Intro Bild zum Zielort:  Ouagadougou
Inhaltsverzeichnis

    Fakten zum Klima im Überblick

    Durchschnittliche Werte seit 2017, basierend auf 3.403 Messwerten für statistisch relevante Aussagen.

    Wärmster Monat

    April

    April ist die wärmste Monatsperiode mit einem Monatsmittel von 31,1 °C und den höchsten beobachteten Tageshöchstwerten bis 38,2 °C.

    Kältester Monat

    Dezember

    Dezember weist das niedrigste Monatsmittel mit 24,8 °C auf; die Nächte sind in dieser Phase vergleichsweise kühl mit Tiefstwerten nahe 16,9 °C.

    Sonnigster Monat

    März

    März bietet die höchste mittlere Sonnenscheindauer mit 10,6 Std./Tag, bevor die Bewölkung der Regenzeit zunimmt.

    Trockenster Monat

    Januar

    Januar gehört zur ausgeprägten Trockenzeit und wird mit 0 Tage/Monat an Regentagen dokumentiert.

    Regenreichster Monat

    August

    August ist der regenreichste Monat mit im Mittel 15,2 Tage/Monat mit Niederschlag.

    Beste Reisezeit

    Am angenehmsten reist du von Mitte November bis Ende Februar. Tage liegen meist bei 32-35°C, die Nächte kühlen auf 16-20°C ab. Regen ist selten und die Luf...

    Überblick

    Ouagadougou weist das typische Klima der Sahelzone auf, geprägt von einer klaren Unterscheidung zwischen einer ausgeprägten Trockenzeit und einer konzentrierten Regenzeit. Die Jahreszeitlichkeit bestimmt Vegetation, Wasserverfügbarkeit und Reisebedingungen. Lange Perioden mit kräftiger Sonneneinstrahlung wechseln mit einer Phase hoher Bewölkung und häufigerer Schauer ab. Die klimatischen Bedingungen beeinflussen das städtische Leben, Landwirtschaft sowie Infrastrukturplanung durch starke saisonale Schwankungen in Niederschlag und Luftfeuchte. Niedrige Nächte in der Trockenzeit und gedämpfte Höchstwerte während der Regenzeit prägen das Tagesgangverhalten. Energetische Anforderungen für Kühlung sind während der heißesten Phase erhöht, während in der feuchteren Phase Erosions- und Drainagefragen relevant werden. Für Planungen im Tourismus und für technische Systeme ist die zeitliche Konzentration des Niederschlags ebenso wichtig wie die lange, sonnige Trockenzeit.

    Klimacharakteristik

    Das Klima von Ouagadougou zeigt eine starke jahreszeitliche Differenzierung mit ausgeprägter Trockenzeit und einer fokussierten Regenzeit. Die mittleren Lufttemperaturen erreichen ihr Maximum im April mit 31,1 °C und ihr Minimum im Dezember mit 24,8 °C. Die höchsten Tageshöchstwerte liegen im April bei bis zu 38,2 °C, während die vergleichsweise niedrigsten Tageshöchstwerte um 31,2 °C auftreten. Die nächtlichen Tiefstwerte fallen in der Trockenzeit auf 16,8 °C. Die Sonnenscheindauer ist vor der Regenzeit am höchsten und erreicht 10,6 Std./Tag, während sie im Höhepunkt der Regenzeit auf etwa 6,3 Std./Tag zurückgeht. Niederschlagstage sind stark saisonal konzentriert; in den trockensten Monaten fallen 0 Tage/Monat, im Höhepunkt der Regenzeit sind es bis zu 15,2 Tage/Monat. Diese Kombination aus hoher Sonneneinstrahlung in der Trockenzeit und gebündeltem Niederschlag in der Regenzeit definiert die funktionalen Herausforderungen für Landwirtschaft, Wasserwirtschaft und städtische Infrastruktur.

    Temperaturverlauf im Jahresvergleich

    Die jährliche Temperaturskala ist durch ein deutliches Vordringen heißer Bedingungen vor der Regenzeit und eine leichte Abkühlung während und nach der Regenzeit geprägt. Die höchsten Monatsmittelwerte treten im April mit 31,1 °C auf, begleitet von den höchsten zu erwartenden Tageshöchstwerten bis 38,2 °C. Während der Regenzeit nehmen die Tageshöchstwerte ab; im August liegen die Höchstwerte nahe 31,2 °C. Die kühlsten Monatsmittelwerte werden im Dezember mit 24,8 °C registriert, wobei nächtliche Tiefstwerte Anfang des Jahres am niedrigsten sind und im Januar 16,8 °C erreichen. Insgesamt sind die jahreszeitlichen Schwankungen moderat, aber die Kombination aus hohen Tageswerten vor der Regenzeit und relativ kühlen Nächten in der Trockenzeit führt zu einer großen diurnalen Spannweite, die für Thermik, Gebäudeplanung und gesundheitliche Belastungen relevant ist.

    Jahresverlauf der gemittelten Temperatur je Monat. Ouagadougou.
    Durchschnittliche Temperatur (°C): Jahresverlauf der gemittelten Temperatur je Monat.

    Sonnenscheindauer im Jahresverlauf

    Die Sonnenscheindauer zeigt einen klaren saisonalen Rhythmus mit maximaler Einstrahlung vor dem Beginn der Regenzeit und reduziertem Angebot während des Monsuns. Die höchste mittlere Sonnenscheindauer wird im März mit 10,6 Std./Tag erreicht. Mit Einsetzen der Regenzeit fällt die Sonnenscheindauer deutlich ab und erreicht im Juli ihr Minimum von 6,3 Std./Tag. Nach Ende der Regenperiode erholt sich die Sonnenscheindauer schrittweise, wobei im November und Dezember wieder Werte um 9,2 Std./Tag beziehungsweise 9,7 Std./Tag beobachtet werden. Diese Verteilung zeigt, dass die Trockenzeit hohe solare Ressourcen für Photovoltaik und Trocknungsvorgänge bietet, während die Regenzeit Einschränkungen für direkte Sonnennutzung mit sich bringt.

    Monatliche Durchschnittswerte der täglichen Sonnenstunden im Jahresverlauf. Ouagadougou.
    Durchschnittliche Sonnenstunden (Std.): Monatliche Durchschnittswerte der täglichen Sonnenstunden im Jahresverlauf.

    Regentage und Niederschlagsmuster

    Die Verteilung der Regentage ist stark saisonal konzentriert. In der Kern-Trockenzeit treten praktisch keine Regentage auf; im Januar und Februar werden 0 Tage/Monat registriert. Der Beginn der Regenperiode ist graduell und zeigt erste Zunahmen im März und April mit 0,1 Tage/Monat beziehungsweise 0,9 Tage/Monat. Die Hauptregenzeit erstreckt sich von Mai bis September mit einem deutlichen Maximum im August bei 15,2 Tage/Monat. Danach nimmt die Anzahl der Regentage rasch ab, im Oktober liegen noch 6,4 Tage/Monat, im November 0,6 Tage/Monat und im Dezember 0,1 Tage/Monat. Diese starke Konzentration des Niederschlags in wenigen Monaten bestimmt die saisonalen Risiken für Überflutung, Erosion und landwirtschaftliche Kulturdauer.

    Monatliche Durchschnittswerte der Regentage im Jahresverlauf. Ouagadougou.
    Durchschnittliche Regentage (Tage): Monatliche Durchschnittswerte der Regentage im Jahresverlauf.

    Klimaphasen des Jahres

    Heißvorperiode

    Die Heißvorperiode zeichnet sich durch ansteigende Tageswerte und hohe Sonneneinstrahlung aus. Bereits im Februar ist eine verstärkte Erwärmung zu beobachten, in der Folge erreicht die Region im März die höchste mittlere Sonnenscheindauer. Der Temperaturanstieg kulminiert im April, bevor die Luftfeuchte mit Beginn der Niederschläge zunimmt. Niederschlagsereignisse sind in dieser Phase selten, sodass Verdunstung und Bodenwärme zunehmen. Diese Phase ist wichtig für die Vorbereitung landwirtschaftlicher Aussaatbedingungen und für die Einschätzung von Hitzebelastungen in urbanen Räumen. Technische Systeme zur Kühlung und Wasserbereitstellung müssen auf die höchsten Belastungen in dieser Periode ausgelegt sein.

    • Mittlere Lufttemperatur erreicht 31,1 °C im April
    • Tageshöchstwerte können bis zu 38,2 °C im April betragen
    • Sonnenscheindauer steigt auf 10,6 Std./Tag im März
    • Regentage sind gering und liegen bei 0 Tage/Monat im Februar
    • Frühe Niederschläge im März betragen 0,1 Tage/Monat

    Aufziehende Regenzeit

    Die Aufziehende Regenzeit markiert den Übergang von trockenen zu feuchteren Verhältnissen. Zunehmende Bewölkung reduziert die Tageshöchstwerte, und die ersten regelmäßigen Niederschläge beginnen die Bodenfeuchte aufzufüllen. Dieser Abschnitt ist durch eine schnelle Zunahme der Regentage gekennzeichnet, die zu einer vermehrten Vegetationsdynamik führt. Gleichzeitig sinkt die direkte Sonneneinstrahlung, wodurch das Strahlungsangebot für solare Anwendungen abnimmt. Für landwirtschaftliche Planungen ist diese Phase entscheidend, da sie die Aussaatfenster und die Anfangsbedingungen für Kulturentwicklungen bestimmt.

    • Mittlere Lufttemperatur liegt im Mai bei 29,5 °C
    • Regentage steigen im Mai auf 4 Tage/Monat
    • Regentage erreichen im Juni 9,6 Tage/Monat
    • Sonnenscheindauer fällt auf 8,0 Std./Tag im Mai und 7,1 Std./Tag im Juni

    Hauptregenzeit

    Die Hauptregenzeit ist durch die höchste Häufigkeit von Niederschlägen und reduzierte Sonnenscheindauer gekennzeichnet. Stark frequentierte Niederschlagstage führen zu maximaler Bodenfeuchte und beeinflussen Erosionsrisiken sowie Infrastruktursysteme. Die durchschnittlichen Lufttemperaturen sind gegenüber der Heißvorperiode abgeflacht, was die tägliche thermische Belastung mildert. Gleichzeitig sind meteorologische Unsicherheiten hinsichtlich Intensität und Verteilung der Schauer relevant für kurzfristige Betriebsentscheidungen in Landwirtschaft und Wasserwirtschaft. Die Kombination aus hoher Regentagszahl und geringerer Sonnenscheindauer prägt die hydrologische Bilanz dieser Monate.

    • Höchste Zahl an Regentagen mit 15,2 Tage/Monat im August
    • Regentage betragen 12,8 Tage/Monat im Juli und 12,1 Tage/Monat im September
    • Sonnenscheindauer fällt auf 6,3 Std./Tag im Juli
    • Mittlere Lufttemperatur liegt im Juli bei 27,1 °C und im August bei 26,9 °C

    Nachmonsun und Trockenzeitbeginn

    Nach dem Höhepunkt der Regenzeit folgt ein rascher Übergang zur Trockenzeit. Die Anzahl der Regentage nimmt deutlich ab, und die Sonneneinstrahlung erholt sich. In dieser Phase sind Bodenabfluss und die Wiederherstellung von Transportwegen relevant, da Niederschläge seltener werden. Die Lufttemperaturen fallen allmählich, wobei die kühleren Monatsmittelsysteme am Jahresende und zu Jahresbeginn auftreten. Diese saisonale Stabilisierung hat Bedeutung für die langfristige Wasserverfügbarkeit und für Vorbereitungen auf die nächste heiße Periode. Infrastrukturplanungen profitieren von der klaren Trockenheit und der höheren direkten Sonneneinstrahlung.

    • Regentage fallen auf 6,4 Tage/Monat im Oktober und auf 0,6 Tage/Monat im November
    • Regentage liegen bei 0,1 Tage/Monat im Dezember und bei 0 Tage/Monat im Januar
    • Sonnenscheindauer liegt im November bei 9,2 Std./Tag und im Dezember bei 9,7 Std./Tag
    • Mittlere Lufttemperatur beträgt 24,8 °C im Dezember und 25,2 °C im Januar
    • Tiefstwerte der Nacht erreichen 16,8 °C im Januar

    Klima von Januar bis Dezember im Detail

    Klima Ouagadougou im Januar

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    34 °C25 °C17 °C10 Std./Tag0 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im Januar präsentiert sich Ouagadougou in einer ausgeprägten Trockenperiode mit hohen Tageshöchstwerten und vergleichsweise kühlen Nächten. Die mittlere Tageshöchsttemperatur von 33,5 °C steht einer nächtlichen Tiefsttemperatur von 16,8 °C gegenüber, die Monatsmitteltemperatur liegt bei 25,2 °C. Die Sonnenscheindauer bleibt mit 9,6 Std./Tag hoch, was auf überwiegend wolkenlose Verhältnisse hinweist. Niederschlag tritt praktisch nicht auf, die durchschnittlichen Regentage betragen 0 Tage/Monat, somit sind atmosphärische Feuchtemengen gering und Bodenfeuchtigkeit niedrig. Diese Kombination aus hoher Einstrahlung und geringen Niederschlagsereignissen fördert tagsüber starke Aufheizung, während die trockene Luft nächtliche Abkühlung zulässt. Klimatisch ist der Monat typisch für die regionale Trockenzeit, geprägt von stabiler Großwetterlage, klaren Nächten und starker Sonneneinstrahlung.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wirkt das Klima tagsüber eindringlich sonnig und trocken, die Sonne steht klar am Himmel und erzeugt intensive Wärme. Im Schatten ist die Belastung merklich geringer, so dass Aufenthalte in überdachten Bereichen deutlich angenehmer erscheinen. Abends und nachts kühlt die Luft spürbar ab, was zu einer empfundenen Frische führt und Schlafkomfort erhöht. Die trockene Luft reduziert Schweißbildung, dennoch kann die direkte Sonneneinstrahlung als belastend empfunden werden. Insgesamt entsteht ein Wechsel zwischen kräftiger Hitze am Tag und relativ angenehmer Kühle in den Abendstunden.

    Praktische Einordnung

    Für Reisende ist dieser Monat günstig für Stadterkundungen, kulturelle Besichtigungen und Aktivitäten im Freien am Morgen und späten Nachmittag, wenn die Hitze moderater ist. Outdoor-Aktivitäten in praller Sonne sollten zeitlich angepasst und durch Schattenpausen sowie angepasste Kleidung begleitet werden. Die nahezu ausbleibenden Niederschläge minimieren witterungsbedingte Einschränkungen und vereinfachen logistische Planung. Einschränkungen ergeben sich durch intensive Sonneneinstrahlung während der Mittagszeit und durch starke nächtliche Temperaturschwankungen in Unterkünften ohne Klimatisierung oder isolierende Dämmung.

    Klima Ouagadougou im Februar

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    35 °C27 °C18 °C10 Std./Tag0 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der Februar setzt die Trockenperiode mit noch etwas höherer Tageswärme fort. Die maximale Tageswärme erreicht 35 °C, während die nächtliche Minimaltemperatur bei 18,2 °C liegt; die Monatsmitteltemperatur beträgt 26,6 °C. Die Sonnenscheindauer bleibt ausgeprägt mit 10,3 Std./Tag, was auf häufig wolkenfreie Bedingungen hindeutet. Regen tritt nicht auf, die durchschnittlichen Regentage liegen bei 0 Tage/Monat, wodurch atmosphärische Feuchte sehr niedrig bleibt. Diese Konstellation führt zu einer hohen Strahlungsbilanz tagsüber und klaren Nächten. Aus klimatischer Sicht ist Februar einer der heißeren Monate der Trockenzeit, charakterisiert durch starke Sonneneinstrahlung, sehr geringe Niederschlagswahrscheinlichkeit und eine deutliche Differenz zwischen Tages- und Nachttemperaturen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt im Alltag intensiver als im Januar, die Sonnenstunden sind länger und die Atmosphäre wirkt trockener. Tagsüber dominieren direkte Sonneneinstrahlung und ausgeprägte Wärme, Schatten bietet spürbare Erleichterung. Nachts bleibt es deutlich milder als in den kältesten Wintermonaten, sodass Abende angenehmer sind und Außentätigkeiten länger möglich erscheinen. Insgesamt entsteht ein Eindruck von andauernder Trockenheit kombiniert mit intensiver Helligkeit und einer spürbaren Tagesaufheizung.

    Praktische Einordnung

    Dieser Monat eignet sich besonders für Abenteuerreisen, kulturelle Besichtigungen und Aktivitäten, die trockene, stabile Wetterbedingungen erfordern. Die anhaltende Trockenheit erleichtert Trekking und Geländefahrten ohne Risiko von schlammigen Wegen. Für längere Aufenthalte sind Maßnahmen gegen starke Sonneneinstrahlung empfehlenswert sowie zeitliche Planung von Aktivitäten auf die Morgen- und Abendstunden. Einschränkungen ergeben sich für reizempfindliche Personen bei direkter Mittagssonne und für Aktivitäten, die erhöhte Luftfeuchte benötigen.

    Klima Ouagadougou im März

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    37 °C29 °C22 °C11 Std./Tag0 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im März lassen die Temperaturen weiter ansteigen und markieren den Übergang zur heißen Vorregenzeit. Die maximale Temperatur erreicht 36,8 °C, die nächtliche Mindesttemperatur liegt bei 22 °C und die Monatsmittelfassung beträgt 29,4 °C. Die Sonnenscheindauer bleibt hoch mit 10,6 Std./Tag, während erste vereinzelte Niederschlagsereignisse auftreten, die durchschnittlich 0,1 Tage/Monat betragen und damit kaum statistische Relevanz haben. Klimatisch ist der Monat durch sehr hohe Tageswärme, ansteigende nächtliche Feuchte und weiterhin sehr hohe Strahlungswerte gekennzeichnet. Diese Konstellation signalisiert den Anfang der thermischen Spitze vor dem eigentlichen Regenzeitbeginn und erhöht die thermische Belastung, während die Niederschläge noch selten und lokal begrenzt sind.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wird die zunehmende Hitze deutlicher wahrnehmbar; die Mittagsstunden sind drückend und verlangen Rückzug in schattige oder klimatisierte Räume. Schattenbereiche bieten weiterhin deutliche Erholung vom prallen Sonnenlicht. Abends bleibt die Luft wärmer als in den Vormonaten, sodass nächtliche Abkühlung reduziert ist. Die Luft wirkt dichter und die Sonneneinstrahlung intensiv, was das Wärmeempfinden tagsüber deutlich erhöht und körperliche Anstrengung schneller ermüden lässt.

    Praktische Einordnung

    Der Monat eignet sich für Kurztrips, Stadterkundungen in den kühleren Tageszeiten sowie für kulturelle Besuche, sofern Aktivitäten an die heißen Stunden angepasst werden. Für anspruchsvollere Outdoor-Touren ist eine zeitliche Konzentration auf Morgen- und Abendfenster ratsam. Erste, vereinzelte Schauer können lokal auftreten, weshalb flexible Tagespläne und wetterfeste Grundausstattung sinnvoll sind. Einschränkungen ergeben sich durch intensive Hitze und die reduzierte nächtliche Abkühlung, was längere körperliche Belastungen erschwert.

    Klima Ouagadougou im April

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    38 °C31 °C24 °C9 Std./Tag1 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im April erreicht Ouagadougou die Phase sehr hoher Temperaturen kurz vor der Regenzeit. Die Tagesmaxima steigen auf 38,2 °C, die Nächte bleiben mit 24 °C deutlich wärmer und die Monatsmitteltemperatur liegt bei 31,1 °C. Die Sonnenscheindauer beträgt 9,3 Std./Tag und zeigt weiterhin starke Einstrahlung, während vereinzelt erste Niederschläge mit durchschnittlich 0,9 Tage/Monat auftreten. Klimatisch kennzeichnet der Monat die thermische Spitze mit wachsender nächtlicher Feuchte und zunehmender Wahrscheinlichkeit lokaler Schauer. Die Kombination aus extremer Tageshitze, höheren nächtlichen Temperaturen und beginnender Feuchtigkeitszunahme bereitet den atmosphärischen Übergang von der Trocken- zur Regenperiode vor.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt durchdringend heiß und zunehmend schwül, die Wärme ist dauerhaft spürbar und führt zu größerer Belastung bei körperlicher Aktivität. Schattenbereiche bieten nur begrenzte Erholung, da die Abkühlung in den Abendstunden weniger ausgeprägt ist als im Frühsommer. Die Luft fühlt sich dichter an, und gelegentliche Windspuren bringen nur kurzfristige Linderung. Insgesamt entsteht ein Eindruck von drückender Wärme mit steigender Feuchte, die das Wärmeempfinden intensiviert.

    Praktische Einordnung

    Für Reisende bedeutet dieser Monat erhöhte Anforderungen an organisatorische und gesundheitliche Vorsorge. Aktivitäten im Freien sollten strategisch auf die kühleren Tageszeiten verlegt werden, und Ausrüstung zur Hydratation sowie Schutz vor intensiver Sonneneinstrahlung ist unerlässlich. Geplante Exkursionen in ländliche Regionen sollten auf mögliche lokale Schauer vorbereitet sein. Einschränkungen ergeben sich für anspruchsvolle körperliche Unternehmungen und für Reisende ohne Anpassungsmöglichkeiten an hohe Temperaturen und erhöhte Luftfeuchte.

    Klima Ouagadougou im Mai

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    35 °C30 °C25 °C8 Std./Tag4 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im Mai beginnt der Übergang in die eigentliche Regenzeit mit spürbaren Änderungen in Temperatur und Niederschlagsverteilung. Die Tageshöchstwerte erreichen 35 °C bei nächtlichen Mindesttemperaturen von 24,5 °C, das Monatsmittel liegt bei 29,5 °C. Die Sonnenscheindauer reduziert sich auf 8 Std./Tag, was auf häufiger auftretende Bewölkung oder Schauer hinweist; gleichzeitig nehmen die Regentage mit durchschnittlich 4 Tage/Monat deutlich zu. Klimatisch zeigt der Monat eine Mischung aus weiterhin warmer Tagesluft und zunehmender atmosphärischer Feuchte, die zu häufigeren, teils konvektiven Niederschlägen führt. Diese Phase kennzeichnet den Beginn systematischer Feuchtigkeitszufuhr und eine Abnahme der extremen Trockenheit.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag ist eine Veränderung spürbar: Die Luft fühlt sich feuchter und schwerer an, und der häufigere Bewölkungsanteil mildert die direkte Sonneneinstrahlung. Regenpausen sorgen für lokale Abkühlung, während die Nächte weiterhin warm bleiben und nur moderate Erleichterung bieten. Im Freien vermitteln Wolken und gelegentliche Schauer eine gemischte Wahrnehmung zwischen angenehmer Abschattung und feuchter Schwüle. Insgesamt ist ein Übergangsklima spürbar, das mehr variable Bedingungen und gelegentliche Regengüsse bringt.

    Praktische Einordnung

    Dieser Monat eignet sich für naturorientierte Reisen, Vogelbeobachtung und Aktivitäten, die von aufkommender Vegetation profitieren. Gleichzeitig sind kurzfristige Planänderungen wegen lokal auftretender Schauer möglich, weshalb flexible Tagespläne und wetterfeste Kleidung empfohlen sind. Straßenverhältnisse in ländlichen Gebieten können durch Regen vorübergehend beeinträchtigt sein. Einschränkungen bestehen für Reisen, die kontinuierlich trockenes Wetter erfordern, und für Aktivitäten, die auf stabile Hitzebedingungen angewiesen sind.

    Klima Ouagadougou im Juni

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    33 °C28 °C23 °C7 Std./Tag10 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der Juni markiert eine klare Intensivierung der Regenzeitdynamik bei weiterhin warmen Temperaturen. Die Tagesmaxima liegen bei 33 °C, die Nächte bei 23 °C, das Monatsmittel beträgt 28 °C. Die Sonnenscheindauer reduziert sich weiter auf 7,1 Std./Tag, während die durchschnittlichen Regentage deutlich ansteigen und bei 9,6 Tage/Monat liegen, was auf regelmäßige Niederschläge und höhere atmosphärische Feuchte hinweist. Klimatisch zeichnet sich der Monat durch verstärkte Konvektion, häufigere Schauer und eine allgemein feuchtere Atmosphäre aus. Diese Bedingungen fördern Bodenfeuchte und Vegetationswachstum und kennzeichnen die Etablierung der Regenzeit mit reduzierter direkter Sonneneinstrahlung und stärker variabler Tageswitterung.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wirkt das Klima deutlich feuchter und wechselhafter, mit regelmäßigen Wolkenfeldern und wiederkehrenden Schauern. Die direkte Sonne ist weniger konstant präsent, wodurch die empfundene Hitze trotz weiterhin warmer Temperaturen etwas abgeschwächt erscheint. Die Luftfeuchtigkeit führt zu einem schwereren, schwüleren Gefühl, insbesondere während und nach Regenereignissen. Abende bieten weniger Abkühlung als in der Trockenzeit, jedoch sorgt Regen zeitweise für spürbare Erfrischung und erhöhte Frische in offenen Bereichen.

    Praktische Einordnung

    Für Reisende sind Aktivitäten in diesem Monat stärker von Wetterverhältnissen abhängig; Outdoor-Programme sollten flexibel geplant und auf kurzfristige Niederschläge eingestellt sein. Natur- und Landschaftsreisen profitieren von üppigerer Vegetation und aktiver Tierwelt, während Infrastruktur in abgelegenen Regionen temporär beeinträchtigt sein kann. Empfehlungen umfassen wetterfeste Ausrüstung, flexible Zeitpläne und die Nutzung wettergeschützter Transportoptionen. Einschränkungen bestehen für feste Zeitpläne und für Unternehmungen, die konstante Sonneneinstrahlung voraussetzen.

    Klima Ouagadougou im Juli

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    32 °C27 °C23 °C6 Std./Tag13 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Juli in Ouagadougou zeigt das charakteristische Muster der feuchten Jahreszeit mit moderaten Tageshöchstwerten um 31,6 °C und nächtlichen Tiefstwerten um 22,6 °C. Die Monatsmitteltemperatur liegt bei 27,1 °C. Gleichzeitig ist die Sonnenscheindauer vermindert und beträgt durchschnittlich 6,3 Std./Tag, während die Niederschlagshäufigkeit mit 12,8 Tage/Monat hoch ist. Diese Kombination deutet auf häufige Nachmittags- und Abendkonvektivereignisse mit raschen Temperaturabsenkungen hin. Meteorologisch betrachtet verbindet sich eine ausgeprägte Regenaktivität mit einer reduzierten Einstrahlung, sodass die Tagesamplitude gegenüber trockeneren Perioden verringert ist. Hydrologisch ist die hohe Niederschlagsfrequenz relevant für kurzfristige Bodenfeuchte und Oberflächenabfluss. Insgesamt repräsentiert Juli den Kern der Regenperiode mit spürbarer Abschwächung der Sonnenscheindauer und anhaltender thermischer Belastung während der Tagesstunden.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag wirkt das Klima während dieser Zeit feucht und zeitweise drückend. Wolken bilden sich im Tagesverlauf und unterbrechen die Sonne, dadurch sind Phasen mit intensiver Wärme und Phasen mit merklicher Abkühlung nach Schauern abwechselnd. Nach Regenfällen erscheint die Luft frischer und die Abende sind vergleichsweise angenehmer. In schattigen Bereichen und gut belüfteten Räumen nimmt das Wärmeempfinden deutlich ab. Längere Aufenthalte in direkter Sonneneinstrahlung bleiben jedoch belastend, während Schutz und Pausen das subjektive Wohlbefinden verbessern.

    Praktische Einordnung

    Diese klimatische Lage ist für Reisende geeignet, die flexible Tagesplanung schätzen. Aktivitäten im Freien sind möglich, sollten aber so terminiert werden, dass intensive Niederschlagsphasen vermieden werden. Straßen und unbefestigte Wege können nach stärkeren Regenfällen schwieriger befahrbar werden, daher ist eine Anpassung der Reiseroute ratsam. Stadterkundungen und kulturelle Programme sind weiterhin durchführbar, wenn Zeitfenster mit geringerer Niederschlagswahrscheinlichkeit genutzt werden. Naturnahe Erlebnisse profitieren von der üppigen Vegetation, erfordern jedoch Aufmerksamkeit bei wechselhaften Witterungsverhältnissen.

    Klima Ouagadougou im August

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    31 °C27 °C22 °C7 Std./Tag15 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    August setzt die ausgeprägte Regenperiode fort, mit Tagesmaxima um 31,2 °C und nächtlichen Tiefstwerten nahe 22,4 °C. Die Monatsmitteltemperatur liegt bei 26,9 °C. Die Sonnenscheindauer ist vermindert und beträgt circa 6,6 Std./Tag, während die Niederschlagstage mit 15,2 Tage/Monat besonders häufig sind. Diese Werte belegen eine Phase mit hoher atmosphärischer Durchfeuchtung und gesteigerter konvektiver Aktivität. Die reduzierte Einstrahlung kombiniert mit häufigen Schauer- oder Gewitterereignissen führt zu geringeren täglichen Temperaturschwankungen gegenüber trockeneren Monaten. Aus klimatologischer Sicht dominiert in diesem Monat die Feuchtekomponente, was Auswirkungen auf Bodenfeuchte, Vegetationsdynamik und kurzfristige Sichtverhältnisse haben kann. Die thermische Belastung bleibt moderat, wird jedoch durch anhaltende Feuchte intensiver empfunden.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag prägt eine spürbare feuchte Wärme das Empfinden, wobei regelmäßige Schauer die direkte Sonnenbelastung zeitweise unterbrechen. Die Luft fühlt sich dichter an, sodass körperliche Aktivität anstrengender wirkt als in trockeneren Perioden. Nach Niederschlagsereignissen verbessert sich die Kühle, und Abende bieten eine willkommene Erleichterung. Schattenbereiche und überdachte Orte bieten deutlich mehr Komfort. Insgesamt wechseln sich Phasen mit drückender Feuchte und entspannteren Intervallen nach Regen ab.

    Praktische Einordnung

    Für Reisende ist dieser Monat besonders für diejenigen geeignet, die Aktivitäten mit kurzfristiger Flexibilität planen. Ländliche Pfade und Offroad-Strecken können durch häufige Niederschläge eingeschränkt sein, weshalb Reisepläne auf asphaltierte Strecken oder städtische Ziele ausgerichtet werden sollten. Kultur- und Stadtangebote bleiben gut erreichbar, vorausgesetzt, dass Tagesprogramme an Niederschlagsfenster angepasst werden. Naturbeobachtungen sind lohnend aufgrund der Vegetationsfülle, erfordern jedoch Regenfestigkeit in Ausrüstung und Zeitplanung.

    Klima Ouagadougou im September

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    32 °C27 °C22 °C7 Std./Tag12 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der September zeigt eine allmähliche Übergangsphase innerhalb der feuchten Saison mit Tageshöchstwerten um 32,4 °C und nächtlichen Tiefstwerten nahe 22,1 °C. Die mittlere Monatswert liegt bei 27,3 °C. Die Sonnenscheindauer steigt leicht auf etwa 7,3 Std./Tag, während die Niederschlagshäufigkeit mit 12,1 Tage/Monat weiterhin ausgeprägt bleibt. Klimatisch ist dieser Monat durch eine Mischung aus konvektiven Niederschlagsepisoden und zunehmender Phasenlänge mit direkter Sonnenstrahlung gekennzeichnet. Die Tagesamplituden sind moderat, thermische Spitzen treten aber noch regelmäßig auf. Hydrometeorologisch signalisiert die Kombination aus fortgesetzter Regenaktivität und verstärkter Einstrahlung beginnende Abtrocknungstendenzen in Freiflächen, wobei lokal hohe Variabilität bestehen bleibt.

    Subjektive Wahrnehmung

    Das Klima wirkt im Alltag wechselhaft mit Phasen intensiver Sonne und wiederkehrenden Schauern. Während der Tagestemperaturen weiterhin Wärme vermittelt, bringen Schauer temporäre Linderung und führen zu spürbaren Abkühlungen. Abende sind zunehmend angenehmer und bieten Erholung von der Tageshitze. Im Schatten und in gut belüfteten Bereichen wird das Aufenthaltserleben merklich komfortabler. Insgesamt entstehen kontrastreiche Tagesabläufe mit sichtbaren Übergängen zwischen Sonne und Regen.

    Praktische Einordnung

    Für Reisen bietet dieser Monat einen Kompromiss zwischen Naturerlebnis und Alltagstauglichkeit. Stadtbesichtigungen sind gut möglich, wobei Tagespläne auf mögliche Regenunterbrechungen vorbereitet werden sollten. Ländliche Aktivitäten profitieren von noch grüner Landschaft, jedoch können unbefestigte Strecken stellenweise anspruchsvoller sein. Reisearten mit flexibler Gestaltung und kurzzyklischer Planung sind besonders sinnvoll. Fotografie und Naturbeobachtung sind attraktiv, erfordern jedoch eine gewisse Bereitschaft zu wetterbedingten Anpassungen.

    Klima Ouagadougou im Oktober

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    34 °C27 °C20 °C9 Std./Tag6 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Im Oktober zeichnet sich ein markanter saisonaler Übergang ab: Tageshöchstwerte erreichen rund 33,8 °C und nächtliche Tiefstwerte liegen bei etwa 20,3 °C, die Monatsmitteltemperatur beträgt ungefähr 27,1 °C. Die Sonnenscheindauer nimmt zu auf durchschnittlich 8,5 Std./Tag, während die Niederschlagstage auf 6,4 Tage/Monat zurückgehen. Diese Veränderungen kennzeichnen den Ausklang der Regenperiode und eine Zunahme sonniger, trockener Phasen. Die thermische Belastung tagsüber bleibt hoch, jedoch sorgen längere trockene Zeiträume für klarere Strahlungsbedingungen und stärkere Tagesamplituden. Hydrologisch führt die nachlassende Niederschlagsfrequenz zu abnehmender Bodenfeuchte und beginnender Austrocknung von Oberflächen. Insgesamt steht Oktober für die Verschiebung hin zu trocken-warmen Verhältnissen.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag präsentieren sich Tage zunehmend sonnig und warm, während die Abende deutlich angenehmer und trockener erscheinen. Die direkte Sonnenstrahlung ist intensiver, weshalb Aufenthalt im Schatten spürbar angenehmer wirkt. Nachmittags ist Wärme dominant, aber ohne die häufigen Unterbrechungen durch Gewitter. Die nächtliche Abkühlung macht das Schlafklima ruhiger und erholsamer. Insgesamt wird das Klima empfunden als trockener und klarer im Vergleich zur vorhergehenden feuchten Phase.

    Praktische Einordnung

    Dieser Monat eignet sich gut für eine breite Palette von Reiseaktivitäten, insbesondere für Stadtbesichtigungen, kulturelle Programme und Tagesausflüge, da die Wetterfenster häufiger trocken sind. Natur- und Landschaftsaktivitäten profitieren von verbessertem Zugang zu ländlichen Wegen und geringerer Niederschlagswahrscheinlichkeit. Einschränkungen durch Regen sind deutlich reduziert, sodass auch längere Outdoor-Etappen realistisch planbar werden. Vorsorglich sind Sonnenschutzmaßnahmen ratsam wegen intensiverer Einstrahlung während der Tageszeit.

    Klima Ouagadougou im November

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    34 °C26 °C19 °C9 Std./Tag1 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der November markiert die trockene Jahreszeit mit hohen Sonnenscheindauern und deutlich reduzierter Niederschlagsaktivität. Tagesmaxima liegen bei etwa 33,6 °C, nächtliche Tiefstwerte erreichen circa 18,5 °C, und die Monatsmitteltemperatur liegt bei 26,1 °C. Die Sonnenscheindauer ist hoch mit rund 9,2 Std./Tag, während die Niederschlagstage auf 0,6 Tage/Monat zurückgehen, was faktisch eine fast vollständige Trockenheit bedeutet. Diese Kombination führt zu deutlich größerer Strahlungsbilanz und stärkeren täglichen Temperaturschwankungen. Meteorologisch dominieren trockene Kontinentalluftmassen und stabile, sonnige Bedingungen, die zu klareren Nächten und einer Abkühlung in den frühen Morgenstunden führen. Klimatisch ist November daher charakteristisch für die trockene, sonnenreiche Phase.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag ist das Klima durch trockene Wärme am Tag und spürbare Abkühlung in den Morgen- und Nachtstunden geprägt. Die Sonne dominiert den Tagesverlauf, wodurch Aufenthalt in der prallen Sonne als intensiv empfunden wird, während Schatten schnell Erleichterung bringt. Die Abende sind ausgesprochen angenehm und ermöglichen erholsame Ruhephasen. Insgesamt wirkt die Witterung klar, wenig drückend und gut berechenbar für tägliche Aktivitäten.

    Praktische Einordnung

    Dieser Monat ist besonders günstig für Reisende, die stabil sonnige Verhältnisse und gute Erreichbarkeit bevorzugen. Outdoor-Aktivitäten, Stadtführungen und längere Tagestouren sind gut planbar, da Straßenverhältnisse in der Regel trocken sind. Einschränkungen durch Niederschlag sind kaum zu erwarten. Für Aktivitäten in der Natur sind frühe Morgenstunden für gemäßigtere Temperaturen empfehlenswert. Touristischer Betrieb profitiert von verlässlicher Witterung und langen Tageslichtphasen.

    Klima Ouagadougou im Dezember

    MaximalØ Temp.MinimalSonneRegen
    33 °C25 °C17 °C10 Std./Tag0 Tage/Monat
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    Klimatische Einordnung

    Der Dezember steht weiterhin für die trockene und sonnige Jahreszeit mit Tageshöchstwerten um 32,6 °C und nächtlichen Tiefstwerten nahe 16,9 °C, die Monatsmitteltemperatur liegt bei 24,8 °C. Die Sonnenscheindauer erreicht mit etwa 9,7 Std./Tag einen der höheren Werte im Jahresverlauf, während Niederschlagstage mit 0,1 Tage/Monat praktisch nicht vorhanden sind. Diese Kombination ergibt klare, sonnige Tage und kühle Nächte mit ausgeprägter täglichen Temperaturamplitude. Klimatisch dominiert stabile Trockenluft, wodurch Sichtweiten gut und atmosphärische Bedingungen für Solarstrahlung günstig sind. Die geringen Niederschlagshäufigkeiten wirken sich auf Bodenfeuchte und Wasserverfügbarkeit aus, wichtigste Merkmale sind anhaltende Trockenheit und deutliche Tag-Nacht-Kontraste.

    Subjektive Wahrnehmung

    Im Alltag vermittelt das Klima sonnige und recht warme Tage, während die Nächte deutlich kühler und trocken erscheinen. Die direkte Sonneneinstrahlung wird stärker wahrgenommen, jedoch bieten Schatten und morgendliche Frische angenehme Erholung. Die klare Luft und geringe Feuchtigkeit führen zu einem insgesamt weniger drückenden Empfinden. Aufenthalte im Freien sind tagsüber intensiv, abends und morgens jedoch sehr angenehm und erholsam.

    Praktische Einordnung

    Für Reisende ist diese Zeit sehr günstig, insbesondere für kulturelle Besuche, Stadterkundungen und Aktivitäten im Freien, da Wetter und Sichtbedingungen zuverlässig sind. Naturnahe Unternehmungen profitieren von gut passierbaren Wegen und geringem Niederschlagsrisiko. Einschränkungen ergeben sich vor allem aus der stärkeren Sonneneinstrahlung am Tag, weshalb adäquater Sonnenschutz und geeignete Tagesplanung sinnvoll sind. Die kühleren Nächte sind vorteilhaft für erholsame Unterkünfte ohne stärkere Kühlung.