Intro Bild zum Zielort:  Madeira
Inhaltsverzeichnis

    Fakten zum Klima im Überblick

    Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.341 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.

    Wärmster Monat

    August

    Wärmster Monat ist August mit einem Monatsmittel der Lufttemperatur von 22 °C, begleitet von hohen mittleren Wassertemperaturen.

    Kältester Monat

    Januar

    Kältester Monat ist Januar mit einem Monatsmittel der Lufttemperatur von 16,3 °C und der höchsten Häufigkeit an Niederschlagstagen.

    Sonnigster Monat

    Juli

    Sonnigster Monat ist Juli mit einer mittleren Sonnenscheindauer von 9 Std./Tag und gleichzeitig sehr geringer Niederschlagshäufigkeit.

    Trockenster Monat

    Juli

    Trockenste Phase zeigt sich im Juli mit der geringsten Anzahl an Niederschlagstagen von 1 Tage/Monat.

    Regenreichster Monat

    Januar

    Niederschlagsreichster Monat ist Januar mit durchschnittlich 11 Tage/Monat, was die feuchteste Jahreszeit markiert.

    Beste Reisezeit

    Die angenehmste Reisezeit ist Mai bis Oktober. Dann liegen die Ø Temperaturen bei 18,5 bis 22,0°C, die Sonne scheint 7,5 bis 9,0 Stunden und es gibt nur 1 ...

    Überblick

    Madeira zeigt ein gemäßigtes maritimes Klima mit stabilen Verhältnissen über das Jahr. Die Insel weist nur geringe jahreszeitliche Extrema auf und zeichnet sich durch milde Übergänge zwischen kühleren Wintermonaten und warmen Sommermonaten aus. Lokal beeinflussen Topographie und Höhenlage ausgeprägte Mikroklimata, die sowohl Niederschlagsverteilung als auch Sonnenscheindauer variieren lassen. Die vorliegenden Monatsmittel beruhen auf konsistenten täglichen Messungen seit 2017 und ermöglichen eine belastbare, synoptische Einordnung der klimatischen Grundstruktur. Diese Analyse konzentriert sich auf typische saisonale Abläufe, charakteristische Höchst- und Tiefwerte sowie auf die zeitliche Verteilung von Sonnenscheindauer, Niederschlagstagen und Wassertemperaturen, um eine fachlich präzise Grundlage für Planung, Forschung und Informationsaufbereitung zu bieten.

    Klimacharakteristik

    Die Klimacharakteristik ist durch geringe Amplituden und eine ausgeprägte maritime Dämpfung geprägt. Jahreszeitliche Unterschiede sind vorhanden, aber moderat ausgeprägt: Die kühlsten Monatsmittel liegen im Winter nur leicht unter den sommerlichen Mitteln, während die Wassertemperatur das ganze Jahr über vergleichsweise stabil bleibt. Die sonnenscheinreichsten Monate konzentrieren sich in der warmen Jahreshälfte, während die höchsten Niederschlagshäufigkeiten in der kühlen Jahreshälfte auftreten. Topographische Effekte führen zu räumlicher Heterogenität, insbesondere bei orographisch bedingtem Niederschlag. Insgesamt ergibt sich ein Muster, das für ganzjährige Aufenthalte günstig ist und sowohl für touristische Nutzung als auch für ökologisches Monitoring relevante Hinweise liefert. Die moderate Variabilität unterstützt eine hohe Planbarkeit saisonaler Bedingungen ohne ausgeprägte Extremlagen.

    Temperaturverlauf im Jahresvergleich

    Die Temperaturverteilung über das Jahr zeigt eine klare, aber moderate Erwärmung in der warmen Jahreshälfte und eine vergleichsweise milde Abkühlung im Winter. Das tiefste Monatsmittel liegt im Januar und markiert den kältesten Abschnitt des Jahres. Das höchste Monatsmittel tritt im August auf und definiert das sommerliche Maximum. Die jährliche Spanne der Monatsmittel ist damit gering, was auf den maritimen Einfluss und die thermische Trägheit des umgebenden Ozeans hinweist. Übergangsmonate weisen eine gleichmäßige Zunahme respektive Abnahme der Monatsmittel, wodurch Temperatursprünge zwischen den Jahreszeiten fließend verlaufen. Diese Verteilung begünstigt vielfältige Aktivitäten über große Teile des Jahres, da extreme Hitzeperioden oder strenge Fröste nicht charakteristisch sind.

    Jahresverlauf der gemittelten Temperatur je Monat. Madeira.
    Durchschnittliche Temperatur (°C): Jahresverlauf der gemittelten Temperatur je Monat.

    Sonnenscheindauer im Jahresverlauf

    Die Sonnenscheindauer folgt einem saisonalen Verlauf mit deutlicher Zunahme in der warmen Jahreshälfte und niedrigeren Werten im Winterhalbjahr. Die geringsten Werte werden in den tiefsten Wintermonaten verzeichnet, während die maximale Sonnenscheindauer in der Hochsaison der warmen Monate liegt. Diese Struktur resultiert aus der Kombination von atmosphärischen Zirkulationsmustern und lokalen, gebirgsbedingten Wolkenbildungen. Die Verteilung der Sonnenscheindauer unterstützt eine verstärkte solare Einstrahlung in den Sommermonaten und trägt damit zur sommerlichen Erwärmung bei. Die saisonale Variabilität ist moderat, sodass sonnige Tage auch außerhalb der typischen Hochsaison regelmäßig auftreten.

    Monatliche Durchschnittswerte der täglichen Sonnenstunden im Jahresverlauf. Madeira.
    Durchschnittliche Sonnenstunden (Std.): Monatliche Durchschnittswerte der täglichen Sonnenstunden im Jahresverlauf.

    Regentage und Niederschlagsmuster

    Die Verteilung der Niederschlagstage zeigt einen ausgeprägten saisonalen Akzent mit höheren Häufigkeiten im kühlen Halbjahr und reduzierten Häufigkeiten im Sommer. Die meisten Niederschlagstage treten in den Wintermonaten auf und führen zu einer deutlich höheren Feuchtebelastung in dieser Phase. In der warmen Jahreshälfte sinkt die Anzahl der Niederschlagstage deutlich, wodurch trockeneres Wetter und längere Perioden mit stabiler Bewölkungslage häufiger werden. Orographische Effekte verstärken lokale Unterschiede, sodass exponierte Hanglagen häufiger Niederschlagstage aufweisen können als geschützte Küstenbereiche. Insgesamt ergibt sich ein Muster mit prädiktiven Niederschlagsphasen für Planung und Wasserhaushaltsbetrachtungen.

    Monatliche Durchschnittswerte der Regentage im Jahresverlauf. Madeira.
    Durchschnittliche Regentage (Tage): Monatliche Durchschnittswerte der Regentage im Jahresverlauf.

    Wassertemperatur im Jahresverlauf

    Die mittleren Wassertemperaturen folgen einem gedämpften saisonalen Verlauf mit einem Minimum in den kühlen Monaten und einem Maximum nach dem Höhepunkt der sommerlichen Lufttemperatur. Die Schwankung ist gering, sodass die Wassertemperaturen ganzjährig vergleichsweise warm bleiben. Dies wirkt als thermischer Puffer gegenüber der Lufttemperatur und trägt zur Milderung der jahreszeitlichen Lufttemperaturschwankungen bei. Die höchsten mittleren Wassertemperaturen werden gegen Ende der warmen Jahreshälfte erreicht, während das tiefste Niveau im Winter beobachtet wird. Diese Verteilung ist relevant für maritime Nutzung, Ökosystembetrachtungen und saisonale Aktivitätsplanung im Küstenbereich.

    Monatliche Durchschnittstemperaturen des Wassers über das Jahr. Madeira.
    Durchschnittliche Wassertemperatur (°C): Monatliche Durchschnittstemperaturen des Wassers über das Jahr.

    Klimaphasen des Jahres

    Winter

    Die Winterphase ist durch die niedrigsten Monatsmitteltemperaturen und die höchsten Häufigkeiten an Niederschlagstagen gekennzeichnet. Die Lufttemperaturen bleiben im mittleren Bereich, während die Wassertemperatur moderat bleibt und somit als thermischer Puffer fungiert. Sonnenscheindauer ist vergleichsweise reduziert, was zu häufigeren feuchten und wolkigen Bedingungen führt. Die Kombination aus milder Lufttemperatur und erhöhter Niederschlagshäufigkeit bestimmt die hydrologische Grundstruktur dieser Phase. Lokale Bergregionen verstärken die Niederschlagsmengen durch orographische Hebung, was zu räumlichen Unterschieden innerhalb der Phase führt. Für Infrastruktur- und Wasserressourcenplanung ist diese Phase relevant, da vermehrte Niederschlagstage eine höhere Belastung des Abfluss- und Versorgungsnetzes mit sich bringen.

    • Tiefstes Monatsmittel der Lufttemperatur: 16,3 °C im Januar
    • Höchste Häufigkeit der Niederschlagstage: 11 Tage/Monat im Januar
    • Minimale Sonnenscheindauer: 5 Std./Tag im Januar
    • Mittlere Wassertemperatur im Winter: 18 °C im Januar

    Frühling

    Die Übergangsphase zum Sommer zeichnet sich durch ansteigende Luft- und Wassertemperaturen sowie einer Zunahme der Sonnenscheindauer aus. Niederschlagstage nehmen tendenziell ab, wodurch die Feuchtebelastung reduziert wird und die Sonnenscheindauer spürbar zunimmt. Die allmähliche Erwärmung stabilisiert Witterungsabschnitte und führt zu längeren Perioden mit günstigen Außenbedingungen. Besonders relevant ist der Anstieg der mittleren Wassertemperatur, der marine Prozesse beeinflusst und eine erhöhte thermische Energie im Küstengebiet zur Folge hat. Diese Phase stellt die Hauptzeit der saisonalen Umstellung dar und ist charakterisiert durch relativ gleichmäßige Tages-zu-Tages-Veränderungen ohne plötzliche Extremereignisse.

    • Monatsmittel der Lufttemperatur im Frühling: 16,9 °C im März
    • Anstieg der mittleren Wassertemperatur bis 19,5 °C im Mai
    • Sonnenscheindauer steigert sich auf 7,5 Std./Tag im Mai
    • Niederschlagstage reduzieren sich auf 5 Tage/Monat im Mai

    Sommer

    Die Sommerphase weist die höchsten Monatsmitteltemperaturen und die längste Sonnenscheindauer auf. Die Häufigkeit von Niederschlagstagen ist minimal und die atmosphärische Stabilität nimmt zu, was zu beständigeren, sonnigen Bedingungen führt. Die Wassertemperaturen erreichen ihr Jahresmaximum und verstärken die sommerliche Wärmewirkung in Küstennähe. Insgesamt resultiert eine ausgeprägte Periode mit günstigen Bedingungen für Aktivitäten im Freien, maritime Nutzung und touristische Zwecke. Lokale Gebirgszüge können weiterhin Mikrovariationen erzeugen, jedoch bleibt das synoptische Bild durch eine vergleichsweise trockene und sonnige Witterung bestimmt.

    • Höchstes Monatsmittel der Lufttemperatur: 22 °C im August
    • Maximale Sonnenscheindauer: 9 Std./Tag im Juli
    • Minimale Häufigkeit der Niederschlagstage: 1 Tage/Monat im Juli
    • Maximale mittlere Wassertemperatur: 23 °C im August

    Herbst

    Der Herbst ist geprägt von einer moderaten Abkühlung der Luft- und Wassertemperaturen sowie einer Zunahme der Niederschlagstage gegenüber dem Sommer. Die Sonnenscheindauer nimmt ab, und die atmosphärische Instabilität steigt, was vermehrt wechselhafte Bedingungen mit sich bringt. Die Wassertemperatur bleibt relativ warm, was Temperatursprünge gegenüber der Luft mildert. Die Phase markiert den Übergang zurück in feuchtere und kühlere Verhältnisse und ist für die Wasserbilanz und vegetationsbezogene Prozesse relevant. Räumliche Unterschiede bleiben aufgrund topographischer Einflüsse bestehen, wodurch Mikroklimate weiterhin eine wichtige Rolle spielen.

    • Monatsmittel der Lufttemperatur im September: 21,9 °C
    • Abnahme der Sonnenscheindauer auf 6,5 Std./Tag im Oktober
    • Zunahme der Niederschlagstage auf 9 Tage/Monat im November
    • Mäßige Abkühlung der mittleren Wassertemperatur auf 20 °C im November

    Klima von Januar bis Dezember im Detail

    Klima Madeira im Januar

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    19 °C16 °C14 °C18 °C5 Std./Tag11 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Januar zeigt ein gemäßigtes, maritim geprägtes Monatsprofil mit maximalen Tageswerten bei 19,1 °C und minimalen Nächten bei 13,5 °C. Das mittlere Monatsniveau liegt bei 16,3 °C und signalisiert ausgeprägte thermische Stabilität gegenüber kontinentalen Lagen. Die mittlere Wassertemperatur von 18 °C unterstützt eine relativ milde Küstenzone. Die Sonnenscheindauer von 5 Std./Tag ist moderat und geht mit vergleichsweise vielen Niederschlagstagen von 11 Tage/Monat einher, was auf häufigere, aber kurzzeitige Regenereignisse hindeutet. Zusammengenommen entspricht das Klima einer milden Winterphase mit ausreichender Bewölkung und sporadischer Niederschlagsaktivität, jedoch ohne extreme Temperaturabweichungen. Ökologische Konsequenz ist eine ganzjährige Vegetationsaktivität entlang der Küste, thermische Behaglichkeit bei Tageslicht und kühlere, aber nicht rauhe Abende in geschützten Lagen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wirkt das Klima mild und vergleichsweise stabil. Tagsüber entstehen angenehme, kaum heiße Bedingungen, verbunden mit ausreichend Helligkeit für Aktivitäten im Freien. In Schattenbereichen und bei Bewölkung ist die Wahrnehmung kühler, besonders am Abend, wenn die Luft deutlich beruhigter wirkt. Die Nähe zum Meer mildert Temperaturwechsel und sorgt für ein eher feuchtes Gefühl bei Regenepisoden. Insgesamt herrscht ein ausgeglichenes Empfinden zwischen Wohligkeit und frischer Brise.

    Praktische Einordnung

    Die Bedingungen eignen sich für ruhige Küstenaufenthalte, Wanderungen in gemäßigtem Tempo und kulturorientierte Reisen ohne hohe thermische Belastung. Regenphasen erfordern flexible Tagesplanungen und geeignete Ausstattung, wobei Abschirmung und Schichtkleidung sinnvoll sind. Für intensive Sonnenaktivitäten oder langfristiges Badeurlaubswetter sind die Bedingungen weniger ideal, während natur- und kulturbasierte Programme von der milden Grundtemperatur profitieren. Reiseplanung sollte kurzfristige Witterungsumschwünge berücksichtigen.

    Klima Madeira im Februar

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    19 °C17 °C14 °C18 °C6 Std./Tag9 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Februar präsentiert eine ähnliche maritim geprägte Struktur mit Tageshöchstwerten bei 19,4 °C und Nachtwerten bei 13,6 °C. Das mittlere Temperaturniveau beträgt 16,5 °C und bleibt damit stabil im milden Bereich. Die mittlere Wassertemperatur von 18 °C trägt zur Temperierung der Küstenzone bei. Mit 5,5 Std./Tag an Sonnenschein existiert eine leicht erhöhte solare Einstrahlung gegenüber dem Vormonat, während die Anzahl der Regentage mit 9 Tage/Monat etwas geringer ausfällt. Die Kombination aus moderater Sonnenscheindauer und reduzierter Niederschlagsfrequenz deutet auf eine allmähliche saisonale Stabilisierung hin. Klimatisch entspricht der Monat einem späten Winter mit tendenzieller Auflockerung der Bewölkung und weiterhin milden, feuchten Einflüssen durch atlantische Luftmassen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Die Alltagswirkung ist eher luftig und frisch, jedoch nicht unangenehm kühl. Tagsüber fühlt sich die Luft dank häufiger klarer Intervalle und milder Temperaturen einladend an. In Schattenbereichen und bei Böen ist kühle Frische spürbar. Abends nimmt die Behaglichkeit ab, insbesondere wenn Bewölkung zurückkehrt. Regenabschnitte sind kürzer und führen zu temporären Feuchtigkeitsgefühlen, die durch die Meeresnähe gedämpft werden.

    Praktische Einordnung

    Februar eignet sich für outdoor-orientierte Kultur- und Naturprogramme, die keine langen trockenen Perioden erfordern. Wanderungen und sightseeing sind gut machbar, sollten jedoch wetterflexibel geplant werden. Aktivitäten mit starkem Sonnenschutzbedarf sind weniger zentral, während nautische Unternehmungen von der mäßigen Wassertemperatur profitieren können. Ausrüstung für gelegentliche Niederschläge ist empfehlenswert.

    Klima Madeira im März

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    20 °C17 °C14 °C18 °C6 Std./Tag9 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    März markiert eine weitere leichte Anhebung der mittleren Wärme mit Höchstwerten bei 20,0 °C und Tiefstwerten bei 13,8 °C. Das Monatsmittel von 16,9 °C signalisiert einen Übergang hin zu milderen Frühlingsbedingungen. Die mittlere Wassertemperatur liegt bei 18 °C, wodurch Küstenbereiche weiterhin thermisch ausgeglichen bleiben. Mit 6 Std./Tag nimmt die Sonnenscheindauer zu und die Anzahl der Regentage bleibt bei 9 Tage/Monat, was eine Kombination aus mehr Sonnenfenstern und punktuellen Niederschlägen ergibt. Diese Konstellation steht für einen dynamischen Übergang von winterlicher Dominanz zu frühlingshafter Stabilität, wobei wetterbedingte Variabilität erhalten bleibt. Ökologisch fördert die Zunahme an Strahlung vegetative Aktivität und verlängert die Tagesbedingungen für Außenaktivitäten.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im täglichen Erleben zeigt sich mehr Helligkeit und eine spürbare Aufhellung der Atmosphäre gegenüber den Vormonaten. Tagsüber herrscht eine ausgesprochen angenehme Wärme, die zu längeren Außenaufenthalten einlädt. In geschützten Lagen ist die Wärme ausgeprägter, während exponierte Plätze durch Meereseinfluss kühler bleiben. Abende sind moderat kühl, sodass leichte Bekleidung ausreichend ist. Die Wahrnehmung wechselt rasch zwischen sonnigen und kurzzeitigen nassen Phasen.

    Praktische Einordnung

    März ist geeignet für aktive Outdoor-Reisen mit Schwerpunkt auf Wandern, Naturbeobachtung und kulturellen Exkursionen. Die zunehmende Sonnenscheindauer begünstigt Tagesausflüge und Landschaftsaktivitäten, Regenrisiken erfordern jedoch flexible Programme. Badeorientierte Angebote profitieren von stabiler Küstenlage, sind aber noch nicht auf hochsommerlichem Niveau. Reisepläne sollten darauf bauen, dass Tagesbedingungen rasch wechseln können.

    Klima Madeira im April

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    21 °C18 °C14 °C19 °C7 Std./Tag7 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    April zeigt eine weitere Erwärmung mit Spitzenwerten bei 20,8 °C und Tiefstwerten bei 14,4 °C, ein mittleres Temperaturniveau von 17,6 °C. Die mittlere Wassertemperatur steigt leicht auf 18,5 °C und unterstützt wärmere Küstenbedingungen. Die Sonnenscheindauer von 6,5 Std./Tag nimmt zu, während die Niederschlagsfrequenz mit 7 Tage/Monat abnimmt, was auf längere trockene Abschnitte und deutlichere solare Einflüsse hinweist. Dieses Profil entspricht einem Frühling mit stabiler werdenden Bedingungen, reduzierter atmosphärischer Instabilität und wachsender thermischer Behaglichkeit. Die Verlagerung hin zu mehr Sonnenstunden fördert Außenaktivitäten und verlängert für Vegetation sowie touristische Nutzung die produktiven Tageszeiten.

    Subjektive Wahrnehmung

    Der Monat wirkt merklich heller und wärmer, mit einer klaren Differenz zwischen sonnenbeschienenen und schattigen Bereichen. Tagsüber entsteht ein deutlich angenehmeres Wärmeempfinden, das zu längeren Aktivitäten im Freien einlädt. Am Abend bleibt die Luft mild, sodass Aufenthalte im Freien lange möglich sind. Regen ist seltener und erscheint eher als einzelne, rasch abklingende Episode, wodurch das subjektive Klima stabiler wirkt.

    Praktische Einordnung

    April ist gut geeignet für kombinierte Programme aus Aktiv- und Erholungsreisen, inklusive Wanderungen, botanischer Beobachtungen und Küstenerkundungen. Die verminderte Regenwahrscheinlichkeit erlaubt verlässlichere Ausflugstouren, während Wasseraktivitäten durch die mäßig erhöhte Wassertemperatur angenehmer werden. Für intensive Sonnennutzung sind Schutzmaßnahmen sinnvoll, da die Tage zunehmend lang und sonnig sind. Flexible Tagesplanung bleibt vorteilhaft.

    Klima Madeira im Mai

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    22 °C19 °C15 °C20 °C8 Std./Tag5 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Mai etabliert ein klar frühlingshaftes bis frühsommerliches Klima mit Tagesmaxima bei 21,9 °C und Nächten bei 15,2 °C. Das Monatsmittel liegt bei 18,5 °C, was eine deutliche thermische Anhebung gegenüber den Frühlingsmonaten anzeigt. Die mittlere Wassertemperatur von 19,5 °C erhöht die Attraktivität der Küstenzonen. Mit 7,5 Std./Tag nimmt die Sonnenscheindauer weiter zu und die Niederschlagsfrequenz fällt auf 5 Tage/Monat, wodurch längere trockene Phasen und stabilere Außenbedingungen vorherrschen. Die Kombination aus wärmerer Luft, höheren Wassertemperaturen und gesteigerter Strahlung charakterisiert den Beginn der touristisch attraktiveren Jahreszeit. Ökologische Effekte sind verstärkte Blütephasen und gesteigerte Aktivität in terrestrischen und marinen Habitaten.

    Subjektive Wahrnehmung

    Die Atmosphäre wirkt warm und einladend, ohne drückende Hitze. Tagsüber ist die Sonneneinstrahlung präsent und führt zu angenehmer Körperwärme bei moderater Anstrengung. In Schattenzonen bleibt das Klima behaglich. Abends ist weiterhin leichte Wärme spürbar, wodurch die Abendstunden für Aufenthalte im Freien geeignet bleiben. Regen tritt selten auf und beeinflusst das subjektive Empfinden nur punktuell.

    Praktische Einordnung

    Mai eignet sich sehr gut für aktive, naturorientierte und kulturbezogene Reisen sowie erste Bade- und Wassersportangebote, da die Wassertemperaturen moderat warm sind. Längere Outdoor-Aktivitäten profitieren von stabilen Tagen und geringerer Niederschlagsneigung. Einschränkungen sind gering, dennoch sollten Reisepläne Sonnenschutz und leichte Schutzbekleidung für wechselnde Wetterlagen vorsehen. Publikumstypen sind sowohl naturinteressierte Gäste als auch moderate Badeurlauber.

    Klima Madeira im Juni

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    23 °C20 °C17 °C21 °C9 Std./Tag2 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Juni zeigt den Übergang in eine warmere Jahreszeit mit Tageshöchstwerten bei 23,4 °C und Tiefstwerten bei 17,4 °C. Das Monatsmittel von 20,4 °C signalisiert eine markante Erhöhung der mittleren Jahreswärme. Die mittlere Wassertemperatur von 20,5 °C unterstützt sehr komfortable Küstenbedingungen. Die Sonnenscheindauer von 8,5 Std./Tag ist deutlich höher und die Zahl der Regentage reduziert sich auf 2 Tage/Monat, was auf sehr stabile, sonnige Verhältnisse hindeutet. Dieses Profil kennzeichnet den Beginn einer längeren, trockeneren Periode mit hoher solaren Verfügbarkeit und gleichzeitig moderater maritimer Temperierung. Konsequenz sind verstärkte Möglichkeiten für Außenaktivitäten und eine ausgeprägte Freiluftsaison.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima erscheint sonnig, warm und insgesamt sehr beständig. Tagsüber führt die starke Sonneneinstrahlung zu deutlich fühlbarer Wärme, die in geschützten Lagen angenehmer bleibt als an offenen, exponierten Stellen. Schattenplätze bieten spürbare Abkühlung. Abende sind mild bis warm und ermöglichen lange Aufenthalte im Freien. Niederschlag ist selten, sodass das subjektive Empfinden von Stabilität und Trockenheit geprägt ist.

    Praktische Einordnung

    Juni ist ideal für Strand- und Wassersportreisen, ausgedehnte Wanderungen und intensive Outdoor-Aktivitäten. Die hohe Sonnenscheindauer unterstützt touristische Programme mit hohem Aktivitätsanteil, wobei Sonnenschutz und schattenspendende Optionen wichtig sind. Einschränkungen bestehen hauptsächlich in der Notwendigkeit, Sonneneinwirkung zu berücksichtigen; ansonsten sind die Bedingungen für eine breite Palette von Reisearten sehr günstig.

    Klima Madeira im Juli

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    25 °C22 °C19 °C22 °C9 Std./Tag1 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Juli präsentiert das ausgeprägte Hochsommerprofil Madeiras mit einem Tagesmaximum von 25 °C und einem Monatsmittel von 21,8 °C. Die nächtlichen Tiefstwerte liegen bei etwa 18,7 °C, was die thermische Amplitude gering hält und angenehm warme Nächte erzeugt. Die Wassertemperatur liegt bei 22 °C und nähert sich damit dem jährlichen Maximum, das bei 23 °C verzeichnet ist. Die Sonnenscheindauer erreicht mit 9 Std./Tag den Jahreshöchstwert, während die Häufigkeit von Niederschlag mit 1 Tage/Monat das Jahrestief markiert. Zusammengenommen ergibt sich ein mediterran geprägtes, maritim gemildertes Sommersignal: hohe Strahlungsbilanz, geringe Regenhäufigkeit und warmes Meereswasser führen zu stabilen, windarmen Tagen an der Küste, während in geschützten Höhenlagen nachmittägliche thermische Unterschiede möglich sind.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wirkt Juli sehr sonnig und warm. Tagsüber entsteht ein deutliches Gefühl von Sommerwärme mit intensiver Strahlung, im Schatten bleibt es spürbar kühler. Abende sind weiterhin mild und angenehm, sodass geringere Bekleidung ausreicht. Das Meer vermittelt angenehme Wohltemperatur, so dass Baden uneingeschränkt möglich ist. Auf Reizen wie Wind oder merklichen Temperaturschwankungen trifft man selten, was ein durchgehend beruhigtes, sommerliches Empfinden erzeugt.

    Praktische Einordnung

    Juli eignet sich für klassische Strand- und Badeaufenthalte sowie für botanische und landschaftliche Erkundungen entlang der Küste. Die Kombination aus hohem Sonnenschein und geringem Niederschlag begünstigt Outdoor-Aktivitäten mit geringer wetterbedingter Unsicherheit. Höhenwanderungen sind möglich, jedoch ist Schutz vor intensiver Sonneneinstrahlung empfehlenswert. Einschränkungen ergeben sich hauptsächlich durch erhöhte Nachfrage in der Reisezeit und punktuelle Küstenbelastungen, nicht durch klimatische Widrigkeiten.

    Klima Madeira im August

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    26 °C22 °C19 °C23 °C9 Std./Tag1 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    August stellt den Höhepunkt der ganzjährigen Erwärmung dar: das maximale Tagestemperaturniveau erreicht 25,6 °C und das Monatsmittel liegt bei 22,0 °C, dem Jahreshöchstwert. Die nächtlichen Minimalwerte verharren um 19,0 °C, was zu stabil warmen Nächten führt. Die Wassertemperatur erreicht mit 23 °C den Jahreshöchststand und bildet somit die thermisch wärmste Periode für Meeresaktivitäten. Die Sonnenscheindauer bleibt auf dem Maximum von 9 Std./Tag, während Niederschlagsereignisse mit 1 Tage/Monat sehr selten sind. Insgesamt ist August gekennzeichnet durch ein warm-maritimes Klima mit hoher Strahlungsbilanz, minimaler Regenneigung und warmem Oberflächenwasser, wodurch lokale thermische Kontraste gering ausfallen und maritime Effekte dominieren.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt im Alltag satt warm und stabil. Tagsüber erzeugt die Sonne ein starkes Wärmeempfinden, in der prallen Sonne ist Schutz ratsam. Abends bleibt die Luft warm und es entsteht ein gleichmäßig mildes Klima, in dem leichte Bekleidung ausreicht. Das Meer erscheint besonders einladend und wird als angenehm empfunden. Schattenbereiche bieten spürbare Erholung von der Strahlung, während offene Abschnitte intensiver wirken.

    Praktische Einordnung

    August ist ideal für sonnenorientierte Reisen, Wassersport und entspannte Küstenaufenthalte. Die klimatischen Bedingungen bieten hohe Planbarkeit für Außenaktivitäten und nautische Unternehmungen. Für Wanderungen in höheren Lagen sind frühe oder späte Tageszeiten aufgrund intensiver Strahlung empfehlenswert. Als Einschränkung gilt die hohe Nachfrage nach touristischer Infrastruktur in dieser Periode; klimatisch bestehen keine nennenswerten Barrieren.

    Klima Madeira im September

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    25 °C22 °C19 °C23 °C8 Std./Tag3 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    September zeigt einen leichten Abkühlungstrend gegenüber dem Höchstmonat: das Tagesmaximum liegt bei 25,2 °C und das Monatsmittel bei 21,9 °C, nahe dem Jahresmaximum. Die Mindesttemperaturen liegen bei 18,6 °C, was weiterhin milde Nächte bedeutet. Die Wassertemperatur bleibt mit 23 °C auf dem jahreszeitlichen Maximum und unterstützt anhaltend angenehme Meeresbedingungen. Die Sonnenscheindauer reduziert sich moderat auf 8 Std./Tag, bleibt aber hoch, während die Regenhäufigkeit mit 3 Tage/Monat leicht ansteigt gegenüber dem Sommerminimum. Daraus folgt ein Übergangsklima: überwiegend sommerliche Verhältnisse mit zunehmender Wahrscheinlichkeit für einzelne instabilere Tage und einer allmählichen Verschiebung Richtung herbstlicher Feuchtereignisse.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wirkt September noch warm, jedoch mit einer spürbaren Milderung. Tage sind weiterhin freundlich und laden zu Aktivitäten im Freien ein, Schatten bietet merkliche Erholung. Abende sind angenehmer und etwas frischer als in den Vormonaten, wodurch leichte zusätzliche Bekleidung bevorzugt wird. Das Meer bleibt warm und lädt weiterhin zum Baden ein. Insgesamt vermittelt der Monat den Eindruck von spätem Sommer mit ersten dezenten Hinweisen auf eine abkühlende Saison.

    Praktische Einordnung

    September eignet sich für eine breite Palette von Reisen: kombinierte Strand- und Wanderaufenthalte sind sinnvoll, ebenso kulturorientierte Exkursionen. Die reduzierte Touristendichte im Vergleich zur Hochsaison erhöht die Planbarkeit und reduziert infrastrukturellen Druck. Mäßig erhöhte Regenwahrscheinlichkeit erfordert flexible Tagesplanung, wobei die meisten Aktivitäten witterungsbedingt ungestört bleiben. Für Wassersport und maritime Aktivitäten bleiben die Bedingungen günstig.

    Klima Madeira im Oktober

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    24 °C20 °C17 °C22 °C7 Std./Tag6 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Oktober markiert eine Fortsetzung der herbstlichen Entwicklung mit einem Tagesmaximum von 23,6 °C und einem Monatsmittel von 20,1 °C. Die Nächte liegen bei rund 17,2 °C, was zu spürbar kühleren Abenden im Vergleich zum Spätsommer führt. Die Wassertemperatur bleibt mit 22 °C auf einem hohen Niveau, jedoch unterhalb des Sommerhöchstwerts. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf 6,5 Std./Tag, während die Regenhäufigkeit mit 6 Tage/Monat deutlich ansteigt und wetterbedingt häufiger instabile Phasen auftreten. Insgesamt ergibt sich ein Übergangsprofil: milde Tage mit zeitweiligem Sonnenschein wechseln häufiger mit feuchteren Abschnitten, wodurch das Klima variabler und saisonal typischer für den Herbst wird.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag ist Oktober von wechselhaftem Charakter geprägt. Tagsüber sind gelegentlich sonnige Abschnitte vorhanden, die ein mildes Wärmegefühl vermitteln. Schatten und längere Bewölkungsphasen führen zu merklich kühleren Empfindungen. Abends ist spürbar mehr Bekleidung nötig als in den Sommermonaten. Das Meer bleibt noch angenehm, jedoch ist die Luftfeuchte höher und vermittelt ein weniger trockenes Klima. Insgesamt wirkt der Monat gemäßigt und etwas unbeständiger.

    Praktische Einordnung

    Oktober ist geeignet für aktive Erkundungen, kulturelle Reisen und gemäßigte Wandertouren, die von der milderen Tageswärme profitieren. Die Zunahme von Regentagen erfordert wetterfeste Planung und eine flexible Tagesstruktur, insbesondere bei Outdoor-Aktivitäten in exponierten Lagen. Badeaufenthalte sind weiterhin möglich, jedoch sind eventuelle Schauerein zu berücksichtigen. Die erhöhte Variabilität macht den Monat attraktiv für Reisende, die wetterunabhängige Angebote und weniger dichte touristische Strukturen bevorzugen.

    Klima Madeira im November

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    21 °C18 °C15 °C20 °C6 Std./Tag9 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    November zeigt einen deutlichen Rückgang der sommerlichen Werte mit einem Tagesmaximum von 20,5 °C und einem Monatsmittel von 17,8 °C. Die Nächte erreichen etwa 15,0 °C, wodurch Nächte und Morgen kühler ausfallen als im Herbstbeginn. Die Wassertemperatur befindet sich bei 20 °C und liegt damit deutlich unter den Sommerhöchstwerten. Die Sonnenscheindauer nimmt weiter ab auf 5,5 Std./Tag, während die Regenhäufigkeit mit 9 Tage/Monat merklich zunimmt und sich dem nördlichen Winterprofil annähert. Insgesamt kennzeichnet der Monat eine Übergangsphase hin zu feuchteren, kühleren Bedingungen mit häufigereren Niederschlagsereignissen und reduzierter Strahlungsbilanz.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wirkt November deutlich kühler und feuchter als die vorhergehenden Monate. Tage mit Sonne sind kürzer und bieten nur noch begrenzte Wärme. Schattenbereiche erscheinen deutlich kühler, sodass wärmende Kleidung häufig genutzt wird. Abende sind spürbar gedämpft und erfordern zusätzliche Schichten. Das Meer wirkt weniger einladend, und das allgemeine Empfinden ist geprägt von einer ruhigeren, herbstlichen Atmosphäre.

    Praktische Einordnung

    November eignet sich für ruhige, naturnahe Reisen und kulturelle Programme mit Fokus auf Innenaktivitäten oder kürzere Außenexkursionen. Erhöhte Niederschlagswahrscheinlichkeit verlangt robuste Planung sowie wetterfeste Ausrüstung insbesondere für Wanderungen. Küstennahe Aktivitäten sind weiterhin möglich, jedoch mit eingeschränkter Badetauglichkeit für empfindliche Reisende. Die geringere Touristendichte bietet Vorteile bei Unterkunft und Infrastruktur, während das Klima eine bewusste Tagesgestaltung erfordert.

    Klima Madeira im Dezember

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    19 °C17 °C14 °C19 °C5 Std./Tag11 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Dezember vollendet den Übergang in die feuchtere Jahreshälfte mit einem Tagesmaximum von 19,3 °C und einem Monatsmittel von 16,6 °C. Nächtliche Minimalwerte liegen bei 14,0 °C, was vergleichsweise milde Winternächte bedeutet. Die Wassertemperatur beträgt 18,5 °C und nähert sich damit dem Jahrestief von 18 °C in der kälteren Periode. Die Sonnenscheindauer liegt bei 5 Std./Tag, während die Regenhäufigkeit mit 11 Tage/Monat den jährlichen Höchstwert erreicht. Zusammengenommen ergibt sich ein mildes, aber deutlich feuchteres Winterprofil mit häufigeren Niederschlagsphasen, reduzierter Strahlung und stabil mäßigen Meeresbedingungen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wird Dezember als mild und vergleichsweise feucht wahrgenommen. Tagesabschnitte mit Sonne sind kurz und erzeugen nur begrenzte Wärme. Schatten und längere Bewölkung führen zu einem kühlen Gefühl, das durch feuchte Luft verstärkt wird. Abende sind moderat kühl und erfordern wärmende Bekleidung. Das Meer wirkt deutlich kühler als im Sommer und vermittelt weniger Anreiz zum Baden. Insgesamt entsteht ein dezenter Wintereindruck ohne extreme Kälte.

    Praktische Einordnung

    Dezember eignet sich für kultur- und naturorientierte Reisen mit Fokus auf ruhige Programmpunkte und wetterunabhängige Attraktionen. Die hohe Niederschlagswahrscheinlichkeit verlangt flexible und regenfeste Planung sowie Anpassung bei Outdoor-Aktivitäten. Für Wassersport und intensives Baden ist der Monat weniger optimal, während Wanderungen in tieferen Lagen und Erlebnisangebote im Freien bei geeigneter Ausrüstung weiterhin realisierbar sind. Die reduzierte touristische Beanspruchung kann organisatorische Vorteile bieten.