Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.447 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat
Der wärmste Monat ist August mit einer mittleren Lufttemperatur von 17,5 °C; die höchsten täglichen Höchstwerte erreichen bis zu 21 °C, was den kurzzeitigen Sommercharakter unterstreicht.
Kältester Monat
Der kälteste Monat ist Februar mit einer mittleren Lufttemperatur von −6 °C und den tiefsten nächtlichen Mindestwerten bis −9,5 °C, was die ausgeprägte, kalte Winterphase kennzeichnet.
Sonnigster Monat
Die höchste mittlere Sonnenscheindauer von 5,5 Std./Tag wird in Mai, Juni und Juli erreicht; diese Periode markiert die relativ klarsten Bedingungen des Jahres.
Trockenster Monat
Der trockenste Monat ist Juni mit durchschnittlich 8 Tage/Monat mit Niederschlag, wodurch eine leicht geringere Niederschlagsfrequenz im Frühsommer entsteht.
Regenreichster Monat
Die regenreichsten Monate sind November und Dezember mit jeweils 13 Tage/Monat, was auf eine erhöhte Niederschlagswahrscheinlichkeit im Spätjahr hinweist.
Beste Reisezeit
Am angenehmsten ist es von Juni bis September. Dann liegen die Ø-Temperaturen bei 11,5 bis 17,5°C, es gibt etwa 4,5 bis 5,5 Sonnenstunden und nur 8 bis 10 ...
Überblick
Kushiro-shi weist ein kühl-maritimes Klima mit ausgeprägtem saisonalen Wechsel auf. Die Lage an der Pazifikküste von Hokkaidō bewirkt mäßigende Einflüsse durch das Meer bei gleichzeitig häufigen Niederschlägen und reduzierter Sonnenscheindauer gegenüber inneren Regionen. Wintermonate sind kalt und feucht, Sommer sind vergleichsweise kühl und kurz, wodurch längere Übergangsperioden zwischen den Jahreszeiten entstehen. Die Kombination aus niedrigen Temperaturen an Land und relativ kühler Meeresoberfläche begünstigt stabile Schichtungen und häufige Bewölkung. Klimatische Extremwerte sind moderat ausgeprägt, Extreme treten seltener als in kontinentalen Lagen auf. Insgesamt prägt eine beständige maritime Wirkung das Jahresgangbild und erzeugt eine ausgeglichene, wenn auch für Außenstehende recht frische Sommerwahrnehmung sowie feuchte Winterphasen mit anhaltender Bewölkung.
Klimacharakteristik
Die klimatischen Kenngrößen zeigen eine deutliche maritime Prägung mit einer moderaten jährlichen Spannbreite der mittleren Lufttemperaturen und einer markanten Verzögerung der Meereswärmung. Die höchste mittlere Lufttemperatur erreicht 17,5 °C im August, während die tiefste mittlere Lufttemperatur −6 °C im Februar liegt. Die größte tägliche Höchsttemperatur beträgt 21 °C im August; die niedrigsten nächtlichen Tiefstwerte fallen bis auf −9,5 °C im Februar. Die Sonnenscheindauer liegt in den helleren Monaten bei bis zu 5,5 Std./Tag und fällt im Dezember auf rund 2 Std./Tag. Niederschlagstage sind über das Jahr relativ gleichmäßig verteilt, mit Spitzenwerten von 13 Tage/Monat gegen Ende des Jahres und dem geringsten Wert von 8 Tage/Monat im Frühsommer. Die Meeresoberfläche bleibt auch im Sommer deutlich kühler als in warmgemäßigten Regionen, mit Werten von 1,5 °C im Winter und einem Maximum von 16 °C im Spätsommer. Dieses Profil deutet auf eine kühl-feuchte, maritime Klimahintergrundsäule mit schwachen, aber klaren saisonalen Arrangements hin.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Der Jahresgang der Lufttemperatur zeigt klare saisonale Phasen mit moderater Amplitude. Die niedrigste mittlere Lufttemperatur tritt im Februar mit −6 °C auf, die höchste im August mit 17,5 °C. Tageswerte spiegeln diese Entwicklung wider: Tageshöchstwerte erreichen im August bis zu 21 °C, während die tiefsten Nächte im Februar bis −9,5 °C fallen. Der Übergang von Frühjahr zu Frühsommer erfolgt vergleichsweise schnell: von April mit etwa 2 °C im Monatsmittel auf Juni mit etwa 11,5 °C, was eine markante Erwärmungsphase über wenige Monate anzeigt. Der Sommer bleibt kurz und mäßig warm, die Abkühlung im Herbst setzt relativ rasch ein. Insgesamt sind Temperaturschwankungen durch die Nähe zum Meer gedämpft, zugleich führen kältere Luftmassen im Winter zu längeren Perioden mit unterdurchschnittlichen Temperaturen.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die jährliche Sonnenscheindauer in Kushiro-shi ist moderat und zeigt eine ausgeprägte saisonale Schichtung. Die höchsten Mittelwerte erreichen 5,5 Std./Tag in den Monaten Mai, Juni und Juli, was auf relativ klare Bedingungen in der späten Frühjahrssaison und im Hochsommer hinweist. Im Gegensatz dazu fällt die Sonnenscheindauer im Dezember auf rund 2 Std./Tag, begleitet von dichter Bewölkung und kürzeren Tageslängen. Die Differenz zwischen den helleren und dunkleren Monaten ist deutlich, aber nicht extrem. Insgesamt unterstützt die saisonale Verteilung der Sonnenscheindauer eine kurze Vegetationsperiode und beeinflusst touristische Bedingungen, indem sie sonnige Tage vor allem in der Übergangs- und frühen Sommerzeit konzentriert.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Verteilung der Regentage über das Jahr ist relativ gleichmäßig, mit einem leichten Maximum gegen Ende des Jahres. Die höchsten monatlichen Werte finden sich im November und Dezember mit je 13 Tage/Monat, während der früheste Sommermonat Juni den geringsten Mittelwert mit 8 Tage/Monat aufweist. Diese Verteilung deutet auf häufige, teils anhaltende Niederschlagsperioden im Spätherbst und Winter hin, kombiniert mit einer etwas trockeneren Phase im Frühsommer. Die Anzahl der Regentage impliziert eher häufige, oft weniger intensive Niederschläge als lange Trockenperioden. Für Planung und Infrastruktur bedeutet dies erhöhte Anforderungen an Wassermanagement und Witterungsresistenz in den feuchteren Monaten.
Wassertemperatur im Jahresverlauf
Die saisonale Entwicklung der Meerestemperatur zeigt eine deutliche zeitliche Verzögerung gegenüber der Lufttemperatur. Zu Jahresbeginn liegen die mittleren Wassertemperaturen bei etwa 1,5 °C in Januar und Februar. Im Verlauf des Jahres steigt die Oberfläche kontinuierlich an und erreicht im September ihr Maximum von 16 °C, also deutlich später als das Lufttemperaturmaximum. Danach fällt die Wassertemperatur rascher ab als die Lufttemperatur, bleibt aber im Spätherbst mit um 8 °C vergleichsweise kühl. Die insgesamt niedrigen Sommerwerte und die ausgeprägte spätsommerliche Spitze sind typisch für subpolare Küstengewässer mit langer thermischer Trägheit.
Klimaphasen des Jahres
Feuchtkalte Winterphase
Die Winterphase ist durch vergleichsweise niedrige mittlere Lufttemperaturen und häufige Bewölkung geprägt. Im Februar liegt die mittlere Lufttemperatur bei −6 °C, die nächtlichen Minimalwerte erreichen bis zu −9,5 °C. Die Meeresoberfläche ist in dieser Phase sehr kühl und liegt bei etwa 1,5 °C, was die horizontale Temperaturschichtung stabilisiert und die Bildung dichter Wolken begünstigt. Die Zahl der Regentage bleibt hoch und nimmt gegen Jahresende zu, wodurch anhaltende feuchte Bedingungen entstehen. Die Kombination aus kalter Luft und kaltem Meer führt zu reduzierter Sonnenscheindauer und häufig geschlossener Bewölkung, sodass Wintermonate meteorologisch eher von anhaltender Wolkenbedeckung und feuchten Verhältnissen geprägt sind.
- Mittlere Lufttemperatur im Februar beträgt −6 °C.
- Niedrigste nächtliche Tiefstwerte erreichen −9,5 °C im Februar.
- Mittlere Wassertemperatur in Januar und Februar liegt bei 1,5 °C.
- Im Dezember und November werden jeweils 13 Tage/Monat mit Niederschlag registriert.
Frühsommerlicher Übergang
Die Übergangsphase vom Frühjahr zeichnet sich durch rasche Erwärmung der Luft bei zunehmender Sonnenscheindauer aus. Im März liegen mittlere Temperaturen noch bei −2,5 °C, im April steigen sie auf etwa 2 °C und im Mai auf rund 7,5 °C. Parallel nimmt die Sonnenscheindauer spürbar zu und erreicht im Mai Werte von 5,5 Std./Tag, was die vegetative Entwicklung fördert. Die Meeresoberfläche erwärmt sich langsamer und bleibt deutlich kühler als die Luft, wodurch maritime Einflüsse weiterhin die Stabilität der Atmosphäre und das Auftreten von Küstenwetterlagen steuern. Die Anzahl der Regentage bleibt moderat und fördert eine gemischte Abfolge aus trockeneren und feuchteren Tagen.
- Mittlere Lufttemperatur steigt von −2,5 °C im März auf 7,5 °C im Mai.
- Sonnenscheindauer erreicht 5,5 Std./Tag im Mai.
- Mittlere Wassertemperatur beträgt im April 3,5 °C.
- Im Mai werden 9 Tage/Monat mit Niederschlag registriert.
Kühler, maritim geprägter Sommer
Der Sommer ist kurz und gemäßigt, geprägt von maritimen Einflüssen, die extreme Hitze verhindern. Die mittlere Lufttemperatur erreicht ihr Maximum im August bei 17,5 °C, während Tageshöchstwerte bis zu 21 °C beobachtet werden. Die Meeresoberfläche erwärmt sich und erreicht im August bereits höhere Werte, bleibt aber insgesamt kühl; im Juli liegen die mittleren Wassertemperaturen bei rund 13 °C, und im August bei 15,5 °C. Die Sonnenscheindauer ist in dieser Phase vergleichsweise hoch mit etwa 5,5 Std./Tag in Mai bis Juli und 5 Std./Tag im August, was relativ stabile, aber nicht extreme Sommereindrücke bewirkt. Niederschläge treten weiterhin regelmäßig auf, sind jedoch meist nicht dominierend.
- Mittlere Lufttemperatur im August beträgt 17,5 °C.
- Maximale tägliche Höchsttemperatur erreicht 21 °C im August.
- Mittlere Wassertemperatur im August liegt bei 15,5 °C.
- Sonnenscheindauer beträgt bis zu 5,5 Std./Tag in den späten Frühlings- und frühen Sommermonaten.
Feuchter Herbst mit spätsommerlicher Meereswärme
Der Herbst kombiniert fallende Lufttemperaturen mit einer noch relativ warmen Meeresoberfläche, wodurch ein ausgeprägtes Temperaturgefälle zwischen Meer und Land entstehen kann. Während die mittlere Lufttemperatur im September noch etwa 14 °C beträgt, kühlt der Oktober auf rund 8 °C ab und der November auf etwa 2,5 °C. Im September erreicht die mittlere Wassertemperatur ihr Jahresmaximum von 16 °C, was eine Verzögerung gegenüber dem Luftmaximum anzeigt. Gleichzeitig nehmen die Regentage gegen Ende des Herbstes zu; insbesondere im November sind 13 Tage/Monat zu verzeichnen. Die Kombination aus kühler werdender Luft und noch relativ warmem Meer fördert wechselhafte, oft feuchte Wetterlagen.
- Mittlere Lufttemperatur im September beträgt 14 °C.
- Mittlere Wassertemperatur erreicht 16 °C im September.
- Im November werden 13 Tage/Monat mit Niederschlag registriert.
- Mittlere Lufttemperatur fällt im Oktober auf 8 °C.
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Kushiro-shi im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| -2 °C | -6 °C | -9 °C | 2 °C | 3 Std./Tag | 12 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Januar in Kushiro-shi zeigt ein kaltes, maritim beeinflusstes Winterklima mit ausgeprägtem Tageskontrast. Die Tageshöchstwerte erreichen typischerweise -2 °C, während nächtliche Tiefstwerte bei -9 °C liegen, was eine mittlere Monatstemperatur von -5,5 °C widerspiegelt. Die Wassertemperatur bleibt nahe am Gefrierpunkt bei 1,5 °C, sodass Meeresnähe kaum Wärme als Ausgleich liefert. Die Sonnenscheindauer ist gering mit 2,5 Std./Tag, parallel treten vergleichsweise viele Niederschlagstage auf mit 12 Tage/Monat. Insgesamt verdeutlichen die Werte eine stabile, kalte Phase mit häufiger Bewölkung und regelmäßigen Niederschlägen; die Temperaturamplitude ist moderat, die geringe Sonnenscheindauer limitiert solare Aufheizung. Klimatisch ist der Monat durch maritime Kühle, kurze helle Phasen und beständige Feuchte geprägt, was die winterliche Atmosphäre und die energetische Bilanz der Umgebung bestimmt.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima durchgängig kalt und gedämpft. Tagsüber ist die Luft frisch, aber durch die niedrige Sonnenscheindauer bleibt das Umfeld diffus beleuchtet. Abends und nachts nimmt die Kälte spürbar zu und Innenräume werden rasch als wärmer empfunden. In sonnigen Momenten erscheint die Luft klarer und angenehmer, im Schatten bleibt das Temperaturniveau jedoch niedrig. Feuchte Oberflächen und maritime Luft verstärken das Kälteempfinden, sodass äußere Aktivitäten zügig als anstrengender erlebt werden als bei trockener Kälte.
Praktische Einordnung
Reiseaktivitäten im Januar sollten auf winterliche Bedingungen abgestimmt sein. Outdoor-Aktivitäten sind möglich, jedoch erfordern sie Vorbereitung hinsichtlich Kälte und kurzen Tageslichtphasen. Bootsfahrten sind aufgrund niedriger Wassertemperatur mit eingeschränktem Komfort verbunden. Fotografie und Naturbeobachtungen profitieren von klaren, kalten Tagen, während längere Exkursionen durch Kälte und häufigere Niederschlagsintervalle begrenzt sein können. Unterkünfte mit guter Heizung und wettergerechter Ausrüstung sind zu bevorzugen.
Klima Kushiro-shi im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| -3 °C | -6 °C | -10 °C | 2 °C | 3 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Februar präsentiert sich in Kushiro-shi als der kälteste Abschnitt mit einer leichten Verstärkung der Frostverhältnisse. Maximale Tageswerte liegen bei -2,5 °C und minimale bei -9,5 °C, die mittlere Monatstemperatur beträgt -6 °C. Die Meeresoberfläche bleibt kalt mit 1,5 °C, so dass das Meer wenig temperierenden Effekt bietet. Die Sonnenscheindauer steigt leicht auf 3 Std./Tag, während die Niederschlagsfrequenz mit 10 Tage/Monat moderat bleibt. Diese Kombination aus tiefen Nächten und nur mäßig mehr Sonne erzeugt eine stabile, winterliche Luftmasse mit geringer thermischer Variabilität. Klimatisch ergibt sich ein scharfes, kühles Profil mit begrenzter solaren Erwärmung und kontinuierlicher Feuchtezufuhr aus maritimen Einflüssen.
Subjektive Wahrnehmung
Im täglichen Empfinden ist die Atmosphäre kalt und gleichförmig, wobei die Nächte deutlich kälter wirken als die spärlich helleren Tage. Sonnenfenster verschaffen kurzzeitig ein Gefühl von Klarheit, doch Schattenpartien bleiben deutlich kühler. Die Kombination aus niedrigen Temperaturen und feuchter Luft lässt Aktivitäten im Freien gedrängter und routinierter erscheinen. Innenräume bieten schnellen Komfortgewinn, draußen bestimmt ein ruhiges, aber durchdringendes Kälteempfinden das Bewusstsein für Schutz und Kleidung.
Praktische Einordnung
Für Reisen im Februar empfiehlt sich ein Fokus auf wetterangepasste Unternehmungen. Kultur- und Stadtbesuche sind gut planbar, während längere Ausflüge ins Freie wegen der anhaltenden Kälte und kürzeren, ungleichmäßig belichteten Tage eine gewisse Einschränkung darstellen. Marine Aktivitäten sind durch kaltes Wasser und reduzierte Wärmeabgabe weniger komfortabel. Die Vorbereitung auf winterliche Bedingungen, geeignete Kleidung und Unterkünfte mit zuverlässiger Beheizung erleichtern das Reiseerlebnis.
Klima Kushiro-shi im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 °C | -3 °C | -6 °C | 2 °C | 4 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im März beginnt eine schrittweise Übergangsphase mit ersten Anzeichen milderer Tageswerte. Die Tagesmaxima erreichen etwa 1 °C, die Nächte können weiterhin bis -6 °C fallen, die mittlere Temperatur liegt bei -2,5 °C. Die Wassertemperatur steigt leicht auf 2 °C, was jedoch nur eine begrenzte Abmilderung des maritimen Einflusses bedeutet. Die Sonnenscheindauer erhöht sich auf 3,5 Std./Tag bei gleichbleibender Niederschlagsfrequenz von 10 Tage/Monat. Zusammengenommen zeigt der Monat eine deutliche Frühlingsannäherung durch höhere Tageshelligkeit und etwas weniger Frostphasen, jedoch verbleibt eine weiterhin dominante kalte Nächte-Komponente. Klimatisch ist März eine Übergangszeit mit wachsender Strahlungsenergie, aber noch ausgeprägter nächtlicher Kälte.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag ist ein zunehmendes Wechselspiel zwischen frischen Tagen und kühlen Nächten spürbar. Tagsüber können helle Abschnitte als merkliche Erleichterung empfunden werden, während Abende weiterhin rasch abkühlen. Sonnige Momente vermitteln kurzfristig Wärme, im Schatten bleibt die Luft jedoch kühl und weiterhin winterlich. Diese Konstellation macht das Klima unbeständig, sodass Aktivitäten von Tageszeit und Bewölkung stark abhängen.
Praktische Einordnung
März eignet sich für Besucher, die sich auf variable Verhältnisse einstellen. Städtische Erkundungen und kürzere Naturbeobachtungen sind gut möglich, längere Outdoor‑Einsätze sollten flexibel geplant werden. Aktivitäten nahe der Küste profitieren von der langsam ansteigenden Wassertemperatur, bleiben jedoch durch kühle Bedingungen limitiert. Kleidung mit Schichtenprinzip und Optionen für kürzere Tagesausflüge erhöhen die Beweglichkeit und den Komfort bei wechselhafter Witterung.
Klima Kushiro-shi im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 6 °C | 2 °C | -2 °C | 4 °C | 5 Std./Tag | 9 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der April markiert den Beginn deutlich milderer Bedingungen mit einer merklichen Zunahme der Tagestemperaturen. Tageshöchstwerte erreichen rund 5,5 °C, während Tiefstwerte bei -1,5 °C liegen; die mittlere Temperatur beträgt 2 °C. Die Meeresoberfläche erhöht sich auf 3,5 °C, was die thermische Dämpfung durch das Meer leicht verstärkt. Die Sonnenscheindauer steigt auf 4,5 Std./Tag und die Anzahl der Niederschlagstage reduziert sich auf 9 Tage/Monat. Insgesamt signalisiert der Monat eine beschleunigte saisonale Erwärmung mit deutlich längeren hellen Phasen und seltener auftretenden Frostnächten. Klimatisch steht April für eine Übergangsphase mit wachsender solaren Wirkung, abnehmender Feuchtefrequenz und klarer werdenden Tagen.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt insgesamt spürbar milder und offener. Tagsüber ergeben sich häufig angenehmere Bedingungen mit stärker empfundenem Sonneneinfall, während Nächte noch kühl ausfallen können. Schattenbereiche kühlen deutlich ab, sodass das Wärmeempfinden stark vom Aufenthaltsort abhängig ist. Die reduzierte Häufigkeit von Niederschlag trägt zu einer empfundenen Leichtigkeit in Alltag und Aktivitäten bei.
Praktische Einordnung
Im April bieten sich Ausflüge in Natur und Stadt an, bei denen die zunehmende Tageshelligkeit von Vorteil ist. Aktivitäten, die von Sonnenschein profitieren wie Fotografie oder Spaziergänge, sind gut realisierbar. Noch vorhandene kühle Nächte erfordern flexible Einsatzzeiten und entsprechende Kleidung. Maritime Unternehmungen gewinnen an Attraktivität durch mäßige Erwärmung des Wassers, bleiben jedoch abhängig von kurzfristigen Wetterlagen.
Klima Kushiro-shi im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 11 °C | 8 °C | 4 °C | 7 °C | 6 Std./Tag | 9 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Mai zeigt einen deutlichen Frühjahrscharakter mit kräftiger Erwärmung und stabileren Bedingungen. Tageswerte erreichen in der Spitze etwa 11 °C, Nächte bleiben bei circa 4 °C, die mittlere Monatstemperatur liegt bei 7,5 °C. Die Wassertemperatur steigt auf 6,5 °C, wodurch die Küstennahen Bereiche zunehmend temperierter wirken. Die Sonnenscheindauer erreicht 5,5 Std./Tag und die Anzahl der Niederschlagstage bleibt mit 9 Tage/Monat moderat. Zusammen ergibt sich ein klimatologisch milder, gut belichteter Monat mit abnehmender Frostwahrscheinlichkeit und vermehrt beitragender Solarenergie. Die Merkmale sprechen für eine stabile Vegetationsperiode mit günstigen thermischen Voraussetzungen.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima angenehm und zunehmend warm, besonders in der Sonne. Tagsüber vermittelt die stärkere Solarstrahlung ein deutlich positiveres Wärmeempfinden, während abends eine merkliche, aber milde Abkühlung eintritt. Schattenpartien bleiben spürbar kühler, jedoch nicht unangenehm. Insgesamt entsteht ein Gefühl von Aufbruch und wachsender Behaglichkeit im Freien.
Praktische Einordnung
Mai ist für Reisende attraktiv, da Wetterlagen stabiler sind und Außenaktivitäten komfortabler werden. Spaziergänge, Naturbeobachtungen und kulturhistorische Erkundungen lassen sich gut kombinieren. Wasseraktivitäten profitieren von steigenden Meerestemperaturen, wobei intensive Badesaisons noch nicht erreicht sind. Reiseplanung sollte leichte Schichtung der Kleidung und flexible Tagesgestaltung vorsehen, um sowohl sonnige als auch schattige Phasen optimal zu nutzen.
Klima Kushiro-shi im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 15 °C | 12 °C | 8 °C | 10 °C | 6 Std./Tag | 8 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Juni etabliert sich ein frühsommerliches Muster mit deutlich höheren Tagestemperaturen. Tageshochs erreichen etwa 15 °C, nächtliche Tiefstwerte verbleiben rund 8 °C, die mittlere Temperatur liegt bei 11,5 °C. Die Wassertemperatur erreicht 10 °C, wodurch Küstenbereiche spürbar milder sind. Die Sonnenscheindauer bleibt bei 5,5 Std./Tag und die Niederschlagsfrequenz sinkt auf 8 Tage/Monat. Zusammengenommen präsentiert sich der Monat als der Beginn beständig wärmerer Monate mit zunehmender thermischer Stabilität, längeren hellen Phasen und reduzierten Niederschlagsintervallen. Klimatisch ist Juni durch merkliche Erwärmung, verminderte Frostgefahr und eine verstärkte Rolle der solaren Einstrahlung geprägt.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt insgesamt warm und ausgeglichen. Tagsüber zeigen sich angenehme Temperaturen mit deutlicher Wohlfühlwirkung in der Sonne, abends bleibt es mild. Schatten spendet weiterhin spürbare Erleichterung, aber nicht in dem Maße wie in den Übergangsjahreszeiten. Die generelle Wahrnehmung ist von Beständigkeit und angenehmer Außenklimaanmutung geprägt.
Praktische Einordnung
Juni eignet sich gut für eine breite Palette von Reiseaktivitäten. Outdoor‑Programme, Küsten‑ und Naturtouren sind komfortabel umsetzbar, wobei maritime Unternehmungen von der erhöhten Wassertemperatur profitieren. Einschränkungen sind gering, dennoch empfiehlt sich weiterhin wetterangepasste Planung für einzelne Schauer. Flexibilität bei der Tagesplanung erlaubt optimale Nutzung der günstigen Licht- und Temperaturverhältnisse.
Klima Kushiro-shi im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 19 °C | 16 °C | 12 °C | 13 °C | 6 Std./Tag | 9 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Juli zeigt ein gemäßigtes Sommerprofil mit einer durchschnittlichen Tageshöchsttemperatur von 19 °C und einem durchschnittlichen Tagestief von 12 °C, was ein moderat temperiertes Tagesniveau anzeigt. Das Monatsmittel der Lufttemperatur liegt bei 15,5 °C, die Wassertemperatur bleibt mit 13 °C vergleichsweise kühl. Die Sonnenscheindauer von 5,5 Std./Tag kombiniert mit 9 Tagen mit Niederschlag (9 Tage/Monat) deutet auf häufig wechselnde Witterung mit ausreichend Sonne für Außenaktivitäten, aber regelmäßigen Schauerintervallen hin. Innerhalb des betrachteten Halbjahres liegt der maximale Monatsmittelwert der Lufttemperatur bei 17,5 °C (August) und der minimale Monatsmittelwert bei -2,5 °C (Dezember). Die Sonnenscheindauer erreicht im Halbjahr maximal 5,5 Std./Tag und minimal 2,0 Std./Tag. Zusammen zeigen die Zahlen einen maritim beeinflussten Sommer mit moderaten Lufttemperaturen, relativ kühlen Küstengewässern und einer stabilen, aber nicht trockenen Sonnenscheinverteilung.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima angenehm mild bis behaglich. Tagsüber sorgt die Kombination aus moderater Wärme und regelmäßigem Sonnenschein für komfortable Außenbedingungen, während leichte Luftbewegungen die Wärme dämpfen. In schattigen Bereichen und am Wasser nimmt die Wärme weniger stark wahrnehmbar ab; am Abend kühlt es spürbar ab und verlangt leichte wärmende Bekleidung. Bei kurzen Regenphasen entsteht ein gedämpftes Licht, das Aktivitäten im Freien nicht grundsätzlich verhindert, aber die direkte Sonneneinstrahlung reduziert. Insgesamt vermittelt die Atmosphäre eher ruhige sommerliche Frische als intensive Hitze.
Praktische Einordnung
Die klimatischen Bedingungen eignen sich für naturorientierte Reisen, Küstenwanderungen und Vogelbeobachtung. Tagesausflüge und stadtnahes Sightseeing sind gut kombinierbar mit Aktivitäten am Wasser, wobei die Wassertemperatur Schwimmwunsch einschränken kann. Durch die regelmäßigen Niederschlagsereignisse sind flexible Tagespläne empfehlenswert; wetterfeste Ausrüstung erhöht die Optionen. Reisen mit Fokus auf entspanntes Erkunden und Naturfotografie profitieren von den häufig wechselnden Lichtverhältnissen. Für Strandaufenthalte ist die Küstenwassertemperatur eine Einschränkung, für kulturelle Angebote und Landschaftserlebnisse sind die Bedingungen hingegen vorteilhaft.
Klima Kushiro-shi im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 21 °C | 18 °C | 14 °C | 16 °C | 5 Std./Tag | 9 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
August präsentiert das wärmste Monatsbild des betrachteten Halbjahres mit einer maximalen Tagestemperatur von 21 °C und einem minimalen Tageswert von 14 °C. Das Monatsmittel der Lufttemperatur beträgt 17,5 °C, während die Wassertemperatur mit 15,5 °C den höchsten Wert in der Halbjahresreihe annimmt und damit die wärmste Phase der Küstengewässer markiert. Die Sonnenscheindauer von 5,0 Std./Tag bei 9 Tagen mit Niederschlag (9 Tage/Monat) spricht für insgesamt günstige, aber nicht extrem trockene Bedingungen. Im Vergleich innerhalb des Halbjahres ist dies der Temperaturgipfel, während die geringsten Sonnenscheinwerte und die tiefsten Wassertemperaturen im Dezember zu finden sind. Analytisch zeigt der Monat eine klare sommerliche Spitze mit moderatem Wärmeangebot an Land und vergleichsweise kräftiger, aber nicht ausgeprägter Meereserwärmung, kombiniert mit einer stabilen Präsenz von Niederschlagstagen.
Subjektive Wahrnehmung
Die Wahrnehmung ist geprägt von einer spürbaren, aber nicht drückenden Wärme am Tag. Direkte Sonneneinstrahlung vermittelt Wohlgefühl ohne intensive Hitzeentwicklung; im Schatten bleibt die Temperatur deutlich angenehmer. Abends und nachts sorgt die Abkühlung für frische Bedingungen, die leichte Wärmebekleidung erforderlich machen. Bewölkungswechsel und gelegentliche Schauer reduzieren phasenweise die Helligkeit, wodurch Tageslicht und Farben weicher erscheinen. Insgesamt wird der Monat als der wärmste Abschnitt empfunden, jedoch ohne extreme Temperatursprünge.
Praktische Einordnung
August eignet sich besonders für kombinierte Aktivitäten: Küstennahe Exkursionen, Landschaftserkundungen und Outdoor-Fotografie profitieren von länger verfügbaren Sonnenstunden. Die vergleichsweise höhere Wassertemperatur erweitert Möglichkeiten für kürzere Wasseraktivitäten, wobei die Bedingungen nicht mit subtropischem Badebetrieb vergleichbar sind. Regelmäßige Niederschlagsphasen erfordern flexible Planung und wetterangepasste Ausrüstung. Kultur- und Stadtbesuche lassen sich gut mit Naturerlebnissen verknüpfen. Für Reisende, die intensivere Wärme suchen, sind die Verhältnisse moderat; für Aktivitäten in der Natur bieten sie dagegen günstige Kompromisse zwischen Komfort und Wetterstabilität.
Klima Kushiro-shi im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 18 °C | 14 °C | 11 °C | 16 °C | 5 Std./Tag | 10 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
September markiert den Beginn des Übergangs in kühlere Jahreszeiten mit einer Tageshöchsttemperatur von 17,5 °C und einer minimalen Tagestemperatur von 10,5 °C. Das Monatsmittel liegt bei 14,0 °C, die Wassertemperatur erreicht mit 16 °C weiterhin relativ hohe Werte. Die Sonnenscheindauer verringert sich auf 4,5 Std./Tag und die Anzahl der Niederschlagstage steigt leicht auf 10 Tage/Monat. Innerhalb des Halbjahres bleibt die Wassertemperatur nahe dem Maximum, während die Sonnenscheindauer bereits messbar abnimmt. Analytisch zeigt der Monat einen deutlichen Sommerabklang: die Luft kühlt merklich, das Meer hält Wärme länger, und die Häufigkeit von Regenereignissen nimmt zu. Die Kombination weist auf zunehmend wechselhafte, aber noch mäßig milde Bedingungen hin.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima wechselhaft und deutlich frischer als im Hochsommer. Tagsüber sind angenehme, mäßig warme Phasen möglich, insbesondere bei Sonnenschein; im Schatten und am Abend spürt man die beginnende Kühle stärker. Die Meeresnähe vermittelt noch eine gewisse Wärmepersistenz, die aber nicht mehr die Tageswärme dominiert. Niederschlagsabschnitte erzeugen rasche Helligkeitswechsel, wodurch Aktivitäten flexibel angepasst werden sollten. Insgesamt entsteht das Gefühl eines allmählichen Herbstbeginns mit noch vorhandenen sommerlichen Elementen.
Praktische Einordnung
September eignet sich für naturbezogene Reisen, Vogel- und Tierbeobachtungen sowie Küsten- und Landschaftsfahrten, die von gemäßigten Temperaturen profitieren. Die noch vergleichsweise warmen Wasserflächen erlauben weiterhin kürzere Aktivitäten am Ufer, während längere Badesessions weniger attraktiv sein können. Durch die Zunahme an Niederschlagstagen empfiehlt sich eine wettervariable Tagesplanung und wetterfeste Bekleidung. Kulturelle Angebote und Herbstlandschaften sind gleichermaßen zugänglich, weshalb der Monat für Reisende geeignet ist, die wechselhafte, aber nicht kalte Bedingungen bevorzugen.
Klima Kushiro-shi im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 12 °C | 8 °C | 5 °C | 13 °C | 4 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Oktober zeigt einen deutlichen Jahreszeitenwechsel mit einer maximalen Tagestemperatur von 11,5 °C und einer minimalen Tagestemperatur von 4,5 °C. Das Monatsmittel der Lufttemperatur liegt bei 8,0 °C, die Wassertemperatur reduziert sich auf 13 °C. Die Sonnenscheindauer fällt auf 3,5 Std./Tag, während die Anzahl der Niederschlagstage auf 11 Tage/Monat steigt. Im Vergleich zum Sommer sind sowohl Luft- als auch Wassertemperaturen deutlich gesunken, und die Sonnenscheindauer erreicht nur noch mittlere Werte. Analytisch bedeutet dies einen klaren Übergang in kühleren, feuchteren Abschnitt des Jahres mit verstärkter Niederschlagsaktivität. Die Wassertemperatur bleibt moderat, zeigt jedoch bereits eine spürbare Abkühlung gegenüber den Sommermonaten. Insgesamt charakterisiert der Monat einen stabilen Herbstcharakter mit häufigeren bedeckten Phasen.
Subjektive Wahrnehmung
Die Wahrnehmung ist von deutlich kühleren Tagen und spürbar frischen Abenden geprägt. Sonnige Stunden wirken klar und bieten angenehme Tagesbedingungen, jedoch sorgen Wolkenphasen und Regen für rasche Temperaturrückgänge. In geschützten Lagen bleibt es relativ behaglich, während exponierte Küstenbereiche deutlich frischer erscheinen. Kleidung mit wärmender Schicht ist tagsüber empfehlenswert. Insgesamt entsteht ein herbstlich nüchterner Eindruck ohne extreme Witterungsschwankungen.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für kulturhistorische Besuche, Landschaftserkundungen und Naturbeobachtungen, bei denen kühlere, stimmungsvolle Bedingungen erwartet werden. Wanderungen und Ausflüge in die Umgebung sind möglich, erfordern aber wetterangepasste Ausrüstung aufgrund erhöhter Niederschlagswahrscheinlichkeit. Baden ist aufgrund der abgekühlten Wasserbedingungen weniger attraktiv; stattdessen bieten sich kurze Küstenaufenthalte und Fototouren mit herbstlicher Lichtstimmung an. Reisepläne sollten Flexibilität für regnerische Phasen vorsehen.
Klima Kushiro-shi im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 6 °C | 3 °C | -1 °C | 8 °C | 3 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
November stellt den Übergang in kalte Monate dar mit einer Tageshöchsttemperatur von 6 °C und einer minimalen Tagestemperatur von -1 °C. Das Monatsmittel der Lufttemperatur beträgt 2,5 °C, die Wassertemperatur fällt auf 8 °C. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf 2,5 Std./Tag, während die Niederschlagstage auf 13 Tage/Monat ansteigen. Innerhalb des Halbjahres repräsentiert dieser Monat bereits deutlich kühlere Verhältnisse mit stark reduziertem Sonnenschein und erhöhter Niederschlagsfrequenz. Analytisch bedeutet dies verstärkte maritime Kältewirkung und zunehmende Präsenz feuchter, meist bewölkter Witterung. Die Differenz zwischen Luft- und Wassertemperatur ist kleiner, dennoch bleibt das Wasser relativ kühl. Insgesamt kennzeichnet der Monat einen klaren Wechsel zu winterähnlichen Bedingungen mit häufigen feuchten Phasen.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima deutlich kühl und häufig gedämpft durch Wolken und Niederschlag. Tagsüber sind nur kurze, kühle Lichtfenster zu erwarten; in geschützten Bereichen wirkt die Kälte weniger schneidend. Abende und Nächte sind spürbar kalt und erfordern wärmende Bekleidung. Feuchte Luft kann das Kälteempfinden verstärken, sodass die Umgebung insgesamt als rauer und weniger einladend empfunden wird. Die Atmosphäre erscheint ruhig und gedämpft, mit begrenzter Sonneneinstrahlung.
Praktische Einordnung
Für Reisende bieten sich kulturelle Besuche, Museen und Indoor-Aktivitäten an, die unabhängig von der feuchten Witterung attraktiv sind. Outdoor-Aktivitäten sind weiterhin möglich, benötigen aber robuste, wasserabweisende Ausrüstung und wärmende Kleidung. Küstenaktivitäten sind wetterabhängig und durch die kühlen Wasserbedingungen eingeschränkt. Verkehrs- und Ausflugsplanung sollte mögliche witterungsbedingte Einschränkungen berücksichtigen. Wer ruhige, naturnahe Erlebnisse bei kühler, herbstlicher bis frühwinterlicher Stimmung sucht, findet passende Bedingungen.
Klima Kushiro-shi im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 °C | -3 °C | -6 °C | 4 °C | 2 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Dezember zeigt winterliche Verhältnisse mit einer maximalen Tagestemperatur von 1 °C und einem minimalen Tagestief von -6 °C. Das Monatsmittel der Lufttemperatur beträgt -2,5 °C, und die Wassertemperatur fällt auf 3,5 °C. Die Sonnenscheindauer erreicht ihr Jahresmininum mit 2,0 Std./Tag, während die Anzahl der Niederschlagstage im betrachteten Halbjahr bei 13 Tagen/Monat liegt. Im Vergleich innerhalb des Halbjahres weist dieser Monat die tiefsten Luft- und Wassertemperaturen sowie die geringste Sonnenscheindauer auf. Analytisch kennzeichnet Dezember einen überwiegend kalten, feuchten Wintercharakter mit begrenzter Strahlungsenergie und hoher Häufigkeit von Niederschlagsereignissen. Die maritime Umgebung mildert Temperaturschwankungen nur teilweise, die Küstengewässer bleiben deutlich zu kalt für Wasseraktivitäten.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wird als kalt und oft trüb empfunden. Tageslicht ist knapp und die Kombination aus Kälte und Feuchte erzeugt ein deutliches Bedürfnis nach warmer, winddichter Bekleidung. Sonnige Pausen sind selten und erscheinen besonders wertvoll; Schattenseiten und exponierte Küstenbereiche wirken rau. Die Abende sind lang und deutlich kälter als die Tagesstunden. Insgesamt entsteht ein winterlich-dämpfender Eindruck, der auf ruhige, saisonale Aktivitäten einstellt.
Praktische Einordnung
Dezember eignet sich für Reisende, die winterliche Landschaften und ruhige Naturszenen suchen, sowie für kulturelle Programme, die wetterunabhängig sind. Outdoor-Aktivitäten erfordern robuste, wintertaugliche Ausrüstung und sollten auf kurze, gut planbare Etappen ausgelegt sein. Wassernahe Freizeit ist aufgrund der kalten Wassertemperaturen nur eingeschränkt möglich. Reiseplanung muss winterliche Einschränkungen wie kürzere Tageslichtphasen und erhöhte Feuchteeinflüsse berücksichtigen. Für Reisende mit Interesse an winterlicher Naturfotografie und ruhigen, lokalen Erfahrungen bietet der Monat geeignete Rahmenbedingungen.