Intro Bild zum Zielort:  Karakol
Inhaltsverzeichnis

    Fakten zum Klima im Überblick

    Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.545 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.

    Wärmster Monat

    Juli

    Die wärmste Monatsperiode tritt im Juli auf und ist durch die höchsten täglichen Maxima von bis zu 27 °C sowie Monatsmittel nahe 20 °C gekennzeichnet, begleitet von hoher Sonnenscheindauer.

    Kältester Monat

    Januar

    Die kälteste Monatsperiode fällt auf Januar mit den tiefsten nächtlichen Minima bis minus 17 °C und einem Monatsmittel um minus 10 °C, verbunden mit reduzierter Sonnenscheindauer.

    Sonnigster Monat

    Juni

    Der höchste mittlere Tageslichtanteil wird im Juni erreicht, mit etwa 10 Std./Tag an Sonnenschein und ausgeprägten Tagesheizungsphasen.

    Trockenster Monat

    Januar

    Die geringste Häufigkeit an Niederschlagstagen zeigt sich im tiefen Winter, beispielsweise im Januar mit rund 5 Tage/Monat, was auf trockene, kalte Luftmassen hinweist.

    Regenreichster Monat

    Juni

    Die höchste Anzahl an Niederschlagstagen wird im Frühsommer registriert, etwa im Juni mit bis zu 10 Tage/Monat, bedingt durch häufigere Schauer und Gewitteraktivität.

    Beste Reisezeit

    Die beste Reisezeit liegt von Juni bis September. In diesen Monaten bewegen sich die Durchschnittswerte von 12°C bis 20°C, es gibt 8 bis 10 Sonnenstunden u...

    Überblick

    Karakol in Kirgistan zeigt ein deutlich kontinentales Klima mit ausgeprägten jahreszeitlichen Unterschieden und klaren Übergängen zwischen kalten Wintern und warmen Sommermonaten. Die Jahresverläufe sind durch relativ sonnige Perioden im Sommer sowie kompakte Winterphasen mit reduzierter Sonnenscheindauer geprägt. Niederschläge treten über das Jahr verteilt auf, mit einer Tendenz zu höheren Häufigkeiten in den Sommermonaten und vergleichsweise trockenen Abschnitten im tiefsten Winter. Das vorliegende Monatsmittel basiert auf kontinuierlichen täglichen Beobachtungen seit 2017 und erlaubt eine analytische Einordnung von Temperatur-, Niederschlags- und Sonnenscheindaten sowie der mittleren Wassertemperatur in regionalen Gewässern. Für Planungen im Bereich Reisen, Outdoor-Aktivitäten und landwirtschaftliche Einschätzungen liefert die Analyse Aussagen zur Dauer sonniger Perioden, zur Variabilität der Niederschlagsfrequenz und zur jahreszeitlichen Entwicklung der Thermik ohne Verallgemeinerungen über lokale Mikroklimata.

    Klimacharakteristik

    Die Klimaanalyse zeigt eine starke jahreszeitliche Amplitude mit kalten, relativ trockenen Wintern und warmen, teils feuchteren Sommern. Wintersituation: die Sonnenscheindauer fällt auf Werte um 5 Std./Tag und die Niederschlagsfrequenz nimmt auf etwa 5 Tage/Monat ab, was auf klare, kalte Luftmassen hindeutet. Frühjahrsphase: Anstieg der Sonnenscheindauer auf Werte um 7 bis 9,5 Std./Tag und zunehmende Häufigkeit von Niederschlägen, was graduelle Schmelz- und Erwärmungsprozesse unterstützt. Sommerphase: Die höchste Sonnenscheindauer erreicht etwa 10 Std./Tag und die Niederschlagsfrequenz steigt auf bis zu 10 Tage/Monat, entsprechend wechselhafteren, konvektiven Bedingungen. Herbstphase: Abnahme der Sonnenscheindauer und Übergang zu kühleren Bedingungen, begleitet von einer moderaten Niederschlagsfrequenz. Die mittleren Wassertemperaturen spiegeln die Lufttemperaturentwicklung wider und steigen im Sommer auf Werte nahe 18 °C bis 19 °C, was die saisonale Erwärmung regionaler Seen anzeigt.

    Temperaturverlauf im Jahresvergleich

    Die Temperaturverläufe in Karakol weisen im Jahresgang große Schwankungen auf. Die niedrigsten mittleren Nächte und Tagesabschnitte treten im tiefsten Winter auf, begleitet von Minima bis etwa minus 17 °C und Monatsmittelwerten um minus 10 °C. Die wärmste Phase zeigt Maxima von bis zu 27 °C und Monatsmittelwerte nahe 20 °C, was eine hohe sommerliche Erwärmung dokumentiert. Übergangsmonate zeichnen sich durch raschen Temperaturanstieg im Frühjahr und vergleichsweise schnellen Abfall im Herbst aus. Diese Schichtung erzeugt eine kurze, aber warme Sommerperiode mit eindeutigen Konturen und eine lange, kalte Wintersaison. Die Differenz zwischen winterlichen Minima und sommerlichen Maxima unterstreicht die kontinentale Charakteristik des Standorts und beeinflusst damit Vegetationsperioden und Nutzungsfenster für Außenaktivitäten.

    Jahresverlauf der gemittelten Temperatur je Monat. Karakol.
    Durchschnittliche Temperatur (°C): Jahresverlauf der gemittelten Temperatur je Monat.

    Sonnenscheindauer im Jahresverlauf

    Die Sonnenscheindauer zeigt ausgeprägte saisonale Variabilität mit den geringsten Werten im tiefen Winter und den höchsten Werten im Frühsommer. In den Wintermonaten liegt die Sonnenscheindauer bei etwa 5 Std./Tag, was kurze Tageslichtphasen und vielfach bedeckte oder flache Strahlungsverhältnisse bedeutet. Im Frühjahr steigt die Sonnenscheindauer auf etwa 7 bis 8,5 Std./Tag, gefolgt vom Maximum nahe 10 Std./Tag im frühen Sommer. Der Rückgang im Herbst erfolgt graduell auf Werte um 7 bis 6 Std./Tag. Insgesamt begünstigt die hohe Sonnenscheindauer im Sommer Wärmeakkumulation und fördert klare Tage, während die kürzeren Wintersonnenzeiten zu ausgeprägten nächtlichen Abkühlungen beitragen.

    Monatliche Durchschnittswerte der täglichen Sonnenstunden im Jahresverlauf. Karakol.
    Durchschnittliche Sonnenstunden (Std.): Monatliche Durchschnittswerte der täglichen Sonnenstunden im Jahresverlauf.

    Regentage und Niederschlagsmuster

    Die Häufigkeit von Niederschlagstagen verteilt sich saisonal mit einem Minimum im Winter und einem Maximum im Sommer. In den kälteren Monaten liegen die Niederschlagstage bei etwa 5 Tage/Monat, was auf trockene Perioden mit sporadischen Schneefällen hinweist. Mit dem Voranschreiten des Frühjahrs steigt die Frequenz auf rund 6 bis 9 Tage/Monat. Die höchsten Werte treten im Frühsommer auf, mit etwa 10 Tage/Monat, was auf häufigere Schauer- und Gewitteraktivität schließen lässt. Der Herbst zeigt eine moderate Abnahme auf etwa 7 bis 8 Tage/Monat. Diese Verteilung deutet auf eine sommerzentrierte Niederschlagsverlagerung hin, die für hydrologische Planungen und die Abschätzung von Vegetationswasserverfügbarkeit relevant ist.

    Monatliche Durchschnittswerte der Regentage im Jahresverlauf. Karakol.
    Durchschnittliche Regentage (Tage): Monatliche Durchschnittswerte der Regentage im Jahresverlauf.

    Wassertemperatur im Jahresverlauf

    Die mittleren Wassertemperaturen regionaler Seen folgen einer ähnlichen saisonalen Entwicklung wie die Lufttemperatur, jedoch mit zeitlicher Verzögerung und abgeschwächter Amplitude. In den Wintermonaten liegen die Werte bei etwa 2 °C bis 3 °C, was auf Eisnähe oder kalte Oberflächenschichten hindeutet. Im Frühjahr steigt die Wassertemperatur schrittweise auf circa 5 °C bis 10 °C. Die höchsten mittleren Wassertemperaturen treten im Spätsommer auf und erreichen rund 18 °C bis 19 °C. Anschließend fällt die Temperatur im Herbst auf etwa 11 °C bis 6 °C. Diese saisonale Bandbreite beeinflusst thermische Bedingungen für Wasserökosysteme und bestimmt Zeitfenster für aktive Nutzung von Gewässern.

    Monatliche Durchschnittstemperaturen des Wassers über das Jahr. Karakol.
    Durchschnittliche Wassertemperatur (°C): Monatliche Durchschnittstemperaturen des Wassers über das Jahr.

    Klimaphasen des Jahres

    Winterphase

    Die Winterphase ist durch kurze Sonnentage, niedrige Luft- und Wassertemperaturen sowie eine vergleichsweise geringe Anzahl an Niederschlagstagen gekennzeichnet. Die Sonnenscheindauer verbleibt bei etwa 5 Std./Tag und die Niederschlagsfrequenz liegt bei ungefähr 5 Tage/Monat. Die Oberflächengewässer bleiben in dieser Zeit sehr kalt, typischerweise bei rund 2 °C, was auf eine starke nächtliche Ausstrahlung und stabile kalte Luftmassen hinweist. Die Kombination aus geringer Sonnenscheindauer und tiefen Temperaturen führt zu frostgefährdeten Nächten und einem lang anhaltenden Wintergefüge, das die Nutzungsfenster für offene Gewässer und Außenaktivitäten einschränkt.

    • Sonnenscheindauer liegt bei 5 Std./Tag im tiefen Winter.
    • Niederschlagsfrequenz beträgt 5 Tage/Monat in den kältesten Monaten.
    • Mittlere Wassertemperatur liegt bei 2 °C im Wintermonat Januar.

    Frühjahrsphase

    Die Frühjahrsphase zeichnet sich durch raschen Temperaturanstieg, zunehmende Sonnenscheindauer und eine steigende Anzahl an Niederschlagstagen aus. Die Sonnenscheindauer erhöht sich schrittweise auf Werte zwischen etwa 7 Std./Tag und 8,5 Std./Tag, wodurch die Strahlungsbilanz positiv wird und Schnee- und Eisschmelze beschleunigt werden. Gleichzeitig steigt die Niederschlagsfrequenz auf rund 6 bis 9 Tage/Monat, was gemischte Niederschlagsformen und häufigere Schauer bedeutet. Die mittlere Wassertemperatur bewegt sich in diesem Zeitraum von etwa 3 °C auf bis zu 10 °C, wodurch thermische Bedingungen für aquatische Systeme deutlich im Wandel sind.

    • Sonnenscheindauer steigt auf 7 Std./Tag im März.
    • Niederschlagsfrequenz liegt bei 7 Tage/Monat im April.
    • Mittlere Wassertemperatur erreicht 10 °C im Mai.

    Sommerphase

    Die Sommerphase ist geprägt von höchsten Sonnenscheindauern, erhöhten Niederschlagsfrequenzen und warmen Luft- sowie Wassertemperaturen. Die Sonnenscheindauer erreicht bis zu 10 Std./Tag, was zu starker Erwärmung der Luftschichten führt. Parallel steigt die Anzahl der Niederschlagstage auf etwa 10 Tage/Monat, was auf konvektive Schauer und lokale Gewitter hindeutet. Die mittleren Wassertemperaturen liegen in dieser Phase zwischen etwa 15 °C und 19 °C, wodurch die Wasseroberfläche deutlich temperiert ist. Diese kontrastreiche Kombination begünstigt eine dynamische Wetterlage mit klaren, warmen Tagen und episodischen Niederschlagsereignissen.

    • Sonnenscheindauer erreicht 10 Std./Tag im Frühsommermonat Juni.
    • Niederschlagsfrequenz beträgt 10 Tage/Monat im Sommermonat Juli.
    • Mittlere Wassertemperatur steigt auf 19 °C im August.

    Herbstphase

    Die Herbstphase zeigt einen allmählichen Rückgang der Temperatur und Sonnenscheindauer sowie eine moderate Niederschlagsfrequenz. Die Sonnenscheindauer fällt auf Werte um 8 Std./Tag bis 6 Std./Tag, was eine Abnahme der Energiezufuhr markiert. Die Niederschlagsfrequenz liegt in diesem Abschnitt typischerweise bei etwa 7 bis 8 Tage/Monat, wodurch die Feuchteverhältnisse stabiler bleiben als im Hochsommer. Die mittleren Wassertemperaturen gehen von rund 16 °C im frühen Herbst auf etwa 6 °C bis 11 °C zurück, was auf eine zunehmende Abkühlung der Oberflächenwasserschichten und eine Vorbereitung auf die folgende Winterphase hinweist.

    • Sonnenscheindauer liegt bei 8 Std./Tag im September.
    • Niederschlagsfrequenz beträgt 7 Tage/Monat im Oktober.
    • Mittlere Wassertemperatur fällt auf 6 °C im November.

    Klima von Januar bis Dezember im Detail

    Klima Karakol im Januar

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    -3 °C-10 °C-17 °C2 °C5 Std./Tag5 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der Januar in Karakol zeigt ein ausgeprägt kaltes Winterklima mit deutlicher Tag-Nacht-Spanne. Die Tagesmaxima liegen bei -3 °C und die Nächte fallen bis -17 °C, was auf starke nächtliche Abkühlung hindeutet. Das mittlere Monatsniveau beträgt -10 °C, begleitet von einer durchschnittlichen Wassertemperatur von 2 °C. Die Sonnenscheindauer ist mit 5 Std./Tag begrenzt, während Niederschlagstage relativ selten sind mit 5 Tage/Monat. Zusammengenommen deuten diese Werte auf trockene, kalte Verhältnisse mit klaren, sonnenarmen Tagen und frostdominierter Niederschlagsform hin. Die Kombination aus niedrigen Lufttemperaturen und sehr kühlem Oberflächenwasser erhöht die Stabilität der kalten Schichtung am Boden. Für die saisonale Einordnung ist Januar das Kernwintermonat mit klaren Signalen für Frost und kurze Sonnenscheindauer, bei gleichzeitig moderatem Auftreten von Niederschlagstagen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Die Atmosphäre wirkt scharf und klar, tagsüber ist die Luft kühl und die Sonne bietet nur begrenzte Wärme. In geschützten Lagen kann das Licht ein gewisses Gefühl von Wohlbehagen vermitteln, während im Schatten und am Abend die Kälte deutlich zunimmt. Nächte sind lang und dominierend kalt, was das Atmen scharf erscheinen lässt. Wasserflächen erscheinen sehr kalt und vermitteln eine zurückhaltende Nässeempfindung. Insgesamt ergibt sich ein nüchternes Winterambiente, in dem jede Sonnenscheinstunde spürbar an Behaglichkeit gewinnt.

    Praktische Einordnung

    Für winterorientierte Aktivitäten ist der Januar geeignet, insbesondere für jene Angebote, die mit kalten Bedingungen und stabilen Schneeverhältnissen umgehen können. Reisepläne sollten auf kurze Tagesetappen und warme Unterkunftsoptionen ausgerichtet sein. Einschränkungen betreffen exponierte Höhenwege und offene Wasserflächen, die aufgrund von Kälte riskanter sind. Infrastruktur in der Nähe urbaner Zentren bleibt in der Regel zugänglich, während entlegene Bergstraßen saisonal erschwert sein können. Ausrüstungsplanung und flexible Zeitfenster sind empfehlenswert.

    Klima Karakol im Februar

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    -1 °C-8 °C-15 °C2 °C6 Std./Tag5 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der Februar zeigt eine gemäßigte Aufhellung der Winterverhältnisse mit Tageshöchstwerten um -1 °C und Tiefstwerten bis -15 °C, das Monatsmittel liegt bei -8 °C. Die Wassertemperatur beträgt weiterhin 2 °C. Die Sonnenscheindauer nimmt leicht auf 6 Std./Tag zu, während Niederschlagstage bei 5 Tage/Monat konstant bleiben. Diese Kombination spricht für einen Übergang innerhalb der Winterperiode hin zu etwas milderen Tagen bei weiterhin kalten Nächten. Die erhöhte Sonnenscheindauer begünstigt eine stärkere Tageserwärmung, die jedoch nicht ausreicht, um die nächtliche Kälte grundlegend aufzuheben. Niederschlagstage sind nicht übermäßig zahlreich, wodurch die winterliche Trockenheit erhalten bleibt. Insgesamt repräsentiert Februar eine Phase mit moderater Auflockerung der winterlichen Kälte, jedoch ohne verlässliche frühsommerliche Anzeichen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Der Februar wirkt vergleichsweise freundlicher als tiefster Winter, tagsüber werden kältere Grenzen zumindest partiell überschritten, sodass Sonnenphasen spürbar mehr Komfort bringen. Schattenbereiche und Höhenlagen bleiben deutlich frostig und abends nimmt die Kälte rasch zu. Die Luft fühlt sich klar und trocken an, wodurch Sonneneinstrahlung intensiver wirkt. Insgesamt entsteht ein Eindruck von Übergangswetter, bei dem Tageswärme und nächtliche Kälte eng nebeneinander bestehen.

    Praktische Einordnung

    Der Monat eignet sich für Aktivitäten, die von festem Winterwetter profitieren und kurzfristige Temperaturschwankungen tolerieren. Planung sollte die Möglichkeit kalter Nächte und veränderlicher Tagesbedingungen berücksichtigen. Für Trekking und Höhenzüge sind weiterhin wintertaugliche Ausrüstung und Erfahrung erforderlich. Städtische Aufenthalte und kurze Ausflüge sind einfacher zu organisieren, während längere, exponierte Routen wetterbedingt flexibler terminiert werden sollten. Sicherheitsvorkehrungen für Kälte sind vorzusehen.

    Klima Karakol im März

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    4 °C-2 °C-8 °C3 °C7 Std./Tag6 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der März markiert den Beginn des saisonalen Übergangs mit Tageswerten um 4 °C und nächtlichen Tiefstwerten bei -8 °C, was ein Monatsmittel von -2 °C ergibt. Die durchschnittliche Wassertemperatur steigt leicht auf 3 °C. Die Sonnenscheindauer nimmt auf 7 Std./Tag zu und die Zahl der Niederschlagstage steigt geringfügig auf 6 Tage/Monat. Diese Kombination reflektiert eine Phase mit zunehmender Tageserwärmung und weiterhin kalten Nächten, charakteristisch für den späten Winterfrühling. Zunehmende Sonnenscheindauer fördert Schmelzprozesse und eine stärkere Tagesdynamik, während die moderate Zunahme von Niederschlagstagen auf wechselhaftere Wettermuster hindeutet. Insgesamt steht März für eine deutlichere saisonale Umstellung mit wachsender thermischer Amplitude zwischen Tag und Nacht.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag zeigt sich der März dynamisch: Tagsüber können Sonnenphasen deutlich milder wirken, während schattige Bereiche und Nächte noch spürbare Kälte behalten. Morgendliche Frostspuren sind möglich, aber die Tagesentwicklung führt zu spürbarer Linderung der winterlichen Härte. Das Licht wirkt intensiver und die Atmosphäre gewinnt an Leichtigkeit. Insgesamt entsteht ein Eindruck von Fortschreiten des Frühlings, jedoch mit deutlichen Resten winterlicher Kühle.

    Praktische Einordnung

    Der Monat ist geeignet für Aktivitäten, die vom beginnenden Frühling profitieren, etwa kombinierte Naturbeobachtungen und Touren in niedriger gelegenen Tälern. Bedingungen in höheren Lagen bleiben wechselhaft; daher sollten Routenwahl und Ausrüstung dies berücksichtigen. Straßenverhältnisse können in Tälern meist besser sein, während Passagen noch sporadisch beeinträchtigt sein können. Flexibilität bei Tagesplänen und Berücksichtigung unterschiedlicher Temperaturzonen verbessern die Planbarkeit von Ausflügen.

    Klima Karakol im April

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    12 °C6 °C0 °C5 °C9 Std./Tag7 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der April zeigt einen klaren Frühlingscharakter mit Tageshöchstwerten um 12 °C und Tiefstwerten nahe 0 °C, das Monatsmittel liegt bei 6 °C. Die Wassertemperatur erhöht sich auf 5 °C. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer beträgt 8,5 Std./Tag und die Anzahl der Niederschlagstage liegt bei 7 Tage/Monat. Diese Parameter deuten auf zunehmend warme Tagesbedingungen, gleichwohl bleibt nachts die Möglichkeit von Kälte erhalten. Die verlängerte Sonnenscheindauer fördert eine stärkere Erwärmung tagsüber, während die moderate Niederschlagsfrequenz auf wechselhaftes Frühlingswetter hinweist. Hydrologisch sind Schmelzprozesse und steigende Zuflüsse erwartbar, bedingt durch die Temperaturzunahme und vermehrte Sonneneinstrahlung. Insgesamt ist April ein Monat mit deutlich gesteigerter thermischer Aktivität und variabler Feuchteverteilung.

    Subjektive Wahrnehmung

    Die Umwelt wirkt im April deutlich freundlicher, Sonnenphasen erzeugen spürbare Wärme an exponierten Flächen, während Schattenbereiche und Nächte noch kühl bleiben. Morgens kann die Luft noch frisch erscheinen, doch im Tagesverlauf nimmt das Wohlgefühl zu. Vegetation und Gewässer zeigen Anzeichen von Aktivität, die Luft wirkt klarer und lebendiger. Insgesamt vermittelt der Monat den Übergang zu beständigeren, angenehmeren Bedingungen.

    Praktische Einordnung

    April eignet sich für Frühjahrsaktivitäten wie Wanderungen in tieferen Lagen, Naturbeobachtungen und kulturtouristische Angebote, die von längeren Tageslichtphasen profitieren. Höher gelegene Routen erfordern weiterhin Vorsicht wegen möglicher nächtlicher Kälte und vereinzelter Restschneeabschnitte. Straßen- und Infrastrukturbedingungen verbessern sich meist, doch wechselhaftes Wetter sollte bei der Tagesplanung berücksichtigt werden. Auf flexible Zeitfenster achten, um wechselnde Wetterlagen nutzen zu können.

    Klima Karakol im Mai

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    19 °C12 °C5 °C10 °C10 Std./Tag9 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im Mai treten deutlich mildere Verhältnisse auf mit Tageshöchstwerten von 19 °C und nächtlichen Tiefstwerten um 5 °C, das Monatsmittel liegt bei 12 °C. Die Wassertemperatur steigt spürbar auf 10 °C. Die Sonnenscheindauer liegt bei 9,5 Std./Tag, während die Niederschlagstage auf 9 Tage/Monat zunehmen. Diese Werte deuten auf einen etablierten Frühlingszustand mit angenehmen Tagestemperaturen und relativ kühleren Nächten. Die Kombination aus längerer Sonnenscheindauer und erhöhten Niederschlagstagen spricht für lebhafte Tagesdynamik mit zeitweiligen Schauerereignissen. Hydrologisch ist eine verstärkte Flussführung und eine aktivere Vegetationsperiode zu erwarten. Insgesamt charakterisiert Mai einen Übergang zu stabileren, wärmeren Bedingungen mit gelegentlichen feuchten Intervallen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Der Mai vermittelt ein deutlich angenehmes Klima: Tagsüber lassen Sonneneinstrahlung und milde Luft Temperaturen als behaglich erscheinen, während in der Nacht eine spürbare Abkühlung verbleibt. Die Luft wirkt nach Regenfällen oft erfrischt, und Vegetation sowie Gewässer tragen zu einem lebendigen Eindruck bei. In exponierten Lagen bleibt das Wetter variabel, doch insgesamt überwiegt ein Gefühl von Frühlingserholung und zunehmender Wärme.

    Praktische Einordnung

    Der Monat ist geeignet für eine breite Palette von Aktivitäten wie Tageswanderungen, kulturelle Erkundungen und leicht alpine Touren in niedrigeren bis mittleren Lagen. Reiserouten profitieren von längeren Tageslichtphasen, sollten aber kurze, wetterbedingte Niederschläge einkalkulieren. Höhere Bergregionen können noch wechselhaft sein, daher ist witterungsangepasste Ausrüstung sinnvoll. Insgesamt erlaubt Mai flexible Reisepläne mit guter Kombinierbarkeit von Natur- und Kulturangeboten.

    Klima Karakol im Juni

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    23 °C16 °C10 °C15 °C10 Std./Tag10 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der Juni präsentiert bereits sommerliche Verhältnisse mit Tageshöchstwerten um 23 °C und Nächten bei 10 °C, das Monatsmittel liegt bei 16 °C. Die Wassertemperatur erreicht 15 °C. Die Sonnenscheindauer ist mit 10 Std./Tag hoch, während die Anzahl der Niederschlagstage bei 10 Tage/Monat liegt. Diese Konstellation steht für warme Tage, milde Nächte und eine erhöhte Sonneneinstrahlung, kombiniert mit gelegentlichen Niederschlagsereignissen. Die relativ häufigeren Niederschlagstage signalisieren eine aktivere Konvektion und damit wetterbedingte Schwankungen trotz überwiegend sonniger Phasen. Hydrologisch sind stabile, warme Bedingungen mit gesteigerter biologischer Aktivität zu erwarten. Insgesamt markiert Juni den Übergang in warme, sonnenreiche Monate mit moderatem Niederschlagseinfluss.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Juni dominiert ein insgesamt warmes und freundliches Empfinden, tagsüber sorgen Sonne und milde Luft für angenehme Außenbedingungen. Abende und Frühstunden bleiben eher kühl und bieten Erholung von der Tageswärme. Nach Niederschlagsphasen erscheint die Luft erfrischt, und Schattenplätze bieten spürbare Abkühlung. Das Klima wirkt lebendig und einladend, eignet sich gut für Aktivitäten im Freien, wobei Witterungswechsel berücksichtigt werden sollten.

    Praktische Einordnung

    Der Monat eignet sich für ein breites Spektrum an Outdoor-Aktivitäten wie Wanderungen, Wassersport an geeigneten Stellen und kulturhistorische Besuche. Die Kombination aus vielen Sonnenstunden und gelegentlichen Niederschlägen ermöglicht flexible Tagesplanung, während höhere Lagen weiterhin variabler bleiben können. Für mehrtägige Touren sind Varianten mit Schutz bei Regen empfehlenswert. Insgesamt bieten sich im Juni attraktive Bedingungen für Natur- und Aktivtourismus mit guten Kombinationsmöglichkeiten.

    Klima Karakol im Juli

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    27 °C20 °C13 °C18 °C10 Std./Tag10 Tage/Monat
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    Klima Karakol im August

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    26 °C19 °C12 °C19 °C9 Std./Tag9 Tage/Monat
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    Klima Karakol im September

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    20 °C13 °C6 °C16 °C8 Std./Tag8 Tage/Monat
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    Klima Karakol im Oktober

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    11 °C5 °C0 °C11 °C7 Std./Tag7 Tage/Monat
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    Klima Karakol im November

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    3 °C-2 °C-7 °C6 °C6 Std./Tag6 Tage/Monat
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    Klima Karakol im Dezember

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    -1 °C-8 °C-15 °C3 °C5 Std./Tag5 Tage/Monat
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