Intro Bild zum Zielort:  Urmia
Inhaltsverzeichnis

    Fakten zum Klima im Überblick

    Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.541 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.

    Wärmster Monat

    August

    Der wärmste Monat ist August mit einer mittleren Lufttemperatur von 26 °C und hohen Tagesmaxima, die bis 33,5 °C erreichen.

    Kältester Monat

    Januar

    Der kälteste Monat ist Januar mit einer mittleren Lufttemperatur von -0,8 °C und nächtlichen Tiefstwerten um -5 °C.

    Sonnigster Monat

    Juli

    Der sonnenscheinreichste Monat ist Juli mit durchschnittlich 11 Std./Tag, was die höchste Strahlungsbilanz des Jahres liefert.

    Trockenster Monat

    Juli

    Die trockensten Monate sind Juli und August mit jeweils 1 Tage/Monat, im Überblick dient Juli als Beispiel für die ausgeprägte sommerliche Trockenheit.

    Regenreichster Monat

    Januar

    Der niederschlagsreichste Monat ist Januar mit 9 Tage/Monat, was die Konzentration der Niederschlagstage in der kalten Jahreszeit widerspiegelt.

    Beste Reisezeit

    Ideal sind April bis Juni und September bis Oktober. Morgens meist frische 5,5-15,0°C, nachmittags milde 18,0-29,0°C, viele Sonnenstunden und wenig bis mod...

    Überblick

    Urmia zeigt ein deutlich saisonal geprägtes Klima mit ausgeprägten Temperatur- und Feuchtezyklen, die durch Lage in einer inneren, kontinentale Geographie beeinflusst werden. Die Jahreszeiten sind klar getrennt und bestimmen Aufenthaltsqualität sowie das Vegetations- und Wasserangebot. Kühle Wintersituationen gehen in eine rasche Frühlingsanwärmung über, gefolgt von einem trockenen und sonnigen Sommer mit hoher Strahlungsbilanz. Der Herbst markiert eine sukzessive Abkühlung und Zunahme der Niederschlagshäufigkeit. Diese jahreszeitliche Struktur prägt landwirtschaftliche Möglichkeiten, touristische Zeitfenster und hydrologische Belastungen. Lokale Besonderheiten der Umgebung, vor allem stehende Gewässer und Gebirgseinflüsse, modulieren Temperatur- und Feuchtigkeitsprofile und führen zu markanten Unterschieden zwischen Tag- und Nachttemperaturen sowie zu saisonalen Veränderungen der Wassertemperatur.

    Klimacharakteristik

    Die Klimaprofile von Urmia charakterisieren sich durch eine starke jahreszeitliche Variabilität in Temperatur, Sonnenscheindauer und Niederschlagstagen. Im Winter sind geringe Sonnenscheinstunden und eine höhere Häufigkeit an Niederschlagstagen zu beobachten, während sich der Sommer durch intensive Sonneneinstrahlung und minimale Niederschlagstage auszeichnet. Die höchste mittlere Sonnenscheindauer tritt im Juli mit 11 Std./Tag auf, die niedrigste im Januar und Dezember mit jeweils 3,5 Std./Tag. Niederschlagstage konzentrieren sich auf die kalte Jahreszeit mit bis zu 9 Tage/Monat in Januar und Dezember, während Juli und August nur 1 Tage/Monat verzeichnen. Die Wassermassen reagieren mit verzögerter Erwärmung im Frühling und erreichen ihren Höhepunkt im Spätsommer, was für saisonale Nutzung und Ökosystemdynamik relevant ist. Insgesamt ergibt sich ein Kontinentalklima mit trockenen Sommermonaten und feuchteren Wintern.

    Temperaturverlauf im Jahresvergleich

    Das Temperaturspektrum zeigt klare Extreme zwischen Winterkälte und sommerlicher Hitze. Die geringste mittlere Lufttemperatur herrscht im Januar mit -0,8 °C, die höchsten mittleren Werte treten im August mit 26 °C auf. Tagesmaxima erreichen ihren Peak im August mit 33,5 °C, während nächtliche Tiefstwerte im Januar bis -5 °C fallen können. Der Übergang vom Frühling zum Sommer erfolgt relativ zügig: Von März bis Mai steigt die mittlere Temperatur von 6,2 °C auf 17,3 °C, wodurch Vegetationsbeginn und witterungsbedingte Aktivitäten vorangebracht werden. Die Jahresganglinie ist steil in den Umschwungsmonaten und flacher während des Hochsommers, was auf eine längere Phase stabiler Hitze im Juli und August hinweist. Solche Merkmale sind entscheidend für Anforderungen an Infrastruktur, Wasserbedarf und landwirtschaftliche Planung.

    Jahresverlauf der gemittelten Temperatur je Monat. Urmia.
    Durchschnittliche Temperatur (°C): Jahresverlauf der gemittelten Temperatur je Monat.

    Sonnenscheindauer im Jahresverlauf

    Die Sonnenscheindauer weist ausgeprägte saisonale Unterschiede auf und bildet einen zentralen Faktor für Strahlungsbilanz und Verdunstung. Die geringste mittlere Sonnenscheindauer beträgt 3,5 Std./Tag und tritt im Januar und Dezember auf. Ein deutlicher Anstieg folgt im Frühling, bevor im Hochsommer Spitzenwerte erreicht werden. Das Maximum liegt im Juli bei 11 Std./Tag. Solche Verhältnisse unterstützen eine hohe potenzielle Verdunstung in den Sommermonaten und begünstigen solarabhängige Aktivitäten in klaren Monatsphasen. Die Verteilung der Sonnenscheindauer erklärt auch die saisonale Erwärmung von Gewässern und Böden sowie den zeitlichen Spielraum für landwirtschaftliche Feldarbeiten und Energieerträge aus Photovoltaik-Systemen.

    Monatliche Durchschnittswerte der täglichen Sonnenstunden im Jahresverlauf. Urmia.
    Durchschnittliche Sonnenstunden (Std.): Monatliche Durchschnittswerte der täglichen Sonnenstunden im Jahresverlauf.

    Regentage und Niederschlagsmuster

    Die Verteilung der Niederschlagstage ist konzentriert auf die kalte Jahreszeit, während der Sommer deutlich trockener ausfällt. Die höchsten Werte treten im Januar und Dezember mit jeweils 9 Tage/Monat auf. Im Spätfrühling nimmt die Häufigkeit ab und erreicht im Mai 5 Tage/Monat. Die trockensten Monate sind Juli und August mit jeweils 1 Tage/Monat, was zu einer ausgeprägten Trockenperiode führt. Diese Verteilung hat Auswirkungen auf Bodenfeuchte, Bewässerungsbedarf und saisonales Hochwasser- beziehungsweise Dürremanagement. Insbesondere die Kombination aus hoher Sonneneinstrahlung und niedriger Niederschlagshäufigkeit im Hochsommer erhöht das Risiko von Wasserdefiziten.

    Monatliche Durchschnittswerte der Regentage im Jahresverlauf. Urmia.
    Durchschnittliche Regentage (Tage): Monatliche Durchschnittswerte der Regentage im Jahresverlauf.

    Wassertemperatur im Jahresverlauf

    Die mittleren Wassertemperaturen zeigen eine deutliche saisonale Schwankung mit kalten Werten im Winter und warmen Bedingungen im Spätsommer. Das Minimum liegt im Januar bei 4 °C, gefolgt von einer beschleunigten Erwärmung im Frühling. Im August erreicht die mittlere Wassertemperatur 25 °C als Jahresmaximum. Diese Entwicklung beeinflusst ökologische Prozesse, Reproduktionszyklen aquatischer Organismen und saisonale Nutzungsmöglichkeiten wie Badesaison oder Wassersport. Die verzögerte Reaktion der Wassertemperatur im Vergleich zur Lufttemperatur führt zu längeren Übergangsphasen im Frühling und Herbst, was für Managemententscheidungen im Bereich Wasserressourcen und Naturschutz relevant ist.

    Monatliche Durchschnittstemperaturen des Wassers über das Jahr. Urmia.
    Durchschnittliche Wassertemperatur (°C): Monatliche Durchschnittstemperaturen des Wassers über das Jahr.

    Klimaphasen des Jahres

    Winter

    Die Winterphase ist geprägt von niedrigen mittleren Temperaturen, reduzierter Sonneneinstrahlung und einer konzentrierten Häufigkeit von Niederschlagstagen. Kühle Nächte und mögliche Frostepisoden sind häufig, begleitet von einer merklich geringeren Wassertemperatur. Die reduzierte Strahlungsbilanz begrenzt die diurnale Erholung der Oberflächentemperaturen, weshalb Boden- und Wassersysteme nur langsam auf Erwärmung reagieren. Für Infrastruktur und Landwirtschaft bedeutet dies eine Phase erhöhter Frostanfälligkeit und einen Bedarf an Maßnahmen zur Frostvorsorge und zum Schutz empfindlicher Kulturen. Hydrologisch betrachtet steigert die Häufigkeit der Niederschlagstage die Bedeutung saisonaler Wasserspeicherung.

    • Mittlere Lufttemperatur im Januar beträgt -0,8 °C.
    • Mittlere Sonnenscheindauer im Januar beträgt 3,5 Std./Tag.
    • Niederschlagstage erreichen im Januar 9 Tage/Monat.
    • Mittlere Wassertemperatur im Januar beträgt 4 °C.

    Frühling

    Der Frühling ist eine Phase schneller Temperaturanstiege und zunehmender Sonnenscheindauer. Die mittleren Lufttemperaturen steigen in dieser Zeit deutlich, was die Vegetationsentwicklung beschleunigt und die Schneeschmelze in angrenzenden Höhenlagen vorantreibt. Zunehmende Sonnenscheinstunden erhöhen die potenzielle Verdunstung, während die Niederschlagstage allmählich abnehmen und die Wasserspeicher sich verteilen. Für landwirtschaftliche Planungen bieten die Monate eine erweiterte Nutzungsperiode, allerdings erfordert die Variabilität der Niederschlagsverteilung flexible Bewässerungsstrategien. Hydrologisch bleibt die Wassertemperatur gegenüber der Lufttemperatur leicht verzögert, wodurch aquatische Lebensräume gestaffelte Reaktionen auf die Erwärmung zeigen.

    • Mittlere Lufttemperatur im März beträgt 6,2 °C.
    • Mittlere Lufttemperatur im Mai beträgt 17,3 °C.
    • Mittlere Sonnenscheindauer im April beträgt 7,5 Std./Tag.
    • Niederschlagstage im Mai betragen 5 Tage/Monat.
    • Mittlere Wassertemperatur im Mai beträgt 14 °C.

    Sommer

    Der Sommer ist durch hohe Strahlungswerte, anhaltend warme Luft- und Wassertemperaturen sowie minimale Niederschlagshäufigkeit gekennzeichnet. Lange Sonnenscheindauer und anhaltend hohe Tagesmaxima reduzieren Bodenfeuchte und erhöhen Verdunstungsraten. Diese Periode bietet ein ausgeprägtes Fensterelement für solarabhängige Anwendungen und sommerliche Freizeitinfrastruktur, bringt jedoch gleichzeitig eine erhöhte Belastung für Wasserressourcen mit sich. Ökosysteme zeigen während dieser Phase erhöhte thermische Beanspruchung, und aquatische Systeme erreichen ihre jährlichen Höchsttemperaturen. Managementstrategien müssen Resilienz gegen Hitze und Trockenheit adressieren, um Nutzungs- und Erhaltungsziele zu sichern.

    • Mittlere Lufttemperatur im August beträgt 26 °C.
    • Tagesmaximum im August erreicht 33,5 °C.
    • Mittlere Sonnenscheindauer im Juli beträgt 11 Std./Tag.
    • Niederschlagstage im Juli betragen 1 Tage/Monat.
    • Mittlere Wassertemperatur im August beträgt 25 °C.

    Herbst

    Der Herbst markiert eine Phase der Abkühlung und der Zunahme der Niederschlagstage. Die mittleren Temperaturen sinken, die Sonnenscheindauer nimmt ab, und die Wassertemperaturen fallen verzögert hinter der Lufttemperatur zurück. Diese Übergangszeit ist wichtig für Erntefenster und die Regulierung hydrologischer Bilanzen vor dem Winter. Die Zunahme der Niederschlagstage führt zu einer Erhöhung der Bodenfeuchte, während die Abnahme der Sonnenscheinstunden die potenzielle Verdunstung reduziert. Managementseitig ist dies eine Zeit zur Auffüllung von Wasserspeichern und zur Vorbereitung auf frostgefährdete Perioden.

    • Mittlere Lufttemperatur im Oktober beträgt 15,8 °C.
    • Mittlere Sonnenscheindauer im September beträgt 9 Std./Tag.
    • Niederschlagstage im November betragen 7 Tage/Monat.
    • Mittlere Wassertemperatur im Oktober beträgt 17 °C.

    Klima von Januar bis Dezember im Detail

    Klima Urmia im Januar

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    4 °C-1 °C-5 °C4 °C4 Std./Tag9 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Januar in Urmia zeigt ein winterliches Profil mit deutlicher Tages- und Nachtkontrastierung. Die maximale Temperatur erreicht 3,5 °C, die minimale Temperatur fällt auf -5 °C, das Monatsmittel liegt bei -0,8 °C. Die Sonnenscheindauer bewegt sich bei 3,5 Std./Tag, was für begrenzte Strahlungsanteile sorgt, während Niederschlagsereignisse mit durchschnittlich 9 Tage/Monat relativ häufig auftreten. Die Wassertemperatur beträgt 4 °C und trägt zur kühlen Grenzschicht über dem See bei. Zusammengenommen deutet das Verhältnis von geringen Tageswerten, moderater Sonnenscheindauer und häufiger Niederschlagsneigung auf eine überwiegend kalte, feuchte Basissituation hin. Minimum und Maximum der Tagestemperaturen markieren die saisonale Tieflage, die Wasserkörper deutlich kühler hält als die sommerlichen Verhältnisse. Für die Klimatologie dieses Monats sind die Kombination aus negativer Monatsmitteltemperatur, moderatem Strahlungsangebot und hoher Häufigkeit von Niederschlagstagen charakteristisch.

    Klima Urmia im Februar

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    6 °C1 °C-4 °C5 °C5 Std./Tag8 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Februar präsentiert einen frühen Übergang hin zu milderen Bedingungen bei weiter abnehmender Frosthäufigkeit. Die maximale Temperatur erreicht 6 °C, die minimale Temperatur liegt bei -3,5 °C, das Monatsmittel beträgt 1,2 °C. Die Sonnenscheindauer steigt auf 4,5 Std./Tag, parallel nimmt die Zahl der Niederschlagstage leicht ab auf 8 Tage/Monat. Die Wassertemperatur von 4,5 °C bleibt kühl, wirkt stabilisierend auf nächtliche Temperaturminima. Analytisch zeigt der Monat eine Aufwärtsbewegung gegenüber dem tiefsten Winter, er kombiniert noch ausgeprägte Kälteeinflussphasen mit mehr Tageshelligkeit. Im Kontext saisonaler Entwicklung fungiert Februar als Phasenübergang, in dem Zugewinn an Strahlung und die nachlassende Niederschlagsfrequenz erste Hinweise auf beginnende Erwärmung geben, ohne dass Frostereignisse vollständig ausgeschlossen sind.

    Klima Urmia im März

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    12 °C6 °C1 °C7 °C6 Std./Tag8 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    März markiert eine klare Frühjahrsentwicklung mit deutlich positiver Mitteltemperatur und ansteigender Strahlungsbilanz. Die maximale Temperatur erreicht 12 °C, die minimale Temperatur liegt bei 0,5 °C, das Monatsmittel beträgt 6,2 °C. Die Sonnenscheindauer erhöht sich auf 5,5 Std./Tag, gleichzeitig bleiben Niederschlagstage mit 8 Tage/Monat moderat präsent. Die Wassertemperatur von 6,5 °C zeigt einen spürbaren Anstieg gegenüber dem Winter, was die thermische Stabilität der Umgebung beeinflusst. Insgesamt zeigt sich ein dynamisches Klima mit markanten Tag-Nacht-Unterschieden, schneller Erwärmung am Tag und kühlen Nächten. Für die Klimaanalyse ist die Kombination aus steigendem Strahlungsangebot, ansteigender Wassertemperatur und moderater Niederschlagsfrequenz charakteristisch, sie kennzeichnet den Übergang in die vegetative Wachstumsphase.

    Klima Urmia im April

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    18 °C12 °C6 °C10 °C8 Std./Tag6 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    April steht für einen deutlichen Vorfrühling mit deutlich höheren Tageswerten und zunehmend stabilen Verhältnissen. Die maximale Temperatur erreicht 18 °C, die minimale Temperatur liegt bei 5,5 °C, das Monatsmittel beträgt 11,8 °C. Die Sonnenscheindauer steigt auf 7,5 Std./Tag, die Niederschlagszahl sinkt auf 6 Tage/Monat. Die Wassertemperatur von 10 °C veranschaulicht einen deutlichen Wärmegewinn gegenüber den Wintermonaten. Klimatisch zeigt der Monat eine Übergangsphase zu länger anhaltender Sonnenexposition und geringerer Niederschlagsneigung, wodurch Boden- und Wassermassen schneller aufheizen. Analytisch ist April durch die starke Zunahme der Strahlungsbilanz und die deutlich positiven Mittelwerte geprägt, was die Voraussetzungen für frühe Vegetationsphasen und eine stabilere Wetterlage schafft.

    Klima Urmia im Mai

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    24 °C17 °C11 °C14 °C10 Std./Tag5 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Mai repräsentiert einen klaren Frühsommercharakter mit hohen Tageswerten und starkem Strahlungsüberschuss. Die maximale Temperatur erreicht 24 °C, die minimale Temperatur liegt bei 10,5 °C, das Monatsmittel beträgt 17,3 °C. Die Sonnenscheindauer beträgt 9,5 Std./Tag, die Niederschlagsfrequenz reduziert sich auf 5 Tage/Monat. Die Wassertemperatur von 14 °C zeigt eine signifikante Erwärmung des Seewassers. In der Analyse steht Mai für eine Phase mit ausgeprägter Wärmeaufnahme während des Tages, stabileren Hochdruckeinflussphasen und deutlich reduzierter Niederschlagswahrscheinlichkeit. Die Kombination aus hohen Mittelwerten, starkem Sonnenschein und geringen Niederschlagstagen definiert einen klimatischen Zustand mit komfortabler Tageswärme und schnellem Aufheizen von Land- und Wasseroberflächen.

    Klima Urmia im Juni

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    29 °C22 °C15 °C18 °C11 Std./Tag2 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Juni bildet den Übergang zum Sommer mit hohen Maximawerten und milden Nächten. Die maximale Temperatur erreicht 29 °C, die minimale Temperatur liegt bei 15 °C, das Monatsmittel beträgt 21,8 °C. Die Sonnenscheindauer ist mit 10,5 Std./Tag ausgeprägt, die Niederschlagsereignisse sind selten mit 2 Tage/Monat. Die Wassertemperatur von 18 °C reflektiert die zunehmende Wärmeakkumulation im Wasserkörper. Klimatisch herrschen lange, sonnenreiche Tage vor, die thermische Belastung steigt besonders in offenen Lagen, während die geringe Niederschlagsfrequenz stabile Bedingungen begünstigt. Analytisch steht der Monat für die Etablierung sommerlicher Verhältnisse mit hoher Strahlungsbilanz und reduziertem Feuchteangebot in der Atmosphäre.

    Klima Urmia im Juli

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    33 °C26 °C19 °C23 °C11 Std./Tag1 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im Juli zeigt Urmia ein deutlich sommerliches Klima mit einem Monatsmaximum von 33 °C und einem nächtlichen Minimum von 18,5 °C bei einer mittleren Lufttemperatur von 25,8 °C. Die Wassertemperatur liegt im Mittel bei 23 °C, was das nahe Gewässer relativ warm macht. Die Sonnenscheindauer erreicht etwa 11 Std./Tag, während Niederschlagsereignisse mit rund 1 Tage/Monat sehr selten sind. Diese Kombination aus hohen Tageswerten, warmem Wasser und ausgeprägter Sonnenscheindauer kennzeichnet den Monat als trocken-heißen Sommermonat mit hoher potenzieller Verdunstung und geringer Niederschlagsnutzung. Klimatisch ist Juli geprägt von stabilen Hochdrucklagen und klaren Tagen, die zu großen Strahlungsbilanzüberschüssen führen. Für hydrometeorologische Bewertung relevant ist die geringe Zahl an Regentagen in Verbindung mit hohen Temperaturen, was die atmosphärische Trockenheit und die thermische Belastung des Oberflächenwassers erklärt.

    Subjektive Wahrnehmung

    Der Tag wirkt heiß und intensiv sonnig, die Luft fühlt sich trocken an und direkte Sonneneinstrahlung ist stark spürbar. Im Schatten reduziert sich die Strahlungsbelastung deutlich, und Abendstunden sind spürbar angenehmer mit einer merklichen Abkühlung zur Nacht. Wind ist selten und bringt nur begrenzte Erleichterung. Das Wasser bietet eine spürbare Wärme und lädt zu kurzen Abkühlungen ein. Insgesamt entsteht das Empfinden eines klassischen Hochsommers mit ausgeprägter Wärme am Tag und entspannterem Klima nach Sonnenuntergang.

    Praktische Einordnung

    Dieser Zeitraum eignet sich für sonnenorientierte Aktivitäten und Wassersport, bei denen warmes Oberflächenwasser vorteilhaft ist. Städtereisen sind möglich, jedoch sollten Aktivitäten in der Mittagszeit auf kühlere Tagesabschnitte verlegt werden. Für Naturrundgänge bieten Morgen- und Abendstunden die besten Bedingungen. Einschränkungen ergeben sich für temperaturempfindliche Ausflüge oder längere Wanderungen ohne ausreichenden Schatten und Flüssigkeitsversorgung. Reiseplanung sollte auf flexible Tagesrhythmen und geeignete Schutzmaßnahmen gegen Sonneneinstrahlung ausgerichtet sein.

    Klima Urmia im August

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    34 °C26 °C19 °C25 °C11 Std./Tag1 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im August präsentiert Urmia weiterhin sommerliche Bedingungen mit einem Spitzenwert von 33,5 °C und nächtlichen Tiefstwerten von 18,5 °C bei einer mittleren Lufttemperatur von 26 °C. Die Wassertemperatur liegt bei etwa 25 °C, was das Gewässer besonders warm erscheinen lässt. Die Sonnenscheindauer beträgt rund 10,5 Std./Tag, und Regentage bleiben selten mit etwa 1 Tage/Monat. Diese Werte deuten auf eine Fortsetzung trockener, warmer Verhältnisse hin, kombiniert mit einem sehr warmen Wasserkörper und hoher solare Einstrahlung. Aus klimatologischer Sicht entspricht August dem Jahresmaximum der Wärmebelastung bei gleichzeitig begrenzter Niederschlagsneigung. Die Kombination erhöht die Wahrscheinlichkeit für anhaltende warme Nächte und verlängerte Zeitabschnitte mit hoher thermischer Belastung, während die geringe Niederschlagsfrequenz die Bodenfeuchte begrenzt.

    Subjektive Wahrnehmung

    Die Tageswärme bleibt intensiv und die Sonnenstunden sind lang, wodurch direkte Sonnenexposition stark wahrnehmbar ist. Im Schatten ist die Wärmelast deutlich reduziert, die Luft wirkt insgesamt trocken. Abends und nachts bringt die Abkühlung spürbare Erleichterung, aber die Nächte bleiben vergleichsweise warm. Das Wasser bietet eine angenehme, warme Oberfläche, die häufig als Erfrischung genutzt wird. Insgesamt entsteht der Eindruck eines beständigen, heißen Sommers mit klar ausgeprägtem Unterschied zwischen Sonne und Schatten.

    Praktische Einordnung

    Reisen in diesen Zeitraum sind geeignet für Strandaufenthalte, Wassersport und Aktivitäten, die von warmem Wasser profitieren. Kultur- und Stadterkundungen sind möglich, wenn sie zeitlich auf Morgen oder Abend verlegt werden. Einschränkungen liegen bei ausgedehnten Wanderungen oder ungeschützten Outdoor-Aktivitäten während der heißesten Tagesphasen, da Sonnenschutz und ausreichende Flüssigkeitszufuhr erforderlich sind. Reiseausrüstung sollte auf lange Sonneneinstrahlung und warme Nächte ausgerichtet sein.

    Klima Urmia im September

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    29 °C22 °C15 °C22 °C9 Std./Tag2 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im September zeigt Urmia einen ausgeprägten Übergang vom Hochsommer zu milderen Verhältnissen mit einem Maximum von 29 °C und einem Minimum von 15 °C bei einer mittleren Lufttemperatur von 21,8 °C. Die Wassertemperatur beträgt durchschnittlich 22 °C, das Gewässer bleibt noch vergleichsweise warm. Die Sonnenscheindauer liegt bei etwa 9 Std./Tag, und Regentage nehmen moderat zu auf etwa 2 Tage/Monat. Diese Parameter kennzeichnen September als Übergangsmonat mit nachlassender hitzebedingter Belastung, noch beträchtlicher solaren Energiezufuhr und leicht wachsender Niederschlagsneigung. Klimatisch sind die Bedingungen geprägt von abkühlenden Luftmassen und geringfügig erhöhten Frontalaktivitäten, die zu einer Stabilisierung der Temperaturen und zu einer Abnahme der Verdunstungsraten führen. Die Temperaturamplitude zwischen Tag und Nacht nimmt wieder zu.

    Subjektive Wahrnehmung

    Der Tagesverlauf wirkt gemäßigter als im Hochsommer, direkte Sonne ist weiterhin spürbar, aber die Hitzequalität nimmt ab. Schattenplätze bieten deutliche Erholung, und Abende sind merklich kühler und angenehmer. Das Wasser wirkt noch einladend, jedoch ist die Erfrischungswirkung etwas ausgeprägter. Insgesamt vermittelt der Monat ein Gefühl des Übergangs mit angenehmeren Tagesbedingungen und entspannteren Nächten.

    Praktische Einordnung

    Der Monat eignet sich für eine breitere Palette von Aktivitäten, da Tagesbedingungen freundlicher und Ausflugsmöglichkeiten flexibler werden. Wassersport und Badeaufenthalte bleiben lohnend, daneben sind längere Wanderungen und kulturhistorische Besichtigungen angenehmer planbar. Einschränkungen durch extreme Hitze fallen weg, gelegentliche Niederschläge sind möglich und sollten in der Routenplanung berücksichtigt werden. Für wetterabhängige Aktivitäten empfiehlt sich flexible Tagesgestaltung, um sowohl sonnige als auch wechselhafte Abschnitte zu nutzen.

    Klima Urmia im Oktober

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    22 °C16 °C10 °C17 °C7 Std./Tag5 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im Oktober stellt Urmia einen klaren Herbstcharakter mit einem Tagesmaximum von 22 °C und nächtlichen Minimumwerten von 9,5 °C bei einer mittleren Lufttemperatur von 15,8 °C dar. Die Wassertemperatur liegt noch bei etwa 17 °C, sodass das Gewässer merklich abgekühlt ist. Die Sonnenscheindauer beträgt circa 7 Std./Tag, während Regentage auf etwa 5 Tage/Monat ansteigen. Diese Daten weisen auf eine Phase abnehmender Strahlungsbilanz und zunehmender atmosphärischer Instabilität hin, die zu kühleren Tagen, kühleren Nächten und häufigerem Niederschlag führt. Klimatisch markiert Oktober den Übergang hin zu feuchteren und kühleren Bedingungen, mit verringerter Verdunstung und einer auffälligen Reduktion der Wärmeerträge der Tagesstunden. Die Temperaturamplitude erhöht sich, was für ausgeprägtere Tages-Nacht-Unterschiede sorgt.

    Subjektive Wahrnehmung

    Der Tagesverlauf wirkt ausgeglichen mit angenehmer Wärme in der Sonne und spürbarer Kühlung in schattigen Bereichen. Abende sind deutlich kühler und erfordern wärmere Kleidung. Regenabschnitte können das Empfinden weiter dämpfen, während sonnige Phasen als angenehm und erholsam wahrgenommen werden. Insgesamt vermittelt der Monat ein wechselhaftes, aber überwiegend temperiertes Klima mit klar erkennbaren Tageszeiten.

    Praktische Einordnung

    Dieser Monat eignet sich für Kultur- und Stadtreisen, Wanderungen und fotografische Touren, bei denen kühle Morgen und milde Nachmittage vorteilhaft sind. Badefokus reduziert sich durch abgekühltes Wasser, sodass Aktivitäten an Land stärker in den Vordergrund treten. Einschränkungen ergeben sich durch häufiger auftretende Niederschläge und kühlere Nächte, daher sind wetterfeste Ausrüstung und flexible Terminplanung ratsam. Reisen profitieren von moderater Außentemperatur und geringerer Hitzebelastung.

    Klima Urmia im November

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    12 °C8 °C3 °C10 °C5 Std./Tag7 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im November zeigt Urmia eine deutliche Verschiebung zu kühleren und feuchteren Verhältnissen mit einem Monatsmaximum von 12 °C und einem Minimum von 3 °C bei einer mittleren Lufttemperatur von 7,5 °C. Die Wassertemperatur liegt bei etwa 10 °C, was eine merkliche Abkühlung des Gewässers anzeigt. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf rund 5 Std./Tag, während Regentage auf etwa 7 Tage/Monat ansteigen. Diese Kennzahlen belegen einen ausgeprägten Herbstcharakter mit geringerer solaren Einstrahlung, vermehrten Niederschlagsereignissen und zunehmender Temperaturvariabilität. Klimatisch ist November durch häufiger passagegestörte Luftmassen und eine Zunahme feuchter Perioden geprägt, die zu höherer Bodenfeuchte und reduziertem thermischen Komfort im Freien führen. Die Abkühlung des Wasserkörpers reflektiert die insgesamt rückläufige Wärmebilanz.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Wetter wirkt frisch bis kühl, sonnige Phasen sind kürzer und werden als mild empfunden. Schattige Bereiche und längere Aufenthalte im Freien führen rasch zu einem Gefühl von Kälte, besonders in den Morgen- und Abendstunden. Regenschauer erhöhen die Feuchtewahrnehmung und lassen das Klima gedrungener erscheinen. Insgesamt bestimmt ein eher gedämpftes, herbstlich-kühles Empfinden den Alltag.

    Praktische Einordnung

    Der Monat eignet sich für kulturhistorische Besuche, museale Aktivitäten und kurze Naturerkundungen, bei denen kühlere Bedingungen kein Hindernis darstellen. Badeaktivitäten sind wenig attraktiv, stattdessen stehen Innenprogramme und kürzere Außenexkursionen im Vordergrund. Einschränkungen ergeben sich durch häufigere Niederschläge und kühle Temperaturen, weshalb wetterfeste Bekleidung und flexible Pläne empfohlen werden. Für Naturfotografie und Landschaftsbeobachtungen bieten sich kontrastreiche, stimmungsvolle Bedingungen.

    Klima Urmia im Dezember

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    6 °C2 °C-3 °C5 °C4 Std./Tag9 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im Dezember weist Urmia winterliche Kenngrößen mit einem Monatsmaximum von 6 °C und einem Minimum von -2,5 °C bei einer mittleren Lufttemperatur von 1,8 °C auf. Die Wassertemperatur liegt bei etwa 5 °C. Die Sonnenscheindauer fällt weiter auf circa 3,5 Std./Tag, während Regentage mit etwa 9 Tage/Monat vergleichsweise häufig sind. Diese Parameter deuten auf eine Phase mit deutlich reduzierter Strahlungszufuhr, gehäufter Feuchtigkeitseinbringung und negativen Nächten hin, wodurch Frost- und kältere Bedingungen wahrscheinlicher werden. Klimatisch repräsentiert Dezember einen winterlich-kühlen Zustand mit niedriger Oberflächen- und Wassertemperatur, erhöhter Niederschlagswahrscheinlichkeit und reduzierter atmosphärischer Energiezufuhr. Die Kombination verstärkt die Bedeutung von wetterbedingten Einflüssen auf Transport und Außenaktivitäten.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt kalt und durchdringend, insbesondere in den Morgenstunden. Sonnige Phasen sind selten und bieten nur kurzzeitige Wärme. Schatten und nasse Oberflächen verstärken das Kälteempfinden. Nächte sind frostig und führen zu spürbarer Abkühlung, wodurch Aufenthalte im Freien schnell als unangenehm empfunden werden ohne entsprechende Kleidung. Insgesamt herrscht ein deutlich winterliches, ruhiges Aufenthaltsgefühl.

    Praktische Einordnung

    Reiseaktivitäten verlagern sich auf Innenprogramme, Kultur und kürzere Outdoorexkursionen mit entsprechender Ausrüstung. Outdoor-Anforderungen sollten hinsichtlich Kälteschutz und möglicher Nässe geplant werden. Einschränkungen betreffen längere Wanderungen und wasserbezogene Aktivitäten, die durch niedrige Wassertemperaturen und häufigere Niederschläge limitiert sind. Gleichzeitig bieten sich Möglichkeiten für ruhige Kulturaufenthalte und saisonale Beobachtungen bei reduzierter Besucherfrequenz.