Intro Bild zum Zielort:  Radom
Inhaltsverzeichnis

    Fakten zum Klima im Überblick

    Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.379 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.

    Wärmster Monat

    Juli

    Wärmster Monat ist Juli mit einer mittleren Lufttemperatur von 18,5 °C und maximalen Tageswerten von 24 °C; die Sonnenscheindauer bleibt in dieser Phase hoch.

    Kältester Monat

    Januar

    Kältester Monat ist Januar mit einem Monatsmittel von -3,5 °C und nächtlichen Tiefstwerten bis -6,5 °C; die Wassertemperatur liegt zu Jahresbeginn bei 0,5 °C.

    Sonnigster Monat

    Juni

    Sonnigster Monat ist Juni mit durchschnittlich 7,5 Std./Tag, was den stärksten Beitrag zur jährlichen Solarenergieausbeute liefert.

    Trockenster Monat

    Februar

    Trockenster Monat ist Februar mit 9 Tage/Monat an Niederschlag und reduzierter Sonnenscheindauer von 2,2 Std./Tag im Vergleich zum Sommer.

    Regenreichster Monat

    Juli

    Mit den meisten Regentagen präsentiert sich Juli mit 15 Tage/Monat, wodurch trotz hoher Temperaturen eine erhöhte Feuchte und konvektive Niederschlagsneigung besteht.

    Beste Reisezeit

    Am angenehmsten reist du von Mai bis Mitte September. Dann liegen die mittleren Temperaturen bei etwa 13,0-18,5°C, Tageshöchstwerte erreichen meist 19,0-24...

    Überblick

    Radom zeigt das typische Klima einer inneren Lage in Polen mit ausgeprägten Jahreszeiten und klar erkennbaren Übergängen zwischen kaltem Winter und warmem Sommer. Die Niederschlagsverteilung ist relativ gleichmäßig, wobei die sommerlichen Monate eine leichte Zunahme der Regentage aufweisen und die Sonnenscheindauer im Jahresverlauf markant ansteigt. Aus klimatischer Sicht prägen kalte, sonnenscheinarme Winterperioden und warme, vergleichsweise sonnige Sommermonate das Jahresbild. Diese Struktur beeinflusst Vegetationsfenster, Freizeitnutzung und die saisonale Verfügbarkeit von Wasseraktivitäten. Insbesondere die Entwicklung von Sonnenscheindauer und Wassertemperatur durch das Jahr liefert Hinweise auf die beste Reisezeit für unterschiedliche Aktivitäten. Die folgenden Abschnitte bieten eine analytische Einordnung der saisonalen Muster, konzentrieren sich auf Gradienten und Extremwerte und ordnen die monatlichen Verläufe in Bezug auf praxisrelevante Fragestellungen ein.

    Klimacharakteristik

    Das Klima in Radom ist durch deutliche saisonale Kontraste und eine moderate Sommerfeuchte gekennzeichnet. Die mittlere Lufttemperatur erreicht ihr Maximum im Hochsommer und ihr Minimum im Winter; der niedrigste Monatsmittelwert liegt bei -3,5 °C und der höchste Monatsmittelwert bei 18,5 °C. Die Wassertemperaturen folgen mit zeitlicher Verzögerung und bewegen sich zwischen 0,5 °C und 20,5 °C. Die Sonnenscheindauer variiert stark und reicht von 1 Std./Tag in der dunkelsten Jahreszeit bis zu 7,5 Std./Tag im hochsommerlichen Maximum. Die Verteilung der Regentage ist relativ gleichmäßig über das Jahr, mit einem Minimum von 9 Tage/Monat und einem Maximum von 15 Tage/Monat. Insgesamt ergibt sich ein Klima mit kalten, trockeneren Wintern, einem raschen Anstieg von Wärme und Sonnenstunden im Frühling, einer warmen und in Teilen feuchteren Sommerphase sowie einer vergleichsweise raschen Abkühlung und abnehmender Sonnenscheindauer im Herbst. Diese Charakteristika sind relevant für Landnutzung, Tourismusplanung und saisonale Risikoabschätzungen.

    Temperaturverlauf im Jahresvergleich

    Der Jahresgang der Lufttemperatur zeigt einen ausgeprägten Anstieg von späten Wintermonaten zu den Sommermonaten und eine vergleichsweise symmetrische Abkühlung im Herbst. Die tiefsten Nächte und die geringsten Monatsmittel treten im Januar auf, mit Minimumwerten bis zu -6,5 °C und einem Monatsmittel von -3,5 °C. Die höchsten mittleren Lufttemperaturen werden im Juli erreicht, mit einem Monatsmittel von 18,5 °C und täglichen Maxima um 24 °C. Der Übergang von Frühling zu Sommer verläuft relativ steil; bereits im Mai ist eine merkliche Erwärmung erkennbar, die bis Juni und Juli weiter ansteigt. Der Herbst ist durch eine schnellere Temperaturabsenkung gekennzeichnet als der langsame Anstieg im Frühjahr. Diese Dynamik beeinflusst Vegetationsperioden und die Energiemobilität der Region und ist für Planungen in Landwirtschaft und Infrastruktur von Bedeutung.

    Jahresverlauf der gemittelten Temperatur je Monat. Radom.
    Durchschnittliche Temperatur (°C): Jahresverlauf der gemittelten Temperatur je Monat.

    Sonnenscheindauer im Jahresverlauf

    Die Sonnenscheindauer weist einen deutlichen saisonalen Rhythmus mit minimalen Werten im Winter und maximalen Werten im Frühsommer auf. Im Dezember zeigt sich das Minimum mit 1 Std./Tag, während das Maximum im Juni mit 7,5 Std./Tag erreicht wird. Der Anstieg der Sonnenstunden vom frühen Frühling bis zum Juni ist ausgeprägt und unterstützt eine rasche Zunahme der atmosphärischen Erwärmung in dieser Phase. Nach dem Hoch im Frühsommer bleibt die Sonnenscheindauer in den Sommermonaten auf hohem Niveau und fällt ab Ende August kontinuierlich ab. Diese Verteilung ist relevant für Sonnenenergieprognosen, landwirtschaftliche Wachstumssimulationen und die Planung wetterabhängiger Außenaktivitäten.

    Monatliche Durchschnittswerte der täglichen Sonnenstunden im Jahresverlauf. Radom.
    Durchschnittliche Sonnenstunden (Std.): Monatliche Durchschnittswerte der täglichen Sonnenstunden im Jahresverlauf.

    Regentage und Niederschlagsmuster

    Die Anzahl der Regentage verteilt sich relativ gleichmäßig über das Jahr mit einer leichten Häufung in den Sommermonaten. Das trockenste Monatsmittel liegt im Februar bei 9 Tage/Monat, das feuchteste Monatsmittel im Juli bei 15 Tage/Monat. In der Übergangszeit von Frühling zu Sommer nimmt die Häufigkeit von Regentagen zu, was mit konvektiver Aktivität und länger andauernden Niederschlagsereignissen zusammenfällt. Die gleichmäßige Verteilung über die übrigen Monate bedeutet, dass längere Trockenperioden selten sind, jedoch im späten Winter und frühen Frühling die Gesamtfeuchte geringer ausfällt. Diese Merkmale sind relevant für hydrologische Abschätzungen, Bewässerungsplanung und das Risiko von sommerlichen Starkregenereignissen.

    Monatliche Durchschnittswerte der Regentage im Jahresverlauf. Radom.
    Durchschnittliche Regentage (Tage): Monatliche Durchschnittswerte der Regentage im Jahresverlauf.

    Wassertemperatur im Jahresverlauf

    Die Entwicklung der Wassertemperatur folgt einem verzögerten Verlauf gegenüber der Lufttemperatur und erreicht im Spätsommer ihr Maximum. Im Januar liegen die mittleren Wassertemperaturen bei 0,5 °C, während das Maximum im August bei 20,5 °C liegt. Die Anstiegsphase der Wassertemperatur beginnt im späten Frühjahr und setzt sich bis in den Hochsommer fort, sodass die wärmsten Monate typischerweise Juli und August sind. Nach dem Maximum erfolgt ein deutlicher Rückgang im Herbst. Diese saisonale Variation beeinflusst die Länge der Badesaison, das Verhalten aquatischer Organismen und die thermische Durchmischung von stehenden Gewässern in der Region.

    Monatliche Durchschnittstemperaturen des Wassers über das Jahr. Radom.
    Durchschnittliche Wassertemperatur (°C): Monatliche Durchschnittstemperaturen des Wassers über das Jahr.

    Klimaphasen des Jahres

    Winter

    Die Winterphase ist durch geringe Sonnenscheindauer, niedrige Luft- und Wassertemperaturen sowie mäßige Niederschlagszahlen geprägt. Typisch sind klare, kalte Perioden und gelegentliche milde Abschnitte; die Sonnenscheindauer liegt in der dunkelsten Zeit bei etwa 1 Std./Tag bis 2,2 Std./Tag. Die mittleren Lufttemperaturen sind negativ und erreichen ihr Jahrestief, begleitet von nächtlichen Tiefstwerten, die deutlich unter den mittleren Monatswerten liegen. Die Wassertemperaturen sind am Jahresanfang sehr niedrig und tragen zu einer verzögerten thermischen Reaktion von Gewässern bei. Insgesamt prägt diese Phase die Ruhe- und Erneuerungszeiten für Vegetation und definiert den Zeitraum mit dem höchsten Bedarf an Heizenergie.

    • Tiefstes Monatsmittel: -3,5 °C im Januar
    • Tiefste Nachttemperaturen bis -6,5 °C im Januar
    • Wassertemperatur im Januar 0,5 °C
    • Sonnenscheindauer im Dezember 1 Std./Tag
    • Regentage in der Winterphase typischerweise 10 bis 11 Tage/Monat

    Frühling

    Der Frühling ist durch einen raschen Anstieg von Temperatur und Sonnenscheindauer sowie eine steigende Aktivität der Vegetation gekennzeichnet. Sonnenscheindauer und Lufttemperatur nehmen deutlich zu, wodurch thermische Bedingungen für landwirtschaftliche und ökologische Prozesse günstig werden. Die Anzahl der Regentage bleibt moderat bis leicht erhöht, wobei wechselhaftes Wetter mit schnellen Umschwüngen zwischen milden und kühlen Tagen möglich ist. Die Wassertemperaturen beginnen zu steigen, reagieren jedoch verzögert im Vergleich zur Luft. Diese Phase bestimmt den Beginn der Wachstumsperiode und die verschobenen Zeitfenster für Feldarbeiten und Aussaat.

    • Mittlere Lufttemperatur im März 2,0 °C
    • Sonnenscheindauer im April 5 Std./Tag
    • Wassertemperatur im Mai 12,5 °C
    • Regentage im Mai 13 Tage/Monat
    • Anstieg der Sonnenscheindauer von März zu Mai von 3,8 Std./Tag auf 6,6 Std./Tag

    Sommer

    Die Sommerphase ist warm bis heiß und weist die höchste Sonnenscheindauer des Jahres sowie die größten Wassertemperaturen auf. Die heißesten und sonnenreichsten Bedingungen treten in diesem Zeitraum auf, begleitet von einer erhöhten Häufigkeit von Regentagen, die durch konvektive Niederschläge verursacht werden. Hohe Tagesmaxima und warme Nächte prägen das Wärmeangebot, das für Tourismus, Energieverbrauch und Ökosystemfunktionen relevant ist. Die Wassertemperaturen erreichen ihre Maxima und verlängern somit die Periode für wasserbasierte Freizeitaktivitäten. Insgesamt bietet diese Phase die klimatisch ergiebigsten Monate in Bezug auf Wärme und Sonnenstunden.

    • Höchstes Monatsmittel der Lufttemperatur 18,5 °C im Juli
    • Tägliche Maxima bis 24 °C im Juli
    • Sonnenscheindauer im Juni 7,5 Std./Tag
    • Wassertemperatur im August 20,5 °C
    • Höchste Anzahl an Regentagen 15 Tage/Monat im Juli

    Herbst

    Der Herbst ist durch eine relativ schnelle Abkühlung und abnehmende Sonnenscheindauer gekennzeichnet. Nach dem Sommerhoch kommt es zu einem markanten Rückgang der mittleren Luft- und Wassertemperaturen, wobei die Übergangszeit häufig wechselhaft verläuft. Die Zahl der Regentage nimmt tendenziell ab, bleibt aber auf einem mittleren Niveau, das regelmäßige Niederschläge ermöglicht. Diese Phase beeinflusst Erntezeiträume, die Stabilität von Böden und die Vorbereitung auf das Winterhalbjahr. Die abnehmende Sonnenscheindauer und sinkende Temperaturen reduzieren die vegetative Aktivität und führen zu einer geringeren biologischen Produktivität.

    • Mittlere Lufttemperatur im September 14,0 °C
    • Sonnenscheindauer im Oktober 3,2 Std./Tag
    • Wassertemperatur im Oktober 12,5 °C
    • Regentage im September 12 Tage/Monat
    • Abnahme der Sonnenscheindauer von August 6,4 Std./Tag auf November 1,8 Std./Tag

    Klima von Januar bis Dezember im Detail

    Klima Radom im Januar

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    -1 °C-4 °C-7 °C1 °C1 Std./Tag11 Tage/Monat
    Komplette Klimatabelle für Radom ansehen

    Klimatische Einordnung

    Für den Januar in Radom zeigt die Datenlage eine klare winterliche Prägung mit vergleichsweise niedrigen Tageshöchstwerten von -0,5 °C und nächtlichen Tiefstwerten von -6,5 °C. Das mittlere Monatsniveau liegt bei -3,5 °C und wird begleitet von einer geringen Sonnenscheindauer von 1,2 Std./Tag. Die Häufigkeit von Niederschlagsereignissen beträgt 11 Tage/Monat, was auf regelmäßige, oft gefrierende oder als Schnee auftretende Niederschläge hinweist. Die gemessene Wassertemperatur von 0,5 °C unterstreicht die ausgeprägte Kälte in offenen Gewässern. Zusammengenommen deuten die Parameter auf überwiegend geschlossene Wolkenfelder mit gelegentlichen klareren Phasen hin, in denen die Strahlung kurzzeitig ansteigt. Die Kombination aus tiefen Temperaturen, reduzierter Sonnenscheindauer und moderater Niederschlagshäufigkeit charakterisiert den Monat als kalte, stabil winterliche Periode mit wiederkehrenden Frostlagen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wirkt das Klima deutlich winterlich und kompakt. Tagesstunden bringen eine kühle, oft bei Bewölkung wenig kontrastreiche Stimmung, während sich bei klaren Phasen die Kälte schärfer anfühlt. Abends verstärkt sich das Gefühl von Kälte und die Umgebung wirkt ruhiger und gedämpfter. In Sonnenbereichen ist die Wahrnehmung weniger rau, Schattenpartien bleiben jedoch kalt und feucht. Die geringe Strahlung sorgt dafür, dass Aufenthalte im Freien kürzer ausfallen können und wärmende Kleidung dominierend bleibt. Der Gesamteindruck ist nüchtern und funktional, mit klarer Dominanz von kühler, stabiler Witterung.

    Praktische Einordnung

    Reisetätigkeiten im Januar sollten auf wintertaugliche Aktivitäten ausgerichtet sein. Stadterkundungen sind möglich, benötigen jedoch angepasste Kleidung und kürzere Außenaufenthalte. Outdoor-Aktivitäten, die lange Aufenthalte im Freien verlangen, sind anspruchsvoll und sollten auf wetterstabile Tage konzentriert werden. Kultur- und Museumsbesuche bieten sich als wetterunabhängige Alternativen an. Verkehrs- und Infrastrukturverhältnisse können bei Frost beeinflusst sein, weshalb planbare Pufferzeiten und flexible Tagesprogramme empfehlenswert sind. Die Reiseplanung profitiert von einer pragmatischen Ausrichtung auf Innenangebote und kurzen, wetterabhängigen Außenetappen.

    Klima Radom im Februar

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    1 °C-3 °C-6 °C1 °C2 Std./Tag9 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der Februar in Radom zeigt eine leichte milde Verschiebung gegenüber dem tiefsten Winter mit Tagesmaxima um 0,5 °C und nächtlichen Minimalwerten bei -5,5 °C. Das Monatsmittel liegt bei -2,5 °C, begleitet von einer moderat erhöhten Sonnenscheindauer von 2,2 Std./Tag. Die Anzahl der Niederschlagstage beträgt 9 Tage/Monat, was auf geringfügig trockenere Phasen gegenüber dem Januar hindeutet. Die Wassertemperatur von 0,8 °C bleibt knapp oberhalb des Gefrierpunkts und spricht für kalte Verhältnisse in Gewässern. Diese Konstellation weist auf eine Übergangsphase innerhalb des Winters hin, in der Temperaturamplituden zunehmen und sporadische Auflockerungen häufiger werden. Insgesamt ist der Monat geprägt von weiterhin winterlichen Bedingungen, aber mit ansteigender Tageshelligkeit und einer tendenziellen Zunahme kurzzeitiger Erwärmungen während klarerer Abschnitte.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag erscheint das Klima weniger drückend als im tiefsten Winter, gleichzeitig bleibt eine kühle Grundstimmung erhalten. Tagsüber bringt die zunehmende Helligkeit vereinzelte freundlichere Momente, während die Abende weiterhin klar und kalt wirken. Sonnenreiche Abschnitte vermitteln ein unmittelbar spürbares Wohlbefinden, Schattenbereiche bleiben jedoch hart von der Kälte geprägt. Die Temperaturdynamik führt zu wechselnden Eindrücken zwischen frostiger Ruhe und phasenweiser milderer Schärfe. Insgesamt entsteht das Bild eines Übergangswetters mit sprunghaften Unterschieden zwischen Sonnenschein und Bewölkung.

    Praktische Einordnung

    Für Reisen im Februar empfiehlt sich eine flexible Programmgestaltung mit Schwerpunkt auf innerstädtischen Angeboten und wetterunabhängigen Aktivitäten. Spaziergänge sind bei Sonnenschein angenehm, können bei anhaltender Bewölkung allerdings kurz und kühl sein. Landschaftsbeobachtungen sind möglich, setzen jedoch wetterangepasste Ausrüstung voraus. Outdoor-Sportarten mit längeren Expositionen sind nur eingeschränkt komfortabel und sollten auf stabile, klare Tage konzentriert werden. Verkehrliche Einflüsse durch winterliche Verhältnisse sind weiterhin möglich, weshalb Zeitpolster und wetterabhängige Alternativpläne sinnvoll sind.

    Klima Radom im März

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    6 °C2 °C-2 °C4 °C4 Std./Tag11 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der März markiert in Radom einen klaren Frühjahrsanstieg mit Tageshöchstwerten von 6 °C und nächtlichen Werten um -2 °C. Das Monatsmittel von 2 °C signalisiert einen Übergang zu milderen Verhältnissen, begleitet von einer erhöhten Sonnenscheindauer von 3,8 Std./Tag. Die Anzahl der Niederschlagstage liegt bei 11 Tage/Monat, was auf weiterhin regelmäßig auftretende, teils veränderliche Niederschlagsformen hinweist. Die Wassertemperatur von 3,5 °C reagiert verzögert auf die Luftanhebung, bleibt aber anfangs noch recht kühl. Die Kombination aus steigender Strahlungsbilanz und weiterhin vorhandener Feuchte führt zu einer höheren Variabilität der Tagesbedingungen: Phasen spürbarer Wärme in der Sonne wechseln mit kühleren, oft windigen Perioden. Die Werte deuten auf einen dynamischen Monatsverlauf mit ausgeprägten Tag-Nacht-Kontrasten und zunehmender Aktivität der bodennahen Erwärmung.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag vermittelt das Klima zunehmende Lebendigkeit durch längere helle Phasen, zugleich bleibt die Luft oft frisch. Tagsüber fühlt sich die Umgebung in sonnigen Abschnitten spürbar milder an, während schattige Bereiche und Nächte noch deutlich kühl wirken. Wechselnde Wetterlagen führen zu einem kontrastreichen Eindruck zwischen angenehmer Frühlingserwartung und vereinzelten Rückschlägen in Form kühler Winde. Die Wahrnehmung ist geprägt von gesteigerter Tendenz zu Aktivitäten im Freien, jedoch mit fortdauernder Notwendigkeit schützender Kleidung für Morgen- und Abendstunden.

    Praktische Einordnung

    März ist für Reisen mit ausgeprägter Naturbeobachtung und stadtkulturellem Fokus geeignet, wobei kurzfristige Wetterumschwünge einkalkuliert werden sollten. Tagesausflüge profitieren von zunehmender Helligkeit, sind aber oft wetterabhängig und erfordern flexible Planung. Aktivitäten, die lange Aufenthalte im Freien voraussetzen, sollten auf die wärmsten Tagesphasen konzentriert werden. Da Übergangsphasen möglich sind, sind kombinierte Programme aus Innen- und Außenangeboten ratsam, um wetterbedingte Einschränkungen zu minimieren.

    Klima Radom im April

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    13 °C8 °C2 °C7 °C5 Std./Tag12 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der April in Radom präsentiert eine deutlichere Frühjahrsentwicklung mit Tagesmaxima bei 13 °C und nächtlichen Minimalwerten um 2 °C. Das Monatsmittel von 7,5 °C geht einher mit einer signifikant höheren Sonnenscheindauer von 5 Std./Tag. Die Niederschlagshäufigkeit beträgt 12 Tage/Monat, was auf weiterhin regelmäßige, oft schauerartige Niederschläge verweist. Die Wassertemperatur liegt bei 7 °C und zeigt eine deutliche Erwärmung gegenüber dem Winter. Diese Konstellation weist auf eine Phase mit zunehmender thermischer Stabilität und gleichzeitig erhöhter konvektiver Aktivität hin. Die stärkere Sonneneinstrahlung fördert Bodenwärme und Vegetationsbeginn, während die noch vorhandenen nächtlichen Fröste lokal relevant bleiben können. Insgesamt charakterisiert der Monat einen instabilen, aber nach vorne gerichteten Klimaübergang vom späten Winter zum etablierten Frühling.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt im Alltag deutlich frühlingshafter, mit spürbarer Zunahme an Helligkeit und angenehmerer Wärme in Sonnenlagen. Schattenbereiche behalten jedoch oft noch eine frische Note. Morgendliche Kühle und gelegentliche Niederschlagsphasen reduzieren die Kontinuität des Außenerlebnisses, während sonnige Stunden deutlich zum Wohlbefinden beitragen. Abende sind moderat kühl und bedürfen leichter zusätzlicher Schichten. Die Atmosphäre ist geprägt von Aufbruch und verstärkter Aktivität in der Natur, kombiniert mit weiterhin variablen Tagesbedingungen.

    Praktische Einordnung

    April eignet sich gut für Kulturreisen, Spaziergänge und frühe Naturausflüge, wobei Programme wetterflexibel gestaltet werden sollten. Tagestouren in ländliche Gebiete bieten reizvolle Vegetationsbilder, können jedoch durch Schauer unterbrochen werden. Aktivitäten, die lange, durchgehende Wärme erfordern, sind noch eingeschränkt und profitieren von einer Ausrichtung auf die sonnigeren Stunden des Tages. Für Veranstaltungsplanungen sind wetterfeste Alternativen und kurzfristige Anpassungsmöglichkeiten zu empfehlen.

    Klima Radom im Mai

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    19 °C13 °C7 °C13 °C7 Std./Tag13 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im Mai zeigt Radom eine klare Stabilisierung des Frühjahrs mit Tageshöchstwerten von 19 °C und nächtlichen Tiefstwerten von 7 °C. Das Monatsmittel liegt bei 13 °C und korreliert mit einer erhöhten Sonnenscheindauer von 6,6 Std./Tag. Die Häufigkeit von Niederschlagsereignissen beträgt 13 Tage/Monat, was auf regelmäßige, teils gewittrig geprägte Schauer hinweisen kann. Die Wassertemperatur von 12,5 °C spiegelt die merkliche thermische Anhebung der Oberflächengewässer wider. Diese Werte beschreiben einen Monat mit signifikanter Wärmeakkumulation am Tag, zunehmender Vegetationsdynamik und verstärkter Konvektion. Die Balance aus sonnigen Intervallen und schaueranfälligen Phasen prägt das Klimabild, wobei die Tage überwiegend mild bis warm wirken und Nächte zunehmend moderat ausfallen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag vermittelt das Klima ein deutliches Gefühl von Frühlingserfolg und angenehmer Aufenthaltsqualität im Freien. Tagsüber ist die Wärme in Sonnenbereichen spürbar und fördert Aktivitäten im Freien, während schattige Stellen als erfrischend empfunden werden. Abende sind überwiegend mild und ermöglichen längere Außenaufenthalte. Gelegentliche, kurzzeitige Schauer schaffen wechselnde Eindrücke, schmälern jedoch nicht die Gesamteindruck von Aufbruch und gesteigerter Outdoor-Tauglichkeit. Die Stimmung ist geprägt von aktiver Nutzung des Freiraums und höherer Komfortwahrnehmung bei Tagesaktivitäten.

    Praktische Einordnung

    Mai ist günstig für vielfältige Reisearten, einschließlich aktiver Naturerlebnisse, Rad- und Wandertouren sowie kultureller Stadtaufenthalte. Tagesprogramme profitieren von längeren hellen Phasen und angenehmer Wärme, wobei punktuelle Schauer in die Planung integriert werden sollten. Outdoor-Veranstaltungen sind gut realisierbar, setzen jedoch wetterabhängige Flexibilität voraus. Für längere Aufenthalte im Freien empfiehlt sich eine Staffelung der Aktivitäten auf die temperierten Tageszeiten kombiniert mit wetterfesten Alternativen für mögliche Niederschlagsphasen.

    Klima Radom im Juni

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    23 °C17 °C11 °C17 °C8 Std./Tag14 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der Juni in Radom kennzeichnet den Übergang zum Sommer mit Tagesmaxima von 22,5 °C und nächtlichen Minimalwerten bei 11 °C. Das Monatsmittel beträgt 16,8 °C und ist gekoppelt an eine hohe Sonnenscheindauer von 7,5 Std./Tag. Die Niederschlagstage belaufen sich auf 14 Tage/Monat, was auf häufigere, teils gewittrig geprägte Schauer hindeutet. Die Wassertemperatur von 17 °C signalisiert eine deutliche Erwärmung der Gewässer, die Freizeitnutzer begünstigt. Diese Konstellation beschreibt einen Monat mit insgesamt warmen Tagesbedingungen, starker Einstrahlung und gleichzeitig verstärkter atmosphärischer Instabilität, die zu lokalen Niederschlägen führen kann. Das Klima ist damit sowohl für ausgedehnte Tagesaktivitäten als auch für kurzfristige, wetterbedingte Einschränkungen relevant.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima erscheint tagsüber warm und sonnenreich, wodurch Präsenzzeiten im Freien als angenehm empfunden werden. Schattenplätze bieten spürbare Erleichterung, insbesondere während intensiver Sonneneinstrahlung. Abende sind mild und unterstützen längere Außenaktivitäten. Periodisch auftretende Schauer verändern die Wahrnehmung kurzfristig und führen zu abrupten Übergängen zwischen trockenen, warmen Phasen und feuchteren Intervallen. Insgesamt herrscht ein ausgewogenes Sommergefühl mit gelegentlichen Unterbrechungen durch wetterbedingte Ereignisse.

    Praktische Einordnung

    Juni eignet sich für vielfältige Sommerreisen, darunter Badetourismus, Wassersport, ausgedehnte Wanderungen und Stadterkundungen unter freiem Himmel. Programme können umfangreich geplant werden, sollten jedoch mögliche Schauer und Gewitterphasen berücksichtigen. Für mehrtägige Outdoor-Aktivitäten sind flexible Zeitfenster und wetterabhängige Alternativen zu empfehlen. Die Kombination aus hoher Strahlung und moderater Gewitterneigung macht den Monat attraktiv für Tagesreisen, erfordert jedoch eine adaptive Planung hinsichtlich kurzfristiger Niederschlagsereignisse.

    Klima Radom im Juli

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    24 °C19 °C13 °C20 °C7 Std./Tag15 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Juli zeigt in Radom das sommerliche Maximum mit ausgeprägter Wärme und hoher Sonnenscheindauer. Die Tageshöchstwerte erreichen typischerweise 24 °C, während die Nächte um 13 °C liegen und damit eine deutliche Tag-Nacht-Span- ne erzeugen. Die mittlere Lufttemperatur liegt bei 18,5 °C. Die mittlere Oberflächentemperatur des Wassers beträgt circa 20 °C, wodurch Seen und Flüsse für Freizeitnutzung gut geeignet sind. Mit durchschnittlich 7,4 Std./Tag Sonne ist die Einstrahlung hoch, gleichzeitig treten häufig Schauer oder Gewitter auf, wie die rund 15 Tage/Monat mit Niederschlag anzeigen. Zusammengenommen ergibt sich ein kräftiger sommerlicher Energieüberschuss bei phasenweiser Konvektion, was zu warmen, sonnenreichen Abschnitten mit sporadischen, teils kräftigen Niederschlägen führt. Diese Kombination begünstigt schnelle Aufheizung am Tag, angenehme Abkühlung in der Nacht und eine relativ warme Wassertemperatur für Schwimm- und Wassersportaktivitäten.

    Subjektive Wahrnehmung

    Tageszeiten wirken deutlich unterschiedlich. Tagsüber wird die Atmosphäre als warm und freundlich empfunden, Sonnenplätze strahlen Wärme, während schattige Bereiche deutlich angenehmer sind. Abends nimmt die Wärme spürbar ab und es entsteht eine mildere, entspanntere Stimmung. Gewitter oder kurze Schauer können plötzlich die Helligkeit dämpfen und für frische Luft sorgen. Das Wasser wirkt einladend und trägt zu einem sommerlichen Empfinden bei. Insgesamt vermittelt die Zeit einen klaren Sommereindruck mit ausgeprägter Tagessonne und kühler werdenden Nächten.

    Praktische Einordnung

    Die Bedingungen eignen sich gut für klassische Sommereisen, Aktivitäten im Freien und Wassersport. Städtereisen profitieren von langen, hellen Tagen, während aktive Outdoorprogramme wie Radfahren und Wandern von stabilen Phasen mit Sonne profitieren. Kurzfristige Schauer erfordern flexible Tagespläne und geeignete Kleidung für wechselhafte Verhältnisse. Für Erholung am Wasser sind die Verhältnisse günstig. Einschränkungen betreffen vor allem die Möglichkeit von lokalen Gewittern und gelegentlichem Niederschlag, weshalb Programme mit Alternativen für regnerische Abschnitte empfohlen werden.

    Klima Radom im August

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    24 °C18 °C13 °C21 °C6 Std./Tag14 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    August zeigt eine leichte Abkühlung gegenüber dem Vormonat bei noch deutlich sommerlichem Charakter. Die maximalen Luftwerte liegen bei 23,5 °C, minimale Werte bei 12,5 °C und die durchschnittliche Lufttemperatur bewegt sich um 18 °C. Die mittlere Wassertemperatur liegt bei etwa 20,5 °C, was Badeaktivitäten weiterhin fördert. Die Sonnenscheindauer beträgt im Mittel 6,4 Std./Tag, begleitet von rund 14 Tagen/Monat mit Niederschlag. Im Vergleich zum Juli lässt die Einstrahlung moderat nach, zugleich bleiben konvektive Niederschläge präsent. Die Verteilung der Energie führt zu warmen Tagen mit abkühlenden Nächten und einer insgesamt etwas reduzierten Häufigkeit sehr heißer Abschnitte. Die Kombination aus weiterhin warmem Wasser und leicht rückläufiger Sonnenbilanz markiert den Übergang vom Hochsommer zum Spätsommer.

    Subjektive Wahrnehmung

    Die Wahrnehmung bleibt überwiegend sommerlich, jedoch mit einer spürbaren Abschwächung der Hitzeintensität gegenüber dem Hochsommer. Sonnenreiche Phasen wirken angenehm warm, Schattenbereiche bringen Erleichterung. Abende und Nächte empfinden Bewohner und Gäste als merklich kühler als die Tagesstunden, sodass zusätzliche Bekleidung sinnvoll erscheint. Das Wasser vermittelt weiterhin ein angenehmes Badegefühl. Insgesamt entsteht ein Eindruck von spät- sommerlicher Reife mit ausgeglichener Balance zwischen Wärme und Frische.

    Praktische Einordnung

    Der Zeitraum eignet sich für Strandaufenthalte, Kultur- und Aktivreisen bei noch guten Witterungsbedingungen. Wandertouren und Radtouren profitieren von moderater Wärme und weniger extremen Temperaturen. Wassersport bleibt attraktiv durch weiterhin angenehme Wassertemperaturen. Reiseplaner sollten kurze Niederschlagsphasen einkalkulieren und flexible Programme vorsehen. Dienstleistungen und touristische Infrastruktur sind in der Regel verfügbar, es empfiehlt sich jedoch, Abend- und Nachtkleidung einzuplanen, da die Temperaturen nach Sonnenuntergang deutlich abnehmen.

    Klima Radom im September

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    19 °C14 °C9 °C17 °C5 Std./Tag12 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    September markiert den Übergang zum Herbst mit deutlicher Abkühlung und reduzierter Sonnenscheindauer. Die maximalen Luftwerte liegen bei 19 °C, die minimalen bei 9 °C und die mittlere Lufttemperatur beträgt etwa 14 °C. Die mittlere Wassertemperatur fällt auf rund 17 °C, sodass Wasseraktivitäten weniger warm wirken. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf circa 4,8 Std./Tag, parallel treten rund 12 Tage/Monat mit Niederschlag auf. Diese Werte deuten auf abnehmende atmosphärische Einstrahlung und längere, kühler werdende Nächte hin. Die abklingende Wärme kombiniert mit gelegentlicher Niederschlagsneigung fördert eine raschere Herbstentwicklung, sichtbar an fallender mittlerer Temperatur und verringerter thermischer Energie im System.

    Subjektive Wahrnehmung

    Die Tageswärme wirkt gemäßigt und oft angenehm, während die Abende spürbar frischer werden und ein klarer Herbstcharakter eintritt. Sonnenabschnitte liefern noch angenehme Helligkeit, doch Schatten und Wolken erzeugen kühlere Empfindungen. Das Wasser wirkt deutlich kühler und weniger einladend für längere Aufenthalte. Insgesamt entsteht ein Eindruck erhöhter Frische und größerer Variabilität zwischen sonnigen und trüben Abschnitten.

    Praktische Einordnung

    Die Bedingungen eignen sich gut für kulturorientierte Reisen, Stadtbesichtigungen und moderate Wanderungen ohne ausgeprägte Hitzebelastung. Baden und intensive Wassersportaktivitäten werden weniger attraktiv, wohingegen Natur- und Landschaftsbeobachtungen von klarer Luft und beginnender Laubfärbung profitieren. Wetterwechsel sind häufiger, daher sind flexible Programmpunkte und schichtbare Bekleidung ratsam. Verkehrs- und Serviceangebote bleiben in der Regel stabil, es empfiehlt sich jedoch, Aktivitäten im Freien entsprechend den tageszeitlichen Unterschieden zu planen.

    Klima Radom im Oktober

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    14 °C9 °C4 °C13 °C3 Std./Tag11 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Oktober steht für den fortschreitenden Herbst mit deutlichem Rückgang von Temperatur und Sonnenscheindauer. Die maximalen Luftwerte erreichen etwa 13,5 °C, die minimalen liegen bei 4 °C und die mittlere Lufttemperatur liegt bei rund 8,8 °C. Die mittlere Wassertemperatur beträgt circa 12,5 °C, sodass Wasserflächen deutlich abgekühlt sind. Die Sonnenscheindauer reduziert sich weiter auf etwa 3,2 Std./Tag, bei ungefähr 11 Tagen/Monat mit Niederschlag. Diese Kombination weist auf eine stabile herbstliche Abkühlung hin, begleitet von kürzeren Tagen und häufigerer Bewölkung. Die verringerte thermische Zuführung und die kühleren Nächte begünstigen raschere Laubverfärbung und eine länger andauernde bodennahe Abkühlung, wodurch sich die Vegetations- und Freiluftbedingungen deutlich verändern.

    Subjektive Wahrnehmung

    Die Atmosphäre wirkt autumnal kühl und gedämpft. Tagesabschnitte können sonnig und mild erscheinen, während Morgen- und Abendstunden deutlich frischer sind und ein klarer Bedarf an wärmerer Kleidung besteht. Wolken und Nässe tragen zu einer gedämpften Helligkeit bei. Aktivitäten im Freien werden angenehmer, wenn sie an die wechselhaften Abschnitte angepasst sind. Insgesamt entsteht ein ruhiger, kontemplativer Eindruck der Jahreszeit.

    Praktische Einordnung

    Die Phase eignet sich für kulturelle Angebote, Museumsbesuche und ruhige Landschaftsbeobachtungen. Wanderungen sind möglich, benötigen jedoch wetterfeste Kleidung und geeignete Schuhware für feuchte Böden. Schwimmen und intensive Wassersportarten sind weniger empfehlenswert. Veranstaltungsplanung sollte mögliche Niederschlagsphasen berücksichtigen und Indoor-Alternativen vorsehen. Für Reisende, die Ruhe und herbstliche Stimmung suchen, bietet die Zeit gute Voraussetzungen, während Aktivitäten, die auf längere Tageshelligkeit angewiesen sind, eingeschränkt sein können.

    Klima Radom im November

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    7 °C3 °C-1 °C7 °C2 Std./Tag11 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    November führt die Abkühlung Richtung Winter weiter und zeigt deutlich reduzierte Sonnenscheindauer und niedrigere Temperaturen. Die Tageshöchstwerte liegen bei etwa 7 °C, die Tiefstwerte bei rund -1 °C und die mittlere Lufttemperatur beträgt circa 3 °C. Die mittlere Wassertemperatur fällt auf etwa 7 °C. Die Sonnenscheindauer liegt bei ungefähr 1,8 Std./Tag, bei etwa 11 Tagen/Monat mit Niederschlag. Dieses Profil entspricht einer Übergangsphase mit häufigerer Bewölkung, kühleren Nächten mit gelegentlichen Frösten und einer abnehmenden bodenwärme. Die klimatologische Entwicklung begünstigt erhöhte Feuchtigkeit und längere Phasen mit reduziertem Strahlungsangebot, was eine spürbare Veränderung der Außenbedingungen und Vegetationsruhe zur Folge hat.

    Subjektive Wahrnehmung

    Die Wahrnehmung ist von Kälte und Feuchte geprägt. Tage können grau und gedämpft erscheinen, während Morgenstunden oft frostig wirken und eine klare, kühle Luft vorherrscht. Die Sonnenscheindauer ist kurz, sodass Helligkeit und Wärme selten kombiniert auftreten. Innenräume werden als angenehm warm empfunden im Kontrast zum Außeneindruck. Insgesamt vermittelt die Zeit einen deutlichen Vorwintercharakter mit sachlicher, nüchterner Stimmung.

    Praktische Einordnung

    Für Städtereisen mit Fokus auf Kultur und Gastronomie bietet die Zeit Vorteile durch geringere Besucherzahlen und ausgeprägte Indoor-Angebote. Outdoor-Aktivitäten sind möglich, erfordern jedoch robuste, witterungsbeständige Ausrüstung und Vorsicht bei Frost oder nassen Wegen. Bade- und Wassersportaktivitäten sind nicht empfehlenswert. Verkehrliche Beeinträchtigungen durch spätere Winterbedingungen sind möglich, daher sind flexible Planungen und verlässliche Reiseverbindungen zu berücksichtigen.

    Klima Radom im Dezember

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    3 °C-2 °C-6 °C3 °C1 Std./Tag10 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Dezember kennzeichnet den Eintritt in die winterliche Phase mit subnuller Durchschnittstemperatur und sehr kurzer Sonnenscheindauer. Die Tageshöchstwerte erreichen etwa 2,5 °C, die Nächte fallen auf circa -5,5 °C und die mittlere Lufttemperatur liegt bei etwa -1,5 °C. Die mittlere Wassertemperatur beträgt rund 2,5 °C. Die Sonnenscheindauer ist sehr gering, mit ungefähr 1 Std./Tag, während ungefähr 10 Tage/Monat Niederschlag auftreten. Diese Verhältnisse deuten auf häufige Kälteperioden, mögliche Frosttage und reduzierte thermische Energie im System hin. Die Kombination aus niedrigen Temperaturen, schwacher solaren Einstrahlung und anhaltender Feuchte steigert die Wahrscheinlichkeit für Bodenfrost und saisonale Stabilisierung in Richtung winterlicher Bedingungen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Die Atmosphäre wirkt klar und kalt. Tageslicht ist knapp, wodurch Aktivitäten im Freien kürzer erscheinen. Die Luft empfindet man als scharf und kühl, besonders in exponierten Lagen. Innenräume bieten den nötigen Wärmekontrast. Schnee oder Reif können die Umgebung optisch verändern und die Wahrnehmung von Kälte verstärken. Insgesamt tritt ein ruhiger, winterlicher Charakter mit prägnantem Kälteempfinden auf.

    Praktische Einordnung

    Die Bedingungen sind für winterliche Städtereisen und saisonale Veranstaltungen geeignet, vorausgesetzt, die Reise ist auf kältere Verhältnisse vorbereitet. Outdoor-Aktivitäten erfordern warme, isolierende Kleidung und gut rutschende Schuhwerk. Wassersport und Baden sind nicht angebracht. Winterbedingte Einschränkungen im Verkehrs- und Versorgungsbereich sollten berücksichtigt werden, ebenso wie die Notwendigkeit einer angepassten Planung für wetterbedingte Änderungen.