Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.531 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat
Der wärmste Monatsmittelwert tritt im August auf und erreicht 16,1 °C, begleitet von der höchsten mittleren Wassertemperatur des Jahres.
Kältester Monat
Der kälteste Monatsmittelwert fällt auf den Januar mit 3,8 °C, wobei nocturne Tiefstwerte bis 1,5 °C zu verzeichnen sind.
Sonnigster Monat
Der sonnigste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 7,2 Std./Tag, was die günstigsten Bedingungen für Außenaktivitäten bietet.
Trockenster Monat
Der trockenste Monatsabschnitt zeigt sich im Juli mit der geringsten Anzahl an Regentagen von 12 Tage/Monat.
Regenreichster Monat
Die größte Häufigkeit an Regentagen wird im Dezember erreicht, mit 20 Tage/Monat und reduzierter Sonnenscheindauer.
Beste Reisezeit
Die beste Reisezeit liegt im Mai - September. Dann sind die Temperaturen mit Ø 11,4 - 16,1°C angenehm, die Sonne zeigt sich öfter mit 5,0 - 7,2 Stunden pro...
Überblick
Scarborough an der Nordostküste Englands weist ein deutlich maritim geprägtes Klima auf, das durch die Nähe zur Nordsee dominiert wird. Die Lage an einem offenen Küstenabschnitt führt zu einer beständigen Meeresmischung und zu vergleichsweise moderaten jahreszeitlichen Schwankungen. Küstennahe Luftmassen verhindern extreme Hitze und Kälte, zugleich begünstigt die See eine ausgeprägte saisonale Verzögerung bei der Erwärmung und Abkühlung. Meteorologische Phänomene sind geprägt von wechselhaften, oft westlich einströmenden Fronten, die die Häufigkeit von Niederschlag stabilisieren. Die Folge ist ein Klima, das für die Region typisch ist: milde Winter, mäßig warme Sommer und eine gleichmäßig verteilte Feuchte über das Jahr. Diese klimatische Grundstruktur beeinflusst die Vegetationsperioden, die touristische Saison und maritime Nutzungen gleichermaßen und liefert eine verlässliche Grundlage für langfristige Planungen entlang der Küste.
Klimacharakteristik
Die klimatischen Kennzeichen von Scarborough ergeben sich aus der unmittelbaren Meeresnähe und einer ausgeprägten maritimen Dämpfung. Jahreszeitliche Extremwerte bleiben begrenzt, was zu einem vergleichsweise engen Temperaturspektrum führt. Die Wassertemperaturen wirken als thermischer Puffer und verzögern daher die höchsten und tiefsten Lufttemperaturen gegenüber kontinentalen Standorten. Sonnenscheindauer und Niederschlag verteilen sich nicht gleichmäßig, dennoch treten die höchsten Tageswerte bei der Sonnenscheindauer im Hochsommer auf, während Regentage im Spätwinter und frühen Winter zunehmen. Die Kombination aus moderater Luftfeuchte und häufigen Atlantikfronten erzeugt ein Klima, das wenig anfällig für lange Trockenperioden ist. Für Planungen im Tourismus, Küstenschutz und der Landnutzung sind die stabilen maritimen Bedingungen sowie die saisonale Verzögerung der Wassertemperatur entscheidende Faktoren.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Das Jahresprofil der Lufttemperatur zeigt eine ausgeprägte saisonale Entwicklung mit moderaten Maxima und Minima. Das höchste Monatsmittel liegt im Hochsommer und das niedrigste Monatsmittel im tiefsten Winter, was auf eine starke Meeresbeeinflussung hinweist. Die wärmsten Bedingungen treten im August auf, die kältesten im Januar. Tagesmaxima erreichen in den wärmsten Monaten höhere Werte, während die nächtlichen Tiefstwerte im Winter am geringsten sind. Insgesamt ergibt sich ein Klima mit milden Wintern und mäßig warmen Sommern, wobei extreme Abweichungen seltener sind als in kontinentalen Lagen. Diese Struktur begünstigt lange Übergangszeiten im Frühling und Herbst, in denen sich Temperaturänderungen relativ graduell vollziehen.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die Sonnenscheindauer folgt einem klaren saisonalen Muster mit dem Maximum im Hochsommer und einem Minimum im Spätwinter bis frühen Winter. Die sonnigsten Bedingungen treten im Juli auf und bieten die längsten Tagesanteile mit direkter Sonneneinstrahlung. Im Winter sind die täglichen Sonnenstunden deutlich reduziert, wodurch die Tageslichtverhältnisse und die potenzielle Solarenergiebilanz limitiert werden. Die saisonale Variation ist typisch für maritime Küstenstandorte in dieser Breitenlage und hat Auswirkungen auf Vegetationsperioden sowie Freiluftaktivitäten. Insgesamt sind die Unterschiede zwischen den Extremen zwar vorhanden, jedoch moderater ausgeprägt als in Regionen ohne Meeresnähe.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Verteilung der Regentage über das Jahr ist relativ homogen mit einer leichten Zunahme in den Wintermonaten. Die höchsten Häufigkeiten an Regentagen treten im Dezember auf, während die geringsten Häufigkeiten im Juli verzeichnet werden. Dieses Muster entspricht einem atlantisch beeinflussten Regenspektrum mit häufigen, aber meist weniger extremen Niederschlagsereignissen statt seltener, starker Ereignisse. Die gleichmäßige Verteilung von Niederschlagstagen trägt zu einer kontinuierlichen Bodenfeuchte bei und vermindert die Wahrscheinlichkeit längerer Trockenzeiten. Für Landwirtschaft und Grünflächenmanagement ergeben sich daraus verlässliche Wasserversorgungsbedingungen während des Jahresverlaufs.
Wassertemperatur im Jahresverlauf
Die jährliche Entwicklung der Wassertemperatur zeigt eine deutliche saisonale Erwärmung bis in den Hochsommer mit anschließendem Abklingen im Herbst. Die niedrigsten mittleren Wassertemperaturen werden im späten Winter verzeichnet, die höchsten im späten Sommer. Die Meeresoberflächentemperatur folgt dabei dem thermischen Speicherverhalten der Nordsee und führt zu einem zeitlichen Versatz gegenüber der Lufttemperatur: das erwärmende Maximum tritt später auf, das Abklingen im Herbst erfolgt graduell. Diese Merkmale beeinflussen Badebedingungen und marine Ökosysteme sowie die touristische Nutzung der Küste nachhaltig.
Klimaphasen des Jahres
Winter
Die Winterphase ist durch die küstennahe Lage geprägt und zeigt vergleichsweise milde nächtliche Tiefstwerte sowie regelmäßige Atlantikeinflüsse. Kälteeinbrüche sind vorhanden, bleiben jedoch in der Intensität begrenzt, da die Nordsee als Wärmequelle wirkt. Häufigkeit an Niederschlagstagen ist erhöht, was zu einer stabilen Bodenfeuchte führt. Die reduzierte Sonnenscheindauer in dieser Periode begrenzt die potenzielle solare Einstrahlung und beeinflusst sowohl vegetative Ruhephasen als auch saisonale touristische Aktivitäten. Maritim bedingte Wolkenfelder und Frontensysteme prägen das Witterungsbild, während die Meeresoberflächentemperatur den thermischen Hintergrund stellt und die Luftmassen moderiert.
- Tiefstes Monatsmittel der Lufttemperatur: 3,8 °C im Januar
- Minimale mittlere Wassertemperatur: 6,5 °C im Februar
- Hohe Häufigkeit an Niederschlagstagen: 20 Tage/Monat im Dezember
- Geringe Sonnenscheindauer im Winter: 1,6 Std./Tag im Dezember
Frühling
Der Frühling zeichnet sich durch einen allmählichen Anstieg von Luft- und Wassertemperaturen aus, begleitet von zunehmender Sonnenscheindauer. Die Meeresnähe sorgt für eine temperierte, aber spürbare Erwärmung, die Vegetationsbeginn und steigende Außenaktivitäten begünstigt. Niederschlagsmuster bleiben wechselhaft, Frontdurchgänge sind weiterhin möglich, liefern aber tendenziell weniger Regentage als im Winter. Die saisonale Entwicklung verläuft graduell, sodass Übergangstage mit wechselnden Bedingungen häufig sind. Insgesamt schafft diese Phase günstige Bedingungen für eine sukzessive Ausdehnung freizeitbezogener Nutzung entlang der Küste und für agrarische Vorbereitungsmaßnahmen.
- Ansteigende mittlere Sonnenscheindauer: 3,4 Std./Tag im März
- Mittlere Lufttemperatur im Übergang: 8,3 °C im April
- Wassertemperatur im Frühling: 10 °C im Mai
Sommer
Die Sommerphase bringt die höchsten mittleren Luft- und Wassertemperaturen des Jahres, wobei die Meeresoberfläche als thermischer Puffer eine spürbare Verzögerung des Erwärmungsmaximums verursacht. Sonnenscheindauer und milde Nächte fördern touristische Aktivitäten und Strandleben, wobei extreme Hitze selten auftritt. Niederschlagsfrequenz ist in diesem Zeitraum am geringsten, was zu günstigen Bedingungen für Außenveranstaltungen führt. Die Kombination aus moderaten Tageshöchstwerten und relativ kühlen Nächten entlang der Küste sorgt für insgesamt angenehme sommerliche Verhältnisse.
- Höchstes Monatsmittel der Lufttemperatur: 16,1 °C im August
- Höchste mittlere Wassertemperatur: 16 °C im August
- Geringste Anzahl an Regentagen: 12 Tage/Monat im Juli
- Maximale Sonnenscheindauer: 7,2 Std./Tag im Juli
- Monatliche Tageshöchstwerte erreichen bis zu 19,6 °C im August
Herbst
Der Herbst ist von einer allmählichen Abkühlung geprägt, die durch die Meereswärme zunächst gebremst wird. Die Wassertemperatur fällt langsamer als die Lufttemperatur, was zu einem saisonalen Versatz führt und maritime Luftmassen stabilisiert. Nebel- und Frontaktivität nimmt zu, ebenso die Häufigkeit von Niederschlägen gegenüber dem Spätsommer. Die Sonnenscheindauer reduziert sich deutlich, und die Übergangstage zeigen wechselhafte Witterungsverhältnisse. Diese Phase ist wichtig für die maritime biologische Produktivität und für die Planung von Ernte- und Küstenschutzmaßnahmen aufgrund der zunehmenden Witterungsdynamik.
- Mittlere Lufttemperatur im Herbst: 14,1 °C im September
- Wassertemperatur im frühen Herbst bleibt hoch: 15 °C im September
- Zunahme der Niederschlagstage im Herbst: 17 Tage/Monat im Oktober
- Abnehmende Sonnenscheindauer: 5,0 Std./Tag im September
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Scarborough im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 6 °C | 4 °C | 2 °C | 7 °C | 2 Std./Tag | 19 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Januar in Scarborough zeigt ein deutlich maritimes Winterprofil mit mäßigen Tagestemperaturen um 6 °C, nächtlichen Tiefstwerten nahe 1,5 °C und einem Monatsmittel von 3,8 °C. Die Wassertemperatur von 7 °C dämpft thermische Schwankungen an der Küste und trägt zu einer vergleichsweise stabilen, aber kühlen Luftmasse bei. Mit nur etwa 1,8 Std./Tag Sonnenschein und rund 19 Tage/Monat mit Niederschlag dominiert bewölktes und feuchtes Wetter, wodurch Spitzenwerte selten ausgeprägt sind. Diese Kombination deutet auf ein klimaökonomisch konservatives Muster hin: geringe tägliche Erwärmung, milde Nächte verglichen mit kontinentalen Lagen und eine relativ hohe Feuchtigkeit. Klimatisch ist der Monat durch häufige Wolkenfelder, gelegentliche Nieselphasen und eine gedämpfte thermische Kontrastbildung zwischen Land und Meer charakterisiert.
Subjektive Wahrnehmung
Alltagswahrnehmung ist von kühler Nässe geprägt. Tagsüber wirkt die Luft frisch und oft gedämpft durch Wolken und Meeresluft, dabei wird direkte Sonnenerwärmung selten spürbar. Am Abend nehmen Feuchtigkeit und Kühle zu, sodass Aufenthalte im Freien klar kälter empfunden werden als am Tag. Windverhältnisse verstärken das Kälteempfinden an exponierten Küstenabschnitten. In geschützten Lagen bleibt die Stimmung ruhig mit gedämpftem Licht; in offen-exponierten Situationen entsteht ein deutliches Frischegefühl.
Praktische Einordnung
Für ruhige Küstenaufenthalte und kulturhistorische Besichtigungen ist der Monat geeignet, sofern witterungsgebundene Einschränkungen akzeptiert werden. Aktivitäten mit hohem Außenanteil sind durch häufige Bewölkung und Feuchtigkeit begrenzt, während gut ausgestattete Innenangebote und wetterfeste Kleidung den Aufenthalt ermöglichen. Spaziergänge und landschaftliche Erkundungen sind möglich, sollten aber auf kürzere, wetterangepasste Programme ausgerichtet werden. Auf offene Wasseraktivitäten ist wegen der kühlen Wassertemperatur und wechselhaften Bedingungen zu verzichten.
Klima Scarborough im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 7 °C | 4 °C | 2 °C | 7 °C | 2 Std./Tag | 16 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Februar präsentiert in Scarborough eine leicht gesteigerte Temperaturlage mit Tageshöhen um 6,5 °C, nächtlichen Tiefstwerten bei ungefähr 1,7 °C und einem Monatsmittel von 4,1 °C. Die Wassertemperatur von 6,5 °C bleibt kühl und beeinflusst die Luftmassen, wodurch Frostereignisse selten und kurzlebig sind. Die mittlere Sonnenscheindauer von 2,3 Std./Tag ist noch begrenzt, gleichzeitig treten etwa 16 Tage/Monat mit Niederschlag auf, was auf ein weiterhin feuchtes, aber leicht sonnigeres Muster hinweist. Insgesamt entspricht dies einem späten Winterstadium mit gradueller thermischer Aufhellung, jedoch ohne ausgeprägte Warmphasen. Die Kombination aus moderat höheren Tageswerten und verhältnismäßig kühlem Meer begrenzt die thermische Kontrastbildung und stabilisiert das maritime Klima.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt im Alltag etwas freundlicher als im Vormonat, mit merklich längeren Lichtphasen und gelegentlichen Auflockerungen. Tagsüber können kurze sonnige Abschnitte Wärme schenken, doch in Schattenzonen bleibt die Luft frisch. Am Abend verstärkt die kühlere Meeresluft das Gefühl von Kühle, sodass Aufenthalte im Freien kürzer ausfallen. Insgesamt entsteht ein Eindruck von Übergangswetter: nicht streng winterlich, aber noch deutlich kühl und feucht.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für kultur- und naturorientierte Kurzreisen, insbesondere wenn flexible Programme möglich sind. Aktivitäten an der Küste erfordern winddichte Kleidung und eine Wetterreserve, während Orte mit überdachten Angeboten gut zugänglich bleiben. Für Wassersport und längere Strandaufenthalte ist das Klima noch nicht ideal. Die reduzierte Besucherzahl bietet jedoch Vorteile für Museen und historische Stätten, die wetterunabhängig genutzt werden können.
Klima Scarborough im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 9 °C | 6 °C | 3 °C | 7 °C | 3 Std./Tag | 18 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
März markiert den Beginn des saisonalen Aufschwungs mit Tagesmaxima um 9 °C, nächtlichen Tiefstwerten bei etwa 2,8 °C und einem Monatsmittel von 5,9 °C. Die Wassertemperatur von 6,8 °C bleibt kühl, beeinflusst jedoch die thermische Trägheit der Küstenzone. Die Sonnenscheindauer erhöht sich auf rund 3,4 Std./Tag, während ungefähr 18 Tage/Monat Niederschlag auftreten, sodass sonnige Abschnitte häufig von feuchten Perioden unterbrochen werden. Dieses Muster entspricht einer frühen Frühlingsdynamik mit wachsender Strahlung und noch moderater hydrologischer Aktivität. Die steigenden Tageswerte erlauben häufiger positive Ausflugsbedingungen, während nächtliche Abkühlung weiterhin gegeben ist. Insgesamt repräsentiert der Monat einen klaren saisonalen Übergang von kühlem Winter zu milderem Frühlingsklima.
Subjektive Wahrnehmung
Tagesverlauf wirkt abwechslungsreicher: Vormittags und am frühen Nachmittag kann die Luft wärmer und freundlicher erscheinen, vor allem in sonnigen Abschnitten. Im Schatten und am Abend bleibt die Temperatur spürbar niedriger, sodass Kleidungsschichten sinnvoll sind. Wind an der Küste kann das Wärmeempfinden zusätzlich reduzieren, während Sonnenabschnitte das Wohlbefinden deutlich steigern. Insgesamt ist das Klima stimulierend, mit klar wahrnehmbaren Wechseln zwischen milden und frischen Momenten.
Praktische Einordnung
Der Monat ist für aktive Tagesausflüge, kurze Wanderungen und kulturhistorische Besichtigungen gut geeignet, solange Programme flexibel auf wechselhaftes Wetter reagieren. Frühlingstypische Naturschauspiele wie aufbrechende Vegetation sind zugänglich, zugleich sind wasserabhängige Freizeitformen weiterhin begrenzt. Die Kombination aus besseren Lichtbedingungen und moderaten Temperaturen bietet günstige Voraussetzungen für Fotografie und Landschaftserkundung, während wind- und regenabhängige Aktivitäten wetterfest geplant werden sollten.
Klima Scarborough im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 12 °C | 8 °C | 5 °C | 8 °C | 5 Std./Tag | 15 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
April zeigt eine deutliche zeitige Erwärmung mit Tageshöchstwerten um 12 °C, nächtlichen Tiefstwerten bei circa 4,6 °C und einem Monatsmittel von 8,3 °C. Die Wassertemperatur von 7,8 °C bleibt kühl, reduziert aber die täglichen Temperaturschwankungen entlang der Küste. Mit etwa 5,1 Std./Tag Sonnenschein nimmt die Strahlungsmenge deutlich zu; gleichzeitig treten rund 15 Tage/Monat mit Niederschlag auf, sodass Regentage weiterhin eine Rolle spielen. Klimatisch steht der Monat für einen aktiven Frühling mit zunehmender thermischer Energie und häufiger Sonne, jedoch noch mit deutlichen feuchten Episoden. Die größere Sonnenscheindauer fördert klare Tage und schnellere Bodenaufheizung in geschützten Lagen.
Subjektive Wahrnehmung
Die Atmosphäre wirkt frischer und belebter; sonnige Phasen vermitteln ein spürbares Gefühl von Erwärmung, besonders in geschützten Innenhöfen oder südexponierten Flächen. Schattenbereiche und küstennahe Abschnitte bleiben kühl, vor allem am Abend. Die wechselhafte Natur des Monats führt zu einem dynamischen Alltag mit raschen Stimmungswechseln zwischen angenehmer Wärme und frischer Feuchte. Insgesamt entstehen viele kurze, angenehme Fenster für Aktivitäten im Freien.
Praktische Einordnung
Für Ausflüge in die Natur, Spaziergänge an der Küste und fotografische Touren ist der Monat sehr geeignet, da mehr Sonnentage mit deutlich milderen Lufttemperaturen zusammentreffen. Kulturangebote und Stadterkundungen profitieren von komfortableren Bedingungen, während vollumfängliche Wassersportprogramme wegen der noch kühlen Wassertemperatur eingeschränkt bleiben. Flexibilität bei der Tagesplanung ist vorteilhaft, um kurze Schauer zu umgehen und sonnige Phasen gezielt zu nutzen.
Klima Scarborough im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 15 °C | 11 °C | 8 °C | 10 °C | 6 Std./Tag | 14 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Mai präsentiert einen klaren Frühlingshochpunkt mit Tagesmaxima bei etwa 15 °C, nächtlichen Tiefstwerten um 7,8 °C und einem Monatsmittel von 11,4 °C. Die Wassertemperatur steigt auf 10 °C, wodurch die maritime Umgebung spürbar milder wird und thermische Kontraste schwächer ausfallen. Die Sonnenscheindauer erreicht rund 6 Std./Tag, während etwa 14 Tage/Monat Niederschlag auftreten, was zu überwiegend freundlichen, aber gelegentlich nassen Abschnitten führt. Dieses Zusammenspiel schafft eine Phase mit stabilerem, wärmerem Wetter und höherer Strahlungsenergie, die Vegetation und Außenaktivitäten fördert. Insgesamt weist der Monat eine deutliche Verlagerung hin zu frühlingshaft-warmen, maritim gemittelten Bedingungen auf.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt angenehm und einladend: Tagesabschnitte vermitteln zügig Wärme, besonders in der Sonne, während abends und in Schattenbereichen weiterhin eine moderate Frische spürbar bleibt. Feuchteperioden treten noch vereinzelt auf, reduzieren aber die generelle Verfügbarkeit sonniger Stunden nicht wesentlich. Die erhöhte Wassertemperatur mildert küstennahe Kühle, sodass Aufenthalte im Freien insgesamt länger und komfortabler erscheinen. Kleidung in Schichten ermöglicht flexible Reaktionen auf Tagesveränderungen.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich gut für aktive Erholungsreisen, Küstenwanderungen und Naturbeobachtungen, weil günstigere Temperaturen und deutlich mehr Sonne vorherrschen. Auch kulturelle Veranstaltungen und längere Ausflüge sind angenehmer planbar. Einschränkungen ergeben sich vor allem für intensive Wassersportnutzung ohne Schutzanzug wegen noch mäßiger Wassertemperaturen. Insgesamt ist der Zeitraum günstig für Reisende, die sowohl Land- als auch niedrigtens zeitweise Küstenaktivitäten kombinieren möchten.
Klima Scarborough im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 18 °C | 14 °C | 10 °C | 13 °C | 7 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Juni steht für den Übergang in sommerlichere Verhältnisse mit Tagesmaxima um 17,5 °C, nächtlichen Tiefstwerten bei etwa 10,2 °C und einem Monatsmittel von 13,9 °C. Die Wassertemperatur liegt bei 13 °C, was die Küstenluft deutlich milder macht und die thermische Trägheit weiter erhöht. Mit rund 6,8 Std./Tag Sonnenschein steigen die nutzbaren Tagesanteile an hellem Wetter, während etwa 13 Tage/Monat Niederschlag für eine moderate Niederschlagsneigung sorgen. Klimatisch reflektiert der Monat ein gemäßigtes Sommermuster an der Nordseeküste: spürbare Erwärmung bei gleichzeitig maritimer Begrenzung extremer Hitze und weiterhin relevanter Feuchte. Die Verteilung von Sonne und Niederschlag begünstigt längere Phasen geeigneter Außentemperaturen.
Subjektive Wahrnehmung
Das Wetter wirkt deutlich wärmer und lebensfreundlicher, wobei Sonnenschein das Temperaturgefühl stark verbessert. In geschützten Bereichen kann eine angenehme Wärme entstehen, während Küstenwinde insbesondere am offenen Strand das Empfinden abkühlen. Abende bleiben vergleichsweise mild, sodass längere Aufenthalte im Freien möglich sind. Insgesamt entsteht ein entspannter Sommereindruck ohne starke Hitzeextreme, mit spürbarer Maritimität in der Luft.
Praktische Einordnung
Der Monat ist attraktiv für Strandspaziergänge, Küstenwanderungen und Aktivitäten im Freien, sofern windabhängige Einflüsse berücksichtigt werden. Die erhöhte Sonnenscheindauer erleichtert Tagesplanung und Ausflüge, während die moderaten Wassertemperaturen Wassersport mit entsprechender Vorbereitung erlauben. Einschränkungen betreffen außerordentlich windige Tage und gelegentliche kurze Schauer, die flexible Timing- und Ausweichmöglichkeiten notwendig machen. Für kombinierte Kultur- und Naturreisen bietet der Zeitraum günstige Bedingungen.
Klima Scarborough im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 20 °C | 16 °C | 12 °C | 15 °C | 7 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Juli zeigt an der Küste eine deutliche maritime Prägung mit moderaten Tageshöchstwerten von 19,5 °C und Nächten um 12,4 °C. Das mittlere Monatsniveau liegt bei 15,9 °C, wodurch die Temperaturamplitude vergleichsweise gering ausfällt und thermische Extreme selten sind. Die Wassertemperatur von 15 °C trägt zur Ausgewogenheit des Küstenklimas bei und dämpft rasche Abkühlungen in den Abendstunden. Mit 7,2 Std./Tag Sonnenschein handelt es sich um die sonnenreichste Phase des Jahres, unterstützt durch eine verhältnismäßig geringe Anzahl von 12 Tage/Monat mit Niederschlag. Diese Kombination weist auf überwiegend freundliches, aber nicht heißes Sommerwetter hin, das von häufigen, kurzzeitigen Wolkenfeldern begleitet werden kann. Atmosphärische Stabilität ist oft gegeben, stärkere Wärmeakkumulation bleibt begrenzt. Für klimatische Einordnungen entspricht der Monat einem gemäßigten, maritim beeinflussten Sommerabschnitt mit hoher Aufenthaltsqualität im Freien und moderatem Regenanteil.
Subjektive Wahrnehmung
Tageszeiten wirken ausgewogen: tagsüber entsteht ein angenehmes Wohlfühlklima, das von gemäßigter Wärme und spürbarer Sonne geprägt ist. Im Schatten bleibt die Temperatur merklich kühler, sodass direkte Sonneneinstrahlung das subjektive Wärmeempfinden deutlich hebt. Abends kühlt die Luft moderat ab und vermittelt eine frische, aber nicht stechend kalte Atmosphäre. Luftfeuchte und Meeresnähe sorgen für ein spürbares, aber nicht drückendes Gefühl. Insgesamt erscheint das Klima anhaltend komfortabel ohne intensive Hitze oder starke Temperatursprünge.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich besonders für Aktivitäten im Freien wie Strandaufenthalte, Küstenwanderungen und Spaziergänge an der Promenade. Wassersport ist gut möglich, wobei die Abende eine zusätzliche Schicht leichter Bekleidung erfordern. Kulturreisen und Stadtbesichtigungen profitieren von günstigen Tagesbedingungen und relativ wenigen Niederschlagstagen. Für lange Autofahrten und Outdoor-Events ist das Wetter stabil genug, jedoch sind flexible Pläne ratsam wegen möglicher kurzzeitiger Wolkenfelder. Insgesamt ist die Periode ideal für Reisende, die eine gemäßigte Sommeratmosphäre mit maritimem Charakter bevorzugen.
Klima Scarborough im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 20 °C | 16 °C | 13 °C | 16 °C | 7 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
August zeigt eine Fortsetzung des maritimen Sommercharakters mit leicht erhöhten mittleren Temperaturen und marginalen Spitzenwerten. Die Tagesmaxima erreichen etwa 19,6 °C bei Nächten um 12,6 °C, das Monatsmittel liegt bei 16,1 °C. Die Wassertemperatur von 16 °C bleibt auf einem der höchsten jährlichen Niveaus und unterstützt eine verlängerte Badesaison an geschützten Abschnitten. Mit durchschnittlich 6,9 Std./Tag Sonnenschein ist die Einstrahlung noch hoch, jedoch geringfügig reduziert gegenüber dem Vormonat, während 13 Tage/Monat mit Niederschlag auf eine leicht erhöhte Häufigkeit feuchter Tage hinweisen. Diese Werte deuten auf einen stabilen, aber nicht übermäßig warmen Spätsommer hin, in dem Meeresnähe Temperaturschwankungen abmildert. Klimabedingt sind längere sonnige Abschnitte typisch, unterbrochen von kurzen periodischen Frontdurchgängen.
Subjektive Wahrnehmung
Tagsüber wird eine angenehme Wärme wahrgenommen, die von Sonnenphasen getragen wird. Schattenbereiche bieten spürbare Erleichterung, sodass Aktivitäten im Freien je nach Einfallswinkel der Sonne unterschiedlich empfunden werden. Gegen Abend tritt eine beruhigende Abkühlung ein, die Aufenthalte im Freien komfortabel macht. Die Luft wirkt insgesamt frisch maritim, ohne drückende Schwüle. Das Wetter vermittelt Stabilität mit gelegentlichen, kurzen Wolkenphasen.
Praktische Einordnung
Der Monat ist gut geeignet für Strand- und Küstenurlaube sowie für Freizeitaktivitäten am Wasser. Tagesprogramme lassen sich weitgehend planbar durchführen, wobei Kleidung für kühlere Abende empfohlen wird. Rad- und Wanderreisen an der Küste profitieren von stabilen Bedingungen, kulturelle Veranstaltungen können meist ungestört stattfinden. Für Familien und Aktivurlauber bietet die Kombination aus Sonne und moderater Wassertemperatur eine günstige Balance zwischen Erholung und Bewegung. Flexibilität gegenüber gelegentlichen Niederschlagsphasen bleibt sinnvoll.
Klima Scarborough im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 17 °C | 14 °C | 11 °C | 15 °C | 5 Std./Tag | 15 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
September markiert den Übergang zum Herbst mit merklicher Abkühlung gegenüber dem Hochsommer. Die Tageshöchstwerte erreichen 17,4 °C bei Tiefstwerten um 10,8 °C, das Monatsmittel beträgt 14,1 °C. Die Wassertemperatur von 15 °C bleibt vergleichsweise mild und verzögert den thermischen Übergang des Küstenraums. Die Sonnenscheindauer sinkt auf 5,0 Std./Tag, während die Anzahl der Niederschlagstage auf 15 Tage/Monat ansteigt, was eine Zunahme wechselhafter Witterung signalisiert. Diese Kombination führt zu größerer Variabilität zwischen sonnigen, warmen Tagen und kühleren, feuchteren Abschnitten. Klimatisch steht der Monat für eine dynamische Phase mit abnehmender Energiezufuhr durch die Sonne und verstärktem Einfluss atlantischer Fronten, wodurch stabile Hochdrucklagen seltener werden.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen Tag und Abend. Tagsüber können sonnige Abschnitte noch Wärme vermitteln, während im Schatten und in Küstennähe ein kühles Empfinden vorherrscht. Abends wird die Kühle deutlicher, sodass Kleidung mit wärmender Schicht erforderlich ist. Regenabschnitte führen zu einer spürbar frischeren Atmosphäre. Insgesamt wirkt das Klima wechselhaft und benötigt Anpassungsfähigkeit in der Alltagskleidung.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für Natur- und Kulturerlebnisse mit reduzierter Besucherzahl und angenehmer, aber nicht sommerlicher Temperatur. Wander- und Radtouren entlang der Küste bleiben attraktiv, sollten jedoch flexibler terminiert werden, um nassen Phasen auszuweichen. Badeaktivitäten sind möglich, aber abhängig von kurzfristigen Bedingungen. Für Fotografie und Ruheziel ist die ruhige Umgebung vorteilhaft, wohingegen längere Bootsfahrten wetterabhängig geplant werden sollten. Kleidung und Ausrüstung sollten auf wechselhafte Verhältnisse ausgelegt sein.
Klima Scarborough im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 13 °C | 10 °C | 7 °C | 13 °C | 4 Std./Tag | 17 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Oktober weist einen klaren Rückgang der Lufttemperaturen und der Sonnenscheindauer bei gleichzeitig steigender Niederschlagshäufigkeit auf. Maximale Werte liegen bei 13,3 °C und minimale bei 7,2 °C, das Monatsmittel beträgt 10,3 °C. Die Wassertemperatur von 13 °C kühlt merklich ab und vermindert die thermische Ausgleichsfähigkeit der nahegelegenen See. Mit rund 3,6 Std./Tag Sonnenschein sind die Tageslichtenergien deutlich reduziert, während etwa 17 Tage/Monat mit Niederschlag auf eine häufigere Präsenz atlantischer Störungsgebiete hinweisen. Zusammen resultiert dies in einem Herbstabschnitt mit vermehrt unbeständigem, windanfälligem Wetter und kühleren, feuchten Perioden. Klimatisch kennzeichnet der Monat einen Übergang zu dominanteren Tiefdruckeinflüssen und höheren Variabilitäten in Temperatur und Niederschlag.
Subjektive Wahrnehmung
Der Alltag ist geprägt von kühlerer, oft feuchter Luft. Tagsüber kann gelegentlich Sonne durchkommen, doch der Eindruck bleibt von gedämpfter Helligkeit und kühler Temperatur geprägt. Abende sind deutlich kühler und vermitteln ein spürbares Bedürfnis nach wärmeren Kleidungsstücken. Wind und Regenphasen verstärken das frische Empfinden. Insgesamt herrscht eine deutliche Herbststimmung mit reduzierter Aufenthaltsdauer im Freien ohne geeignete Schutzkleidung.
Praktische Einordnung
Der Monat ist geeignet für Kurztrips, kulturelle Angebote und naturnahe Aufenthalte, sofern flexible Tagespläne und wetterfeste Ausrüstung vorhanden sind. Outdoor-Aktivitäten sind möglich, sollten jedoch zeitlich und räumlich so organisiert werden, dass Schlechtwetterphasen umgangen werden können. Maritime Ausflüge und längere Bootsfahrten sind stärker witterungsabhängig. Ruhe- und Bildungsreisen profitieren von geringerer Auslastung und stimmungsvoller Landschaft, während Strandurlaub und schwimmbasierte Programme eingeschränkt sind.
Klima Scarborough im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 9 °C | 7 °C | 4 °C | 10 °C | 2 Std./Tag | 19 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
November zeigt weiter fortschreitende Abkühlung und eine Zunahme feuchter Verhältnisse. Die Tageshöchstwerte erreichen 9,3 °C, die Tiefstwerte liegen bei 4,2 °C, das Monatsmittel beträgt 6,8 °C. Die Wassertemperatur von 10 °C trägt nur noch begrenzt zur Temperaturpufferung bei, sodass nächtliche und küstennahe Abkühlungen stärker durchschlagen. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf 2,1 Std./Tag und die Zahl der Niederschlagstage steigt auf etwa 19 Tage/Monat, was auf häufige, meist kurze und windbetonte Frontpassagen hinweist. Klimatisch charakterisiert der Monat den Vorwinter mit geringer Sonnenenergie, hoher Bewölkung und zahlreichen feuchten Tagen. Die Häufigkeit unbeständiger Wetterlagen macht wetterbedingte Schwankungen zur Norm.
Subjektive Wahrnehmung
Der Eindruck im Alltag ist geprägt von kühler, oft feuchter Luft und reduzierter Helligkeit. Tageslichtperioden wirken kurz und weniger intensiv, wodurch Außenaufenthalte schneller als belastend empfunden werden. Abends wird die Kälte deutlicher und erfordert sichtbare Wärmeschichten. Wind und Niederschlag verstärken das frische Empfinden, sodass Aufenthalte im Freien verkürzt werden. Insgesamt entsteht eine ruhige, ins Herbstliche bis Vorwinterliche reichende Atmosphäre.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für ruhige Besuche von kulturellen Einrichtungen, Museen und Ortschaften mit geringerer Touristendichte. Naturbeobachtungen sind möglich, erfordern aber robuste Kleidung und ein witterungsflexibles Programm. Küsten- und Bootsausflüge sind wetterabhängig und sollten an Vorhersagen orientiert werden. Wellness- und Indoor-Angebote gewinnen an Bedeutung, während klassische Badeurlaube und ungeschützte Outdoor-Aktivitäten deutlich eingeschränkter sind.
Klima Scarborough im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 7 °C | 4 °C | 2 °C | 8 °C | 2 Std./Tag | 20 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Dezember kennzeichnet den kältesten Abschnitt des Jahres mit deutlich reduzierter Sonnenscheindauer und einer hohen Anzahl feuchter Tage. Die Tagesmaxima liegen bei 6,8 °C und die Nächte bei 2,0 °C, das Monatsmittel beträgt 4,4 °C. Die Wassertemperatur von 8 °C bietet nur noch eine schwache thermische Pufferfunktion gegenüber rascher Abkühlung des Küstenklimas. Mit lediglich 1,6 Std./Tag Sonnenschein und etwa 20 Tage/Monat mit Niederschlag dominieren graue, feuchte Verhältnisse und häufige atlantische Frontdurchgänge. Klimatisch steht der Monat für eine feuchtkalte, windanfällige Phase mit limitiertem Strahlungsinput und hoher Bewölkung. Diese Kombination begünstigt kurze klare Phasen, ansonsten sind unbeständige, oft nasse Wettersituationen vorherrschend.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wird die Luft als kalt und feucht wahrgenommen. Tage sind kurz und dunkel, wodurch Aktivitäten im Freien schnell als beschwerlich empfunden werden. Abende sind kühl bis kalt und benötigen warme Kleidung und Schutz vor Wind. Feuchte Böden und häufige Niederschläge verstärken das kühle Empfinden. Insgesamt entsteht eine gedämpfte, winternahe Stimmung mit begrenzter Aufenthaltsdauer im Freien.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für Ruhe- oder Kulturreisen mit Schwerpunkt auf Indoor-Angeboten und städtischen Erkundungen bei reduzierten Besucherzahlen. Outdoor-Aktivitäten sind möglich, erfordern jedoch wetterfeste Ausrüstung und kurzfristige Anpassungen. Küstennahe Spaziergänge sind stimmungsvoll, sollten aber nicht ohne Schutz vor Wind und Nässe geplant werden. Badeurlaube und längere Bootsfahrten sind aus klimatischer Sicht nicht empfehlenswert.