf
Die mittleren Wassertemperaturen in der Region bleiben das Jahr über kühl. Das höchste Monatsmittel wird im Februar mit 8,3 °C erreicht, das tiefste Monatsmittel im Juli mit 3,8 °C. Auffällig ist eine saisonale Verzögerung gegenüber der Lufttemperatur, das maximale Wasserwärmezeichen liegt nach dem Luftmaximum. Die geringe Wassertemperatur begrenzt die sommerliche Erwärmung und prägt marine Ökosysteme sowie Küstenbedingungen. Für Aktivitäten im Wasser ergibt sich ein kurzes Fenster vergleichsweise milder Bedingungen, während ein Großteil des Jahres von kühlen Wassertemperaturen dominiert wird.
Klimaphasen des Jahres
Sommerkern
- Dezember
- Januar
- Februar
Die Phase des australischen Sommers umfasst Dezember bis Februar und ist durch die höchsten mittleren Luft- und Wassertemperaturen sowie die längste Sonnenscheindauer gekennzeichnet. Im Januar erreicht die Sonnenscheindauer 7,8 Std./Tag und die mittleren Lufttemperaturen liegen mit einem Maximum im Januar bei 7,8 °C. Die mittlere Wassertemperatur erreicht ihr Maximum im Februar bei 8,3 °C. Die Häufigkeit reiner Niederschlagstage ist in dieser Phase geringer als im Winter, mit dem niedrigsten Monatswert bei 10 Tage/Monat im Februar. Diese Kombination führt zu vergleichsweise günstigen Tagen für Außenaktivitäten, jedoch bleiben die Bedingungen weiterhin durch maritime Einflüsse mäßig temperiert.
- Januar mittlere Lufttemperatur 7,8 °C
- Januar Sonnenscheindauer 7,8 Std./Tag
- Februar mittlere Wassertemperatur 8,3 °C
- Februar Niederschlagstage 10 Tage/Monat
Herbstliche Übergangsphase
- März
- April
- Mai
Die Übergangsphase von März bis Mai zeigt eine deutliche Abkühlung von milden zu kühleren Verhältnissen. Mittlere Lufttemperaturen fallen von 6,4 °C im März auf 2,3 °C im Mai. Die Sonnenscheindauer reduziert sich ebenfalls, von 6,0 Std./Tag im März auf 3,0 Std./Tag im Mai. Die Häufigkeit an Niederschlagstagen steigt graduell an und liegt im Mai höher als zu Sommerzeiten. Das Meer kühlt in dieser Periode ab und trägt zur Stabilisierung kühlerer Luftmassen bei. Charakteristisch sind wechselhafte Tage mit raschen Umstellungen zwischen vergleichsweise hellen und feuchten Abschnitten.
- März mittlere Lufttemperatur 6,4 °C
- März Sonnenscheindauer 6,0 Std./Tag
- Mai mittlere Lufttemperatur 2,3 °C
- Mai Sonnenscheindauer 3,0 Std./Tag
Winter mit hoher Niederschlagsfrequenz
- Juni
- Juli
- August
Die Winterphase von Juni bis August ist durch die geringste Sonnenscheindauer, die niedrigsten mittleren Luft- und Wassertemperaturen sowie die höchste Häufigkeit an Niederschlagstagen gekennzeichnet. Im Juni liegt die Sonnenscheindauer bei 2,5 Std./Tag. Die niedrigsten mittleren Lufttemperaturen treten im Juli mit 0,3 °C auf, gleichzeitig sind die mittleren Wassertemperaturen mit 3,8 °C am niedrigsten. Die Anzahl der Niederschlagstage erreicht Werte von bis zu 14 Tage/Monat. Diese Konstellation führt zu dominierend feuchten und kühlen Bedingungen mit eingeschränkter Sonnenverfügbarkeit.
- Juni Sonnenscheindauer 2,5 Std./Tag
- Juli mittlere Lufttemperatur 0,3 °C
- Juli mittlere Wassertemperatur 3,8 °C
- Wintermonat Niederschlagstage bis zu 14 Tage/Monat
Frühlingshafte Aufheizung
- September
- Oktober
- November
Die Phase von September bis November zeigt eine allmähliche Zunahme der Sonnenscheindauer und eine Erholung der mittleren Temperaturen. Mittlere Lufttemperaturen steigen von 2,0 °C im September auf 5,2 °C im November. Parallel dazu nimmt die Sonnenscheindauer zu, zum Beispiel auf 6,5 Std./Tag im November. Die Häufigkeit der Niederschlagstage nimmt gegenüber dem Winter ab, bleibt jedoch im Jahresvergleich moderat. Das Meer beginnt sich wieder zu erwärmen, wobei die Wassertemperaturen weiterhin kühlen Charakter behalten. Insgesamt markiert diese Phase die Wiederherstellung günstigerer Bedingungen für Sichtbarkeit und Außentätigkeiten.
- September mittlere Lufttemperatur 2,0 °C
- November mittlere Lufttemperatur 5,2 °C
- November Sonnenscheindauer 6,5 Std./Tag
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Ushuaia im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 12 °C | 8 °C | 3 °C | 8 °C | 8 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Januar zeigt die höchsten Messwerte des Jahres bei den Höchsttemperaturen und bei der Sonnenscheindauer. Die Tagesmaxima erreichen etwa 12,2 °C und die nächtlichen Minimalwerte liegen bei circa 3,4 °C, was eine moderate Spreizung impliziert. Die mittlere Lufttemperatur beträgt 7,8 °C, begünstigt durch eine vergleichsweise ausgeprägte Sonnenscheindauer von 7,8 Std./Tag. Die Wassertemperatur ist mit 8 °C vergleichsweise warm und trägt zur maritimen Milderung bei. Niederschlagsaktivität zeigt sich in Form von rund 11 Tage/Monat mit Niederschlag, deutlich geringer als die höchsten jährlichen Werte. Insgesamt steht Januar für eine maritime Sommerlage mit relativ hoher Einstrahlung, moderaten Lufttemperaturen und einer nach wie vor prägenden ozeanischen Rolle, die Tageserwärmung begrenzt und die Nächte abmildert. Der Monat liegt nahe am jährlichen Maximum bei Tageshöchstwerten und Sonnenscheindauer, während die ganzjährigen Minimalwerte der Sonnenscheindauer deutlich darunter liegen.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima freundlich, tagsüber ist die Atmosphäre spürbar milder und sonnige Phasen erzeugen wahrnehmbare Wärme. In geschützten Lagen fühlt sich die Luft deutlich angenehmer an, während schattige oder windexponierte Bereiche rasch kühl wirken. Abends und nachts sinkt die spürbare Wärme deutlich, wodurch leichte bis mittlere Schutzschichten erforderlich sind. Sonnenschein steigert das Wohlbefinden, gleichzeitig bleibt die Nähe zum Meer fühlbar und erzeugt einen kühlen Hintergrund. Der Übergang von Tages- zu Nachtbedingungen ist klar spürbar und verlangt aufmerksame Bekleidungsauswahl.
Praktische Einordnung
Januar eignet sich besonders für aktive Besichtigungen, Bootstouren und aussichtsreiche Wanderungen mit vergleichsweise günstigen Lichtverhältnissen. Die relativ warme Wasserlage begünstigt maritime Ausflüge, für die moistur-empfindliche Aktivitäten eine gute Option darstellen. Einschränkungen bestehen durch kühlende Meeresbrisen und wechselhafte Abschnitte, daher sind flexible Pläne und schichtbare Kleidung empfehlenswert. Für Ausflüge in exponierte Küstenbereiche ist Vorsicht bei Wind und schnellen Wetterwechseln geboten. Stadtnahes Sightseeing und gut erschlossene Wanderwege sind in diesem Monatsfenster besonders praktikabel.
Klima Ushuaia im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 12 °C | 7 °C | 3 °C | 8 °C | 7 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Februar präsentiert eine kaum reduzierte Wärme im Vergleich zum Jahresanfang, bei moderat geringerer Einstrahlung und leicht veränderten Wasserwerten. Die Tageshöchstwerte liegen bei rund 11,8 °C und die Nächte um 3 °C, die mittlere Lufttemperatur beträgt etwa 7,4 °C. Die Wassertemperatur erreicht mit 8,3 °C das jährliche Maximum und zeigt damit den stabilisierenden Einfluss des Ozeans in dieser Phase. Die Sonnenscheindauer bleibt mit etwa 7,2 Std./Tag auf hohem Niveau, während die Häufigkeit von Niederschlag mit ungefähr 10 Tage/Monat etwas abnimmt. Charakteristisch ist eine weiterhin maritime Sommerprägung mit reduzierter Variabilität zwischen Tag und Nacht sowie einem Maximum bei der Meereswärme. Im Vergleich zu späteren Jahresabschnitten bleibt die atmosphärische Aktivität geringer, die Strahlungsbilanz noch positiv belastet.
Subjektive Wahrnehmung
Februar vermittelt im Alltag ein Gefühl anhaltender Milderung, wobei Sonne die Temperaturen angenehm erscheinen lässt. Wind und Meereseinfluss sorgen jedoch zeitweise für eine merkliche Frische, besonders in offenen Küstenabschnitten. Schattenseiten wirken unangenehmer als sonnige Flächen, daher ist der Kontrast zwischen Sonne und Schatten spürbar. Abends kühlt die Luft merklich ab, so dass zusätzliche Schichten nötig sind. Insgesamt entsteht ein Eindruck von beständiger Kühle mit vereinzelten sehr angenehmen Momenten.
Praktische Einordnung
Februar ist günstig für maritime Reisen, Naturbeobachtungen und längere Tagestouren mit guter Tageslänge. Besonders Bootsfahrten profitieren von relativ warmem Meerwasser, sodass Ausflüge auf dem Kanal gut realisierbar sind. Für berg- und wildnisnahe Unternehmungen sind flexible Zeitpläne und windresistente Bekleidung wichtig. Einschränkungen ergeben sich aus plötzlichen Wetterwechseln und kühlen Abenden, weshalb mehrtägige Planungen wetterabhängig bleiben. Insgesamt eignet sich der Monat für abwechslungsreiche Programme mit Schwerpunkt auf Küsten- und Landschaftserlebnissen.
Klima Ushuaia im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 11 °C | 6 °C | 2 °C | 7 °C | 6 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
März markiert den Übergang zu geringerer Einstrahlung und abnehmender Wärme. Tageswerte liegen bei etwa 10,5 °C und nächtliche Werte bei ungefähr 2,3 °C, die mittlere Lufttemperatur beträgt 6,4 °C. Die Wassertemperatur fällt auf circa 7,2 °C, die Sonnenscheindauer reduziert sich auf rund 6,0 Std./Tag. Die Niederschlagsfrequenz bleibt mit etwa 11 Tage/Monat stabil und zeigt eine moderate Persistenz nasser Tage. Dieser Monat steht für einen deutlichen saisonalen Rückgang gegenüber dem Hochsommer, wobei die ozeanische Dämpfung weiterhin Temperaturschwankungen begrenzt. Charakteristisch sind kürzere sonnige Phasen und eine Zunahme kühlerer Perioden, die auf die bevorstehende Herbstentwicklung hinweisen.
Subjektive Wahrnehmung
Im täglichen Erleben wirkt das Klima wechselhafter als in den Sommermonaten. Sonnige Abschnitte vermitteln eine angenehme Wärme, die jedoch rasch von kühleren Phasen abgelöst wird. Schatten und windige Lagen erscheinen deutlich kälter, und abends nimmt die Kühle deutlich zu. Das subjektive Wärmeempfinden ist insgesamt moderat gering, allerdings bleibt die Luft durch die Meeresnähe vergleichsweise stabil.
Praktische Einordnung
März eignet sich für naturorientierte Reisen, Fotografien der Landschaft und gemäßigte Wanderungen, solange die Touren kurzfristig an Wetteränderungen angepasst werden. Küstennahe Aktivitäten bleiben empfehlenswert, während hochalpine Unternehmungen witterungsbedingt anspruchsvoller werden können. Einschränkungen resultieren vor allem aus kürzeren sonnigen Intervallen und zunehmend kühleren Bedingungen, weshalb Ausrüstungsflexibilität und wetterabhängige Planung wichtig sind. Städtische Programme und Museen bieten sichere Alternativen bei ungünstigem Wetter.
Klima Ushuaia im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 8 °C | 5 °C | 1 °C | 6 °C | 5 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
April zeigt eine klare Abkühlung und abnehmende Strahlung. Tageshöchstwerte liegen bei etwa 8 °C und nächtliche Minimalwerte bei circa 1 °C, die mittlere Lufttemperatur beträgt rund 4,5 °C. Die Wassertemperatur reduziert sich auf etwa 5,8 °C, während die Sonnenscheindauer auf etwa 4,5 Std./Tag zurückgeht. Niederschlagsaktivität steigt leicht auf rund 12 Tage/Monat, was eine Zunahme nasser Intervalle indiziert. Insgesamt reflektiert April die Herbstentwicklung mit merklicher Abkühlung und abnehmender Soll- Sonnenscheindauer. Die ozeanische Wirkung bleibt spürbar, die thermische Dämpfung verringert sich jedoch, sodass Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht zunehmen können.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima deutlich kühler und gedämpfter. Sonnige Phasen bringen nur kurzzeitige, milde Erwärmung, während Schatten und windbelastete Stellen rasch kühl erscheinen. Die Tage sind merklich kürzer, und abends ist eine deutliche Kältezunahme zu spüren. Feuchte Phasen und Niederschlag hinterlassen ein spürbares Frischegefühl. Insgesamt entsteht ein Eindruck von klarer Herbstlichkeit mit betonter Notwendigkeit wärmender Kleidung.
Praktische Einordnung
April eignet sich für ruhige, naturnahe Reisen und fotografische Exkursionen, bei denen kürzere Etappen und wetterfeste Kleidung eingeplant werden. Aktivitäten auf dem Wasser sind weiterhin möglich, aber die abkühlende Wassertemperatur und häufigere Niederschläge verlangen angepasste Schutzmaßnahmen. Für anspruchsvollere Outdoor-Aktivitäten ist erhöhte Vorsicht geboten, da Wetterwechsel und feuchtere Bedingungen die Bedingungen schnell verschlechtern können. Kulturelle Programme und kurze Wanderungen bleiben robuste Optionen.
Klima Ushuaia im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 5 °C | 2 °C | -0 °C | 5 °C | 3 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Mai kennzeichnet eine Fortsetzung der Abkühlung mit vermehrter Feuchte und reduzierter Sonnenscheindauer. Tageshöchstwerte betragen etwa 5 °C und nächtliche Minimalwerte liegen bei ungefähr -0,4 °C. Die mittlere Lufttemperatur fällt auf circa 2,3 °C. Die Wassertemperatur verringert sich auf etwa 4,7 °C, und die Sonnenscheindauer liegt bei circa 3 Std./Tag. Die Anzahl der Niederschlagstage steigt auf rund 13 Tage/Monat, was eine höhere Grundfeuchte anzeigt. Dieser Monat steht für den Übergang in die feuchtere, kühlere Jahreszeit mit starker maritimer Beeinflussung, die Frostnächte nicht ausschließt und die saisonale Aktivität deutlich dämpft.
Subjektive Wahrnehmung
Im täglichen Erleben dominieren kühle, oft feuchte Eindrücke. Sonnige Momente sind rar und bieten nur geringe Aufwärmung. Wind und Feuchtigkeit verstärken das Kälteempfinden, besonders in exponierten Bereichen. In geschützten Lagen bleibt es etwas angenehmer, doch abends und nachts wird der Eindruck deutlich kälter. Gesamtwahrnehmung ist von gedämpfter Aktivität und erhöhter Feuchte geprägt.
Praktische Einordnung
Mai eignet sich für ruhesuchende Naturbeobachtung und kürzere Exkursionen mit robuster Ausrüstung; längere Outdoor-Aktivitäten erfordern wetterabhängige Planung und Schutz gegen Feuchtigkeit. Für maritime Unternehmungen ist Vorsicht geboten, weil kältere Wasserbedingungen und häufigere Niederschläge die Komfortbedingungen reduzieren. Empfehlungen zielen auf flexibles Programmieren, Schutz gegen Wind und Nässe sowie die Nutzung wetterunabhängiger Angebote. Intensive Bergtouren sind nur bei guter Vorbereitung ratsam.
Klima Ushuaia im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 2 °C | 1 °C | -1 °C | 4 °C | 3 Std./Tag | 14 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Juni markiert den Einritt in die kühlste und wolkenreichste Jahreszeit mit reduzierter Strahlungsbilanz und erhöhter Niederschlagsfrequenz. Die Tageshöchstwerte erreichen etwa 2 °C, nächtliche Minimalwerte liegen bei ungefähr -1 °C, und die mittlere Lufttemperatur beträgt circa 0,5 °C. Die Wassertemperatur liegt bei rund 4 °C, die Sonnenscheindauer ist mit etwa 2,5 Std./Tag am Jahresende sehr gering. Die Anzahl der Niederschlagstage steigt auf ungefähr 14 Tage/Monat und erreicht damit zu den kälteren Monaten hin gehäufte Feuchtigkeit. Insgesamt steht Juni für ausgeprägte Wintercharakteristika mit niedrigen Einstrahlungswerten, hoher Feuchte und starker ozeanischer Dämpfung, die jedoch nur begrenzt vor Frostnächten schützt.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima roh und deutlich kälter, mit kurzen, oft grauen Tagen und einer ausgeprägten Feuchte. Sonnige Augenblicke sind selten und tragen nur wenig zur Erwärmung bei. Windige und offene Bereiche erscheinen besonders ungemütlich, und in der Dämmerung sowie nachts nimmt die Kälte deutlich zu. Wärmeempfinden ist insgesamt niedrig, sodass wärmende und winddichte Kleidung dauerhaft erforderlich ist.
Praktische Einordnung
Juni eignet sich für anspruchsvolle, wetterfeste Expeditionen und spezialisierte Winterprogramme mit entsprechender Ausrüstung. Aktivitäten im Freien sind möglich, erfordern jedoch robuste Vorbereitung und die Berücksichtigung häufiger Niederschläge sowie eingeschränkter Tageshelligkeit. Bootstouren und maritime Angebote bleiben durchführbar, sind jedoch von raueren Bedingungen geprägt. Für entspanntere Besichtigungen und kürzere Ausflüge sind wetterfeste Alternativen und flexible Planungen empfohlen.
Klima Ushuaia im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 2 °C | 0 °C | -1 °C | 4 °C | 3 Std./Tag | 14 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Juli zeigt in Ushuaia ein deutlich winterliches Profil mit niedrigen Luft- und Wassertemperaturen. Die Tageshöchstwerte erreichen um 1,8 °C, während die nächtlichen Tiefstwerte bei -1,2 °C liegen, das mittlere Monatsniveau verharrt nahe 0,3 °C. Die Wassertemperatur liegt mit 3,8 °C deutlich unter der Luftmittelausprägung und signalisiert kalte Küstenbedingungen. Die Sonnenscheindauer ist mit 2,8 Std./Tag begrenzt, parallel dazu tritt eine hohe Häufigkeit von Niederschlagstagen mit 14 Tage/Monat auf. Damit dominiert ein kühles, feuchtes Klima mit häufiger Bewölkung und begrenzter solare Einstrahlung. In der Monatsdynamik zeigt sich eine stabile Kältephase ohne starke Erwärmungsspuren, Küstennahe Einflüsse halten die Wassertemperatur konstant niedrig. Zusammengenommen weist Juli klare maritime Wintercharakteristika auf, geprägt von geringen solaren Gewinnen, häufigen Feuchteepisoden und einer Luftschichtung, die kalte Bedingungen auch tagsüber aufrechterhält.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima im Juli kühl und gedrückt. Sonnenstunden sind selten und werden stark abgeschwächt, wodurch sonnige Augenblicke knapp erscheinen. Tagsüber bleibt es merklich frisch, eine durchgehende Kälte bleibt spürbar, abends verstärkt sich die Kälte noch und Auskühlung ist spürbar. Wind und Feuchte verstärken das Kälteempfinden, Schattenbereiche bleiben deutlich kühler als freie Flächen. Die Wassertemperatur vermittelt beim Aufenthalt an der Küste einen klar erfrischenden bis kalten Eindruck, selbst bei direkter Einstrahlung. Insgesamt entsteht der Eindruck von einem rauen, maritim geprägten Winterklima, das im Alltag zurückhaltende Außenaktivitäten begünstigt und auf wetterfeste Bekleidung und kurze Aufenthalte im Freien hinweist.
Praktische Einordnung
Für Reisende ist Juli geeignet für naturorientierte Beobachtungen mit Fokus auf winterliche Landschaftsbilder und ruhige Küstenabschnitte. Expeditionen, Fotoreportagen und wissenschaftliche Feldarbeit profitieren von klar erkennbaren winterlichen Bedingungen, gleichzeitig stellen die niedrigen Luft- und Wassertemperaturen Einschränkungen für Aktivitäten mit längeren Aufenthalten im Freien dar. Wassersportarten sind nur begrenzt geeignet und erfordern spezielle Ausrüstung. Infrastruktur und Transport sind bei häufigen Niederschlags- und Bewölkungsphasen weniger anfällig als bei extremen Sturmereignissen, dennoch sind flexible Zeitpläne sinnvoll. Die Kombination aus kalter Küste und begrenzter Sonnenscheindauer macht Juli zur Wahl für gezielte, wetterangepasste Reisen statt für längere, wetterunspezifische Aufenthalte.
Klima Ushuaia im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 3 °C | 1 °C | -1 °C | 4 °C | 4 Std./Tag | 14 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
August zeigt einen moderat kälteren Übergang innerhalb der Winterperiode mit Tageshöchstwerten um 3 °C und nächtlichen Tiefstwerten bei -1,4 °C, das Monatsmittel liegt bei 0,8 °C. Die Wassertemperatur beträgt 3,9 °C und bleibt damit sehr niedrig, was auf eine anhaltende Kühlwirkung des Meeres hinweist. Die Sonnenscheindauer steigt geringfügig auf 3,5 Std./Tag, während die Anzahl der Niederschlagstage bei 14 Tage/Monat bleibt. Diese Kombination deutet auf ein kühles, maritimes Klima mit leicht zunehmender solaren Zufuhr, jedoch weiterhin häufiger Bewölkung und Feuchteereignissen. Aus klimatologischer Perspektive markiert August einen leichten Erwärmungstrend gegenüber dem Vormonat, ohne die maritimen Einflüsse signifikant abzuschwächen. Die Wassertemperatur bleibt ein limitierender Faktor für küstennahe thermische Aufheizung und trägt zur Stabilisierung eines kühlen, windanfälligen Klimatypus bei.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag fühlt sich der August etwas weniger streng an als der tiefste Winter, dennoch bleibt ein dauerhaft kühles Empfinden vorherrschend. Sonnige Phasen werden als kurz und wertvoll wahrgenommen, während bewölkte Zeiten die Umgebung deutlich abkühlen. Tagsüber ist eine gewisse leichte Milderung spürbar, abends kehrt jedoch schnell kühle Ruhe ein. Wind und Meeresnähe lassen Temperaturunterschiede intensiver erscheinen, und Feuchtigkeit trägt zu einem anhaltenden Frösteln bei. Aktivitäten im Freien sind möglich, erfordern jedoch wetterfeste Kleidung und kurze Pausen in geschützten Bereichen. Insgesamt vermittelt der Monat den Eindruck eines allmählichen, aber verhaltenen Übergangs hin zu etwas milderen Bedingungen.
Praktische Einordnung
August eignet sich für Reisende, die winterliche Landschaftsaspekte und ruhige Küstenabschnitte suchen, jedoch eine leicht größere Chance auf Sonnenschein wünschen. Wanderungen in Küstennähe, Beobachtungen der regionalen Fauna und wissenschaftliche Einsätze sind möglich, erfordern aber flexible Planung und robuste Ausrüstung. Wasseraktivitäten bleiben aufgrund der niedrigen Wassertemperatur eingeschränkt und verlangen spezielle Schutzmaßnahmen. Für Kulturreisen und kürzere Exkursionen ist der Monat praktikabel, für längere, wetterunabhängige Aufenthalte ist er weniger geeignet. Als strategischer Reisezeitpunkt bietet August etwas bessere Lichtverhältnisse für Fotografie bei weiterhin charakteristischer winterlicher Atmosphäre.
Klima Ushuaia im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 5 °C | 2 °C | -1 °C | 4 °C | 5 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
September markiert den Beginn einer deutlicheren saisonalen Erwärmung mit Tageshöchstwerten um 5,2 °C und nächtlichen Tiefstwerten bei -1,2 °C; das mittlere Temperaturniveau liegt bei 2 °C. Die Wassertemperatur steigt auf 4,2 °C, während die Sonnenscheindauer mit 4,5 Std./Tag weiter zunimmt. Die Anzahl der Niederschlagstage reduziert sich auf 13 Tage/Monat, was auf eine leichte Abnahme der Feuchtehäufigkeit hinweist. Zusammengenommen zeigt sich ein Übergang von strenger Winterkühle zu einer kühlen, aber zunehmend von hellerem Licht geprägten Phase. Die Küste bleibt durch relativ kaltes Meerwasser thermisch gehemmt, wodurch die Lufttemperaturen trotz vermehrter Sonneneinstrahlung moderat bleiben. Klimatologisch steht September für eine Phase wachsender Tagesenergie bei gleichzeitig noch beharrlicher maritimer Kühlung.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt der September frischer und heller als die vorhergehenden Wintermonate. Sonnige Abschnitte erzeugen ein spürbar angenehmeres Klima, jedoch bleibt die Luft insgesamt kühl. Tagsüber kann direkte Sonne ein Gefühl von relativer Wärme vermitteln, im Schatten bleibt die Temperatur deutlich niedriger. Abends kühlt die Luft rasch aus, sodass Schutz gegen Kälte erforderlich ist. Die Meeresnähe sorgt weiterhin für eine wahrnehmbare Kühle, besonders bei Wind. Insgesamt entsteht ein Eindruck von beginnender, aber noch zurückhaltender Frühlingshaftigkeit mit klaren, kurzen Sonnenfenstern und weiterhin dominanter maritimer Prägung.
Praktische Einordnung
September ist geeignet für Reisende, die einen frühen, kühlen Frühjahrszustand suchen mit besserer Lichtausbeute für Fotografie und Naturbeobachtung. Wanderungen und Küstenexkursionen profitieren von längeren Tageslichtphasen, erfordern jedoch wetterangepasste Ausrüstung und flexible Zeitplanung. Wassersport bleibt aufgrund der noch niedrigen Wassertemperatur eingeschränkt. Aktivitäten, die von Lichtverhältnissen und klaren Sichtbedingungen profitieren, sind im Vorteil. Für längerfristige Outdoor-Freizeit ohne spezielle Ausrüstung ist der Monat weniger komfortabel, hingegen bieten sich Chancen für Naturfotografie, Vogelbeobachtung und wissenschaftliche Feldarbeit mit reduzierter touristischer Dichte.
Klima Ushuaia im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 8 °C | 4 °C | -1 °C | 5 °C | 6 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Oktober repräsentiert eine fortschreitende saisonale Erwärmung mit Tageshöchstwerten um 7,8 °C und nächtlichen Minimumwerten bei -0,6 °C; das Monatsmittel liegt bei 3,6 °C. Die Wassertemperatur nähert sich 5 °C an, und die Sonnenscheindauer erreicht 5,5 Std./Tag bei einer weiteren leichten Reduktion der Niederschlagstage auf 12 Tage/Monat. Diese Parameter deuten auf eine substantielle Zunahme der solaren Energie und eine progressive thermische Aufladung der Küstenzone, obwohl das Meer weiterhin bremsend wirkt. Klimatisch geht Oktober mit deutlicherer Wärmeentwicklung einher, die Tagestemperaturen spürbar anheben kann, während Nächte noch gelegentliche Fröste nahelegen. Die Kombination aus längeren sonnigen Phasen und moderatem Rückgang der Feuchte charakterisiert den Monat als Übergang zu milderen Frühlingsbedingungen.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag vermittelt der Oktober eine deutlich spürbare Milderung. Sonnenreiche Perioden führen zu angenehmeren Wärmegefühlen, Schattenbereiche bleiben jedoch merklich kühler. Tagsüber ist ein hinreichend bequemes Temperaturniveau erreichbar, abends sind leichte bis mittlere Schutzschichten empfehlenswert. Die Küstennähe sorgt weiterhin für frische Luft, doch die zunehmende Sonnenscheindauer macht Aufenthalte im Freien angenehmer. Insgesamt wirkt der Monat leichter zugänglich für Außenaktivitäten und erzeugt ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen sonnigen und kühlen Momenten.
Praktische Einordnung
Oktober ist gut geeignet für Reisende, die eine Balance zwischen aktiver Naturerschließung und moderatem Komfort suchen. Trekking, Tagestouren und fotografische Unternehmungen profitieren von längeren hellen Phasen und geringerer Niederschlagshäufigkeit. Wassernahes Erleben bleibt von kühleren Wassertemperaturen eingeschränkt, doch küstennahe Spaziergänge und Bootsaktivitäten mit geeigneter Ausrüstung sind möglich. Für kultur- und naturorientierte Reisen bietet der Monat ein robustes Timing mit guter Verfügbarkeit von Tageslicht und günstigeren Witterungsfenstern, gleichzeitig bleibt Wetterflexibilität für wechselhafte Phasen empfehlenswert.
Klima Ushuaia im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 9 °C | 5 °C | 1 °C | 6 °C | 7 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
November zeigt eine deutliche Fortsetzung des saisonalen Aufwärtstrends mit Tageshöchstwerten um 9,4 °C und nächtlichen Tiefstwerten bei 1 °C; das mittlere Temperaturniveau liegt bei 5,2 °C. Die Wassertemperatur steigt auf 6,2 °C, parallel nimmt die Sonnenscheindauer auf 6,5 Std./Tag zu und die Zahl der Niederschlagstage sinkt auf 11 Tage/Monat. Diese Entwicklungen weisen auf eine verstärkte thermische Entkopplung von Meer und Atmosphäre hin und auf eine ausgeprägtere Frühjahrsdynamik. Klimatisch charakterisiert November eine Phase mit deutlich höheren Tagesenergien und erhöhter Wahrscheinlichkeit für stabile, sonnige Tage, wobei küstennahe Luftmassen weiterhin für mäßige Temperierung sorgen. Insgesamt steht der Monat für einen signifikanten Schritt in Richtung milderer, frühlingshafter Bedingungen.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt der November deutlich heller und angenehmer. Sonnentage geben einen spürbaren Wärmevorteil, Schatten bleibt jedoch deutlich kühler. Tagsüber sind längere, komfortablere Aufenthalte im Freien möglich, abends reicht oft leichte Bekleidung mit zusätzlichem Schutz. Die Meeresnähe vermittelt beim Aufenthalt an der Küste weniger drückende Kälte als in den Wintermonaten, Wind kann jedoch weiterhin kühl wirken. Insgesamt entsteht ein Eindruck von fortschreitendem Frühling mit ausgewogenen, meist angenehmen Bedingungen für Außenaktivitäten.
Praktische Einordnung
November ist ideal für Reisende mit Interesse an aktiver Naturbeobachtung, Vogelbeobachtung, Fotografie und moderaten Trekkingtouren. Die zunehmende Sonnenscheindauer und die Abnahme der Niederschlagstage ermöglichen zuverlässigere Zeitfenster für Tagesaktivitäten. Küstennahe Bootsfahrten und Exkursionen sind besser realisierbar, wenngleich spezielle Schutzmaßnahmen für wechselhafte Passagen weiterhin empfohlen sind. Für längere Aufenthalte im Freien sind die Bedingungen günstiger als zuvor, sodass kombinierte Outdoor- und Kulturprogramme gut umsetzbar sind. Die erhöhte Verfügbarkeit von Tageslicht verbessert die Attraktivität für Programme mit hohem Aktivitätsanteil.
Klima Ushuaia im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Meer | Sonne | Regentage |
|---|---|---|---|---|---|
| 11 °C | 7 °C | 2 °C | 8 °C | 7 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Dezember markiert eine weitere Zunahme thermischer Verhältnisse mit Tageshöchstwerten um 11,4 °C und nächtlichen Tiefstwerten bei 1,8 °C; das mittlere Monatsniveau liegt bei 6,6 °C. Die Wassertemperatur steigt auf 7,5 °C, die Sonnenscheindauer erhöht sich auf 7,3 Std./Tag und die Häufigkeit der Niederschlagstage bleibt mit 11 Tage/Monat moderat. Diese Konstellation beschreibt ein deutlich milderes, frühlings- bis frühsommerartiges Klima mit zunehmender solarer Energie und merklicher Erwärmung der Küstenzone. Das Meer bleibt zwar noch kühler als die Luft, übt jedoch weniger dämpfenden Einfluss aus als in den Wintermonaten. Klimatisch steht Dezember für verstärkte Stabilisierung milder Bedingungen, höhere Strahlungsgewinne und eine Abnahme der wintertypischen Feuchteintensität.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag vermittelt der Dezember eine spürbare Milde und deutlich mehr Sonnenstunden. Direkte Sonneneinstrahlung schafft angenehme Wärmegefühle, wohingegen Schattenbereiche weiterhin kühler wirken. Tagsüber sind ausgedehntere Aufenthalte im Freien komfortabler möglich, abends sind leichte bis mittlere Schutzschichten sinnvoll. Die Meeresnähe erscheint weniger hemmend für Wärmeempfinden als in der Kälteperiode, dennoch bleibt das Wasser als kühl wahrnehmbar. Insgesamt entsteht ein Eindruck von beginnendem Sommergefühl mit weiterhin maritim geprägtem Temperaturniveau.
Praktische Einordnung
Dezember eignet sich für breit gefächerte Reiseaktivitäten einschließlich Wanderungen, Küstenexkursionen, Bootsfahrten und Naturfotografie. Die längeren Tageslichtphasen und die erhöhte Sonnenscheindauer unterstützen umfangreichere Programme und Outdoor-Angebote. Wassersportarten bleiben aufgrund der noch moderaten Wassertemperatur anspruchsvoll und erfordern entsprechende Ausrüstung; für kürzere Boots- und Küstenaktivitäten sind die Bedingungen jedoch günstiger. Für kombinierte Natur- und Kulturreisen bietet der Monat hohe Planungssicherheit, wobei weiterhin wetteradaptive Kleidung und flexible Zeitplanung empfohlen werden.