Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.523 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat
Der wärmste Monatsmittelwert tritt im Juli auf und erreicht 18,5 °C, wodurch sich die kürzere, aber spürbar mildere Sommerperiode auszeichnet.
Kältester Monat
Der tiefste Monatsmittelwert wird im Februar verzeichnet mit -6 °C, was die ausgeprägte Kältephase und eisnahe Bedingungen an der Küste reflektiert.
Sonnigster Monat
Die höchste durchschnittliche Sonnenscheindauer wird im Mai gemessen und beträgt 7,5 Std./Tag, was die Phase mit maximaler Einstrahlung kennzeichnet.
Trockenster Monat
Die geringste Zahl an Niederschlagstagen tritt im Februar auf mit 10 Tage/Monat, was eine relative, jedoch geringe Abweichung von den übrigen Monaten darstellt.
Regenreichster Monat
Der höchste Wert an Niederschlagstagen wird im August erreicht mit 13 Tage/Monat, was auf eine leicht erhöhte Niederschlagswahrscheinlichkeit in der Spätsommerperiode hinweist.
Beste Reisezeit
Die angenehmste Reisezeit liegt von Mai bis September. Dann erwarten dich Ø 12,5 bis 18,5°C, die meisten Sonnenstunden von 5,0 bis 7,5 h und vergleichsweis...
Überblick
Lomonossow liegt an der Südküste des Finnischen Meerbusens und zeigt ein deutliche maritime Prägung mit markanten jahreszeitlichen Wechseln. Die Klimavorherrschaft wird durch kalte, schneereiche Winter und vergleichsweise kurze, aber relativ milde Sommer bestimmt. Übergangszeiten sind geprägt von schnellen Temperatur- und Schichtungsänderungen in der Luft und im Wasser. Die Sonnenscheindauer variiert deutlich zwischen den Jahreszeiten und beeinflusst die verfügbare Wärmeenergie für Land und Meer. Niederschlagsereignisse verteilen sich über das Jahr, ohne eine deutlich ausgeprägte Trockenzeit. Die saisonale Entwicklung ist relevant für Aktivitäten an der Küste, für Verkehrsinfrastruktur und für die ökologische Dynamik in Küstengewässern. Daraus ergibt sich ein Klima mit deutlichen Einschränkungen für ganzjährige Freiluftnutzung, zugleich aber mit klar definierbaren Perioden mit besseren meteorologischen Bedingungen für Tourismus und Forschung.
Klimacharakteristik
Das Klima von Lomonossow ist durch starke saisonale Schwankungen geprägt, die von der Lage am Finnischen Meerbusen bestimmt werden. Die mittleren Lufttemperaturen reichen von einem winterlichen Minimum bis zu einem Sommermaximum, was zu einer ausgeprägten saisonalen Thermik führt. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer variiert zwischen 0,8 Std./Tag im Tiefpunkt und 7,5 Std./Tag im Maximum und steuert damit direkt die Strahlungsbilanz und das terrestrische Erwärmungspotenzial. Die Anzahl der Niederschlagstage bleibt vergleichsweise konstant und liegt überwiegend zwischen 10 Tage/Monat und 13 Tage/Monat, was auf eine gleichmäßige Verteilung von Regen und Schnee hinweist. Die Wassertemperatur zeigt eine ähnliche saisonale Struktur wie die Luft, mit eisbedeckten oder knapp über dem Gefrierpunkt liegenden Werten im Winter und einer begrenzten Badeperiode im Sommer. Insgesamt resultiert daraus ein küstennahes Übergangsklima mit deutlicher jahreszeitlicher Steuerung von Niederschlag, Sonnenschein und Meeresbedingungen.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Die Jahresganglinie der Lufttemperatur zeigt einen klaren Wintertiefstand und einen kompakten Sommergipfel. Der küstennahe Einfluss des Meeres mildert extreme Maxima, sorgt jedoch nicht für ganzjährige Wärme. Die kälteste Phase tritt typischerweise gegen Ende des Winters auf, während die wärmste Phase in der Hochsommerperiode erreicht wird. Der Anstieg von Frühling zu Sommer erfolgt relativ rasch über wenige Monate, gefolgt von einem allmählicheren Abklingen im Herbst. Diese Abfolge ist relevant für Vegetationsentwicklung und für den Zeitraum, in dem Außenaktivitäten ohne umfangreiche Schutzmaßnahmen möglich sind. Die Spannweite zwischen winterlichem Mittel und sommerlichem Mittel unterstreicht die Notwendigkeit saisonal abgestimmter Planung in Infrastruktur und Logistik an der Küste.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Das Muster der Sonnenscheindauer zeigt ausgeprägte Unterschiede zwischen Winter und späten Frühlingmonaten. Die geringsten Werte finden sich in der tiefen Jahreszeit mit weniger als 1 Std./Tag, während die höchsten Einstrahlungswerte in der Übergangs- bis Frühsommerzeit liegen und dort über 7 Std./Tag erreichen. Diese Variation beeinflusst direkt die potenzielle Erwärmung der Oberfläche und die effektive Tageslänge für Außenaktivitäten. Für Planungen von Energieerzeugung, Landwirtschaft und touristischen Angeboten sind die Monate mit erhöhter Sonnenscheindauer besonders relevant. Insgesamt sind Perioden mit hoher Einstrahlung relativ kurz, was die saisonale Zeitfenster für witterungsabhängige Vorhaben begrenzt.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die monatliche Häufigkeit von Niederschlagstagen ist in Lomonossow vergleichsweise gleichmäßig verteilt. Werte bewegen sich überwiegend um zehn bis dreizehn Tage pro Monat, ohne ausgeprägte Trockenperiode. Diese gleichmäßige Verteilung bedeutet, dass Baustellen, Verkehrsplanungen und Freiluftveranstaltungen das ganze Jahr über mit einer moderaten Wahrscheinlichkeit für Niederschlag kalkulieren müssen. In den Sommermonaten zeigen sich leichte Schwankungen mit gelegentlich höheren Häufigkeiten, die lokale Periode mit erhöhtem Regenrisiko definieren. Insgesamt spricht die Verteilung für ein feuchtes Küstenklima mit regelmäßig wiederkehrenden Niederschlagsereignissen.
Wassertemperatur im Jahresverlauf
Die mittlere Wassertemperatur am Küstenbereich folgt einer saisonalen Entwicklung von eisnahen Bedingungen im Winter zu einem begrenzten sommerlichen Maximum. Wintermonate zeigen Werte um oder knapp unter dem Gefrierpunkt, sodass Eisphasen möglich sind. In der Sommerperiode steigt die mittlere Wassertemperatur deutlich an, erreicht aber nur für eine kurze Zeiträume Werte, die für ruhige Badeaktivität geeignet sind. Die sukzessive Erwärmung ab Frühling und die Abkühlung im Herbst sind relativ schnell, sodass die Periode mit moderaten Wassertemperaturen räumlich und zeitlich eingeschränkt bleibt. Diese Dynamik beeinflusst marine Ökosysteme, die Erholungsnutzung und saisonale Schifffahrtsbedingungen.
Klimaphasen des Jahres
Kalte Jahresperiode
Die kalte Jahresperiode umfasst die Monate mit den niedrigsten Luft- und Wassertemperaturen sowie der geringsten Sonnenscheindauer. Die thermische Inversion und die Neigung zu Eisbildung im Küstenbereich sind typische Merkmale dieser Phase. Niederschlag fällt überwiegend in Form von Schnee oder gefrierendem Regen, die Anzahl der Niederschlagstage bleibt jedoch im Monatsvergleich moderat. Die geringe Einstrahlung begrenzt die Tageserwärmung und verlängert die Zeiträume mit stabilen Frostbedingungen. Diese Phase hat direkte Auswirkungen auf Verkehrssicherheit, Energiebedarf und auf die saisonalen Lebenszyklen von Flora und Fauna entlang der Küste.
- Die geringste mittlere Sonnenscheindauer beträgt 0,8 Std./Tag im Dezember.
- Der kälteste Monatsmittelwert der Lufttemperatur beträgt -6 °C im Februar.
- Die mittlere Wassertemperatur liegt im Winter nahe -1 °C im Januar.
Frühjahrsaufheizung
Die Übergangsphase im Frühling ist durch einen schnellen Anstieg der mittleren Luft- und Wassertemperaturen sowie durch eine deutlich steigende Sonnenscheindauer gekennzeichnet. Schmelzprozesse an Land und im Küstenbereich setzen ein, wodurch sich die Stabilität der bodennahen Schichten verändert. Niederschlagsereignisse bleiben regelmäßig, aber die Form wandelt sich von Schnee zu Regen. Die zunehmende Einstrahlung begünstigt Boden- und Wassererwärmung, was die Vegetationsentwicklung beschleunigt und die nautische Saisonalität vorbereitet.
- Die mittlere Sonnenscheindauer steigt auf 4,5 Std./Tag im März und erreicht 7,5 Std./Tag im Mai.
- Die mittlere Lufttemperatur liegt im April bei 6,5 °C.
- Die mittlere Wassertemperatur steigt von -0,5 °C im März auf 5,5 °C im Mai.
Gemäßigte Sommerperiode
Die Sommerperiode ist kurz, aber relativ mild, mit dem jährlichen Maximum an mittleren Luft- und Wassertemperaturen. Die Sonnenscheindauer bleibt hoch, jedoch sind Gewitter und regenreiche Tage nicht ungewöhnlich. Das Meer erreicht seine höchsten Monatsmittelwerte, die jedoch moderat bleiben und eine kurze Badesaison ermöglichen. Diese Phase ist die wichtigste für touristische Nutzung und für biologische Produktionsspitzen in terrestrischen und marinen Systemen. Gleichzeitig erfordert die Variabilität in Niederschlagshäufigkeit Flexibilität in Betriebs- und Sicherheitsplanung.
- Der höchste mittlere Luftwert liegt bei 18,5 °C im Juli.
- Die mittlere Wassertemperatur erreicht 16,5 °C im Juli.
- Die mittlere Sonnenscheindauer liegt im Juni bei 6,8 Std./Tag.
- Der höchste Wert der Niederschlagstage beträgt 13 Tage/Monat im August.
Herbstliche Abkühlung
Die Herbstphase ist durch einen stabilen Rückgang von Luft- und Wassertemperaturen sowie einer abnehmenden Sonnenscheindauer gekennzeichnet. Die Übergänge verlaufen weniger abrupt als im Frühjahr, die Tage werden kürzer und die Wahrscheinlichkeit für Frost und erste Eisbildungen steigt gegen Ende der Phase. Niederschlagsfrequenz bleibt moderat, sodass Feuchtigkeitsbedingungen das Landschaftsbild prägen. Diese Phase ist relevant für Ernteabschlüsse, für die Vorbereitung auf frostbedingte Risiken und für die Reduktion mariner Aktivitäten.
- Die mittlere Lufttemperatur liegt im Oktober bei 6,5 °C.
- Die mittlere Wassertemperatur beträgt 12 °C im September.
- Die mittlere Sonnenscheindauer sinkt im November auf 1,5 Std./Tag.
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Lomonossow im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| -3 °C | -6 °C | -9 °C | -1 °C | 2 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Januar dominiert ein markanter Wintercharakter mit klaren Kaltluftlagen. Die Tageshöchstwerte liegen um -2,5 °C, während die Tiefstwerte bei -8,5 °C verankert sind, sodass die Monatsmitteltemperatur bei -5,5 °C liegt. Die Sonnenscheindauer ist gering und beträgt etwa 1,5 Std./Tag, was kurze helle Phasen bei ansonsten langen Dämmerungszeiten bedeutet. Niederschlagsereignisse verteilen sich auf rund 11 Tage/Monat und treten überwiegend als Schnee oder gefrorener Niederschlag auf. Die Wassertemperatur verweist mit -1 °C auf durchgehend eisnahen Zustand und beeinflusst Küstennahe Wärmeflüsse. Insgesamt zeigt der Monat ein typisches winterliches Energieungleichgewicht zwischen kalter Luftmasse und limitiertem solaren Eintrag, wodurch bodennahe Kälte persistent bleibt und konvektive Auflockerungen selten längere milde Episoden zulassen.
Subjektive Wahrnehmung
Der Alltag wirkt überwiegend kalt und gedämpft. Tagsüber ist die Luft scharf und klar, das Sonnenlicht erreicht nur kurze Phasen, sodass Außenaufenthalte kühl bleiben. Am Abend verstärkt sich die Kälte, die Umgebung erscheint ruhiger und gedämpfter. In Schattenlagen bleibt die Kälte intensiv spürbar, sonnige Momente bieten jedoch einen spürbaren, aber kurzlebigen Kontrast. Die Kombination aus kalter Luft und geringer Sonneneinstrahlung erzeugt ein ausgeprägtes Kältegefühl.
Praktische Einordnung
Reisen im Januar orientieren sich an Aktivitäten mit Winterausrüstung und an kurzen Außengängen. Mobilität kann durch gefrorene Oberflächen und gelegentlichen gefrierenden Niederschlag beeinträchtigt werden. Küstennahe Freizeitaktivitäten am Wasser sind wegen der eisnahen Bedingungen eingeschränkt. Für kultur- und museale Angebote sowie gut vorbereitete Ausflüge ist der Monat geeignet, für längerfristige Strand- oder Badeaufenthalte ungeeignet.
Klima Lomonossow im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| -3 °C | -6 °C | -9 °C | -1 °C | 3 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Februar setzt den winterlichen Charakter fort, mit Tagesmaximum um -3 °C und Nächten um -9 °C, sodass die Monatsmitteltemperatur bei -6 °C liegt. Die Sonnenscheindauer steigt moderat auf rund 2,8 Std./Tag, was etwas mehr helle Stunden bringt, aber noch keinen erheblichen Energiezufluss ermöglicht. Niederschlag verteilt sich auf circa 10 Tage/Monat und bleibt überwiegend gefroren oder als grobkörniger Schnee bestehen. Die Wassertemperatur von -1 °C unterstreicht anhaltende Kälte entlang der Küste und limitiert atmosphärische Wechselwirkungen durch sehr kaltes Oberflächenwasser. Insgesamt zeigt der Monat stabile, kalte Verhältnisse mit leicht zunehmender Sonnenbilanz, die jedoch kaum zu markanter Erwärmung führt.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt weiterhin streng und zurückhaltend. Tagsüber sind die Bedingungen klarer und gelegentlich sonnig, wodurch kurze angenehme Perioden entstehen. Abends und nachts nimmt die Kälte deutlich zu, die Umgebung wirkt stiller. In geschützten, sonnigen Lagen fühlt sich die Luft milder an als in schattigen Bereichen. Insgesamt bleibt das Empfinden von Kälte dominierend, begleitet von gelegentlichen Lichtmomenten.
Praktische Einordnung
Februar ist geeignet für gut ausgestattete Winterreisen und für Aufenthalte, die nicht auf warme Außentätigkeiten angewiesen sind. Aktivitäten in Innenräumen und organisierte Touren funktionieren gut, während unvorbereitete Outdoor-Aktivitäten durch niedrige Temperaturen und gefrorene Oberflächen erschwert werden können. Wasserbezogene Unternehmungen entlang der Küste bleiben weiterhin eingeschränkt.
Klima Lomonossow im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 3 °C | -1 °C | -4 °C | -1 °C | 5 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im März zeichnet sich ein Übergang zum Frühling ab, wobei die Tageshöchstwerte bereits bis auf 2,5 °C steigen und die Nächte weiterhin um -3,5 °C liegen, was eine Monatsmitteltemperatur von etwa -0,5 °C ergibt. Die Sonnenscheindauer erhöht sich spürbar auf rund 4,5 Std./Tag, wodurch die solare Einstrahlung bedeutender wird und Tageserwärmungen wahrscheinlicher werden. Niederschlag verteilt sich auf ungefähr 11 Tage/Monat; es kommt sowohl zu Schneeschauern als auch zu ersten regnerischen Episoden. Die Wassertemperatur bei -0,5 °C zeigt noch eisnahe Verhältnisse, aber eine Abschwächung des Kälteeinflusses an der Küste. Insgesamt markiert der Monat den Beginn saisonaler Umbrüche mit stärkerer Tageserwärmung bei weiterhin kalten Nächten.
Subjektive Wahrnehmung
Der Alltag vermittelt einen wechselhaften Eindruck zwischen kühlen Nächten und zunehmend milderen Tagen. Sonnige Abschnitte fühlen sich deutlich wärmer an als schattige Bereiche. Abends kehrt die Kühle schnell zurück, sodass Aufenthalte im Freien länger vorbereitet sein sollten. Insgesamt entsteht ein Gefühl des Aufbruchs, ohne dass die winterliche Behaglichkeit bereits vollständig zurückkehrt.
Praktische Einordnung
März ist für Reisende interessant, die den saisonalen Übergang beobachten möchten. Tagesausflüge und Landschaftsbeobachtungen profitieren von zunehmender Helligkeit, während abendliche Aktivitäten weiterhin wetterfeste Kleidung erfordern. Aktivitäten am Wasser bleiben noch eingeschränkt, während kulturelle und naturnahe Programme zunehmend attraktiv werden.
Klima Lomonossow im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 12 °C | 7 °C | 2 °C | 2 °C | 6 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der April bringt eine erkennbare Frühjahrstendenz mit Tageshöchstwerten um 11,5 °C und Tiefstwerten nahe 1,5 °C, sodass das Monatsmittel bei 6,5 °C liegt. Die Sonnenscheindauer erreicht etwa 6 Std./Tag, was einen deutlichen Zuwachs an nutzbarer Strahlungsenergie bedeutet. Niederschlag tritt an rund 11 Tagen/Monat auf und ist nun häufiger flüssig, wodurch Bodenfeuchte und vegetative Reaktionen begünstigt werden. Die Wassertemperatur von 1,5 °C zeigt, dass die Küstenbereiche noch kühl sind, sich aber allmählich erwärmen. Diese Kombination aus stärkerer Sonnenbilanz und noch kühlen Nächten führt zu klaren Tag-Nacht-Temperaturkontrasten und zu beschleunigten saisonalen Prozessen an Land.
Subjektive Wahrnehmung
Die Atmosphäre wirkt frischer und lebendiger. Tagsüber sind Aufenthalte im Freien deutlich angenehmer, besonders in sonnigen Lagen. Abends bleiben die Temperaturen spürbar kühler, und windige Küstenabschnitte fühlen sich weiterhin frisch an. Insgesamt entsteht ein Eindruck von zunehmender Aktivität in der Natur, begleitet von deutlichen Unterschieden zwischen Sonne und Schatten.
Praktische Einordnung
April eignet sich für Natur- und Kulturreisen mit Fokus auf Frühlingsbeobachtungen und Erkundungen im Freien. Flexible Bekleidung ist sinnvoll wegen wechselnder Tagesbedingungen. Strand- oder Badeaktivitäten sind noch eingeschränkt, während Wanderungen, Stadterkundungen und Vogelbeobachtung zunehmend attraktiv werden. Straßen- und Infrastrukturbeschaffenheiten sind generell gut nutzbar, jedoch bleibt gelegentlich feuchtes Wetter zu berücksichtigen.
Klima Lomonossow im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 18 °C | 13 °C | 8 °C | 6 °C | 8 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Mai steht für einen deutlichen Frühjahrs- bis Frühsommeranstieg mit Tageshöchstwerten um 17,5 °C und nächtlichen Tiefstwerten um 7,5 °C, wodurch die Monatsmitteltemperatur bei etwa 12,5 °C liegt. Die Sonnenscheindauer erreicht mit circa 7,5 Std./Tag ihren bisherigen Jahreshöhepunkt, was warme Tagesbedingungen begünstigt. Niederschlag tritt an rund 12 Tagen/Monat auf und kann teils konvektiv bedingt sein. Die Wassertemperatur von 5,5 °C bleibt kühl, beeinflusst jedoch zunehmend die bodennahe Lufttemperatur entlang der Küste. Insgesamt zeigen die Kennwerte einen klaren Übergang zu milderen und sonnigeren Verhältnissen, begleitet von noch sporadischen feuchten Phasen.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag präsentiert sich ein spürbarer Anstieg an Wohlfühlbedingungen. Tagsüber wirken Sonnenstunden warm und lädt zu längeren Aktivitäten im Freien ein. Abends und nachts sind die Temperaturen mild, sodass Aufenthalte im Freien angenehmer bleiben. In Schattenbereichen und an Küsten ist die Frische weiterhin wahrnehmbar. Insgesamt entsteht ein ausgewogenes Gefühl von Wärme und Frische.
Praktische Einordnung
Mai ist gut geeignet für vielfältige Reisearten einschließlich Wanderungen, Ausflüge in die Natur und kulturelle Besichtigungen. Die Mehrzahl der Aktivitäten im Freien ist möglich, Strand- und Wassersport sind aufgrund noch kühlerer Wassertemperaturen eingeschränkt, jedoch Küstenwanderungen und Bootsbeobachtungen attraktiv. Planungen sollten gelegentliche Regenschauer berücksichtigen.
Klima Lomonossow im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 20 °C | 16 °C | 12 °C | 12 °C | 7 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Juni manifestiert sich der Frühsommer mit Tageshöchstwerten um 20 °C und nächtlichen Tiefstwerten um 12 °C, sodass die Monatsmitteltemperatur bei circa 16 °C liegt. Die Sonnenscheindauer liegt bei etwa 6,8 Std./Tag, was ausreichend Sonnenenergie für stabile warme Bedingungen liefert. Niederschlag verteilt sich auf ungefähr 12 Tage/Monat und kann lokal sommerlich bedingt auftreten. Die Wassertemperatur von 12 °C zeigt eine signifikante Erwärmung der Küstengewässer und einen stärkeren Austausch zwischen Meer und Atmosphäre. Insgesamt steht der Monat für milde bis warme Tage, zunehmend stabile Wetterphasen und eine reduzierte Dominanz winterlicher Einflüsse.
Subjektive Wahrnehmung
Die Wahrnehmung ist durch angenehme Wärme bei Tageslicht geprägt, wobei sonnige Abschnitte deutlich angenehmer sind als schattige Bereiche. Abends bleibt die Luft mild und ermöglicht längere Aktivitäten im Freien. Küstennahe Zonen wirken erfrischend, ohne unangenehm kalt zu erscheinen. Insgesamt vermittelt der Monat ein ausgeprägtes Sommergefühl mit ausgewogenen Temperaturverhältnissen.
Praktische Einordnung
Juni eignet sich für ein breites Spektrum an Reisen von Naturerlebnissen und Wanderungen bis zu kulturellen Aufenthalten. Wassersportaktivitäten sind eingeschränkt durch noch moderate Wassertemperaturen, jedoch sind Küsten- und Bootsangebote attraktiv. Für längere Segmente im Freien sind nur geringfügige Einschränkungen zu erwarten, Regenereignisse können lokal vorkommen und sollten bei der Tagesplanung berücksichtigt werden.
Klima Lomonossow im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 22 °C | 19 °C | 15 °C | 17 °C | 7 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Juli zeigt Lomonossow ein gemäßigtes Sommerprofil mit einer maximalen Temperatur von 22 °C und einer minimalen Temperatur von 15 °C. Die mittlere Lufttemperatur liegt bei 18,5 °C, begleitet von einer relativ hohen Wassertemperatur von 16,5 °C, was auf eine ausgeprägte küstennahe Erwärmung hindeutet. Die Sonnenscheindauer erreicht etwa 6,5 Std./Tag, während Niederschläge sich auf circa 12 Tage/Monat verteilen. Diese Kombination charakterisiert einen sommerlichen Zustand mit ausreichender Wärme für Aktivitäten im Freien, jedoch ohne extreme Hitzeperioden. Die Häufigkeit der Regentage spricht für einzelne, oft kurzzeitige Schauerphasen statt andauernder Nässe. Die geringe Tagesamplitude zwischen Tagesmaximum und Nachtminimum deutet auf maritimen Einfluss und mäßige Luftdurchmischung hin. Insgesamt entspricht das Klimamuster einem ausgewogenen Küstensommer mit solider Sonnenpräsenz, mäßigen Niederschlagsereignissen und praktikablen Wassertemperaturen.
Subjektive Wahrnehmung
Tagsüber wirkt die Luft angenehm warm und ermöglicht längere Aufenthalte im Freien ohne drückende Hitze. In der Sonne wird die Wärme deutlich spürbar, im Schatten stellt sich eine merklich kühlere, aber nicht unangenehme Stimmung ein. Abends nimmt die Temperatur moderat ab und eine leichte Brise verstärkt das Gefühl von Frische. Feuchte Phasen sind spürbar nach Schauern, die Luft jedoch insgesamt nicht schwül endet. Die Küstennähe sorgt für eine beständige, mäßigende Wirkung auf das Wärmeempfinden, sodass Aktivitäten im Freien über den Tag verteilt komfortabel bleiben.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich gut für Strandaufenthalte, leichte Wassersportarten und periphere maritime Ausflüge. Kultur- und Stadterkundungen profitieren von stabilen Tagesbedingungen und ausreichender Helligkeit. Es sollten wetterfeste Tagespläne vorgesehen werden, da einzelne Schauer auftreten können und kurzfristige Änderungen möglich sind. Abendliche Aktivitäten verlangen eine zusätzliche Bekleidungsschicht. Für Reisende, die sowohl Wasseraktivitäten als auch Wanderungen entlang der Küste kombinieren möchten, bietet der Monat eine gut ausbalancierte Option mit wenigen, planbaren Einschränkungen.
Klima Lomonossow im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 21 °C | 18 °C | 14 °C | 16 °C | 5 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der August in Lomonossow ist weiterhin sommerlich geprägt, mit einem Tagesmaximum von 21 °C und einem Nachtminimum von 14 °C. Die mittlere Lufttemperatur beträgt 17,5 °C, während die Wassertemperatur bei etwa 16 °C liegt, was auf anhaltend milde Küstenbedingungen hinweist. Die Sonnenscheindauer ist mit etwa 5 Std./Tag leicht geringer als im Hochsommer, und Niederschläge treten an ungefähr 13 Tage/Monat auf. Dieses Profil signalisiert ein Ende der wärmsten Periode mit tendenziell zunehmender Bewölkung und einer leicht erhöhten Regenhäufigkeit. Die Balance zwischen Sonnenschein und Niederschlag bleibt ausgeglichen, sodass Phasen mit guter Ausleuchtung von kürzeren, wetterbedingt bedingten Abschattungen unterbrochen werden. Die Wassertemperatur bleibt vergleichsweise stabil und unterstützt weiterhin Freizeitnutzung entlang der Küste.
Subjektive Wahrnehmung
Der Monat vermittelt noch sommerliche Eindrücke, aber eine spürbare Abnahme der Wärme gegenüber dem Hochsommer. Sonnige Phasen sind angenehm und bieten ein angenehmes Wärmegefühl, während bewölkte Abschnitte und Niederschlagsphasen sofort ein kühleres Ambiente erzeugen. Die Abende sind merklich frischer und verlangen eine leichte zusätzliche Bekleidungsschicht. Küstennahe Winde sind häufiger wahrnehmbar und beeinflussen das Wärmeempfinden besonders im Schatten. Insgesamt bleibt das Klima freundlich, jedoch mit stärkerer Wechselhaftigkeit.
Praktische Einordnung
August eignet sich für eine Kombination aus Outdoor-Aktivitäten und kulturellen Besichtigungen, wobei Tagesprogramme flexibel geplant werden sollten. Strand- und Wassernutzungen sind weiterhin möglich, mit der Empfehlung, Wetterfenster zu nutzen. Regentage sind häufiger als im Hochsommer und können kurzfristig Programme unterbrechen; wetterangepasste Kleidung und Alternativpläne sind nützlich. Für naturorientierte Reisen bieten sich Wanderungen oder Küstenexkursionen an, solange sie zeitlich auf sonnige Abschnitte abgestimmt werden. Die Reisezeit bleibt insgesamt divers nutzbar, mit moderaten Einschränkungen durch die erhöhte Unbeständigkeit.
Klima Lomonossow im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 15 °C | 12 °C | 9 °C | 12 °C | 4 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im September zeigt Lomonossow eine deutliche Abkühlung des Luft- und Wasserbereichs: das Tagesmaximum fällt auf 15 °C und das Nachtminimum auf 9 °C, die mittlere Lufttemperatur liegt bei 12 °C. Die gemessene Wassertemperatur beträgt 12 °C, was auf eine fortschreitende Auskühlung der Küstenzone hinweist. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf etwa 3,8 Std./Tag, während Niederschläge weiterhin an rund 12 Tage/Monat auftreten. Dieses Monatsbild entspricht einem Übergangsklima vom Spätsommer zum Herbst mit deutlich geringerer Strahlungsbilanz und zunehmender Feuchte. Die Kombination aus kühleren Luftmassen und sinkender Solareinstrahlung begünstigt häufiger bewölkte Tage und eine verkürzte Tageshelligkeit. Insgesamt markiert der Monat den Beginn einer stabileren Abkühlungsphase mit reduzierter maritimer Wärmewirkung.
Subjektive Wahrnehmung
Der Monat wirkt herbstlich mit merklich kühlerer Grundstimmung. Tagsüber bietet die Sonne kurze, aber wirkungsvolle Aufheizphasen, während im Schatten und bei Bewölkung ein deutlich kühleres Empfinden vorherrscht. Abende sind spürbar frisch und verlangen eine wärmere Kleidungsschicht. Die Luft wirkt insgesamt feuchter, wodurch sich Kälte intensiver bemerkbar machen kann. Das Klima vermittelt den Eindruck eines klaren saisonalen Übergangs mit häufig wechselnden Lichtverhältnissen.
Praktische Einordnung
Die Periode eignet sich für ruhige Küstenwanderungen, Vogelbeobachtung und kulturelle Besuche, die weniger von hohen Temperaturen abhängig sind. Badeaktivitäten werden durch die niedrigere Wassertemperatur eingeschränkt. Tagesausflüge sollten auf günstigere Wetterfenster gelegt werden, da kürzere Helligkeitsphasen und häufigere Bewölkung die Planung beeinflussen. Für Reisende, die Natur- und Landschaftsbeobachtungen bevorzugen, bietet der Monat reizvolle Bedingungen, während Aktivitäten, die wärmere Bedingungen erfordern, weniger komfortabel sind.
Klima Lomonossow im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 10 °C | 7 °C | 4 °C | 7 °C | 3 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Oktober weist in Lomonossow eine weiter fortschreitende Abkühlung auf: das Tagesmaximum liegt bei 9,5 °C und das Nachtminimum bei 3,5 °C, die mittlere Lufttemperatur beträgt 6,5 °C. Die Wassertemperatur verharrt noch moderat bei 7 °C, während die Sonnenscheindauer auf rund 2,5 Std./Tag reduziert ist. Niederschläge verteilen sich auf etwa 11 Tage/Monat. Dieses Profil entspricht einem klaren Herbstmuster mit deutlich reduzierter thermischer Energie und zunehmender Tageslichtverknappung. Die küstennahe Wassertemperatur ist nun deutlich kühler als in den Sommermonaten, was die maritime Wärmeabgabe einschränkt. Die relative Häufigkeit von Tagen mit niedriger Strahlungsintensität und Feuchte begünstigt eine durchgehend gedämpfte Temperaturwahrnehmung. Insgesamt charakterisiert der Monat den Übergang in die kalte Jahreszeit mit anhaltender Feuchtigkeit und geringerer Sonnenscheindauer.
Subjektive Wahrnehmung
Die Wahrnehmung ist geprägt von anhaltender Kühle und häufigem Dunstgefühl in der Luft. Sonnige Phasen sind kurz und erzeugen nur kurzfristig Wärme, während Schattenbereiche schnell deutlich kühler erscheinen. Abends entsteht ein klares Bedürfnis nach wärmerer Kleidung, und Feuchtigkeit intensiviert das Kälteempfinden. Die allgemeine Stimmung des Klimas ist dämpfend und weist auf deutlich eingeschränkte Außenaktivitäten ohne geeignete Ausrüstung hin.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für kurze Naturbeobachtungen, fotografische Einsätze und kulturelle Programme, die wetterschutzfähige Rahmenbedingungen voraussetzen. Wassersport und ausgedehnte Strandaufenthalte sind weniger empfehlenswert aufgrund der kühlen Bedingungen. Flexible Tagespläne und wetterfeste Bekleidung sind erforderlich, um wetterbedingte Einschränkungen abzufedern. Für Reisende mit Interesse an Herbststimmungen und ruhigerer Angebotslage bietet der Monat solide Bedingungen, sofern Aktivitäten an die geringere Helligkeit und niedrigere Temperaturen angepasst werden.
Klima Lomonossow im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 4 °C | 1 °C | -2 °C | 3 °C | 2 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im November steht Lomonossow bereits deutlich im Übergang zur Winterperiode. Das Tagesmaximum liegt bei 4 °C und das Nachtminimum bei -2 °C, die mittlere Lufttemperatur beträgt 1 °C. Die Wassertemperatur ist mit 3 °C niedrig, die Sonnenscheindauer reduziert sich auf circa 1,5 Std./Tag, und Niederschläge treten an etwa 10 Tage/Monat auf. Dieses Monatsbild signalisiert eine zunehmend kühle, feuchte und lichtarme Phase, in der maritime Einflüsse durch kalte Luftmassen überlagert werden. Die Nähe zur Gefriergrenze erhöht die Wahrscheinlichkeit für Phasen mit Schneemischung oder gefrierenden Niederschlägen. Die geringe Sonnenscheindauer und die niedrigen Temperaturen verringern die thermische Belastung der Küstengewässer und des Bodens. Insgesamt reflektiert der Monat den Übergang zu winterlichen Verhältnissen mit reduzierter Aktivitätsperiode im Freien.
Subjektive Wahrnehmung
Die Atmosphäre wirkt kühl und gedämpft, mit einem ausgeprägten Gefühl von Nässe und Kälte. Sonnige Momente sind selten und bringen nur kurzzeitig Erleichterung. Abende und Nächte sind deutlich frostanfällig und verlangen gut isolierende Kleidung. In der Nähe des Wassers verstärkt die Feuchte das Kälteempfinden, so dass Aufenthalte im Freien ohne entsprechenden Schutz rasch als unangenehm empfunden werden. Die Stimmung ist zurückhaltend und auf kurze, gezielte Aktivitäten ausgerichtet.
Praktische Einordnung
Für Reisende empfiehlt sich eine Ausrichtung auf indoor-orientierte Programme, Museen und kulturelle Einrichtungen sowie kurze, gut geplante Outdoor-Aktivitäten mit witterungsfester Ausrüstung. Wasserbezogene Freizeitnutzung ist aufgrund der niedrigen Wassertemperaturen und der generellen Kälte kaum geeignet. Eventuelle Schneefälle oder gefrierende Niederschläge können Mobilität und Zugänglichkeit reduzieren, weshalb Flexibilität bei der Reiseplanung und geeignete Bekleidung essenziell sind. Der Monat ist für intensive Outdoor-Erlebnisse eher ungeeignet, bietet jedoch authentische winternahe Stimmung für spezialisierte Interessen.
Klima Lomonossow im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| -1 °C | -4 °C | -7 °C | -1 °C | 1 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Dezember markiert in Lomonossow den Eintritt in winterliche Verhältnisse. Das Tagesmaximum liegt bei -1 °C und das Nachtminimum bei -7 °C, die mittlere Lufttemperatur beträgt -4 °C. Die Wassertemperatur zeigt sich mit -0,5 °C leicht unter dem Gefrierpunkt, die Sonnenscheindauer ist sehr gering und liegt bei rund 0,8 Std./Tag, während Niederschläge an etwa 11 Tage/Monat auftreten. Dieses Profil kennzeichnet eine ausgeprägt kalte, lichtarme Phase, in der maritime Effekte begrenzt sind durch überwiegend kalte Luftmassen. Die niedrigen Temperaturen und die reduzierte Strahlungsbilanz begünstigen Eisbildung in geschützten Buchten und eine Stabilisierung winterlicher Verhältnisse. Die Kombination aus Kälte, kurzer Tageslänge und regelmäßigen Niederschlägen schafft eine klar definierte Winterklimatologie für die Region.
Subjektive Wahrnehmung
Die Wahrnehmung ist geprägt von klarer Winterkälte und kurzen Tageslichtintervallen. Tagsüber wirken Außenaufenthalte aufgrund der geringen Helligkeit und des kalten Hintergrunds kurzlebig. Im Schatten und in der Nähe von Wasser wird die Kälte intensiviert, sodass Aufenthalte ohne warme, winddichte Kleidung schnell unangenehm werden. Innenräume bieten deutlich spürbare Temperaturerleichterung. Insgesamt dominieren Behaglichkeitssuche und kurze, gezielte Aktivitäten an der frischen Luft.
Praktische Einordnung
Der Monat ist primär für winterlich ausgerichtete Reisen geeignet, die auf kurze Außenaufenthalte, Stadtbesichtigungen mit Indoor-Fokus und auf spezialisierte winterliche Fotografie oder Forschung zielen. Aktivitäten, die warme Bedingungen erfordern, sind nicht empfehlenswert. Reisepläne sollten Eis- und Schneebedingungen berücksichtigen sowie mögliche Einschränkungen der Erreichbarkeit durch winterbedingte Verkehrsverhältnisse. Für Besucher mit entsprechender Ausrüstung bietet der Monat klare winterliche Eindrücke und ruhige atmosphärische Bedingungen.