Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.569 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat
Der wärmste Monat ist Juli mit einem mittleren Monatswert der Lufttemperatur von 18,5 °C und einer mittleren maximalen Tagestemperatur von 22,5 °C, begleitet von der höchsten mittleren Sonnenscheindauer.
Kältester Monat
Der kälteste Monat ist Januar mit einem mittleren Monatswert der Lufttemperatur von -0,5 °C und den tiefsten nächtlichen Minimalwerten, verbunden mit einer stark reduzierten Sonnenscheindauer.
Sonnigster Monat
Der sonnenscheinreichste Monat ist Juli mit einer mittleren täglichen Sonnenscheindauer von 6,8 Std./Tag, was die ausgeprägte Strahlungsenergie in der Sommerphase widerspiegelt.
Trockenster Monat
Der vergleichsweise trockenste Monat in Bezug auf Regentage ist September mit im Mittel 9 Tage/Monat, gekoppelt mit noch moderaten Temperaturen und abnehmender Sonnenscheindauer.
Regenreichster Monat
Der regenreichste Monat nach Anzahl der Tage ist Juli mit 14 Tage/Monat, was auf häufige, teils konvektive Niederschlagsereignisse in der sommerlichen Phase hinweist.
Beste Reisezeit
Die angenehmste Reisezeit liegt Mai bis September. Dann bewegen sich die Ø Temperaturen von 12,5 bis 18,5 °C, die Tage sind lang und mit 4,7 bis 6,8 Sonnen...
Überblick
Parchim zeichnet sich durch ein gemäßigtes Klima mit deutlicher Jahreszeitlichkeit aus. Die Klimabeschaffenheit ist durch einen ausgeprägten Wechsel von kühleren und wärmeren Perioden geprägt, wobei Übergänge zwischen den Jahreszeiten vergleichsweise glatt verlaufen. Küstennahe Einflüsse und regionale Landschaftsstrukturen wirken sich auf Strahlungs- und Feuchteverhältnisse aus und führen zu moderaten Schwankungen bei Tages- und Wassertemperaturen. Das Klima bietet eine ausgeglichene Verteilung von Sonnenscheindauer und Niederschlag über das Jahr, sodass weder extreme Trockenzeiten noch anhaltende feuchte Phasen dominieren. Insgesamt ist das Klima für Aktivitäten im Freien in mehreren Perioden des Jahres geeignet und weist saisonale Fenster mit verlässlicherer Sonneneinstrahlung sowie Phasen mit höherer Niederschlagswahrscheinlichkeit auf.
Klimacharakteristik
Das Klima in Parchim ist durch moderate Sommerhöhen und vergleichsweise kalte Winternächte gekennzeichnet. Die höchsten Tageswerte treten in Juli mit maximalen Tagestemperaturen von 22,5 °C auf, während die tiefsten Nächte im Januar mit Minimaltemperaturen von -3,5 °C vorkommen. Die jährliche Spannbreite zwischen kältesten Nächten und wärmsten Tageswerten vermittelt eine definierte saisonale Amplitude, ohne extremes Hitze- oder Kälterisiko. Sonnenscheindauer und Niederschlag weisen ebenfalls markante saisonale Muster auf: Die größte mittlere Sonnenscheindauer zeigt sich im Juli mit 6,8 Std./Tag, die geringste im Dezember mit 1,4 Std./Tag. Niederschlagsverteilung bleibt relativ gleichmäßig verteilt, mit einem Maximum an Regenagen im Juli mit 14 Tage/Monat. Die Wassertemperatur folgt dem saisonalen Muster der Lufttemperatur und erreicht im Hochsommer die höchsten Werte, während sie im Winter deutlich abkühlt. Diese Kombination aus moderatem Sommer, kalter Winterperiode, ausgewogenem Niederschlag und saisonalem Wasseraufheizverhalten prägt die klimatologische Identität des Ortes.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Der Jahresverlauf der Lufttemperatur zeigt einen klaren saisonalen Anstieg von kühlen Wintern zu warmen Sommermonaten. Die mittleren Tagestemperaturen steigen im Frühjahr kontinuierlich an und erreichen im Juli mit 18,5 °C den Jahreshöchststand, bevor sie im Herbst und Winter wieder abfallen. Die tiefsten Monatsmittel liegen im Januar bei -0,5 °C, was auf nächtliche Abkühlung und heizbedürftige Perioden hinweist. Übergänge im Frühling sind vergleichsweise gleichmäßig, sodass Frühjahrsmonate zunehmend wärmer werden ohne abrupte Temperatursprünge. Der Sommer präsentiert sich als die ausgeprägteste Wärmephase mit stabiler hoher Tageserwärmung und moderaten nächtlichen Temperaturen. Der Herbst führt zu einem eher raschen Temperaturfall, der in den Wintermonaten kalte Nächte mit negativen Monatsmitteln etabliert. Insgesamt kombiniert Parchim deutliche Saisonalität mit moderaten Extremen, was sowohl Auswirkungen auf Vegetationszeiten als auch auf Energiebedarf und Außennutzungen hat.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die Verteilung der Sonnenscheindauer weist einen ausgeprägten saisonalen Rhythmus auf, mit maximalen Werten im Hochsommer und deutlich reduzierter Einstrahlung im Winter. Das Maximum der mittleren täglichen Sonnenscheindauer liegt im Juli bei 6,8 Std./Tag, während die geringste mittlere Sonnenscheindauer im Dezember mit 1,4 Std./Tag auftritt. Der Anstieg der Sonnenscheindauer im Frühjahr unterstützt die rasche Vegetationsentwicklung, insbesondere in Kombination mit steigenden Lufttemperaturen. Im Spätsommer bleiben die Sonnenscheinstunden vergleichsweise hoch, bevor sie im Herbst deutlich zurückgehen. Diese saisonale Struktur führt zu klaren Unterschieden in Tageslichtangebot und thermischer Belastung über das Jahr und beeinflusst Freizeitplanung, landwirtschaftliche Anbaukalender und Photovoltaikpotenziale.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Zahl der Regentage verteilt sich relativ gleichmäßig, mit leichten Häufungen im Sommer. Das Maximum an mittleren Regentagen zeigt sich im Juli mit 14 Tage/Monat, während der niedrigste Mittelwert im September mit 9 Tage/Monat liegt. Sommermonate kombinieren höhere Sonnenscheindauer mit leicht erhöhter Niederschlagswahrscheinlichkeit, was auf eine Mischung aus sonnigen und konvektiven Schauerereignissen hinweist. Im Herbst und Winter bleibt die Anzahl der Regentage moderat und trägt zu anhaltender Bodenfeuchte bei. Die gleichmäßige Verteilung der Regentage über das Jahr verhindert längere, extreme Trockenperioden, reduziert aber gleichzeitig längere trockene Zeitfenster für Vegetation und Freiraumnutzung.
Wassertemperatur im Jahresverlauf
Die mittleren Wassertemperaturen folgen dem Lufttemperaturverlauf mit starkem jahreszeitlichen Anstieg im Frühjahr und Höchstwerten im Sommer sowie Abkühlung im Herbst und Winter. Die tiefste mittlere Wassertemperatur wird im Januar mit 1 °C gemessen, die höchsten mittleren Werte treten in Juli und August mit 21 °C auf. Durch die verzögerte Aufheizung des Wassers sind die wärmsten Badeperioden leicht zeitversetzt zum wärmsten Lufttemperaturmaximum und bieten im Hochsommer eine stabilisierte, warme Wassertemperatur. Im Spätherbst und Winter führen niedrige Wassertemperaturen zu reduzierter Durchmischung und erhöhter Dichte der Oberflächenschichten. Für wasserbezogene Aktivitäten ergeben sich dadurch klar abgrenzbare, saisonal stabile Perioden mit günstigen Wassertemperaturen im Sommer und deutlich kühleren Bedingungen im Winter.
Klimaphasen des Jahres
Winter
Die Winterphase ist gekennzeichnet durch abgekühlte Luftmassen mit häufiger nächtlicher Frostbildung und reduzierter Sonneneinstrahlung. In dieser Periode dominieren kurze Tageslängen und geringe Sonnenscheindauer, was zu niedrigen mittleren Energieeinnahmen durch Strahlung führt. Nächtliche Tiefstwerte treten im Januar auf und führen zu klaren, kalten Nächten. Niederschlagsereignisse erscheinen in Form von Regen oder gelegentlich Schnee, wobei die Zahl der Regentage weiterhin moderat ist. Die Wassertemperatur sinkt in dieser Phase auf ihre Jahresminima und beeinflusst die Durchgängigkeit von aquatischen Prozessen. Insgesamt stellt der Winter eine energieärmere Jahreszeit dar, die verstärkte Heizbedarfe und Anpassungen in der Vegetation und im Wasserhaushalt erfordert.
- Die geringste mittlere Sonnenscheindauer liegt im Dezember bei 1,4 Std./Tag.
- Die tiefste mittlere Wassertemperatur im Januar beträgt 1 °C.
- Das Monatsmittel der Lufttemperatur im Januar beträgt -0,5 °C.
Frühling
Der Frühling ist eine Übergangsphase mit kontinuierlichem Anstieg von Strahlungsenergie und Lufttemperaturen. Die Zunahme der Sonnenscheindauer fördert das Pflanzenwachstum und führt zu einer beschleunigten Erwärmung von Luft und Oberflächen. In dieser Phase steigen mittlere Tagestemperaturen deutlich an und das Wasser erwärmt sich sukzessive, wodurch thermische Voraussetzungen für ökologische Aktivität geschaffen werden. Niederschlagsereignisse treten weiterhin regelmäßig auf und stützen die Bodenfeuchte während der Vegetationsanfänge. Insgesamt ist der Frühling durch eine relativ gleichmäßige Erwärmung und wachsende Sonnenscheindauer charakterisiert, was den Übergang in die sommerliche Wärmephase vorbereitet.
- Im März beträgt die mittlere Sonnenscheindauer 3,9 Std./Tag.
- Das mittlere Monatsmittel der Lufttemperatur im April liegt bei 7,5 °C.
- Die mittlere Wassertemperatur im Mai beträgt 13 °C.
Sommer
Die Sommerphase stellt die wärmste und sonnenreichste Zeit dar, mit stabil erhöhter Tageserwärmung und längeren Perioden mit ausgeprägter Sonnenscheindauer. Hohe mittlere Tageswerte erlauben eine ausgedehnte thermische Belastung am Tag, während nächtliche Temperaturen moderat bleiben. Die Wassertemperatur erreicht ihre Jahresmaxima und bietet günstige Bedingungen für Freizeit- und Wasseraktivitäten. Gleichzeitig zeichnet sich der Sommer durch eine erhöhte Anzahl an Regentagen aus, die häufig in Form von Schauern oder konvektiven Gewittern auftreten und kurzfristig die Sonnenscheindauer reduzieren können. Die Kombination aus hoher Einstrahlung und gelegentlichen Niederschlägen prägt die sommerliche Klimaqualität und beeinflusst Wasserhaushalt sowie Landwirtschaft.
- Der höchste mittlere Tageswert wird im Juli mit 18,5 °C erreicht.
- Die mittlere maximale Tagestemperatur im Juli liegt bei 22,5 °C.
- Die höchste mittlere Sonnenscheindauer im Juli beträgt 6,8 Std./Tag.
- Die mittlere Anzahl der Regentage im Juli beträgt 14 Tage/Monat.
- Die mittlere Wassertemperatur im Juli und August beträgt 21 °C.
Herbst
Der Herbst ist durch eine relativ schnelle Abkühlung und abnehmende Sonnenscheindauer gekennzeichnet. Anfangs bleibt noch eine gewisse Wärme und Sonnenscheindauer erhalten, die jedoch im weiteren Verlauf deutlich sinkt und die Tagesmittelwerte reduziert. Niederschlagsmuster ändern sich nicht grundlegend, es treten aber häufiger ausgedehnte Regenperioden auf, die die Bodenfeuchte erhöhen und die Vegetationsperiode abschließen. Die Wassertemperatur fällt beständig, was die thermische Aktivität in Gewässern vermindert. Insgesamt markiert der Herbst den Übergang zu einer energieärmeren Jahreszeit mit wechselhafter Witterung und markanter Reduktion des Tageslichtangebotes.
- Die geringste mittlere Anzahl von Regentagen liegt im September bei 9 Tage/Monat.
- Die mittlere Sonnenscheindauer im September beträgt 4,7 Std./Tag.
- Das mittlere Monatsmittel der Lufttemperatur im Oktober liegt bei 9,5 °C.
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Parchim im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 3 °C | -1 °C | -4 °C | 1 °C | 2 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Januar zeigt sich ein winterlich-kühles Klima mit einer markanten Spreizung zwischen Tageshöchst- und Nachttiefwerten. Die mittleren Höchstwerte erreichen etwa 2,5 °C, während die nächtlichen Tiefstwerte bis zu -3,5 °C fallen, was eine negative Monatsmitteltemperatur von -0,5 °C zur Folge hat. Die Wasseroberfläche bleibt sehr kühl bei rund 1 °C, wodurch thermische Einflüsse des Gewässers minimal sind. Die Sonnenscheindauer ist mit 1,5 Std./Tag gering, die Häufigkeit von Niederschlagstagen liegt bei 12 Tage/Monat. Zusammengenommen ergibt sich ein klares Bild: kurze Sonnenfenster, häufiger feuchter oder schneereicher Niederschlag und stabil niedrige Temperaturen. Für die saisonale Einordnung ist dieser Monat der kälteste Abschnitt des Jahres mit begrenzter thermischer Aktivität und geringer solaren Einstrahlung, was die Fortdauer frostanfälliger Bedingungen erklärt.
Subjektive Wahrnehmung
Die Alltagswahrnehmung ist kühl bis kalt, mit einer klaren Trennung zwischen milden Stunden am Tag und deutlich kühleren Nächten. Sonnenstunden wirken kurz und liefern nur punktuell spürbare Wärme, Schattenbereiche bleiben merklich klamm. Wind und Feuchte verstärken das Kälteempfinden, Innenräume wirken gegenüber der Außenluft deutlich wärmer. Das Landschaftsbild erscheint reduziert in Kontrasten, witterungsbedingte Ruhe dominiert den Tagesablauf.
Praktische Einordnung
Für Reisende bedeutet dieser Zeitraum eher eingeschränkte Outdoor-Möglichkeiten mit Schwerpunkt auf wetterresistenten Aktivitäten. Stadtbesichtigungen und kulturelle Programme sind gut planbar, längere Aufenthalte im Freien sollten wetterabhängig organisiert werden. Freizeit an Gewässern ist eingeschränkt und spezifische Wasseraktivitäten sind kaum praktikabel. Ausrüstung für kalte, feuchte Bedingungen ist empfehlenswert. Es bieten sich Programme an, die Temperatur- und Lichtverhältnisse sowie kürzere Außenphasen berücksichtigen.
Klima Parchim im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 3 °C | 0 °C | -3 °C | 2 °C | 3 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Februar zeigt eine leicht erhöhte Temperaturbasis gegenüber dem Vormonat mit einer mittleren Tageshöchsttemperatur von etwa 3 °C und nächtlichen Tiefstwerten um -3 °C, sodass sich das Monatsmittel bei 0 °C bewegt. Die Wasseroberfläche bleibt sehr kühl bei circa 1,5 °C. Die Sonnenscheindauer nimmt moderat zu auf rund 2,5 Std./Tag, gleichzeitig reduziert sich die Zahl der Niederschlagstage auf etwa 10 Tage/Monat. Charakteristisch ist die erhöhte Variabilität mit Phasen milderer Tage und erneut eintreffenden Kälteeinbrüchen. In der saisonalen Entwicklung ist Februar ein Übergangsmonat mit tendenzieller Erwärmung, jedoch noch ausgeprägten winterlichen Anteilen und einer weiterhin eingeschränkten thermischen Aktivität der Gewässer.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt wechselhaft; Tage können vergleichsweise freundlich erscheinen, während Nächte deutlich kälter wirken. Sonnenphasen sorgen kurzfristig für ein gehobenes Wohlgefühl, im Schatten bleibt die Luft jedoch kühl. Feuchte- und Windkomponenten verstärken die Kälte in exponierten Lagen. Insgesamt erscheint die Stimmung der Umgebung von einer Mischung aus aufkommender Helligkeit und anhaltender Winterruhe geprägt.
Praktische Einordnung
Reiseaktivitäten sollten flexibel geplant werden, da Witterungsumschwünge häufig sind. Kultur- und Museumsangebote sind gut nutzbar, längere Outdoor-Aktivitäten hängen stark von tageszeitlichen Bedingungen ab. Für Ausflüge ins Umland empfiehlt sich witterungsangepasste Kleidung und Tagesplanung mit Alternativen für weniger günstige Stunden. Wassersportliche Vorhaben bleiben begrenzt, während naturnahe Spaziergänge bei passenden Bedingungen attraktiv sein können.
Klima Parchim im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 7 °C | 4 °C | 1 °C | 4 °C | 4 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der März markiert den Frühjahrsanstieg mit einer durchschnittlichen Tageshöchsttemperatur von etwa 6,5 °C und nächtlichen Tiefen um 0,5 °C; das Monatsmittel liegt bei 3,5 °C. Die mittlere Wassertemperatur steigt spürbar auf circa 4 °C. Die Sonnenscheindauer erhöht sich auf rund 3,9 Std./Tag, jedoch bleibt die Zahl der Niederschlagstage mit etwa 13 Tage/Monat vergleichsweise hoch. Dieses Muster weist auf einen dynamischen Übergang hin: deutlich längere Lichteinfallzeiten und eine spürbare Aufheizung der Umgebung treten neben noch häufigen, teils kühlen Niederschlägen auf. Klimatisch ist März ein Mischbild mit fortschreitender, aber noch nicht abgeschlossener Stabilisierung sommerlicher Verhältnisse.
Subjektive Wahrnehmung
Die Wahrnehmung ist geprägt von zunehmender Helligkeit und wechselhaften Temperaturgefühlen. Tagsüber können sonnige Phasen Wärme vermitteln, während kühle Abschnitte und Regenperioden die Umgebung schnell wieder abkühlen lassen. Abende wirken merklich kälter als der Tag, Innenräume bieten spürbare Behaglichkeit. Die Natur erscheint in einem aktiven Umbruch, was sich beim Empfinden von Frische und Aufbruch niederschlägt.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für Naturbeobachtungen und aktive Erkundungen mit flexibler Tagesgestaltung. Wanderungen und Radtouren können lohnend sein, sollten jedoch kurzfristig an Niederschlagsphasen angepasst werden. Wassersport ist noch eingeschränkt durch niedrige Wassertemperaturen, während kulturelle Programme wetterunabhängig geplant werden können. Kleidung und Tagesplanung sollten wechselhafte Bedingungen abdecken.
Klima Parchim im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 11 °C | 8 °C | 5 °C | 8 °C | 5 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im April setzt die spürbare Frühjahrsaufhellung ein mit durchschnittlichen Höchstwerten um 10,5 °C und Tiefstwerten nahe 4,5 °C, das Monatsmittel liegt bei 7,5 °C. Die Wasseroberfläche zeigt einen weiteren Anstieg auf circa 8 °C. Die Sonnenscheindauer wächst auf etwa 5 Std./Tag, während die Anzahl der Niederschlagstage moderat bei 11 Tage/Monat verbleibt. Dieses Zusammenspiel signalisiert eine stabilere Wärmebilanz und zunehmende solare Verfügbarkeit bei immer noch möglichen kühlen Nächten. Für die saisonale Entwicklung ist April ein Monat der deutlichen Erwärmung mit gleichzeitig variablen Niederschlagsmustern, wodurch sowohl vegetative Aktivität als auch vermehrte Außennutzungen begünstigt werden.
Subjektive Wahrnehmung
Die Atmosphäre wirkt lebendiger und freundlicher. Sonnige Abschnitte bringen spürbare Wärme, Schattenpartien können jedoch noch Frische ausstrahlen. Abende und Morgen zeigen sich kühler im Vergleich zum Tagesverlauf. Die Balance zwischen Sonne und gelegentlichem Niederschlag prägt das Empfinden als wechselhaft, aber zunehmend angenehm. Die Natur vermittelt einen Eindruck von Wachstum und Rückkehr gesteigerter Aktivität.
Praktische Einordnung
April ist geeignet für ein breites Spektrum an Freizeitaktivitäten, von Stadtbesichtigungen bis zu naturnahen Unternehmungen. Outdoor-Aktivitäten können weitgehend stattfinden, allerdings sollte mit kurzfristigen Wetterumschwüngen gerechnet werden. Wassersport erfordert weiterhin Vorsicht wegen mäßiger Wassertemperaturen, während längere Exkursionen von flexibler Tagesplanung profitieren. Kleidungskonzepte mit Schichtprinzip sind ratsam.
Klima Parchim im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 16 °C | 13 °C | 9 °C | 13 °C | 6 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Mai weist einen klaren Übergang zu warmen Frühlingsbedingungen auf. Die durchschnittlichen Tageshöchstwerte erreichen etwa 16 °C, die nächtlichen Tiefstwerte liegen bei circa 9 °C, sodass sich ein Monatsmittelraum um 12,5 °C ergibt. Die Wassertemperatur steigt auf rund 13 °C. Die Sonnenscheindauer ist mit etwa 6 Std./Tag deutlich höher, die Niederschlagstage belaufen sich auf ungefähr 13 Tage/Monat. Diese Parameter deuten auf eine Phase verstärkter thermischer Aktivität und höherer solaren Einstrahlung hin, begleitet von regelmäßigen, aber nicht dominanten Niederschlagsereignissen. Ökologisch fördert der Monat vegetatives Wachstum und längere Außenperioden, ohne bereits die konstanten Bedingungen des Sommers zu erreichen.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt freundlich und deutlich wärmer als in den Vormonaten. Sonneneinstrahlung schafft ein angenehmes Wärmeempfinden bei Aktivitäten im Freien, Schatten bietet weiterhin erfrischende Kühle. Abende sind spürbar milder, die allgemeine Atmosphäre erscheint lebhaft und einladend. Gelegentliche Regenabschnitte können kurzfristig das Komfortniveau mindern, insgesamt dominiert jedoch ein positives, aktives Empfinden.
Praktische Einordnung
Mai ist attraktiv für aktive Urlaubstypen, ländliche Erkundungen und Stadtaufenthalte mit hohem Outdoor-Anteil. Wandern, Radtouren und Gartenbesuche sind gut geeignet, wobei regnerische Phasen in die Planung einbezogen werden sollten. Für Gewässeraktivitäten ist die Wassertemperatur noch moderat, daher sind flexible Angebote und kürzere Aufenthalte am Wasser empfehlenswert. Kultur- und Naturangebote lassen sich sinnvoll kombinieren.
Klima Parchim im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 20 °C | 17 °C | 13 °C | 18 °C | 7 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Juni markiert den Beginn sommerlicher Verhältnisse mit durchschnittlichen Tageshöchstwerten um 20 °C und nächtlichen Tiefstwerten bei etwa 13 °C; das Monatsmittel liegt bei rund 16,5 °C. Die mittlere Wassertemperatur steigt deutlich auf circa 18 °C. Die Sonnenscheindauer erreicht etwa 6,5 Std./Tag, während die Häufigkeit von Niederschlagstagen bei ungefähr 13 Tage/Monat verbleibt. Diese Kombination aus erhöhter Strahlungsmenge und moderaten Niederschlagsfrequenzen schafft eine stabile, warme Umgebung mit erwärmten Gewässern und günstigen Bedingungen für sommerliche Aktivitäten. Klimatisch befindet sich die Region nun in der Phase mit den höchsten solaren und thermischen Werten des Jahres bis dato.
Subjektive Wahrnehmung
Die Stimmung ist geprägt von anhaltender Wärme und spürbar längeren, hellen Tagen. Tagsüber dominiert ein angenehmes bis warmes Empfinden, Schattenplätze bieten willkommene Erholung. Abende bleiben mild und ermöglichen längere Aufenthalte im Freien. Feuchtephasen werden als relativ kurz wahrgenommen, die generelle Atmosphäre wirkt sommerlich und aktiv.
Praktische Einordnung
Juni eignet sich für vielfältige Reisearten mit starkem Outdoor-Anteil. Wassersport, Badeaufenthalte und Aktivitäten in der freien Landschaft sind gut kombinierbar. Für längere Exkursionen empfiehlt sich eine Planung, die kurze Niederschlagsabschnitte berücksichtigt. Kultur- und Freizeitangebote im Freien lassen sich gut verbinden. Reisende sollten Freizeitprogramme wählen, die von stabilen warmen Bedingungen profitieren, und flexible Alternativen für wetterbedingte Änderungen bereithalten.
Klima Parchim im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 23 °C | 19 °C | 15 °C | 21 °C | 7 Std./Tag | 14 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Juli in Parchim ist der wärmste Monat des Jahres und zeigt eine ausgeprägte sommerliche Charakteristik. Die mittlere Temperatur erreicht 18,5 °C und stellt damit das Jahresmaximum dar, die Tageshöchstwerte liegen bei 22,5 °C und die nächtlichen Tiefstwerte bei 14,5 °C. Die Sonnenscheindauer ist mit 6,8 Std./Tag am höchsten, was zu einer hohen Wärmeaufnahme und stabileren Tagesbedingungen führt. Gleichzeitig weist der Monat mit 14 Tage/Monat die höchste Anzahl an Regentagen auf, was auf konvektive Schauerneigung bei warmer Luft hinweist. Die Wassertemperatur erreicht 21 °C, gemeinsam mit August die höchste Jahresmarke, und unterstützt Bade- und Wassersportaktivitäten. Insgesamt kombiniert Juli hohe Wärme und Sonnenscheindauer mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für kurze, intensive Niederschläge, sodass das sommerliche Wetterbild sowohl längere sonnige Phasen als auch episodische Schauer umfasst.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima warm und tagsüber oft sonnig, sodass Freiflächen und Uferbereiche intensiv genutzt werden. In der prallen Sonne ist die Wahrnehmung deutlich wärmer als im Schatten, während abends eine spürbare Abkühlung eintritt und die Luft angenehmer wird. Kurzzeitige Gewitter oder Schauer können die Tagesabfolge unterbrechen, bleiben jedoch meist lokal begrenzt. Die nächtliche Abkühlung sorgt für erträgliche Schlafbedingungen, sofern offene Räume oder Uferbereiche aufgesucht werden.
Praktische Einordnung
Für Sommerurlaub mit Schwerpunkt Natur und Wassersport ist dieser Monat besonders geeignet. Tagesausflüge, Rad- und Wandertouren profitieren von hoher Sonnenscheindauer, gleichzeitig sind flexible Planungen sinnvoll wegen möglicher kurzer Schauer. Stadterkundungen funktionieren gut am Vormittag und in den frühen Abendstunden, während intensive Mittagswärme Aufenthalte im Schatten oder in Innenräumen empfehlenswert macht. Die Kombination aus warmem Wasser und sonnigen Phasen begünstigt Angebote am See und Fluss, bei gleichzeitigem Bedarf an Regenschutz für wechselhafte Schauer.
Klima Parchim im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 22 °C | 18 °C | 14 °C | 21 °C | 6 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
August präsentiert sich in Parchim als hochsommerlicher Monat mit leicht abgeschwächter Wärme gegenüber dem Juli. Die mittlere Temperatur liegt bei 18 °C, die Tageshöchstwerte erreichen 22 °C und die nächtlichen Tiefstwerte bleiben bei 14 °C. Die Sonnenscheindauer beträgt 6,4 Std./Tag und bleibt auf hohem Niveau, während die Anzahl der Regentage mit 13 Tage/Monat nur geringfügig unter dem Juliwert liegt. Die Wassertemperatur erreicht 21 °C und entspricht damit dem Jahreshöchstwert, was die Wasserparameter für Badeaktivitäten stabil hält. Insgesamt zeigt August eine vergleichsweise beständige sommerliche Witterung mit hoher Strahlungsbilanz, moderater Niederschlagsfrequenz und warmem Gewässer. Gegenüber dem Jahresverlauf markiert August das Ende der Hochsommerperiode mit ersten leichten Tendenzen zur Abnahme von Wärme und Sonnenschein.
Subjektive Wahrnehmung
Alltagsempfindung ist weiterhin sommerlich warm mit ausgeprägten Unterschieden zwischen Sonne und Schatten. In direkter Sonneneinstrahlung werden Aktivitäten intensiv erlebt, während windgeschützte Schattenbereiche deutlich angenehmer sind. Abende bieten spürbare Entspannung von der Tageshitze und erlauben längere Aufenthalte im Freien. Gelegentliche Schauer sorgen für kurzzeitige Erfrischung, ohne die Grundstimmung nachhaltig zu verändern.
Praktische Einordnung
August eignet sich für klassische Sommerreisen mit Fokus auf Baden, Wassersport und ländliche Aktivitäten. Outdoor-Aktivitäten sind tagsüber gut umsetzbar, wobei Schattenorte und kühlere Abendstunden für Erholung genutzt werden sollten. Bei Programmplanung sind kurzfristige Wetterumschwünge zu berücksichtigen, Regenschutz ist empfehlenswert. Kultur- und Stadtangebote bleiben attraktiv, sofern Mittagszeiten im Freien vermieden oder beschattet werden. Insgesamt ist der Monat vielseitig für Freizeit und Erholung geeignet.
Klima Parchim im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 18 °C | 15 °C | 11 °C | 17 °C | 5 Std./Tag | 9 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
September stellt in Parchim den Übergang vom Hochsommer zum Frühherbst dar und zeigt markante Rückgänge bei Wärme und Sonnenscheindauer. Die mittlere Temperatur fällt auf 14,5 °C, die Tageshöchstwerte erreichen 18 °C und die nächtlichen Tiefstwerte liegen bei 11 °C. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf 4,7 Std./Tag, was kürzere und weniger intensive Tagesaufheizungen bewirkt. Die Anzahl der Regentage sinkt auf 9 Tage/Monat und markiert damit das Jahresminimum in der Niederschlagsfrequenz, sodass Niederschläge insgesamt weniger regelmäßig ausfallen. Die Wassertemperatur liegt noch bei 17 °C, was weiterhin mäßig temperierte Bedingungen an Gewässern schafft. Insgesamt kennzeichnet September eine klare saisonale Abschwächung: geringere Strahlungsenergie, abkühlendes Wasser und weniger häufige Niederschläge führen zu einer konsolidierten Übergangsphase.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt deutlich frischer als in der Hochsaison, tagsüber sind Aktivitäten weiterhin angenehm, in der Sonne aber weniger intensiv warm. Schattenflächen erscheinen früh unangenehm kühl, und die Abende sind merklich kühler, wodurch wärmende Kleidung sinnvoll wird. Die allgemeine Luft wirkt klarer und weniger schwül, wodurch Außenaufenthalte insgesamt moderat komfortabel sind.
Praktische Einordnung
September ist gut geeignet für ruhige Naturbeobachtungen, Radreisen und kulturelle Aufenthalte, da die Wärme ausreicht und die Niederschlagsfrequenz niedrig ist. Badeaktivitäten sind noch möglich, jedoch mit eingeschränkter Dauer durch kühlere Wasserbedingungen. Wanderungen profitieren von gemäßigten Tagesbedingungen, während Abendprogramme wärmende Kleidung erfordern. Insgesamt bietet der Monat eine ausgewogene Balance zwischen sommerlicher Restwärme und beginnender Herbststimmung.
Klima Parchim im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 13 °C | 10 °C | 6 °C | 12 °C | 4 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Oktober signalisiert in Parchim eine deutliche Herbstentwicklung mit weiterem Temperaturrückgang und abnehmender Sonnenscheindauer. Die mittlere Temperatur liegt bei 9,5 °C, die Tageshöchstwerte erreichen 13 °C und die nächtlichen Tiefstwerte betragen 6 °C. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf 3,6 Std./Tag, was kürzere Aufheizphasen und früh einsetzende Dämmerung zur Folge hat. Die Anzahl der Regentage liegt bei 10 Tage/Monat und zeigt eine moderate Niederschlagsfrequenz im saisonalen Mittel. Die Wassertemperatur fällt auf 11,5 °C und kennzeichnet eine deutliche Abkühlung der Gewässer gegenüber den Sommermonaten. Zusammengefasst steht Oktober für verstärkte Abkühlung, weniger Sonnenstunden und kälter werdende Gewässer, sodass das Klima zunehmend herbstlich und weniger für sommerliche Aktivitäten geeignet ist.
Subjektive Wahrnehmung
Der Alltag wirkt zunehmend herbstlich; tagsüber sind Aktivitäten möglich, aber spürbar kühler als in den Sommermonaten. Sonnige Phasen liefern angenehme Momentaufhellungen, während Schatten rasch an Temperaturniveau verliert. Abende sind deutlich kälter und verlangen wärmende Bekleidung. Die Luft erscheint frischer und häufig windiger, wodurch längere Aufenthalte im Freien eher kurz gehalten werden.
Praktische Einordnung
Für Wander- und Naturreisen ist der Monat gut geeignet, da die Landschaft herbstliche Farben bietet und die Temperaturen moderate körperliche Belastung erlauben. Baden und intensive Wassersportnutzung sind aufgrund abgekühlter Gewässer weniger komfortabel. Kulturreisen und Stadterkundungen profitieren von geringerer Besucherfrequenz, jedoch sollte bei Tagesausflügen wetterfeste und wärmende Ausrüstung eingeplant werden. Insgesamt empfiehlt sich der Monat für aktive Erkundungen mit witterungsangepasster Planung.
Klima Parchim im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 8 °C | 4 °C | 1 °C | 7 °C | 2 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
November markiert in Parchim die Phase der spürbaren Abkühlung und reduziertesten Strahlungsbeträge vor dem Winter. Die mittlere Temperatur liegt bei 4 °C, die Tageshöchstwerte erreichen 7,5 °C und die nächtlichen Tiefstwerte betragen 0,5 °C. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf 2,2 Std./Tag, wodurch Tageshelligkeit und Aufwärmung limitiert sind. Die Anzahl der Regentage liegt bei 11 Tage/Monat und signalisiert eine moderate Niederschlagsfrequenz in Kombination mit kühleren Temperaturen. Die Wassertemperatur erreicht 7 °C und ist deutlich kühler als in den Sommermonaten, was eine reduzierte Nutzung von Freigewässern anzeigt. Insgesamt steht November für gedämpfte Lichtverhältnisse, niedrige Temperaturen und eine Übergangsphase zur winterlichen Witterung, in der feuchtere und kühlere Bedingungen dominieren.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt deutlich gedämpft und kühl, Tageslichtphasen sind kurz und werden schnell von kühleren Temperaturen begleitet. Sonne wird als rar empfunden und verstärkt nur kurzzeitig die Wärmeempfindung. Abende und Nächte sind deutlich kälter und können bereits Bodenfrostnächte ankündigen. Aktivitäten im Freien erscheinen durch die kühle und feuchte Luft weniger einladend, Innenräume werden wieder bevorzugt.
Praktische Einordnung
Für ruhige Kurzreisen, kulturelle Besichtigungen und Binnenaufenthalte ist der Monat geeignet, allerdings bedarf es wärmender Kleidung und flexibler Planung bei Außenterminen. Naturbeobachtungen können reizvoll sein, jedoch sind Wassersport und Strandaufenthalte kaum zu empfehlen. Reiserouten sollten auf kürzere Tagesaktivitäten ausgerichtet sein, mit Augenmerk auf wetterfeste Ausstattung und Optionen für Innenprogramme bei feuchtem Wetter.
Klima Parchim im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 3 °C | 0 °C | -3 °C | 2 °C | 1 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Dezember weist in Parchim die geringste Sonnenscheindauer des Jahres und eine klare Annäherung an winterliche Verhältnisse auf. Die mittlere Temperatur beträgt 0 °C, die Tageshöchstwerte liegen bei 3 °C und die nächtlichen Tiefstwerte erreichen -3 °C. Die Sonnenscheindauer ist mit 1,4 Std./Tag am niedrigsten, was kurze Tageshelligkeit und geringe Aufwärmung zur Folge hat. Die Anzahl der Regentage liegt bei 12 Tage/Monat und erzeugt zusammen mit niedrigen Temperaturen häufig feuchte und kühle Bedingungen. Die Wassertemperatur fällt auf 2 °C und signalisiert deutlich eingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten für Freigewässer. Insgesamt charakterisiert Dezember eine Zunahme frostnaher Tage, reduzierte Sonneneinstrahlung und deutlich kühlere Gewässer, wodurch winterliche Witterung und begrenzte Tagesaktivitäten dominieren.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima kalt und oft gedämpft, Tageslicht ist knapp und erzeugt eine ruhige Stimmung. In der Sonne bietet sich nur kurzzeitig eine leichte Verbesserung der Wärmeempfindung, während Schattenbereiche schnell als frostig empfunden werden. Abende sind deutlich kalt und verlangen umfassende Isolierung durch Bekleidung. Aktivitäten im Freien werden aufgrund der kurzen Tage und feuchten Kälte meist reduziert.
Praktische Einordnung
Dezember eignet sich für winterangepasste Kurzreisen, kulturelle Angebote und ruhige Aufenthalte in Innenräumen. Outdoor-Aktivitäten sind möglich, erfordern jedoch geeignete winterliche Ausrüstung und die Berücksichtigung kürzerer Tageslichtphasen. Wassersport ist nicht angezeigt, und Ausflüge an Gewässer sind eher landschaftlich orientiert. Insgesamt empfiehlt sich eine Planung mit Fokus auf wetterfeste Kleidung, flexible Programme und verstärkte Nutzung überdachter Orte.