Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.497 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat
Der wärmste Monatsmittelwert tritt im Juli auf und erreicht 18,5 °C, begleitet von maximaler Sonnenscheindauer und hohen Wassertemperaturen.
Kältester Monat
Der kälteste Monatsmittelwert ist im Januar mit 0 °C und geht einher mit den geringsten Sonnenscheinstunden sowie sehr niedrigen Wassertemperaturen.
Sonnigster Monat
Die größte mittlere Sonnenscheindauer wird im Juli mit 7,5 Std./Tag gemessen, was die hochsommerliche Strahlungsbilanz dominiert.
Trockenster Monat
Der geringste Mittelwert an Niederschlagstagen findet sich im April mit 9 Tage/Monat, was günstige Bedingungen für Bodenarbeiten schafft.
Regenreichster Monat
Die höchste Häufigkeit an Niederschlagstagen tritt im Juli mit 13 Tage/Monat auf, sodass trotz hoher Temperaturen häufig Schauerereignisse vorkommen.
Beste Reisezeit
Die angenehmste Reisezeit liegt von Mai bis September. In dieser Spanne bewegen sich die Tageshöchstwerte meist von 18,0 °C bis 24,0 °C, bei etwa 5,0-7,5 S...
Überblick
Stendal weist ein gemäßigtes, kontinentales Klima mit deutlicher saisonaler Struktur auf. Die Klimamuster zeigen klare Wechsel zwischen kühleren, dunkleren Wintern und wärmeren, sonnenreicheren Sommermonaten. Übergangszeiten sind ausgeprägt und reagieren sensibel auf synoptische Lagen aus Westen und Kontinentaleinflüssen aus Osten. Die Verteilung von Sonnenstunden, Niederschlagstagen und Wassertemperaturen folgt dabei einem regelmäßigen Jahresgang, der für Planungen im Tourismus, für Vegetationszyklen und für wasserbezogene Nutzungen relevant ist. Lokale Effekte wie Bodenbedeckung und Gewässerflächen modifizieren die großräumige Signatur, ohne die grundsätzliche Periodik zu verändern. Die vorliegenden Monatsmittel erlauben eine präzise Einordnung der klimatischen Bedingungen über das Jahr und unterstützen eine sachliche Bewertung saisonaler Chancen und Einschränkungen.
Klimacharakteristik
Das Jahresklima ist durch eine Amplitude zwischen den kältesten und wärmsten Monaten geprägt, wobei die mittleren Lufttemperaturen von 0 °C bis 18,5 °C reichen. Die längste Sonnenscheindauer tritt in den Sommermonaten auf, mit Spitzenwerten bis zu 7,5 Std./Tag, während die dunkelste Phase im Spätjahr und Winter mit Werten nahe 1,2 Std./Tag zu verzeichnen ist. Die Niederschlagstage verteilen sich relativ gleichmäßig mit einem Maximum von 13 Tage/Monat in der wärmsten Jahreszeit und einem Minimum von 9 Tage/Monat im Frühjahr. Die Wassertemperaturen steigen deutlich verzögert zur Lufttemperatur an und erreichen ihre höchsten Werte von 20 °C im Hochsommer. Diese Kombination aus moderaten Sommerwärmen, kalten Wintern und einer ausgeprägten Sonnenscheindauer macht das Klima für saisonale Aktivitäten planbar und für Pflanzenanbau gut definierbar.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Die Lufttemperaturen zeigen einen klaren Jahresgang mit raschem Anstieg im Frühjahr und einem Plateau in der Mitte des Sommers. Der tiefste gemittelte Wert tritt im Januar mit 0 °C auf, das Jahresmaximum wird im Juli mit 18,5 °C erreicht. Zwischen diesen Extremen liegen Übergangsphasen, in denen die Durchschnittswerte im Frühjahr auf 4,0 °C im März und im Herbst auf 9,5 °C im Oktober ansteigen beziehungsweise fallen. Die tägliche Variabilität bleibt moderat, sodass längere Perioden mit stabilen Verhältnissen vorkommen. Für saisonale Planung ist relevant, dass die wärmste Phase recht kompakt in den Hauptsommermonaten liegt, während die kälteste Phase sich auf die klassischen Wintermonate konzentriert.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die Sonnenscheindauer weist einen ausgeprägten Jahresverlauf mit einem Maximum in den Hochsommermonaten und einem Minimum im tiefen Winter auf. Höchste Mittelwerte erreichen 7,5 Std./Tag in Juli, während der niedrigste Mittelwert mit 1,2 Std./Tag im Dezember gemessen wird. Der Anstieg der Sonnenscheindauer erfolgt schrittweise im Frühjahr und erreicht vorwiegend in Juni und Juli seine stärkste Ausprägung. Diese Klarheit der saisonalen Strahlungsbilanz fördert photometrisch gesteuerte Aktivitäten im Freien und beeinflusst den saisonalen Verlauf der Bodentemperaturen und der Verdunstung deutlich.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Verteilung der Niederschlagstage über das Jahr ist relativ homogen, mit einer leichten Häufung in den Sommermonaten. Die höchste Häufigkeit erreicht 13 Tage/Monat in Juli, wohingegen das Minimum mit 9 Tage/Monat im April liegt. Die verbleibenden Monate liegen meist im Bereich von etwa 10 bis 12 Tage/Monat, womit ausgeprägte lange Trockenzeiten selten sind. Für landwirtschaftliche und wasserwirtschaftliche Betrachtungen ist die vergleichsweise gleichmäßige Verteilung wichtiger als extreme Monatsmengen, da sie eine verlässliche Infrastrukturplanung und Bewässerungsstrategie unterstützt.
Wassertemperatur im Jahresverlauf
Die jährlichen Mittelwerte der Wassertemperatur zeigen einen deutlichen saisonalen Zyklus mit sehr niedrigen Werten im Winter und warmen Bedingungen im Hochsommer. Die kältesten mittleren Werte liegen bei 1,5 °C in Januar, die höchsten mittleren Werte erreichen 20 °C in Juli und August. Die Erwärmung erfolgt verzögert gegenüber der Lufttemperatur, wodurch sommerliche Höchstwerte im Wasser etwas später bzw. über einen längeren Zeitraum stabil bleiben. Dies ist relevant für aquatische Ökosysteme, Freizeitzwecke und thermische Belastungen, weil Wasser die jahreszeitliche Energie speichert und langsamer abgibt.
Klimaphasen des Jahres
Winterphase
Die Winterphase ist durch geringe Sonnenscheindauer, niedrige Luft- und Wassertemperaturen sowie eine mäßige Häufigkeit von Niederschlagstagen gekennzeichnet. Die mittlere Lufttemperatur fällt bis auf 0 °C im Januar, was anhaltende Frostphasen begünstigen kann. Die Sonnenscheindauer erreicht in dieser Phase Minimalwerte, beispielsweise 1,2 Std./Tag im Dezember. Die Wassertemperatur reflektiert diese Kälte mit einem Minimum von 1,5 °C im Januar. Niederschlagstage liegen in dieser Phase bei rund 12 Tage/Monat, wodurch regelmäßige, teils schneereiche oder gefrierende Niederschläge auftreten können. Diese Kombination begrenzt vegetative Wachstumsprozesse und beeinflusst die Winterpflege in Siedlungen und im Verkehr.
- Januar mittlere Lufttemperatur 0 °C
- Dezember Sonnenscheindauer 1,2 Std./Tag
- Januar mittlere Wassertemperatur 1,5 °C
- Januar Niederschlagstage 12 Tage/Monat
Frühjahrsphase
Die Frühjahrsphase zeichnet sich durch einen zügigen Temperaturanstieg, steigende Sonnenscheindauer und eine leichte Abnahme der kälteren Nächte aus. Im März liegen mittlere Lufttemperaturen bei 4,0 °C, im April bereits bei 8,0 °C und im Mai bei 12,5 °C, was ein deutliches Aufschwellen der vegetativen Aktivität ermöglicht. Die Sonnenscheindauer vermehrt sich schrittweise, während die Wassertemperatur im Verlauf von März zu Mai deutlich ansteigt. Die Niederschlagstage sind in dieser Phase moderat, mit einem Minimum von 9 Tage/Monat im April, was für eine gute Durchlüftung des Bodens und Beginn der Feldarbeiten günstige Bedingungen schafft.
- März mittlere Lufttemperatur 4,0 °C
- April mittlere Lufttemperatur 8,0 °C
- Mai mittlere Lufttemperatur 12,5 °C
- April Niederschlagstage 9 Tage/Monat
Sommerphase
Die Sommerphase ist geprägt von den höchsten Luft- und Wassertemperaturen sowie der ausgedehntesten Sonnenscheindauer. Die mittleren Lufttemperaturen erreichen ihren Gipfel im Juli mit 18,5 °C und bleiben im August mit 18,0 °C hoch. Die Sonnenscheindauer erreicht Spitzenwerte von bis zu 7,5 Std./Tag, was die größte potenzielle Dürre- und Verdunstungsneigung bedingt. Die Wassertemperaturen steigen auf bis zu 20 °C, wodurch Gewässer wärmere Bedingungen für Freizeitnutzung und biologische Prozesse bieten. Gleichzeitig zeigt sich eine maximale Häufigkeit an Niederschlagstagen mit 13 Tage/Monat, sodass sommerliche Schauer und Gewitter zur Gesamtbilanz beitragen.
- Juli mittlere Lufttemperatur 18,5 °C
- August mittlere Lufttemperatur 18,0 °C
- Juli Sonnenscheindauer 7,5 Std./Tag
- Juli mittlere Wassertemperatur 20 °C
- Juli Niederschlagstage 13 Tage/Monat
Herbstphase
Die Herbstphase zeigt einen relativ gleichmäßigen Rückgang der Temperaturen und der Sonnenscheindauer sowie eine allmähliche Zunahme kühlender Nächte. Im September sind mittlere Lufttemperaturen noch mit 14,5 °C vergleichsweise mild, im Oktober fallen sie auf 9,5 °C und im November auf 4,5 °C. Die Sonnenscheindauer nimmt deutlich ab, und die Wassertemperaturen kühlen entsprechend ab. Die Häufigkeit der Niederschlagstage bleibt moderat und unterstützt eine feuchte Bodenfeuchte, die für die zweite Vegetationsperiode und für Erntezeitpunkte relevant ist. Diese Phase ist entscheidend für die Vorbereitung auf die folgende kalte Jahreszeit.
- September mittlere Lufttemperatur 14,5 °C
- Oktober mittlere Lufttemperatur 9,5 °C
- November mittlere Lufttemperatur 4,5 °C
- September mittlere Wassertemperatur 16 °C
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Stendal im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 3 °C | 0 °C | -3 °C | 2 °C | 2 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Januar zeigt ein typisches winterliches Profil mit vergleichsweise niedrigen Tageshöchst- und nächtlichen Tiefwerten. Die Tageshöchsttemperatur von 3 °C und die Tiefstwerte von -3 °C bestätigen die häufigen frostfreien Tage im Tagesverlauf und wiederkehrende Fröste in Nächten. Die mittlere Lufttemperatur beträgt 0 °C und deutet auf überwiegend kühle Bedingungen hin. Die Sonnenscheindauer von 1,5 Std./Tag ist gering und verstärkt die gedrückte Strahlungsbilanz. Die Wassertemperatur liegt bei 1,5 °C und bleibt damit nahe dem Gefrierpunkt, was für Eisbildung an stehenden Gewässern relevant sein kann. Mit etwa 12 Tage/Monat feuchter Tage ist der Monat nicht ungewöhnlich regnerisch, wobei Niederschläge häufig als Schnee oder Schneematsch auftreten können. Insgesamt ist der Januar in Stendal charakterisiert durch kühle bis kalte Luftmassen, begrenzte Sonnenscheindauer und eine ausgeprägte winterliche Wasser- und Bodenfeuchte.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt der Januar gedämpft und kühl. Tagsüber bleibt die Atmosphäre knapp über dem Gefrierpunkt, sodass direkte Sonneneinstrahlung nur begrenzt Wärme spendet. Im Schatten bleibt die Kälte deutlich spürbar und Oberflächen können gefroren sein. Abends und nachts verstärkt sich das Kälteempfinden, da Fröste auftreten und die Wärmeabgabe größer ist. Die geringe Sonnenscheindauer führt zu kurzen, oftmals trüben Tagen, während Aufhellungen bei klarem Himmel als relativ kühl, aber kontrastreich empfunden werden.
Praktische Einordnung
Der Januar eignet sich für winterorientierte Aktivitäten mit klaren Einschränkungen. Städtische Besichtigungen und Museen sind wetterunabhängig gut erreichbar, während Ausflüge ins Freie von winterlichen Straßen- und Wegbedingungen beeinflusst werden. Für Reisen mit starken Outdoor-Anforderungen ist entsprechende Ausrüstung empfehlenswert. Naturnahe Angebote wie Vogelbeobachtung an Gewässern sind möglich, jedoch kann Eisbildung Zugänge einschränken. Insgesamt ist der Monat für ruhige Kulturreisen und wintertypische Erlebnisse geeignet, weniger für intensive Outdoor-Abenteuer ohne Vorbereitung.
Klima Stendal im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 4 °C | 1 °C | -3 °C | 2 °C | 3 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Februar zeigt einen leichten Übergang gegenüber dem Januar mit etwas erhöhten Tageshöchstwerten und geringerem Frostrisiko. Eine Tageshöchsttemperatur von 4 °C steht einer nächtlichen Minimaltemperatur von -2,5 °C gegenüber, was weiterhin wechselhafte Verhältnisse nahe dem Gefrierpunkt bedeutet. Die mittlere Lufttemperatur von 0,5 °C signalisiert marginal mildere Verhältnisse im Vergleich zum Vormonat. Die gemessene Sonnenscheindauer von 2,5 Std./Tag nimmt zu und deutet auf länger werdende Tage hin. Die Wassertemperatur von 2 °C bleibt niedrig und spiegelt träge saisonale Erwärmung wider. Mit rund 10 Tage/Monat ist die Zahl feuchter Tage moderat. Insgesamt repräsentiert der Februar eine Übergangsphase mit steigender Strahlungsbilanz, aber weiterhin ausgeprägter Kältepotenz in Nächten.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt der Februar weniger streng als der Tiefwinter, jedoch weiterhin kühl. Tagsüber kann die Sonne bei klaren Phasen als spürbare Wärmequelle fungieren, in geschatteten Bereichen bleibt das Empfinden kalt. Abende und Nächte sind noch klar von nächtlichen Frösten geprägt und führen zu kühlen, teils beißenden Temperaturwahrnehmungen. Windige Tage verstärken das Kälteempfinden, während sonnige Abschnitte bereits eine erste milde Stimmung erzeugen, ohne gleich anhaltende Wärme zu liefern.
Praktische Einordnung
Der Februar ist für Kulturreisen sowie für kurze Ausflüge ins Umfeld geeignet, sofern witterungsbedingte Limitierungen berücksichtigt werden. Outdoor-Aktivitäten profitieren von zunehmender Tageshelligkeit, sind jedoch durch mögliche Nachtfröste und wechselhafte Niederschlagsformen eingeschränkt. Rad- und Wandertouren sind mit saisonaler Ausrüstung möglich, während Wasseraktivitäten weiterhin limitiert bleiben. Insgesamt ist der Monat für ruhige Erkundungen und vorbereitete Naturbeobachtungen empfehlenswert, weniger für ungeplante Aktivitätstouren ohne Ausrüstung.
Klima Stendal im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 8 °C | 4 °C | 0 °C | 4 °C | 4 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der März markiert den Beginn deutlicher saisonaler Erwärmung mit einem Anstieg der Tageshöchstwerte auf 8 °C und einer nächtlichen Minimaltemperatur von 0 °C. Die mittlere Lufttemperatur von 4 °C zeigt einen klaren Trend zu milderen Verhältnissen. Die Sonnenscheindauer von 3,5 Std./Tag wächst weiter und trägt zur positiven Energiezufuhr bei. Die Wassertemperatur erreicht 4 °C, was eine merkliche, wenn auch noch geringe Erwärmung von Oberflächengewässern bedeutet. Mit etwa 11 Tage/Monat feuchter Tage bleibt die Niederschlagsfrequenz moderat; Übergänge zwischen Regen und gelegentlichem Spätfrost sind möglich. Insgesamt steht der März für eine dynamische Übergangsphase mit wachsender Strahlungsbilanz, steigenden Tageswerten und weiterhin variabler Nachtkälte.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag präsentiert sich der März als wechselhaft mit spürbaren Unterschieden zwischen sonnigen und bewölkten Phasen. Tagsüber kann sich bei Sonnenschein ein merklich milderes Gefühl einstellen, während Schattenlagen und Nächte noch deutlich frisch wirken. Die wechselnde Witterung erzeugt eine latente Vorsicht gegenüber plötzlich einsetzender Kühle. Die Stimmung ist geprägt von einer spürbaren, aber noch nicht durchgehenden Frühjahrswärme.
Praktische Einordnung
Der März eignet sich für naturbezogene Reisen mit Fokus auf den Frühjahrsbeginn, etwa zum Beobachten des Erwachens der Vegetation. Stadterkundungen sind gut machbar, saisonale Veranstaltungen beginnen wieder, jedoch sind Outdoor-Aktivitäten von wechselhaftem Wetter abhängig. Wanderungen und Radtouren sind mit flexibler Planung und entsprechender Kleidung empfehlenswert. Wasseraktivitäten bleiben aufgrund niedriger Wassertemperaturen eingeschränkt. Insgesamt bietet der Monat gute Bedingungen für vorbereitete, naturnahe Erlebnisse und kulturelle Ausflüge.
Klima Stendal im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 13 °C | 8 °C | 3 °C | 8 °C | 5 Std./Tag | 9 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der April bringt einen deutlichen Sprung in der Wärmezufuhr mit einer Tageshöchsttemperatur von 13 °C und einer Minimaltemperatur von 3 °C. Die mittlere Lufttemperatur von 8 °C reflektiert eine stabile Frühjahrsentwicklung. Die Sonnenscheindauer erreicht 5 Std./Tag und erhöht damit die potenzielle Verdunstung und Aufheizung der bodennahen Luftschichten. Die Wassertemperatur von 8 °C zeigt eine merkliche saisonale Erwärmung der Gewässer. Mit circa 9 Tage/Monat bleibt die Niederschlagsaktivität moderat, wobei kurze Schauerphasen die Dynamik prägen. Insgesamt charakterisiert der April die Phase aktiver Vegetationsentwicklung, zunehmender Tagesenergie und abnehmender Frostgefahr in den meisten Nächten.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt der April deutlich freundlicher und lebendiger als die Vormonate. Sonnenreiche Abschnitte vermitteln ein warmes Gefühl, das jedoch in Schattenbereichen und in den Morgenstunden noch abkühlt. Abende sind spürbar milder, aber gelegentliche frischere Tage erinnern an die wechselhafte Natur des Monats. Die Balance aus Sonne und Schauern erzeugt eine dynamische Wahrnehmung des Wetters.
Praktische Einordnung
Der April eignet sich gut für Ausflüge ins Grüne, kulturbezogene Städtereisen und Fahrradtouren, da die Landschaften auffällig grün werden und Tageslicht zunimmt. Regenepisoden können Spaziergänge kurzzeitig einschränken, sind aber meist von kurzer Dauer. Für längere Outdoor-Touren ist wetterangepasste Kleidung empfehlenswert. Wasserbezogene Aktivitäten sind noch eingeschränkt durch moderate Wassertemperaturen. Insgesamt bietet der Monat eine gute Kombination aus Aktivitätsmöglichkeiten und fortschreitender Vegetationsentwicklung.
Klima Stendal im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 18 °C | 13 °C | 7 °C | 13 °C | 7 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Mai steht für deutlich wärmere Verhältnisse mit einer Tageshöchsttemperatur von 18 °C und einer Minimaltemperatur von 7 °C, was eine angenehme thermische Bandbreite schafft. Die mittlere Lufttemperatur von 12,5 °C zeigt substanzielle Frühjahrswärme. Die Sonnenscheindauer von 6,5 Std./Tag ist hoch und fördert stabile, sonnige Abschnitte. Die Wassertemperatur von 13 °C spiegelt eine spürbare Erwärmung der Gewässer wider und erleichtert die thermische Anpassung von Ökosystemen. Mit etwa 11 Tage/Monat bleibt die Niederschlagsfrequenz moderat, oft in Form kurzer Schauer. Insgesamt ist der Mai charakterisiert durch ausgeprägte Tageserwärmung, längere Sonnenphasen und eine Zunahme biologischer Aktivität in Flora und Fauna.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag vermittelt der Mai ein deutliches Gefühl von Frühling bis Frühsommer. Tagsüber ist Sonneneinstrahlung oft ausreichend, um angenehm warm zu sein, besonders in unbeschatteten Bereichen. Schatten bleibt als Wohlfühlfaktor beliebt, da direkte Sonne schon kräftiger wirkt. Abends sind die Temperaturen meist mild, wodurch Aufenthalte im Freien länger möglich bleiben. Regenphasen sind typischerweise kurz und unterbrechen das allgemeine warme Empfinden nur temporär.
Praktische Einordnung
Der Mai ist sehr geeignet für Outdoor-Aktivitäten, Städtereisen und naturorientierte Angebote. Wanderungen, Radtouren und Besuche von Gartenanlagen profitieren von günstigen Temperaturen und langen Tageslichtphasen. Gelegentliche Schauer verlangen flexible Planung, stellen aber selten ein größeres Hindernis dar. Wasserbezogene Aktivitäten werden zunehmend angenehmer, sind jedoch noch nicht auf sommerlichem Niveau. Insgesamt bietet der Monat eine breite Palette von Reisemöglichkeiten mit hoher Alltagskompatibilität.
Klima Stendal im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 22 °C | 17 °C | 11 °C | 18 °C | 7 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Juni markiert den Übergang in den Frühsommer mit einer Tageshöchsttemperatur von 21,5 °C und einer nächtlichen Minimaltemperatur von 11 °C. Die mittlere Lufttemperatur von 16,5 °C signalisiert deutlich wärmere Monatsmittel. Die Sonnenscheindauer von 7 Std./Tag ist maximal innerhalb des betrachteten Zeitraums und schafft überdurchschnittlich hohe Strahlungsbedingungen. Die Wassertemperatur von 18 °C bietet deutlich mildere Verhältnisse in Gewässern. Mit circa 12 Tage/Monat feuchter Tage bleibt Niederschlag vorhanden, oft in Form von konvektiven Schauern oder Gewittern. Insgesamt herrschen im Juni warme, sonnenreiche Bedingungen mit episodischen Niederschlagsereignissen, die für regionale Variabilität sorgen.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt der Juni warm und freundlich, tagsüber oft sonnig und einladend. In unbeschatteten Lagen entsteht ein deutliches Wärmeempfinden, während Schatten und Morgenstunden noch erfrischend wirken. Abends bleibt die Luft mild und entspannt, wodurch längerere Aufenthalte im Freien angenehm sind. Gelegentliche Gewitter oder Schauer können kurzfristig für Abkühlung sorgen, ohne die grundsätzliche sommerliche Stimmung dauerhaft zu brechen.
Praktische Einordnung
Der Juni ist gut geeignet für eine breite Palette von Reisen, insbesondere für Aktivitäten im Freien, Wassersport und längere Tagesausflüge. Die Kombination aus warmen Tagen und moderatem Niederschlag ermöglicht sowohl erholungsorientierte als auch aktive Programme. Konvektive Ereignisse können punktuell Touren kürzen, erfordern jedoch meist nur flexible Planänderungen. Insgesamt bietet der Monat hohe Verlässlichkeit für sommernahe Freizeitgestaltung und vielfältige Reisearten.
Klima Stendal im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 24 °C | 19 °C | 14 °C | 20 °C | 8 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Juli zeigt die Klimabilanz für Stendal eine klare sommerliche Prägung mit einer maximalen Lufttemperatur von 24 °C und einer minimalen Lufttemperatur von 13,5 °C. Die mittlere Lufttemperatur liegt bei 18,5 °C, die mittlere Wassertemperatur beträgt 20 °C. Die Sonnenscheindauer signalisiert hohe Besonnung mit 7,5 Std./Tag, während durchschnittlich 13 Tage/Monat Niederschlag auftreten. Diese Kombination weist auf warmes, relativ beständiges Sommerwetter mit ausreichender Sonneneinstrahlung und regelmäßigen, meist kurzen Niederschlägen hin. Die Tageswärme ist ausgeprägt, die nächtliche Abkühlung moderat, sodass die thermische Amplitude für Aktivitäten im Freien günstig bleibt. Aus hydrologischer Sicht ermöglichen die Wassertemperaturen freizeitliche Nutzungen mit angenehmer Wärme. Die Häufigkeit von Niederschlagstagen deutet auf episodische Schauer oder Gewitter hin, die die Sonnenscheindauer kurzfristig reduzieren können. Insgesamt entspricht Juli einem stabilen Hochsommerabschnitt mit guter Eignung für Außenaktivitäten und periodischer Niederschlagsneigung.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima tagsüber warm und relativ sonnig, die Sonne ist deutlich spürbar und erzeugt ein kräftiges Wärmegefühl. Im Schatten ist die Temperatur spürbar angenehmer, was längere Aufenthalte im Freien erleichtert. Abends und nachts kühlt die Luft merklich ab, wodurch Outdoor-Aktivitäten in der Dämmerung moderater empfunden werden. Die hohe Besonnung lässt Tage lebendig und hell erscheinen, kurze Schauer sorgen gelegentlich für eine rasche Durchfeuchtung der Umgebung. Insgesamt entsteht ein ausgeglichenes Empfinden zwischen ausgeprägter Tageswärme und moderater nächtlicher Abkühlung.
Praktische Einordnung
Der Juli eignet sich vornehmlich für Sommertourismus wie Schwimmen, Radtouren und kulturelle Stadtbesichtigungen im Freien. Bade- und seenahen Freizeitangebote sind witterungsbedingt vorteilhaft nutzbar. Tagesausflüge profitieren von hoher Sonnenscheindauer, es sollte jedoch mit gelegentlichen Schauern oder Gewittern gerechnet werden, die kurzfristig Aktivitäten einschränken können. Für Outdoor-Aktivitäten sind Schichtenkleidung für kühle Abende sowie wetterfeste Ausrüstung bei Wanderungen sinnvoll. Städtetourismus kombiniert sich gut mit Gastgärten und Freiluftveranstaltungen, wobei kurzfristige Niederschläge zeitliche Flexibilität erfordern.
Klima Stendal im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 24 °C | 18 °C | 13 °C | 20 °C | 7 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der August in Stendal präsentiert sich als spätsommerlicher Monat mit einer maximalen Lufttemperatur von 24 °C und einer minimalen Lufttemperatur von 13 °C. Die mittlere Lufttemperatur liegt bei 18 °C, die mittlere Wassertemperatur beträgt 20 °C. Mit durchschnittlich 7 Std./Tag Sonnenschein bleibt die Insolation hoch, bei etwa 12 Tagen/Monat mit Niederschlag. Diese Werte deuten auf eine Fortsetzung der sommerlichen Witterung mit stabilen Tagesbedingungen und moderaten nächtlichen Abkühlungen hin. Die Kombination aus anhaltender Besonnung und vergleichsweise häufigen Niederschlagstagen begünstigt eine dynamische Sommerwitterung mit Phasen intensiver Sonne und gelegentlichen Regenereignissen. Die Wassertemperatur unterstützt weiterhin freizeitliche Wassernutzung. Klimatisch steht der August für den Höhepunkt des Spätsommers mit hoher Eignung für Außenaktivitäten, jedoch mit einer gewissen Unbeständigkeit durch regelmäßige Schauerabschnitte.
Subjektive Wahrnehmung
Die Wahrnehmung des Klimas ist geprägt von anhaltender Wärme und klaren, sonnigen Abschnitten. Unter direkter Sonneneinstrahlung fühlt sich die Luft kräftig warm an, im Schatten entsteht jedoch ein deutlich angenehmeres Temperaturgefühl. Abende bringen eine willkommene Abkühlung und erscheinen deutlich ruhiger als die Tagesstunden. Luftfeuchte kann nach Regenereignissen spürbar steigen, wodurch die Atmosphäre zeitweise schwerer wirkt. Insgesamt vermittelt die Stimmung des Monats Stabilität mit gelegentlicher Unterbrechung durch Regen.
Praktische Einordnung
August ist geeignet für eine breite Palette von Sommerreisen, darunter Wasseraktivitäten, Radtourismus und offene Kulturveranstaltungen. Die Kombination aus guter Sonnenscheindauer und periodischen Schauern macht flexible Tagesplanung sinnvoll. Für mehrtägige Ausflüge empfiehlt sich eine Kombination aus leichter Sommerkleidung und zusätzlicher Schlechtwetterausrüstung. Aktivitäten, die auf beständiges trockenes Wetter angewiesen sind, sollten mit Alternativplänen versehen werden. Insgesamt bietet der August gute Voraussetzungen für sommerliche Erlebnisse, erfordert jedoch witterungsadaptives Planen.
Klima Stendal im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 20 °C | 15 °C | 10 °C | 16 °C | 6 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der September markiert in Stendal den Übergang zum Herbst mit einer maximalen Lufttemperatur von 20 °C und einer minimalen Lufttemperatur von 9,5 °C. Die mittlere Lufttemperatur liegt bei 14,5 °C, die mittlere Wassertemperatur beträgt 16 °C. Die Sonnenscheindauer fällt auf 5,5 Std./Tag, bei durchschnittlich 10 Tagen/Monat mit Niederschlag. Diese Werte signalisieren abnehmende sommerliche Wärme, verzögerte Abkühlung des Wassers und zunehmend wechselhafte Witterung. Tageszeiten behalten noch milde Phasen, die Nächte werden spürbar kühler, was zu größerer thermischer Variabilität führt. Die reduzierte Sonnenscheindauer kombiniert mit moderater Niederschlagsneigung begünstigt eine heterogene Entwicklung von sonnigen, warmen Tagen und kühleren, feuchteren Abschnitten. Aus klimatischer Sicht steht September für den Übergang von langanhaltender Sommersonne zu vermehrter herbstlicher Instabilität.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt im Alltag wechselhaft: Tage können freundlich und angenehm warm erscheinen, während Abende deutlich frischer und feuchter sind. Sonnenreiche Phasen vermitteln noch sommerliches Wohlbefinden, im Freien bleibt jedoch die Notwendigkeit für zusätzliche Bekleidung in den kühleren Stunden bestehen. Schattenbereiche fühlen sich rasch kühler an als sonnige Plätze. Feuchte Abschnitte verstärken das Frischeempfinden, sodass Aktivitäten im Freien von Tageszeit und Sonne abhängig wirken.
Klima Stendal im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 15 °C | 10 °C | 5 °C | 11 °C | 4 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Oktober ist in Stendal ein deutlicher Rückgang der sommerlichen Wärme erkennbar. Die maximale Lufttemperatur erreicht 14,5 °C, die minimale Lufttemperatur liegt bei 5 °C. Die mittlere Lufttemperatur beträgt 9,5 °C, die mittlere Wassertemperatur liegt bei 11 °C. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf 3,5 Std./Tag, bei durchschnittlich 10 Tagen/Monat mit Niederschlag. Diese Kombination weist auf kühle Tagesbedingungen, merkliche nächtliche Abkühlung und abnehmende sonnenreiche Perioden hin. Wassertemperaturen sind deutlich gesunken, wodurch Badeaktivitäten an Attraktivität verlieren. Die klimatologische Lage entspricht typischen Herbstbedingungen mit ausgeprägter Raschheit im Temperaturabfall und häufiger vorkommenden feuchten Phasen. In der Übergangsphase prägen wechselhafte Hochdruck- und Tiefdrucklagen das Wettergeschehen.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag dominieren kühlere, oft gedämpfte Tage mit spürbar kürzeren hellen Intervallen. Sonnige Abschnitte werden intensiver wahrgenommen, sind jedoch selten und zeitlich begrenzt. Abende und Nächte fühlen sich deutlich kühler an und verlangen nach wärmerer Kleidung. Feuchte Phasen verstärken das Kälteempfinden, insbesondere in schattigen Bereichen. Insgesamt wirkt das Klima herbstlich frisch und weniger für langanhaltende Außenaufenthalte geeignet.
Praktische Einordnung
Der Oktober eignet sich für herbstliche Kulturreisen, Museumsbesuche und kurze Wanderungen mit herbstlicher Färbung. Wasseraktivitäten verlieren an Attraktivität, stattdessen sind Indoor- und wetterunabhängige Angebote empfehlenswert. Aufgrund des kühleren Ambientes sind wetterfeste Kleidung und konservative Tagesplanung wichtig. Längere Outdoor-Aktivitäten sollten auf die wärmeren Tagesabschnitte gelegt werden. Insgesamt ist der Monat geeignet für Reisende, die kulturelle Angebote und naturbezogene Kurzaktivitäten bevorzugen, sofern auf kühle und feuchte Bedingungen Rücksicht genommen wird.
Klima Stendal im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 8 °C | 5 °C | 1 °C | 5 °C | 2 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der November in Stendal zeigt eine klare Hinwendung zu spätherbstlichen bzw. frühen winterlichen Verhältnissen mit einer maximalen Lufttemperatur von 8 °C und einer minimalen Lufttemperatur von 1 °C. Die mittlere Lufttemperatur beträgt 4,5 °C, die mittlere Wassertemperatur liegt bei 5 °C. Die Sonnenscheindauer ist gering mit 1,8 Std./Tag, zugleich treten durchschnittlich 11 Tage/Monat mit Niederschlag auf. Diese Kennwerte deuten auf kühle, feuchte und oft trübe Verhältnisse hin, bei denen die Tageszeiten nur kurz von nennenswerter Helligkeit profitieren. Wassertemperaturen sind niedrig und schränken freizeitliche Nutzung deutlich ein. Klimatisch entspricht der Monat einer Übergangsphase hin zur winterlichen Dominanz, geprägt von reduzierter Strahlung, häufigeren Niederschlägen und vergleichsweise niedrigen Lufttemperaturen.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirken die Tage kurz, häufig grau und feucht; die wenigen Sonnenstunden werden als ausgesprochen wertvoll empfunden. Am Tag ist die Temperatur zurückhaltend, im Schatten deutlich unangenehmer. Abende erscheinen schnell kühl und verlangen nach warmer Bekleidung. Die Atmosphäre ist von erhöhtem Feuchteempfinden geprägt, was das subjektive Kältegefühl verstärkt. Insgesamt vermittelt der Monat eine gedrückte, ruhige Stimmung mit klarer Zunahme des Kälteempfindens.
Praktische Einordnung
Der November empfiehlt sich primär für kulturelle Besichtigungen, Museumsaufenthalte und andere wetterunabhängige Angebote. Outdoor-Aktivitäten sind möglich, sollten jedoch kurz und wetterangepasst geplant werden. Feuchte, wechselhafte Bedingungen erfordern robuste, wasserabweisende Kleidung und flexible Tagespläne. Für Reisende, die ruhige Stadterkundungen und Indoor-Programme bevorzugen, bietet der Monat Vorteile. Aktivitäten, die warme und sonnige Bedingungen voraussetzen, sind weniger geeignet.
Klima Stendal im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 4 °C | 1 °C | -2 °C | 2 °C | 1 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Dezember in Stendal kennzeichnet den Beginn der winterlichen Phase mit einer maximalen Lufttemperatur von 4 °C und einer minimalen Lufttemperatur von -2 °C. Die mittlere Lufttemperatur liegt bei 1 °C, die mittlere Wassertemperatur beträgt 2 °C. Die Sonnenscheindauer ist gering mit 1,2 Std./Tag, bei durchschnittlich 12 Tagen/Monat mit Niederschlag. Diese Daten sprechen für kalte, oft feuchte und dunkle Verhältnisse, bei denen die Tagesabschnitte kurz sind und Frostereignisse möglich werden. Die sehr niedrigen Wassertemperaturen schließen freizeitliche Badeaktivitäten praktisch aus. Die klimatologische Situation entspricht typischer Winteranfangsdynamik mit häufiger Schichtung kühler Luftmassen und reduzierter Einstrahlung, kombiniert mit regelmäßigen Niederschlagsintervallen.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt markant winterlich: Tage sind kurz und oft trüb, die Luft erscheint scharf und kühl. Sonnenfenster sind selten und werden als spürbare Aufhellung empfunden. Abende und Nächte sind deutlich frostgefährdet und erfordern wärmende Kleidung. Im Freien ist das Kälteempfinden ausgeprägt, insbesondere in schattigen Bereichen. Insgesamt prägt der Monat ein deutlich winterliches Ambiente mit reduziertem Komfort für längere Außenaufenthalte.
Praktische Einordnung
Der Dezember eignet sich für winterbezogene Kurzaufenthalte, kulturelle Stadtbesuche und Veranstaltungstourismus in Innenräumen. Outdoor-Aktivitäten sind möglich, erfordern jedoch warme, wind- und wasserfeste Ausrüstung sowie Vorsicht bei glatten Wegen. Aktivitäten mit Fokus auf Wasserfreizeit sind nicht empfehlenswert. Für Reisende, die winterliche Atmosphäre und ruhige Innenangebote suchen, bietet der Monat passende Rahmenbedingungen, wobei wetterbedingte Einschränkungen zu berücksichtigen sind.