Intro Bild zum Zielort:  Manaus
Inhaltsverzeichnis

    Fakten zum Klima im Überblick

    Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.340 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.

    Wärmster Monat November

    Der wärmste Monatsdurchschnitt tritt im November auf, mit einer mittleren Lufttemperatur von 27,0 °C, begleitet von einer erhöhten Zahl an Niederschlagstagen und moderater Sonnenscheindauer.

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    Kältester Monat Juni

    Die tiefsten mittleren Lufttemperaturen werden in der Mitte des Jahres beobachtet, etwa im Juni mit 25,9 °C, jedoch sind diese Abweichungen gegenüber den wärmsten Monaten nur gering.

    Mehr zum Juni

    Sonnigster Monat August

    Die höchste mittlere Sonnenscheindauer wird im August erreicht mit 6,0 Std./Tag, was mit der geringsten Häufigkeit an Niederschlagstagen zusammenfällt.

    Mehr zum August

    Trockenster Monat August

    Der trockenste Monatsdurchschnitt hinsichtlich der Regentage ist im August mit 11 Tage/Monat, was die relativ trockenere Phase des Jahres charakterisiert.

    Mehr zum August

    Regenreichster Monat März

    Der regenreichste Monat ist der März mit 25 Tage/Monat, wodurch dieser Abschnitt als besonders feucht und hydrologisch prägend gilt.

    Mehr zum März

    Beste Reisezeit

    Beste Reisezeit ist Juni bis September. Die Tage sind mit 21,5-31,6°C warm, es regnet seltener: nur 11-16 Tage, bei 5,0-6,0 Sonnenstunden. Flusspegel sinke...

    Mehr zur besten Reisezeit

    Überblick

    Manaus liegt im zentralen Amazonasbecken und zeichnet sich durch ein äquatoriales Regenwaldklima aus. Die Stadt ist von dichten Tropenwäldern umgeben und wird klimatisch stark vom hydrologischen Jahreszyklus des Amazonas beeinflusst. Die Atmosphäre weist eine hohe Feuchte auf, was zu vergleichsweise konstanten Lufttemperaturen und zu einer ausgeprägten Feuchtigkeitsbelastung führt. Saisonale Schwankungen zeigen sich vor allem in der Häufigkeit von Niederschlagstagen und in der Sonnenscheindauer, während die thermischen Werte weniger ausgeprägt variieren. Diese klimatischen Bedingungen prägen Vegetation, Flussdynamik und das lokale Wettergeschehen und haben direkte Auswirkungen auf Verkehr, Infrastrukturplanung und Aufenthalt im Freien. Die Analyse ordnet jahreszeitliche Phasen, kennzeichnet Übergänge und gibt eine datenbasierte Einordnung der jahreszeitlichen Unterschiede unter Berücksichtigung von Niederschlagsverteilung, Sonnenscheindauer und Wassertemperatur.

    Klimacharakteristik

    Das Klima in Manaus ist durch eine geringe jährliche Temperaturschwankung und durch ausgeprägte Feuchte im Jahresverlauf gekennzeichnet. Die mittleren Lufttemperaturen bewegen sich in einem engen Band, wobei die Höchst- und Tiefstwerte nur moderat variieren, so dass der thermische Kontrast im Jahresverlauf gering bleibt. Die Verteilung der Niederschlagstage zeigt deutlich ausgeprägte feuchte und relativ trockenere Abschnitte des Jahres. Die Sonnenscheindauer erreicht im Jahresverlauf sowohl geringere als auch höhere Werte, was auf wechselnde Bewölkung in den jeweiligen Phasen hinweist. Die Wassertemperatur bleibt über das ganze Jahr warm und stabil, sodass Fluss- und Uferverhältnisse klimatisch kaum extremen Temperaturschwankungen unterworfen sind. Diese Merkmale entsprechen einem feuchtwarmen äquatorialen Muster mit ganzjährig hohen Feuchtewerten und saisonalen Verschiebungen in Niederschlagsintensität und Bewölkung.

    Temperaturverlauf im Jahresvergleich

    Die mittlere Jahrestemperatur zeigt nur geringe Amplituden und bleibt konstant in einem engen Bereich. Die höchsten Monatsmittel treten gegen Ende des Jahres auf, während die tiefsten Monatsmittel in der Mitte des Jahres vorkommen. Diese geringe Variation resultiert aus der geringen jahreszeitlichen Sonneneinstrahlungsschwankung in Äquatornähe und aus der beständigen hohen Luftfeuchte, die die nächtliche Abkühlung dämpft. Die Praxisrelevanz liegt darin, dass Temperaturextreme selten und kurzlebig sind, während Komfort- und Belastungsfragen eher von Luftfeuchte und Niederschlagsereignissen beeinflusst werden. Damit sind thermische Planung und Bekleidungswahl weniger von starken saisonalen Temperaturwechseln abhängig, während Aktivitäten im Freien stärker durch Niederschlagshäufigkeit und Sonnenscheindauer bestimmt werden.

    Jahresverlauf der gemittelten Temperatur je Monat. Manaus.
    Durchschnittliche Temperatur (°C): Jahresverlauf der gemittelten Temperatur je Monat.

    Sonnenscheindauer im Jahresverlauf

    Die Sonnenscheindauer variiert im Jahresverlauf und zeigt merkliche Phasen mit reduzierter beziehungsweise gesteigerter Sonnenverfügbarkeit. Im Zeitraum mit häufigeren Niederschlägen überwiegt dichtere Bewölkung und die Sonnenscheindauer liegt am unteren Ende der beobachteten Werte. In Phasen mit geringerer Niederschlagsintensität nimmt die tägliche Sonnenscheindauer deutlich zu. Diese Schwankungen beeinflussen die Strahlungsbilanz, die Verdunstung und das physiologische Verhalten der Vegetation. Für Planungen im Tourismus und für Außenarbeiten sind die Perioden mit höherer Sonnenscheindauer besonders relevant, während in wolkigeren Abschnitten mit reduzierte direkter Einstrahlung zu rechnen ist.

    Monatliche Durchschnittswerte der täglichen Sonnenstunden im Jahresverlauf. Manaus.
    Durchschnittliche Sonnenstunden (Std.): Monatliche Durchschnittswerte der täglichen Sonnenstunden im Jahresverlauf.

    Regentage und Niederschlagsmuster

    Die Anzahl der Regentage ist das dominierende saisonale Signal in Manaus und trennt das Jahr in ausgeprägtere feuchte und vergleichsweise trockenere Abschnitte. In den nasseren Monaten ist die Häufigkeit von Niederschlagstagen deutlich erhöht, was sowohl das tägliche Leben als auch logistische Abläufe beeinflusst. Selbst in den relativ trockeneren Perioden bleibt die Anzahl der Regentage nicht unerheblich, sodass lokale Infrastruktur und Aktivitäten auf häufige Niederschläge ausgelegt sein sollten. Die Verteilung der Regentage bestimmt die saisonale Wasserführung der Flüsse und prägt ökologische Prozesse, etwa Überschwemmungsdynamik und Nährstofftransport im Amazonasbecken.

    Monatliche Durchschnittswerte der Regentage im Jahresverlauf. Manaus.
    Durchschnittliche Regentage (Tage): Monatliche Durchschnittswerte der Regentage im Jahresverlauf.

    Wassertemperatur im Jahresverlauf

    Die Wassertemperaturen zeigen geringe saisonale Schwankungen und bleiben das ganze Jahr über warm. Diese Stabilität wirkt sich auf ökologische Prozesse im Fluss aus und beeinflusst Verdunstungsraten sowie das thermische Verhalten von Randbereichen. Für Freizeitnutzung und lokale Fischerei erzeugt die konstante Wärmeverfügbarkeit nur geringe saisonale Einschränkungen. Aus hydrologischer Sicht trägt die warme Wassertemperatur zur hohen atmosphärischen Feuchte bei und moduliert die Grenzschichtprozesse über der Wasseroberfläche.

    Monatliche Durchschnittstemperaturen des Wassers über das Jahr. Manaus.
    Durchschnittliche Wassertemperatur (°C): Monatliche Durchschnittstemperaturen des Wassers über das Jahr.

    Klimaphasen des Jahres

    Hauptregenzeit

    • Januar
    • Februar
    • März
    • April

    Die Phase von Januar bis April ist durch hohe Niederschlagshäufigkeit und anhaltend hohe Luftfeuchte geprägt. In diesem Abschnitt treten die höchsten Werte an Regentagen auf, begleitet von vergleichsweise reduzierter Sonnenscheindauer und konstant warmen Luft- und Wassertemperaturen. Die häufigen Niederschlagsereignisse führen zu hoher Feuchtigkeitsbelastung und beeinflussen Flusspegel sowie lokale Abflussdynamik. Für Tagesabläufe und Infrastruktur ist insbesondere die erhöhte Wahrscheinlichkeit von Niederschlägen relevant. Thermisch bleiben die Monatsmittel stabil, sodass die Hauptwirkung dieser Phase in der Hydrometeorologie und in der reduzierten direkten Sonneneinstrahlung liegt.

    • Im März treten mit 25 Tage/Monat die höchsten Niederschlagshäufigkeiten auf.
    • Im Januar und Februar werden jeweils 23 Tage/Monat mit Niederschlag registriert.
    • Die mittlere Wassertemperatur liegt im März bei 28,6 °C.
    • Die Sonnenscheindauer im März beträgt 3,5 Std./Tag.

    Übergangsphase mit abnehmenden Niederschlägen

    • Mai
    • Juni
    • Juli

    Der Abschnitt von Mai bis Juli kennzeichnet einen deutlichen Rückgang der Niederschlagstage und eine Zunahme der Sonnenscheindauer gegenüber der vorangehenden Hauptregenzeit. Die abnehmende Regenhäufigkeit führt zu relativer Entspannung der Feuchtigkeitsbedingungen, während die Lufttemperaturen weiterhin auf einem stabilen, warmen Niveau verbleiben. Diese Übergangsphase reduziert die täglichen Bewölkungsgrade und erhöht vorübergehend die Verfügbarkeit direkter Sonneneinstrahlung, was Verdunstung und Bodenfeuchte beeinflusst. Logistisch bietet dieser Abschnitt günstigere Bedingungen für Aktivitäten im Freien als die vorangehenden Monate mit hoher Niederschlagslast.

    • Im Mai werden 22 Tage/Monat mit Niederschlag registriert.
    • Im Juni liegt die Zahl der Niederschlagstage bei 16 Tage/Monat.
    • Im Juli reduziert sich die Niederschlagshäufigkeit weiter auf 13 Tage/Monat.
    • Die Sonnenscheindauer steigt im Juli auf 5,5 Std./Tag.

    Relativ trockenere Phase

    • August
    • September

    Die Phase im Spätsommer zeichnet sich durch die geringste Häufigkeit an Niederschlagstagen des Jahres und die höchste verfügbare Sonnenscheindauer aus. Diese Konstellation führt zu vergleichsweise trockeneren Bedingungen, geringerer Bewölkung und ausgeprägterer direkter Einstrahlung. Ökologisch betrachtet verschiebt sich das lokale Feuchteangebot zeitweise, was kurzfristige Effekte auf Bodenfeuchte und Uferzonen zur Folge hat. Für Planungen im Freien und touristische Aktivitäten sind diese Monate oft günstiger, da die Wahrscheinlichkeit längerer trockener Intervalle steigt, obwohl nach wie vor Niederschläge auftreten können.

    • Im August tritt mit 11 Tage/Monat die geringste Niederschlagshäufigkeit auf.
    • Die Sonnenscheindauer erreicht im August 6,0 Std./Tag.
    • Im September liegt die Sonnenscheindauer noch bei 5,8 Std./Tag.
    • Die mittlere Wassertemperatur im August beträgt 27,6 °C.

    Wiederaufziehende Regenperiode

    • Oktober
    • November
    • Dezember

    Die Phase von Oktober bis Dezember markiert den Übergang zurück zu gehäuften Niederschlägen und steigender Bewölkung. Die Anzahl der Regentage nimmt wieder zu, begleitet von einer leichten Zunahme der mittleren Luft- und Wassertemperaturen gegen Ende dieser Periode. Diese erneute Zunahme der Niederschlagshäufigkeit beeinflusst Wasserstände und Flussdynamik sowie die Verfügbarkeit trockener Perioden für Außentätigkeiten. Saisonale Anpassungen bei Aktivitäten und Infrastruktur sind in dieser Periode empfehlenswert, da die Wahrscheinlichkeit häufiger Niederschläge wieder ansteigt.

    • Im Oktober werden 16 Tage/Monat mit Niederschlag verzeichnet.
    • Im November steigt die Niederschlagshäufigkeit auf 20 Tage/Monat.
    • Im Dezember liegen erneut 23 Tage/Monat mit Niederschlag vor.
    • Die mittlere Wassertemperatur im Dezember beträgt 28,5 °C.

    Klima von Januar bis Dezember im Detail

    Klima Manaus im Januar

    MaximalØ Temp.MinimalMeerSonneRegentage
    32 °C27 °C22 °C28 °C5 Std./Tag23 Tage/Monat
    Komplette Klimatabelle für Manaus ansehen

    Klimatische Einordnung

    Januar zeigt charakteristische tropische Bedingungen mit Tageshöchstwerten von 32,1 °C und nächtlichen Tiefstwerten von 22,2 °C. Die mittlere Lufttemperatur beträgt 26,6 °C, die gemessene Wassertemperatur liegt bei 28 °C. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer von 4,5 Std./Tag ist mäßig, während die Häufigkeit von Niederschlägen mit 23 Tage/Monat hoch ist. Insgesamt ergibt sich ein Muster aus hohen Temperaturen gepaart mit häufigen Regenereignissen, was zu einer anhaltend feuchten Atmosphäre führt. Das Temperaturminimum des Tages liegt deutlich unter dem Tagesmaximum, wodurch spürbare Temperaturamplituden zwischen Tag und Nacht entstehen. Im saisonalen Kontext markiert Januar den Beginn einer Periode mit vergleichsweise hohen Niederschlagsfrequenzen, die sich in den folgenden Monaten leicht verändert, während die Wassertemperaturen stabil warm bleiben und kaum saisonale Schwankungen zeigen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wirkt das Klima heiß und feucht. Tagsüber ist die Luft drückend warm und direkte Sonneneinstrahlung führt zu intensiver Wärmeempfindung, Schatten bietet spürbare Erleichterung. Abends kühlt es merklich ab, but die Feuchtigkeit bleibt präsent und lässt die Abkühlung begrenzt wirken. Regenereignisse treten häufig auf und können kurze Perioden mit reduzierter Luftbewegung und erhöhter Feuchte erzeugen. Die Wassertemperatur vermittelt ein warmes Badgefühl und reduziert das Gefühl von Kälte beim Schwimmen. Insgesamt entsteht der Eindruck eines beständigen, tropischen Klimas mit klar unterscheidbaren Tag- und Nachtqualitäten.

    Praktische Einordnung

    Für aktivitätsorientierte Reisen bietet dieser Monat günstige Bedingungen für Wasseraktivitäten und ökologische Beobachtungen, da die Wassertemperatur warm bleibt und Flusslandschaften gut zugänglich sind. Häufige Niederschläge schränken geplante Ausflüge ins Umland ein und erfordern flexiblere Tagespläne sowie wetterfeste Ausrüstung. Für kulturelle und städtische Besichtigungen sind kürzere, wetterunabhängige Programme vorteilhaft, um Regenperioden zu umgehen. Reisearten mit Fokus auf Komfort und Indoor-Angebote profitieren von der konstanten Wärme, während Trekking in abgelegenen Gebieten logistisches Vorplanen erfordert, um nasse Wege und eingeschränkte Sicht zu berücksichtigen.

    Klima Manaus im Februar

    MaximalØ Temp.MinimalMeerSonneRegentage
    32 °C27 °C22 °C29 °C4 Std./Tag23 Tage/Monat
    Komplette Klimatabelle für Manaus ansehen

    Klimatische Einordnung

    Februar präsentiert ein ähnliches tropisches Profil mit etwas gesteigerter Tageswärme und vergleichlich hohen Nächten. Die Tageshöchstwerte erreichen 32,3 °C, die nächtlichen Tiefstwerte liegen bei 22,4 °C, bei einer mittleren Lufttemperatur von 26,7 °C. Die Wassertemperatur von 28,5 °C signalisiert weiterhin sehr warmes Wasser. Die Sonnenscheindauer beträgt durchschnittlich 4 Std./Tag und die Niederschlagsfrequenz liegt bei 23 Tage/Monat. Dieses Zusammenspiel aus hoher Wärme und häufiger Niederschlagsaktivität führt zu einer dauerhaft hohen Luftfeuchte. Im Vergleich zum Jahresverlauf bleibt die Sonnenscheindauer moderat und die Regenhäufigkeit stabil. Die Tagesamplitude zwischen Maximum und Minimum bleibt ausgeprägt, wodurch Tageszeiten unterschiedlich wahrgenommen werden. Insgesamt entspricht Februar einem typischen Feuchtsommerprofil in der Region mit konstant warmem Wasser und regelmäßigen Regenintervallen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt als gleichbleibend warm und feucht. Tagsüber erzeugt die Kombination aus hoher Luftfeuchte und direkter Sonneneinstrahlung ein intensives Wärmeempfinden, während geschützte Bereiche deutlich angenehmer erscheinen. Abends bleibt die Luft warm, sodass nächtliche Aktivitäten ohne starke Abkühlung möglich sind, jedoch die Feuchtigkeit das Raumklima dominiert. Regenphasen sorgen für kurzfristige Abkühlung und veränderte Sichtverhältnisse, danach bleibt die Umgebung feucht. Insgesamt entsteht ein Bild von beständiger Tropenwärme mit klar wahrnehmbaren Unterschiedsmomenten zwischen offener, sonniger Situation und schattigen, regengeprägten Phasen.

    Praktische Einordnung

    Die klimatischen Bedingungen eignen sich gut für Reisen mit Schwerpunkt auf Fluss- und Naturerlebnissen, da die Wassertemperatur im Vorteil für Bootstouren steht. Gleichzeitig erfordern häufige Niederschläge flexible Aktivitätenplanung und wetterangepasste Ausrüstung. Outdoor-Abenteuer in abgelegenen Gebieten sind möglich, bedürfen aber organisatorischer Anpassungen hinsichtlich Erreichbarkeit und Wegverhältnissen. Städtische Aktivitäten und kulturelle Ausflüge lassen sich gut mit kurzen Regenunterbrechungen kombinieren. Für Reisende mit Fokus auf Komfort empfiehlt sich die Wahl von Unterkünften mit guten Innenbereichen, während naturorientierte Programme von der üppigen Vegetation und der hohen biologischen Aktivität profitieren.

    Klima Manaus im März

    MaximalØ Temp.MinimalMeerSonneRegentage
    32 °C27 °C23 °C29 °C4 Std./Tag25 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    März zeigt weiterhin warme Verhältnisse mit einer Tageshöchsttemperatur von 32 °C und nächtlichen Tiefstwerten von 22,6 °C; die mittlere Lufttemperatur liegt bei 26,8 °C. Die Wassertemperatur beträgt 28,6 °C. Die Sonnenscheindauer ist mit 3,5 Std./Tag geringer als in den vorhergehenden Monaten, und die Niederschlagsfrequenz steigt auf 25 Tage/Monat. Diese Kombination kennzeichnet einen Monat mit sehr hoher Regenaktivität und vergleichsweise reduzierter Sonnenscheindauer. Das temperaturale Minimum liegt deutlich unter dem Tagesmaximum, was weiterhin spürbare Tag-Nacht-Unterschiede erzeugt. Saisonaler Kontext: März markiert eine Phase mit verstärkter Niederschlagsneigung und leicht reduzierter Direktsonne, während Wasserflächen warm bleiben und die atmosphärische Feuchte zunimmt.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag dominiert ein feuchtes, warmes Klima mit häufig wechselnden Phasen von Sonnenlicht und Regen. Tagsüber fühlt sich die Umgebung oft schwül an, und direkte Sonneneinstrahlung kann intensive Hitze vermitteln. Im Schatten und in überdachten Bereichen sind die Bedingungen deutlich angenehmer. Abends bleibt die Luft warm und feucht, sodass nächtliche Abkühlung begrenzt ausfällt. Regelmäßige Regenperioden verändern kurzfristig Atmosphäre und Sicht und sorgen für kühlere Abschnitte nach Niederschlag. Insgesamt wirkt das Wetter üppig und tropisch, mit ausgeprägter Feuchte und variierender Lichtqualität.

    Praktische Einordnung

    Dieser Monat eignet sich besonders für naturwissenschaftlich orientierte Reisen und Beobachtungen der Regenwalddynamik, da intensive Niederschläge das Ökosystem aktivieren. Wasserausflüge profitieren von warmen Bedingungen, allerdings können erhöhte Regenfrequenzen die Zugänglichkeit von Trails und abgelegenen Gebieten mindern. Für Kultur- und Stadtprogramme sind flexible Zeitfenster und wetterfeste Alternativen sinnvoll. Aktivtourismus sollte Wetterrisiken berücksichtigen und Routenwahl sowie Transport anpassen. Insgesamt sind Reisen möglich, wenn die Planung auf wechselhafte Witterung abgestimmt ist und Aktivitäten bei Niederschlag kurzfristig verlegt werden können.

    Klima Manaus im April

    MaximalØ Temp.MinimalMeerSonneRegentage
    32 °C27 °C22 °C28 °C3 Std./Tag24 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    April weist weiterhin warme Tageswerte von 31,6 °C und nächtliche Tiefstwerte von 22,3 °C auf, bei einer mittleren Lufttemperatur von 26,6 °C. Die Wassertemperatur beträgt 28,4 °C. Die Sonnenscheindauer liegt bei 3,2 Std./Tag und die Niederschlagsfrequenz bei 24 Tage/Monat. Damit bleibt April von hoher Feuchte und häufigen Regenereignissen geprägt, verbunden mit reduzierter Direktsonne. Die Temperaturspanne zwischen Tag und Nacht ist beständig, was auf eine stabile tropische Wärme hinweist. Saisonaler Verlauf: April steht für eine Fortsetzung der regenreichen Phase mit geringerer Sonnenscheindauer, während die Oberflächentemperaturen des Wassers weiterhin warm bleiben. Die Kombination weist auf eine ausgeprägte feuchte Jahreszeit hin, in der Sonnenperioden kürzer und Regenzeiten regelmäßiger auftreten.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima erscheint als konstant warm und kompakt feucht. Tagsüber wirkt die Luft schwül und direkte Sonneneinstrahlung steigert das Wärmeempfinden deutlich; geschützte Plätze mildern dieses Empfinden. Abends ist die Abkühlung moderat, sodass nächtliche Aktivitäten in der Regel ohne starke Temperaturveränderung stattfinden. Häufige Regenabschnitte führen zu wechselnden Licht- und Luftbedingungen und schaffen Phasen mit spürbar reduzierter Luftbewegung. Die Gesamtheit der Eindrücke ist geprägt von einer stabilen Tropenwärme mit dominanter Feuchte und variabler Sichtqualität.

    Praktische Einordnung

    Für Naturreisen bietet dieser Monat intensive Einblicke in die Regenzeitdynamik, wobei Wasseraktivitäten durch warme Bedingungen begünstigt werden. Gleichzeitig erfordern Ausflüge in abgelegene Gebiete erhöhte Vorsicht bezüglich Wegverhältnissen und Transportlogistik. Kultur- und Stadterkundungen lassen sich gut mit flexiblen Zeitplänen kombinieren, um Regenphasen zu umgehen. Abenteuerliche Trekkingvorhaben sollten auf wetterangepasste Routen und Ausrüstung setzen. Insgesamt ist der Monat geeignet für Reisende, die mit häufigen Niederschlägen umgehen können und Wert auf warme Wasserbedingungen legen.

    Klima Manaus im Mai

    MaximalØ Temp.MinimalMeerSonneRegentage
    31 °C26 °C22 °C28 °C4 Std./Tag22 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Mai zeigt eine leichte Abnahme der Tageshöchstwerte auf 31,1 °C und nächtliche Tiefstwerte von 21,9 °C; die mittlere Lufttemperatur liegt bei 26,3 °C. Die Wassertemperatur beträgt 28 °C. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer beträgt 3,8 Std./Tag und die Niederschlagsfrequenz liegt bei 22 Tage/Monat. Dieses Profil signalisiert eine graduelle Verringerung der Regenaktivität gegenüber den Vormonaten und eine leicht erhöhte Sonnenscheindauer. Die Temperaturamplitude zwischen Tag und Nacht bleibt moderat, wodurch Tageszeiten weiterhin unterschiedlich wahrgenommen werden. Im saisonalen Kontext markiert Mai einen Übergang zu etwas trockeneren Bedingungen innerhalb des regionalen Feuchtklimas, wobei Wasserflächen weiterhin warm sind und nur geringe saisonale Abkühlung zeigen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag vermittelt das Klima eine weiterhin warme, aber etwas weniger drückende Feuchte. Tagsüber ist die Balance aus Sonne und Wolken stärker ausgeprägt, wodurch schattige Bereiche spürbar erholsamer wirken. Abends ist die Luft angenehmer als in der intensiven Regenzeit, sodass nächtliche Aktivitäten komfortabler erscheinen. Regenphasen treten noch auf, sind aber tendenziell kürzer und weniger dominant. Insgesamt entsteht der Eindruck eines Übergangs hin zu dynamischeren, teils sonnigeren Tagesverläufen bei anhaltend tropischer Wärme.

    Praktische Einordnung

    Dieser Monat eignet sich gut für eine Mischung aus Natur- und Kulturreisen, da die Abnahme der Niederschlagsfrequenz mehr Planbarkeit ermöglicht. Wasserbezogene Aktivitäten bleiben attraktiv wegen weiterhin warmer Bedingungen. Trekking und Feldforschung profitieren von stabileren Wegverhältnissen, wenngleich kurzfristige Regenereignisse berücksichtigt werden sollten. Städtische Programme und kulturelle Besichtigungen sind flexibler durchführbar und erlauben kombinierte Indoor- und Outdoor-Aktivitäten. Für Reisende, die sowohl Naturerlebnisse als auch kulturelle Angebote verbinden möchten, bietet der Monat eine ausgewogene Grundlage.

    Klima Manaus im Juni

    MaximalØ Temp.MinimalMeerSonneRegentage
    31 °C26 °C22 °C28 °C5 Std./Tag16 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Juni zeigt eine weitere leichte Abkühlung der Tageswerte auf 30,5 °C und nächtliche Tiefstwerte von 21,5 °C, bei einer mittleren Lufttemperatur von 25,9 °C. Die Wassertemperatur liegt bei 27,5 °C. Die Sonnenscheindauer erreicht 5 Std./Tag und die Niederschlagsfrequenz nimmt auf 16 Tage/Monat ab. Damit präsentiert sich Juni als vergleichsweise sonniger und trockener Abschnitt im ersten Halbjahr, begleitet von warmem Wasser und geringerer Regenhäufigkeit. Die verringerte Niederschlagsanzahl führt zu mehr beständigen Sonnenperioden, während die Temperaturamplituden zwischen Tag und Nacht weiterhin vorhanden sind. Saisonaler Kontext: Juni steht für eine Phase mit deutlich gesteigerter Sonnenscheindauer und reduzierter Niederschlagsaktivität gegenüber den Vormonaten, was zu klareren Wetterbedingungen führt.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt im Alltag klarer und etwas trockener als in den vorangegangenen Monaten. Tagsüber sind sonnige Phasen präsenter, wodurch das Wärmeempfinden intensiver in der direkten Sonne ausfällt, während Schattenbereiche deutlich erholsamer erscheinen. Abends fällt die Luft etwas frischer aus und vermittelt eine angenehmere Erholung nach dem Tag. Regenereignisse kommen seltener vor und wirken eher episodisch. Insgesamt entsteht der Eindruck von stabileren, sonnigeren Verhältnissen bei weiterhin tropischer Grundwärme.

    Praktische Einordnung

    Der Monat eignet sich besonders für aktive Outdoor-Reisen, da die erhöhte Sonnenscheindauer und die reduzierte Niederschlagsfrequenz die Planbarkeit verbessern. Wassersport und Bootstouren profitieren von weiterhin warmen Wasserbedingungen und besserer Sicht. Trekking und Exkursionen in naturbelassene Gebiete sind leichter umzusetzen, da die Wege in der Regel zugänglicher sind. Kultur- und Städtereisen lassen sich gut mit umfangreichen Outdoor-Programmen kombinieren. Insgesamt eignet sich der Zeitraum für Reisende, die offenere Wetterfenster und eine größere Vielfalt an Aktivitäten bevorzugen.

    Klima Manaus im Juli

    MaximalØ Temp.MinimalMeerSonneRegentage
    31 °C26 °C22 °C27 °C6 Std./Tag13 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im Juli zeigt das Klima in Manaus eine ausgeprägte tropische Feuchtsituation mit moderat hohen Tageshöchstwerten und warmen Nächten. Die maximale Lufttemperatur erreicht 30,5 °C, die nächtliche Tiefsttemperatur liegt bei 21,6 °C, die mittlere Lufttemperatur bei 25,9 °C. Die Wassertemperatur bleibt mit 27,4 °C warm und begünstigt wasserbezogene Aktivitäten. Die Sonnenscheindauer von 5,5 Std./Tag weist auf vergleichsweise stabile, aber nicht extrem sonnenreiche Bedingungen hin. Die Niederschlagsverteilung zeigt 13 Tage/Monat mit messbarem Niederschlag, was auf häufige, meistens kurze Schauer hindeutet. Innerhalb der betrachteten Halbjahresperiode treten die höchsten Tageshöchstwerte im November mit 32,3 °C auf, während Juli zu den Monaten mit den geringeren Maxima zählt. Die ausgeprägtesten Sonnenscheindauern sind im August mit 6 Std./Tag zu verzeichnen, die höchsten Niederschlagshäufigkeiten treten im Dezember mit 23 Tage/Monat auf. Insgesamt steht Juli für warmes, feuchtes Regenwaldklima mit ausreichender Sonnenscheindauer und konstant warmem Wasser.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wirkt das Klima durchgehend warm und feucht. Tagsüber ist die Hitze spürbar, die Luft bleibt drückend, aber Sonne und Wolken wechseln sich ab, sodass direkte Sonnenstunden mit schattigen Phasen wechseln. Abends kühlt es kaum ab, die Luft bleibt warm und feucht, sodass Aktivitäten im Freien meist in geschützten oder belüfteten Bereichen angenehmer sind. Der Körper nimmt die Bedingungen als konstant tropisch wahr, Schattenräume und Wasser bieten klare Erleichterung. Regenfälle treten regelmäßig auf und verändern kurzfristig die Lichtverhältnisse, ohne längeren Kälteeinbruch.

    Praktische Einordnung

    Juli eignet sich für Naturbeobachtung und Flussaktivitäten, da die Wassertemperatur angenehm ist und Tagesausflüge auf dem Wasser komfortabel bleiben. Stadtbesichtigungen sind machbar, sollten jedoch zeitlich so geplant werden, dass die wärmsten Stunden umgangen werden. Regenfälle sind regelmäßig, beeinträchtigen aber selten längerfristig Reisepläne, da sie oft episodisch auftreten. Für Trekking im Regenwald sind wasserfeste Ausrüstung und flexible Zeitpläne ratsam. Komfortorientierte Reisende profitieren von Unterkünften mit Klimatisierung und Nähe zu schattigen Bereichen. Die Kombination aus Wärme, hoher Luftfeuchte und gelegentlichen Schauern verlangt angepasste Kleidung und realistische Tagespläne.

    Klima Manaus im August

    MaximalØ Temp.MinimalMeerSonneRegentage
    31 °C26 °C22 °C28 °C6 Std./Tag11 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der August präsentiert sich in Manaus als vergleichsweise sonniger Monat innerhalb der zweiten Jahreshälfte, mit einer maximale Lufttemperatur von 31 °C und einer minimalen Lufttemperatur von 21,8 °C. Die mittlere Lufttemperatur liegt bei 26,2 °C, die Wassertemperatur bei 27,6 °C, was weiterhin warme Bedingungen für Fluss- und Badetätigkeiten signalisiert. Mit 6 Std./Tag verzeichnet dieser Monat die höchste durchschnittliche Sonnenscheindauer in der betrachteten Periode, während die Häufigkeit messbarer Niederschläge mit 11 Tage/Monat vergleichsweise niedrig ist. Damit entsteht ein Verhältnis von relativ viel Sonne und weniger regenreichen Tagen, ohne dass Trockenzeitbedingungen auftreten. Im Vergleich zum Maximalwert der Niederschlagshäufigkeit, der im Dezember mit 23 Tage/Monat liegt, ist August deutlich ausgeglichener. Insgesamt steht August für die günstigste Kombination aus Sonne und moderater Regenhäufigkeit innerhalb des betrachteten Zeitraums.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt insgesamt heller und offener als in anderen Monaten. Tagsüber fällt die Sonne häufiger durch die Wolkendecke, wodurch Außenaktivitäten lebendiger erscheinen. Schattenplätze bieten nach wie vor spürbare Erholung vor der Wärme. Abends bleibt die Luft warm und nur mäßig schwül, sodass Aufenthalte im Freien angenehmer empfunden werden als in regenreicheren Phasen. Regenereignisse sind vorhanden, treten aber seltener auf und sind meist von kurzer Dauer. Die Kombination aus mehr Sonne und selteneren Schauern vermittelt ein Gefühl von stabilerer tropischer Witterung.

    Praktische Einordnung

    August ist günstig für aktive Naturreisen und Ausflüge auf dem Wasser, weil die höhere Sonnenscheindauer längere klare Sicht und trockenere Zeitfenster bietet. Stadtbesichtigungen und kulturelle Programme lassen sich gut mit Bootsfahrten kombinieren. Für Fotografen und Naturbeobachter sind die Lichtverhältnisse vorteilhaft. Einschränkungen ergeben sich durch die weiterhin hohe Luftfeuchte und mögliche kurze Schauer, deshalb sind flexible Tagespläne und schützende Ausrüstung empfehlenswert. Für längere Trekkingtouren bringt die geringere Regenhäufigkeit Vorteile, dennoch sollten Routen witterungsabhängig geplant werden.

    Klima Manaus im September

    MaximalØ Temp.MinimalMeerSonneRegentage
    32 °C27 °C22 °C28 °C6 Std./Tag13 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im September bleibt das Klima in Manaus warm und relativ konstant mit einer maximalen Lufttemperatur von 31,6 °C und einer minimalen Lufttemperatur von 22,1 °C. Die mittlere Lufttemperatur beträgt 26,6 °C, die Wassertemperatur liegt bei 27,9 °C. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer von 5,8 Std./Tag signalisiert weiterhin vergleichsweise günstige Lichtbedingungen, während die Niederschlagshäufigkeit mit 13 Tage/Monat auf ein moderates Maß an regenreichen Tagen hinweist. Innerhalb der Halbjahresbetrachtung zeigt September eine Annäherung an Monatswerte mit mäßiger Sonnenscheindauer und mittlerer Regenhäufigkeit, wobei der sonnigste Monat August mit 6 Std./Tag und der regenreichste Monat Dezember mit 23 Tage/Monat kontrastiert. Insgesamt reflektiert September eine Übergangsphase mit stabiler Wärme, leicht abnehmender Sonnenscheindauer gegenüber August und mittlerer Niederschlagsaktivität.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima vermittelt Alltagskomfort durch gleichmäßige Wärme und warme Nächte. Tagsüber ist die Luft warm und gelegentlich sonnig, Schatten bietet spürbare Erleichterung. Nachmittags können Wolkenfelder und Schauer die Lichtverhältnisse schnell verändern, wodurch Außenaktivitäten kurzfristig unterbrochen werden können. Abends bleibt die Temperatur hoch, die Luftfeuchte sorgt für ein dichtes Gefühl in der Atmosphäre. Insgesamt entsteht ein Eindruck beständiger Tropikawärme mit rhythmischen Wechseln von Sonne und Regen.

    Praktische Einordnung

    September eignet sich für eine Mischung aus Kultur- und Naturreisen, da Bedingungen für Flussfahrten und Stadtbesuche stabil sind. Tagesausflüge lassen sich mit flexibler Pausenplanung realisieren, um nach Regenschauern die Aktivitäten wieder aufzunehmen. Für Vogelbeobachtung und Fotografie sind die blendfreien Morgen- und Abendstunden günstig. Einschränkungen ergeben sich durch die anhaltende Luftfeuchte, die Ausrüstung und Kleidung beeinflusst, sowie durch mögliche kurzfristige Schauer, die Transport und Ausflüge verzögern können. Anpassungsfähigkeit und wetterfeste Ausrüstung erhöhen den Reisekomfort.

    Klima Manaus im Oktober

    MaximalØ Temp.MinimalMeerSonneRegentage
    32 °C27 °C23 °C28 °C5 Std./Tag16 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im Oktober steigert sich die thermische Belastung leicht, die maximale Lufttemperatur erreicht 32 °C, die minimale Lufttemperatur liegt bei 22,5 °C und die mittlere Lufttemperatur bei 26,9 °C. Die Wassertemperatur von 28,2 °C bleibt warm und unterstützt aquatische Aktivitäten. Die Sonnenscheindauer beträgt 5 Std./Tag, während die Niederschlagsfrequenz mit 16 Tage/Monat ansteigt, was eine Zunahme der regenreichen Tage gegenüber den vorhergehenden Monaten anzeigt. Innerhalb des betrachteten Halbjahres ist Oktober ein Übergangsmonat mit steigender Regenaktivität hin zu den höchsten Niederschlagshäufigkeiten im Dezember. Gleichzeitig nähern sich die Tageshöchstwerte jenen maxima, die im November mit 32,3 °C erreicht werden. Insgesamt zeigt Oktober eine Verschiebung zu feuchteren Bedingungen bei weitergehender Wärme und konstant hoher Wassertemperatur.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt schwerer und feuchter als in Monaten mit mehr Sonne. Tagsüber bleibt die Wärme präsent und die Luft kann als drückend empfunden werden, vor allem in der Mittagszeit. Schatten und Bewuchs bieten spürbare Erleichterung von direkter Sonneneinstrahlung. Abends nimmt die Luftfeuchte zu und die Abkühlung ist gering, sodass Aktivitäten im Freien oft nur leicht angenehmer sind als am Tag. Regenphasen treten häufiger auf und beeinflussen die Tagesplanung durch wiederkehrende Unterbrechungen.

    Praktische Einordnung

    Oktober ist geeignet für Bootsfahrten und kurze Flussexpeditionen, wobei die Zunahme an Regentagen flexible Zeitpläne erfordert. Kultur- und Stadtbesuche bleiben möglich, sollten jedoch so geplant werden, dass Nachmittagszeiten mit höherer Regenwahrscheinlichkeit gemieden werden. Für Trekking im Regenwald ist wasserdichte Ausrüstung und robuste Logistik empfehlenswert. Reisende mit Fokus auf Komfort sollten Unterkünfte mit Klimatisierung und gutem Innenangebot priorisieren. Die feuchtere Periode verlangt Anpassungsfähigkeit bei Tagesaktivitäten und Ausrüstungswahl.

    Klima Manaus im November

    MaximalØ Temp.MinimalMeerSonneRegentage
    32 °C27 °C23 °C28 °C4 Std./Tag20 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der November markiert innerhalb der betrachteten Periode das Maximum der Tageshöchstwerte mit 32,3 °C, während die nächtliche Tiefsttemperatur bei 22,7 °C und die mittlere Lufttemperatur bei 27 °C liegen. Die Wassertemperatur beträgt 28,4 °C und zeigt die anhaltend warme Beschaffenheit der Fluss- und Beckenbereiche. Die Sonnenscheindauer ist mit 4,2 Std./Tag reduziert, die Niederschlagshäufigkeit steigt auf 20 Tage/Monat, was auf eine signifikante Zunahme von Regenereignissen hinweist. Im Vergleich zur sonnigsten Phase im August mit 6 Std./Tag verschiebt sich das Klima hin zu kürzeren sonnigen Intervallen und längeren feuchten Abschnitten. Im Kontext der Halbjahresentwicklung bereitet November den Übergang zu den höchsten Niederschlagsfrequenzen im Dezember vor. Insgesamt steht November für sehr warme Temperaturen kombiniert mit zunehmender Feuchtigkeit und weniger Sonnenschein.

    Subjektive Wahrnehmung

    Die Atmosphäre wirkt schwer und tropisch, die Wärme ist intensiv spürbar und die Luftfeuchte erhöht das Wärmeempfinden. Tagsüber erscheinen direkte Sonnenphasen kürzer, Wolken und Schauer nehmen den Rhythmus des Tages vorweg. Abends bleibt die Temperatur hoch und die Luftfeuchtigkeit vermittelt ein drückendes Raumklima. Aktivitäten im Freien werden durch häufigere Regenintervalle und dichte Luft bedingt, weshalb Aufenthalte in schattigen oder belüfteten Bereichen meist bevorzugt werden.

    Praktische Einordnung

    November ist geeignet für Reisende, die intensive tropische Bedingungen und warme Wasserverhältnisse akzeptieren. Bootsfahrten und Flussbeobachtungen bleiben attraktiv, erfordern aber flexible Planung aufgrund häufiger Niederschläge. Stadtprogramme sind möglich, sollten jedoch regenresistente Alternativen und kürzere Wege zwischen Aktivitäten berücksichtigen. Für Outdoor-Touren ist wasserdichte Ausrüstung und durchdachte Logistik essenziell. Komfortorientierte Reisende profitieren von Unterkünften mit guten Innenangeboten und Klimatisierung. Die zunehmende Feuchte kann lokale Infrastruktur und Bodenbedingungen beeinflussen und erfordert angepasste Erwartungen hinsichtlich Tagesablauf und Zugänglichkeit entlegener Gebiete.

    Klima Manaus im Dezember

    MaximalØ Temp.MinimalMeerSonneRegentage
    32 °C27 °C23 °C29 °C4 Std./Tag23 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im Dezember zeigen die Daten eine sehr feuchte Phase mit einer maximalen Lufttemperatur von 32,2 °C und einer minimalen Lufttemperatur von 22,6 °C; die mittlere Lufttemperatur beträgt 26,8 °C. Die Wassertemperatur liegt bei 28,5 °C, was warme Bedingungen für Wasseraktivitäten signalisiert. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer ist mit 4 Std./Tag am geringsten in der betrachteten Periode, während die Niederschlagshäufigkeit mit 23 Tage/Monat den Höchstwert der Halbjahresbetrachtung erreicht. Damit dominiert im Dezember eine Kombination aus hoher Wärme und sehr häufiger Regenaktivität. Im Vergleich zum sonnigsten Monat August mit 6 Std./Tag und der geringsten Regenhäufigkeit im August mit 11 Tage/Monat bildet Dezember den feuchtesten und wolkenreichsten Endpunkt der Entwicklung. Insgesamt steht Dezember für ausgeprägte Regenwaldfeuchte bei stabil hohen Wassertemperaturen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Die Umwelt wirkt durchgehend feucht und warm, Wolken dominieren den Himmel und direkte Sonnenphasen sind selten. Tagsüber entsteht häufig ein Eindruck gedrückter Schwüle, Schatten bietet deutliche Erleichterung. Abends bleiben Luft und Oberflächen warm, und die Feuchtigkeit führt zu einem dichten Raumgefühl. Regenschauer sind regelmäßig präsent und prägen den Tagesablauf mit wiederkehrenden Unterbrechungen. Insgesamt wird das Klima als intensiv feucht und tropisch wahrgenommen.

    Praktische Einordnung

    Dezember erfordert bei Reiseplanung erhöhte Flexibilität, da die sehr häufigen Regenintervalle Ausflüge und Straßenverhältnisse beeinträchtigen können. Bootsfahrten sind weiterhin möglich, sollten jedoch auf verlässliche Fahrpläne und sichere Ausrüstungen setzen. Für Kulturreisen in der Stadt sind kurze, wetterfeste Programme und Innenalternativen sinnvoll. Trekking und entlegene Naturaufenthalte sind wegen nasser Wege und eingeschränkter Zugänglichkeit anspruchsvoller und erfordern robuste Ausrüstung. Reisende mit Fokus auf Komfort sollten Unterkünfte mit guten Innenangeboten und Klimatisierung wählen. Die Periode eignet sich für spezialisierte Naturbeobachtungen, wenn Anpassungen an die Witterungsbedingungen vorgenommen werden.