Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.516 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat
April ist der thermische Höhepunkt mit einem mittleren Monatswert von 31,8 °C und Spitzenwerten bis 40 °C, was die größte thermische Belastung des Jahres markiert.
Kältester Monat
Dezember zeigt die niedrigsten Monatsmitteltemperaturen mit 23,8 °C und entspricht der kühlsten Phase der Trockenzeit mit hoher Sonneneinstrahlung.
Sonnigster Monat
Die Trockenmonate, exemplarisch Januar, bieten die höchsten täglichen Sonnenscheindauern von bis zu 10 Std./Tag, ideal für solare Nutzungen aber mit starker Verdunstung.
Trockenster Monat
Januar ist durch praktisch fehlende Niederschläge gekennzeichnet und weist 0 Tage/Monat mit Regen auf, wodurch Wassermanagement und Vorratshaltung relevant sind.
Regenreichster Monat
August ist der regenreichste Monat mit durchschnittlich 18 Tage/Monat, wodurch Bodenfeuchte und Vegetationswachstum ihren Jahresmaximum erreichen.
Beste Reisezeit
Am angenehmsten reist du von November bis Februar. Die Tage sind warm bei etwa 16,5-33,5°C, die Nächte moderat und es regnet kaum mit 0-1 Regentagen. Mit 9...
Überblick
Koudougou weist ein kontinental geprägtes, überwiegend trockenes Klima mit einer klaren Saisonalität auf. Die Jahreszeiten werden durch eine lange Trockenzeit mit sehr hoher Sonnenscheindauer und eine ausgeprägte Regenzeit mit deutlich verringerter Sonnenscheindauer und hoher Häufigkeit von Niederschlägen gekennzeichnet. Thermisch dominieren lange Phasen mit hohen Tageswerten und moderaten nächtlichen Abkühlungen, während der Niederschlag konzertiert in wenigen Monaten fällt. Vegetation, Wasserverfügbarkeit und landwirtschaftliche Planung sind stark von dieser Konzentration der Niederschläge abhängig. Infrastruktur und Reisezeitwahl sollten die Periodizität von Trocken- und Regenzeit sowie die damit verbundenen Veränderungen der Sonneneinstrahlung berücksichtigen. Insgesamt ergibt sich ein Klima, das durch ausgeprägte saisonale Kontraste zwischen heiß-trockenen Perioden und einer relativ kurzen, aber intensiven feuchten Phase bestimmt ist.
Klimacharakteristik
Die klimatischen Kennzeichen von Koudougou sind eine starke saisonale Konzentration der Niederschläge und eine ausgeprägte Verschiebung der Sonnenscheindauer. Die Trockenzeit erstreckt sich über die Monate mit praktisch fehlenden Regentagen und hoher täglicher Sonnenscheindauer, während die Regenzeit eine rasche Zunahme der Regentage und eine merkliche Abnahme der Sonnenscheindauer bringt. Temperaturmäßig treten die höchsten Tageswerte vor Beginn der Hauptregenzeit auf, gefolgt von einer leichten Abkühlung, wenn Regen und Bewölkung zunehmen. Die Kombination aus hoher Einstrahlung in der Trockenzeit und intensiveren Niederschlägen in der Regenzeit prägt Wasserhaushalt und Bodenfeuchte. Diese Muster bedingen kurzfristige Änderungen in Luftfeuchte und thermischer Belastung und sind relevant für landwirtschaftliche Entscheidungen, Infrastrukturplanung und Reisezeitempfehlungen. Lokale Kleinräumigkeit kann zu Abweichungen führen, doch die Grundcharakteristik bleibt geprägt von einer klaren Trocken- und einer kompakten Feuchtephase.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Die jährliche Temperaturskala zeigt einen ausgeprägten Sommerhöhenpunkt und eine kühlere Trockenperiode. Das mittlere Monatsminimum liegt bei 23,8 °C und das Monatsmaximum bei 31,8 °C, wobei die höchsten täglichen Spitzenwerte kurz vor der Regenzeit auftreten. Tageshöchstwerte erreichen ihren Peak im Frühjahr und führen zu einer hohen thermischen Beanspruchung am Tag, während die Nächte in der Trockenzeit deutlich abkühlen. Mit dem Einsetzen der Regenzeit nehmen Tageshöchstwerte ab, gleichzeitig steigt die nächtliche Feuchte, was die nächtliche Abkühlung abschwächt. Die Spannweite zwischen den Monatsmittelwerten bleibt moderat, dennoch sind die Unterschiede saisonal relevant für Landwirtschaft und Gesundheit. Insgesamt entstehen durch den Wechsel aus heiß-trockenen und feuchteren Perioden planungsrelevante Zeitfenster für Feldarbeiten und für Maßnahmen zum Wärmeschutz.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die Sonnenscheindauer ist in Koudougou ein prägnanter Faktor: In der Trockenzeit sind tägliche Werte deutlich höher, in der regenreichen Phase sinkt die Einstrahlung. Die längsten täglichen Sonnenscheindauern liegen bei 10 Std./Tag, die geringsten bei 5 Std./Tag. Diese Schwankung beeinflusst lokale Evapotranspiration und die verfügbare Energie für Solarprojekte. Während der trockenen Monate sorgt die hohe Strahlungsbilanz für intensive Verdunstung, in der Regenzeit dämpfen Bewölkung und Niederschläge die Einstrahlung und reduzieren die solare Nutzbarkeit. Die saisonale Abfolge von hoher Einstrahlung gefolgt von einer markanten Abschwächung im Niederschlagszeitraum ist für Landwirtschaft, Wasserhaushalt und erneuerbare Energien gleichermaßen relevant.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Verteilung der Regentage ist stark konzentriert: In der Trockenzeit treten praktisch keine Regentage auf, in der Regenzeit steigt die Häufigkeit deutlich an. Die geringsten Werte liegen bei 0 Tage/Monat, während die Spitzenhäufigkeit 18 Tage/Monat erreicht. Der Anstieg der Regentage setzt bereits vor dem Hoch der Regenzeit ein und erreicht ein Maximum während des Kernzeitraums der Niederschläge, danach fällt die Frequenz wieder schnell ab. Diese Kompaktheit der Niederschlagsverteilung hat Folgen für Bodenfeuchte, Erosionsrisiko und Wasserspeicherung. Maßnahmen für Wassermanagement und Infrastruktur sollten die kurze, aber intensive Verteilung der Regenereignisse thematisieren, da Starkregenereignisse das Risiko von Überflutungen und Bodenabtrag erhöhen.
Klimaphasen des Jahres
Kühle Trockenzeit (Harmattan)
Die Phase der kühlen Trockenzeit ist durch sehr geringe Niederschlagsaktivität und vergleichsweise geringere nächtliche Temperaturen charakterisiert. Die Sonnenscheindauer ist hoch und die Luft sehr trocken, was zu starken Tages-Nacht-Unterschieden führen kann. Vegetationsruhe und geringe Bodenfeuchte prägen diese Periode, ebenso eingeschränkte Möglichkeiten für regenabhängige Landwirtschaft. Infrastruktur und Wasserversorgung profitieren von der Planbarkeit, gleichzeitig erhöht die trockene Luft das Risiko für Staubaufwirbelung und reduzierte Sichtweiten. Die Phase endet mit einer graduellen Erwärmung, die den Übergang zur heißen Vorperiode vorbereitet.
- Dezember weist ein mittleres Monatsmittel von 23,8 °C auf.
- Dezember verzeichnet 10 Std./Tag durchschnittliche Sonnenscheindauer.
- Januar zeigt 0 Tage/Monat durchschnittliche Regentage.
Heiße Vorperiode
Die heiße Vorperiode ist durch steigende Tagesmaxima und weiterhin geringe Niederschläge gekennzeichnet. In dieser Phase treten die höchsten gemessenen Spitzenwerte auf, gekoppelt mit einer noch relativ hohen Sonneneinstrahlung. Diese Kombination erhöht Hitzestress und Verdunstungsraten, wodurch Boden- und Pflanzenwasserdefizite zunehmen. Die Vorperiode hat Bedeutung für die Vorbereitung der Agrarwirtschaft auf den Beginn der Regenzeit, da sie den Feuchtigkeitszustand des Bodens entscheidend beeinflusst. Infrastrukturmaßnahmen sollten auf Hitzeexposition und mögliche thermische Belastung sensibler Einrichtungen reagieren.
- April verzeichnet ein mittleres Monatsmaximum von 40 °C.
- April hat ein mittleres Monatsmittel von 31,8 °C.
- März weist 9,5 Std./Tag durchschnittliche Sonnenscheindauer auf.
Beginn der Regenzeit
Der Beginn der Regenzeit bringt eine rasche Zunahme der Niederschlagsereignisse und eine beginnende Abschwächung der Sonnenscheindauer. Temperaturen bleiben hoch, jedoch führt erhöhte Bewölkung zu einer Abnahme der Tagesmaxima. Die Bodenfeuchte nimmt deutlich zu, was die Saat- und Pflanzarbeiten ermöglicht. Diese Übergangsphase ist kritisch für die Etablierung von Kulturpflanzen, da unregelmäßige Anfangsniederschläge die Saatbedingungen stark beeinflussen können. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Entwässerungssysteme, da die Häufigkeit von Niederschlagsereignissen kurzfristig zunimmt.
- Mai weist 6 Tage/Monat durchschnittliche Regentage auf.
- Juni zeigt 11 Tage/Monat durchschnittliche Regentage.
- Mai hat eine mittlere Sonnenscheindauer von 7,5 Std./Tag.
Kernregenzeit
Die Kernregenzeit ist durch hohe Niederschlagshäufigkeit und deutlich reduzierte Sonnenscheindauer geprägt. In dieser Phase erreichen die Regentage ihren jährlichen Höchstwert, was zu einer deutlichen Zunahme der Bodenfeuchte und vegetativen Aktivität führt. Die reduzierte Einstrahlung dämpft Tageshöchstwerte, während die nächtliche Luftfeuchte ansteigt. Diese Periode ist zentral für die landwirtschaftliche Produktion, aber auch für Risiken durch Erosion und lokale Überschwemmungen. Hydrologische Speicher und Erosionsschutz gewinnen jetzt an Bedeutung, um den intensiven, aber zeitlich konzentrierten Niederschlag produktiv zu nutzen.
- August verzeichnet 18 Tage/Monat durchschnittliche Regentage.
- Juli weist 5 Std./Tag durchschnittliche Sonnenscheindauer auf.
- September hat ein mittleres Monatsmittel von 27,5 °C.
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Koudougou im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|
| 34 °C | 25 °C | 17 °C | 10 Std./Tag | 0 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Januar in Koudougou zeigt eine ausgeprägte Trockenperiode mit hoher Strahlungsenergie am Tag und relativ kühlen Nächten. Die maximale Temperatur erreicht 33,5 °C, die minimale Temperatur fällt auf 16,5 °C und die durchschnittliche Temperatur liegt bei 25 °C. Die tägliche Sonnenscheindauer beträgt 10 Std./Tag bei praktisch keinem Niederschlag von 0 Tage/Monat. Analytisch entspricht dieses Profil einer heißen Trockenzeit mit großer thermischer Amplitude zwischen Tag und Nacht, hoher potenzieller Evapotranspiration und geringer atmosphärischer Feuchte. Die Kombination aus intensiver Sonneneinstrahlung und fehlenden Niederschlägen begünstigt schnelle Austrocknung oberflächennaher Böden. Da keine Wassertemperaturdaten vorliegen, bleibt eine Aussage zur Wärmebilanz von Gewässern offen. Insgesamt markiert der Monat den kühlen Anfangsabschnitt der Jahresfolge vor dem späteren Temperaturmaximum.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima tagsüber sehr sonnig und trocken, die Luft wird spürbar warm bis heiß und direkte Sonnenexposition ist deutlich wahrnehmbar. Im Schatten bietet sich vergleichsweise spürbare Erleichterung. Abends und nachts sorgt die trockene Luft für merkliche Abkühlung, die Temperatur fühlt sich deutlich moderater an. Die Kombination aus starker Sonnenintensität und rascher nächtlicher Abkühlung erzeugt ein klar strukturiertes Wärmeempfinden mit ausgeprägten Unterschieden zwischen Tages- und Nachtverlauf.
Praktische Einordnung
Für Aktivitäten im Freien eignet sich der Monat gut für Tagestouren, kulturelle Besichtigungen und Fahrten in ländliche Gebiete, da die Chancen auf trockene Bedingungen hoch sind. Einschränkend wirkt die starke Sonneneinstrahlung, deshalb sind Routen mit Schattenmöglichkeiten oder zeitliche Anpassungen des Programms empfehlenswert. Wassersportrelevante Angebote können wegen fehlender Daten zur Wassererwärmung weniger relevant sein. Übernachtungen sind komfortabler als Tagesaktivitäten, weil die Nächte deutlich kühler sind. Für Reisende mit gesundheitlicher Sensitivität gegenüber Hitze ist eine angepasste Tagesplanung sinnvoll.
Klima Koudougou im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|
| 36 °C | 27 °C | 18 °C | 11 Std./Tag | 0 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Februar zeigt in Koudougou eine Fortsetzung der trockenen, heißen Jahreszeit mit einem leichten Anstieg der mittleren Wärme und stabilen Sonnenscheinwerten. Die gemessenen Extremwerte liegen bei maximal 36 °C und minimal 18 °C, die mittlere Temperatur beträgt 27 °C. Die Sonnenscheindauer liegt bei 10,5 Std./Tag bei weiterhin praktisch keinem Niederschlag von 0 Tage/Monat. Diese Ausprägung deutet auf eine Phase mit sehr geringer atmosphärischer Feuchte und hoher potenzieller Verdunstung hin. Solche Bedingungen unterstützen eine anhaltende Austrocknung der Bodenoberfläche und eine verstärkte Strahlungsbelastung während der Mittagsstunden. Fehlende Daten zu Wassertemperaturen schränken eine vollständige Bewertung der hydrologischen Wärmebilanz ein. Insgesamt bleibt der Monat charakteristisch für die ausgeprägte Trockenzeit vor dem Beginn signifikanter Niederschläge.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt tagsüber intensiv sonnig und relativ trocken, die Wärme wird besonders in der direkten Sonne als belastend empfunden, während im Schatten eine deutlich angenehmere Atmosphäre herrscht. Abends mildert die trockene Luft die Wärme, sodass sich die Temperatur deutlich beruhigt und Schlafkomfort verbessert. Die Kombination aus starker Tageshitze und klaren, kühlen Nächten erzeugt ein kontrastreiches Empfinden zwischen Aktivitäts- und Ruhephasen.
Praktische Einordnung
Dieser Monat eignet sich für kulturhistorische Besichtigungen, Wüsten- oder Savannenexkursionen und Fotoreisen, da die Sichtverhältnisse stabil sind und Niederschlagsrisiken gering sind. Für Wanderungen und körperlich anstrengende Aktivitäten ist eine Anpassung an die hohe Sonneneinstrahlung erforderlich, etwa durch Pausen im Schatten und zeitliche Verlagerung auf die Morgen- oder Abendstunden. Unterkunfts- und Verpflegungsinfrastruktur sind unkritisch, allerdings ist auf Sonnen-, Flüssigkeits- und Hitzeschutz zu achten. Wassersportangebote bleiben wegen Informationslücken zu Wasserbedingungen sekundär.
Klima Koudougou im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|
| 39 °C | 30 °C | 21 °C | 10 Std./Tag | 0 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der März signalisiert in Koudougou eine weitere Zunahme der Tageswärme bei nach wie vor sehr begrenzter Niederschlagsaktivität. Die maximale Temperatur steigt auf 38,5 °C, die minimale Temperatur liegt bei 21 °C und die mittlere Temperatur erreicht 29,8 °C. Die Sonnenscheindauer beträgt 9,5 Std./Tag bei geringen Niederschlägen von 0,2 Tage/Monat. Dieses Profil kennzeichnet den Übergang zur heißesten Periode des Jahres, wobei die kombinierte Wirkung aus sehr hohen Tagestemperaturen und noch niedriger Luftfeuchte die thermische Belastung erhöht. Die etwas abnehmende Sonnenscheindauer im Vergleich zur Vorperiode deutet auf häufere atmosphärische Dunst- oder Hitzeschleierphasen hin. Die geringe, aber nicht nullförmige Niederschlagsneigung markiert den Beginn einer schrittweisen Verschiebung hin zu feuchteren Verhältnissen. Wassertemperaturen liegen nicht vor, sodass tiefergehende hydrologische Aussagen begrenzt sind.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wird die Hitze intensiver wahrgenommen, insbesondere in der Mittagsphase wirkt die Luft deutlich drückender als in den vorangehenden Monaten. Schattenplätze bieten spürbare Entlastung, aber die Wärme bleibt auch dort präsent. Abends ist eine abgeschwächte Wärmebelastung bemerkbar, sodass die Nächte nur noch mäßig erfrischend sind. Die allgemeine Wahrnehmung ist von anhaltender Trockenheit und zunehmender Tageshitze geprägt.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für kurze sightseeingorientierte Aufenthalte, Tagesausflüge in wenig vegetationsreiche Gebiete und gezielte Fototermine in den frühen Morgenstunden. Für Aktivitäten mit hoher körperlicher Beanspruchung sind flexible Zeitplanung und robuste Sonnenschutzmaßnahmen wichtig. Längere Trekkingrouten oder anstrengende Outdoorprogramme sollten vermieden oder stark reduziert werden, es sei denn, sie werden während der kühleren Tagesabschnitte durchgeführt. Die Übergangssituation zu feuchteren Monaten kann logistische Unsicherheiten bei landschaftlichen Bedingungen bedeuten.
Klima Koudougou im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|
| 40 °C | 32 °C | 24 °C | 9 Std./Tag | 2 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der April markiert in Koudougou das Temperaturmaximum mit sehr hohen Tageswerten bei beginnender Zunahme der Niederschlagswahrscheinlichkeit. Die maximale Temperatur erreicht 40 °C, die minimale Temperatur liegt bei 23,5 °C und die mittlere Temperatur beträgt 31,8 °C. Die Sonnenscheindauer sinkt auf 8,5 Std./Tag, gleichzeitig steigen die Niederschläge auf 1,5 Tage/Monat. Diese Kombination weist auf eine Übergangsphase hin in der extreme Tageshitze auf langsam zunehmende atmosphärische Instabilität trifft. Die reduzierte Sonnenscheindauer lässt auf mehr Hitzeschleier oder vornehmlich konvektive Bewölkung schließen. Aus klimatologischer Perspektive stellt sich der Monat als Peak der Wärmebelastung dar, während erste Niederschläge die bislang dominierende Trockenheit zu durchbrechen beginnen. Ohne Wassertemperaturdaten bleibt die Beurteilung von Oberflächengewässern offen.
Subjektive Wahrnehmung
Die Tageszeit ist durch sehr intensive Hitze geprägt, Maßnahmen gegen direkte Sonneneinstrahlung sind erforderlich, um Belastung zu reduzieren. Im Schatten und in Innenräumen tritt eine gewisse Erleichterung ein, die Lüftung bleibt jedoch wichtig. Abends ist die Abkühlung deutlich geringer als in den frühwinterlichen Monaten, sodass die Nächte warm und weniger erholsam wirken. Die Kombination aus hoher Lufttemperatur und beginnender Bewölkung verändert das Wärmeempfinden leicht, jedoch bleibt die Atmosphäre insgesamt heiß.
Praktische Einordnung
Aktivitäten außerhalb von klimatisierten Räumen sollten auf die frühen Morgenstunden oder den späten Nachmittag begrenzt werden. Kultur- und Stadterkundungen sind möglich, erfordern aber längere Ruhepausen und Zugang zu schattigen oder klimatisierten Orten. Feldarbeiten und körperlich belastende Unternehmungen sind nur eingeschränkt empfehlenswert. Erste Niederschläge können lokale Straßenverhältnisse beeinflussen und sollten bei logistischer Planung berücksichtigt werden. Für Reisende ohne Anpassungsmöglichkeiten an Hitze sind ruhigere Reiseformen und Aufenthalte in schattigen Unterkünften vorzuziehen.
Klima Koudougou im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|
| 37 °C | 31 °C | 24 °C | 8 Std./Tag | 6 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Mai ist in Koudougou eine deutliche Zunahme der Niederschlagsaktivität bei weiterhin hohen Temperaturen erkennbar. Die maximale Temperatur liegt bei 37 °C, die minimale Temperatur bei 24 °C und die mittlere Temperatur beträgt 30,5 °C. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf 7,5 Std./Tag und die Niederschlagsanzahl steigt auf 6 Tage/Monat. Diese Verschiebung charakterisiert den Eintritt in die feuchtere Jahreszeit mit regelmäßigerer konvektiver Aktivität und verkürzten klaren Phasen. Die Kombination aus noch hoher thermischer Belastung und wachsender Feuchte führt zu erhöhtem Wärmeempfinden trotz abnehmender direkter Einstrahlung. Bodensättigung und beginnende Pflanzenreaktionen sind zu erwarten. Fehlende Wassertemperaturen limitieren Aussagen zu hydrologischer Erwärmung, doch die zunehmenden Niederschläge verändern die Oberflächenbilanz bereits spürbar.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt weiterhin warm, jedoch tritt durch vermehrte Bewölkung und gelegentliche Schauer eine spürbare Veränderung ein. Tageszeiten mit intensiver Sonne sind seltener, Schatten bietet merkliche Erleichterung. Die erhöhte Luftfeuchte verstärkt das Wärmeempfinden, so dass sich Aktivitäten anstrengender anfühlen können. Abends bleibt die Luft vergleichsweise warm und oft weniger erfrischend als in trockeneren Monaten, besonders wenn Regenereignisse die Atmosphäre dichter machen.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für Naturbeobachtungen, beginnende Vegetationszyklen und ländliche Besuche, die von auflebender Pflanzenwelt profitieren. Einschränkungen betreffen unbefestigte Wege und zeitweilige Erreichbarkeitsprobleme infolge von Schauern. Für aktive Outdoortätigkeiten sind flexible Zeitpläne und Ausrüstung für wechselndes Wetter empfehlenswert. Stadtaufenthalte bleiben unproblematisch, sollten jedoch Pufferzeiten für regnerische Episoden vorsehen. Personen, die Feuchtigkeit sensibel wahrnehmen, sollten Aufenthaltsorte mit guter Belüftung wählen.
Klima Koudougou im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|
| 34 °C | 29 °C | 24 °C | 7 Std./Tag | 11 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Juni steht in Koudougou für eine weiter zunehmende Niederschlagsperiode bei noch hohen, aber leicht abnehmenden Tageswerten. Die maximale Temperatur beträgt 34 °C, die minimale Temperatur liegt bei 24 °C und die mittlere Temperatur liegt bei 29 °C. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf 6,5 Std./Tag und die Niederschlagshäufigkeit steigt auf 11 Tage/Monat. Dieses Muster kennzeichnet den Übergang in die feuchte Hauptperiode mit häufigeren Wolkenbildungen und deutlich ausgeprägteren Regenereignissen. Die reduzierte Einstrahlung zusammen mit erhöhter atmosphärischer Feuchte führt zu geringerer potenzieller Evapotranspiration und veränderten Bodenfeuchtebedingungen. Aus klimatologischer Sicht markiert der Monat den Beginn einer Phase mit regelmäßigeren Niederschlägen und abnehmender thermischer Extremität im Tagesverlauf.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag erscheint die Luft deutlich feuchter und die Häufigkeit wolkenverhangener Phasen nimmt zu. Sonnige Abschnitte sind weiterhin vorhanden, werden aber kürzer. Die erhöhte Feuchte sorgt dafür, dass sich Wärme weniger leicht verflüchtigt, sodass das Wärmeempfinden insgesamt dichter und drückender wirkt. Abends bleibt die Atmosphäre mäßig warm, und Regenschauer können kurzfristig für Erfrischung sorgen. Schatten bietet weiterhin spürbare Entlastung.
Praktische Einordnung
Dieser Monat ist geeignet für Reisende, die Interesse an grüner Landschaft und vegetationsbezogenen Aktivitäten haben, etwa Naturbeobachtung und ländliche Fotoarbeit. Einschränkungen ergeben sich durch häufiger auftretende Niederschläge, die unbefestigte Wege beeinträchtigen und die Planung von Ganztagesausflügen erschweren können. Für Outdoor-Abenteuer sind wetterfeste Ausrüstung und flexible Zeitpläne wichtig. Stadtbesichtigungen bleiben in aller Regel gut möglich, sollten jedoch mögliche kurzfristige Regenabschnitte berücksichtigen.
Klima Koudougou im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|
| 32 °C | 28 °C | 24 °C | 5 Std./Tag | 15 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Juli zeigt das Klima von Koudougou eine klare Ausprägung der Hauptregenzeit mit hohen nächtlichen Temperaturen und deutlichem Niederschlagseinfluss. Die Tageshöchstwerte erreichen regelmäßig 32 °C bei Tiefstwerten um 24 °C, der Monatsmittelwert liegt bei 28 °C. Die mittlere Sonnenscheindauer ist mit 5 Std./Tag reduziert, während die Häufigkeit von Niederschlag mit 15 Tage/Monat hoch bleibt, was auf häufige, teils intensivere Schauer und Gewitter deutet. Die Kombination aus hohen Minimalwerten und hoher Feuchte begünstigt eine ausgeprägte Wärmebelastung in der Vertikalstruktur der Atmosphäre, wodurch die nächtliche Abkühlung begrenzt bleibt. Die reduzierte Sonnenscheindauer spiegelt Wolkendominanz und konvektive Aktivität wider. Es liegen keine Angaben zur Wassertemperatur vor. Insgesamt steht Juli für einen feuchtwarmen, wolkigen Monatsabschnitt mit ausgeprägter Regenhäufung, deutlicher Verringerung direkter Sonneneinstrahlung und eingeschränkter thermischer Spreizung zwischen Tag und Nacht.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima drückend und feucht. Tagsüber sorgt die Wolkenbedeckung für diffuse Helligkeit und häufige Regenschauer schaffen wechselhafte Bedingungen. Die Luft bleibt auch nach Sonnenuntergang warm, wodurch abendliche Abkühlung schwach ausgeprägt ist. Im Schatten ist die Belastung deutlich geringer als in der direkten Sonne. Kleidung sollte atmungsaktiv sein, da permanente Feuchte das Empfinden verstärkt. Insgesamt entsteht der Eindruck eines regengeprägten Sommers mit anhaltender Wärme und gedämpfter Sonneneinstrahlung.
Praktische Einordnung
Reisen im Juli sind für Kultur- und Gemeinschaftsaktivitäten möglich, jedoch sind Outdoor-Angebote mit Einschränkungen zu planen. Unbefestigte Wege und Ausflugsrouten können durch häufige Niederschläge beeinträchtigt sein, wodurch Mobilität und Tagesabläufe flexibel gestaltet werden sollten. Aktive Expeditionen oder ausgedehnte Wanderungen sind weniger geeignet wegen feuchter Böden und sporadischer Schauer. Für lokale Besichtigungen, kulturelle Veranstaltungen und kürzere Tagesausflüge bietet sich wetterangepasste Planung an. Gesundheitlich sind Maßnahmen gegen erhöhte Feuchtigkeit und mögliche Insektenbelastung sinnvoll.
Klima Koudougou im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|
| 32 °C | 28 °C | 24 °C | 6 Std./Tag | 18 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der August markiert in Koudougou das Maximum der Regenaktivität mit moderat hohen Temperaturen und intensivierter Niederschlagsfrequenz. Die Tageshöchstwerte liegen bei 31,5 °C, die Nächte bei 24 °C, das Monatsmittel beträgt 27,8 °C. Die Sonnenscheindauer bleibt mit 5,5 Std./Tag begrenzt, während die Niederschlagstage mit 18 Tage/Monat ihren Höchststand erreichen, was auf anhaltend konvektive Muster und wiederkehrende Schauer hinweist. Diese Konstellation führt zu einer hohen atmosphärischen Feuchte und reduziertem direkteinstrahlungsbedingtem Wärmegewinn am Boden. Der geringe thermische Unterschied zwischen Tag und Nacht verstärkt das Gefühl anhaltender Wärmebelastung. Eine fehlende Wassertemperaturangabe besteht. Insgesamt repräsentiert der August die feuchteste Phase mit häufigen Niederschlagsereignissen, eingeschränkter Sonnenscheindauer und stabil hohen Minimaltemperaturen, was die klimatischen Bedingungen stark von trockenen Monaten unterscheidet.
Subjektive Wahrnehmung
Die Atmosphäre erscheint beständig feucht und gelegentlich schwül. Stundenweise Regen unterbricht die Tagesroutine und schafft wiederkehrende Phasen mit gedämpfter Helligkeit. Die Wärme bleibt unangenehm, da kaum nennenswerte nächtliche Abkühlung eintritt. Im Schatten ist das Klima erträglicher, direkte Sonnenphasen hingegen intensiv. Insgesamt vermittelt der August den Eindruck eines regenreichen Abschnitts mit kontinuierlicher Feuchte und geringerer thermischer Erholung am Abend.
Praktische Einordnung
Für Reisende ist der August für kulturelle Begegnungen innerhalb von Ortschaften geeignet, während Aktivitäten in ländlichen Gebieten witterungsbedingt limitiert sind. Straßenverhältnisse können sich nach starken Schauern verschlechtern, was Fahrzeiten verlängern kann. Outdoor-Abenteuer und längere Exkursionen sollten flexibel geplant oder verschoben werden. Schutz gegen erhöhte Feuchtigkeit und funktionale Kleidung sind wichtig. Für Fotografie und Naturbeobachtungen sind kurze, wetterabhängige Fenster sinnvoll zu nutzen.
Klima Koudougou im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|
| 32 °C | 28 °C | 24 °C | 7 Std./Tag | 13 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im September befindet sich Koudougou in einer Übergangsphase von der Hauptregenzeit zur abklingenden Periode. Die Maximaltemperaturen betragen 31,5 °C, die Minimalwerte 23,5 °C, das Monatsmittel liegt bei 27,5 °C. Die Sonnenscheindauer erhöht sich moderat auf 6,5 Std./Tag, während die Niederschlagstage mit 13 Tage/Monat abnehmen. Diese Kombination weist auf eine schrittweise Abschwächung konvektiver Aktivitäten hin, verbunden mit häufiger werdenden klaren oder auflockernden Tagen. Die thermische Amplitude zwischen Tag und Nacht nimmt leicht zu, was eine erkennbare Erholung der nächtlichen Abkühlung ermöglicht. Aufgrund der weiterhin vorhandenen, aber rückläufigen Niederschlagswahrscheinlichkeit bleibt die Luftfeuchte vergleichsweise hoch. Es gibt keine Angaben zur Wassertemperatur. Insgesamt steht September für den Übergang zurück zu sonnigeren Verhältnissen bei noch spürbarer Regenhäufigkeit.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt wechselhaft und sachlich abflachend. Tage bieten mehr Perioden mit Sonnenlicht, während Schauer weiterhin möglich bleiben und kurzfristig das Tagesgefühl verändern. Abends wird die Luft merklich frischer als in der Hauptregenzeit, sodass nächtliche Komfortphasen zurückkehren. Im Freien sorgt Schatten für deutlichere Erholung von der Tageswärme. Insgesamt entsteht der Eindruck von einer langsamen Rückkehr zu trockeneren und transparenteren Witterungsbedingungen.
Praktische Einordnung
Der September eignet sich für Reisende, die flexible Programme bevorzugen, da sich mehr sonnige Zeitfenster mit vereinzelten Regenschauern abwechseln. Kultur- und Stadtbesichtigungen sind gut durchführbar, Feld- und Naturaktivitäten sollten wetteradaptiv geplant werden. Straßenverhältnisse verbessern sich gegenüber der Hauptregenzeit, doch lokal nasse Abschnitte sind möglich. Für Fotografie und Beobachtungen bieten die wechselhaften Lichtverhältnisse Chancen. Reiserouten sollten Reservezeiten für kurzfristige Witterungsumschwünge berücksichtigen.
Klima Koudougou im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|
| 34 °C | 28 °C | 22 °C | 8 Std./Tag | 7 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im Oktober setzt in Koudougou die ausgeprägte Abnahme der Niederschläge ein, begleitet von steigender Sonnenscheindauer und stabilen Tagestemperaturen. Die Spitzenwerte erreichen 33,5 °C, die Nächte liegen bei 21,5 °C, das Monatsmittel beträgt 27,5 °C. Die Sonnenscheindauer steigt auf 8 Std./Tag, während die Niederschlagstage deutlich zurückgehen auf 6,5 Tage/Monat. Diese Entwicklung kennzeichnet den Übergang in die trockene Saison mit mehr direkter Einstrahlung, erhöhten Tagesamplituden und verbesserter Wärmeableitung in den Abendstunden. Die reduzierte Wolkenbedeckung mindert konvektive Aktivität, sodass das Risiko für tiefgreifende Schauer sinkt. Mangels Wassertemperaturangaben bleibt eine Bewertung von Badebedingungen offen. Insgesamt präsentiert sich der Oktober als zunehmend trockener und sonniger Monatsabschnitt mit deutlicher Verbesserung der meteorologischen Bedingungen gegenüber der Regenzeit.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt deutlich sonniger und trockener. Tagesabschnitte sind von klarer Helligkeit und kräftiger Sonne geprägt, während Abende spürbar kühler und angenehmer werden. Die Luft ist weniger drückend, was Aktivitäten im Freien erleichtert. Schattenplätze bieten klare Erleichterung gegenüber direkter Einstrahlung. Insgesamt entsteht ein Eindruck von Rückkehr zu stabileren, trockenen Verhältnissen mit guter thermischer Erholungsfähigkeit am Abend.
Praktische Einordnung
Oktober ist günstig für eine breite Palette von Reisen, da Außentätigkeiten wieder verlässlicher werden. Kulturreisen, Tagesausflüge und Wanderungen sind gut realisierbar, ebenso fotografische und landschaftliche Unternehmungen, da Licht und Sicht verbessert sind. Einschränkungen durch Regen sind selten, dennoch sind Schutzmaßnahmen gegen starke Sonneneinstrahlung ratsam. Für logistische Planung sind stabilere Straßenbedingungen und bessere Erreichbarkeit ländlicher Ziele zu erwarten.
Klima Koudougou im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|
| 33 °C | 26 °C | 19 °C | 10 Std./Tag | 1 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Im November erreicht Koudougou die fast vollendete Trockenzeit mit deutlich erhöhten Sonnenscheinstunden und markanter Abnahme der Niederschlagsereignisse. Die Tageshöchstwerte liegen bei 33 °C, die Nächte nähern sich 18,5 °C, das Monatsmittel beträgt 25,8 °C. Die Sonnenscheindauer steigt auf 9,5 Std./Tag, während Niederschlagstage mit 1 Tage/Monat praktisch vernachlässigbar sind. Diese Konstellation fördert eine ausgeprägte diurnale Temperaturspreizung, kühlere Nächte und klare Tage mit hoher direkte Einstrahlung. Die verminderte Feuchte reduziert dauerschwüle Bedingungen und führt zu transparenterer Luftmasse, wodurch thermische Belastung tagsüber zwar vorhanden bleibt, abendliche Erholung jedoch deutlich ausgeprägter ist. Wassertemperaturdaten liegen nicht vor. Insgesamt symbolisiert November eine stabile, trockene und sonnenreiche Periode mit ausgeprägter Abkühlung während der Nacht.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima erscheint klar und trocken. Tage sind hell und intensiv sonnenbeschienen, während Abende deutlich kühler und erholsam sind. Die Luft fühlt sich sauberer und weniger schwül an, wodurch körperliche Anstrengungen insgesamt angenehmer wahrgenommen werden. Im Schatten ist die Temperatur deutlich milder als in der Sonne. Insgesamt vermittelt der Monat einen ruhigen, trockenen und gut planbaren Eindruck für Tagesaktivitäten.
Praktische Einordnung
November ist gut geeignet für unterschiedlichste Reisearten, insbesondere für Kultur- und Aktivtourismus mit längeren Tagesetappen. Klare Sichtverhältnisse und geringe Niederschlagswahrscheinlichkeit fördern fotografische und landschaftliche Unternehmungen. Für Trekking oder Aktivitäten in der Natur sind stabile Bedingungen gegeben, allerdings sollte Schutz gegen starke Sonne eingeplant werden. Infrastruktur und Straßen sind im Allgemeinen zuverlässig erreichbar, was die logistische Planung erleichtert.
Klima Koudougou im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|
| 31 °C | 24 °C | 17 °C | 10 Std./Tag | 0 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Dezember bildet in Koudougou das trockenste und kühlste Monatssegment des Jahres mit maximaler Sonneneinstrahlung und ausgeprägter nächtlicher Abkühlung. Die Tageshöchstwerte betragen 31 °C, die Tiefstwerte 16,5 °C, das Monatsmittel liegt bei 23,8 °C. Die mittlere Sonnenscheindauer erreicht 10 Std./Tag bei null Niederschlagstagen, was auf anhaltend stabile Hochdruckverhältnisse hinweist. Diese Kombination führt zu großer diurnaler Spreizung, klarer Atmosphäre und geringer Luftfeuchte. Solche Bedingungen mindern die Wärmebelastung in den Abend- und Nachtstunden deutlich, während tagsüber aufgrund intensiver Einstrahlung weiterhin hohe thermische Beanspruchung auftreten kann. Keine Angaben zur Wassertemperatur liegen vor. Insgesamt charakterisiert der Dezember ein trockenes, sonnenreiches und tagsüber warmes, nachts jedoch kühl erscheinendes Klima.
Subjektive Wahrnehmung
Das Klima wirkt frisch und klar. Tagsüber ist die Sonne präsent und erzeugt warme bis heiße Empfindungen in voller Einstrahlung, während Schatten deutlich entspannender ist. Abende und Frühmorgende sind spürbar kühl und vermitteln erholsame Nächte. Die Luft wirkt trocken und sauber, wodurch körperliche Aktivitäten angenehmer wahrgenommen werden. Insgesamt entsteht ein Eindruck von stabiler, gut vorhersehbarer Witterung mit ausgeprägtem Tag-Nacht-Kontrast.
Praktische Einordnung
Dezember eignet sich sehr gut für umfassende Reiseprogramme, inklusive Kulturreisen, Trekking und ländlicher Erkundung, da Trockenheit und hohe Sonnenscheindauer zuverlässige Bedingungen schaffen. Outdoor-Aktivitäten sind planbar und infrastrukturell gut umsetzbar. Wegen intensiver Sonnenphasen sollte Sonnenschutz eingeplant werden, gleichzeitig sind die kühleren Morgen- und Abendstunden vorteilhaft für Aktivitäten mit höherer körperlicher Beanspruchung. Die geringe Niederschlagswahrscheinlichkeit erleichtert logistische Planungen und Zugang zu entlegeneren Gebieten.