Fakten zum Klima im Überblick
Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.528 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.
Wärmster Monat
Der wärmste Monat ist Juli; die mittlere Lufttemperatur erreicht 17,5 °C und die mittlere maximale Tageshöchsttemperatur liegt bei 21,5 °C, begleitet von hohen Sonnenscheinstunden und vergleichsweise wenigen Regentagen.
Kältester Monat
Der kälteste Monat ist Januar; die mittlere Lufttemperatur beträgt 4,0 °C, die Wassertemperatur bleibt kühl und die Sonnenscheindauer ist deutlich reduziert, was die geringste biologische Aktivität und erhöhte Feuchte kennzeichnet.
Sonnigster Monat
Der sonnenscheinreichste Monat ist Juni mit durchschnittlich 7,0 Std./Tag, was zusammen mit moderaten Luftwerten die günstigste Phase für Außenaktivitäten darstellt.
Trockenster Monat
Der trockenste Monatsmittelpunkt liegt im Frühsommer; im Juni treten mit 14 Tage/Monat die geringsten Regentagswerte auf, was die planbare Sommersaison unterstützt.
Regenreichster Monat
Der regenreichste Monat ist Dezember mit 20 Tage/Monat; die Kombination aus niedrigen Sonnenscheinstunden und hoher Regenhäufigkeit prägt die winterliche Feuchtebilanz.
Beste Reisezeit
Die beste Reisezeit liegt von Mai bis September. In dieser Spanne bewegen sich die Durchschnittstemperaturen von 12,0-17,5°C, es gibt vergleichsweise viele...
Überblick
Castricum zeigt ein typisches maritimes Küstenklima mit ausgeprägter saisonaler Abfolge und vergleichsweise moderaten Jahresgang. Die Nähe zur Küste wirkt temperierend auf Extremwerte und sorgt für eine langsame Erwärmung des Meeres im Jahresverlauf. Insgesamt prägen mäßige Sonnenscheindauer, regelmäßige Niederschlagsfrequenz und eine beobachtbare saisonale Verzögerung zwischen Luft- und Wassertemperatur das Ortsklima. Klimatische Einflüsse von Nordsee und Kontinent ergeben eine Abfolge gut unterscheidbarer Jahreszeiten mit geringeren Tagesamplituden als in Binnenlagen. Die vorliegenden Monatsmittel erlauben eine belastbare Charakterisierung der Übergänge zwischen kühleren Wintermonaten und den vergleichsweise milden Sommermonaten. Die Analyse fokussiert auf typische Verläufe, saisonale Phasen und relevante Extrempunkte für Planungen im Tourismus, für Außenaktivitäten und für ökologische Bewertungen entlang der Küste.
Klimacharakteristik
Das Klima ist maritim geprägt und zeigt eine enge Kopplung zwischen Luft- und Wassertemperaturen sowie eine ausgeprägte saisonale Verlagerung der Sonnenscheindauer. In der kühlen Jahreszeit ist die Sonnenscheindauer gering und die Niederschlagsfrequenz erhöht, während die sommerlichen Monate durch längere Schönzeit und stabilere mittlere Temperaturen geprägt sind. Die Vergleichbarkeit der Monatsmittel weist auf moderate Temperaturschwankungen hin, die sowohl für Vegetation als auch für Küstenaktivitäten relevant sind. Die Meeresnähe dämpft Tageshöchstwerte und mildert Nächte, wodurch extreme Tiefstwerte seltener auftreten. Regen fällt über das Jahr verteilt, ohne eine ausgeprägte Trockenperiode, wobei die meisten Regentage in der kalten Jahreszeit und die geringsten Werte im Frühsommer beobachtet werden. Insgesamt ergibt sich ein Klimabild, das für ganzjährige Küstennutzung geeignet ist, mit klaren Implikationen für Bade- und Freizeitplanung aufgrund der zeitlichen Verzögerung zwischen Luft- und Wassertemperatur.
Temperaturverlauf im Jahresvergleich
Die jährliche Lufttemperatur zeigt einen ausgeprägten Verlauf von kühleren Monaten im Winter zu milden Sommermonaten. Das Temperaturminimum tritt im Januar auf, während das Maximum im Juli erreicht wird. Die mittleren Werte steigen kontinuierlich von der kalten Jahreszeit in den Frühling und erreichen im Hochsommer ihren Höhepunkt, gefolgt von einem gleichmäßigen Abfall in den Herbstmonaten. Die Tageshöchstwerte sind im Sommer moderat und werden durch maritime Einflüsse gedämpft. Nächte bleiben vergleichsweise mild. Diese saisonale Struktur bedeutet, dass Temperaturabhängige Aktivitäten gestaffelt geplant werden sollten und dass der wärmste Monat einen klaren Höhepunkt für sommerbezogene Nutzungen darstellt, während der kälteste Monat für frost- und kälteempfindliche Anwendungen die ungünstigste Periode markiert.
Sonnenscheindauer im Jahresverlauf
Die Sonnenscheindauer verteilt sich saisonal mit deutlich höheren täglichen Mittelwerten im Sommer und deutlich geringeren Werten im Winter. Die höchsten täglichen Sonnenscheinstunden werden im Frühsommer beobachtet, gefolgt von stabilen aber leicht abnehmenden Werten im Hochsommer. Im späten Herbst und Winter sind die durchschnittlichen Sonnenscheinstunden deutlich reduziert, was die Strahlungsbilanz und die mögliche Nutzung von Solarenergie beeinflusst. Für Freizeit- und Außenaktivitäten bietet die Sommerperiode mit den höchsten Mitteln die beste Ausgangslage, während die Wintermonate durch sehr kurze Tage und eingeschränkte Sonneneinstrahlung gekennzeichnet sind. Die Verteilung ist typisch für küstennahe Lagen mit jahreszeitlicher Charakteristik.
Regentage und Niederschlagsmuster
Die Niederschlagsverteilung zeigt eine relativ gleichmäßige Frequenz über das Jahr, ohne klar ausgeprägte Trockenzeit. Die höchste Anzahl an Regentagen fällt in die späte Jahreszeit, die geringste Frequenz tritt im Frühsommer auf. Die Regelmäßigkeit der Regentage deutet auf häufige, eher moderate Niederschlagsereignisse statt auf kurze, extreme Episoden hin. Für landwirtschaftliche Nutzung, Außenveranstaltungen und Infrastrukturplanung ist die ganzjährige Präsenz mäßiger Niederschläge zu berücksichtigen. Die Verteilung der Regentage zusammen mit der maritimen Feuchte verstärkt die Jahreszeitenwirkung und reduziert die Wahrscheinlichkeit langer, völlig trockener Perioden.
Wassertemperatur im Jahresverlauf
Die Wassertemperatur zeigt eine ausgeprägte jahreszeitliche Verzögerung gegenüber der Lufttemperatur. Das Meer bleibt im frühen Jahr vergleichsweise kühl und erwärmt sich bis zum Spätsommer, wobei die höchsten Mittelwerte nach dem Höhepunkt der Lufttemperatur auftreten. Dieser thermische Trägheitseffekt ist für maritime Ökosysteme, Badeplanung und die saisonale Nutzung relevant, da die maximalen Wassertemperaturen später erreicht werden als die Luftmaxima. Die geringsten mittleren Wassertemperaturen fallen in die späten Wintermonate, während die höchsten Werte im Spätsommer liegen. Dies hat Auswirkungen auf biologische Aktivität, Badebedingungen und die thermische Belastung von Küstengewässern.
Klimaphasen des Jahres
Winter
Die Winterphase ist durch vergleichsweise niedrige mittlere Luft- und Wassertemperaturen sowie reduzierte Sonnenscheindauer gekennzeichnet. Nächte sind kühl, Tageslängen kurz und die Niederschlagsfrequenz erhöht im Vergleich zum Frühsommer. Die Meeresnähe mildert extreme Minima, sodass Frostperioden selten von langen Dauer sind. Für Ökosysteme und Infrastruktur bedeutet dies eine Phase mit geringerer biologischer Aktivität im Meer und erhöhtem Bedarf an Witterungsresilienz an der Küste. Die Verteilung der Regentage in dieser Phase trägt zu einer hohen Feuchtebelastung bei und beeinflusst Planung und Betriebszeiten im Außenbereich.
- mittlere Lufttemperatur im Januar: 4,0 °C
- mittlere Wassertemperatur im Februar: 6,2 °C
- Sonnenscheindauer im Dezember: 1,0 Std./Tag
- Regentage im Dezember: 20 Tage/Monat
Frühling
Die Übergangsphase im Frühling zeigt einen deutlichen Anstieg der mittleren Lufttemperaturen und eine Zunahme der Sonnenscheindauer. Vegetative Prozesse beginnen zu beschleunigen, und die Meeresoberfläche erwärmt sich langsam, bleibt jedoch kühler als die Luft. Niederschlagsfrequenz bleibt moderat, wobei einzelne trockene Intervalle auftreten können. Diese Phase ist wichtig für saisonale Umstellungen in Ökosystemen und bietet zunehmend günstige Bedingungen für Außenaktivitäten, wobei weiterhin kühlere Nächte möglich sind. Die Kombination aus wachsender Sonnenscheindauer und moderaten Niederschlagshäufigkeiten schafft variable Bedingungen für Landwirtschaft und Freizeitnutzung.
- mittlere Lufttemperatur im Mai: 12,0 °C
- mittlere Wassertemperatur im Mai: 10,5 °C
- Sonnenscheindauer im Mai: 6,6 Std./Tag
- Regentage im April: 16 Tage/Monat
Sommer
Die Sommerphase bietet die höchsten mittleren Luft- und Wassertemperaturen sowie die längste Sonnenscheindauer. Die maritime Lage begrenzt extreme Hitze, zugleich sind Tage stabiler und für Freizeitaktivitäten günstig. Die Wassertemperatur erreicht ihren jährlichen Höhepunkt gegen Ende des Sommers, was Badebedingungen verbessert. Niederschlagsfrequenz ist in dieser Phase am geringsten, dennoch treten weiterhin einzelne Schauer auf. Diese Bedingungen unterstützen eine intensive Nutzung der Küste für Tourismus und Erholung, wobei die geringsten Regentage und höchsten Sonnenscheinstunden die Planbarkeit erhöhen.
- mittlere Lufttemperatur im Juli: 17,5 °C
- maximale mittlere Tageshöchsttemperatur im Juli: 21,5 °C
- mittlere Wassertemperatur im August: 17,5 °C
- Sonnenscheindauer im Juni: 7,0 Std./Tag
- Regentage im Juli: 14 Tage/Monat
Herbst
Der Herbst ist durch einen allmählichen Rückgang der Luft- und Wassertemperaturen sowie abnehmende Sonnenscheindauer gekennzeichnet. Übergangsweise können stürmischere Verhältnisse auftreten, und die Niederschlagsfrequenz beginnt wieder zuzunehmen. Meereswassertemperaturen bleiben aufgrund der thermischen Trägheit noch moderat und fallen verzögert gegenüber der Luft. Diese Phase markiert einen Übergang zu reduzierter biologischer Aktivität in Küstengewässern und einer Intensivierung von Witterungseinflüssen, die für Küstenmanagement und saisonale Betriebsplanung relevant sind.
- mittlere Lufttemperatur im Oktober: 11,4 °C
- mittlere Wassertemperatur im Oktober: 15,0 °C
- Sonnenscheindauer im September: 4,3 Std./Tag
- Regentage im November: 19 Tage/Monat
Klima von Januar bis Dezember im Detail
Klima Castricum im Januar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 7 °C | 4 °C | 2 °C | 7 °C | 1 Std./Tag | 19 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Januar zeigt an der Küste ein kühles, maritimes Profil mit moderaten Tageshöchstwerten von 6,5 °C und nächtlichen Tiefstwerten um 1,5 °C. Die mittlere Lufttemperatur liegt bei 4,0 °C, was innerhalb der ersten Jahreshälfte die geringste mittlere Temperatur darstellt. Die Wassertemperatur liegt ebenfalls im unteren Bereich mit 6,5 °C und trägt zu einer gedämpften thermischen Variabilität an der Küste bei. Die Sonnenscheindauer ist mit 1,2 Std./Tag vergleichsweise niedrig, während die Häufigkeit von Niederschlagstagen mit 19 Tage/Monat hoch ausfällt. Zusammengenommen sprechen diese Werte für ein kühles, feuchtes und windanfälliges Monatsbild mit geringer Strahlungsenergie. Für synoptische Einordnungen passt Januar in das saisonale Minimum bei Sonnenscheindauer und mittlerer Temperatur, kombiniert mit einem der höchsten Häufigkeiten an Regentagen, was typische winterliche maritime Bedingungen anzeigt.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima gedämpft und kühl. Tagsüber ist eine zurückhaltende Klarheit vorhanden, die Sonne dringt nur selten durch und die Luft fühlt sich feucht an. Abends nimmt die Kühle zu und es entsteht ein deutliches Bedürfnis nach wind- und feuchtigkeitsdichter Kleidung. Die Nähe zum Meer führt dazu, dass Temperaturschwankungen gering sind, die Atmosphäre wirkt konstant kühl statt sehr kalt oder frostig.
Praktische Einordnung
Reisen im Januar eignen sich für Beobachtungen der raueren Küstenatmosphäre, für kurze Spaziergänge in geschützteren Dünenbereichen und für kulturelle Aktivitäten in Ortschaften. Strandaufenthalte und ausgedehnte Außenaktivitäten sind eingeschränkt durch häufige Schauer und niedrige Sonnenstunden. Für Erholungsreisen ohne Fokus auf Sonnenbaden bieten sich wetterangepasste Programme an. Aktivitäten, die wind- und feuchtigkeitsresistente Ausrüstung erfordern, sind angemessener als reine Outdoor-Erlebnisse ohne Schutz.
Klima Castricum im Februar
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 7 °C | 4 °C | 2 °C | 6 °C | 2 Std./Tag | 16 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Februar zeigt eine leichte Aufwärtstendenz gegenüber dem Januar mit Tageswerten um 7,0 °C und Nächten um 1,8 °C. Die mittlere Temperatur erhöht sich auf 4,4 °C, während die Wassertemperatur geringfügig abnimmt auf 6,2 °C. Die Sonnenscheindauer steigt auf 2,0 Std./Tag, was eine zunehmende Strahlungsbilanz anzeigt. Die Zahl der Niederschlagstage sinkt auf 16 Tage/Monat und signalisiert eine leichte Abnahme der Feuchtehäufigkeit. Diese Kombination ergibt ein Übergangsklima vom tiefen Winter hin zu milderen Verhältnissen, jedoch bleibt die maritime Modulation stark wirksam. Regionalmeteorologisch weist der Monat noch winterliche Synoptik auf, aber mit schwachen Erwärmungssignalen und einer schrittweisen Zunahme der solaren Einstrahlung.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima etwas klarer und frischer als im tiefen Winter. Tagsüber sind Phasen mit auflockernder Sonne möglich, die jedoch rasch von feuchter Meeresluft abgelöst werden. Abends bleibt es kühl und die Feuchtigkeit wirkt spürbar dämpfend. Das Wärmeempfinden ist moderat verhalten; leichte Schichten plus winddichte Kleidung schaffen Komfort bei Spaziergängen an der Küste.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für kurze Aktivurlaube mit Schwerpunkt auf Naturbeobachtung und Ortschaftsbesichtigungen. Längere Strandaufenthalte sind noch nicht ideal, dafür sind Wanderungen in Küstennähe und kulturelle Programme robust gegenüber wechselhaftem Wetter. Bei Outdoor-Aktivitäten sind flexible Tagespläne und wetterfeste Bekleidung sinnvoll. Wellness- und Erholungsangebote im Innenbereich bieten eine Alternative bei feuchtem Wetter.
Klima Castricum im März
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 10 °C | 7 °C | 4 °C | 7 °C | 4 Std./Tag | 18 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der März markiert einen deutlicheren Rückgang der winterlichen Bedingungen mit Tageshöchstwerten um 9,5 °C und Tiefstwerten um 3,5 °C. Die mittlere Lufttemperatur steigt auf 6,5 °C, was einen klaren Übergang zu milderen Verhältnissen anzeigt. Die Wassertemperatur liegt bei 6,5 °C und bleibt damit vergleichsweise kühl gegenüber der Luft. Die Sonnenscheindauer verbessert sich auf 3,8 Std./Tag, während die Anzahl der Niederschlagstage bei 18 Tage/Monat moderat bleibt. Diese Kombination beschreibt einen frühen Frühlingsmonat mit zunehmender Strahlungsenergie, aber noch substanzieller maritimer Abkühlung des Wassers und gelegentlichen Schauerereignissen. Für klimatologische Einordnungen steht März für den Beginn des saisonalen Erwärmens bei weiterhin variabler Feuchte.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt der Monat frischer und lebendiger als in den Wintermonaten. Tagsüber kann die Sonne warm erscheinen, doch kühle Meeresluft mildert das Wärmeempfinden. Abends bleibt die Atmosphäre klar und kühl, wodurch eine abrupte Abkühlung spürbar ist. Schattenseiten sind weiterhin feuchte und gelegentlich windige Phasen, die eine gewissenhafte Schichtung der Kleidung erfordern.
Praktische Einordnung
Reiseaktivitäten im März profitieren von zunehmender Tageshelligkeit bei noch moderatem Besucheraufkommen. Tagesausflüge, kürzere Wanderungen und lokale Kulturangebote sind gut kombinierbar. Baden ist aufgrund der kühlen Wassertemperaturen nicht zentral, dafür sind Naturbeobachtungen und Exkursionen entlang der Küste attraktiv. Flexibilität gegenüber wechselndem Wetter und windresistente Bekleidung erhöhen den Komfort bei Außenaktivitäten.
Klima Castricum im April
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 13 °C | 9 °C | 5 °C | 8 °C | 5 Std./Tag | 16 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der April zeigt eine fortschreitende Milderung mit Tageshöchstwerten um 12,5 °C und Nächten um 5,0 °C sowie einer mittleren Temperatur von 8,8 °C. Die Wassertemperatur steigt auf 7,5 °C, wodurch die maritime Pufferwirkung leicht nachlässt. Die Sonnenscheindauer nimmt auf 5,1 Std./Tag zu und reflektiert deutlich höhere solare Einstrahlung. Die Anzahl der Niederschlagstage bleibt moderat bei 16 Tage/Monat. Zusammengenommen charakterisiert der Monat einen stabilen Frühlingsaufbau mit spürbarem Gewinn an Strahlung und Wärme, jedoch mit weiterhin vorhandenen feuchten Intervallen. Klimatisch steht April für den Übergang zu deutlich angenehmeren Tagestemperaturen bei persistenter Küsteneinflussnahme.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima freundlicher und zunehmend warm. Tagsüber werden sonnige Abschnitte häufiger und ermöglichen angenehmere Aufenthalte im Freien. Abends bleibt es noch frisch, sodass leichte Jacken nützlich bleiben. Schattenseiten sind wechselhafte Schauer und gelegentliche kühle Seewinde, die das Wärmeempfinden dämpfen können. Insgesamt entsteht ein Eindruck von Aufbruch und wachsender Aktivität in der Natur.
Praktische Einordnung
April ist geeignet für aktive Tagesausflüge, längere Spaziergänge in Dünenlandschaften und kombinierte Kultur- und Naturreisen. Die Bedingungen erlauben ausgedehntere Außenprogramme als in den Vormonaten, jedoch sind kurzfristige Schauer einzukalkulieren. Wassersportarten mit geringem Wärmebedarf und Natursichtungen profitieren von der zunehmenden Helligkeit. Ausrüstung für wechselhaftes Wetter erhöht die Planbarkeit von Aktivitäten.
Klima Castricum im Mai
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 17 °C | 12 °C | 8 °C | 11 °C | 7 Std./Tag | 15 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Mai zeigt einen markanten Anstieg der Wärmesumme mit Tageshöchstwerten um 16,5 °C und Tiefstwerten um 7,5 °C. Die mittlere Lufttemperatur erreicht 12,0 °C, während die Wassertemperatur deutlich ansteigt auf 10,5 °C. Die Sonnenscheindauer erhöht sich auf 6,6 Std./Tag, und die Häufigkeit von Niederschlagstagen sinkt auf 15 Tage/Monat. Diese Werte charakterisieren einen späten Frühlingsmonat mit deutlich positivem Strahlungs- und Temperaturbudget sowie moderater Feuchte. Im klimatologischen Kontext stellt Mai eine Phase stabiler, vergleichsweise warm-feuchter Bedingungen dar, die den Übergang zur sommerlichen Temperaturoptimum vorbereitet und die Küste wärmer macht als in den Vormonaten.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima angenehm und zunehmend sommerlich. Tagsüber werden Außenaufenthalte deutlich komfortabler, die Sonne ist häufig präsent und erzeugt behagliche Temperaturen. Abends bleibt die Luft mild, sodass lange Aufenthalte im Freien möglich sind. Schattenseiten können einzelne regnerische Tage sein, doch insgesamt überwiegt ein Gefühl von Leichtigkeit und Aktivität in der Umgebung.
Praktische Einordnung
Der Mai eignet sich gut für eine breite Palette von Reisen: aktive Naturerkundungen, Küstenwanderungen und erste Wassersportaktivitäten. Die Bedingungen sind günstiger für längere Tage draußen, wobei flexible Planungen bei gelegentlichen Schauern nützlich bleiben. Familienreisen und kombinierte Kultur- und Outdoorprogramme lassen sich gut realisieren, da sowohl Tageslängen als auch Temperaturen zunehmend einladend sind.
Klima Castricum im Juni
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 20 °C | 16 °C | 12 °C | 14 °C | 7 Std./Tag | 14 Tage/Monat |
Klimatische Einordnung
Der Juni markiert das Temperaturoptimum der ersten Jahreshälfte mit Tageshöchstwerten um 19,5 °C und nächtlichen Tiefstwerten um 11,5 °C. Die mittlere Lufttemperatur erreicht 15,5 °C und stellt den höchsten Mittelwert im ersten Halbjahr dar. Die Wassertemperatur klettert auf 13,5 °C, wodurch die thermische Diskrepanz zwischen Luft und Meer deutlich verringert wird. Die Sonnenscheindauer liegt bei 7,0 Std./Tag und erreicht innerhalb der betrachteten Periode das Maximum, während die Niederschlagstage mit 14 Tage/Monat das Minimum der ersten sechs Monate darstellen. Diese Konstellation zeigt einen frühen Sommermonat mit erhöhtem Strahlungsangebot, milderen Nächten und reduzierter Niederschlagshäufigkeit, typisch für eine saisonale Umstellung hin zu stabileren, wärmeren Verhältnissen.
Subjektive Wahrnehmung
Im Alltag wirkt das Klima angenehm warm und lichtreich. Tagsüber ist die Sonne präsent und erzeugt ein deutliches Wohlgefühl, das durch mildere Nächte abgerundet wird. In schattigen Bereichen bleibt die Luft erfrischend, insbesondere in Küstennähe. Das Wärmeempfinden ist ausgewogen, nicht drückend, wobei gelegentliche Meeresbrisen für Abkühlung sorgen.
Praktische Einordnung
Der Monat eignet sich für ein breites Spektrum von Reisenden: Strand- und Küstenaufenthalte, aktive Outdoor-Aktivitäten und kombinierte Kulturreisen sind gut realisierbar. Die Bedingungen unterstützen längere Tagesprogramme und offene Freizeitgestaltung, wobei leichte Schutzmaßnahmen gegen Sonneneinstrahlung sinnvoll sind. Wassersportarten mit moderatem Wärmebedarf werden praktischer, während Ausflüge in geschützte Landschaften zusätzlichen Komfort bieten.
Klima Castricum im Juli
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 22 °C | 18 °C | 14 °C | 17 °C | 7 Std./Tag | 14 Tage/Monat |
Klima Castricum im August
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 21 °C | 17 °C | 13 °C | 18 °C | 6 Std./Tag | 15 Tage/Monat |
Klima Castricum im September
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 19 °C | 15 °C | 11 °C | 17 °C | 4 Std./Tag | 16 Tage/Monat |
Klima Castricum im Oktober
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 16 °C | 11 °C | 7 °C | 15 °C | 3 Std./Tag | 18 Tage/Monat |
Klima Castricum im November
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 11 °C | 8 °C | 5 °C | 12 °C | 2 Std./Tag | 19 Tage/Monat |
Klima Castricum im Dezember
| Maximal | Ø Temp. | Minimal | Wasser | Sonne | Regen |
|---|---|---|---|---|---|
| 8 °C | 5 °C | 2 °C | 8 °C | 1 Std./Tag | 20 Tage/Monat |