Intro Bild zum Zielort:  Saint-Pierre
Inhaltsverzeichnis

    Fakten zum Klima im Überblick

    Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.565 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.

    Wärmster Monat

    Juli

    Der wärmste Monat ist Juli mit einem mittleren Monatswert von 14 °C und den höchsten Tagesmaxima um 17 °C, begleitet von maximaler Sonnenscheindauer.

    Kältester Monat

    Februar

    Der kälteste Monat ist Februar mit einem mittleren Monatswert von -0,8 °C und den tiefsten Minima um -3,1 °C, verbunden mit geringer Sonnenscheindauer.

    Sonnigster Monat

    Juni

    Der sonnigste Monat ist Juni mit durchschnittlich 6,5 Std./Tag, was die höchste saisonale Einstrahlung und eine begünstigte Phase für wärmere Witterung markiert.

    Trockenster Monat

    Juli

    Der trockenste Monat ist Juli mit durchschnittlich 14 Tage/Monat Niederschlag, was die geringste Niederschlagshäufigkeit im Jahresverlauf darstellt.

    Regenreichster Monat

    Dezember

    Der niederschlagsreichste Monat ist Dezember mit durchschnittlich 22 Tage/Monat, wodurch die feuchteste Phase des Jahres charakterisiert wird.

    Beste Reisezeit

    Die beste Reisezeit liegt von Juni bis September. Dann sind die Temperaturen mit durchschnittlich etwa 12,0-14,0°C am angenehmsten, die Sonne zeigt sich mi...

    Überblick

    Saint-Pierre weist ein klar maritimes Klima mit moderaten jahreszeitlichen Schwankungen auf. Küstennahe Meeresluft prägt das Wetterbild, was zu vergleichsweise kühlen Sommern und relativ milden Wintern führt. Die Übergänge zwischen Jahreszeiten sind betont feucht und weisen wechselnde Bewölkung und Niederschlagsneigung auf. Nebel und niedrige Bewölkung treten besonders in kühleren Monaten häufiger auf, während die klareren Perioden auf eine begrenzte, aber spürbare Zunahme der Sonnenscheindauer im Sommer fallen. Die klimatische Lage begünstigt ausgeprägte maritime Einflüsse auf Temperatur, Niederschlag und Wassertemperatur, wodurch Vegetations- und Nutzungszeiten gegenüber kontinentaleren Lagen verschoben sind. Insgesamt ergibt sich ein Klima, das durch geringe Extreme, aber deutliche saisonale Muster in Temperatur, Sonnenscheindauer und Niederschlag charakterisiert ist.

    Klimacharakteristik

    Die jährliche Bandbreite bei den mittleren Lufttemperaturen bleibt schmaler als in kontinentalen Zonen, mit einem niedrigsten Monatsmittel von -0,8 °C und einem höchsten Monatsmittel von 14 °C. Die Wassertemperatur zeigt eine ausgeprägte Trägheit gegenüber der Luft und erreicht ihr Maximum später im Jahresverlauf. Die Sonnenscheindauer variiert von sehr kurzen Tagen in der kühleren Jahreshälfte bis zu einer deutlich höheren täglichen Einstrahlung im Hochsommer. Niederschlagstage verteilen sich relativ gleichmäßig, wobei die höchste Häufigkeit in der späten Herbst- und frühen Winterperiode auftritt und die geringste im Hochsommer. Diese Kombination führt zu kurzen, aber feuchten Wintern und zu kühlen, mäßig sonnigen Sommern. Im Jahresverlauf sind die wichtigsten klimatischen Übergänge ein spürbares Erwärmen im Frühjahr, ein Plateau im Sommer und ein vergleichsweise rasches Abkühlen ab Herbst mit zunehmender Niederschlagsneigung.

    Temperaturverlauf im Jahresvergleich

    Die Jahresgliederung der Lufttemperatur zeigt einen klaren Aufwärtsgang vom späten Winter in Richtung Sommer und einen symmetrischen Abfall in Richtung Winterende. Das tiefste Monatsmittel tritt im Februar mit -0,8 °C auf, das wärmere Maximum im Juli mit 14 °C. Die Tagesmaxima erreichen ihren höchsten Wert im Juli mit 17 °C und die tiefsten Monatsminima im Februar bei -3,1 °C. Der Anstieg der mittleren Lufttemperatur im Frühjahr ist moderat und setzt sich bis in den Frühsommer fort, wobei der stärkste Unterschied zur kühleren Jahreszeit in der Periode von April zu Juni spürbar ist. Der Sommer ist durch ein vergleichsweise flaches Temperaturoptimum gekennzeichnet, gefolgt von einem raschen Temperaturverlust ab September. Die Jahresamplitude bleibt begrenzt, was auf die dämpfende Wirkung des umgebenden Ozeans hinweist.

    Jahresverlauf der gemittelten Temperatur je Monat. Saint-Pierre.
    Durchschnittliche Temperatur (°C): Jahresverlauf der gemittelten Temperatur je Monat.

    Sonnenscheindauer im Jahresverlauf

    Die Sonnenscheindauer variiert deutlich zwischen den Jahreszeiten. Die geringsten täglichen Mittel treten im Januar und Dezember mit 1,5 Std./Tag auf, während die höchsten Werte im Juni und Juli bei 6,5 Std./Tag liegen. Diese Spanne reflektiert sowohl astronomische Einflüsse als auch jahreszeitliche Wolkenverhältnisse. Im Frühjahr nimmt die Sonnenscheindauer stetig zu, erreicht im Frühsommer ihr Maximum und nimmt im Herbst wieder deutlich ab. Das saisonale Muster begünstigt eine relativ kurze Phase mit vergleichsweise hohen Einstrahlungswerten und längere Perioden mit niedriger Sonnenscheindauer, was sich auf Wärmeangebot und Vegetationsentwicklung auswirkt.

    Monatliche Durchschnittswerte der täglichen Sonnenstunden im Jahresverlauf. Saint-Pierre.
    Durchschnittliche Sonnenstunden (Std.): Monatliche Durchschnittswerte der täglichen Sonnenstunden im Jahresverlauf.

    Regentage und Niederschlagsmuster

    Die Anzahl der Niederschlagstage bleibt über das Jahr relativ hoch und verteilt sich ohne ausgeprägte Trockenzeit. Das Minimum an Niederschlagstagen liegt im Juli bei 14 Tage/Monat, das Maximum im Dezember bei 22 Tage/Monat. Die Monate außerhalb des Hochsommers weisen häufig Werte zwischen mittleren und hohen Häufigkeiten auf, was auf beständige atlantische Feuchtezufuhr hinweist. Insgesamt entsteht ein Bild mit saisonalem Maximum in der kühleren Jahreshälfte und einem moderaten Rückgang der Niederschlagshäufigkeit im Sommer, jedoch ohne eine echte Trockenperiode.

    Monatliche Durchschnittswerte der Regentage im Jahresverlauf. Saint-Pierre.
    Durchschnittliche Regentage (Tage): Monatliche Durchschnittswerte der Regentage im Jahresverlauf.

    Wassertemperatur im Jahresverlauf

    Die mittlere Wassertemperatur folgt einer verzögerten jährlichen Entwicklung gegenüber der Luft. Die niedrigsten Monatsmittel treten im Januar und Februar bei 1,5 °C auf, das Maximum liegt im August bei 12 °C. Diese Trägheit führt dazu, dass das Meer auch nach dem Lufttemperaturmaximum noch weiter erwärmt und im Spätsommer seine höchsten Werte zeigt. Die relativ kühlen Wassertemperaturen über das Jahr beeinflussen Meeresökologie und Badebedingungen nachhaltig und begrenzen die sommerliche Erwärmung an der Küste. Der Temperaturunterschied zwischen kältester und wärmster Monatsmittel ist ausgeprägt und zeigt das langsame Aufheizen und Abkühlen des umgebenden Ozeans.

    Monatliche Durchschnittstemperaturen des Wassers über das Jahr. Saint-Pierre.
    Durchschnittliche Wassertemperatur (°C): Monatliche Durchschnittstemperaturen des Wassers über das Jahr.

    Klimaphasen des Jahres

    Winterperiode

    Die Winterperiode ist durch kühle Luftmassen, hohe Niederschlagshäufigkeit und eingeschränkte Sonnenscheindauer geprägt. Die mittleren Lufttemperaturen liegen in dieser Phase nahe oder unter dem Gefrierpunkt, begleitet von häufigen Tagen mit niedriger Bewölkung und feuchtem Wetter. Die Wassertemperatur bleibt sehr niedrig und verändert sich kaum innerhalb der Kernwintermonate. Niederschlagstage sind in dieser Phase am häufigsten, was zusammen mit der reduzierten Einstrahlung zu einem geringeren Energieangebot führt. Diese Kombination sorgt für eine maritime, gedämpfte Winterwirkung ohne extreme Wärmegewinne, jedoch mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für trübe und feuchte Tage.

    • Mittleres Monatsmittel in der Kernwinterzeit: -0,8 °C im Februar
    • Tiefste mittlere Wassertemperatur: 1,5 °C im Januar und Februar
    • Geringste Sonnenscheindauer: 1,5 Std./Tag im Dezember und Januar
    • Höchste Niederschlagshäufigkeit: 22 Tage/Monat im Dezember

    Frühjahrsaufheizung

    Die Übergangsphase vom späten Winter zum Frühsommer ist durch einen strukturierten Temperaturanstieg und eine Zunahme der Sonnenscheindauer gekennzeichnet. Die mittleren Luftwerte steigen von leicht positiven Werten im März zu moderaten Werten im Mai, während die Wassertemperatur langsamer folgt. Niederschlagstage bleiben zwar vorhanden, nehmen aber tendenziell leicht ab, sodass trockenere Abschnitte häufiger werden. Die Kombination aus zunehmender Strahlung und moderatem Temperaturanstieg begünstigt das Anfangswachstum der Vegetation, dennoch bleibt das Klima maritim beeinflusst und Temperatursprünge sind verhaltener als in kontinentaleren Regionen.

    • Mittleres Monatsmittel im März: 0,5 °C
    • Mittleres Monatsmittel im April: 4,5 °C
    • Wassertemperatur im Mai: 6 °C
    • Zunahme der Sonnenscheindauer von 3 Std./Tag im März auf 5,5 Std./Tag im Mai

    Hochsommerplateau

    Der Sommer zeigt ein relativ flaches Temperaturoptimum mit moderaten Tageshöchstwerten und vergleichsweise längeren sonnigen Phasen. Die mittleren Lufttemperaturen erreichen ihr Maximum und die Wassertemperatur folgt mit leichter Verzögerung. Die Niederschlagstage nehmen ab und erreichen ihr Minimum, sodass die Phase die klimatisch günstigste Periode für maximale Einstrahlung und relativ stabile Bedingungen darstellt. Aufgrund der maritimen Lage bleiben Temperaturen dennoch moderat, wodurch hitzeextreme Bedingungen selten sind. Die Phase zeichnet sich durch eine Balance aus höherer Sonnenscheindauer und verringerter Niederschlagshäufigkeit aus.

    • Höchstes mittleres Monatsmittel: 14 °C im Juli
    • Größte tägliche Sonnenscheindauer: 6,5 Std./Tag im Juni und Juli
    • Niedrigste Niederschlagshäufigkeit: 14 Tage/Monat im Juli
    • Maximale mittlere Wassertemperatur: 12 °C im August
    • Höchste monatliche Tagesmaxima: 17 °C im Juli

    Herbstliche Abkühlung

    Der Herbst ist durch einen vergleichsweise schnellen Temperaturabfall und eine Zunahme der Niederschlagstage gekennzeichnet. Nach dem Sommerplateau führen kühlere Luftmassen und zunehmende Atlantikeinflüsse zu häufigeren feuchten Tagen und reduzierter Sonnenscheindauer. Die Wassertemperatur beginnt zu sinken, bleibt jedoch zunächst höher als die Lufttemperatur. Diese Phase markiert den Übergang in die feuchtere und trübere Jahreszeit, wobei die Abkühlung im Oktober spürbar wird und die Niederschlagshäufigkeit gegen Ende der Phase zunimmt.

    • Mittleres Monatsmittel im September: 10,5 °C
    • Mittleres Monatsmittel im Oktober: 6,5 °C
    • Wassertemperatur im Oktober: 8 °C
    • Zunahme der Niederschlagstage von 17 Tage/Monat im September auf 21 Tage/Monat im November

    Klima von Januar bis Dezember im Detail

    Klima Saint-Pierre im Januar

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    2 °C-1 °C-3 °C2 °C2 Std./Tag20 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Januar in Saint-Pierre zeigt eine deutlich maritime Prägung mit moderaten Tageshöchstwerten von 2 °C und nächtlichen Tiefstwerten von -3 °C bei einer mittleren Lufttemperatur von -0,5 °C. Die Wassertemperatur liegt bei 1,5 °C, was die temperierende Wirkung des Ozeans bei gleichzeitig kühlem Küstenklima unterstreicht. Die Sonnenscheindauer beträgt 1,5 Std./Tag und die Häufigkeit von Niederschlägen ist mit 20 Tage/Monat hoch. Diese Kombination ergibt geringe tägliche Temperaturschwankungen, häufig bewölkte Verhältnisse und anhaltende Feuchtigkeit in der Luft. Typisch sind kurze helle Phasen, überwiegen jedoch diffuse Lichtverhältnisse und häufige Niederschläge in Form von Regen oder feuchtem Schnee. Insgesamt entspricht das Muster einem kühlen, maritim beeinflussten Winterklima mit begrenzter Sonnenscheindauer und einer Wassertemperatur, die kaum saisonale Erwärmung erwarten lässt.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wirkt das Klima gedämpft und frisch. Tagsüber sorgt die Nähe zum Meer für eine spürbare Kühle trotz gelegentlicher heller Phasen, während sich am Abend und in der Nacht die Temperatur merklich abkühlt und die Luft feuchter erscheint. Sonne tritt häufig nur kurz hervor, Schattenbereiche bleiben lange kühl und windbetonte Abschnitte verstärken das Kälteempfinden. Innenräume müssen gegen Außenzug geschützt werden, um angenehme Ruhegrade zu erhalten. Die Witterung vermittelt insgesamt ein zurückhaltendes Gefühl von Kälte und Feuchte, eher gedämpfte Helligkeit und eine reduzierte thermische Behaglichkeit im Freien.

    Praktische Einordnung

    Für Reisen im Januar bietet Saint-Pierre eine Zielcharakteristik für naturorientierte Beobachtung und kurze, wetterangepasste Aktivitäten. Küstennahe Erkundungen und fotografische Einsätze sind möglich, setzen aber robuste, wind- und wasserabweisende Ausrüstung voraus. Strandaktivitäten sind aufgrund der Wassertemperatur und der kühlen Luft nicht geeignet. Verkehr und Ausflüge können durch häufige Niederschläge und eingeschränkte Sicht beeinträchtigt werden; Planung sollte flexible Zeitpuffer enthalten. Kultur- und Ortsbesichtigungen bleiben eine praktikable Option, wenn sie wetterresistent organisiert werden. Insgesamt erfordert der Monat realistische Erwartungen an Begrenzungen durch Kälte und Feuchte.

    Klima Saint-Pierre im Februar

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    2 °C-1 °C-3 °C2 °C2 Std./Tag17 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der Februar weist eine sehr ähnliche, leicht kühlere Wintercharakteristik auf mit Tageshöchstwerten um 1,5 °C und Tiefstwerten bei -3,1 °C bei einer mittleren Lufttemperatur von -0,8 °C. Die Wassertemperatur bleibt bei 1,5 °C stabil, was die maritime Trägheit des Systems zeigt. Die Sonnenscheindauer erhöht sich leicht auf 2,0 Std./Tag, während die Anzahl der Niederschlagstage mit 17 Tage/Monat moderat bleibt. Diese Werte deuten auf einen späten Winterzustand mit minimalen saisonalen Änderungen gegenüber dem Vormonat. Die Kombination aus kühlen Luftmassen, nur moderat länger werdender Tageshelligkeit und regelmäßigem Niederschlag spricht für ein gedämpftes, feuchtes Küstenklima, in dem sporadische Auflockerungen eher kurz andauern.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im direkten Empfinden bleibt die Atmosphäre kühl und häufig windig. Tagsüber sind kurze Helligkeitsphasen möglich, die jedoch nicht lange anhalten und kaum zu nachhaltiger Erwärmung führen. Abends verstärkt sich die Kältewirkung, da Feuchtigkeit und Meeresluft das Wärmeempfinden mindern. Schattenbereiche bleiben deutlich kühler als besonnte Flächen, wobei letzteres nur eine begrenzte spürbare Erwärmung bringt. Die Umgebung wirkt sachlich und zurückhaltend, mit eher gedrängten, kurzen Perioden von Sonnenschein.

    Praktische Einordnung

    Der Februar eignet sich für Reisende, die wetterangepasste Aktivitäten und Beobachtungen schätzen. Aktivitäten im Freien sollten wetterfest organisiert werden, Spaziergänge und Ortsbesichtigungen sind möglich, erfordern jedoch wind- und regendichte Kleidung. Meerbezogene Freizeiten sind aufgrund der niedrigen Wassertemperaturen nicht empfehlenswert. Infrastruktur im Ort bleibt generell zugänglich, doch Ausflüge in exponierte Küstenbereiche sollten zeitlich flexibel geplant werden. Insgesamt ist der Monat praktikabel für Kurzaufenthalte mit Fokus auf Naturbeobachtung und kulturhistorische Angebote, sofern die Witterung berücksichtigt wird.

    Klima Saint-Pierre im März

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    4 °C1 °C-3 °C2 °C3 Std./Tag18 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im März beginnt eine graduelle Übergangsphase: die Tageshöchstwerte erreichen etwa 4 °C, die Tiefstwerte bleiben um -3 °C und die mittlere Lufttemperatur liegt bei 0,5 °C. Die Wassertemperatur steigt moderat auf 2,0 °C. Die Sonnenscheindauer mit 3,0 Std./Tag zeigt eine spürbare Zunahme an Tageslicht, die Niederschlagstage sind mit 18 Tage/Monat weiterhin relativ häufig. Diese Konstellation steht für einen frühen Vorfrühling mit zunehmender Strahlung, aber noch festen Rückgriffen auf winterliche Nächte. Die küstennahe Lage sorgt für eine verzögerte Erwärmung des Meeres, wodurch maritime Einflüsse die atmosphärische Erwärmung dämpfen. Daraus resultiert eine gemischte Saison mit oft wechselhaftem Wetter und häufiger Bewölkung bei wiederkehrenden Auflockerungen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt wechselhaft und von spürbaren Frühjahrsansätzen geprägt. Tagsüber nehmen Helligkeit und gefühlte Milde zu, insbesondere an klaren Abschnitten, während frostige Nächte und kalte Böen das Wärmeempfinden schnell reduzieren. Schattenzonen bleiben kühl, besonnte Bereiche vermitteln jedoch deutlich mehr Behaglichkeit. Die Wahrnehmung ist von Kontrasten geprägt: kurzlebige angenehme Phasen wechseln mit wiederkehrender Kühle, sodass Kleidungsschichten sinnvoll sind.

    Praktische Einordnung

    März eignet sich für Reisende, die Offenheit gegenüber wechselhaftem Wetter mitbringen und sich für Vogelbeobachtung oder Küstenlandschaften interessieren. Aktivitäten auf dem Wasser sind noch eingeschränkt durch niedrige Wassertemperaturen, strengere Schutzmaßnahmen sind erforderlich. Ortskundliche Angebote und kulturelle Besichtigungen sind gut kombinierbar mit kurzen, wetterflexiblen Ausflügen an die Küste. Die Planbarkeit profitiert von kurzen Tagesfenstern mit besserer Sicht, daher sind flexible Tagespläne und anpassbare Ausrüstungsoptionen empfehlenswert.

    Klima Saint-Pierre im April

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    9 °C5 °C1 °C4 °C5 Std./Tag17 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im April zeigt sich eine markantere saisonale Entwicklung: die Tageshöchstwerte erreichen etwa 8,5 °C, die Tiefstwerte liegen bei 0,5 °C und die mittlere Lufttemperatur liegt bei 4,5 °C. Die Wassertemperatur steigt auf 3,5 °C. Die Sonnenscheindauer erhöht sich auf 4,5 Std./Tag, während die Niederschlagstage mit 17 Tage/Monat moderat bleiben. Diese Werte dokumentieren den Übergang in einen kühleren Frühling mit zunehmender Strahlungsenergie und gleichzeitig weiter spürbarer maritimer Kühlung. Die relativ rasche Zunahme der Helligkeit verbessert die thermische Bilanz tagsüber, nächtliche Abkühlungen bleiben jedoch häufig. Das Ergebnis ist ein deutliches Anwachsen der Tageswärme bei weiterhin ausgeprägter Feuchte und häufigen Bewölkungsphasen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Die Atmosphäre wirkt frischer und zunehmend lichtdurchflutet. Tagsüber vermittelt Sonnenschein ein spürbares Plus an Komfort, während Abende noch klar und kühl bleiben. Schattenfluchten erscheinen deutlich kühler und windige Abschnitte dämpfen das Wärmegefühl. Die Umgebung wirkt insgesamt belebter durch mehr Tageslicht, jedoch ohne gleichmäßige Erwärmung über den gesamten Tagesverlauf.

    Praktische Einordnung

    April ist geeignet für naturnahe Beobachtungen, fotografische Exkursionen und erste längere Küstenwanderungen, sofern witterungsangepasste Bekleidung verwendet wird. Aktivitäten, die längere Aufenthalte im Freien erfordern, profitieren von Tagesplanung entlang sonniger Abschnitte. Wasserbezogene Unternehmungen bleiben noch limitiert, während Kultur- und Ortsbesichtigungen jetzt angenehmer sind. Reisepläne sollten flexibel bleiben, um kurzfristige Bewölkungs- und Niederschlagsphasen zu berücksichtigen.

    Klima Saint-Pierre im Mai

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    13 °C9 °C5 °C6 °C6 Std./Tag16 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im Mai werden deutliche Frühjahrsbedingungen sichtbar: Die Tageshöchstwerte liegen bei 12,5 °C, die Tiefstwerte bei 4,5 °C und die mittlere Lufttemperatur beträgt 8,5 °C. Die Wassertemperatur erhöht sich auf 6,0 °C. Die Sonnenscheindauer ist mit 5,5 Std./Tag merklich höher und die Niederschlagstage liegen bei 16 Tage/Monat. Diese Werte kennzeichnen einen frühen bis mittleren Frühling mit signifikanter Zunahme an Strahlungsenergie und wärmeren Tagestemperaturen bei weiterhin moderater Feuchte. Die Meeresoberfläche bleibt jedoch deutlich kühler als die Luft, sodass maritime Einflüsse Temperaturschwankungen mindern und lokale Küstenzone kühler hält als das Inland. Insgesamt ergibt sich ein vergleichsweise mildes, aber noch frisches Frühlingsklima.

    Subjektive Wahrnehmung

    Der Monat vermittelt ein deutlich milderes und freundlicheres Klima. Tagsüber sorgt zunehmende Sonneneinstrahlung für angenehme Temperaturschübe, die an klaren Stellen richtig behaglich wirken können. Abends fällt die Temperatur spürbar ab und kühlere Meereswinde sind wahrnehmbar. Schattenbereiche und windoffene Küstenabschnitte bleiben erfrischend, während geschützte, sonnige Plätze ein verstärktes Wohlgefühl bieten. Insgesamt entsteht ein Eindruck von Frühling in Entwicklung mit klaren Unterschieden zwischen sonnenexponierten und schattigen Bereichen.

    Praktische Einordnung

    Mai ist attraktiv für aktive Reisende und Naturbeobachter, die von längeren Tageslichtphasen und milderen Tagestemperaturen profitieren. Küstenwanderungen, Tierbeobachtungen und fotografische Exkursionen sind gut durchführbar, wenngleich wind- und kälteresistente Kleidung empfohlen wird. Baden im Meer bleibt aufgrund der noch niedrigen Wassertemperatur nicht üblich. Orts- und Kulturerlebnisse lassen sich jetzt besser mit Outdoor-Aktivitäten kombinieren, wobei kurzfristige Niederschläge bei der Planung zu berücksichtigen sind.

    Klima Saint-Pierre im Juni

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    15 °C12 °C9 °C9 °C7 Std./Tag15 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der Juni markiert den Beginn der sommerlichen Periode mit Tageshöchstwerten um 15 °C, Tiefstwerten bei 9 °C und einer mittleren Lufttemperatur von 12 °C. Die Wassertemperatur erreicht 9 °C. Die Sonnenscheindauer liegt bei 6,5 Std./Tag und die Niederschlagstage reduzieren sich auf 15 Tage/Monat. Diese Konstellation steht für einen kühlen, aber deutlich milderen Sommerbeginn mit ausgeprägter Zunahme der Strahlungsenergie und verringertem Niederschlagsrhythmus. Die Meeresoberfläche bleibt gegenüber der Luft deutlich kühler, was lokale Seeeffekte hervorruft. Insgesamt entsteht ein gemäßigter Sommercharakter mit guten Chancen für längere sonnige Abschnitte und geringerer Feuchtebelastung.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt im Alltag deutlich angenehmer und offener. Tagsüber vermitteln sonnige Abschnitte eine angenehme Wärme, die vor allem in geschützten Lagen als behaglich empfunden wird. Abends bleibt die Luft frisch und windige Küstenabschnitte kühlen merklich ab. Schattenseiten und offenes Meer erzeugen weiterhin spürbare Kühle, während sonnige Plätze vergleichsweise einladend sind. Insgesamt ergibt sich ein ausgewogenes Temperaturniveau ohne extreme Hitze.

    Praktische Einordnung

    Juni eignet sich gut für vielfältige Reiseformen von aktiven Küstenwanderungen bis zu kulturellen Stadtbesichtigungen. Die erhöhte Sonnenscheindauer ermöglicht längere Tagesausflüge, wobei Wind- und Meereseinflüsse bei Planung von Aktivitäten berücksichtigt werden sollten. Wassersportaktivitäten profitieren von längeren Tagesfenstern, sind jedoch durch die noch moderate Wassertemperatur eingeschränkt. Insgesamt bietet der Monat ein ausgewogenes Verhältnis aus Outdoor-Möglichkeiten und guten Bedingungen für Natur- und Kulturprogramme.

    Klima Saint-Pierre im Juli

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    17 °C14 °C11 °C11 °C7 Std./Tag14 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Juli zeigt das ausgeprägte maritime Sommerklima des Ortes mit einem moderaten Tagesmaximum von 17 °C und einem milden Tmin von 11 °C. Die durchschnittliche Lufttemperatur liegt bei 14 °C, die Wassertemperatur bei 11 °C. Mit einer Sonnenscheindauer von 6,5 Std./Tag verzeichnet der Monat vergleichsweise hohe Einstrahlung, während die Häufigkeit von Niederschlägen bei 14 Tage/Monat auf eine gemischte Verteilung von sonnigen und bedeckten Tagen hinweist. Analytisch ergibt sich eine geringe tägliche Temperaturschwankung, die auf den stabilisierenden Einfluss des Atlantiks zurückzuführen ist. Die Kombination aus mäßiger Luftwärme und kühlem Meer begrenzt konvektive Erwärmung; dadurch bleiben intensive Hitze- oder Kälteereignisse aus. Für die Klimaklassifizierung entspricht Juli einem kühlen ozeanisch geprägten Sommer mit ausgeprägter Meeresnähe und einer saisonalen Maxime bei Sonnenscheindauer und Lufttemperatur innerhalb des Jahresverlaufs.

    Subjektive Wahrnehmung

    Tagesverlauf wirkt angenehm temperiert mit spürbarer Frische in Küstennähe. Sonnenreiche Phasen liefern ein mildes Wärmeempfinden, während Wind und Meeresluft für eine kühlere Wahrnehmung sorgen. Abende sind merklich kühler und lassen Aktivitäten im Freien eine wärmende Schicht erfordern. Im Schatten stellt sich rasch eine kühlere Wirkung ein, während direkte Sonneneinstrahlung eine freundlichere Temperaturwahrnehmung vermittelt. Das Klima wirkt insgesamt zurückhaltend warm, nicht drückend.

    Praktische Einordnung

    Der Monat eignet sich für naturnahe Aktivitäten wie Küstenwanderungen, Beobachtung mariner Lebensräume und organisierte Bootsfahrten. Freizeitangebote an Land profitieren von einer längeren täglichen Helligkeit, zugleich ist auf wechselhafte Bewölkung und gelegentliche Niederschläge zu achten. Wassersport wird durch die vergleichsweise kühle Meerestemperatur eingeschränkt, längere Badesitzungen sind nur unter gezielter Vorbereitung empfehlenswert. Kleidung sollte auf variable Bedingungen ausgerichtet sein, funktional und mehrlagig, um unkompliziert auf Wechsel zwischen Sonne, Wind und Schauern reagieren zu können.

    Klima Saint-Pierre im August

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    17 °C14 °C11 °C12 °C6 Std./Tag16 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    August präsentiert sich als etwas abgeschwächter Sommermonat mit einem Tagesmaximum von 16,5 °C und einem Tmin von 10,5 °C. Die mittlere Lufttemperatur beträgt 13,5 °C, während die Meeresoberfläche durchschnittlich 12 °C erreicht. Mit einer Sonnenscheindauer von 6 Std./Tag bleibt die Einstrahlung hoch, die Anzahl der Regenereignisse liegt bei 16 Tage/Monat. Diese Kombination zeigt ein weiterhin ozeanisch geprägtes Klima mit leicht rückläufiger Wärme und einer Zunahme an Feuchteeinträgen gegenüber dem Vormonat. Die Wassertemperatur steigt moderat, bleibt aber kühl genug, um die thermische Trägheit des Meeres zu markieren. Insgesamt deutet die Monatsbilanz auf stabile maritime Bedingungen hin, bei denen Wolkenbildung und Niederschlag durch atlantische Luftmassen häufiger auftreten, gleichzeitig aber ausreichend Sonnenschein für Aktivitäten im Freien verfügbar ist.

    Subjektive Wahrnehmung

    Der Tagesempfindung bleibt freundlich, jedoch weniger warm als in inneren Landesteilen. Sonne schafft angenehme Phasen, Schatten und Wind führen rasch zu kühlerem Empfinden. Abende wirken deutlich frischer mit einem klaren Bedarf an leicht wärmender Bekleidung. Die Luft bleibt insgesamt feucht, wodurch Kleidung und Oberflächen länger feucht erscheinen können. Für die meisten Außenaktivitäten entsteht ein ausgewogenes, aber jederzeit wechselbereites Klima.

    Praktische Einordnung

    August eignet sich für ruhige Naturprogramme, Vogelbeobachtung und Küstenerkundungen, da die Tage ausreichend Helligkeit bieten. Die häufigeren Niederschläge erfordern flexible Tagespläne und wetterfeste Ausrüstung. Bootstouren und Ausflüge entlang der Küste bleiben attraktiv, sollten jedoch auf wechselnde Sicht- und Windverhältnisse ausgelegt werden. Schwimmbezogene Freizeit ist möglich, aber von persönlicher Kälteresistenz abhängig. Für kulturelle Besuche und Ortsbesichtigungen ist der Monat vorteilhaft, solange wetterbedingte Unterbrechungen einkalkuliert werden.

    Klima Saint-Pierre im September

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    13 °C11 °C8 °C11 °C5 Std./Tag17 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    September markiert den Übergang in kühlere Jahreszeiten mit einem Tagesmaximum von 13 °C und einem Tmin von 8 °C. Die mittlere Lufttemperatur liegt bei 10,5 °C, die Wassertemperatur erreicht 11 °C. Die Sonnenscheindauer beträgt 4,5 Std./Tag bei 17 Tage/Monat mit Niederschlag. Diese Werte deuten auf eine deutliche Abkühlung gegenüber Hochsommerbedingungen, begleitet von abnehmender Strahlungsdauer und anhaltender maritimer Feuchtigkeit. Der thermische Gradient zwischen Luft und Meer bleibt moderat, sodass Temperaturschwankungen weiterhin durch den Atlantik gedämpft werden. Klimatisch zeigt sich eine verstärkte Dominanz atlantischer Einflüsse mit häufigerer Bewölkung und einer Zunahme von Frische und Feuchte, wodurch der Monat als früher Herbst mit gemäßigtem Temperaturniveau einzuordnen ist.

    Subjektive Wahrnehmung

    Alltagsempfindung ist von merklich kühlerem Hintergrund geprägt. Tageszeitliche Sonnenfenster bringen angenehme Wärme, während bedeckte Phasen und Küstenwinde schnell ein frisches Gefühl hervorrufen. Abende sind spürbar kühler und erschließen das Bedürfnis nach wärmeren Schichten. Insgesamt wirkt das Klima herbstlich, mit tendenziell gedämpfter Wärmewirkung und häufiger feuchter Luft.

    Praktische Einordnung

    Der Monat ist geeignet für Outdoor-Aktivitäten mit Fokus auf Landschafts- und Tierbeobachtung sowie für kulturelle Erkundungen, sofern wetterfeste Kleidung bereitsteht. Küstennahes Reisen bleibt attraktiv, doch sind Routen und Ausflüge auf mögliche Einschränkungen durch Wind und Regen abzustimmen. Wassertourismus kann weiterhin durchgeführt werden, die Zeit im Wasser ist jedoch begrenzt und von persönlicher Toleranz gegenüber kühleren Bedingungen abhängig. Flexibilität bei Tagesplanung und wetterangepasste Ausrüstung sind entscheidend.

    Klima Saint-Pierre im Oktober

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    9 °C7 °C4 °C8 °C3 Std./Tag20 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Oktober steht im Zeichen einer weiteren Abkühlung mit einem Tagesmaximum von 9 °C und einem Tmin von 4 °C. Die durchschnittliche Lufttemperatur liegt bei 6,5 °C, die Meeresoberfläche bei 8 °C. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf 3 Std./Tag bei 20 Tage/Monat mit Niederschlag. Diese Kennzahlen sprechen für einen deutlich herbstlich geprägten Zustand mit verstärkter Bewölkung und häufigerem Niederschlag sowie einer deutlichen Reduktion der Strahlungsenergie. Die thermische Trägheit des Meeres mildert schnelle Temperaturschwankungen, doch die geringere Sonnenscheindauer führt zu kühleren Tagesverläufen und früher einsetzenden Abkühlungen am Abend. Aus klimatischer Sicht entspricht der Monat einem feuchten, kühlen Übergang mit hoher Atlantikpräsenz.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt insgesamt kühl und feucht. Tagsüber können kurze sonnige Intervalle eine spürbare, aber begrenzte Erwärmung erzeugen. Schattenseiten und Wind führen schnell zu einem nassen, kühlen Empfinden. Abende sind deutlich kalt, wodurch Innenräume und wärmere Kleidung stärker bevorzugt werden. Die Atmosphäre vermittelt einen klaren Herbstcharakter mit gedämpfter Helligkeit und zunehmender Frische.

    Praktische Einordnung

    Oktober eignet sich für Reisende mit Interesse an raueren Küstenlandschaften, Fotografie und saisonalen Naturbeobachtungen. Aktivitäten sollten wetterabhängig geplant werden, da häufigere Niederschläge und kühlere Temperaturen Außenprogramme einschränken können. Wassersport ist weniger komfortabel und erfordert spezielle Ausrüstung. Kultur- und Museumsangebote sind verlässlich nutzbar. Für längere Outdoor-Touren sind wetterfeste Kleidung, flexibler Zeitplan und Rücksicht auf verkürzte Tageslichtphasen empfehlenswert.

    Klima Saint-Pierre im November

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    6 °C3 °C0 °C5 °C2 Std./Tag21 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    November zeigt eine weitere deutliche Temperaturabnahme mit einem Tagesmaximum von 6 °C und einem Tmin von 0 °C. Die mittlere Lufttemperatur liegt bei 3 °C, die Wassertemperatur bei 5 °C. Die Sonnenscheindauer beträgt 2 Std./Tag, begleitet von 21 Tage/Monat mit Niederschlag. Diese Parameter charakterisieren einen späten Herbstmonat mit stark reduzierter Strahlungsbilanz, hoher Feuchte und häufiger Bewölkung. Der enge Temperaturbereich signalisiert eine maritime Dämpfung, während die niedrigen Meerestemperaturen den Luftaustausch mit kühlerer Meeresluft begünstigen. Klimatisch ist November als kühler, feuchter Vorwintermonat einzuordnen, in dem atlantische Störungen dominieren und sonnenreiche Phasen selten sind.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt roh und feucht. Tage sind kurz und bieten nur selten längere sonnige Abschnitte. Wind und feuchte Luft verstärken das Kälteempfinden, Innenräume erscheinen vergleichsweise warm im Gegensatz zur Außentemperatur. Abende sind deutlich kalt und drängen zu wettergeschützter Kleidung. Insgesamt ergibt sich eine gedämpfte, winternahe Atmosphäre.

    Praktische Einordnung

    Der Monat ist für Reisende geeignet, die Küstencharakter und ruhige Ortsbilder schätzen, weniger für sonnenorientierte Strandaufenthalte. Aktivitäten im Freien erfordern robuste, wasserdichte Ausrüstung und Bereitschaft zu kürzeren Etappen. Bootstouren können wetterbedingt eingeschränkt sein und sollten mit lokalen Anbietern abgestimmt werden. Kultur- und Indoor-Angebote sind praktikable Alternativen. Sicherheits- und Wetterinformationen sind bei Planung und Durchführung entsprechend zu berücksichtigen.

    Klima Saint-Pierre im Dezember

    MaximalØ Temp.MinimalWasserSonneRegen
    3 °C1 °C-2 °C3 °C2 Std./Tag22 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Dezember weist die kältesten Durchschnittswerte des betrachteten Abschnitts auf mit einem Tagesmaximum von 2,5 °C und einem Tmin von -1,5 °C. Die mittlere Lufttemperatur beträgt 0,5 °C, die Wassertemperatur liegt bei 2,5 °C. Mit einer Sonnenscheindauer von 1,5 Std./Tag und 22 Tage/Monat mit Niederschlag ist der Monat geprägt von kurzer Tageshelligkeit und hoher Feuchtigkeitsfrequenz. Diese Kombination ergibt ein maritim beeinflusstes Winterklima, in dem das Meertemperaturreservoir kalte Luftmassen abschwächt, aber nicht verhindert. Aufgrund der geringen Strahlungsdauer und häufigen Niederschläge treten alle Effekte der Winterkühlung auf, einschließlich niedriger Temperaturniveaus und erhöhter Bewölkungsdichte. Klimatisch entspricht Dezember einem kühlen, feuchten Wintermonat mit dominierendem atlantischem Einfluss.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Wetter wirkt überwiegend kalt und gedämpft. Tageslicht ist knapp, sodass sonnige Phasen selten und kurz erscheinen. Die Kombination aus kalter Luft und nasser Witterung verstärkt das Empfinden von Kälte deutlich. Abende sind ausgesprochen kalt und fordern warme, winddichte Bekleidung. Die Atmosphäre wirkt ruhig und winterlich, mit geringer Wärmewirkung im Freien.

    Praktische Einordnung

    Dezember eignet sich für Reisende, die eine winterliche Küstenlandschaft mit ruhigem Charakter suchen und sich auf eingeschränkte Tageslicht- und Wetterbedingungen einstellen. Aktivitäten im Freien sind möglich, verlangen jedoch wetterfeste und isolierende Ausrüstung sowie flexible Planung. Bootstouren und Wassersport sind aufgrund der Kälte weniger empfehlenswert. Indoor-Programme, Museen und kulturelle Angebote bieten wetterunabhängige Alternativen. Sicherheitsaspekte und aktuelle Wettervorhersagen sollten bei jeder Planung berücksichtigt werden.