Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.512 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat
Der wärmste Monat ist Juli mit einer mittleren Lufttemperatur von 18 °C und der längsten durchschnittlichen Sonnenscheindauer von 7 Std./Tag.
Kältester Monat
Der kälteste Monat ist Januar mit einer mittleren Lufttemperatur von 3,5 °C und einer mittleren Wassertemperatur von 2 °C.
Sonnigster Monat
Der sonnenreichste Monat ist Juli mit durchschnittlich 7 Std./Tag Sonnenscheindauer, gefolgt von Juni und August mit 6,5 Std./Tag.
Trockenster Monat
Der trockenste Monat gemessen an der geringsten Zahl an Regentagen ist Februar mit 14 Tage/Monat.
Regenreichster Monat
Der regenreichste Monat ist Dezember mit 19 Tage/Monat, was die höchste durchschnittliche Häufigkeit an Niederschlagstagen im Jahr darstellt.
Beste Reisezeit
Die angenehmste Reisezeit liegt in Mai - September. Dann pendeln die Durchschnittstemperaturen zwischen 12,5 und 18,0 °C, es gibt 5,0-7,0 Sonnenstunden und...
Überblick
Lommel weist ein gemäßigtes atlantisch beeinflusstes Klima mit ausgeprägten Jahreszeiten auf. Die Nähe zu Binnengewässern und die offene Lage im Norden Belgiens führen zu vergleichsweise gleichmäßig verteilten Niederschlägen und mäßiger jahreszeitlicher Temperaturschwankung. Die Vegetationsperiode erstreckt sich klar von zeitigem Frühjahr bis in den Herbst, getragen von zunehmender Sonnenscheindauer und ansteigenden Wassertemperaturen. Im Verlauf des Jahres wechseln Phasen mit ruhiger, sonnenreicherer Witterung und Perioden mit häufigeren Regentagen ab, was für Freizeitnutzungen sowie Ökosysteme gleichermaßen relevant ist. Die klimatologische Verteilung bietet sowohl für naturnahe Erholung als auch für landwirtschaftliche Nutzung eine verlässliche Grundlage. Dabei sind saisonale Übergänge ausgeprägt, aber nicht extrem, sodass weder sommerliche Hitze noch strenge Winter dominieren. Diese Verhältnisse prägen das lokale Landschaftsbild, die Biodiversität und die zeitliche Planung von Aktivitäten im Freien.
Klimacharakteristik
Das Klima von Lommel ist durch mäßige Sommer und vergleichsweise milde Winter gekennzeichnet. Die höchste mittlere Sonnenscheindauer wird im Juli mit 7 Std./Tag erreicht, während Januar und Dezember mit 1,5 Std./Tag die geringste Sonnenscheindauer aufweisen. Die Anzahl der Regentage bewegt sich im Jahresverlauf zwischen 14 Tage/Monat und 19 Tage/Monat, sodass Niederschlag ganzjährig präsent bleibt, ohne eine ausgeprägte Trockenperiode. Mittlere Lufttemperaturen liegen im Jahresverlauf zwischen 3,5 °C im tiefsten Wintermonat und 18 °C in den wärmsten Sommermonaten. Die Wassertemperaturen reagieren verzögert auf die Luftwärme und reichen von 2 °C in den kältesten Monaten bis zu 20,5 °C im Hochsommer. Diese Kombination aus moderater Sonnenscheindauer, gleichmäßigen Niederschlägen und temperiertem Wasser führt zu stabilen Rahmenbedingungen für Vegetation und Erholung. Daraus resultieren planbare Saisonfenster mit vorhersehbaren klimatischen Eigenschaften.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Die jährliche Temperaturentwicklung zeigt einen kontinuierlichen Anstieg von den kühlen Wintermonaten zu den Hochsommermonaten und einen anschließenden Rückgang im Herbst. Der tiefste Monatsmittelwert tritt im Januar mit 3,5 °C auf, während die höchsten Monatsmittelwerte in Juli und August mit 18 °C erreicht werden. Nachtwerte sind im Winter am niedrigsten und können im Januar auf 1 °C absinken; nachts im Sommer verbleiben sie deutlich höher und liegen in Juli und August bei 13,5 °C. Tageshöchstwerte erreichen ihr Maximum in den Sommermonaten mit maximalen Spitzenwerten von 22,5 °C. Diese Verteilung zeigt eine ausgeprägte saisonale Rhythmik ohne extreme Ausreißer, wodurch Wärmeperioden moderat bleiben und Frostphasen im Jahresverlauf räumlich und zeitlich begrenzt auftreten. Für Planung und Infrastruktur bedeutet dies vorhersehbare Belastungen durch Kälte oder Wärme.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die Sonnenscheindauer steigt von den niedrigsten Werten im Winter zu einem Maximum im Hochsommer an. Januar und Dezember haben mit 1,5 Std./Tag die geringste mittlere Sonnenscheindauer, ein markanter Anstieg erfolgt im Frühjahr, so dass im April bereits 5 Std./Tag erreicht werden. Im Mai und Juni liegen die Werte bei 6 Std./Tag beziehungsweise 6,5 Std./Tag, bevor im Juli das Maximum von 7 Std./Tag auftritt. Danach nimmt die Sonnenscheindauer schrittweise ab. Diese saisonale Entwicklung beeinflusst das Tageslichtangebot für Ökosysteme, Energieertrag von Photovoltaik und das Freizeitverhalten. Die Verteilung ist typisch für atlantisch geprägte Standorte mit klaren, aber moderaten Sommermaxima und kurzen, lichtarmen Winterperioden.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Verteilung der Regentage ist relativ gleichmäßig, mit einzelnen Maxima im Spätjahr und im Frühsommer. Der geringste Mittelwert an Regentagen liegt im Februar bei 14 Tage/Monat. Höhere Werte zeigen sich im Mai, Juli und November mit jeweils 18 Tage/Monat sowie im Dezember mit dem Jahresmaximum von 19 Tage/Monat. Zwischen diesen Extremen schwanken die Monatswerte moderat und legen nahe, dass Niederschlag in allen Jahreszeiten ein relevanter Faktor bleibt. Für Wassermanagement und Landnutzung bedeutet dies eine konstante Feuchteverfügbarkeit kombiniert mit wiederkehrenden Perioden mit häufigerem Regen. Kurzfristige Nutzungsspitzen durch einzelne nasse Monate sind möglich, langfristig dominieren jedoch die moderaten, gleichmäßig verteilten Niederschläge.
Wassertemperatur im Jahresverlauf
Die mittleren Wassertemperaturen zeigen eine deutlich ausgeprägte saisonale Verzögerung gegenüber der Lufttemperatur. Im Januar und Februar liegt die mittlere Wassertemperatur bei 2 °C, im März steigt sie auf 5 °C und erreicht im April 8 °C. Im Mai liegen die Werte bereits bei 12 °C, im Juni bei 17 °C. Im Hochsommer zeigen Juli und August warme Verhältnisse mit 20 °C beziehungsweise 20,5 °C. Nach dem Sommer fällt die Wassertemperatur im September auf 18 °C und weiter im Oktober auf 14 °C. Diese Entwicklung bedeutet, dass Gewässer erst spät im Sommer die höchsten Bade- und Ökosystemtemperaturen erreichen und im Frühjahr noch lange kühl bleiben. Planungen für Gewässerökologie und Freizeitinfrastruktur müssen diese Verzögerung berücksichtigen.
Klimaphasen des Jahres
Winter
Die Winterphase ist durch die niedrigsten mittleren Luft- und Wassertemperaturen des Jahres gekennzeichnet. Im Januar liegt die mittlere Lufttemperatur bei 3,5 °C, die nächtlichen Tiefstwerte können bis auf 1 °C absinken. Die mittlere Wassertemperatur beträgt in Januar und Februar 2 °C, wodurch Gewässertemperaturen deutlich kälter sind als die Sommerwerte. Die Sonnenscheindauer ist reduziert und liegt im Dezember und Januar bei etwa 1,5 Std./Tag, was kurze Tageslichtzeiten und geringes Strahlungsangebot bedeutet. Niederschlag tritt regelmäßig auf; insbesondere im Dezember ist die Zahl der Regentage mit 19 Tage/Monat erhöht. Insgesamt dominiert eine ruhige, feuchte und kühle Witterung, die für Vegetation und Erholung eingeschränkte Aktivitätsfenster schafft.
- Tiefste mittlere Lufttemperatur 3,5 °C im Januar
- Niedrigste mittlere Wassertemperatur 2 °C in Januar und Februar
- Geringste Sonnenscheindauer 1,5 Std./Tag in Januar und Dezember
- Höchste Zahl an Regentagen 19 Tage/Monat im Dezember
Frühling
Die Frühjahrsphase zeigt einen stetigen Anstieg von Temperatur und Sonnenscheindauer. Im März liegt die mittlere Lufttemperatur bei 6 °C, im April bereits bei 9 °C und im Mai bei 12,5 °C. Die mittlere Wassertemperatur erwärmt sich langsamer, sie erreicht im April 8 °C und im Mai 12 °C. Die Sonnenscheindauer steigt im April auf 5 Std./Tag und setzt damit deutlich mehr Strahlungsenergie frei als im Winter. Die Anzahl der Regentage bleibt mit 15 Tage/Monat im April und 18 Tage/Monat im Mai moderat hoch, wodurch feuchte Bodenbedingungen für die Vegetationsentwicklung bestehen bleiben. Diese Phase kennzeichnet den Übergang zu aktivem Pflanzenwachstum und zunehmend nutzbaren Freiflächen.
- Mittlere Lufttemperatur im April 9 °C
- Mittlere Wassertemperatur im Mai 12 °C
- Sonnenscheindauer im April 5 Std./Tag
- Regentage im Mai 18 Tage/Monat
Sommer
Die Sommerphase bringt die höchsten mittleren Luft- und Wassertemperaturen des Jahres. Im Juni beträgt die mittlere Lufttemperatur 15,5 °C, in Juli und August 18 °C. Die mittleren Wassertemperaturen liegen im Juli bei 20 °C und erreichen im August mit 20,5 °C ihr Maximum. Die Sonnenscheindauer erreicht im Juli 7 Std./Tag, begleitet von hohen Anteilen an Tageslicht in den Nachmittagsstunden. Trotz der wärmeren Bedingungen bleiben Regentage präsent; im Juni gibt es 16 Tage/Monat, im Juli 18 Tage/Monat. Diese Verhältnisse schaffen günstige Rahmenbedingungen für sommerliche Erholung und aktive Nutzung von Gewässern, wobei regenbedingte Unterbrechungen regelmäßig vorkommen.
- Mittlere Lufttemperatur in Juli und August 18 °C
- Höchste mittlere Wassertemperatur 20,5 °C im August
- Maximale Sonnenscheindauer 7 Std./Tag im Juli
- Regentage im Juli 18 Tage/Monat
Herbst
Der Herbst zeigt eine schrittweise Abkühlung von Spätsommerwerten hin zu kühleren Monatsmittelwerten. Im September liegt die mittlere Lufttemperatur bei 15,5 °C, im Oktober bei 11,5 °C und im November bei 6,5 °C. Die Wassertemperatur fällt im September auf 18 °C und im Oktober auf 14 °C, wodurch Gewässer noch relativ warm bleiben, aber abkühlen. Die Sonnenscheindauer nimmt ab und liegt im Oktober bei 3,5 Std./Tag, die Zahl der Regentage bleibt mit 15 Tage/Monat im September und 18 Tage/Monat im November erhöht. Diese Phase ist durch häufigere Niederschläge und abnehmende Tageslängen geprägt, was die Vegetationsruhe und die Vorbereitung auf den Winter fördert.
- Mittlere Lufttemperatur im Oktober 11,5 °C
- Mittlere Wassertemperatur im September 18 °C
- Sonnenscheindauer im Oktober 3,5 Std./Tag
- Regentage im November 18 Tage/Monat
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Lommel im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 6 °C | 4 °C | 1 °C | 2 °C | 2 Std./Tag | 17 Tage/Monat |
Klima Lommel im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 7 °C | 4 °C | 2 °C | 2 °C | 3 Std./Tag | 14 Tage/Monat |
Klima Lommel im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 9 °C | 6 °C | 3 °C | 5 °C | 4 Std./Tag | 17 Tage/Monat |
Klima Lommel im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 13 °C | 9 °C | 5 °C | 8 °C | 5 Std./Tag | 15 Tage/Monat |
Klima Lommel im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 17 °C | 13 °C | 8 °C | 12 °C | 6 Std./Tag | 18 Tage/Monat |
Klima Lommel im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 20 °C | 16 °C | 11 °C | 17 °C | 7 Std./Tag | 16 Tage/Monat |
Klima Lommel im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 23 °C | 18 °C | 14 °C | 20 °C | 7 Std./Tag | 18 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Juli präsentiert sich das Klima in Lommel als klassisch sommerlich mit einer ausgeprägten Tageserwärmung: die maximale Tagestemperatur erreicht 22,5 °C, die nächtlichen Tiefstwerte liegen bei 13,5 °C, die mittlere Lufttemperatur beträgt 18 °C. Die Oberflächentemperatur des Wassers ist mit 20 °C vergleichsweise hoch und begünstigt Freizeitaktivitäten auf Gewässern. Mit durchschnittlich 7 Std./Tag Sonnenschein gehört der Monat zu den helleren Perioden des Jahres, gleichzeitig fallen an etwa 18 Tage/Monat Niederschlag. Diese Kombination deutet auf häufige, teils konvektive Schauer hin, die den ansonsten sonnigen Tagesablauf unterbrechen können. Die tägliche Temperaturschwankung bleibt moderat, was zu stabil empfundenen Sommertagen führt. Insgesamt zeigt der Juli ein ausgewogenes Verhältnis von Wärme, Sonnenschein und regenbedingten Unterbrechungen, sodass sich sowohl trockene Außenaktivitäten als auch wasserbezogene Programme gut planen lassen.
Subjektive Wahrnehmung
Die Tagesabschnitte wirken warm und freundlich, oft mit einem ausgeprägten Gefühl von Sommerhitze bei Sonnenschein und angenehmer Kühle in der Nacht. In der direkten Sonne ist das Empfinden deutlich wärmer als im Schatten, wodurch Aufenthalte unter Bäumen oder am Wasser sofort angenehmer erscheinen. Abends kühlt die Luft spürbar ab und erzeugt ein erholsames Temperaturniveau, das Aktivitäten im Freien erleichtert. Regenphasen sind eher kurz und führen zu rascher Temperaturanpassung, sodass die Wahrnehmung zwischen sonnigen, warmen Momenten und frischen Abschnitten wechselt. Insgesamt entsteht ein Eindruck von verlässlichem Sommerwetter mit regelmäßigen, aber zeitlich begrenzten Regenunterbrechungen.
Praktische Einordnung
Für Reiseaktivitäten bietet der Juli in Lommel ein breites Spektrum: Er eignet sich für Strand- und Wasseraufenthalte, längere Outdoor-Aktivitäten sowie für sportliche Unternehmungen im Freien. Die Häufigkeit von Schauern verlangt eine gewisse Flexibilität in der Tagesplanung und gegebenenfalls wetterfeste Abendprogramme. Veranstaltungen im Freien profitieren von viel Sonnenschein, sollten jedoch über wetterresistente Alternativen verfügen. Die Kombination aus warmen Tagen und kühleren Nächten ist günstig für kombinierte Aktivitäten wie Tagestouren und entspannte Abende. Insgesamt ist der Zeitraum gut geeignet für Erholungs- und Aktivurlaube, sofern wetterbedingte Unterbrechungen einkalkuliert werden.
Klima Lommel im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 23 °C | 18 °C | 14 °C | 21 °C | 7 Std./Tag | 17 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der August zeigt in Lommel weiterhin sommerliche Bedingungen mit einer maximalen Tagestemperatur von 22,5 °C und nächtlichen Minimalwerten von 13,5 °C. Die mittlere Lufttemperatur liegt bei 18 °C. Die Wassertemperatur steigt leicht auf 20,5 °C, was das Badevergnügen fördert. Die Sonnenscheindauer beträgt im Mittel 6,5 Std./Tag, etwas geringer als in den Spitzenmonaten, während durchschnittlich 17 Tage/Monat Niederschlag auftreten. Dieses Muster weist auf ein typisches spätsommerliches Klima hin, in dem sonnige Phasen häufig durch einzelne, teils kräftigere Schauer unterbrochen werden. Die Kombination aus moderatem Niederschlagsaufkommen und verlässlicher Sonnenscheindauer erzeugt eine insgesamt stabile sommerliche Witterung mit erhöhter Wahrscheinlichkeit kurzzeitiger Niederschläge.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt weiterhin sommerlich, wobei sich die Tageswärme meist als präsent, aber nicht übermäßig drückend darstellt. Sonnenabschnitte vermitteln ein ausgeprägtes Feriengefühl, Schattenbereiche wirken deutlich erholsamer. Abende erscheinen mild und ermöglichen Aktivitäten im Freien ohne intensive Abkühlung. Regenphasen sind spürbar, treten jedoch episodisch auf und verändern die Wahrnehmung kurzfristig von sonnig zu feuchter Frische. Insgesamt entsteht ein Eindruck von spätsommerlicher Stabilität mit wechselnden, vorhersehbaren Wetterlagen.
Praktische Einordnung
Der August ist für diverse Reisearten geeignet, darunter Bade- und Aktivurlaube sowie lokale Ausflüge und Festivals. Tagesprogramme im Freien bleiben gut realisierbar, sollten aber flexible Alternativen für kurzfristige Regenfälle vorsehen. Unterkunftsangebote mit Außen- und Indooroptionen sind vorteilhaft, insbesondere bei längeren Aufenthalten. Für Erkundungen der Umgebung sind die Bedingungen günstig, die Planung profitiert jedoch von einer gewissen Toleranz gegenüber wetterbedingten Unterbrechungen. Insgesamt bietet der Zeitraum eine ausgewogene Balance aus Sonnentagen und gelegentlichen Niederschlagsereignissen.
Klima Lommel im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 20 °C | 16 °C | 12 °C | 18 °C | 5 Std./Tag | 15 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im September markiert Lommel den Übergang vom Hochsommer zum frühen Herbst mit einer maximalen Tagestemperatur von 19,5 °C und nächtlichen Minimalwerten von 11,5 °C. Die mittlere Lufttemperatur liegt bei 15,5 °C. Die Wassertemperatur beträgt 18 °C und bleibt damit für kürzere Wasseraktivitäten geeignet. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer sinkt auf 5 Std./Tag, während etwa 15 Tage/Monat Niederschlag registriert werden. Diese Zusammenstellung zeigt einen typischen saisonalen Abschwung: Tageszeiten werden kürzer und kühler, gleichzeitig bleibt die Niederschlagswahrscheinlichkeit moderat. Das Verhältnis von Sonnenschein zu Regen verschiebt sich hin zu häufiger wechselhaftem Wetter, mit klaren Tagen zwischen regnerischen Abschnitten. Insgesamt verläuft der Monat als Übergangsperiode mit merklich abnehmender sommerlicher Wärme und noch moderatem Wasserkomfort.
Subjektive Wahrnehmung
Die Tagesluft fühlt sich insgesamt milder an und vermittelt einen deutlichen Übergang in kühlere Jahreszeiten. Sonnige Abschnitte wirken angenehm warm, im Schatten und in den Morgenstunden ist die Luft spürbar frischer. Abende werden merklich früher kühl, sodass leichte Kleidungsstücke empfohlen sind. Regenphasen verändern das subjektive Klima schnell und führen zu feuchteren, gedämpften Bedingungen. Die Wahrnehmung ist geprägt von deutlich variierenden Abschnitten, in denen sich warme und kühlere Eindrücke abwechseln.
Praktische Einordnung
Der September eignet sich gut für aktive Erkundungen, Kulturreisen und naturnahe Ausflüge, da die Temperaturen moderat und die Besuchermengen geringer sind. Wassersportaktivitäten sind noch möglich, sollten aber auf kürzere Aufenthalte abgestimmt werden. Tagesprogramme im Freien profitieren von stabilen, aber wechselhaften Phasen, weshalb flexible Tagesplanung sinnvoll ist. Für Städtereisen und Wanderungen sind die Bedingungen günstig, wobei Ausrüstung für feuchtere Abschnitte empfehlenswert ist. Insgesamt bietet der Monat ein praktikables Umfeld für vielfältige Reisearten mit guter Kompatibilität für Tagesausflüge und kulturelle Aktivitäten.
Klima Lommel im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 15 °C | 12 °C | 8 °C | 14 °C | 4 Std./Tag | 16 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Oktober tritt in Lommel ein deutlicherer Herbstcharakter auf: die maximale Tagestemperatur liegt bei 15 °C, die nächtlichen Tiefstwerte betragen 8 °C, die mittlere Lufttemperatur beträgt 11,5 °C. Die Wassertemperatur liegt bei 14 °C, sodass Wasserfreizeit zunehmend weniger komfortabel ist. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf durchschnittlich 3,5 Std./Tag und es treten etwa 16 Tage/Monat Niederschlag auf. Dieses Profil kennzeichnet eine Periode mit kühleren Tagen, deutlich verkürzter Beleuchtungsdauer und einer anhaltenden Wahrscheinlichkeit für regenreiche Abschnitte. Die Temperaturamplitude zwischen Tag und Nacht bleibt vorhanden, führt jedoch zu insgesamt gedämpfter thermischer Mobilität. Zusammenfassend spricht das Klima für eine klare saisonale Verschiebung hin zu feuchteren und kühleren Bedingungen.
Subjektive Wahrnehmung
Die Atmosphäre wirkt herbstlich und ruhiger, mit deutlich spürbarer Abkühlung gegenüber den Sommermonaten. Sonnige Momente sind kurz und vermitteln eine rasch nachlassende Wärme, während Schattenbereiche und Morgenstunden recht frisch erscheinen. Abende sind deutlich kühler und verlangen wärmere Kleidung. Regenperioden tragen zu einer insgesamt feuchteren Wahrnehmung bei, die das Wetter als gedrungener und gedämpfter erscheinen lässt. Insgesamt entsteht ein Gefühl von beginnender Ruhe und verstärkter Herbstlichkeit.
Praktische Einordnung
Der Oktober ist besonders geeignet für Kultur- und Museumsreisen sowie für Wanderungen, bei denen kürzere Distanzen und wetterangepasste Kleidung eingeplant werden. Badeurlaube geraten in den Hintergrund, während indoor-orientierte Angebote an Bedeutung gewinnen. Tagesausflüge sollten flexibel geplant werden, da Niederschläge häufiger vorkommen. Für Naturbeobachtungen und saisonale Veranstaltungen bieten sich günstige Bedingungen, sofern Touren wetterfest organisiert werden. Insgesamt eignet sich der Monat für Reisen mit Schwerpunkt auf kulturellen Erlebnissen und naturnahen Aktivitäten, die unabhängig von längeren warmen Perioden sind.
Klima Lommel im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 10 °C | 7 °C | 4 °C | 8 °C | 2 Std./Tag | 18 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im November verschiebt sich das Klima in Richtung spätherbstlicher Bedingungen: die maximale Tagestemperatur erreicht 9,5 °C, die nächtlichen Minimalwerte liegen bei 3,5 °C, die mittlere Lufttemperatur beträgt 6,5 °C. Die Wassertemperatur verbleibt bei 8 °C, was Wasseraktivitäten weitgehend einschränkt. Die Sonnenscheindauer fällt auf durchschnittlich 2 Std./Tag, während rund 18 Tage/Monat Niederschlag auftreten. Dieses Profil steht für eine Phase mit kühleren, deutlich dunkleren Tagen und hoher Häufigkeit von regenreichen Abschnitten. Die thermische Variabilität zwischen Tag und Nacht bleibt vorhanden, jedoch in einem deutlich gedämpften Rahmen. Insgesamt zeigt der November ein feuchtes, kühleres Klima mit eingeschränkter Sonnenscheindauer und hoher Regenwahrscheinlichkeit.
Subjektive Wahrnehmung
Die Außentemperaturen werden als kühl bis kalt wahrgenommen, begleitet von einer feuchten Grundstimmung. Sonnige Unterbrechungen sind selten und schaffen nur kurzzeitig angenehmere Momente. Schatten und Morgenstunden wirken deutlich frisch, Abende erscheinen klamm und erfordern wetterfeste Bekleidung. Regenphasen prägen den Alltag, wodurch Aktivitäten im Freien oft in ihrer Dauer begrenzt sind. Insgesamt entsteht ein Eindruck von zurückhaltender, wetterbestimmter Ruhe und reduzierter Außenaktivität.
Praktische Einordnung
Der November eignet sich primär für Kurztrips mit kulturellem Schwerpunkt, für Museumsbesuche und für Städtereisen, bei denen wetterunabhängige Programme im Vordergrund stehen. Outdoor-intensive Reisen sind weniger günstig, da häufige Niederschlagsepisoden und kühle Bedingungen die Planbarkeit erschweren. Für Naturreisen sollten kürzere Routen und geeignete Ausrüstung berücksichtigt werden. Unterkunftsangebote mit Indoor-Aktivitäten sind vorteilhaft. Insgesamt ist der Monat geeignet für kompakte, wetterangepasste Aufenthalte mit Fokus auf Innenangeboten und kurzen Außentrips.
Klima Lommel im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 7 °C | 4 °C | 2 °C | 4 °C | 2 Std./Tag | 19 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Dezember setzt sich der Wintercharakter durch: die maximale Tagestemperatur liegt bei 7 °C, die nächtlichen Minimalwerte betragen 1,5 °C, die mittlere Lufttemperatur beträgt 4,3 °C. Die Wassertemperatur liegt bei 4 °C, wodurch Wasseraktivitäten faktisch entfallen. Die Sonnenscheindauer ist mit durchschnittlich 1,5 Std./Tag sehr gering, während rund 19 Tage/Monat Niederschlag auftreten. Diese Kombination weist auf dunkle, feuchte und kühle Bedingungen hin, die typisch für die Jahreszeit sind. Die Tageslänge und die Sonnenscheindauer sind stark reduziert, wodurch thermische Trägheit und anhaltende Feuchtigkeit dominieren. Insgesamt charakterisiert der Dezember einen klaren Wechsel zu winterlichen Verhältnissen mit eingeschränkter Außenkomfortabilität.
Subjektive Wahrnehmung
Die Wahrnehmung ist geprägt von kühler und oft feuchter Luft, welche die Tage gedrungener erscheinen lässt. Sonnenschein ist selten und erzeugt nur kurzzeitig spürbare Aufhellung. Im Schatten wirkt die Atmosphäre deutlich kälter, Abende und Morgen sind oft frostnähebedingt empfindlich. Regen und feuchte Bedingungen dominieren das tägliche Empfinden und lassen Außenaktivitäten schnell unangenehm werden. Insgesamt entsteht ein Eindruck von ruhiger, winterlich gedämpfter Witterung.
Praktische Einordnung
Der Dezember ist vorrangig geeignet für Aufenthalte mit Schwerpunkt auf Indoor-Aktivitäten, kulturellen Angeboten und saisonalen Veranstaltungen. Outdoor-Aktivitäten sind nur eingeschränkt praktikabel und erfordern geeignete Ausstattung sowie kurze Distanzen. Reisepläne sollten wetterfeste Alternativen beinhalten, da Niederschlagsereignisse und geringe Tageshelligkeit die Aktivitäten einschränken können. Für Erholungsaufenthalte in Innenräumen bietet der Monat günstige Bedingungen, während intensive Naturprogramme weniger empfehlenswert sind.