Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.547 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat
Juli ist der wärmste Monat mit einer mittleren Lufttemperatur von 19,5 °C und einer maximalen Tageshöchsttemperatur von 24 °C, begleitet von der höchsten mittleren Wassertemperatur von 19 °C.
Kältester Monat
Januar ist der kälteste Monat mit einer mittleren Lufttemperatur von -6,5 °C und einer gemessenen Minimaltemperatur von -12 °C bei nur etwa 1,5 Std./Tag Sonnenschein.
Sonnigster Monat
Mai bildet den Spitzenwert der Sonnenscheindauer mit durchschnittlich 7,5 Std./Tag und unterstützt damit die stärkste photosynthetische Aktivität der Vegetationsperiode.
Trockenster Monat
Januar weist die geringste Häufigkeit an Niederschlagstagen auf, mit im Mittel 6 Tage/Monat, was zusammen mit niedrigen Temperaturen zu saisonaler Schneespeicherung führt.
Regenreichster Monat
Juli ist der regenreichste Monat mit durchschnittlich 13 Tage/Monat, was die sommerliche Zunahme konvektiver Niederschläge und erhöhte kurzfristige Abflussereignisse widerspiegelt.
Beste Reisezeit
Am angenehmsten reist du zwischen Mai und September. In dieser Zeit liegen die Temperaturen meist bei 13-24°C, die Sonne zeigt sich 4,5-7,5 Stunden pro Tag...
Überblick
Masyr zeichnet sich durch ein kontinental geprägtes Klima mit klaren jahreszeitlichen Übergängen aus. Kalte, vergleichsweise trockene Winter wechseln in einen raschen Frühjahrsanstieg der Sonnenscheindauer und der Lufttemperaturen, gefolgt von einem sommerlichen Abschnitt mit den höchsten Tageshöchstwerten und ausgeprägter Feuchte. Der Herbst bringt eine Abkühlung und eine Verringerung der Sonnenscheindauer, während Niederschlagsereignisse weiterhin über mehrere Tage verteilt auftreten. In der Nähe gelegene Gewässer reagieren verzögert auf die Lufttemperaturveränderungen, wodurch die wärmsten Wassertemperaturen später auftreten als die höchsten Luftwerte. Landschaftliche Offenheit und kontinentaler Einfluss führen zu relativ starken Tägertemperaturschwankungen in den Übergangszeiten. Insgesamt ergeben sich Bedingungen, die für planbare Aktivitäten in den wärmeren Monaten vorteilhaft sind, während die Wintersaison konzeptionell auf Niedrigtemperaturen und kurze Tageslichtphasen ausgerichtet ist.
Klimacharakteristik
Die Klimacharakteristik von Masyr wird durch eine Kombination aus kalten Wintern und warmen Sommern bestimmt. Die Wintermonate weisen markante Fröste und geringe Sonnenscheindauer auf, was in der hydrologischen Bilanz zu einer saisonalen Speicherung von Feuchte als Schnee führt. Ab dem Frühling kommt es zu einem schnellen Anstieg der täglichen Sonnenscheindauer und zu einem kontinuierlichen Verlust der Frosttage, begleitet von steigenden Wassertemperaturen in stehenden Gewässern. Der Sommer ist durch höhere maximale Temperaturen und eine Zunahme der Regentagsanzahl gekennzeichnet, wodurch Konvektion und kurze, kräftige Niederschlagsereignisse häufiger werden. Der Herbst zeigt eine abnehmende Sonnenscheindauer und eine graduelle Reduktion der Luft- und Wassertemperaturen. Diese zeitliche Abfolge bedingt einerseits eine klare saisonale Planungsgrundlage für Landwirtschaft und Freiluftnutzung und andererseits Anforderungen an Infrastruktur und Energieversorgung in den kalten Monaten.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Die jährliche Temperaturlage zeigt einen deutlichen Kontrast zwischen den Tiefstwerten im Winter und den Spitzenwerten im Sommer. Der kälteste Monatsmittelwert tritt im Januar mit einer mittleren Lufttemperatur von -6,5 °C auf, begleitet von minimalen Nächten, in denen Tiefstwerte bis -12 °C registriert wurden. In der Wärmeperiode erreicht die mittlere Lufttemperatur ihr Maximum im Juli mit 19,5 °C, und Tageshöchstwerte steigen bis auf 24 °C. Der rasche Anstieg der mittleren Temperatur im Frühling markiert den Übergang zu längeren Tagesperioden mit signifikanter Erwärmung der Bodennahen Schichten, während im Herbst die Abkühlung vergleichsweise stetig erfolgt. Diese Spannweite zwischen Winter- und Sommertemperaturen prägt Vegetationsperioden, Energiebedarf und das Auftreten von Frost- bzw. Hitzeepisoden.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die Verteilung der Sonnenscheindauer zeigt ausgeprägte saisonale Unterschiede. In den lichtärmsten Monaten liegen die täglichen Mittelwerte bei etwa 1,5 Std./Tag, was die kurzwellige Einstrahlung in der Wintersaison begrenzt. Im Übergang zum Sommer steigen die täglichen Sonnenscheinstunden deutlich an und erreichen Spitzenwerte von 7,5 Std./Tag in der späten Frühlings- und frühen Sommerphase. Diese Zunahme begünstigt eine längere photosynthetisch aktive Periode und erhöht die potenzielle Verdunstung in der Vegetationszeit. Die sommerliche Sonnenbilanz zusammen mit höheren Temperaturen fördert thermische Durchmischung und die Entwicklung konvektiver Muster, während die geringere Einstrahlung im Winter die atmosphärische Stabilität und die Persistenz von Kaltluftschichten unterstützt.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Anzahl der Regentage ist über das Jahr relativ gleichmäßig verteilt, zeigt jedoch eine leichte Häufung in der sommerlichen Phase. Minimalwerte von 6 Tage/Monat treten in den kältesten Monaten auf und reflektieren die tendenziell trockeneren Winterbedingungen beziehungsweise die Speicherung von Niederschlag als Schnee. In der Sommermitte steigt die Häufigkeit auf bis zu 13 Tage/Monat, was auf vermehrte Konvektion und kurze, intensive Niederschlagsereignisse hindeutet. Der Frühling bringt eine graduelle Zunahme der Regentage, während der Herbst eine leichte Abnahme zeigt. Diese Verteilung beeinflusst Bodenfeuchtezyklen, landwirtschaftliche Beregnungsbedarfe und das Risiko kurzzeitiger Überlastungen von Entwässerungssystemen in der wärmsten Jahreszeit.
Wassertemperatur im Jahresverlauf
Die mittleren Wassertemperaturen in stehenden Gewässern und flacheren Bereichen folgen der Lufttemperatur mit zeitlicher Verzögerung. In der kalten Jahreszeit liegen die Wassertemperaturen bei etwa 0,5 °C und erhöhen sich im Frühling deutlich, wobei in der Fühlperiode Werte um 12 °C bis 17 °C erreicht werden. Das Jahresmaximum tritt im Hochsommer mit etwa 19 °C auf, was erst nach den höchsten Lufttemperaturen eintritt. Diese saisonale Aufheizung beeinflusst biologische Prozesse und Eisschichtbildung sowie die thermische Schichtung in tieferen Seen und Tümpeln. Bei der Planung von Aktivitäten auf Gewässern sind die verzögerten Erwärmungs- und Abkühlungsphasen zu berücksichtigen.
Klimaphasen des Jahres
Winterperiode
Die Winterperiode in Masyr ist durch niedrige mittlere Lufttemperaturen und reduzierte Sonnenscheindauer geprägt. Nächte mit starken Abkühlungen sind häufig, und die Bodennahe Luftschicht bleibt länger stabil. Niederschlag fällt zu weiten Teilen als Schnee oder ist in gefrorener Form vorhanden, wodurch die effektive Feuchte in Böden und Gewässern vorübergehend gespeichert wird. Die geringe Sonnenscheindauer trägt zur Verzögerung der Frühjahrserwärmung bei. Frostperioden bedingen erhöhte Anforderungen an Heizenergie und Infrastruktur, insbesondere bei anhaltenden Minustemperaturen. Gewässer zeigen in dieser Phase die niedrigsten mittleren Wassertemperaturen und sind oft von zeitweiser Eisbildung betroffen.
- Januar mittlere Lufttemperatur -6,5 °C
- Januar minimale Temperatur -12 °C
- Januar Sonnenscheindauer 1,5 Std./Tag
- Januar Regentage 6 Tage/Monat
- Februar mittlere Wassertemperatur 0,5 °C
Frühjahrsaufheizung
Die Frühlingsphase ist durch einen schnellen Anstieg der Sonnenscheindauer und der Lufttemperaturen gekennzeichnet, begleitet von einer Zunahme der Wassertemperaturen in stehenden Gewässern. Auftauprozesse und der Übergang von Schnee zu flüssigem Niederschlag verändern Boden- und Flussdynamiken spürbar. Niederschlagsmengen und Regentage nehmen zu, was zusammen mit steigender Sonnenscheindauer die Vegetationsentwicklung fördert. Frühlingsepisoden sind punktuell von kräftigen Niederschlägen begleitet, die kurzfristig das Abflussverhalten beeinflussen. Diese Phase stellt den Beginn der Hauptwachstumsperiode dar und ist entscheidend für die landwirtschaftliche Planung.
- März mittlere Lufttemperatur 0,5 °C
- April mittlere Lufttemperatur 8 °C
- Mai mittlere Wassertemperatur 12 °C
- Mai Sonnenscheindauer 7,5 Std./Tag
- März Regentage 8 Tage/Monat
Sommerliche Wärmeperiode
Die Sommerperiode bringt die höchsten mittleren Luft- und Wassertemperaturen sowie eine erhöhte Häufigkeit von Regentagen. Die längere Sonnenscheindauer in Verbindung mit warmen Bedingungen unterstützt eine ausgeprägte Verdunstung und fördert atmosphärische Instabilität, aus der konvektive Niederschläge resultieren. Während die mittleren Temperaturen ihren Peak erreichen, folgen die Wassertemperaturen mit leichter Verzögerung und bleiben noch in der Spätsommerphase auf hohem Niveau. Die sommerliche Verteilung von Wärme und Feuchte beeinflusst Landnutzung, Wasserhaushalt und Biodiversität. Ereignisse mit hoher Tagesgangamplitude sind in den Übergangstagen möglich.
- Juni mittlere Lufttemperatur 17,5 °C
- Juli mittlere Lufttemperatur 19,5 °C
- Juli maximale Temperatur 24 °C
- Juli Regentage 13 Tage/Monat
- Juli mittlere Wassertemperatur 19 °C
Herbstliche Abkühlung
Die Herbstphase ist durch eine graduelle Abnahme der Lufttemperaturen und der Sonnenscheindauer gekennzeichnet. Wassertemperaturen sinken, nachdem sie im Sommer ihr Maximum erreicht haben. Niederschlagsereignisse bleiben häufig, jedoch mit tendenziell geringerer Intensität als in der sommerlichen Konvektionsperiode. Die abnehmende Wärme führt zu einer Stabilisierung der atmosphärischen Schichtung und zu einer Zunahme der Häufigkeit von nächtlicher Abkühlung. Diese Phase markiert den Übergang zurück in die frostanfällige Jahreszeit und beeinflusst Erntezyklen sowie die Vorbereitung auf winterliche Bedingungen.
- September mittlere Lufttemperatur 13,5 °C
- Oktober mittlere Lufttemperatur 7 °C
- November mittlere Lufttemperatur 1 °C
- September mittlere Wassertemperatur 14 °C
- Oktober Sonnenscheindauer 3,5 Std./Tag
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Masyr im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| -1 °C | -7 °C | -12 °C | 1 °C | 2 Std./Tag | 6 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Januar zeigt Masyr ein deutlich kontinentales Winterklima mit sehr niedrigen Mittelwerten. Die durchschnittliche Lufttemperatur liegt bei -6,5 °C, die täglichen Höchstwerte erreichen -1 °C und die nächtlichen Tiefstwerte fallen auf -12 °C. Die mittlere Wassertemperatur verharrt bei sehr niedrigen 0,5 °C. Die Sonnenscheindauer ist mit 1,5 Std./Tag minimal ausgeprägt, die Häufigkeit von Niederschlagstagen beträgt 6 Tage/Monat. Innerhalb des betrachteten Zeitraums markiert dieser Monat die tiefsten Mittelwerte bei Lufttemperatur und Sonnenscheindauer sowie die niedrigste Wassertemperatur. Die Kombination aus geringer Sonneneinstrahlung, kalten Nächten und moderater Anzahl an Niederschlagstagen begünstigt Bodenfrost und eine lange Schneedecke in schattigen Lagen. Die thermische Trägheit des Wassers sorgt für ein verzögertes Aufwärmen gegenüber der Luft. Übergangsprozesse nach Februar führen später zu einem spürbaren Anstieg der Sonnenscheindauer und der Lufttemperatur.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima im Januar roh und zurückhaltend. Tagsüber fühlt sich die Kälte weniger eindringlich an, wenn die Sonne kurz und flach scheint, in Schattenbereichen bleibt die Luft jedoch schneidend. Abends verstärkt sich die Kälte deutlich, die Umgebung wirkt ruhiger und dichter durch Frost und gelegentlichen Schnee. Sonnenphasen vermitteln eine helle, aber kurzlebige Wärme, Schattenbereiche bleiben dauerhaft kalt. Feuchte Oberflächen und gefrorene Gewässer erzeugen einen klaren, kalten Geruch in der Luft. Das Gefühl von Kälte wird stärker durch Wind und fehlende Sonneneinstrahlung als durch Feuchtigkeit geprägt.
Praktische Einordnung
Für Reisen im Januar sind Aktivitäten mit winterlichem Fokus am besten geeignet. Kultur- und Museumsbesuche sowie Stadterkundungen mit entsprechender Ausrüstung sind praktikabel. Outdoor-Aktivitäten erfordern Planung für eingeschränkte Tageslängen und winterliche Straßen- und Wegverhältnisse; flexible Reiserouten sind empfehlenswert. Wassersport ist aufgrund der niedrigen Wassertemperaturen nicht angezeigt, dagegen sind winterfotografie, Vogelbeobachtung an offenen Flussstellen und kürzere Wanderungen denkbar. Auf wetterbedingte Einschränkungen in der Mobilität und auf witterungsfeste Ausrüstung ist zu achten.
Klima Masyr im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 0 °C | -6 °C | -11 °C | 1 °C | 3 Std./Tag | 6 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Februar in Masyr bleibt winterlich, verbessert sich jedoch leicht gegenüber dem Vormonat. Die durchschnittliche Lufttemperatur beträgt -5,5 °C, die täglichen Maxima liegen bei 0 °C und die nächtlichen Minima bei -11 °C. Die mittlere Wassertemperatur bleibt bei 0,5 °C. Die Sonnenscheindauer steigt moderat auf 2,5 Std./Tag, die Anzahl der Niederschlagstage beträgt 6 Tage/Monat. Im Vergleich zum Monatsverlauf markiert der Februar eine erste leichte Erwärmung, die Nächte bleiben jedoch streng. Die Kombination aus geringen Sonnenstunden und nur moderat erhöhten Tageswerten führt zu häufigen Frostperioden am Morgen und zu spät auftauenden Tagesstrukturen. Hydrologisch bleibt der Monatsverlauf von gefrorenen Oberflächen geprägt, während die zunehmende Sonnenscheindauer die Bodenabtauung in geschützten Lagen vorbereitet.
Subjektive Wahrnehmung
Alltagswahrnehmung im Februar wirkt etwas milder als im tiefsten Winter, bleibt aber geprägt von Kälte. Tagsüber tritt gelegentlich eine spürbare Erleichterung ein, wenn die Sonne erscheint, in Schatten und nachts bleibt die Atmosphäre scharf und frostig. Die Luft wirkt klar und trocken, direkte Sonneneinstrahlung vermittelt ein deutliches Gefühl von Wärme, das in schattigen Stadtbereichen jedoch schnell verschwindet. Übergänge zwischen Sonne und Bewölkung erzeugen wechselnde Eindrücke von Behaglichkeit und Kälte.
Praktische Einordnung
Reisen im Februar eignen sich für kulturelle und kurze naturnahe Programme mit winterlicher Prägung. Stadtbesichtigungen und Museen bieten sichere Optionen, während längere Outdoor-Touren besondere Ausrüstung erfordern. Verkehr und Infrastruktur können durch Frost und gelegentliche Schneeverwehungen beeinträchtigt werden, daher ist Flexibilität bei Zeitplanung und Unterkunftswechseln ratsam. Aktivitäten auf oder im Wasser sind aus klimatischen Gründen nicht empfehlenswert; stattdessen sind winterfotografische Exkursionen und kulturelle Veranstaltungen geeignet.
Klima Masyr im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 5 °C | 1 °C | -4 °C | 2 °C | 4 Std./Tag | 8 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der März markiert in Masyr den Beginn des saisonalen Übergangs mit spürbarer Erwärmung. Die mittlere Lufttemperatur steigt auf 0,5 °C, die täglichen Höchstwerte erreichen 5 °C, die Tiefstwerte liegen bei -4 °C. Die Wassertemperatur erhöht sich auf 2 °C. Die Sonnenscheindauer wächst auf durchschnittlich 4 Std./Tag, die Niederschlagstage erhöhen sich auf 8 Tage/Monat. Dieser Monat überschreitet die Gefrierpunktgrenze im Mittel und trägt damit zu einer raschen Schmelzdynamik bei. Innerhalb des betrachteten Halbjahres stellt der März den Übergang von winterlich dominierenden zu zunehmend frühlingshaften Verhältnissen dar. Die Kombination aus mehr Sonnenstunden und steigenden Tagestemperaturen führt zu höherer Tagesaktivität in Vegetation und Hydrologie, während Nächte noch spätfrostanfällig bleiben.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag vermittelt der März ein zwiespältiges Gefühl zwischen verbliebenem Winter und erstarkendem Frühling. Tagsüber macht sich eine deutliche Aufwärtstendenz bemerkbar; Sonnenphasen fühlen warm und belebend, während bewölkte Intervalle kühl wirken. Abends und nachts kehrt die Frostempfindung zurück, insbesondere in offenen oder erhöhten Lagen. Insgesamt entsteht der Eindruck von zunehmender Beweglichkeit der Natur bei gleichzeitig veränderlicher Tagesstruktur.
Praktische Einordnung
Für Reisen im März sind flexible Programme vorteilhaft, die sowohl indoor als auch outdoor Optionen kombinieren. Stadtspaziergänge und Museen bieten sichere Alternativen an kühlen Tagen, während Tagesausflüge in die Natur bei geeigneter Kleidung lohnend sind, insbesondere zur Beobachtung der beginnenden Vegetationsentwicklung. Wasserbezogene Erlebnisse sind noch eingeschränkt, da Gewässer deutlich kühler bleiben. Transportbedingungen können durch Tages- und Nachtfrost variieren, daher empfiehlt sich Kontrolle der Wettervorhersagen und Anpassung der Aktivitäten an die tageszeitlichen Schwankungen.
Klima Masyr im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 13 °C | 8 °C | 3 °C | 6 °C | 6 Std./Tag | 9 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der April zeigt in Masyr eine klare Festigung des Frühlingsklimas. Die durchschnittliche Lufttemperatur erreicht 8 °C, die Tageshöchstwerte liegen bei 13 °C und die nächtlichen Tiefstwerte bei 3 °C. Die mittlere Wassertemperatur liegt bei 6 °C. Die Sonnenscheindauer steigt auf durchschnittlich 6 Std./Tag, die Niederschlagstage betragen 9 Tage/Monat. Im Vergleich zum gesamten Halbjahresverlauf liegt der April bereits deutlich über den Winterwerten und nahe an den mittleren Jahresanstiegen. Die erhöhten Sonnenstunden in Kombination mit milderen Nächten fördern Bodenauftauung und Vegetationsaufrieb. Niederschläge verteilen sich häufiger auf flüssige Formen, wodurch die hydrologische Aktivität zunimmt. April fungiert als Übergangsmonat mit verstärkter thermischer Ausgeglichenheit und wachsender Tagesenergiezufuhr.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima im April deutlich freundlicher und lebendiger. Tagsüber fühlt sich die Luft meist angenehm lau an, Sonnenzeiten werden länger und spenden merkliche Wärme. In frühen Morgenstunden und an kühlen Abenden sind jedoch noch frische Impulse spürbar, die Kleidungsschichten erforderlich machen. Schattenbereiche bleiben deutlich kühler als sonnige Lagen. Insgesamt vermittelt der Monat einen Eindruck von zunehmender Stabilität und wachsender Aktivität in Natur und Alltag.
Praktische Einordnung
April ist für vielfältige Reiseformen geeignet, insbesondere für Naturbeobachtungen, Rad- und Wanderaktivitäten mit tageszeitlicher Planung. Kulturprogramme verbinden sich gut mit Ausflügen ins Umland. Gewässer sind noch relativ kühl, sodass Wasseraktivitäten eingeschränkt bleiben, während Fluss- und Seeufer für Spaziergänge und Fotografie attraktiv sind. Wegen häufiger Wechsel zwischen Sonne und Niederschlag ist wetterfeste, aber flexible Ausrüstung empfehlenswert. Straßen- und Wegverhältnisse sind in der Regel gut, punktuelle Feuchtezustände sind jedoch möglich.
Klima Masyr im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 19 °C | 14 °C | 9 °C | 12 °C | 8 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Mai markiert in Masyr den Übergang zu warmen Frühlings- und Frühsommerverhältnissen. Die mittlere Lufttemperatur steigt auf 14 °C, die täglichen Höchstwerte erreichen 19 °C und die nächtlichen Tiefstwerte betragen 9 °C. Die Wassertemperatur liegt bei 12 °C. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer erreicht 7,5 Std./Tag und stellt einen der höchsten Werte im betrachteten Zeitraum dar. Die Anzahl der Niederschlagstage steigt auf 12 Tage/Monat. Innerhalb des Halbjahres gehört der Mai zu den wärmsten und sonnigsten Monaten, gleichzeitig nimmt die Häufigkeit von Niederschlägen zu. Die Kombination aus hoher Sonnenscheindauer und vermehrten Regenereignissen begünstigt kräftiges Pflanzenwachstum und eine dynamische Feuchtebilanz. Thermisch entstehen angenehme Tagesbedingungen bei kühleren Nächten.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt der Mai angenehm und einladend. Tagsüber entsteht häufig ein warmes, freundliches Klima mit langer Helligkeit, das zu Aktivitäten im Freien motiviert. In schattigen Bereichen und nachts bleibt die Atmosphäre dennoch frisch, sodass leichte Jacken sinnvoll sind. Regenphasen unterbrechen Sonnentage gelegentlich, führen jedoch zu einem satten Grün der Landschaft. Die Kombination aus Sonne und feuchteren Intervallen vermittelt ein ausgewogenes Frühlingsgefühl.
Praktische Einordnung
Der Mai eignet sich gut für eine breite Palette von Reisen, von Stadtbesuchen über Landschaftserkundungen bis zu aktiveren Outdoor-Aktivitäten. Längere Wanderungen und Radausflüge sind aufgrund der warmen Tagestemperaturen attraktiv, bei kurzfristigen Regenereignissen sollten alternative Indoor-Programme verfügbar sein. Schwimmen in Seen ist noch limitiert durch moderate Wassertemperaturen, allerdings sind Uferaktivitäten und Wassersportarten mit Schutzkleidung möglich. Wetterbedingte Flexibilität erhöht den Reisekomfort.
Klima Masyr im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 22 °C | 18 °C | 13 °C | 17 °C | 8 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Juni bringt in Masyr die höchsten Mittelwerte des betrachteten Halbjahres und wirkt sommerlich ausgeprägt. Die durchschnittliche Lufttemperatur liegt bei 17,5 °C, die Tageshöchstwerte erreichen 22 °C und die nächtlichen Tiefstwerte bleiben bei 13 °C. Die Wassertemperatur steigt auf 17 °C. Die Sonnenscheindauer bleibt mit 7,5 Std./Tag sehr hoch. Die Anzahl der Niederschlagstage beträgt 12 Tage/Monat. Innerhalb des Halbjahres stellt dieser Monat die Maxima bei Luftwärme und Wassertemperatur. Die Kombination aus warmen Tagen, milden Nächten und hoher Sonnenscheindauer begünstigt ausgeprägte vegetative Aktivität und längere Freiluftphasen, während die Anzahl der Niederschlagstage eine regelmäßige Feuchtezufuhr sichert und damit Sommergewittern und lokalen Regenereignissen Vorschub leisten kann.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wird der Juni als warm und freundlich empfunden. Tagsüber vermitteln Sonne und milde Luft ein angenehmes Wärmeempfinden, natürliche Schattierungen bieten spürbare Kühlung. Abende bleiben mild und erlauben längere Aufenthalte im Freien. Wechsel zwischen sonnigen Phasen und gelegentlichen Regenereignissen prägen das Tagesbild, wobei Sonne dominiert und die Atmosphäre insgesamt lebhaft wirkt. Die Luft erscheint oft klar und warm, die Vegetation ist üppig.
Praktische Einordnung
Der Juni ist optimal für sommerorientierte Reisen und Aktivitäten in Masyr. Outdoor-Sportarten, längere Wanderungen, Fahrradtouren und Ausflüge an Gewässer sind gut realisierbar. Schwimmen und Wassersport sind aufgrund der vergleichsweise warmen Wassertemperaturen eher möglich, wobei lokale Wetterwechsel berücksichtigt werden sollten. Kultur- und Stadtangebote lassen sich gut mit Naturprogrammen kombinieren. Auf wetterbedingte, kurzfristige Niederschläge ist zu achten, entsprechend sind flexible Tagespläne und wetterfeste Ausrüstung sinnvoll.
Klima Masyr im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 24 °C | 20 °C | 15 °C | 19 °C | 7 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klima Masyr im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 23 °C | 19 °C | 15 °C | 19 °C | 6 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klima Masyr im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 18 °C | 14 °C | 9 °C | 14 °C | 5 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klima Masyr im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 11 °C | 7 °C | 3 °C | 9 °C | 4 Std./Tag | 9 Tage/Monat |
Klima Masyr im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 5 °C | 1 °C | -3 °C | 4 °C | 2 Std./Tag | 7 Tage/Monat |
Klima Masyr im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 °C | -4 °C | -8 °C | 1 °C | 2 Std./Tag | 6 Tage/Monat |